Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 40 (1935)
- Issue
- Heft 55 (9.7.1935)
- Date
- 1935-07-09
- Page
- – (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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- Poti 1× ep/1561185
- Safed 1× ep/1046078
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ד 1 imd mteitvat- :ern lern rner ■nddie teilt vatnen ilrat Sie ■son den nur sie Jüdische Rundschau Palästinensische IJmsehan NR. 55, 9. JULI 1935 zur tacK igm hres beunkt ׳lierlt berstrie ilme daß rund ssens Vorc n - Zeit der uden teilt, fernt stein erwird, uden ment offen ihr!“ s in sind s here 1934 1 nach nach s r o el n eme Jungen behan- Frankvordere [ i• Pr* . ird zuj geben.! Reorganisation der palästinensischen Eisenbahnen London, 3. Juli. (JTA.) Im Unterhaus fragte der Abgeordnete Jauner den Kolonicnministcr Mac Donald, ob der Bericht von Sir Felix Pole über die Reorganisation der palästinensischen Eisenbahnen vom High Commissioner entsprechend bearbeitet werde und ob die Vorschläge des Berichtes zu einem frühstmöglichen Zeitpunkt angenommen werden würden, 11m die wirtschaftliche Entwicklung des Landes zu fördern. Er fragte weiter nach den ungefähren Kosten, die die Reorganisation verursachen würde und nach dem Wert des Rohmaterials, welches nach Palästina zur Durch- Führung des Projektes eingeführt werden müßte. In seiner Antwort verwies der Koloniemninister Malcolm Macllonalti auf eine frühere Antwort, die zu dieser Frage erteilt worden sei. Der Abgeordnete Jauner fragte weiter, ob der gesamte Fragenkomplex sofort in Angriff genommen werden würde. Kolonicnministcr Mac Donald erwiderte, daß der Bericht beim High Commissioner seit einigen Monaten liege, der ihm sorgfaltige Beachtung schenke. Bevor sich der High Cominissioner nicht geäußert habe, könne er in dieser Angelegenheit nichts unternehmen. Der Kampf gegen Unglücksfälle in Tel-Awiw Jerusalem, 5. Juli. (JTA.) Die palästinensische Tages- Zeitung ״Dawar1‘ teilt mit, daß nach einem Bericht des ״Roten Magen David“, der jüdischen Sanitätsorganisation, in Tel- Awiw im Jahre 1931 4046 Unglücksfalle vorgekonimen sind. Von ihnen waren 11. a. 1344 Unglücksfälle bei der Arbeit und 934 Straßenverkehrsunfälle. In den ersten drei Monaten <1 cs Jahres 1935 sind 1563 Unglückställe in Tel-Awiw registriert worden, darunter 520 Unglücksfälle bei der Arbeit und 471 im Straßenverkehr. Wenn man diese Ziffern des ersten Vierteljahres 1935 auf das gesamte Jahr ümreelinet, so würde sieh ergehen, daß der Anteil der Straßenverkehrsunfälle im Jahre 1934 32 ״׳״ der gesamten Unfälle betragen hat, im Jahre 1935 dagegen auf 33 steigen würde. In der jüdischen Oeffentiichkeit werden energische Maßnahmen zur Bekämpfung von Ungliicksfällen gefordert. Das Neueste in Kürze Von unserem palästinensischen gl,-Korrespondenten Aus der Wirtschaft Die Regierung hat die Plätze am K a i d e s H a i f a c r Hafens, die durch Aufschüttung des Meeres gewonnen wurden, für den Bau von Geschäftshäusern verauktioniert. Der Boden wird für 75 Jahre in Pacht gegeben. Durch starke Konkurrenz bei der Auktion wurden hei einzelnen Plätzen außergewöhnlich hohe Pachtpreise von der Regierung erzielt. Für die neuen Ansiedler in B e e r - T ti w i a 11 wurde mit dem Bau von Häusern begonnen. Die Siedlung wird um 48 Siedl erstellen vergrößert. In Obergaliläa, hauptsächlich MetuJlah und Safed, ist dieses Jahr ein stärkerer Besuch von Sommergästen bemerkbar. Die Pensionen und Hotels sind besetzt, auch Privatliäuser richten Zimmer für Gäste ein; auch mehrere neue Betriebe sind entstanden. Die ״Hadassah“ baut das alte Krankenhaus, das hauptsächlich für Lungenkranke bestimmt ist, in Safed tun. Bei der Regierung ist als Unternehmerzentrale der Arbeiterorganisation eine Gesellschaft unter dem Namen ״Solei Bon eh““ eingetragen worden, die die Aufgabe״ der ״Zentralen für öffntliclie Arbeiten“ (Häuser- und Straßenbau, insbesondere hei der Regierung) übernimmt. Das Grundkapital der Gesellschaft beträgt ß 15 009. Mit der Gründung der Gesellschaft entsteht in neuer Form die Arbcitszcntrale der Arbeiter ״Solei Boneh“, die im Jahre 1927 liquidiert, wurde, aber in ihren Finzelunternehimuigen durch die Zentraten für öffentliche Arbeiten weitergeführt wurde. Von der Handelskammer in Haifa ist eine K0 111raission für jüdische Schiffahrt gegründet worden, an der sich außer der Handelskammer der Industriellenverband un<1 andere öffentliche Körperschaften beteiligen. Aufgabe der Kommission ist Förderung und Propaganda der jüdischen Schiffahrt. Auf der Strecke T e 1 - A w i w — H a i f a kündigt die Eisenbahn die Einlage zweier zusätzlicher Züge pro Tag an. Die Bahn ist dem stark angcwachscnen Verkehr mit dem bestehenden Fahrplan nicht gerecht geworden. In H e b r 0 11 wird eine Zweigstelle der arabischen Bank eröffnet. Auf den Hügeln um Tibcrias gehen umfassende Aufforstungs arbeiten vor sich. Es wurden diesen Winter 55 000 Bäume gepflanzt. Man erhofft unter anderem von der Aufforstung eine Sicherung der Stadt Tibcrias vor weiteren Springfluten, die bisher die Stadt periodisch heimgesucht haben. Im April und Mai wurden in Palästina gegen 2000 elektrische Eisschränke verkauft, in der Haupt- Sache an Privathäuser. Politik, Gesellschaft und Kultur Die Munizipalität Jerusalem hat ihre Einnahme!( für das laufende Jahr auf ß 71 167 festgesetzt. Die Regierung gewährt der Stadt eine Subvention von .ß 15 000. Drei Gefangene, darunter ein wegen illegaler Einwanderung zu drei Jahren Gefängnis verurteilter Jude, sind aus dem Jerusalemer Zentralgcfangnis ausgebroclien. (Obgleich die Wächter die Verfolgung aufgeuniimieu haben, ist es den Gefangenen gelungen, zu entkommen. Die Universitäten Birmingham und Oxford haben Botaniker um! Zoologen zur F 1 f o r s c 11 u n g <1 e r F a u n a und F i o r a d e s (. 11 u I e - (1 e h i e t e s bestimmt, dessen Pflanzen- und Ticrleheu genau erforscht werden soll, che sich die Landschaft durch die geplante Drainage verändert. Die Gelehrten nehmen an, daß die < legend besonders intercssante und seltene Exemplare enthalt. Fünf Eußwandcicr, Mitglieder von Giwatli Brenner, die aut eine Tour in der Umgehung des 1 oten Meeres gegangen waren, fanden sieh ohne Wasser und Lebensmittel in der kaum besiedelten Gegend lind wurden schließlich durch das Boot von ״Kalliah“, das die• 'Iouren auf dem Toten Meere versorgt, in Sicherheit gebracht. Fünfzig Mitglieder des ״Noar I laowed“ (Arbeiterjugend) begeben sieh für einen Monat in die Siedlungen des Einck, um bei der T r;1 11 b c n mi t e zu helfen. Bei der Stadtverwaltung Tel-Awiw erschien eine Delegation von Titern, deren Kinder die Schule der Arb e 11 c r o r g a 11 i s a t i o 11 in Tel- A w i w besuchen und verlangten eine Beteiligung der Stadt an der Erhaltung der Schule, wie sie allen anderen Institutionen gewahrt wird. ״SABRES“ - DIE RINDER PALÄSTINAS ■nem- :dene eiche eklet, der eichsangen einde des nnen, der s eine ß die 4 der Mit ichts echts Leute Poti urden. Tagen achar“ g ver l wur;ungen ondon Die indischen Kinder Palästinas, nach den Früchten der überall im Lande wild wachsenden Kakteen ״Sabres" genannt, sind der Stolz des Jischuw. Manche sagen, daß sie vielleicht etwas allzu frei und unbeschwert ihr Leben genießen und ähnlich den Pflanzen, nach denen sie genannt sind, etwas rauh sind. Dafür aber sind sie ein lebendiges und im Lande wurzelndes Geschlecht, dem daher mit Recht die Liebe aller Kreise gilt. Unsere Bilder zeigen Kinder der verschiedensten Altersstufen. Rechts oben sind zwei Jungen aus der. Kwuzah Jagur zu sehen, rechts unten eine Kindergärtnerin mit ihren Zöglingen in Ein Charod. Foto!: u. Sonoenioid