Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 40 (1935)
- Issue
- Heft 52 (28.6.1935)
- Date
- 1935-06-28
- Page
- – (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
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JÜDISCHE RUNDSCHAU S Jl O 1* t ■ R HliÄSCllftll NR. 52, 28. JUNI 1935 Rundblick auf die Sportplätze FuBball: In Berlin entwickelte sich das Spiel Hakoah gegen S. C. Machnow trotz der großen Hitze von vornherein sehr flott, und es gelang der Makkabimannschaft, einen einwandfreien Sieg von 5:1 zu erzielen. Die erste Halbzeit stand vollauf im Zeichen der Hakoahner, die durch zwei Tore von Ringel jr. und ein Tor von Qoldwasser das Halbzeitresultat von 3:0 hersteilen konnten. Nach der Halbzeit kam Machnow auf, konnte aber den sicheren Sieg Hakoahs nicht mehr verhindern. Sonstige Resultate: llakoah II gegen Machnow II 1:6. Hakoah 11! gegen Machnow III 0:0. Hakoah Alle Metren gegen Machnow Alte Herren 3:3. Hakoah 2. Jugend A gegen Makkabi Hazair Brandenbürg a. H, 3:2. In Frankfurt a. M. traf Bar Kochba Frankfurt I auf Jtus Duisburg I Dieses Spiel des südwestdeutschen Fußballmeisters Bar Kochba Frankfurt gegen den vorjährigen westdeutschen Makkabimeister Jtus Duisburg nahm einen spannenden Verlauf. Im Gegensatz zu dem in Duisburg ausgetragenen Vorspiel, das mit einem l:l-Rcsultat endete, wurde dieses Freundschaftstreffen von den zweckmäßiger spielenden Frankfurter Bar Kochbancrn mit 3:0 (0:0) gewonnen. Die sympathischc Duisburger Makkabimannschaft konnte sich vor dem Tore gegen die vorzügliche Frankfurter Hintermann- Schaft nicht durchsetzen. Nach dem Seitenwechsel forcierten die Frankfurter das Tempo. Bis eine Viertelstunde vor Schluß war der Stand noch 0:0, dann aber entschieden ein im Netz abgeprailter Ball und zwei weitere vom Frankfurter Mittelstürmer erzielte Tore das Spiel für Frankfurt. Die erste Schülerfußballmannschaft des Frankfurter BK. konnte die stark verbesserten und sich energisch wehrenden Schüler des Philanthropin nach durchwegs besseren Leistungen sicher mit 4:1 Toren schlagen. In Groß-Strchlitz trafen sich auf dem Gemeinde- Sportplatz. RIF I Oppeln und Bar Kochba I GroB-Strehlltz Das flott durchgeführte Spiel hatte spannende Momente, und beide Mannschaften zeigten gutes technisches Können. Das Spiel wurde beim Stande 4:3 für RjF. (2:1) abgepfiffen. Handball: Die Handballer und Handballerinnen des Bar Kochba Darmstadt wellten beim Bar Kochba Frankfurt 7u Gast. Im Spiel der Männerhandballer mußten die Darm- Städter, die zwei Ersatzleute hatten, von den wurfkräftigeren Frankfurtern diesmal eine 9:3־NicderIage (S:l) hinnehmen. Die Darmstädter fielen nach einem verheißungsvollen Anfang, der sie mit 1:0 in Führung sah, durch einige stets gefährliche Ueberrumpelungen der Frankfurter Stürmer stark ab. Nach Halbzeit wurden die Darmstädter besser, ohne allerdings ihre Normalform zu erreichen, und verbesserten durch zwei Tore das Ergebnis. Auch die Darmstädter Damen mußten diesmal den vorzüglich kombinierenden Frankf urterinnen einen 6:1-Sieg (3:1) überlassen. Die Darm- Städter Ersatzverteidigung war dem trickreichen Spiel der routinierten Frankfurter Stürmerinnen nicht gewachsen, und überdies vergab der Darmstädter Angriff durch alku engmaschiges Kombinieren viele Chancen. — Die erst zum zweiten Male spielende Damenhandballclf des BK. Otfenbach vollbrachte in Frankfurt im Spiel gegen die B-Damenelf des Frankfurter BK. eine sehr feine Leistung. Die jungen Offenbacher Makkabimädels blieben nach durchwegs besseren Leistungen mit 4:1 (3:1) Toren verdiente Siegerinnen. Tennis: Tennisklub Bar Kochba spielte gegen Tennisklub Grünewald 33 auf der Anlage der TC. Grunewald 33. Dieser siegte mit 11:7 Punkten, 23:18 Sätzen und 222:198 Spielen. Die Spiele litten sehr durch die dauernden Unterbrechungen, die durch den Regen cintreten mußten. — Die 3. Mannschaft des Tennisklub Bar Kochba weilte beim JSK. und konnte dessen 1. Mannschaft mit 8:4 Punkten schlagen. — Auf der Anlage in der Leibnizstraße spielten die Junioren des Tennisklub Grunewald gegen die Junioren des Tennisklub Bar Kochba unentschieden mit 6:6 Punkten, 13:13 Sätzen und 126:129 Spielen. _ Kleine Nachrichten Der Bar Kochba Frankfurt a. M. hat eine Boxabteilung gegründet, die bereits in Spezialriegen für Fortgeschrittene, Anfänger und Jugendliche das Training aufgenommen hat. * Das Mitglied der Schwimmabteilung des BKH. Berlin, Richard K a 1 i s c h e r, hat bei den Hochschulmeisterschaften des Gaues Kurmark der Deutschen Studentenschaft das Kunstspringen gewonnen. * Der neugegründete ״Verein jüdischer Bergsteiger und Skiläufer“ veranstaltete Pfingsten eine Klettertour in die hervorragenden Klcttergcbiete der Sächsischen Schweiz. Diese erste Veranstaltung hatte einen großen Erfolg aufzuweisen. 36 Fahrtteilnchmer bzw. Klettcrlustigc führten gemeinsam die verschiedensten Klettertouren aus. Diese erste Veranstaltung muß als äußerst gelungen bezeichnet werden und läßt für die weitere Entwicklung das Beste erhoffen. In der Zeit vom 14. bis 21. Juli wird eine Riesengebirgsfahrt (Preis ca. 48 RM.) und in der Zeit vom 26. Juli bis 9. August eine Dolomitenfahrt (Preis incl. Führung ca. ISO RM.) durchfeführt. Weitere Auskünfte erteilt das Vereinsbüro (Dr. Alice isner, Charlottenbrg 4, Mommsenstr, 51; C 2 0587). Sportaufgaben in Palästina Von Dr. Kurt Jacobowitz, London Man muß mit Bedauern feststcllen, daß es an einer Systematischen Sportarbeit in Erez Israel vollkommen fehlt. Es gibt keine Zentralstelle, die sich damit befaßt. Die Jewish Agency und die zionistischen Instanzen zeigen ein merkwürdiges Desinteresse. Die kommunalen Instanzen interessieren sich ebensowenig. Die beiden im Lande existierenden Verbände, Makkabi und Hapoel, sind aus verschiedenen Gründen bisher nicht imstande gewesen, systematische Sportarbeit zu garantieren. Der Makkabi hat es bisher nicht verstanden, die ausgezeichneten sportlichen Kräfte, die ihm aus den Galuthländern zuströmten, zu koordinieren. Es bestehen zwar im Lande Föderationen aller Sportarten, die den internationalen Verbänden angeschlossen sind, aber auch sie führen nur ein Schattendasein und sind wiederum wegen mangelnder Unterstützung machtlos. Schließlich hat das neue Olympische Komitee, welches im vorigen Jahre geschaffen wurde, bisher auch noch nichts tun können. Während die Türkei und Afghanistan Stadien bauen, gibt es in Erez. Israel noch heute keinen einzigen Sportplatz, der olympischen Anforderungen gewachsen wäre. Man hat allerdings in der letzten Zeit einige Ansätze unternommen, z. B. ein gutes Schwimmbad in Haifa geschaffen, aber es fehlt der breitbasierte Pioniergeist, der diese Anfänge entwickeln könnte. Auch die Makkabiah, die zum zweitenmal in Erez Israel stattgefunden hat, hat hier keine Aenderung geschaffen. Das Makkabiah-Stadion war zwar in Anbetracht der Tatsache, daß es in sechs Wochen entstanden war, eine großartige Leistung, aber es ist weit davon entfernt, internationalem Standard zu entsprechen. All das ist um so bedauerlicher, als es im Lande wirklieh ein erstklassiges Menschenmaterial gibt, welches für die sportliche Ehre des Landes zu allen Opfern bereit ist. Bei jeder Gelegenheit, wo palästinensische Sportler im Auslande antraten, haben sic gut gekämpft und selbst wenn sie wegen der mangelnden systematischen Vorbereitung geschlagen wurden, erkannte man doch ihre Leistungen an. Dazu kommt, daß fast täglich junge Menschen, die in der Makkahiorganisahen groß geworden sind, nach Erez Israel strömen. Die Jugend, die heute teilweise in Scoutgruppen, teilweise im Makkabi Hazair zusammengefaßt ist, stellt ebenfalls ein bisher unerschöpftes, wertvolles Material dar. Genau so wie es an dieser inneren Aufbauarbeit fehlt, mangelt es an einer systematischen Außenarbeit. Unter sportlicher Außenarbeit verstehe ich die Ankniipfung und Unterhaltung von sportlichen Bc- Ziehungen mit anderen Nationen. Gewiß, cs hat bisher fast jedes Jahr Kämpfe mit den befreundeten Aegypfern gegeben, man hat Syrien und Libanon besucht, man ist auch nach Indien zu den Westasiatischen Spielen gefahren. Aber man muß auch wissen, daß diese und besonders die letztgenannte Expedition nur spontan zustande gekommen sind und nicht im Rahmen eines von den Führern des Jischuw klar erfaßten Programmes liegen. Es sind einige wenige opferbereite Menschen, wie Josef Jekutieli, der Sekretär der Palästinensischen Olympischen Vereinigung, die solche Expeditionen zustande bringen. Darüber hinaus aber gibt es kaum systematischen Kontakt mit der sportlicheit Umwelt. Man wird fragen, ob es außer Aegypten eine solche Umwelt überhaupt gibt. Die Umwelt besieht, nachdem es im Orient angesichts der Entwicklung des modernen Verkchrs keine riesenhaften und nicht zu überwältigenden Entfernungen gibt, aus fast allen Ländern Westasiens, insbesondere Syrien, Türkei, Irak, Persien, Afghanistan und den indischen Ländern. In den orientalischen Ländern erwacht der Sport mit einer Schnelligkeit, die ungewöhnlich' ist. Schon die Tatsache allein, daß unter der Initiative des Maharadscha von Patialia und des unermüdlichen Vorkämpfers der indisch-orientalischen Sportbewegung, Professor G. H. Sonclhi (Labore) das Fest der Westasiati* sehen Olympiade ins Lehen gerufen worden ist, sollte 1ms die Augen öffnen. Besonders in Indien hat sieli die Sportidee mit aller Kraft durchgesetzt. In diesem Jahre wird der indische Sport, der vor 1921) überhaupt nicht existierte und sich erst seit 1921 organisiert hat, in Europa mit erstklassigen Leichtathleten, Schwimmern, Ringern, Cricketspie* lern, Hockeyspielern, Fußballern, Boxern und Tennisspielern antreten, von den ausgezeichneten Wasserpolospielern ganz zu schweigen. Dieselbe rapide Fntwiekhmg läßt sich in Afghanistan verzeichnen. Dort ist das plötzliche sportliehe Erwachen noch überraschender, wenn man bedenkt, daß es sich um ein Land handelt, das er-t in den letzten 10 Jahren aus mittelalterlichen Zuständen aufgew acht ist. In Kabul, der Landeshauptstadt, wird ein großes olvmpisches Stadion für die im Jahre 1<US dort stattfindenden Westasiatischen Spiele errichtet, und man entsendet zur Olympiade in Berlin Leichtathleten und ein Hockcv-Tcam. Das ist um so anerkennenswerter,;als diese Sportarten erst: im Jahre 1931 in Afghanistan aufgcimnimen wurden. Dieselbe Entwicklung ist in Persien und Irak zu verzeichnen, während die Türkei seit In 11 ge in in den Kreis der anerkannten Sportnationen eingclrcten ist. Es wird Zeit, daß man diese Dinge in Erez Israel und auch bei den Verantwortlichen im (laluth einmal sieh klar vor Augen fuhrt. Ich glaube, daß Palästina eine große sportliehe Aufgabe im Orient erfüllen konnte. Man erobert die Herzen der Nachbarn auch auf dm! Sportplatz, man kann ein Missionar für sein Volk «erden, wenn man als Sportsmann zu den anderen Völkern geht. Hier gibt es eine geineinsame Basis für eine Verständigung, die heute zwischen dem jüdischen Palästina und dem übrigen Orient vollkommen fehlt. •So wird der Sport auch zu einem wichtigen politischen Faktor. Wenn man systematisch jedes Jahr die Nachbarn besuchen, wenn man sie zu sieh emladen konnte und wenn man, und das ist das allerwiehtigste, sie selbst trainieren könnte, so wäre viel fiir unser zukünftiges Verhältnis zu den anderen Völkern ries Orients getan. Der Makkabiverband kann dieser Aufgabe, die weit über seinen Rahmen hinausgeht, du gewachsen sein. Es wird Sache der Jewish Agency und der Zionistischen Organisation sein, diese Aufgaben endlich zu erkennen und die Schritte zu unternehmen, die für dm sofortigen Beginn einer systematischen Sportarbeit in Erez Israel notwendig sind. Verbandskampf Makkabi gegen R. J. F. am 14. Juli Diesem erstmaligen Zusammentreffen der beiden Verbände kann man mit größter Spannung entgegensehen, da beide Sport-Organisationen in allerstärkster Besetzung antreten. Was bringt der Sonntag? •JiigendfuBballturnler In Berlin Bar Kochba-Hakoah und Hagibor veranstalten gemeinsam ein Jugendfußballturnier, beginnend um 10 Uhr vormittags, Sportplatz, am Schäfersee. Es nehmen außerdem die Jugendabteilungen von Teutonia, Nordstern und Eintracht-Borussia teil. Leichtathletikveranstaltung des westdeutschen Makkablbezirks In Wuppertal Die Wettkämpfe beginnen um 14 Uhr auf dem Platz des SC, Hakoah und sehen ausschließlich Staffeln im Programm vor. Bei den den größeren Vereinen vorbehaltenen Konkurrenzen wird es erbitterte Kämpfe und knappe Entscheidungen zwischen Düsseldorf, Köln und Wuppertal geben. Bei den kleineren Gruppen sind Bonn, Hagen, Oberhausen und Bochum in Front zu erwarten. Der Höhepunkt der Veranstaltung dürfte in der Vorrunde im Handball um den Bezirksp © k a l zwischen Süd- und Westdeutschland liegen. Beide Verbände werden ihre stärksten Vertretungen stellen. Sfldwestdeutsche Makkabi - Tennismeisterschaften In Frankfurt a. M. Diese werden zum erstenmal von der Termisabteilung des Bar Kochba Frankfurt a. M. ausgetragen. Tennis In Berlin Die Herrenmannschaft des JSK. trifft auf die Tennisabteilung des JTSC. 05 auf der JSK.-Anlage, Hohenzollerndämm 151-152. Beginn 10 Uhr. Handballturnier ln Frankfurt a. M. veranstaltet vom Bar Kochba Frankfurt a. M., als Abschluß der diesjährigen Spielsaison, auf seinem Sportplatz am Marbachweg. Der JSV. Langenselbold ist, wie uns der Makkabi mitieilt, aus dem Deutschen Makkabikreis ausgeschlossen worden. iri nc-rmc IViaUD 1 EiIkm Schweix, 1250 m Gasthof Hirschen Hotel Silvretta u. Kurhaus 200 Beites, bietet jed*n Komfort. Strandbad elektrisch geheist. Pensionspreis fr«. 14.50, Einfach und gut. Pensionspreis fra. 11.—, fließendes Wasser io allen Zimmern. Makkabi-Sport in Oesterreich W i e n, Mitte Juni Zu Pfingsten fand das erste große österreichische 01 v m p i a - P r ii f u 11 gs m ccti ng statt, das bei strahlendem Wetter vor einer großen Zuseliatiermcnge durchgeführt wurde. Es ist sehr erfreulich, daß es den Leichtathleten des Sportklubs ״Hakoah“ gelang, sich gerade diesmal durch Sonderleistuiigen auszu/ciclinen. Den weitaus besten Lindmck machte der Sprinter König, der Sieger der Makkabiah, der durch seine I.eistungen von 10,S über 100 m 11ml 22 Sekunden über 200 m zur Elite der europäischen Kurzstreckler aufgerüekt ist. Die Art und Weise, wie er seine Gegner distanzierte, sein kraftvolles Finish, waren wirklich sehenswert. Ueber '200 m zeigten die Uhren 21, S, 21 ,<) mul 22 Sekunden. Der bekannte Trainer der ״Hakoah1‘ Bierbrauer ist fest überzeugt, seinen Schützling noch in dieser Saison unter 21,5 bzw. unter 40 Sekunden über IOO m zu bringen. Sonst placierte sich noch Prager über 200 m als Dritter mit 21,5. Er leidet an einer Knicvcrlctziing und hat das Training erst seit ktir/er Zeit wieder aufgenommen. Ueber 100 tu für Junioren wurde er von Herdlitschek, der neuen Sprinterhoffmmg des jüdischen Klubs, geschlagen. Zeit!1,2 bzw. 11,1 fnr den Zweiten. Ganz, überlegen siegte 1״ lakoali1‘ in der 1 KKI-m-Staffcl, wobei in der Aufstellung Bloch, König, I lenlld-.chck und Präger trotz, schlechter Üebergaben ILi Sekunden erreicht wurde. Auch sonst geht es gut vorwärts. So wurde einer der stärksten Wiener Vereine, der W. A. E., bei einem Vereinskampt geschlagen, bei dem König 51,1 und Deutscher 52 Sekünden über 400 rn liefen, Blöilv 1500 m in 4.13 Min. zurücklcgtc und Klein 6,21 m weit .sprang. 12 m im Kugelstoßen von Topf und 2,90 m im Stabhochsprung von Krewitzky sind auch noch erwähnenswert. Auch einige Schwimmer sind bereits ins Olympia- Team eingereiht worden. So der Mittelstreckler Vago und die Schwimmerinnen Deutsch, Pick um! Göttlich. Vago schwamm zu Pfingsten 200 in in 2.36 Min., Nassau 100 m Rücken in 1.18 Min., Deutsch ■100 m in 6.25 Min. Beim Meeting im Rahmen des Auftretens des Amerikaners Fick, drückte Nassau seine Leistung auf 1.17 Min. und Annemarie Piek schwamm 100 m crawl in 1.19 Min., einer für ein sechzehnjähriges Mädchen ganz hervorragenden Zeit. Die Ringsektion, die durch das Abu andern ihrer besten Leute nach Palästina arg geschwächt ist, mußte sich bei den österreichischen Meisterschaften mit Teilerfolgen begnügen. Fincsus, der sich beim Länderkampf gegen Italien besonders hervorgetan hatte und seinen Gegner bereits in der zweiten Minute auf den Rücken legen konnte, kam nur auf den 2. Platz, mit derselben Placierung mußte auch der Halbschwergewichtler Müller zufrieden sein. Durch den gleichen Umstand geschwächt erscheint auch die Hockeymannschaft, die augenblicklich mit einem ganz neu formierten Sturm spielen muß und in der Meisterschaft vom ersten auf den fünften Platz zuruekfiel. Jedoch läßt der in der letzten Woche erfochtene 5 : l-S10g über den WAC. auch hier auf eine Besserung hoffen. Fritz Präger AWTHU» HÄMISCH BBBLIW .n.pre',$arff>■ MODtV «4(1 K COCoG"f*»a0f״״ <