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Jüdische Rundschau · 1935-09-27 · Heft 78 (27.9.1935) · page 11

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
40 (1935)
Issue
Heft 78 (27.9.1935)
Date
1935-09-27
Page
– (sequence 11)
Language
German
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Nr. 78, 27. IX. 1935 JÖDISCHE RUNDSCHAU Seite 11 Das Seminar in Jugenheim Ein Arbeitsbericht . ^CIL ZkwiismtBs in Deutschland hat sich von jeher betniWit. seinen I rügt rn die geistige /.ionistisdic Fundierung zu gehen du: Ihm den Ruf verschafft hat, daß Empfinden und Erkefmin«; d; י• *• W0'len ׳״R. Wissen in gleicher Weise Teile ein« zionistischen Bewußtseins seien. Der Zionismus in Deutsch-!and, seiner Akadciniker-Organisation entledigt, hat zu neuen Methoden ßcEr1 ^c־״ Arbeit seiner Gruppen ist auf Scfmlimffsarbcit eingestellt. Freilich versuchen wir mehr als bisher die Tragersdiidit im Volke selbst zu suchen. Mit wachsendem Erfolg vereinen wir von Zeit zu Zeit eine Anzahl ausgesucht Menschen zu Schulungsgcmeinschaf* ten. Das Seminar, das wir vor einigen Monaten in Jugenheim au der Bergstraße, zum zweiten Male haben stattfinden lassen, kann als ein besonderer Erfolg betrachtet werden. Wir haben inzwischen!wdagogisch und metliodisch gelernt, und es kann als sicher gelten, daß die stoffliche Auswahl, die Wir getroffen haben, dispositiv die richtige ist. Die Judenfrage als darzustellendes Gebiet, als Gegenstand zionistischer Bddung, ist der eine wesentliche Probiemkreis, der (von Dr. David Schloßberg) erschöpfend, klar und ausführlich behandelt wurde. Damit ist das objektive .Material gemeint, die diagnostische Beschreibung des Schicksals der Juden, die Galuth als sozia!Wissenschaft i ich cs Tbema. Für dieses eie* bict ist das Judentum Deutschlands zur Zeit das naheliegendste und instruktivste Beispiel. Zionistisch am instruktivsten ist dabei die Aufzeigung des Irrtums, als ob die Vollziehung des jüdischen Schicksals ein Vorgang der letzten Zeit und nicht viel inehr ein längst geschriebener Prozeß der letzten Jahre ist. Wesentlich ist es besonders, auch den Zusammen• hang von objektiver Situation und politischer Meinungsbildüng zu zeigen, denn die Darstellung der Diagnose allein ist halbe Arbeit. Der Zionismus, dem Rosenzweig nachgesagt hat, er sei ״genialer Diagnostiker und schlechter Therapeut‘־, muß heute gerade auf die Wirkung seiner Therapie verweisen. Diese Darstellung von Diagnose und Therapie war die wesentbchste Leistung des Referats. ״Zionismus als politische Bewegung“ ist der weitere zentrale Probiemkreis, welcher der Darstellung bedurfte (Rcfereut Pomeranz). Das Thema gibt die Möglichkeit, wie von einem Aussichtsturm das gesamte Gebiet der Politik, der Ideologie und der innerjüdischen Auseinandersetzung zu übersehen. Wesen der Politik und der politischen Bewegung wird untersucht, Politik in ihrer Funktion dargcstellt, und von der pädagogischen Funktion _abgegrenzt. Ohne künstlichen Aufbau ist im Zusammenhang mit dem Thema eine Analyse der Assimllation von der politischen Seite möglich, zum Beweis, daß sie ein Versuch der Entpolitisierung des jüdischen Lebens ist, wobei ihr das Schicksal widerfährt, daß ihr dieser Versuch als getarntes politisches Machtstreben gedeutet wird (Max Hiklebert Böhm im ״Juden“, 10t7). Es läßt sich der Zusammenhang mit dein Kulturzionisimis zeigen und beweisen, daß Israel Diplomaten und Propheten zu seiner Erlösung br,lucht. I>ie doppelte Sphäre des Politischen bei uns, d. h. Kampf um die Macht im jüdischen Lager und (gewaltloser) außenpoKtischer Kampf um die Wiederherstellung unseres nationalen Lebens, läßt sich darstellen, und schließlich muß der Weg der zionistischen Realpolitik, der Weg von Herzl bis Veizmann, der Weg des wahrhaft politischen Zionismus beschrieben und gegenüber einer pseudopolitischen Kritik gerechtfertigt werden. Beide Referate müssen in theoretischen und praktischen Arbeitsgemeinschaften ausgewertet werden. ״Gehalt und Methodik der zionistischen Argumentation“ wurden ausführlich durchgesprochen (Pomeranz); das Problem ״Zion und Gallith“ in gleicher Weise in einer parallellaufenden Arbeitsgemeinschaft (S c 111 o IS b c r g). Zugleich wurde ein Anwendungxgchict zionistischer Arbeit, die Geiurindepolitik, zum Inhalt einer speziellen Arbeitsgemeinschaft gemacht. Diese Themen greifen mitten in den zionistischen Probiemkreis hinein, mäcirtische Methode muß sich bcmfticn, die zurückhaltende Zuhörerschaft heraus/ufonlern. Diese Arbeitsform ist unentbehrlich, sie muß bei solchen Veranstaltungen angewandt werden. Sie gibt dem Dozenten die Möglichkeit, den gesamten Stoff durch/!!sprechen und übt die Zuhörer in der Befähigung, ihre Gedanken darzustelleti. Der dritte Tag ist Palästina gewidmet. Ben Aharon bespricht die Probleme der palästinensischen Wirtschaft, insbesondere der Landwirtschaft. Die grandiose Fülle des Stoffes, eien er in seinem Referat bewältigt, zeigt dem ge- Schulfesten Zuhörer eins: nur der wirtschaftlich gebildete Palästinenser kann die Wirfsehaftskunde des Landes so umfassend darstellcn! Kolonisationsgeschichte und Gcgenwartsbcschreibung kommen in gleicher Weise zur Geltung. Zugleich gibt der Vortrag eine vergleichende Analyse der arabisehen Wirtschaft. Eine Arbeitsgemeinschaft über Kibbuzprobleme ergänzt den Vortrag und bespricht die wesentlichste und menschlich interessanteste Lebensform der neuen jiidisehen Gescjlschaff. —- Die ZVfD. hatte den Leiter ihrer Tarbutharbeit, Dr. Kaie ko, entsandt, der in mehreren Arbeifsgemeinschaften mit großem Erfolg die methoJi-chen und philologischen Probleme des Hebräisch i e 1;11 e 11 s besprach. Er besprach sie mit den Lernenden und arbeitete bestimmte Stoffgebiete mit ihnen durch, er besprach sie insbesondere auch mit den hebräischen Lehrern des Bezirks, die zu einer besonderen pädagogischen Aussprache geladen worden waren. Die gesamte Arbeit hatte die Nebenwirkung der Schaffung einer starken menschlichen Verbundenheit der Zionisten des Gebietes. Gerade die gesellschaftliche Seite dieser Veranstaltung bildet den schönsten Teil des Erfolges. Dr. Hans Po nt er aת z Moazah des Brith Chaluzim Datliווו Wir erhalten folgenden Bericht: Am 15. und 16. September fand in Berlin eine Moazah des Brith Chaluzim Datiim statt. Sie hatte vorwiegend die Aufgabe, die weitere Arbeit des Bundes sicherzustcllen, da in der nächsten Zeit viele Menschen, die längere Zeit in der Arbeit stehen, zur Alijah gehen werden. Mittlercnhnchscharah und Jugendalijah sind jetzt die wichtigsten Gebiete der Arbeit des Bundes. Alle Beteiligten der Moazah nahmen das Gefühl mit, daß trotz der bevorstehenden großer! Alijah genügend Menschen Zurückbleiben werden, die eine Fortführung der Arbeit gewährleisten. Eine gründliche Beratung erfuhr die Frage der Er- Weiterung der Arbeit. Das Ergebnis der Beratung war, daß eine schärfere Auslese als bisher vorzunehmen sein wird. Alle Haehscharahleiter erhielten Anweisung, die Frohezeit viel schärfer zu bewerten, als es bisher geschah und auch vor der Aufnahme soll eine gründliche Auslese vorgenommen werden. In der Aussprache über die Tarbuth-Arbeit wurde festgestellt, daß eine Vernachlässigung der Beschäftigung mit der allgemeinen Literatur in letzter Zeit bei allen Men-chrn vorhanden sei. Auch werden die politischen Probleme nicht mehr mit dem Interesse verfolgt, wie es bisher geschah. Aber auch außerhalb des Politischen dürfen Kitwej Kodesch und zionistische Literatur nicht die ausschließliche geistige Beschäftigung sein, sondern es ist darauf zu achten, daß unsere Menschen zur Erlangung eines größeren Weltbilde!- sich die allgemeine Literatur zu eigen machen. Ein erfreuliches Bild boten die Berichte der verschiedenen Leiter der Mittlerenhachscharah. Die bisher gemachten Erfahrungen lassen von dieser Art der Ausbildung Jugendlicher Gutes erhoffen. Die Probleme der zionistischen Arbeit und der Milarbeit am Misrachi und der ZVfD. wurden in besonderen Referaten behandelt. I Boden!ür die erste Siedlung der Jugend-Alijah Vorträge im Rahmen der Tischri-Kampagne 1. Okt. In Bielefeld Dr. Hans Capel! 3. . . Stuttgart Dr. Joachim Prinz 8. . , Hannover Helene Hanna Thon 9. , . Bremen 9. ״ , Kasse! Dr. Joachim Prinz 10. . , Nürnberg « 10, , , H a m b u rg Helene Hanna Thon 14. . , Breslau f Hindenburg 17. , , 1 Beuthen (Gleiwitz Keren Kajemeth Lejlarael (JQd, National(. i.V.J Berlin W 15, Meinekestr. 10 / Postscheckk.Berlin 28247 setzte, sammelten *Mi staubige Gesichter rings um ihn, Leute des Lagers, die neugierig waren, die Einzelheiten des Vorfalls zu hören. Der Geruch des Ödlands, den Ahner mit sich trug, drang zu Kuli), die. ihm gegenüber sali Ihre Augen waren auf Abner geheftet, bis er sie bemerkte mul sich zu ihr wandte. Da errötete sie und nickte ihm grüßend zu. Von da ab saß sie besonders aufrecht, die Röte wich nicht von ihren Wangen, und von Mal zu Mal sfncb sie sich die Haarlocke aus dem Gesiebt, die ihr in die Stirn gefallen war. Ruth wollte zum erstenmal etwas vor dm Augen der limsitzenden verlxugeii. Das alles war wie von selbst gekommen. Ruth hatte sich diesmal beim Essen verspätet. Als Uri an sie berantrat. saß sie noch immer wie abwesend. Aber als Abner aufsland, erhob auch sie sich, etwas eiliger als sonst und richtete sich ihm gegenüber in ihrer ganzen GcJalt auf. Dann sprach auch Uri mit Abner und zu dritt verließen sie den Saal. Uri merkte plölzlieh den Sturm im Herzen Ruths. Er fühlte es und übertrieb nicht wenig: hatte nicht Ruth ihre Augen ans Gesicht Almers geheftet? Auch nachdem Ahnet gegangen war und Uri und Rulh allein zurüekhehrten, fand sein Herz keine Ruhe, und der Schmerz bohrte weiter in ihm.,.. Uri fühlte plötzlich, daß eine M eit zerstört sei. Er war gewohnt, Ruth in Gedanken an den Ort seiner Arbeit »md seiner lltilio zu trag™, ihr seine innere Befriedigung über die Betonbauten, die. er errichtete, milziiteilen und alles an zuvertrauen, was die Stunden des Tages und der Nacht ihm brachten. Jetzt erkannte er, daß er sie liebte, aber mit dieser Erkenntnis wuchs sein Schmerz. ״Ruth....״ Er wollte ihr etwas sagen, ein verzweifelter Mille regte sich in ihm, sie zu umarmen, aus dem Herzen des Mädchens jeden fremden Gedanken zu scheuche״, sie an seinen Mund zu ziehen und in sie den leisen Befehl zu gießen: ״Mir gehörst du l״ Aber Ruth richtete sieh auf und wich zur Seite aus. Da verlor er den Mut. Zum erstenmal war es ihm begegnet, daß Ruth sich gegen ihn auflehnte und mit einer weichen, aber unerbittlichen Bewegung ihm ihre eigene Welt, ihren eigen» Willen enlgrgeiisfeilte; und es gab keinen Gedanken, und kein Wort mein■, die zu ihr den Wen fanden, lir! hatte nicht mehr den Mut, ihr das Glück, die Liehe und die Zärtlichkeit mr Amreu zu stellen, die sie in seinen Armen hätte finden können. Der kalte Luftzug, der an ihnen vnriibi'r/o!:. ließ die M'urle im Halse, er-tarren und vermehrte die N'irdrrgesrhWeulirit. Einen Augenblick schien es ihm, als <׳1׳ lluth von mm an allen bösen M indeii aie-geselzl sei, und iiti nächsten war er bereif, die Spuren dieser Winde durch einen Kuß :uiszulö-clien. A'on nun an war Ruth einsam. Mellt nur wenn sie mit Uri ״ing. Mindern auch, wenn sie bei den Leuten des Merks stand. Als sie das Hupen des Antos hörte, das den Hof verließ, fuhr sie auf - sie wußte, daß jetzt Almer zu den Zelten im Oedland /11 ritck 1 öl 1 rI. Mil sliiriinsiliem Herzen saß sie lange auf ihrem Rettrand, um auf das l'ocheu der Nacht zu lauschen. 111 diesem Sitzen lagen Lniclit und iriußes Arrlangrn /iideirh. In dieser ,Nacht wird sie die Bindung an den Jüngling vollziehen, de!■ -o eilig ins Oedland zurück gekehrt w ar. Morgen wird dann ihr Geheirnnis prebgegeben sein, und alle werden wissen, daß die ״Töchter des Lagers“ liebt. Die . Todiici des Lagers“ wird nicht mehr gegen jedermann, der 'ich ihr nähert, freundlich sein. Sie, die bis licute jedes gebräunte Gesiebt und jeden gespannten .Muskel liebte, die bis heule wie, ein Teil von ihnen war und nicht zwischen dem einen und dem anderen unterschied, wird jetzt zu einer Einsamen werden. Merkwürdig: wenn plötzlich einer gekommen, seine Hand auf ihre Schüller gelegt und gesagt hätte: ״Komm, du gehörst mir!" — so hätte sie über seine Worte gelacht, den Kopf über die Leidenschaft geschüttelt, die sie erregt, hat, und eine Bewegung hätte dem Hartnäckigen erklärt, daß sie nicht ihm gehöre, daß Ruth dem Lager, ihnen allen gehöre, So war Ruth bisher. Aber jetzt ist Ruth einsam. Erregt, traurig und beglückt zugleich, w'lmt sic!! ihre Seele nach dem einen. In der Tiefe schwebt noch die kraftvolle Gestalt, Eris, aber ihr Lager ist bereits mit einem bis zum Schmerz großen Glürksgefühl gepolstert. —-- Als Abner mit den nötigen Dokumenten zurückgekelirt war, bcsrhloisen dir Burschen des ״Stabs“, daß er am niiclistet! Morgen zum Scheich des Dorfes hinaufgehen, ihm die Papiere vor legen und ihn für alle Störungen verantwortlich Briefe an die Redaktion ״Drei Denkmäler” Berlin d. 24. Sept. 1935 Unter dein Tue! ״Drei Dmkuulu" wuidc in Nummer 76 über LHiige mark.mU: Kpisodeu au.* dem Fubtm «Fr großen jmh-chtn Tiagodm R a c h F Im L'itici. ho ist darin auch vgi einem miß-!ungenm 1h euch Heimich Heines׳ in der Familie der Kachel die: Koie, hei dem sc 1! ihm 7u seiner stüleu Heii.e1kt.-if■ zwar sämtliche FamidufmdtgUeder pnesenn« rum, die Rachel selbst aber unsicIdbar blieb. Nach einer anderen ^utd'e, nämlith den Pariser Frinnerungen an ilenirich Heine von AIfred Meißner, der namrn!lieh in «km s.־hi!R'r/t11׳>reh:}1er! Tagen dir .,Matrautmgrul!“ zu den Vertrauten des Dichters gehörte, ,׳?זי:!! sich sh«.• ■er \ «׳rgang j:׳,Prl1 etwas ,inderb dar. Die Krw.tfinui.g einer Reihe von F.nztdheim! iaht die Schilderung Meihiuus ab durchaus ■.dankwürdig eiselicimm. VVre er nutteilt, hatte ilerne an einem seh-nen Summ tUgf* euren Kreis guter Frun.de,?11 denen au!h ■Tr von ihm ohr geschätzte Fr. Hemnch :־-•■uitert, Korif ‘>p.;nden! der .,Aue - hurger Aügrmcu.׳ n /euun::“',?aidte. zu Mch na! h M mt!;mre. ׳ ,y in sem vurükurgfh< ad von Tim hew׳ ■hnU Landhau.'chf ü zu er die mit ihrem Auftreten vexknüpften, recht peinlichen Beg’eitum mr.de nFU aus der Welt. Fcmn kaum jeiiub in ihrem an Ruhm und Beim!! סל üherrekhui! chm mag die R.irhc! einer Situation gegfauh! r gestan-’en;.,.»hei;, d!e m solclifin Maße ihre־! S!<kz und ihre Künstlersc׳I”Kitt vei >t?e1t mufSir, wie die Bt dingiingvn, unter denen sieh ihr (Tiö sj u׳d v nl/iig. In dem Kap.fei ..Du׳ Pfauen* iitsei, 15. Juli 1852“ ha; uns 1 heodor l'oDtan־־ in seinen Wantir1ung־n durrh die Mark eine h׳?chsi lebendige Sc. .il<i«־T1mg dieb€.s 1m Ft Um der Kachel so 1ie.׳.:im Trigr> überliefert. Dil• Ha« hol hatte, wie Fontan» ainud1׳:., liafiiHi h an ein im Neuen Paiam oder Stadtsie am /.teil Ta- Bn■■!ers ein* raf,!! draf id geriet , aihr 1 Fdncrr.C. MT s T Nuiüt־. mu!am d« m ״M, CT- {; ■ 11 fielt .־ l,t; trug Fr. tilio hat׳ v r tf m N'f in 1 נ a ׳ ,/ 1I««fe, n den ־' hon l,.G ja; J lt :n f m(G'T«;m׳ zu 1ל• .■•n, '-יי׳ י » k ׳I!.■1in 1!m imu-lirm VI ' 1t ׳111 ■ ׳ ׳ s 1 a' t*. I ll'i'lf -יו!,!•; AA '1 r,!(-, \'. ׳!);, I־f %*>?(.! Hl:;!!'■׳,!'־ ki- ,igt / u un d ciZtUilt.־ tl.GHf, »•: ..K ׳:־' - - . 1 ׳< 1 ,, " : •i׳״ ** aber b ei! s!m.׳ m ui^citrii , Süll «i «U -׳ח; >'■׳, v־״ um ,u: ■ u‘r Y׳ inen- K:t ׳ u i 1 e u Ab > 11 Ft, ■ ilk h ו: ־ ׳ r r Fain-■■! zu mn־>■ ׳:;. i>־ ׳■ K.1• FjT <1T ms irl ibt־ ■u■ i; /ujr mt kl (׳ | j, S',1,.!■■׳.!!׳-־ m F nfMuidf kf‘• T.bf 1 un־i um Ra ־׳;nt! zu i׳p'׳a rr! M-tr, un־! < 1!זי vtc 1 daran sehrn bh-.omnif :1 l־i1!*td׳.i a inmg )t:d׳׳t. der groß gt Aesen Ku׳ hei“, tilgte er man mir au! dem I heat r m!>: , 11 *ei 1t ,ü׳. der er auftTTHch ר unter nden m Pmuen- \A0iltn, n :uh! im 11a u u. Auf «k.־m 'i h!־a:er, ja, isi -ie ״roik l)u!u in! Fhi Rj-׳ •v\ k « k V- •r dem Si •hieß ab1־r m llm-l \\; mu;;- (inkt n i; c ו ־׳,;!■)'■■: Buhne < tar. Die Kobie nur cm geil ji כ, ha^cum. •! >1m? ו agu wurdf־ in du r NN’c1'>c biciu־ ii 11: 1' 1 dutiw miuitr, <iab gei>14׳, il ־!ti'> Rar; uT die em yaiu OcMi)Ui',:idit.s spricht, ohne sFiaa ar7f* Spc zcitk i e!d tmg. diejtjien Ade:, te>g.tr uluic eigen’- M’■■־ zu rm um span? M-hen k׳ mtum luTrn 0 1 1U.u arrangin!(. ׳ u nt! sich eine blut- L־, in; 19 duhingt: ׳'*lullt blul׳־ u, ruie k״-i ׳ anstui’k tu. ])er Hof, ob 11 ein« ־, tit'Q SCHI Tenjp'eraniviit in st i5׳uז Mioc K. ,ttscr Nsk olaus hau) 1g g, mug zu Fi■ ibtuiuileii und und F: h!!׳ :i« h Wilhelm iV., liatte UL. rirci buiigtu vui k־ium, ruiL m n,K!isu-r .N'.tlu ־ Auis'u düng «best r abiall.jüen Kr 1! 1k der NN irk־ puimmmtm! ):cSt n!!>rn ihr iiubki'K; giie.ili ge MuitJi-T! isu L! ii 1 i de״: Itmit• r K:1hharl mit Am h t!.tי־ AuTiet 1 fi tlur R,u bei < t!pr in r! nt 1 G kt -4י :gj«• Mr Lkt־ n-;* u 1 t!er pLitirii iriM'l br; l'<H dant tit'i, Kurze , ckr cm. (gen lt-!■ euchhai Trh Jur sie ז ii1 iii g.«nr 1UIMJ l'Ü u ■o-n.i'i )״ 11 Funk׳' 1. t!t ho:! ich al־;! >pi«.■ ii, M׳!e in h , > י u \.. C ' C U'.f > ׳׳r!1r asm Rajü, .it aUa!'ur A.. ־ ■!m-tm ־' ■g w.tik? und s: a'er t‘!;u’^iti» Au ,r'Ti1;)./ unter ' *ji ׳( t|; A T׳ war hck!( a;t :1 St.'fUC A L iLl!;ii m ' l 1 u: •c Teig ״Im j<!!;■■(■■, ׳ .'־Lj■! m ilk) (Tn!:,OL;.-׳,! T, <]o־ der Im Hir.fr. Gi ״ ■L׳, a N!im■ mm! ׳ ( ׳ ■ 1.K -Dl: '! י־ Kt. ־;- ־ zu Kuu t;:., ׳ 1 ׳ 1 tp'u h L‘;: 1 ( kl:: י ■; . , S I>, e! ■Uirg rel.iia i.U ״■HuM'g; aam .[;■ .. r ■.;:,Sei. Ak: 1 1r .:׳״■ ,ה ' >! r; ■f ז •־;) eilet li i r ■ c S m j n n machen «olle, die 'oh nun an bei der Arl1׳ ‘it ein!!•' hui wiir <Fn. Al« die Sonne 1b׳ un l au 11 n \ י! rkene |S' Id und di׳• br,■innen 1 j'l m 111 1 H-1T 111'« 1 Im IS« /ll lie-rlc inen l״-v., ihn,!uiiim Aliht'1 die i>״kt1m׳■ lllu / U'-Jmllir II , VtTAA.lI'lit e die lim 'י •! ä (’ 11.!)־ ifk mg \y\ - /II semer L iuekkelir nicht mit (Fr Arbeit L>! ..'inauii -uilU׳n und ging zum Nubeic Die I Arbeit ile Morgen;11 zwi'dleii 1 kein T;111 /,um /Ulli 11 «1 CH lllllll■ ei ו¬יוf .le,■ en (ielreiile efallen war וזיו יי; w׳!e 'null I )011 I■-. innerli 11ו > t. Dinreh!!; 1)0 M;111ner iii'pem 1,011 *'!. Inn 11101 11׳ liliieliteu -io «ie!1 I)re-1‘l1c11 aii/ii'cbii'n n. Auf ibin Oliven und I’eivenu;1rlel1 iiii'lieo. •r I m.'iuiTn *ä nl'-rl 11 ■י י ■ n i I;11 - ■. AK -i״ .iraii. < וי■ w ereil wie j mol ei .11־1(1׳;.' 1« und Olli) zur •den 1 -en d,1ß E'1'1 1 >nrf In:; lan^'ani ein;ilter Manu dahin, und liinter ibm se!1;1uk׳dlo em weiß!•' Schaf «einen schweren I״ et l'eli vviurz. Erauen im blauen 1 nterUcid mit roten Gürteln um die Hüften und weißen Schleiern über dein Kopf ״ingeu auf dein!,fad. der /um Hniiinen hinaufführt, mit dem Garn; der Fellafbiniien, liocbaiifi'orichtet und etwa' nach hinten ״elxitren, den Leib prall vor «it’11 liertrasend. Noch liegt Selilaf auf ihren kreisrunden Augen, ihrem ungepflegten Haar und ihrem faltigen Gr-iehf. |)ie einen Und mit dem Kneten des Dunges zu runden Bieimkluinpen hescliiiltigt, die anderen »neben Holzrei'iu und Dnriien im Feld, wieder andere sitzen in der gewundenen Nebengasse auf der Schwelle der Lelunhöhle und reichen »eliiimlzigen Kindern ihre Brust. Am Zugang /um Dorf leuchten einige vierkantige Gräber, weiß und blau ültcrtünelil, und von trockenen Palmblättern überschattet, und ringsum liegen Steine verstreut - - Denksteine derer, die hier geboren und ge-torben sind. I ■ her den feuchten und überwölbten Bau an der Seite breitet ein Dattelhainn *eine Blätter, Ein sengender Geruch liegt in der Luit des Dolles. Almer stieg die Stufen zu einem roten 11,111s mit Schiit- (leidach hinan, wo der Schrieb des Dorfe* wohnte. Auf einer sauberen, auf dem getünchten Boden aiisgebroiletcn Matte saß der Dorfvorsteher beim Morgenkaffee, ln dem Raum.־, wo er saß, war alles so sehr auf »eine I^bensgcwolmlieil abgestimmt, daß Abner, der es an sieh eilig hatte, nicht sogleich von der Sache, um derentwillen er gekommen war, sprechen konnte. So hatte der li'tige Scheich Zeit, sieh die passenden Worte zu überlegen. (Fortsetzung folgt)

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