Mannheim
Compact Memory

Jüdische Rundschau · 1935-07-12 · Heft 56 (12.7.1935) · page 13

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Rundschau
Volume
40 (1935)
Issue
Heft 56 (12.7.1935)
Date
1935-07-12
Page
– (sequence 13)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
88% known words query
IRI
…/2651273-2653827-2653880--27121-2688543
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

י JÜDISCHE RUNDSCHAU ß C T l l II C l‘ ß II II (l S C 11 •1 II NR. 56, 12, JULI 1935 Ferien im Grunewald lassen des die In der Tageskolonie der BZV-Kinder Helles Kindcrlachen und lebhaftes Stimmengewirr den Spaziergänger aufhorchen, der den Grunewald unweit jüdischen Sportplatzes durchstreift. Einige Worte Iwrith, der Passant im Vorübergehen erlauscht, veranlassen ihn, die Kindergruppe näher zu betrachten, die sich auf dem idyllisehen 'Waldplatz tummelt. Es sind etwa 40 Kinder, die sich um,׳einen jüngeren Mann schar׳<m und stürmisch verlangen, *lall endlich die versprochene 'Geschichte erzählt wird. Es sind die Kinder aus zwei B Z V. - G r u p p e 11, Zentruni und Jannowitz, die hier in der Tageskolonie ein ebenso großes Ferienglück genießen wie ihre Altersgenossen an der See oder im Gebirge. Pünktlich um 9 Uhr früh sammelt sich die Schar, um unter der Aufsicht von drei Kindergärtnerinnen in den Grunewald zu ziehen. Trifft dann noch der Lehrer, Herr L e w i n, der die Tageskolonie organisiert hat, ein, dann ist der Jubel groß. Ballspiel und ״Blinde Kuh“ verlieren ihren Reiz, denn Herr Lcwin kann ja viel schönere Dinge. Er spielt etwa ״Familie Meyer“, und dabei muß man ganz genau aufpassen, sonst kostet es gleich Ptänder, die später unter schwierigen Bedingungen ausgelöst werden müssen. Um die Mittagsstunde aber erreicht das ״Tagesprogramm“ seinen Höhepunkt: Der Lehrer erzählt endlich die versproehene Geschichte. Heute berichtet er den Kindern von Moses Tod. Es mag nickt leicht sein, all den Kindern, die ja verschiedenen Altersklassen angehören, das Geschehen verstündlich zu machen. Aber es gelingt, denn die Kinder hängen am Munde des Erzählers. Ihr Interesse bekundet sich in den vielen Fragen, die fast alle Kinder stellen. Dabei versieht es der Lehrer, in diese Erzählung noch andere Dinge zu verflechten. So streift er die Bedeutung des Vcrsöhnimgstages, er macht den Kindern deutlich, daß Gott an diesem Tage über die Schicksale aller Menschen beschließt. Als die Er- Zählung sich ihrem Schluß zuneigf, als Moses seine Seele der Legende nach im göttlichen Kuß aushaucht, merkt man, wie ergriffen die Kinder sind. Aber bald löst sich der Bann, man stellt fest, daß inzwischen die Mittagszeit angebrochen ist. Es geht hinüber zum Sportplatz, wo in großen Kesseln im Freien ein einfaches, aber schmackhaftes Essen bereitet ist. Besonders erfreulich ist es, daß die Kinder, sozusagen spielend, also im Gespräch, etwas hvrith lernen. Später, im Winter, soll diese Arbeit durch Oncg-Schabbat-Veranstaltungen für Kinder, wie sie schon vor einem Jahr organisiert wurden, noch verlieft werden. in großen Feldkesseln wird das schmackhafte Essen hergerichtet Guter Appetit lohnt die Kunst der Köchinnen Unterhält man sich mit den Kindern, daun stellt man fest, daß auch hier schon die verschiedensten Temperamente zu erkennen sind. Neben zutraulichen, aufgeschlossenen Kindern findet man Einzelgänger, die sich in den ersten Tagen ahsondern, bis sic später allmählich den Weg zur Gemeinschaft finden. Manche haben trotz ihrer Jugend schon Schweres erlebt, sie haben Vater oder Mutter verloren. Besonderer Beliebtheit erfreut sich Daniel, ein kleiner Palästinenser, der bald wieder nach IZrez Israel zurückkehrt. In manchen Fällen wird der aufmerksame Betreuer Veranlassung nehmen, sich mit den Eltern in Verbindung zu setzen, tun zu erreichen, daß aus einem schüchternen, abseitigen ein frohes, der Gemeinschaft aufgeschlossenes Kind wird. Allzu schnell vergeht der l ag im Freien, und die Kinder wollen es kaum glauben, daß es schon wieder so weit ist, wenn es heißt, in die Stadt zuriiek/ukehren. S. Ascher ln einem schönen Bilderbuch blättert es sich besonders schön, ״Blinde Kuh" — ein Spiel, das schon die l ülvr und wenn man auf einer Waldwicsc sitzt Mütter mit gleicher Leidenschaft liebten Foto*: Jl. Sonnt>nff4rt '*?*־*«״* MP*?‘• ׳'<: ,Wii ף*ןי2^# ■ •- Vom Verband russischer Juden. Unter den jüdischen Organisationen gibt es manche, die in aller Stille eine ersprießliehe Tätigkeit entfalten. Zu diesen Organisationen gehört der nun in das fünfzehnte Jahr seines Bestehens getretene ״Verband russischer Juden in Deutschland e. V.“ dessen Vorsitzender, der im fünfundachtzigsten Lebensjahr stehende Staatsrat a. I). Jakob T eitel, mit bewunderungswürdigem Eifer seines Amtes waltet. Seine Schutzenipfohicnen sind jene Juden, die nach der russischen Revolution ihre Heimat verlassen mußten, und nun unter schwierigsten Lebeiisbedingimgcn um ihr Dasein kämpfen müssen. ״Die Sorge um diese Menschen“, so erklärte Staatsrat a. D. Teitel auf der kürzlich ahgehaltenen General- Versammlung des Verbandes, ״hält mich am Lehen“. Um die vielseitige Fürsorgetätigkeit des Verbandes zu kennzeichnen, seien folgende Funktionen bzw. Einrichtungen genannt: Darleben an kleine Gcschäftstreibendc. Unterstützung Bedürftiger, medizinische und juristische Betreuung, Gottesdienst an hohen jüdischen Feiertagen, Vorträge über jüdische Themen, Förderung der Auswanderer, insbesondere nach Palästina. Besonders hervorzuheben ist die Mittelstandskiich c, die neulich in eigene Räume verlegt wurde und zirka 120 Mittagessen taglieh verausgabt, und das Tcitelsche Kinder- und Jugendheim, das zirka 40 Kitider betreut, über das hier kürzlich berichtet wurde. Der Verband war stets bestrebt, auf eigenen Füßen zu stehen. Aber die fortschreitende Verarmung der Flüchtlinge übersteigt die Kräfte des Verbandes, und sowohl aus Verehrung für die Person des Vorsitzenden als auch als Ancrkonnung für die Leistungen des Verbandes haben andere jiidisehe Organisationen wie Joint, Ica, Zentralausschuß, Vorstand der Berliner Jüdischen Gemeinde, Hilfsverein der Deutsehen Juden, Hilfskomitee für Osteuropäische Juden in Frankfurt a. M., u. a. ihm unter die Arme gegriffen. Im Jüdischen Kulturbund hielt am 2. Juli Dr. Arnold Samt er im Beethovensaal vor zahlreichem Publikum einen Lichtbildervortrag ״Mit der Kamera durch die Schweiz und Venedig", der nicht nur durch die humorvolle Art des Vortrags, sondern auch und vor allem durch die große Zahl der vorgeführten wahrhaft künstlerischen Photographien die Zuhörer fesselte. Die Bilder sind, wie der Vortragende mitteilte, das Ergebnis einer Reihe von Schweizer Reisen, die zwischen 1900 und 1012 gemacht wurden, in der Zusammenstellung aber wirkten sie sehr unmittelbar und ihre künstlerische Dualität ließ sogar vollkommen die Kostüme der früheren Zeit vergessen. Dr. S,unter isi als einer unserer besten Amateurphofographen bekannt, der schon mehrfach und auch kur/lich wieder mit Preisen ausgezeichnet wurde. Er versteht cs hervorragend, die Natur ״zu stellen“, jede und selbst die bekannte Landschaft wirkt bei ihm neu und überraschend. Reicher Beifall belohnte den Vortragenden. E. B. KEREN KA3EMETH IE3ISRAEL (30D, NATIONALFONDS e.v.) BERLIN W15, MEINEKESTRASSE 10 POSTSCHECK-KONTO NR. 38247 Heute Abschluß der Schekel-Aktion! Noch immer haben eine Anzahl Gesinnungsgenossen ihren Schokclblock nicht abgeliefert. Die Aktion wird heute beendet und mit der Zentrale abgerechnet. Wir richten noch einmal an sämtliche Mitarbeiter den dringenden Appell, jeden — auch leeren Block — uns umgehend zu/ustcilcn. Berliner Zionistische Vereinigung. KALENDARIUM 1935 — 18. Woche 5695 — 39. Woche Freitag 12. Juli 11. Tammus Samstag 13. ״ חקת בלק ״ .13 Sonntag 14. m 13- Montag 15. ״ 14. Dienstag 16. ״ ״ -15 Mittwoch 17. ״ 15- Donnerstag 18. ״ 17. 5chabbaf-Au*gang Barlin 9» Breslau BM Frankfurt a. M. 9 Mflnthen 9׳* Ankündigungen Zionistische Veranstaltungen Bialik-Gcdcnkfeier. Air! er-um TotR-aige (11. N. Bi.tlik::.. dem 22. Juli, veranstaltet die Uehrsüita Uh. N. Butlik <{<־! BZV. eine in 11c!uaist her Sprache ״ehahene <irdenk'eiur, hei <l!r Dr. Uh. Ror>f|!,m'ki, Rabbiner Dr. Kmil Reinhard ('01111, Dr. S. Kit'cko -pttvhen. Die Reden werden umrahmt von mu-ikularheH und reziiai •!i-t ־hm \drf1,mt׳n, Ohcrkanto! Leo (lollanin, Ro-a f.irhtcn.stein, Jbika Storni. Rvgum 20.30 Uhr, J.Ofenhaus, Kleiststr. 10. Lernt Hebräisch in den Kursen der BZV. D inn.i h? beginnt ein neuer Anfangerkur-u-, im We-icn. 11! den bm׳i׳s bc-mhenden Kursen dir Anfänger und FongC'.chrbu me k׳mmm nme Teiinehrnrr aut nenonimen werden. Amkuutt und Anmeldung in der Kulturabteilung der BZV., Mcincke-tr. 10 (Tel. BKmart-k 7165, App. 44). Achtung! Chug iwri Zentrum! Chug iwri Fricdrichshain! Wir nehmen ge-chlo-mn an <ie r hcbrüi't־h׳'n Rialik-t iedenktrier der Tchr-'at te (h. X. Rialik am 22. Juli, 20.30 Uhl. im lawtnhaii', KlrKt 0 r. 10, teil. Im hebräischen Bibclkurs unter Leitung von Dr. Bmodianski, der jeden Sonnabend um 18.15 1 dir im BZV.-lieim. Krmtstr. 54, stattfindet, können neue Tr i Inch me! au! genommen wert len. Bezirk Friedrichshain der BZV. Am 21. Jmü. R Ile v׳?m., briieke, Keke Schi! t Im<1! 1 d.imm 25, Da n«11 :! :!■>׳' ן! h.tm Wdht/.!naht wie m -phinjdirh atip'l, nndim I .׳dm b ,׳). Alle 1 11׳:־ ׳! 1׳- יי .y ■■1->׳.׳m.11 ״.4- ־ >;nd herzlich cin^riaden, Buhinnm hin und /um׳ k KM. 1.50, Jüdischer Volksbund. Da1npiD׳.m'|1112 muh Addis־•׳ ms > ׳im';!״, dem 14. Juli, Ab!,ihr! pmihdwh 9 Hs! \nnnr01 ׳5 ,-“1,׳: l i m!1׳! d.mi m 23. Beth - Chaluz. Zur l'hiim li'inr׳ rin• - neu־ n I1! ״־; ' 'i:4!m׳ \u bien ״״׳•ת h diin^riid bcnnUyp: M < t 1 i il ■׳eu t!hm und Mmmmm, Kimle:-- in.nme, Sm’iI ■de und Tb; h r, T1-<׳hd< < km und Km!5■ 1׳u' 1 ׳■ ■■ihm. A; m bäte erbeten an Mirjam Ahm.mm Bahn X'M 55. l’n. mduuei־ Albe 6. — Vereine Vcreinißunß jüdiscficr Frauen Groß-Berlins {'־ripp׳ des judi-chen Traumhunbr■). Am '17. 1111 i. 4 I hr 114■ lniirrip, Z!.■׳.,!mm:!8 1׳ciU:n im Resitaurant Aben^niisO, An der Knmumm l.ankc. Synagogen-Nachrichten JDdische Gemeinde Freitag. 12. luii. ,41״1״■: sv!!. mit altem K i t u- U. A hrrvct-.'>1^1|[!;pan0 .111 cn : 7.3,0 Diu : Swi. 11111 ׳!c־!rm Ritus: 7 I hr; Pnn/r(,i>׳cDhm-!1.; 7.15 l ’lu. Ansprache: Neue Syn.: liamhurmr; l.mdr-n-ti.: Di. 11 <■ \ mann; Fa ■.mm--1 ׳. : Dr. Wiener; 1 .evet/mv-l r.: Dr, Bia -< h;!■'1 icdvii -t׳׳mpcl: Di. Warn l!4u<m; Prinzir11‘)״!ri!-ir.: Ural. Predigt: S\n. I .!1! /ow חי .: Dr. S,T>m<>n-׳ki. ־■-- Sonnabend, 13. Juli, iiuiyrib: Ahe S\m: 8.3׳> Hu; uluip׳ Syn. mit altem Rita: 9 Uhr. Fnih1< ■״ umlinim: Rvkc-.tr. 11. Kuibu-mr Ute:6.45 :׳ l:hr. Syn. mit iimem Run-; i I aup! y■ <m < -,<] h!! 0 : 10 l 11 r* 1'nihmot te-dienst.: I. iiu len-!!., 1.1־vr1/.״\! -a r. 11. I‘1 iii/n ■yi■n! cn-a r.: 7-30 Uhr. — Predigt : Tk‘'tui(>//ht r.: Dr. <!ו aid : Dr. Rcikovits. ״ - Ansprache: Syn. iim-u-. ׳!•I!11: |>r. Zud.i r. Jugendgottesdienst 4.30 ז V.dir; Münchenn־ St!.: I >1. A. In.׳vv. Sei!;!! Tut - Au vjcing: 9.23 Uhr. Gottesdienst an den Wochentagen: ab n<U; ln allen Syn.: 7.30 Uhr; m1)r״t׳n-: Ahe Svn . Kai-er>n11 .׳. I\\׳kc>!!.: 6.30 l Fr. Uehrige Syn. mit. altern Rita.':: 7 Uhr. Svn. mit neuem Ritui? 7.30 Uhr. ‘ Vereins - Synagogen Israelitische Vereinigung Lichtenhcrg, Neue Synagoge, P'iunki'mter Allcv 56: \■‘reinig, abend-: 7.30; Sannabend, mm-jurn-: 9. i'rcdigt : Dr, S.'hti.ibrnd, indim,: 8.50, Minchah und Mn.11 iw. An W'ocli׳■!!’ .!yi;, m '1:;m-: 7; abend-: 7.30. Soimiay, m ugen-8 :״. Vcreinssvnagogcn: Beth Scholaum 1 Mirnan MnulcHDlm): rmef! ahem Kiiu ,: i'kv1!,:y, 12. .d>׳nd-: 7.30. Sonnabend, 13. Juli, m-rymi-: 9, Muni-.!: R.43. Zw;-•!hu Mim ha und. Maariw I .׳■'h iva! 11.! y : Am■-! ki. Minjan Iwri:!mir mr Ile-!Hai-cl1-.prevhr11dc ), im RZ\.-lb1m. R ׳-'׳•d ׳ I :,d״!!׳! .1 4 .6■^ 1 ־!! nk'iiT: 7.30, Sun na b! t!d : 9.30. Jüdische Rcligionsgcmeinde, ׳'harloiirnlimy, Sehnl-U. 7:!•'!euay. 13. 7., ,3 hd-; *.. 3׳ >. > .!u; ■i׳־md, 13. 7.. von!!.: 9.3f!. Synagoge ,,Beth Zion", X 5 1.!0 nm-;׳׳o. 33: I'icim-, 12. Julj, abrudm 7.30. 15 ,!׳,ו-ס״׳/ס. Ink. m •1-« n8.30 :־. Minrha: 5, 9,23.!׳'im- Sm־!dr v.!1 AI! rm Uk1\ Rai)b. Df. K. I.and,ei, \\ < h ׳h-ei! ,r׳׳m 6 30: ,!:׳ ml״ ■ .7.30 :״ Synagoge Gesundbrunnen, Ahawas Achim, I *! i י! / < \!H 37: \\ <׳ y m Krnח \1׳-! mm b!. au! w; 1; eo ■- ^׳ >׳ i 1! 11־>- י. I > ״ > ׳ a! 11! - ׳ --;! ud1'׳ m der SvHay׳»ye drjud. K1:11׳ ke:m ,! ■■ ■ 1׳! ׳- י. F' m 0 r e: 7 .12 ״.. aHnd״: 7.31). Sonnabefal, 13. 7., m 9. Mm15■.8 :!.;־. \\ . :b.!׳ ״. murm7 :-1׳: abr!!7,3 :.-!׳t). SnniL,!־■•.׳ n1״׳y!1■•: 7.30. Synagoge Passaucr Straße?:!''!ri'ag, abrnd-: 7.30. Smm.ilMnd. 7 ,9 :■׳!■ס״ווו! Im ha : 8250, Maahw : 9.23. W'adervay-, mugrD■: 7: ab nd; 7,3׳l Bülowstr. 55: Regeln!, i id^( r (, ou r-d i-.-ii an --.1111! :11!־[ I b .!2. <_;;!׳!. wie: 1 leidcieun■! ya-M>. Synagogcn-Vcreln Osten, Rig.i׳•! s!!. 3: Taybdi, iiNr'iH und a!>r1׳d-. D a : t i i! n a . 1 *: :;■■!.!y, \׳u d> m A i!<;!׳ H!ייח dien-t, X'oiliay;: F! km 1 umy dr״. i;׳:.׳i1־ .1!-!.1 -■׳. dun h Rd׳b D!. R<>- .'Unui'H'i. Z.wi-iy iub;!. e laT 0..8י :ןן )י m ,r,am. \ m 11 12 v״r!11,; Dien-tay. von 7 8 1uc!m1., Rurlu-1 -m ״yabr um! I.e1!>!; ׳. — Schöneberger Synagogen-Verein, M11׳u'!10n 1 str. 37־: 'l.-iyi b, v->r <iem Abcnd^ottc-dit n.a, l.d!n ׳111,10׳, au-, dem ( ־11}׳.-׳■׳y״b1׳;s imii ■■ciieri \N'i'“-et1'. Do/eu!cn: Kabb. R. i'o״en, R, A. ib.! ׳!*■b. Raiib. Dr. Ro-rnwa-c!. Rcligionsvcrcin Agudath Achim, P.mk.iw, Mühlen- Straße 77: Gottc-diensi : Freitag, ,1bcn<l'•: 7.30; Sonnabend, vorm.: 9. Familien-Nachrichten Frau Jeanette R i 1 d c .יי h e i m, Cladow (Uavei), begibt am 13. Juli den 85. Uirburatag. Frau Clara Davidsohn, geh. .Arndt, NO 43, jud. Altersheim, Liet/manm-tr. 20. begeht am 12. Juli den 70. Oehuramg. Herr Siegmund Rosen bäum und Frau Fanny, geh. Uris, Berlin, \V 57, Bulow.ur. 55, begeben am 16. Juli die goldene Hochzeit• Das Palästina-Amt Berlin teilt mit: Wir machen wieder* holt darauf aufmerksam, daß Dienstaiys mul Freitags keine Sprechstunde für den Parteienverkehr abuchnlteit wird. Wir bitten unbedingt, im Interesse unserer laufenden Arbeiten, an diesen Tagen von Besuchen absehen zu wollen. Dies gilt sowohl für Besuche aus Berlin, als auch für solche aus dein Reich. Die Z e r t i f i k a t s - A b t e i 1 u n g. Haltung in der Oeffentlichkeit Der Vorstand der Jüdischen Gemeinde zu Berlin erließ folgende Erklärung: ״Wir legen Wert darauf, an alle unsere Gcmcindcmitglieder das dringende Ersuchen zu richten, sich in der Oeffentlichkeit, insbesondere auch in Gaststätten und Lokalen, stets der gebotenen Zurückhaltung zu befleißigen.“ t

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.