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Jüdische Rundschau · 1935-07-12 · Heft 56 (12.7.1935) · page 7

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
40 (1935)
Issue
Heft 56 (12.7.1935)
Date
1935-07-12
Page
– (sequence 7)
Language
German
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Nr 56 12. VII. 193 JÜDISCHE RUNDSCHAU Seite 7 Ein Seminar für Einwanderer Von der Woche Sir Arthur Wauchope hat 130 jüdische Landwirte einschließlich Vertretern der landwirtschaftlichen Siedlungen und Institute zu einem Frühstück im Regierungshause cingeladcn, das am 18. Juli stattfinden und als Dank für die ihm in den Siedlungen gewährte Gastfreundschaft dienen soll. Die Liste der Einzuladenden wird von der Jewish Agency zusammengestellt werden. Die Regierung stellte 50 Polizisten und zwei Motorboote zur Ucberwachung der Palästinaküste gegen Schmuggler und illegale Einwanderer ein. Der Waad Leunii beschloß in einer Sitzung in Tel- Awiw, von der Tel-Awiwer Stadtverwaltung die Zuweisung eines Teiles des Erziehungsbudgets für die Arbeiterschulen zu fordern, und stellte sich damit in Gegensatz zu der Haltung führender Mitglieder der Stadtverwaltung. Die Jewisli Agency nahm die Konsolidierung der Kleinbauernsiedlungen im Emek C h e f e r in Angriff. Die Pläne zur Errichtung von 200 Wirtschaften in vier Siedlungen wurden bestätigt, und zwar in Kfar Viktin, der Siedlung des llapoel Hamisrachi, der Siedlung ehemaliger Legionäre und einer Jemenitensiedlung. Jede Wirtschaft soll Wohnhaus, Scheune und Geflügelstall besitzen. Ferner wurde die Errichtung von 20 Wirtschaften für Siedler aus Deutschland in Kfar Jcdidja bestätigt. Lieber 1100 neue Häuser und 53 verschiedene Fabriken werden aut KKL-Boden im Emek Zebulun (Haifa-Bay) gebaut. Der Beamte der polnischen Immigrationsabteilung, Latuch, besuchte die jewish Agency und besprach mit ihr Fragen der Einwanderung von Polen nach Palästina. Er besuchte die Siedlungen im Emek Jesrccl. Der Solei Bon eh, das zentrale LInternehmungsbüro der Histadruth, erhielt von der Regierung einen Auftrag zum Bau von Straßen bei Raananah und Tel Mond im Werte von 7000 Pfund. Bei diesen Arbeiten werden mehrere hundert jüdische Arbeiter beschäftigt werden. Im Mifraz Haifa wurde die zweite Glasfabrik Palästinas fertiggestellt, die Fensterscheiben hersteilen soll. Die Gesellschaft besteht aus Juden aus Deutschland und Holland und ist mit einem Kapital von 5000 Pfund gegründet worden. Wie Palnews erfährt, wurde eine Gesellschaft mit dem Namen ״Palestine-Levant Quarries Ltd.“ gegründet und registriert. Das Kapital der Gesellschaft in der Höhe von £P 15 000 wurde fast ganz gezeichnet. Die neue Gesellschaft wurde im Zusammenhang mit dem am 0. Kilometer von Jerusalem auf dem Wege nach Tel-Awiw (in der Nähe des ״Arza“ -Sanatoriums) befindlichen Steinbruch gegründet. Die Zementfabrik Nesher setzte den Zementpreis um 2 Schilling pro Tonne herab. Nach offiziellen Mitteilungen hat der Geldumlauf in Palästina Ende Juni 1935 die Summe von 5 541 228 Pfund erreicht. Ende März betrug der Geldumlauf 5 326 228 Pfund. Der Verband der palästinensischen Rechtsan walte setzte eine IJntersuchimgskommission über die Frage der Bodenspekulation und der Bodenverkäufe ein, die aus führenden Rechtsanwälten in Tel-Awiw und Jerusalem besteht. Die Hafenarbeiter in Haifa traten in den Streik, weil Zollbeamte Arbeiten von Unternehmern übernahmen und die Arbeiter in zwei Gruppen einteilten, deren Mehrheit eine niedrigere Lohnskala erhielt. Die hauranischen Hafenarbeiter beteiligen sich nicht an dem Streik. Die Arbeiterpartei hat für Ende Juli eine Konferenz einberufen, die sieh mit den Fragen des Zionisten- Kongresses beschäftigen soll. ln Tel-Awiw und Jerusalem werden die Progress iven Zionisten zum erstenmal nach der Krakauer Tagung in der Oeffent!ichkeit auftreten. Die arabisch-palästinensische Partei, die von Anhängern des Mufti gebildet wird, hat beschlossen, in London ein Propaganda-Büro zu eröffnen. Die in Palästina lebenden Juden aus der Türkei gründeten einen Verband, der sich mit der Situation der Juden in der Türkei beschäftigt. Der Verband erwägt Maßnahmen zur Erleichterung der Auswanderung aus der Türkei nach Palästina. Der Rundfunksender soll Ende November eröffnet werden, und zwar mit täglich 5 Stunden Funksendungen. In 100 Dörfern werden Lautsprecher installiert. Kulturarbeit der Olej Germania Von Wilhelm Düsterwald, Tel-Awiw Das Hebräische Seminar, das zu Beginn dieses Sommers in Tel-Awiw von der zentralen Kulturkommission der Hitachduth Olej Germania ins Leben gerufen wurde, hat die erste Hälfte seines ersten Kur/semesters beendet. Dieser Einschnitt rechtfertigt die Feststellung: Das junge Institut verspricht ein ständiges Kraftzentrum für die Kulturarbeit unter den Einwanderern aus Deutschland zu werden. In einem Augenblick, in dem die ״Kulturnot“ unter der neuen Alijah zur öffentlichen Sorge Tel-Awiws geworden war, in dem bestehende Einrichtungen, wie der Chug Iwri, dem Verfall nahe zu sein schienen, in dem die vorbereiteten Volkshochschulkurse mit zu geringer Teilnehmerzahl zu kämpfen hatten, wurde hier ein auch zahlenmäßig überraschendes Ergebnis erzielt. Nach Ablauf der Einsrhreibungsfrist hatte jeder der fünf Kurse, mit denen die Arbeit eröffnet wurde, hu Durchschnitt je 65 fest eingeschriebene Teilnehmer. Daß eine wirkliche Arbeitsgemeinschaft im Entstehen ist, geht aus zwei Tatsachen hervor: Jeder Hörer hat im Durchschnitt zwei bis drei Kurse belegt. Trotz der zunehmenden Sommerhitze ist die Beteiligung nicht abgebröckelt, sondern bisher hat noch jede Woche neue Einschreibungen gebracht. Diese Entwicklung ist zunächst ein Symptom für die Fortschritte, welche die neuere Alijah in den letzten zwei Jahren gemacht hat; denn die Unterrichtssprache des Seminars mit seinen nicht immer ganz leichten Themen ist ausschließlich hebräisch! Sie zeigt weiter, daß diese Alijah hereits positive Beiträge zum gesamten Kulturbctrieb der Stadt zu leisten vermag, von denen sogar altansässige Palästinenser einen Gewinn haben. Endlich aber wurden auf den teilweise neuen Wegen, die beim Aufbau des Seminars beschriften worden sind, wichtige Erfahrungen für die weitere Kulturarbeit in Erez Israel gesammelt. Es liegt auf der Hand, welchen Fortschritt in der geistigen Einordnung der Alijah es bedeutet, daß diese Kreise jetzt — über das bloße Erlernen der hebräischen Sprachform hinaus — das Bedürfnis und die Fälligkeit verspüren, sich i n hebräischer Sprache eingehend und kontinuierlich mit hebräischen Kultur i n h a 11 e n zu beschäftigen. In fast allen Kursen findet außer dem Vortrag des Dozenten eine Art Diskussion statt, sei es, daß schon während des Vorträges kurze Fragen zur Ergänzung und Vertiefung gestellt werden, sei es, daß nach dem Vortrag bestimmte Probleme aufgerollt werden. Bezeichnend für den Geist dieser Arbeits- Gemeinschaften ist es, daß auch mancher Teilnehmer den Mut zur Aeußerung findet, dem es offensichtlich gar nicht leicht fällt, die manchmal recht schwierigen Dinge, die ihn beschattigen, auf hebräisch auszudrücken. Das sachliche Interesse und die sachliche Gemeinschaft sind eben stärker als die sprachlichen Hemmungen. Zweifellos spielen in der Zusammensetzung der Hörerschaft in den verschiedenen Kursen auch die sprachlichen und nicht nur die sachlichen Gesichtspunkte eine Rolle. Ein Kursus über so konkrete und plastische Dinge wie die Geographie und Ethnographie Palästinas, den Braslawski abhält, ist nun einmal sprachlich leichter als etwa der von Dr. Percikowitz geleitete Kursus über die neue hebräische Literatur, obwohl in diesem den Teilnehmern Vcrvielfältigungen der vom Dozenten besprochenen Gedichte in die Hand gegeben werden, um ihnen die Mitarbeit zu erleichtern, Und obwohl hier wie in allen Kurs.cn der Dozent^ sich um ״leichtes“ Hebräisch bemüht und auch einmal ein besonders seltenes Wort übersetzt. Aber abgesehen von dem — übrigens nur geringen — Unterschied in der Zahl der Teilnehmer ist es eben in dem einen Kursus das typische literarisch interessierte Publikum, im anderen der naturgemäß weitere Kreis, der einfach ein möglichst farbiges Bild über Sein und Werden der Heimat zu bekommen wünscht. Im T enach-Kursus scheint der Anteil der jüngeren Generation etwas geringer zu sein als in den übrigen Kursen. In diesem Kursus mußte übrigens mitten während der Arbeit der Dozent gewechselt werden, und es soll nicht geleugnet werden, daß diese Umstellung Schwierigkeiten verursachte. Der nachträglich hinzu,gefügte Kursus von Dr. Landau über den Messiasgedanken bringt Diskussionen von hohem Niveau, die sich bis in die späte Abendstunde ausdehnen. Der Geschichtskursus von Jakob Sandbank endlich nimmt, schon der Themenwahl nach, eine zentrale־ Stellung innerhalb des Arbeitsprogramms ein. Er ist am unmittelbarsten zionistisch, und seine starke Frequenz mag zum Teil daher rühren, daß der Wunsch nach Vervollkommnung auf diesem Gebiet gerade bei den besten Elementen der neuen Alijah besonders stark ist. Gerade die straffe Systematik der Darstellung läßt die zwangsläufige Dynamik des Geschehens deutlich werden. Hinzu kommt, daß es zwar viele Gelegenheiten gibt, sich über die Siedlungsbewegungen von den Bilu bis zur Gegenwart oder über die biblische Zeit zu unterrichten, daß aber gerade die hier behandelten Zeitströmungcn — die Zionsliebe als Triebkraft der jüdischen Geschichte von der Zerstörung des zweiten Tempels bis zur Emanzipation — nur selten öffentlich dargestellt werden. Eine Sonderstellung nimmt Nachum L e w i n s Gram• matik-Kursus ein. Er hat etwa 50 ״» mehr Hörer als der Durchschnitt der anderen Kurse und trägt den Charakter einer Schulstunde. Würdige Herren mit weißem Bart lassen sich freudestrahlend an die Tafel rufen, um irgendeinen Satz mit einer ausgefallenen Verbform zu übersetzen. Ein Grammatikunterricht, der an und für sich in jedem Abendkursus stattfinden könnte. Aber das Niveau wird auch hier dadurch bestimmt, daß Hebräisch die alleinige Unterrichtsspräche ist. Und da ist es seltsam zu beobachten, daß Menschen, die dieses Hebräisch mühelos verstehen und sprechen, sich manchmal als schwache Grammatikschüler erweisen. Viele, die bisher nur durch Mund und Ohr die Sprache erlernt hatten und teilweise sogar sehr gut er• lernt hatten, wollen jetzt nachträglich das grammatische Gerüst einbauen. Ein nicht unerheblicher Teil der Grammatikschüler spricht vor und nach der Stunde ausschließlich hebräisch. Es besteht daher die Au.-.sicht, allmählich auf die Stilistik mul andere bi-her weniger beackerte Gebiete der Sprach künde über zugreifen. Das Seminar ist schon heute mehr als ein bloßes Fortbildungs-Institut für neue Einwanderer. Fs ist eine Volkshochschule für alle Kreist des Jischuw. 30 bis 40 <0’י der Hörer sind entweder dem alten, schon hebraisierteil Jischuw oder der Alijah aus anderen Landern zuzurechnen. Durch diese ,gesunde Mischung wird die Gefahr einer lands man lisch aft liehen Inzucht vermieden und in den einzelnen Kursen eine natürliche hebräische Atmosphäre geschaffen. Uebrigcns sind aut 11 die neueren Olim aus Deutschland unter dm Teilnehmern keineswegs solche Mensehen, die beruflich noch nicht eingeordnet sind und deshalb für .solche Dingo Zeit haben. Vielmehr handelt c<s sieh überwiegend um herufst.itige Menschen, die zum Teil nach schweren Arbeitstagen abends ins Seminar kommen. Zu diesem Erfolg hat in erster Linie die glückliche Auswähl der Dozenten und die straffe Zusammenfassung‘ des Arbeitsprogramms unter einen beherrschenden Gesichtspunkt beigetragen. Außerdem ist durch eine besonders gründliehe Propagierung der Arbeits/iclc des Seminars, die ein starkes Echo in der öffentlichen Meinung gefunden hat, das gesamte in Frage kommende Publikum erfaßt und mobilisiert worden. Von vornherein fanden sich also nicht Menschen zusammen, die mehr oder minder zufällig in das Seminar hincingcratcn waren, sondern schon in der ersten Woche konnte sich eine Kerntruppe, die wirklich mitarbeiten wollte, herauskristallisiereu. Endlich aber wurden alle Vorkehrungou getroffen, um die gewaltigen organisatorischen und technischen Schwierigkeiten, die jeder Palästinenser kennt und an denen auch auf kulturellem Gebiet schon mancher gute Vorsatz gescheitert ist, zu überwinden. Ermutigt durch diese Erfahrungen will die H. O. G. ihre Arbeit auch auf diesem Gebiet ausbauen. Ein Teil der Seminartcihichmcr wird sich wohl auch an dem geplanten Sommerlager beteiligen. Als Gegenstück zum Seminar sollen die in Bildung begriffenen Fachgruppen, die vom beruflichen Interesse aas an wirtschaftliche und soziologische und verwandte Dinge heranführen sollen, die Mitglieder der H.O. G. auch auf anderen Gebieten mehr ins öffentliche Leben des jüdischen Palästina hereinführen. In Jerusalem endlich wird ein Seminar nach Tel-Awiwer Muster im Herbst eröffnet werden. Sn wird durch diese neue Institution das schwere Kulturproblem der Einwanderung auf besondere Art angepackt lind durfte zur Bildung von Keimzellen führen, die später auch auf noch nicht erfaßte Massen wirken können. Die Zahl der inhaftierten illegalen Einwanderer London, 9. Juli. (JTA.) Im Unterhaus fragte der Abgeordnete Colonel Wedgwood den Kolonienminister nach der Zahl der jüdischen illegalen Einwanderer, die sieh in palästinensischen Gefängnissen befinden und nach der genauen Zahl der Immigranten, die früher in Gefängnissen waren, aller jetzt auf freiem Fuß sind. Kolonien minister Malcolm MacDonald antwortete, daß nach einem ihm vorliegenden Bericht vom 7. Juni 85 jüdische illegale Einwanderer zu diesem Zeitpunkt sich in Gefängnissen befanden, und daß gegen sie ein Verfahren wegen Landesverweisung schwebte. Die Zahl der illegalen Einwanderer, die sich gegenwärtig gegen Kaution auf freiem Fuß befänden, und gegen die ein Verfahren wegen Landesverweisung schwebe, könne er nicht angeben. Er werde aber entsprechende Unterlagen vom High Commissioner aus Jerusalem anfordern. Krankenhäuser in Palästina Jerusalem, 7. Juli. (JTA.) Das Mitglied des Waad Leumi, Dr. Kaznelson, hat mit dem zuständigen Dezementen der Gesundheilsa''teilung der Palästina-Regierung über den Ausbau jüdischer Krankenhäuser eine längere Konferenz gehabt. Die Zahl der vorhandenen Krankenhäuser entspricht nicht den Bedürfnissen der palästinensischen Judenheit; es sollen daher neue Krankenhäuser in Tel-Awiw, Haifa und in den Kolonien von Judäa und Schomron errichtet werden. Der Leiter des Oesundheits- Wesens der Palästina-Regierung hat erklärt, daß er bereit sei, mit den jüdischen Körperschaften zusammenzuarbeiten. Der Bau des Jerusalemer Wasser-Reservoirs Jerusalem, 8. Juli. (JTA.) Wie bereits mitgeteilt, hat die Palästina-Regierung die Histadruth Haowdim mit dem Bau eines neuen Wasserreservoirs für Jerusalem beauftragt. Von arabischen Mitgliedern des Stadtrats ist nunmehr verlangt worden, daß die Histadruth bei HOTEL ZÜRICH Lage, Einrichtung und Führung begründen seiOenWeltruf Zimmer ab Fr, 9.— Pension ab Fr. 18.— KI OSTERS Hotel Silvretta u.Kurhaus A AARKmP 200 Betttn, bieiet jeden Komfort. Strandbad Schweiz, 1250 m eUktrisch geheizt Fensioniprei« fri. 14.50, Gasthof Hirschen Einfach und gut Pensionsprsi» frs. 11.—* fließendes Wairer in allen Zimmern. den Bauarbeiten auch arabische Arbeiter beschäft i g e n solle. Von jüdischer Seite ist eingewendet worden, daß arabische Unternehmer bisher nicht Wert darauf gelegt hätten, auch jüdische Arbeiter zu beschäftigen. Fs ist eine Einigung dahin zustande gekommen, «aß die Histadruth verpflichtet sein soll, jüdische und arabische Arbeiter anzunehmen. Dies soll bei allen städtischen Verträge» gelten. Das Ergebnis des Orangenexports Jerusalem. (Palcor.) Der Gesamtexport von Orangen und! irapefruit au-, Palästina betrug in der letzten Saison 7 250 000 Kisten gegenüber 5 500 0)() Kisten in der vorigen Saison, Die Steigerung des Exports beträgt also, verglichen mit dem vorigen Jahre, ca. 33 ״'׳. In der Gesamtzahl der׳ exportierten Kisten be landen sich 0 580 000 Kisten Orangen, 670 000 Kisten Grapefruit und 300 10(1 Ki-dcn Zitronen. Den ersten Platz unter den Abnehmern der palästinensisehen Orangen nimmt England ein, das in diesem Jahre aus Palästina fast 51'! Millionen Kisten importiert hat: den zweiten Platz Deutschland mit einer halben Million Kisten, den driften Platz Holland mit 355 000 Kisten. Danach kommt Frankreich mit 173 000 Kisten, Polen mit 161 000 Kisten, sodann Rumänien, Belgien, Norwegen, Schweden, Dänemark, Tschechoslow akei, Schweiz und Kanada. Nächste Abfahrten nach Palästina. Dampfer Galilea, 17. Juli ab Triest; Dampfer Heiouan, 18. Juli ah Genua; Dampfer Marietie Facha, 10. Juli ab Marseille; Dampfer Tel- Aviv, 19. Juli ab I'riest; Dampfer Polonia, 24. Juli ab Konstanza; Dampfer Palestina, 26. Juli ab Triest; Dampfer Champollion, 26. Juli ah Marseille; Dampfer Esperia, 27. Juli ab Genua; Dampfer Galilea, 31. Juli ab Triest; Dampfer Vienna, 1. August ab Genua; Dampfer Tel-Aviv, 2. August ab Triest; Dampfer Gerusalemtne, 7. August ab Triest; Dampfer Pol-onia, 7. August ab Konstanza; Dampfer Palestina, 9. August ah Triest; Dampfer Esperia, 10. August ab Genua. Palestlne Orient Lloyd Sas XIX• Zionisten-Kongresses flui&iucß■ idtr- ScietiUctafo- BerlinWlH, Meinekestr. 2 Jl Bismarck 7303

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