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Jüdische Rundschau · 1935-09-13 · Heft 74 (13.9.1935) · page 3

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
40 (1935)
Issue
Heft 74 (13.9.1935)
Date
1935-09-13
Page
– (sequence 3)
Language
German
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Nr 74 13 tX 1935 5«ito 3 JODISCHE »UND SCH All Der Revisionistenkongreß Von unserem Berichterstatter Die Generaldebatte 11.1. Wien, 11. September Das i heina der Diskussion kreist ständig um zwei Punkte: den Lu/crner Kongreß und die ״Verfassungsgebung für die neue revisionistische Organisation". Jabotinskv hat /war in seiner Rede vernicht, die Zionistische Organisaiion mit einer hochmütigen Oeste /u übergehen, die Besch״,'tigung mit ihr als nicht •der Rede wert von den Beratungen dieser Konferenz aus/uschließen — aber die [)elegierten, die doch mehr Menschen als Regisseure und lakiiker sind, halten sich nicht an dieses Rezept. Es brechen immer erneut die Jahre hindurch aufgepeitschten Haß• insiinkle durch, vermischt mit!lohn und Uebcrmut — zu diesem Zwecke werde:! auch die von den offiziellen revisionistischen Stellen kundgcgcbeucn Zahlen der ״Wahlen" für diese Konferenz, einst genommen und es wundert einen nach einem Tage ununterbrochenen Ausbruche' solcher lnstinkte schon nicht mehr, wenn /. B. Weizmamts Ruf nach unauthdrlicber Arbeit in l'rcv Israel verhöhnt oder wenn mit Emphase in den Saal gerufen wird, daß Wei/manns Wahl /um Präsidenten der Zionistischen Organisation das Konimen des l.cgidative Council beschleunige. Der /weite Piskussionspunkt dreht sich um einen harmloseren, oft recht kindlich anmutenden Punkt. Die ״N. Z. O." ist, w ie liier schon angeführt wurde, das neue Spiel, das Jabotinskv seinen Au hungern dargebracht hat. Pas ewige Deklamieren •der Judenstaatsparole hat wohl auch in den revisionistischen Reihen ermüdend gewirkt. Nun g'-'lit mau von der billigen Präsuinption aus, es sei der Juucnstaat bereits vorhanden, und beginnt Staat z u spielen. Mit sichtlichem Behagen werfen sieh die Delegierten auf dieses Neuland, es wimmelt an Vorschlägen nach Einsetzung der Regierung, Ausstellt:n; von Pässen, Ernennung von < iesamlten, man verlangt Sit/ und Stimme im Vidkcrbumlsrai, Anerkennung der Souveränität durch die (iroliiiiäcliu*, Abschluß von Militärverträgen und dergleichen mehr. Und das Plenum gerät in Ekstase, als ein!)elegierter (Dr. (iottesmann) die feierliche Ausrufung der i ü d i s e h e 11 R e p 11111 i k i ni Exil verlangte.... Dabei fehlt es aller auch nicht an ernsten und besorgten Stimmen. Ein Delegierter meinte, cs sei keine Kunst gewesen, die Wahlstinummg /.U erzeugen und Menschen zur Urne /u bringen; furchtbar schwer werde es dagegen sein, diese so plötzlich gewonnenen Anhänger für eien Revisionismus auf die Dauer zu erhalten. Dr. H o 11 in a n n (Riga) kam wohl dem eigentliche» Problem, das nun vor der revisionistischen Partei unübergehbar steht, am nächsten. Er erhob warnend die Stimme, immer wieder sich zu neuen P I ä n e 11 u 1! d I d e e n f I ii gen / u 11 ii c 11 - t e 11, de 11 e!1 k e i n e r I e 1 reale V e r w i r k I i e 11 u n g s - arbeit folgt. Er sieht Jabotinskv.s K)-Jahres-Plan, der ja iilicihaupt erst aufgestellt werden muß, sehr skeptisch gegenüber. ״Wir brauchen einen Plan für das, was wir im nächsten Jahre tun sollen! Wir reden nur ständig, a b e r e i 11 m a 1 m u ß m a n <i o c 11 auch damit!1 e - g innen, et w a s zu tu n!“ Ja, das ist der Kern der Sache. Der jetzt bcschrittene Weg wird die Revisionisten zwingen, ״etwas zu tun“. Sie ,.Werden aus ihrem .Wölkenkuckucksheim der ewigen Phaistaäien und Kritiken herabsteige 11 müssen, auf die gleiche Erd e, aut der \v i r alle stehen und a r ־ beite 11. Ernst und Haß 111 dem uferlosen Gerede der (icneraklehattc lassen zwei Sprecher auliiorchen. Dr. Se habhat (Schwei/) wendet sieh als erster, aber auch einziger Redner gegen den banalen Formelsehwa!l der Debatte. ״Es ist nichts getan mit der bloßen mechanischen Aufhebung der Cialut, wenn das neue jüdische Volk beziehungslos zu den Werten der jüdischen Kultur bleibt. In unserem Programm ist gar nichts spezifisch Jüdisches. Es könnte genau so das Programm einer albanischen oder dänischen Nationalbcwegnng sc;n." Dr. Sehalibat rügt scharf die Ueber'ehw enimung der I )chatte mit banalen nationalen form ein und Phrasen. Aber schon der nächste Redner schwimmt wieder wohlgemut im alten Fahrwasser. Der Hauptredner des Tages ist Wol gang v. W e i s I, der in theatralischer Manier, sichtlich die rhetorische Gestik Jaliotinskys kopierend, fast eine Stunde lang spricht. Er opponiert zunächst gegen Jabo iuskvs Vorschlag nach einem Zehnjah,esplan für Palästina, da ״die Planwirtschaft in der ganzen Welt Bankrott gemacht habe. Wie kann man einen Plan für zehn Jahre entwerfen, wenn man nicht weiß, was die nächsten H läge bringen werden?" Dabei entschlüpft ihm auch eine kleine Wahrheit: ״Man macht oft große Pläne, um sieh kleine Taten zu ersparen". Aber in Schwung gerät er erst, als er gegen die Zionistische Organisation iosbrechen kann, ״lii-ere Exekutive muß schon morgen bei der englischen Regien»!״' diireli/u-el/en beginnen, daß w i r als die J e vv i s h A g e n e y a 11 e r k :1 n 11t w c r - den. Und sie darl mit keinerlei Organisation Verhandlungen über politische 1 ragen oder wegen Zertifikaten führen, die uns nicht als Jewisli Agency anerkennt. I) n Kampf um die Zcrliiikate müssen wir gemeinsam mit der Agtidah gegen die Zionistische Organisation führen. Wenn wir hei der Zionistischen ()rgaiiisalion tun Zertifikate bitten werden, so verkanten wir uns ihr um einen Bakschiseh. Die englischt* Regierung wird uns nicht zwingen k1׳!:n׳.׳n, Zcrtitika'.e von (iriiiibaum in Empfang zu nehmen. Mit der Zionistischen Organisation kann es für tut; keinen Frieden gehen, wir müssen sie in tausend Stücke /erbrechen, ihr alle Positionen ucgneiinuui, und da/u müssen nie auch alle Mittel recht sein, (regen die Zionistische Organisation dart es keine Ritterlichkeit geben.“ In der Nachtsit/uiig, in der in feierlicher Form die Konstitution angenommen w erden sollte, betrieb \\ eisl wieder stundenlang Obstruktion. Er ist beleid'gt, daß nicht sein Entwurf, in dein ti. a. (100 Ritter, 300 Offiziere, 150 Komturen, 75 Großoffi/iere und 30 (iroßkomturen, eiserne, bronzene, silberne und goldene Abzeichen und Senatoren autmarsehieren, zur Grundlage der Diskussion genommen wird. In dieser ״feierlichen Sitzung“ gibt es viel l.ärtn und Zusammenstöße, persönliche Angriffe, Wirrwarr, in dem schwer fest/uslellen ist, worum es eigentlich geht. Man kann sieh um den Namen der neuen revisionistischen Organisation nicht einigen. Der Vorschlag Jabot inskys, sie .,Zionistisches Volk" nt nennen, finden einen zu starken Widerstand. Es wird mit Recht eingewendet, eiaß es nur ein jüdisches Volk gibt. Um 2 Uhr nachts wird eine kleine Pause eingeschaltet. 0,11111 folgt bis 5.30 Uhr früh eine turbulente Uesehäitsordnuiigsdebatte, die wohl auch /lim Schlüsse dem Präsidium zu bunt wird. Und so läßt er den ursprünglichen Plan — Jahotinsky hatte noch abends de- /kliert erklärt, in dieser Sitzung müsse die Konstitution angenommen werden — fallen. Die Sitzung wird aut den Spätnachmittag verschoben. Die geplante L e g i o 11 s f e i e r wurde von der östcrreichisclicn Regierung verboten. — Bei der Trauerkundgebung für die in der vergangenen Zeit Verstorbenen wurde ß i a 1 i k mit k einer S i j b e e r w ä 11 11 t. Wien, 12. September. (J'l'A.) Nach einer Naehtsitzung, in der die von den Kommission■■!! ausgearbeiteten Entschließungen angenommen wurden, ist vier Kongreß am 12. September, (1 Uhr morgens, geschlossen worden. Zum Präsidenten wurde Jabotinskv gewühlt. Die Exekutive besteht aus zw. Ti Mitgliedern und wird ihren Sitz in London!iahen. Für Organisations/.wecke w urde ein Budget von IS (XX) Pfund hewilligt. Die Neuordnung der Universität Von unserem Sonderberichterstatter L u z c r n, I 2. September (teleph.) In Ergänzung eines über die Sitzung der Universität gegebenen Gonimuniqiies hat der neugevvähltc Vorsitzende der Exekutive der Universität, Salmann Schocken, tmserem Berichterstatter in Luzern noch einige Aufklärungen gegeben. Herr Schocken führte 11. a. aus: 1111 Einklang mit Vorschlägen, die von amerikanischer Seite, von Dr. Wei/matm und mir gemacht worden sind, ist der Kanzlcrposten, der durch den Rücktritt von Dr. Magncs frei geworden ist, vorläufig unbesetzt geblieben. Man hat einen Weg gefunden, dem akademischen Körper die Selbstverwaltung zu geben, indem die akademische Verwaltung durch einen selbst gewählten Rektor für zwei Jahre geführt wird. Die Funktionen des bisherigen Kanzlers sind geteilt worden, und zwar über* nimmt die Leitung der Verwaltung der Vorsitzende d e r Exekutive, und den akademischen Teil übernimmt der R e k t o r, der von dem akademischen Körper gewählt wird. Dr. Magncs ist Präsident der Universität geworden und als solcher deren Repräsentant, der auch die Vertretung den Behörden und dem jüdischen Volk gegenüber und überhaupt nach außen führt. Auch die Funktion des bisherigen Präsideute» (Dr. Wei/mami) ist geteilt worden; wahrend Dr. Magnes als Präsident die Repräsentationspflichten übernimmt, bleibt Dr. W e i z m a!1 n Vorsitzender des Kuratoriums. Von großer Bedeutung ist ferner die Tatsache, daß Dr. Wei/mami offiziell die Leitung der naturwissenschaftlichen Abteilungen übernommen hat. Unter seiner Leitung sollen die naturwissenschaftlichen Arbeiten auf neue, breitere Basis gestellt werden. Herr Schocken betrachtet den Ausgang der Verband- Iinigen als einen günstigen. Er bedeutet, daß die bisherige Enge und die Spannungen aller Art, die zwischen der! ein¬ Sachgemäße und schleunige Durchführung Ihrer AUSWANDERUNG Spee. Palästina Amtsger.-Rat a. D. Dr. Aschner Oberreg.-Rat a. D. R. Kampnar B«rlln W 15, Meinekestraße 9 / T«l«fon! J 1 BI»m«rek 2686 neben dem PalleUne-Amt! 9 1; bä* I® Uhr und 16 Fä 1*1* י® übr /einen Instanzen der Universität bestanden haben, behoben sind und das Geld frei ist für neue Aufbauarbeit. Es sind die Voraussetzungen zu einer positiven Mitarbeit des gesamten akademischen Körpers geschaffen, ferner soll durch die Zusammenarbeit von I)r. Wei/mann und Herrn Schocken erreicht werden, daß eine neue Basis zum Ausbau der Naturwissenschaften geschaffen wird, wobei man vor allem daran denkt, daß eine Anzahl neuer Forschungsinstitute geschaffen werden sollen. Es müssen auch Mittel Dr. Mannes, Präsident der Salmann Schocken, Vor- Universität sitzender der Exekutive der Foto,: Woji, Jerusalem Universität pvf 'PWi A■■ J־״ aufgebracht werden, um Bauten auszuführen, die mit der neuen Entwicklung der Institute Schritt halten. Die Exekutive der Universität bestätigte das Projekt der English Zionist Federation, einen Lehrstuhl für englische Sprache und Literatur auf den Namen von Moses Montefiore zu errichten. Herr Schocken hofft, daß neben dem normalen Budget der Universität große Fonds aufgebracht werden, um diesen neuen Aushau, vor allein den Ausbau der naturwissenschaftliehen Institute, bei welchen auch Dr. Weizmann in erster Linie mitarbeiten wird, durchzuführen. (Ueber den Verlauf der Beratungen wurde, wie bereits erwähnt, ein Communique ausgegeben, in dem insbesondere die Neuerncnnungen und Neubesetzung von Lehrstühlen mitgeteilt werden. Der Wortlaut des Com111uni1|ues liegt bei Redaktions- Schluß noch nicht vor und wird in unserer nächsten Nummer nachgetragen werden. — Red.) Aus der Haftarah für Schabbat, den 14. September Dein Volk, allsam) nun sind sie Bewährte, auf Weltzeil erben sie nun das Land, Sdiö&ling meiner Pflanzung, Werk meiner Hände, damit zu prangen, Der Kleinste wird zur Tausendsdiaft. der Geringste zum kernhaften Stamm. ICH selber, beschleunigen will ichs zu seiner Frisf. Jesdtaiahu, Kap. 60, 21 — 22 Verdeutscht von Martin Bubtr Presseschau Der ״V n I k i s c h e B e o b a c h t e r" vom 10. September berichtet in einem größeren Aufsatz Fiber den Luzerncr Z i o n i s t e n k o 11 g 1 e II.! )er mit zwei Bildern illustrierte Artikel weist zunächst auf die Abspaltung der Revisionisten und auf den Aufstieg der zionistischen Bewegung hin. Der Artikel gibt sodann eine sachliche Schilderung des Kong r e Ii - V c r I a 11 t e s und betont, daß der Brennpunkt aller Fragen der Aufhau Palästinas war. Die Kongreßleitung habt* es verstanden, Regie zu fuhren. In diesem Zusammenhang(? erwähnt der Artikel die Haltung der Jiidrnstaats-ParU'i und den Konflikt mit dem Misrachi sowie dessen Beilegung. Die Wahl Dr. Wei/manns sei die Bestätigung der Zusammenfassung der in der Zionistischen ()rganisation verbliebenen Parteien gewesen. Die in seiner Wahl zu in Ausdruck gekommene Mäßigung )iahe ihren Ausdruck auch in den großen Fragen gefunden, die das Verhältnis der Juden Palastinas zu anderen Machten betreffen. Als erste dieser [ ragen behandelt der Bericht das Problem des Gesetzgebenden Rates in!,;däslina und erwähnt in diesem Zusammenhang(.' die hierüber gefaßte Resolution. Sodann geht der Bericht zur Behandlung der <1 e 11 t s c h - j 11 d i s e h e n F rage!1 durch den Kongreß über. Er sagt in diesem Zusammenhänge 11. a. folgendes: .,Nit ], t uiintiu rrn-: er: 1t ,ti:!tuai, ,!br!׳!!!!•br hm!,ז׳ <l,׳n Kulis-cn ßs 11 am [,׳i!, v, .i :011 ,! K 1 ,1 g e 0 <1!.• -׳ < i 1 11 I ' h ״ j u d! '!' h e 11 T 1 ,1 11 י i 1■ o u n ,1 ,1 ,׳ - ß ׳> v F 1 ס I - - /avri Dinge, die -ich nein gui iichrn. Illei 1r,n<m;mlUr ,lern I11de0-l aal -parlciier aiilaiig- .n!r!! die amci ik.ini-, lien lle'rgieium unfer ihrem fdmrrr, dem ßekaiiuum B<!vk! >M he!/er Siejihrn \\ 1 י e. hir cm keißol dei r.in-fer-, ,!!-;! de- \V',1renße/Hgr.., an- 1 lew -chiiind ein. Die bi'- herige \ c't icrßie! in de•- Tr.ei-Ieiwar bc-ondrrdie Arlx-iu'rpavk'i, die die ll,ii|!e aßer!)eiegiirirn -leihe. Die ver-ehiedenco! Atl.reken de- Führerder luden-!aal-gartei /r- ־!! die Arbe!tr1gn1j!jM• erreichtc aber gerade da- ( iegemeii. Damit 11,11! -ehiand in! Jahn1933 ־ ge!!o!le!!e Trnn-ierabk,mimen, dadie rhnn-ehe hantuhr nach l'aia-una geiatle in den lel/ieu zwei J,ihren -tark hob, so daß Den! .-eldand heule naeh der Man, ia! -111.ul!! Kngiand an t-r-ler St cd fo linier den F.inluhriandern ä’aki-! inamit einer nichl unbeachtlichen l׳.\[x!1!-umnie stein, wurde \on1 l\׳!ngrei.׳ nieht nur gcßlilig!, snndem. da edie einzige Mugüehkeii dar-ieiie. Juden au- Deui-eiiland naeh ä*ai:i-1ina 711 bringen, -■!gar unier die Knnfroile der Exekutive" ge-telh. M!: dir-er 1־aii-eiilieiunig einer der!etz’en des lvnngie--,- imii.'ue aunnnai i-eh auri! jede! B< ׳vis 11!be-rblu it sinnlos Weiden.*' Der Bericht schildert sodann die Aemlcrung־ der Ein- Stellung der amerikanischen Delegation und sagt, daß ihr Führer. Stephen \V i s e, in seiner Einstellung /um Transfer- Problem ein ״Baal-Tesdntwah“ wurde. Es hei fit in diesem Zusammenhänge: ..Seine (<i. \\. Win■' Red.) <41. > i'׳,t!;״uku 11( i1;u e Rede war in ihrer 011( E׳t1!; ij.׳<* n i־'nnn ■ז־}!!!!! -eh! e< •!!!,!C ״ י׳_חe־,\ ordi n und man kann ihm nui reute Julien, wi'iui e! /. \>. -a^te: . Wenn sie (die deuUehen Juden!;יוון ei(4en>'tn Will• 1: »1111־ ■.!!» -ieh >ell>-־t. achtende (](.*m »rhu Inden ■<\u׳w Ii.iMhi. »um .1K dm!S!.1,\l»- luirm׳!■ judi-idu■!! iihmden-, »<! waren »ie vied׳■!.'[!! naeh heute trri, sieh de!Hal;e judm?11 nennen und -Minden n;r!u v;>! dei iietaiir, den Suhl-;1h St a.H »I >1! 1 k׳!-r /n veiheivn. WiH'ui fiiui^en» an! <i1e um id^cDdr ilalMm״ de» K׳ >t!1; Iitm■־. die BeM'ii'rrnua de! /u־;!i-i! ■hen i t ilnehme! ,ni» I)! 1!; »t 11 j .41 ul v«»n Finitulä M.U־, kann de! A U hen •' el lende v!!H11׳ i';׳U 1 f < ■! h*n. I י SO Allgrille, dunen die Xu>ni»!rn ,u!»! )ml -uh i,m< 1 »•׳n»! •»,'/1 waKii, Tpri'i'hen a!iu! (ii n<4» hn die Riulu!L:kd1 ein־!■׳ ■-alr-lie!! \ 01 niu! un^d' Der Artikel schließt mit einigen allgemeinen Betrachhingen und sagt, daß ״der Zionismus einen Weg /.ur Lösung der Welt-Judenfragc einschlagen will, der wenigstens eine erträgliche (Äsung ahnen läßt**. Es sei jedoch aut dem Rongroß /u viel geredet worden, und die Spaltungen in der Bewegung seien eine typische Erscheinung. Auch hatten wichtige Oruppe!) des palästinensischen Wirtschaftslebens auf dem Kongreß gefehlt, Die ״Trankt. Ztg.“ vom 0. ö. berichtete über die Behändhing der deutschen Judenfrage auf dem Kongreß folgendes: ״Aut dem Zionistenkongref! wurde eine Resolution vorgelegt, die die Einberufung eines jüdischen Weltkongresses für dringend notwendig erklärt, damit ein Organ zur Verteidigung der politischen und wirtschaftlichen Rechte des jiieMsehen Volkes geschaffen werde. Berichterstatter Stephen Wise (Amerika) ersucht den Kongreß, seine Stimme gegen die Entrechtung der Juden in Deutschland zu erheben. Der Antrag wurde gegen die Stimmen der Delegierten aus Deutschtarnt angcno in m e 11, die durch Dr. F, S. M o s e s erklären ließen, die deutschen Delegierten seien zum Kongreß gekommen in der Ucbcrzeugung, daß noch niemals So wie heute eine Verstärkung der zionistischen Arbeit notwendig gewesen sei. Für viele deutsche Juden sei die Auswanderung die einzige Lösung ihrer Existenzfrage. Die deutschen Zionisien hätten immer die Leistung konstruktiver Arbeit als Aufgabe des Zionismus betrachtet. Die zur Vorlesung gelangte Resolution müßten sie ablehnen, weil sie die klare zionistische Linie vermißten. Der Kongreß nahm diese Ausführungen ohne Widerspruch zur Kenntnis.“ Wie wir nach erneuter Rückfrage zu den in Nr. 71 uik! 72 der ״Jüdischen Rundschau“ gebrachten Mitteilungen über die Aufnahme jüdischer Kurgäste in schlesischen Bädern erfahren, erhalten jüdische Kurgäste in allen schksischen Bädern jederzeit Kurkarten und können ungestört ihrer Kur nachgehen. Itn Alter von 88 Jahren ist in New V'ork der Vorsitzende der Asscmbly of Orthodox Rabbis of Amerika and Canada, Rabbi Gabriel Wolf Margolis, gestorben.

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