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Jüdische Rundschau · 1935-07-05 · Heft 54 (5.7.1935) · page 16

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
40 (1935)
Issue
Heft 54 (5.7.1935)
Date
1935-07-05
Page
– (sequence 16)
Language
German
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Sä'm 1A JDDISCHE RUNDSCHAU Nr. 54, 5. VII, 1935 Familien - Nachrichten Frau J a c 0 h, jüd. Alfuidseim, Uetznianiiätr. 20-22, begeht am 7. Juli den 80. < iebui (הז־י^. Herr Geh. $a!n׳;it -rat Dr. Im^poM Marcusc, Nullendorfstr. 30, beging am 1. Juli den 80. (Oeburtstag. Herr Kantor M״h׳s S 1־ h n c i e r und Frau Regina, gtb. Sack, NO 55, Wmbbtr, 69, btgehen am 6, Juli dte -dlberne Hochzeit. Bar Mizwah-Termine Am 13. Juli - 12 ־. Tammu-.: Kunier Schindler. Sohn von Flitz Sr hlmürr, NW 87, Lr-oln;*-.! r, 24. Schallplatten ־ Aufnahme der Firma ״Lukraphon". Var kurzer Zeit ist in Berlin viiH' S1 hulipi.uh pppiundui : word un, du. ׳ du: Piddukt ioii jiifli- ■ 1i)0r MunkpLutu u m A O-liM £< itonnm ¬ח h.u, , Sir lud di1 *1 *׳c י־'־{* zu diu r Aun!.1h1m ■ t-in, u! n ihr t11־ mn kU llll‘!l! hidihtk in ihu*u 4 irbcii - lu irirl . > /u puhen In 1 u 111 /um־■! Au! tu ilnmui um um”;uwa11< Irll un k!mini S.1.11 im Wom B*n ii!h Mt/t י dm, K ul!(11!u1ntl- Urvluזי ׳ vr, in Anlu- Uai'lit 1k־r mu'i'ra'U iihvh Hi!/V DO d» vor 1^11״ mul arbvil •חי oh, 11 in! זין mit dn n juipwi 1 Kapdl I1H hk•!■ S c td i ״ di a n. der (,icm-1 K ׳dlo״v , in!h1T 1 >1 t1;4>1־n ii 1 tlur <lo utיי) lu-n Ih 1 ivi n׳| kanu־- radxcha tllirh zu t’ ,ihren \vd!3 \ 4»r1u.־ uclun VO'rtMU Mikio ■phon und dum n ׳iri;M־!r!cn, > tfhun {4יח!1י< ' S;(״t׳o■ r. Man Hbf Vi n<־n m ■nun Makkahi-M; .ו1־)י'!1 I Vr K;11!n1 dir x! lau vor du־' 1 n Kk an ״uta- '•un; diu Bliix-r SlT Hm m ׳u!■. nur so. Id wtr 4.11■ 11 /Ul uu־iiU Au; na' huum auf Waths j^GllS.I! 1!; ht׳ ׳ויי n״um h pHlllti; 1m n.io!1 I'rhl um al: >, die vuiw v n i 1 :11 Mi! Irn. S״:hu ׳Bau 11 M־ha!n ■n Mm •-*ubuha raktvr. I.r laüt dii S'rci ־: .tTu-r 1 mn < ln 5 M'lur! und , ak/vntuieri blarn-n, Ik>1!. Nchvr ntimnuii i> .*1! 111׳ 1 ■lau־', <li•. ' MHOl vrrlo!un ^olun wti n.lrn. . N.h ־h xit ■Im Wirih-i 1 kann ׳! 1 diu iUl^o Auinahmt•, vor defen Am,!;:;; und na׳ i 1 dam h.ndo nur kur/u Zeil >tfenges .11 Ja ־;Suilo!:w> 1 p. ■'! "־ hua mn;'1*׳\ ,׳ oon poih u. I »a!m ki »mm! tlu 1 t ('!; 1 -.!■,׳ ,; b י •p' i ’ :,! -ן י, ,[1111 1 n:; l.m 1! imd i״ 1 pt'I 1 )DIU׳ 1 :< ■ I 1׳m. \.mk t :nur J0-,׳ u 'A 1: I um .um-nk.ini■ h-]u:im ijt■ י biud in! ׳ AI 0 rix >1 K״״d b' . b h 111111' ju:/t i!ll Ir! kill -< h 11 Amii-dmu! ,!um mi! t".-' p׳ :: VI■! ,י urpo, Ab-m; d azu. um uiüu N.u'oiu Au: 1 1,1h niu 7.1; tliiJiUi-. ih. II. N Nächste Abfahrten nach Palästina. Dampfer Gent salenirue, m Jti'u ab 1 rie״t; Dampfer I’ oloilia, 10. Juli alt K< )nstan/a; DampfiT 1*. alestin: ■1, 12. Juli al> Triest; 1 )ampfer Lsperia, m Juli ali (lemia; Damnfcr Roma, 1 1!. Juli ab Genua; Dan!pfer Ci alilea, 17. Juli a b Triest; 1 )ampfer 1 lelot fri, 15. Juli ab < ifni 1a; Dampfer Marietie 1 '*;iciia, 19. Juli ab Mar > c! 11 c; i )ampfi _■ r fei- A v i v, 10. Juli a b Iriest; I )ampfer!,oh: mia,?1. Juli ab Kou-tan/; 1; Dampfer Palestina, 2!). Juli ah Tric-t; 1 )an1| ü'er ( liainno Ilion. 2(1. Juli ah Marseille; naniptiT F -peria, 27. Juli־; ih Genua; I )ampfer (ialilca, 31. Juli ab Triert; Dampfer X lenna, 1. Ai 11.u1.st ab ( ienua. DAS SEFER HAJELED Durch eine Eintragung in das ,,Buch de? Kindes“ hei dem KKL in Jerusalem (RM 25.—) wird das jüdische Kind mit Erc z Israel verbunden. Der KKL stellt über jede Eintragung ein künstlerisches Diplom aus. KEREN KAJEMETH LEJISRAEL (Jüdischer Nationalfonds, e.V.) Berlin W 15, Meinekestra£e 10 / Postscheckkonto: Berlin 282 47 Herodot hebräisch כתבי הירודוטום מתרגמים מימית עם מבוא והערות מאת דיר אלכסנדר שור׳ הוצאת ראובן מס׳ ירושלים• 8°, xxiii et 284. .מחיר; 4,50 מא״י׳ בחו׳ל 2,90 דולר Der Verlag Rüben Mas* in Jerusalem bereitet eine zehnbändige Ausgabe von historischen Schriften der griechischen und römischen Literatur vor und hat kürzlich den 1. Band ■— vier Bücher von llerodots Geschieht» werk — erscheinen lassen. Daher ist eine prinzipielle Stellungnahme am Platze, bevor das W erk weiter gedeiht. Das Unternehmen wird jeder beglückwünschen, sicher, wer dem Humanismus huldigt, gewiß auch, wer der Sprache weniger liold ist, aber die antike I iteratur dem hebräischen Kenner zu״r111glkh gemacht wissen möchte. Für den Anfang ist unbedingt ein schwer zu übertragender Autor gewühlt; denn die partikelreiche, kurze, prägnante Sprache llerodots in der Uebersetzung wirklich zu treffen, ist nicht leicht. Es ist in. E. dem Uebcrsetzer, Dr. Sehorr, hervorragend gelungen, Inhalt und Stil llerodots in ein entsprechendes Hebräisch zu gießen, das die möglichste Treue zum 'I’on des Originals wahrt und doch der hebräischen Sprache keine Gewalt antut, den Text angenelim lesbar macht. Dies konnte nur dank Beherrschung beider Sprachen in allen Feinheiten, Phrasen, Wendungen erreicht werden. Die zahlreichen Anmerkungen bezwecken: 1. Schwierigkeiten bei Herodot aufzuklären und historische, geographische, religionsgeschichtliche oder (olkloristische Auskunft zu geben, 2. Parallelen zu Herodot aus Bibel — sehr häufig —, und aus Talmud und Midrasch zu liefern; in der zweiten Gruppe der Anmerkungen ist keine Folgerung gezogen, auch die Quellenfrage nicht berührt. Die sehr ausfUhrliche Funleitung bringt einen Abriß der ältesten Historiegraphie, sodann Genügendes über Herodot, Leben und Werk, über die Absicht des Ucbersetzers, und nennt auch Literatur, mit der l)r. Sehorr sich sehr vertraut zeigt; liier befindet sich bereits eine Inhaltsangabe der Kapitel, die vielleicht besser jeweils neben dem Text Platz gefunden hätte. Zitate aus nicht jüdischer Literatur sind oft ungenau, oft infolge von Druckfehlern. Es wäre nach meiner Meinung ratsam, sämtliche Kigennahtnen einmal — bei ihren ersten Vorkominen — auch in lateinischen Buchstaben zu zeigen oder ein Transskriptionsverzeichnis zu liefern. Der Auftakt ist jedenfalls sehr gut; möge dem Uebersetzer und dein Verlage sein Plan bestens und ehestens gelingen! Jerusalem. Rabbiner Dr. A. Posner Talmud und Schulchan Aruch. Einige Fragen an Prof. Dr. P. Severin Grill, Verfasser der theologischen Studie: ״Der Talmud und Schulchan Aruch“. Von Rabbiner Dr. Benjamin Murniclstcin, eingeleitet von Oberrabbiner Dr. David Feucht w a n g, herausgegeben von der Union österreichischer Juden, Wien 1935. Der Verfasser dieser Schrift beschäftigt sich mit dem wissenschaftlichen Wert und Wahrheitsgehalt des im Titel genannten Buches, das wichtige Teile aus dem jüdisch-religiösen Schrifttum herabsetzt. Die Kritik ergibt die Unrichtigkeit der gegen Talmud und Schulchan Aruch erhobenen Vorwürfe. Dr. Seligmann Meyer: ״Arbeit und Handwerk im Talmud“. ״Laubl1ütte“-Verlags-ü.m.b.ti., Hamburg. 2. Auflage, mit einem Geleitwort von Oberrabbiner Dr. Joseph Carlebach, Altona, und Wilhelm Marcus, Vorsitzendem des Zentralverhandes jüdischer Handwerker, Diese vor 57 Jahren zuerst erschienene sehr instruktive Arbeit, die Dissertation des Verfassers, ist im Laufe der Zeit immer aktueller geworden: Sie behandelt in fünf Abschnitten das Wesen und dieStellung der manuellen Arbeit im Judentum. Zu den Methoden der Bibel-Kritik ln Heft 4 (Jahrgang 1914) der von Prot. Hempcl in Göttin• gen herausgegebenen ״Zeitschrift für altteslamcntlichc Wissen- Schaft“ veröffentlicht Prof. N y b e r g - Upsala einen Artikel über: ״Das textkritische Problem des alten Testaments, am Hoscabuche demonstriert.״ Die Methode des Verfassers im Einzelnen interessiert nur fachwisscnschaftlichc Kreise. Bemerkenswert ist aber die Charakteristik, die er den bisherigen Methoden der bibelkritischen Wissenschaft zuteil werden läßt, von der er eine vollständige Umkehr fordert. Er sagt unter anderem: ״Man sollte sich doch einmal ernstlich die Frage stellen: Was würde es geschichtlich bedeuten, wenn der masoretische Text wirklich so heillos verwahrlost überliefert wäre, wie man vielfach annimmt? Haben denn die palästinensischen Juden ihre Religion gewechselt? Im Gegenteil, sie haben die Traditionen ihrer Religionsentwickhing kodifiziert. Haben sie ihre Religion vernachlässigt, sind sie dem Erbe der Alten gänzlich untreu geworden? Im Gegenteil, die Juden sind in der alten Welt wegen ihrer Anhänglichkeit an die altererbte Religion weit bekannt, und die Geschichte des Judentums deutet wahrlich nicht auf mangelndes Interesse für die alten Schriften hin. Haben sie ihre Sprache gewechselt? Allerdings, aber das klassische Hebräisch bheb doch immer in Palästina eine halb lebende Sprache." Gegen die so beliebte IJeberschätzung der L.XX gegenüber dem masoretisclien Text wendet sich Nyberg mit den Worten: ״Man lege sich doch einmal die Frage vor: ist es glaublich, daß die alcxandrinischcn Juden einen besseren Text gehabt als die Palästinenser und ihn sprachlich und sachlicli besser verstanden haben als diese, die doch die eigentlichen Träger der jüdischen Tradition waren und denen das Hebräische teilweise noch eine lebende Sprache blieb, wälirend in Alexandria die hebräischen Kenntnisse erwiesenermaßen ziemlich früh vefsiegten?“ Nyberg wirft den Exegeten ferner vor, daß sie zu der Emendafio gegriffen haben, lange ehe die zwei grundlegenden philologischen Aufgaben der Recensio und der Interpretatio irgendwie zum Abschluß gekommen waren. Den schwierigen Stellen ist man durch die Annahme textlicher Verderbnis aus dem Wege gegangen und hat dadurch die Arbeit an der Aullicllung des Hebräischen vernachlässigt. Und er sagt dann treffend: ״Voraussetzung einer fruchtbaren Arbeit aut diesen Gebieten ist freilich, daß inan dem überlieferten Text ein wenig Vertrauen entgegenbringt, statt ihn überall da zu emendieren, wo man ihn nicht versteht. Es gibt eine gute alte philologische Regel: Wenn man einen Text nicht versteht, soll man zunächst sich seihst und nicht dem Text mißtrauen. Die alttestamentliche Wissenschaft hat des öfteren umgekehrt verfahren.“ Rabbiner Dr. Unna, Mannheim Vorbeter und Hilfsvorbeter für die hohen Festtage. Für die hohen Festtage stehen eine größere Anzahl gut ausgebildeter Vorbeter und Hilfsvorbeter zur Verfügung. Gemeinden jeder religiösen Einstellung wcrelen gebeten, sich entweder an Oberkantor Magnus Davidsohn, Berlin-Wilmersdorf, Prager Platz 1, oder an den Preußischen Landesverband jüdischer Gemeinden, Bcrlin-Charlottenhurg, Kantstr. 158, zu wenden. Wie wir erfahren, wird vom Büro des XIX. Zionistenkongresses ein Reisebüro im Kongreßgebäude eingerkhtet, um die Kongreß-Delegierten und Gäste für ihre Reisen zu beraten. Die Durchführung dieses Reisebüros ist dem Palestin c fk Orient Lloyd übergeben worden. Der Palestinc Orient Lloyd wird zum und vom Kongreß Gemcinschaftsrcisen veranstalten und auch in Luzern Rundfahrten mit Autobussen lind Dampferfahrten aut dem Vierxvaldstätter See durchführen. Nr, r »v״ c AN 4 Alle Eleg. Kornf -Zii vtrm- Tuch 1-2 oder möbliert, Balkon, 1. Etag Sybelatvafle fflSM. e! N|he Hohenzo Küchenhcnutzt Ausl Ba Wegen Kr wo lany. J 8 Zimmer, warmes W und reich!, beste Ltg( Brei• RM Eine neu Zimmer mi kodier u. 1 spater evtl 2 Familien) fipoti für 3—4 Woci Ip0(i1«ftefttt u Jüdin, ״ zunädhst au pi 94 ter Ru© de Ix! Erst ו«" n! Fonsier! 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