Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 40 (1935)
- Issue
- Heft 76 (20.9.1935)
- Date
- 1935-09-20
- Page
- – (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 84% known words query
- IRI
…/2651273-2653827-2653894--27389-2688824- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
Nr. 76, 20. IX. 1935 JODISCH!־ RUNDSCHAU Sehe 15 Wohlanständigkeit und Sicherheit, die relative Stabilität der Verhältnisse da und dort auch Kehrseiten zeigt. Die viktorianische Langweiligkeit ist vielleicht in jüdischen Kreisen noch «׳eiliger überwunden als in denen der autoclithonen Engländer, und namentlich die Kenner der Jugend, auch der Kinder der Eingewanderten, klagen häufig über den Mangel an Esprit und jüdischem Wissen. UL S. A«. Und die Riesenmasse von Juden in den Vereinigten Staaten? lieber sie sind die Leser der ״Jüdischen Rundschau“ in der letzten Zeit mehrfach unterrichtet worden. Früher Gesagtes sei deshalb nicht wiederholt. Die Schichtung hat mannigfache Aehnlichkeit mit England. Auch hier die wenigen alteingewanderten Scphardim, die zahlreichen, in Gesinnung und Beruf gnfbürgerlichen Juden aus Deutschland und die Millionen Ostjuden, die in sich abgeschlossen heute einen der wichtigsten Bestandteile der jüngeren Einwanderer- «lassen tiarsteilen — eine Masse von Menschen mit riesiger Vitalität, einem ausgesprochenen Selbstbewußtem und unbestreitbaren Qualitäten, körperlich noch verbesserungsfähig tino verbesserungsbedürftig, ein Rohmaterial, aus dem Präehtiges zu formen wäre, wenn der heute noch fehlende Bild- Bauer sich fände. Die mangelnde Führung läßt die «imerikanischen Juden bei aller Verschiedenheit von ihren europäischen Brüdern häufig die gleichen Irrwege gehen. LJeberall finden wir eine IJeberschäl/ung von Zielen, die in Deutschland so gefährlich geworden sind! Rechtsanwälte und Aerzte, Aerzte una Rechtsanwälte, einseitiger Zudrang zu gewissen kaufmännischen Berufen. Ueberall eine Ueberschät/unj des Rationalistischen. Manchmal fragt man sich, ob erst schwere Prüfungen kommen müssen, um das Gemeinsame, dasVX’esentliehe diesen jüdischen Menschen in das Gedächtnis zurückzurufen. Ein neuer englischer Bergner-Film engdem sich der In diesen Tagen ist der zweite Bergner-Film der lischen Produktion aufgefülirt worden. Im Gegensatz zu ersten, dem Film ״Katharina die Große“, konzentriert liier das Interesse fast ausschließlich auf die Person Bergner. Einen ganzen Winter lang war sie in dem Stück ״Escape me never“ die Sensation der Londoner Bühne. Dem Film ״Du bist die Einzige“ liegt dieser Bühnenerfolg der Romanschriftstellerin Kennedy zugrunde. Freilich wird vieles, was au! dem Theater sich aut Andeutungen beschränkte, hier breit ausgespielt. Der Inhalt: ein verirrtes, schmales Ding, ohne Vater, ein geliebtes Kind auf dem Arm, gerät auf der venezianischen Gasse in die Gesellschaft eines vcrbuinmelt-genialen Musikers. Sie macht mit ihm den Weg zum Erfolg, einen Weg durch Hungertäler und weite Ebenen von Schulden. Und da hei gerät sie mitten in den Garten der Qualen, der ihr reich aufblüht aus der brutalen, unverstellbaren Gier und Schurkerei des Mannes, den sie liebt. Wie sie es schließlich verhindert, daß er mit der Frau seines Bruders davongellt, das ist der Film. Film von den Höllen und Himmeln einer Seele. Aber dieser Inhalt ist nur ein Vorwand. Vorwand für die Bergner, die kaum ein paar Minuten aus dem Bild kommt. Wirkung und Erfolg sind außerordentlich stark. Fragt man, was eigentlich so ergreifend war an diesem Schauspiel, gegen dessen Einzelheiten man doch an vielen Stellen Kritisch rebelliert, so wird es einem plötzlich klar: mau hat ein Flerz, schlagen hören. In der ״Katharina“ verdeckte die historische Aufmachung, verdeckten Perücken und Kostüm vieles. Hier ist dies Hemmnis der Verständigung wieder gefallen. Hier ertönt der menschliche Anruf wieder unmittelbar. Der unter Paul Cziniiers Regie hergestcllte Film wurde in den bisherigen Auffüimuigsstädteii London, Paris, Zürich und Prag ein großer Erfolg. in. g. Juden und Jüdisches im Rundfunk Sonnabend, 21. September: Luxemburg (1304), 12.30: Schall!>iaurn, 11. :1. Bronidaw l lulxrinaii; 13.30: u. a. Rulunsum, Olk-nharh; 21.40: Sehaliphitlen, Jrhuil! Mmmldn. - London National (1500). 20; u. a. MendcI-sohn. Sonntag, 22. September: Luxemburg (1304), 7.30: Sehallplatten, u. a. Memleb 'Ohn. Montag, 23. September: Luxemburg (1304), 12: u. a. MeyerI>g<t, Mendelssohn; 20.10: t.1. :1. G ddmaik. Rücksendung von Photos und Zeugnissen Wir werden von mehreren Seiten darauf aufmerksam gemacht, daß Photos, Zeugiiisschriffen mul andere für den Bewerber wichtige Unterlagen, die bei Bewerbungen auf Chiffre-Inserate mit gesandt worden sind, trotz beigefügtem Rückporto nicht an die Bewerber zuriiekgesandt werden. Diese befinden sich häufig in wirtschaftlich außerordentlich schlechter Lage und sind nicht imstande, sich die erforderliehen Abschriften und Bilder erneut herstellen zu lassen. Sie werden durch die Nichtnickscmlung der Unterlagen schwer geschädigt. Wir bitten daher alle unsere Inserenten, die bei ihnen eingehenden Unterlagen, soweit Rückporto bei gefügt ist, an die Absender zurückzusenden. Haavara-Mark für Unterstützungszwecke Wir erhalten folgende Mitteilung: ״Aut Grund eines Runderlasses der Reichsstelle für De- Wsenbewirtschaftung, Berlin, dürfen nunmehr Haavara* Mark zur Zahlung von Unterstützungen an in Deutschland befindliche deutsche Staatsangehörige jüdisehen Volkstums und füdiscl!» Institutionen im Aufträge von in Palästina befindlichen Personen, Körperschaften, Gesellschäften, Stiftungen usw.'1 verwendet werden. Einzahler, die von dieser Möglichkeit Gebrauch machen wollen, können solche Zahlungen aus ihrem Reichsmarkguthaben bei der Haavara vornehmen lassen. Die Haavara bittet entsprechende Aufträge unter Angabe der genauen Anschrift des Empfangsberechtigten, Höhe und Bestiimnungszveck des zu zahlenden Betrages nebst An- Weisung im Falle regelmäßig wiederkehrender Leistungen ihr zuKommen zu lassen, damit sie das Erforderliche veranlasscn kann. Sie weist darauf hin, daß die Zahlung nicht direkt an die Empfänger erfolgen kann, sondern an die Palästina-Treuhandstelle zur Beratung deutscher Juden (PALTREU), Berlin, die die angewiesenen Zahlungen an die Empfangsberechtigten weiterleitet. Dieses Verfahren hat den Vorzug, daß Einzelgenehm!- gungsanträge bei den zuständigen Devisenstellen, die /.. B. bei Inanspruchnahme von Registermark für Untcrstützurigs- Zahlungen nach Deutschland erforderlich sind, sich erübrigen, da die Uebenveisung im banküblichen Verkehr unverzüglich durch die Haavara erfolgen kann. Die Spesen für diese Uebervvcisimgcn betragen 2 °/0, die von dem Reiclisinarkguthaben des betreffenden Einzahlers bei der Haavara a!)gezogen werden. Die an die Pa!treu bereits entrichteten 1 0/0 bleiben hierdurch unber ii 11 r t. Bei dieser Gelegenheit weist die Haavara darauf hin, daß auch diejenigen Interessenten, die kein Guthaben bei der Haavara besitzen, die Möglichkeit haben, bei den Banken des Landes Haavaramark zu Untcrstütziingszweeken nach Deutschland zu kaufen. Im Gegensatz zu dem bei Erwerb von Registermark üblichen Verfahren, wobei nur 50«״ der Zahlung in dieser verbilligten Marksorte erfolgen kann, nachdem der Käufer die Devisengenehmigung erhalten hat, kam! Haavaramark zu dem erwähnten Zweck 100 «»öig verwendet werden. Dem Käufer kommt für die Vollzahluiig in Haavaramark das gleiche Disagio wie bei einer 50 ״/oigen Zahlung in Reichsmark zugute.“ _ Zum Cypern - Projekt Wir werden aus Leserkreisen darauf aufmerksam gemacht, daß einige Bemerkungen unseres Artikels ״Aus wänder u n g s - K o n j 11 n k 111 r“ in Nr. 74 der ״Jüdischen Rundschau“ hinsichtlich der auf Cypern gerichteten Bemühungen mißverstanden worden sind. Wir haben hei unserer Verurteilung gewisser unverantwortlicher Aktionen die ״Treuhand Vereinigung jüdischer C y ין e r ti - A 11 s w a 11 - derer (Wilmersdorf, I.auenbtirger Straße 16)“ weder genannt noch gemeint, vielmehr andere Gruppen charakterisieren wollen. Die Trculiandvereinigung hat am 30. August von den zuständigen Behörden eine Transfer-Genehmigung erhallen. Die Herren f)r. Kinder m a n 11 und f)r. Krau s werden sich demnächst mit zwei Sachverständigen nach Cypern begehen, um die Voraussetzungen für die Durchführung des Transfers durch die entsprechenden geschäftlichen Abschlüsse zu schaffen. Ferner schweben, wie wir hören, Verhandlungen mit dem Hilfsverein der Juden in Deutschland, um sich mit diesem über eine gemeinsame Expertise über die Kolonisaf ions- und Nicdcrlassungsmöglichkcitcn in Cypern zu verständigen. Nächste Abfahrten nach Palästina. Dampfer ״Galilea“ am 25. September ab Triest: Dampfer ״Pilsna“ am 26. September ab Triest; Dampfer ״Tel Aviv“ am 27. September ab Triest; Dampfer ״Carnaro“ am 27. September ah Triest; Dampfer ״Mar. Paella‘•' am 27. September ab .Marseiile: Dampfer ״Ausonia“ am 28. September ab Triest; Dampfer ״Conte Grande“ am 30. September ab Triest; Dampfer ״Gcrusalemme“ am 2. Oktober ab Triest; D111!׳prer ״Kosciuszko“ am 2. Oktober ah Konstanza: Dampcz ״Palestma“ am 4. Oktober ab Triest; Dampfer ״Esperia“ am 5. Oktober ab Genua; Dampfer ״Galilea“ am 9. Oktober ab Triest; Dampfer ״Carnaro“ am 11t. Oktober ab Triest, Dampfer ״Polonia“ am 10. Oktober ab Konstanza. KALENDARIUM 1935-38. Woche 5695 — 49. Woche Freilag 20. 5ept. 22. Elul Samstag 21. נצבים וילך . .23 Sonnfag 22. ״ 24. Montag 23 ., 25. Dienstag 24. ״ 26. Mittwoch 25. 27. Donnerstag 26. .. 28• Schnbbftf'Ausßftng Berlin 6« Breslau 6*י Frankfurt a. M. 714, Mönd1enfiM. Pa(äa4ina-Am4 Berlin »«ft. 3EWISM AfiaENCV?Oft PALfiSTlN■ W15; Melnekestr. 10. Telephon! J1, Bismarck 7165/70. Postscheckkonto: Berlin Nr. 16708. Verwandten •Zertifikate »Hl Publikum besteht Unklarheit über den Begriff der Verw.andten-Zcrfifikate. Dies liegt daran, daß die eigentlich er* Vervvandten-Zertifikate mit den sogenannten Hamlazoth verwechselt werden. 1. Direkte ״Vcrwandten-Zertifikatc“ (Kategorie D) werd-en von der Palästina-Regierung tmmittelbar erteilt, und zwar hauptsächlich an in Deutschland zurückgebliebene Eltern oder Kinder palästinensischer Einwanderer. Wer ein solches Zertifikat erhalten hat, kann ohne weiteres ein wandern. Auf Wunsch erledigt das Palästina- Amt Berlin für ihn alle Formalitäten (Paßvisierung usw.) und besorgt ihn! ermäßigte Eisenbahn- und Sehiffskarten. 2, Dagegen ist eine Hamla/ah kein Zertifikat. Sie gewährt auch keinen Anspruch auf ein Zertifikat. Vielmehr ist eine* Hamla/ah lediglich eine Empfehlung, die von der Jcv.icb Agency in Jerusalem ausgestellt wird, wenn eine in Palästina wohnhafte Person!)ereil und in der Lage ist, eine in Deutschland wohnhafte, nah verwandte Person, die hier ein Arbeiter/ertifikaf (Kategorie (I) beantragt hat, im Falle der Erteilung eines Zertifikats -- zum mindesten in der ersten Zeit nach der Einwanderung — materiell zu unterstützen. Die durch eine Hamla/ah unterstützten Anträge muß das Paläslina-Amt vor Bewilligung des Zertifikats genauestens ur.fer dem Gesichtspunkt naehpriiieti, ob der Antragsteller, abgesehen von der Frage der ersten Versorgung, für die Einwanderung geeignet ist. Aus dem Reich Von unseren Berichterstattern Augsburg. Am 16. September fand I)r. Kn h,ml L i > r n, Mm״ he:!,!!!»rr dein NIX. /ptiii-iLkb m׳.!■>!;״׳ in 1.11׳׳■ im Kindchen bcmiürn. cIk-iw: ■sh .-■(.'(ZI >ich ZU ■■rtimurli .bl-.: Mi Direktor Adoli Lijspm um, 2, Vw-wn■ leid, K.t mru׳ri!:, llerhyM Sriiw:. S München. l)r. Kdumd Sn, .<!!'. blinden einen /weha׳׳i.m;t i ׳:' - km-, kum mit mim•-]),!ח־סחח! iuirir-w!!> de! vcm heb!;!i-iii! : 1 Grv.tnuü'n u:n!ab mit (r :11 lS\s o! um na nt־,!, dm. Lgwms in der 73 >G. ein Yorfraj» von ״Lbchrii ■<׳ und Lüidnivhe :1 uf Mi'* 3,1!׳. Lin I!. 3 i; ('1 m!1 יz ist m! I lut bahn׳. Du \'uDW1 I 11er , l ,11■ La!l; M t\׳cr, 1. Vor-iitml; und WVibueitu, Luuikd Steinh! n!!!ihn r. in Munrhm vor den Jn^cnd- 1h־m ein ■■-ehr zahl:״׳/}!!'־!״׳. Dibii-;rv. i n <■;111■״׳ < >rtt;3 Svhul >h.t!, n! war, und von i >1. Mai vlmtz I (.,V ־!-!.! Ilde-, Lluül״•! Will de, 1,1s 11d1 ו - Lamm ziin.ich•3 tmum 1)1׳. Sfraub das Wer! zu rw und \Ncrkc-. von Kranz K >.sru,׳wr Strauß >hüe Üuiei uiHini!clbar a Text (•=. heranzuluiii en und p׳tm׳.!:»; aus den verschiedene eu Ihn;den Kr,!ח/. K ׳ ü.־׳A ׳;.!: . S )dann e!;n iif n: a• - enden S׳ hihiri un!.׳ dr> Lebens;:4. Fn den Hibeht iindt n vc! 111. >d ne i die Suhmih׳ i: «11 und TivU•!! des duiiii! duvo!|c iMilnahnu־ aller ko:! 1!!kmden 11 ־!;׳er. Bamberg: Am 23. Septe! Breslau: Verband b! h>!״ ii'mln-r. 26.3!) Lbr, -!u!d dem St'bn bei um ]Dia diu! Darnisdadt: Am 23. N.;m!־'rank!11:1”, 1m wo!, 17 Ankündigungen •״!!״״ Dr. \V1 115 ■ ZOG. Am 23. ■M., Köln: Am 23. mpt,, 2 .3*) 1 hi. ■־■־;;: 1:,1 in : s...: י .1, ■ ( u - :;1 '.r ״!R } --׳1 t י!.י 1 ־ 1 1 mcii I'a i.-fi .1 IN-! ,uw״ ih! i)>. Ä; :1:1! Au 2h,Kh';3 2! .׳:׳ ■ Dam'! - \\3־:;!-')hn - iluw . tih; :; : 1. 1 2 1 ״. II. Sie t:in : ׳׳ im Am 23. S t 1. ן rüihyi, 2י-3 י ־ M w.!< t; - ■; ■ , L ■' ' ( H 9-D>. Vom,.- v<m 1 >׳. Hg. I ־, i ...!;1 . , .!־ 3, , : J:.' d. r Sri. 1־ k- .ן :--'fu:־' H• ilc, 1!!, j ן ( f; . 1; \ , i, i . M.׳.'.. . ן,_ - 1; Au ■!G ־־. Bar Mizwah-Termine Am 28. Septem! Si'il'u'rt, Sdiwrln er 1. d!sein׳ : Ku!t > ( 3״■ 1 i. w. 1 i, .1., י, \..n V׳ x-!,c Einrichtung von der 1 ianp! -md! Umschulunj's.ii'hr'hirij♦ cn. I), r 11 vrr S2- 1׳•. ur';:ni!׳.iiiri» hiunp von ,.1' m ■ vhi|hlD:4 h■!!!;;.!!■-׳_־. D ז 1!־ 1! i h /״ uh .1 .1! 0,- •׳' in jiidi •1 h<.־n l‘nv״r m(dnde /!1 BrHi! heini, ('hn!־M»t!u! (BlrDimi) 1331 tamd.-d! 1n1;.pm und i h!<> n 111־ '! 4' peorn! c’. 1 .<•!’( 1 m di ־»■־! I\ 1׳! hm gp WilmcHinria hl!. :־S n - 8 0 i rh 11, ■r i!J,i:..11-11: ־ 2; ׳, Fii. .\, ii) Uö■ln- \n!r.,.,.n tinliT J 6 m 5c Hätte Dtu« bei »ca«* ״Gestern und Heute" eine neue (übifdje 23ibliotf)cf, f?af bic Aufgabe, in frifdjer, anregenber ffortn auf aflen ©ebicten bcef 3ubcntumes Äennfniffe 311 pcrmiffeln. 25änbe fite« rarifdjen, funtllerifcfjcn, religiojen, Wograpfjiftfjen 3«f?altei foflen folgen. Knabhängig »an Seit unb ©trömung t»irb bie ©amtnlung bao;®erfootte Don ״©eftern" beleben, bas ©ute D0n ׳/$eufc״ förbern. Bie 25icsf)er erfd?ienen: Herzl-Briete,br«*g.D Manfred Georg ©eb.1.40, ©efebenfbb. 7m 1.70 Der Freitag - Abend. ©ebet unb 6inn, gebeutet Don Joachim Prinz ©eb. KOI 1.40, ©cfrfjcntbb. 3V.W 1.70 Der gedeckte Tisch.!Bariafioncn über eia i’iibifcfic«(!Ibcma ofjttc (Snbc Don Micha Michalowitz ©cb. ym 1.20, ©eicbcufbb.1.50 ןע\כ Die schönsten Legenden aus dem Talmud. ©cfd)cntbb. JUJ11.50 Rabbi Lach. Ülnefbotcn Don Manuel Schnitzer. ©efd)enfbanb 1.50 ז0כ\ל attgeseigtcn |lnb 6 Joachim Prinz Illustrierte jfldisdie GesdiidUe 2. Sfuflage -12 ־׳. laufen!» / IJlit 23 Tafeln, 8 aibbitb. u. l Starte / 3n Xeinen 5UJI 5.80 2)ic beutfd?e 3ubcnbcif ftebt in einer heilig Dcranbcrten ©ituation. 55ci aller inbioibueflen üragif, bie bic CSntroicfiung gebracht bot Derbanfen wir ifjr ein gefieigertce! 3ntereffe an jubifd)en ©ingen. dine 3״übifd}c @efd)i<t)te" muf! über baef £et)rf)aftc binaueragen. £)ic 2Babrung ber JBürbe unb bces ©toljcemub aug ber Kenntnis unferer ©efrfjidjfe maebfen. u r d) beit jübifeben Bu^banbel ן ICoA-l Etnit J-iawzM nur den POJAZ* geschrieben und sonst nichts - er wäre mit diesem herrlichen Roman allein schonin dieUnsterblicbkeii eingegangen (Ir ftfyenfte aber 6er jübifdjf 11 Belt norf) eine :)leihe rociterer, unoergänglirfjerlDerfe, »ollTiefe unb jjumor, coli ton ateiri« raubehber t*panmmc|. (Sr crfrfflicfü in feinen;Homancn 6a6 »eile, »idjfige unb unerfrtiökfüthcdfcbicf 0|3jü6ifd)enXebtnS unb ofljubifeßer (?tilfur, ef)ne heren B'cnnlniti 6a6 fragifjfe jübifdjc «Sc^irffa! etnig unrerffanblid» bleibt. Go iß‘Jfränjoä heute in ebefflem (Sinne alfue(!; er iß noltucnbip, er :ft unentbchrfid)! *Tn Feinen 3T331 4. — **erlangen (Sie foftenfrei au* übrl. profpeft! u h t ן i« b e ”