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Jüdische Rundschau · 1935-09-13 · Heft 74 (13.9.1935) · page 13

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
40 (1935)
Issue
Heft 74 (13.9.1935)
Date
1935-09-13
Page
– (sequence 13)
Language
German
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JÜDISCHE RUNDSCHAU Sport ־ IC 11 11 41 s <* 11 a 1! NR. 74, 13. SEPTEMBER 1935 Makkabi-Kongreßsportfest in Luzern Rundblick auf die Sportplätze Ueberraschungssieg von BSG Der Spiclaus schuß jüdischer Fußhallvereine veranstaltete am letzten Sonntag ein Viererturnier, an dem Bar Kochba- Ha U a 11, BSü. 33, Hagibor und der J S K. teilnahmen. Die bereits am Vormittag ausgetragenen Vorspiele nahmen einen anregenden Verlauf. Zunächst standen sich Hakoah und Hagibor gegenüber. Nachdem Hagibor mit 1:0 in Führung ging, konnte Hakoah in der 2. Halbzeit ausgieichen und auch kurz vor Schluß den Sieg mit 2:1 erringen. In dem folgenden Spiel zwischen JSK. und BSG. waren sich die Gegner fast gleichwertig, und die BSG. konnte erst in der Verlängerung einen 1 : ()-Sieg herausholen. Während der Pause wurde dem inzwischen zahlreich erschienenen Publikum ein Handballspiel JSK. gegen BSG. vorgeführt, das reich an spannenden Momenten war und einen klaren 5:1-Sicg von BSü. ergab. In den Entscheidungsspielen standen sich um den 3. und 4. Platz Hagibor und JSK. gegenüber. Beiden Mannschaften merkte man das Vormittagsspiel an, und der Kampf wurde ziemlich matt ausgetragen. Der 2 :()-Sieg von Hagibor ist aber als verdient anzuspreelien. Im Entscheidungsspiel um den ersten und zweiten Platz zwischen Hakoah und BSG. gab es eine Ueberraschung, als es der BSG. gelang, einen 1 : ()-Sieg zu erringen. Zwar zeigten die Flakoahner in jeder Beziehung das bessere und reifere Spiel, aber BSü. konnte durch ihre gute Taktik einen von ihren Anhängern bejubelten Sieg feiern. Nachdem Hilkowitz eine Vorlage von Reif unhaltbar verwandelte, zog die BSG. fast ihre ganze Mannschaft in ihren eigenen Strafraum zusamincH und konnte so bis zum Schluß den knappen Torvorsprung halten. Die 1. Fußballmannschaft des Bar Kochba Frankftirt vermochte das erste Rundenspiel der südwestdeutschen Arbeitsgemeinschaft gegen den spielstarken J. S. V. O f f c n b a c h in Offenbach mit •1:1 (3:0) zu gewinnen. Die Frankfurter Makkabisportler iiihrten trotz zwei Ersatzstürmern ein sehr gutes Spiel gegen die stärksten Widerstand leistenden Offen bachcr vor und siegteil auf Grund besserer Leistungen verdient. Das vorangegangern■ Spiel der beiderseitigen Reserven endete mit einem 2:2-Remis. Die feldübcrlcgencn Blauweißen erwiesen sieh im Strafraum als nicht durchschlagskräftig genug. -- Die 1. Jugaul-Fußballmannschaft des Bar Kochba Offen hach hesiegte die gleiche Mannschaft des Frankfurter Bar Kochba mit 4:1 (0:0). Das Spiel war ausgeglichen. Die Offenbaclier waren vor dem Tore weit gefährlicher. Im Spiel der Schülerflißhalhiiaiiiisehaftcn behielten die Frankfurter Makkahijungens, die ein schönes Kombinationsspiel zeigten, mit 4:0 (3:0) die Oberhand. -- Die Fußballer des Bar Kochba F r i cd be r g, die nicht ihre stärkste Besetzung zur Stelle hatten, mußten sic;h gewaltig anstrengen, um den J.T. B. Frankfurt mit 3:2 ״(tf: I) zu bezwingen. In Frankfurt standen sieh die ersten Handbalhnaiinschalten der Hakoah Mainz und des Bar Kochba Frankfurt gegenüber. Die Mainzer Hakoahner, die erstmalig an Pflichtspieleil tcilnehmcn und noch nicht so routiniert sind, konnten trotz ansprechender Leistungen nicht einen hohen IS: 2 (12:2)-Sieg der Frankfurter Bar Kochbaner verhindern. Auch die neugegründete Mainzer Dameiihandballclf vermochte nichts gegen die 1. Meisterdamenelf des Frankfurter Kar Kochba und mußte von den sehr rasch kombinierenden und wuchtig angreifenden Mainstädteriimen eine 19: ()-Niederlage hinnehmen. Die erstmalig spielende Handballmannschaft des Bar K o c 11 b a Offcnbac h wartete im Spiel gegen die Reserve des Frankfurter Bar Kochba mit einer guten Leistung auf. Die spiclerfahrencn Frankfurter verdanken ihren 6:2 (3: ())־Sieg dem schnellen Spiel des entschlossenen Angriffs. Die Handballerinnen des Bar Kochba Offenbach, die vor wenigen Wochen die 2. Damenliaiulballeif des Bar Kochba Frankfort glatt 5:0 distanzierten, waren auch diesmal im Spiel gegen die gleiche Mannschaft die technisch bessere und überlegenere Mannschaft und siegten 2:1. Hakoah Stuttgart siegte in Stuttgart gegen R j F. Bruchsal in einem sehr harten Spiel 3:2. Die zum erstenmal durchgeführten westdeutschen Makkabi-Meistersehaften im Tennis brachten die erwarteten harten Kämpfe. Im Hcrren-Einz.cl gelang es überraschender Weise G. So n d h e i m - Düsseldorf, den gesundheitlich nicht auf der Höhe befindlichen Sander- Köln knapp zu schlagen. Im Damen-Einzcl war Frau Oil I i s in großer Form, konnte aber das routinierte Frl. Markus nicht schlagen. Das I icrt cu-l Joppe! gewannen die Brüder Sondhcim- Düsseldorf kampflos, da Sander auf ärztliches Anraten nicht mehr spielen durfte. Das Mixed war Frl. Markus /Sander nicht zu nehmen. Als Auftakt der diesftthrigen Hockey-Saison führte der B. K. Berlin gegen B. K. Hamburg einen Klubkampt durch. Berlin weilte mit vier Mannschaften (zwei Herren-, eine Damen-, eine Jugeiidmannschaft) in Hamburg zu Gast. Das Spiel der ersten Mannschaften, das durchweg ausgeglichen war, konnte Hamburg mit 2:1 für sich buchen, die zweiten Mannseitaften trennten sich unentschieden (1:1). Das Jugendspiei gewann Berlin mit 4:1, dagegen nuiliten sich die Berliner Damen knapp mit 2 : 1 geschlagen :lekemien. Beim Beginn der Herbstspielzeit in Westdeutschland war man vom ersten Auftreten der Fußballmannschaft H akoali K ö / n enttäuscht. Von den Neuerwerbungen konnte lediglich Wintcrfeld gefallen, während Steinbach (früher V. f. R. Köln) nicht zu überzeugen vermochte. Die zu Gast «eilende Hakoah Essen gewann verdient mit 3:0 (2 :0). Die Essener haben sich gegen das Vorjahr technisch vervollkommnet und dürften in der Meisterschaft ein ernstes Wort mitzureden haben. Die Kölner werden weit bessere Leistungen als am letzten Sonntag zeigen müssen, wenn sie in der Meisterschaftsrunde, die am 15. September beginnt, einen guten Eindruck hinterlassen wollen. Hakoah Köln II gewann nach ausgeglichenem Spiel gegen Hakoah Essen II mit 2:1. im herrlich gelegenen Stadion der Stadt Luzern veranstaltcie der Schweizer Makkabj-Krcis anläßlich des XIX. Zionisten-Kon grosses ein Sportfest, bei dem er leichtathletische, turnerische und Handball-Wettkämpfe durchführte. Rund 250 Teilnehmer hatten die Makkahi-Vereine Basel, Bern und Zürich an den Start gesandt, und eine stattliche Zuschauermenge hatte trotz der ungünstigen Witterung dem Rufe des Einladers Folge geleistet. Bedauerlieh ist es nur, feststellen zu müssen, daß außer den auf dem Zionisten-Kongreß anwesenden Makkabim kein Dclegierter der Veranstaltung beiwohnte, obwohl in den Debatten des Kongresses oft und viel von der Notwendigkeit kärperlieber Ertüchtigung geredet wurde. Die Leistungen waren besonders im Turnen gut. Aber auch in der Leichtathletik wurde von den Schweizer Makka- Auch im Handball endete der erste Spielsonntag mit einer schweren Niederlage der Kölner. Bereits in der ersten Spielminute mußte ihr bester Spider, Bukofzer, verletzt ausscheiden. Dies brachte die Mannschaft völlig aus dem Konzept. Die eingestellten Ersatzleute zeigten ein so schwaches Können, daß Makkabi Düsseldorf mit einem 9:0- Siege heimkehren konnte. Es ist eigenartig, daß der in der Leichtathletik über so gute Könner verfügende Kölner Klub sich im Handball zu keinen besseren Leistungen aufzuraffen vermag. Auch vom Spiel der bisher in Westdeutschland noch ungeschlagenen Damenmannschaft wurde man nicht befriedigt. Die erstmalig spielenden Düsseldorfer (Liste erzwangen gegen die rocht zusammenhanglos wirkenden Kölnerinnen ein verdientes Unentschieden von 1 : 1.!Die Fußballmannschaft des Bar Kochba Halle spielte gegen eine kombinierte Mannschaft des S c 11 i i d Leipzig und gewann trotz mehrfachen Ersatzes 4 :2 (2 :0). Nach 2:0 Halbzeitführung gelang es der Schild-Mannschaft auszugleichen, jedoch stellte Bar Kochba im Endspurt den verdienten Sieg sicher. Der Westdeutsche Meister Hakoah Wuppertal absolvicrte in dieser Saison sein erstes Handballspiel in M.- Gladbach gegen Makkabi M.-Gladbach und gestaltete es zu einem eindrucksvollen Siege (14 :0). Tournee des Boxklub Maccabi Maccabi Berlin gastierte in Witkowitz und siegte vor gut besuchtem Haus mit 8:6 Blinkten. Ergebnisse: Fliegengewicht: Noschkes (Berlin) siegt über Rucky nach Punkten. Bantamgewicht: ßrantwein (B.) - M-niccr unentsehieden. Federgewicht: Franke (B.) siegt über Salapatke nach Punkten. Leichtgewicht: Reiiak (Witkowitz) siegt über Maschman nach Punkten. Weltergewicht: Schaft (B.) siegt über Strejcek nach Punkten; der zweite Kampf in derselben Gewichtsklasse zwischen Noll (B.) und Ovcsnv endete unentschieden. H a I b s e h w e r g e w ich t: Kronfeid (B.) — Hartmann. Beide Kämpfer wurden in der zweiten Runde disqualifiziert. Schwergewicht: Skrehot schlägt Schanzer (B.) in der zweiten Runde k. o. In Zlin mußten die jüdischen Boxer Berlins vor 800 Zuschauern vom SK. Bata Zlin eine 4 : 12-Niederlagc einstecken. Einen Blitzsieg landete Havelka über Schanzer, indem er den Berliner bereits in der ersten Minute k. o. schlug. Westdeutsche Makkabi- Box ־ Meisterschaften Am Sonntag, dein 22. September, fuhrt der JBC. ״Macca bi" Köln die Westdeutschen Makkabi-Meistersehaften im Boxen durch. Der Nachwuchs der westdeutschen Makkabi- Vereine dürfte sich diesmal stark zur Geltung bringen. Die Entscheidungskämpfe werden ab 20 Uhr im Gemeindehaus, C ä c i I i e n s t r a ß e, ausgetragen. Neue Rekorde von Makkabischwimmerinnen Bei einem Scliwimm-Mceting in Rabka (Polen), an dem Hakoah Bielitz teilnahm, wurde von der jungen Hakoahncrin Pastor ein neuer polnischer Rekord im 500-m- Freistilschwimmen aufgcstellt. Der bisherige Rekord stand hei 9:15 und Fräulein Pastor konnte ihn um 23 Sekunden aut 8:52 verbessern. Ein Doppelcrtolg war der Wiener Hakoahncrin D e u t s c h bei den Strom-M eist erscli a ften von Oesterreich beschieden, die in diesem Jahr zum ersten Male unter dem Titel ״Staatsmeistersehaften“ auf der Strecke Ottenheim Linz ausgetragen wurden (etwa 9200 m), Fraulein Deutsch gewann die Staatsmeisterschaften für Damen in 54:15. Wenige Tage vorher hatte Fräulein Deutsch, die eben erst einen 1! e 11 e 11 ö .s t c r r e i c h i s c 11 e n R e k o r d über 400 m Freistil aufgcstellt hatte, heim Scliwinimfcst der Hakoah den derzeitigen österreichischen Rekord über 100 m Rücken von 1:29,7 auf 1:28,5 verbessert. Leider konnte dieser Rekord nicht anerkannt werden, da die erforderliche Zahl von offiziellen Zeitnehmern fehlte. Erwähnenswert ist, daß bei den Jugeudkoukurrenzen, die anläßlich der österreichischen Strom-Meisterschaften ahgehalten wurden, Hakoah Wien sowohl bei der weiblichen Jugend (Langer 56:51) wie bei der männlichen Jugend (Vago 50 : 26) gegen erste österreichische Konkurrenz die Sieger stellen konnte. Neues Makkabi-Liedcrbuch. Von der ersten Sammlung h e b r ä i s c 11 e r V o 1 k s I i c d c r, die im Auftrag des M a k - kabi und Heclialuz von Dr. Jakob Scliönberg zusammengestellt wurde, ist soeben eine Sonderausgabe als ״Neues Makkabi-Liedcrbuch“ im Jüdischen Verlag erschienen. Das Liederbuch enthält über 230 ausschließlich hebräische Lieder und hat einen Umfang von 208 Seiten. Außer den punktierten Texten zu den in Notenstich wiedergegebenen Liedern bringt das Liederbuch auch ein umfangreiches hebräisch-deutsches Vokabular zu den einzelnen Stücken. bim ansprechendes Können gezeigt. So konnte Fräulein Grünkin, Schweizer Meisterin im Hochsprung, diesen mit 1,35 in an sich bringen, während I. Horowitz, der beim kantonalen Turnfest in Basel zu den Kranzgewinnern gehörte, wegen einer leichten Fußverletzung nur 1,55 m erreichte. Im 100-m• Laut erreichte Goldsmith, ohne Konkurrenz laufend, eine Zeit von 11,5; den 800-m-Lauf gewann Berkowitz mit 2:18 mit Brnstbreite vor dem Basler Buchs. Erwähnenswert ist noch der Hochsprungsieg mit 1,50 m des erst 15jährigen Lasovvski. Oie anläßlich des Kongresses in Luzern anwesenden Vertreter des Makkabi-Verbandcs überbrachten dem Schweizer Makkabi Grüße und stellten fest, daß auch in der Schweiz der Gedanke des Makkabi-Sportes im Vormarsch ist. Was bringt der Sonntag? Jugend - FuBballturnler In Berlin Es beteiligen sich Bar Kocliba-Hakoah mit drei Jugend- und drei Schülerin,uinschaften, BSG. mit zwei Jugend- und zwei Schülermannschaften, Hagibor mit einer Jugend- und zwei Schulermannsehaften und der JSK. mit einer Schülermannschaft. Die Spiele finden auf dem Sportplatz am Schäfersee ab 10 Uhr vormittags statt. Sämtliche Jugendliche und Schiller Berlins haben freien Eintritt. 10 I hr: HA,m)> (111• hinein!) ״i'uen IW,. (II. |11״r1,<!): 11.20 Lite: HA.uii (II. )״ (1,״-)״״■e״, ll.jeilmr (I. J>112,40 ':||,<״״ Ihr: I laUn.ili (I. J UMt-n, 1) HSI;. (I. ß!n׳'!e!): — 30 I!!!': llaUo.ih (III. Sihuler) n2׳!n ßs(׳. (II. 4«,hnleii; 3.25 ( lir:!i.iAior (II. Sehiihr) jsK. (I. Sein! le 1); 4.20 1 lu: HAseib (II. Schul, r) n1':״■'׳' ißinibur (I- Schule!): 5,15 Ehr: Hakoah (1. Schiikr) 0S(l. (I. Sehiih.׳!). Beginn der MeisterscHafts - Runden in Westdeutschland Am kommenden Sonntag setzen die Meisterschaftsspiele irrt Westdeutschen MakkabLBe/irk ein. Last alle Fußballmannschaf• teil sind in Tätigkeit, ln M. - (i I a d b a e 11 empfängt der westdeutsche Fußballmeister im interessantesten Spiel des Tages die H a k o a h - E s s e n, die für die Gladbacher stets der schwerste Gegner war. In Duisburg ist beim dortigen 1111 s der M a k k a b i - I) u s s e I d o r f zu (iast, der sich nur sehr schwer gegen die Hausherren wird behaupten können. H a k o a h - K ö I n, die bisher nicht zu überzeugen vermochten, haben auf eigenem Platz, gegen die Hakoah- Wuppertal anzutreten. Es müßte eigentlich einen Kölner Sieg geben. 1111 Herren- und Damen-Handball steht sich in Köln die dortige Hakoah ihrem Bruderverein Wuppertal gegenüber; während bei den Herren ein klarer Sieg der Gäste zu erwarten ist, dürfte es bei den Damen einen ausgeglichenen Kampf geben. Fudball ln Halle Bar Kochba Halle trägt das fällige Verbandsspiel gegen Makkabi Zwickau aus. Ein auf steigend er Sportzweig Wasserball In Erez Israel Die Wasserbali - Mannschaft des Makkabi Haifa, Meister von Erez. Israel, errang einen sensationellen Sieg in Bemüh über die Auswahlmannschaft von Syrien mit 7:2 Toren. Obwohl das Match im offenen Meer, in vmgewohnter Umgebung vor sich ging, spielte die Mannschaft ihr gewohntes gutes Kombinations-Spiel und ließ sich auch nicht durch die äußerst hart spielenden Syrier aus dem Konzept bringen. Schon in der ersten Halbzeit gelang es, 4 Tore zu erzielen. Nachher warf Lavallee (E. N. B.) und knapp darauf N. Hess (C N. B.) die Tore für Se rien, worauf wieder 3 Tore der Makkabim folgten. Nach dem Spiele überreichte der Präs ident der Republik Li b a n o 11 den von ihm gestifteten Pokal der siegreichen Mannschaft. Nach Schluß der Veranstaltung ging es in Autos nach Aaloh, am Fuß des Libanon, wo bei einem Bankett Freundschaftsbezeugiingen der syrischen und palästinensischen Jugend ausgetauscht wurden. Die letzte Saison brachte der Wasserball-Mannschaft Haifas schon so viele Erfolge, daß man sie mit Recht zu einem der bestell jüd. Teams heute zählen kann. Wie erinnerlich, hat Erez DAS SEFER HAJELED Durch eine Eintragung in da? .,Buch des Kindes“ hei dem KKL in Jerusalem (RM 25. —) wird das jüdische Kind mit Ere* Israel verbunden. Der KKL stellt über jede Eintragung ein künstlerisches Diplom aus. KEREN KAJEMETH LEJISRAEL (Jüdischer Nationalfonds, e.V.) Berlin W 15, Mei'neke.ti ade 10 z Postscheckkonto: Berlin 282 47 Israel schon anläßlich der 2. Makkabiah nur 2:1 geg«• die den ersten Platz besetzende tschechische Mannschaft verloren. Das neue Schwimmstadion ergab dann noch bessere Trainings-Möglichkeiten, die gut ausgcniitzt wurden, und unter der Leitung der beiden ehemaligen Hakoahner Flescli und Weigl er entwickelt sich die Mannschaft hervorragend. Von den Resultaten, die im Laufe dieser Saison erzielt wurden, sina erwähnenswert: Der Sieg über die Royal L a n k es b er Fuseliers, anläßlich des Jubiläum-Festes König Georgs, 9:0, über Enfants de Ncptiinc Beyruth beim internationalen Schawuot-Mccting in Haifa 8:3 und 11 :0. Außerdein errang Makkabi Haifa die Wasserball - Meisterschaft des Y. M. C. A. J c r 11 s a I e m und erhielt den Pokal des High Commissioners. An diesem Turnier nahmen 7 englische und 2 Mannschaften des Makkabi Haifa teil. Zur Zeit werden Unterhandlungen mit Aegypten gepflogen, und es ist wahrscheinlich, daß Makkabi Haifa noch in dieser Saison mit dem Meister von Aegypten sowohl in Haifa als auch in Alexandrien zusammentrifft. Der Sieger aus diesen Kämpfen erringt den Titel ״Meister des Vorderen Orients“. E. W. D31;i»Je)ref sa4«j)c pikante ■ MOOtV *>v *0*riwsst» cw 01

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