Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 40 (1935)
- Issue
- Heft 51 (25.6.1935)
- Date
- 1935-06-25
- Page
- – (sequence 9)
- Language
- German
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JÜDISCHE RUNDSCHAU Berliner Rundschau NR. 51, 25. JUNI 1935 Singtreffen unter Karl Adler Konzert des Weinbaumschen A-cappella-Chores Diesmal fand das Singtreffen, das die Gemeinde mit allen jüdischen Bünden veranstaltete, i rti Freien statt. Voriges Mal saß man im Saal, auf Hanken, einigermaßen ausgerichtet und konnte sich gegenseitig gut huren und verständigen. Fine andere Stimmung ergibt sich, wenn man, in bunten Reihen, auf dem Rasen kauert, einmal der Sonne entgegeuhlin/elu, einmal unter seinen Regenmantel kriechen muß. Adler stellte sich ganz bewußt auf die Situation ein. Er ließ alles viel lockerer, spielerischer geschehen, obwohl er, wie immer, Aufmerksamkeit forderte und scherzhaft androhte, außerhalb der ״Sehwät/.pausc“ Störenfriede mit einem Wurfgesehoß zur Ordnung zu mahnen. Er versteht es, Kamerad zu sein, wie ein Junge zu reden und dann das Erzieherische und Autoritative damit zu vereinen mul, wenn nötig, stark hervor/ukclircn. Nachdem Direktor Stahl in einer Begrüßungsrede seine Freude ausgevlnickt hatte, alle Bünde hier zusammenzusehen, fing man richtig{ an. Was durfte man danach nur singen, um der Situation gerecht zu werden und sie richtig zu kammentieren?! ... Minne ina tow 11111a naini scliewet aehim gam jachad (Siehe, wie schön und angenehm ist es, mit Brüdern zusammeu/usitzeii). Da war wirklich die Beziehung zur Situation da, — natürlich eine sehr ״greifbare“ z.u dem, was man gewöhnlich ״Leben“ nennt. Alle saugen das Lied ganz Foto : Han• Pinn 'r f+■׳ 'V*/' V' - überzeugt und sicher viel erfüllter, als wen« es nicht als Antwort hätte dienen können. Es war noch keine richtige Konzentration in den Mensehen. Adler klatschte in die Hände nach verschiedenen und wechselnden Rliv tlnncm und ließ wieder alle mitklatschen unü ihm genau folgen. Das ist eins seiner Mittel, um sich zum Zentrum zu machen. Er ließ, wie er es scheinbar immer zu tun pflegt, he- Vräist'he mul deutsche Lieder (auch ganz, dialektmüßig ge- Arndene) zwanglos hintereinander singen. Die neben ihm stejjenden Instrumcntistcn mit ihren Klampfen, Geigen, Block-!löten, Zigarrenkisten, die als Trommeln benutzt wurden, dein Triangel, begleiteter! oft, -- selbstverständlich ohne Noten, nur nach Gehör und freiem Willen. ״Anti olitn arza“ bekam durch diese l'iiterstreichung ein direkt kämpferisches Gepräge. Adler gab auch Anweisungen. So meinte er einmal, daß zu einem Liede keine Begleitung passe, die jedem Taktteil einen Akkord gäbe, sondern in jeden Takt einen, höchstens zwei aushall ende Akkorde setze. Das Lied vertrug nur eine sanfte klangliche Einbettung, keine Belebung, die nur polkamäßig wirken konnte. Adler machte Hebungen zur Interpretation an dem Lied ״Der Kuckuck auf dem Zaune saß“. Er ließ erst ein paar Schcr/silbeu, die er nach einer schwäbischen Fassung einfügte, auf alle möglichen Arten sprechen: tragisch, pathetisch wie die Verse eines griechischen Chores, lustiger usw. Gerade au Sätzen, die inhaltslos .sind und keine Stütze für die Vorstellung bieten, wollte er die seelische und gestalterische Wandlungsfähigkeit seiner Leute erproben, [dann kam das Lied. Jeder Vers wurde genau nach seinem Inhalt gesungen. Die erste Strophe, in der der Kuckuck vom Regen naß wird: düster, verfroren, kläglich. Die zweite (der Kukkuck wird durch die Sonne ״hübsch und fein“): vernügt, hell, lustig. Die dritte (der Kuckuck schwingt sein ״üefiedere“ und fliegt über den Sec): leicht, schwebend. Adler läßt seine Di rigi erbe weg urigen in Flügelsehlagen übergehen. Das kann jeder verstehen und auch tonlich leicht nachgestalten. Fine andere interessante Uebung sei noch unter vielem anderem erwähnt. Adler ließ seine Schlagzeuger eine r 11 y t h - mische Improvisation ausfiihrcii. Das heißt: er improvisierte und ubertrug durch Dirigieren. Seine Leute mußten ihm blitzschnell folgen, — als geschlossene Schar. Er Heß Psalmus hungaricus und Schir haschirim Ein Ende der Konzertsaison scheint es nicht zu gehen. Der Kulturbund spielt durch und hält so das Musikleben aufrecht. Aber auch die Folge der privaten Veranstaltungen geht weiter —. und keineswegs nur die der kleinen. So fand jetzt noch ein großes Konzert des Weinbaumschen A-capella- Chores statt — trotz einer Verschiebung um zwei Wochen und einer am selben Abend. Alexander Wein bäum scheint nun seit seinem Jubiläum, das er im vorigen Jahr feiern durfte, ein bestimmtes Programm einzuhalten. Er führte uns damals ein neues Werk von Bloch vor, außerdem die Freitagabendliturgie von Schalit, beides mit großem Aufwand von Mühe und Kosten. Dieses Jahr hörten wir den Psalmus hungaricus von Zoltan Koda ly und das ״Hohe Lied“ von Enrico Boss i, zwei vielschichtige Werke, an deren interpretative Bewältigung man nur mit größtem Idealismus gehen kann. Wir können nur froh sein, daß wir dieser gesinnuugsmäßigen und künstlerischen ״Laune“ Weinbaums die Aufführung von großen Werken verdanken, die wir sonst nur aus der Partitur oder dem Klavierauszug keimeiilenieii können. Kodalys Psalm ist eine interessante und reiche Schöpfung aus nationalem Gtfist. Der Text ist, wie es auf dem Titelblatt heißt, ״eine ungarische Umdichtung des 55. Psalmes aus dem ltx Jahrhundert von Michael Vcg aus Kccskernct“, wie eine wundersame Historie, mit der Verlialtenheit des ״Es war einmal ..am Anfang. Ls heißt da: ״Als König David manch schwere I.eitlen, Haß und Verfolgung litt von den Freunden ...“ Durch die Umdichtunjg sind alle epischen Teile liinzugekonuiieu, die im biblisehen Original fehlen. Das Uescbelien im Werk erhält so den Charakter einer uralten B ege b e!1 h e 11, die viel in uns erweckt und weise klärt, — und von einem Künstler nachcrzählt wird, wie es in dem persönlichen, intimen Schluß heißt: ״So sagt’s die Bibel, so schrieb es David, so steht’s im 55. Psalm, daraus ein Frommer, traurig im Herzen, allen zum Truste, diesen Gesang erdacht.“ Die epischen Eiemente, die ritornellartig wiederkehren — ein paarmal auch mit demselben Text, thematisch immer gleich, vom Chor gesungen (wenn es reiner Bericht ist, wie am Anfang und Schluß, in ergreifendem Unisono), nach der Entwicklung harnionisch gesteigert •— bestimmen die Form; sie rahmen die leidenschaftlichen Klagen und Anklagen Davids ein. Dr. Joachim Prinz predigt wieder Am Sonnabend, dem 29. Juni, vormittags, predigt Dr. Joachim Prinz in der Neuen Synagoge, Oranienburger Straße. nicht nur eine beliebige Reihe von Rhythmen entstehen, er versuchte vielmehr eine Entwicklung herzustellen, eine Art formalen Zusammenhang. Von den Ausführenden wurde enger Kontakt mit dein Dirigenten, Verständnis für seine Intentionen und die Fälligkeit schneller Reaktion verlangt. Beim Dirigieren ״instrumentierte“ Adler: er ließ dieses Instrument hervortreten, dann ienes, schattierte nach Gruppen. — Es ist nur zu wünschen, daß Adler jetzt in regelmäßigen Abständen nach Berlin kommt, um 111er nicht nur das Seminar weiterzuführen, in dem die musikalischen Leiter jedes Bundes geschult und zur Erziehung ihrer Freunde vorbereitet werden, sondern um auch weiterhin in gemeinsamen Singtreffen viele junge Menschen zusammenzuführen und Freude und Belehrung zu vermitteln. Dr. Hans Nathan Bar Mizwah-Termine Am 29. Tum - ~ 28. Siwan : Alfred Jablonsky, Sohn von Dr. Jablonsky, Charlattcnburg, Carmer&tr. 1. Jetzt Büchsenleerung KEREN KADEMETH LEJISRAEL f UDD. NATIONALFONDS i.v.) BERLIN W15, MEINEKESTRASSE 10 POSTSCHECK-KONTO NR. 38247 Musikalisch kann uns das prachtvolle Werk viel Anregung für jüdische Musikkultur geben. Die Melodik Kodalys beruht durchweg auf ungarischer Folklore, und die Harin 0 n i k b e w a 11 r t treu die A 1 m o s p 11 ä r e des tmgarisehen Liedes. Die Verbindung von Zeitstil und Volkshaften! Melos ist gewachsen und notwendig. Koda ly hat nicht ungarische Volkslieder verarbeitet, in dem Sinne wie etwa Beethoven russische. — er hat sieh ihnen auch nicht nur genähert, sondern seine Melodik ist die des Landes selber, ganz ähnlich wie bei Sfrawitisky im ״Sucre“ und in ״l.es Notes“. Dabei ist es gleichgültig, ob bestimmte Lieder oder ,,, ist, ist so gesund, so ursprünglich, wie es eben mir bei Musikern möglich ist (und bei b e w u ß t - j u d t s c h e n Komponisten in der (j a 1 111 h wahrscheinlich nie sein kann). Das ״H o h e L i t d“ von Bossi -- in der Vorne* sprechutig lobten wir schon die Zururkfnlming des lateiuisehen auf den hebiäischen Text durch Dr. < r-kar Weinbauin ׳-- steht hinter dem Kuvküv weit zurück an <!riginalitat, nicht an meisterhafter handwerklicher Formung. IIo-m — in diesem Jahr war sein 10. LuileMag - gehurt einer ulte• r0!1 Generation an, die viel von grüß! 11 Vorbildern lebte, in diesem Lalle, wie es heim Horen seinen, teilweise vom Wagner der Meistersinger und italietiiselnr Tradition sakralen und weltlichen Gutes. An diesem Wirk, das ein/eine starke Stellen hat, im ganzen sieb an eine breite 1 iorersf hiebt wenden kann, konnte WVinbnum ,seine starke chormeisterlieh e Befähigung beweisen, seine außerordentlich gut geschulte Sängerschar ins Treffen fuhren. Boss!, der letzten Endes in der Romantik wurzelt, liegt ihm mehr als vier viel knappere Kodalv mit seinen exuuisiten Klangwirkungen. Aber auch beim Kodalv sang der < .11׳ >r überaus rem und disZipliuicrt die klaren Satze. Das Tcmir-olo (König David) hatte Oberkaittor Karl N e u m a 11 n. hur Bo:.-,!.., Werk hatte Weinbäum zwei bekannte Solisten verpflichtet: Rose W alter, wohl die kultivierteste Sopranistin, die jetzt in Berlin ist (hoffentlich bleibt sie hier), eine musikalische Frau, und Hermann Sehe v, einer unserer l'e-ien, ein Künstler, wie man ihn sich wünscht. L.s bleibt noch übrig, von Mitwirkenden das Kultur h u n d o reitest e r, ferner Werner Ha er (Orgel) zu erwähnen. Alle Faktoren /!!sammelt führten, bei Bossi besonders, zu einem!11 folg, den die Zuhörer in einem arideren Saale auch hörbar bewiesen haften. 1 >r. Ha n s א a 111 a n Ein neues Studio. Die Kuiisflerhille hat ein Studio eingerichtet, das unbeachtete Werke lebender jüdischer Komponisten zur ,Aufführung bringen will. Sie will sie einem kleinen Kreise vorführen und die Presse anrvgvii, gegebenenfalls auf das eine oder andere Werk aufmerksam zu machen. Eine Jury ״ - nach unseren Informationen bestehend aus l.isner, Bertram, Dr. Oskar Guttiiiaun, Dr. Lissauer, Leo Lewv — entscheidet über die Möglichkeit der Aufführung; alle in Deutschland lebenden jüdischen K01np0!1i-t<׳n sind aufgefordert worden, ihre Musik einztireichen. So fand kürzlich das erste S t 1111! o ־ K o 11 / e r t mit Kammermusik von Wiener, Guttmann, Schlesinger statt. Das Klavierlrio von Karl Wiener, dun irülieren musikalischen I )ramaturgen der Berliner Funkstunde, dokumentierte sich als das Beste des l)argehoteiien. Ls ist ein frühes Werk (op. (>.), im Jahre 11)18 entstanden, — zu einer Zeit, in der die neue Musik noch nicht Boden unter sich hatte. Wieners Trio hat noch viel von der Uebergangsptriode an sich: viel verlockenden Klang und iormale Reihung (ein Zeichen vier 0stena4eh1-.el1en Roni.uniker, -:ehe Schubert lind Bruckner) uni! noch nicht immer rechten (1aUun״st harakter (manche symphonische Stellen schienen das zu sagen). Aber es steckt in ihm schon eine beharrliche lineare Uesinnung, Die Lieder von Oskar (juttniann sind — bei aller eklektischen Haltung — intelligent empfunden und geschiekt disponiert. Zuletzt das Strciclnrim'1et! in Og-moll von Ludwig Schlesinger: ein recht dick I ti-siges, von Brahms sich nährendes, recht leere- und 1.1-1 not lea-t hingwviliges Werk. Um die Auffuliiung machten sich vor allem dns [: r e v ־ Q u a r t e 11 und der Plan Nt Leo 1 a u h m a n n (nicht Otto, wie ich kürzlich versehentlich .schrieb), dann Susaune L a n tl s b e r g - 11 o 1 1 ä n d e ז und vier Begleiter I udwig verdient. Dr. li. N. W ie uns mitgeteilt wird, sind die Schilder, nach denen der Besuch von Juden unerwünscht ist, in Woltcrsdorf (bei Berlin) wieder entfernt winden. Hie Restaurants au der Woltersdorfer Schleuse gehören nicht zum Bezirk Woltersdorf, sondern zu Guinheiüc. Veranstaltungen der Bezirke und Gruppen der BZV. Dienstag, 25. Juni 20.30 Uhr Syna^ogengehüude Spandau, Lindeaufcr 12 Dr. Edgar Rosen: ״Palästina im Rahmen d«r Oriaol politik“ Bezirk Spandau Mittwoch, 26. Juni 2U.30 Uhr BZ Oramenstr. 170 mitgiieüer-Uersammlung Gruppe Kottbusser Tor Mittwoch, 26. Juni 20.30 Uhr BZV-Hetm Landsberger Str, 87 Dr, Ernst Marcus: ״Politik und Wirtschaft in PaM»tinaM Bezirk Iriedrtchihain Mittwoch, 26. Juni 20.30 Uhr JoacbimsihalerStr, 13^11 Felix Isaak: ״Palästina — ohne Zionismus?" Gruppe FehrbeiUntr PI. Mittwoch, 26. Juni 20.30 Uhr Konditorei Hansa Flensburger Str. 19 Fra« Bergei-Gronemann: ״Ost und West in Erst Israel״ Bezirk Hansa Mittwoch, 26. Juni *0.30 Uhr BZV-Heim Kantstraße 54 R.-A. Kurt Lewinsohn: ,.Zur Geschieht• der *lonistischtn Ideologie“ Gruppe Westend Donnerstag, 27. Juni 30.30 Uhr BZV-Heira BrückenstrtQe 9 Rabb. cand. Heins Meyer: ״Unser• Fest«, ihr• Beden* tunß und ihre Melodien ־. —- E• singt: o&arhantor Karl naumann n;׳״j״m:״,p,:1 Gruppe Jannowitzbrucke Donnerstag, 27. Juni 2030 Uhr BZV-Heim Kaotstralle 54 Erwin Pollak: ״Probleme des XIX, Zionistenkoagresses" Gruppe Halensee Sonnabend, 29, Juni 11.15 Uhr BZV-Heim Brückenstr&ße 9 Ontg Scbabbat Lajcladim - Rabb. «and. Heim Meyer Gruppe Jannowitzbrflcke Montag, den 1, Juli!9359 10,90 Uhr Singakademie, Am FeattifigsgratHftta Kundgebung des Habonlm Dia ctialuzischa Jugend zum 18. Kongreß F h s p r p r h p n; B©n Ahnron, Giwath Chsirn Seew Orbach, Giwath Brenner Chor des Bundes Eintrittskarten 50 Rrd. (Mifgl, zfonistiadi. Jugtndhünd« 25 Rpf.) in den Büros Meinet estr 10 u. Sophienrtr, 20/21 KINO-SPIELPLAN VON DIENSTAG BIS DONNERSTAG Kant- ״nacht der Verwandlung״ Lcihtapl«!•, Chtrln Kantatr. 54 (Demaskienme) Wo. ab 5 Uhr. So. ab 3 Uhr. Mit Gut•? FrSnUch Olivaerou*aer PI, 7. * 5,7,919 Uhr Mein Herz d9r KOnlgin mit Ctive Breock, Madelalna Caroll, in Originalfassung XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX IC X X X X X X X X X X X X X X X X X X X X X X X X X X X X X X X X X X X X X X X X X X X XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX Original-Tonfilm der Urim Palestine Film Company Ltd. Jerusalem, hergestellt im Auftrag des Keren Hajessod Letzte Berliner Aufführung vor den Sommerferien Donnerstag, den 27. Juni, 20.30 Uhr, Bachsaal, Lützowstraße 76 Eintrittskarten zu HM 1,— bis KM 2,— im Vorverkauf bei i’ajnemaiHllung Lipjmuuin, Trauienaustr, 16; Buchhaiullui!^ Rubin Mat.-, Ch:ul<)!trnburg. IV,«dM<v/.Rir. 15; Kondnorri ]iansa, Flensburger Str. 19; Atlantic Express, Friedrichstr. 100 (S-Bahn); Deutschland- Faliistma-Vc.'kchrs-G. m. h. H., Kurturstcndarnm 224; ilZV.-H cüh, Kant .54 ,!זי, ,,Jüdische Rundschau“, Meinekefir. 10 (I.adcn), und an der Kasse. Weitere Aufführungen Anfang September BERLINER ZIONISTISCHE VEREINIGUNG XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXMXXXXXXXXXX