Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 40 (1935)
- Issue
- Heft 45 (4.6.1935)
- Date
- 1935-06-04
- Page
- – (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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Hr.45, 4. VI. 1935 JÜDISCHE RUNDSCHAU Seite 7 Wie gestalte ich den Scliabbat? BRIEFE AN DIE REDAKTION Für Schabbat, 8. Juni Der Kampf um die Gemeinde 2. Tag ״Schawuot“ , I. Schawuot ist das Fest der Tiiora, die uns am 6. Siwan gegeben wurde. Die schönsten Stellen, die die Bedeutung dieses Tages beleuchten, befinden sich im Talmud Schabbat 86 b ff. Man lerne diese Stellen gemeinsam, ln ״Moses“ von Edmond Flcg sind diese Midraschim sehr schön übersetzt. Man beachte insbesondere den Zusammenhang von Peßach als Fest der nationalen Befreiung mit Schawuot als Fest der Qesetzesgcbung. Schon äußerlich sind ja Peßach lind Schawuot durch das Omer-Zählen verbunden. Aber auch ein innerer Zusammenhang besteht, der herausgearbeitet werden soll. Die Freiheit, die dem jüdischen Volk durch den Auszug aus Aegypten gegeben wurde, ward ihnen nicht als Selbstzweck zuteil. In Freiheit sollten sie sich dem Gesetz unterwerfen, es in Freiheit auf sich nehmen. Dieser Gedanke läßt sich natürlich sehr viel weiter führen. H. Schawuot ist auch das ״C h a g H a b i k k u r i m“. Nach einer Schilderung, wie früher die Erstlingsfrüchte nach Jerusalem gebracht wurden, die man dem 5. B. M. Kap. 26 entnimmt, spreche man über die neue Gestalt, die dieses Fest in Palästina angenommen hat. Haifa ist das Zentrum dieses Festes geworden, und dorthin ziehen nun die Wagen der Kolonien, geschmückt mit Blumen und Früchten, aus allen Richtungen des Landes. Psalm 67. E. Von den Festen Einiges Allgemeine über Feste. Qas Fest in der Gemeinschaft. Einstige und jetzige Feste. Dabei wäre vom Wesen des Festes aus/ugehen. Feste sind vor allem mit dem Kreislauf der Natur eng verbunden, sie begleiten das physische Leben in den verschiedenen Stadien seiner Ent- Wicklung: Anfang, Wachstum und Ende. Einst waren die Feste noch nicht kalendarisch gebunden, sondern richteten sich nach dem Stand der Ernte. Daher sind sämtliche Feste von Hause aus von ausgesprochen n a t u r h a f t e rn Charakter. — Das Schawuot-Fcst heißt in den ältesten biblischcn Quellen das Fest der Getreideernte, Chag ha-Kazir (bes. II. B. M. 23, 16 u. a.). Es war auch das Fest der Erstlinge vom Feld und Baum (Chag ha-Bikkurim), das seinen Höhepunkt mit der Darbringung von Erstlingsbroten im Heiligtum erreicht hatte. — An diesem ackerbaulichen Charakter des Festes erinnern noch heute mannigfache Bräuche, so das Ausschmücken der Wohnungen und der Bethäuser mit Bäumen und allerlei Grün. Eine spätere Zeit, bei der Ackerbau und die enge Verbundenheit mit dem Boden nicht mehr im Vordergründe stand, hat den Sinn mancher Feste gewandelt. Das Schawuot- Fest wurde mit dem historischen Ereignis der Gesetzgebung am Sinai in Zusammenhang gebracht und das einstige Naturfest (begleitet von allerlei kultischen Zeremonien) bekommt dann eine höhere geistige und religiöse Note. (Literatur: Dubnow, Geschichte I, 65, 335 usw.; Leo Hirsch, Praktische Judentumskunde S. 113. Jiid. Lexikon unter ״Schawuot“.) Das Buch Ruth wird am Schawuot-Fcst verlesen und schildert in frischen anmutigen Farben das einstige Bauernleben in Palästina. Damit wird noch der einstige ländliche Charakter dieses Festes besonders unterstrichen. Fs ließe sich die Frage der Erneuerung des Bauerntums im jetzigen Palästina anschließend erörtern. — Boas ist der Vertreter des Großbauern. Wie soll das moderne Palästina sich mit ländlichen Großbetrieben auscinandersetzcn? Ruth selbst war moabitischcr Herkunft. Hieran läßt sich die Frage der Mischehe und die daraus resultierende Assimilation und Absonderung vom Judentum anknüpfen. Als geschichtliche Grundlage könnte man z. B. die Zeit Esras und seines Kampfes gegen diese Erscheinungen wählen. (Dubnow, Geschichte Bd. 1, 78). David als Abkömmling der Ruth soll nach der Heberlieferung am Scliawuoth gestorben sein. Hier wäre die geschichtliehe Persönlichkeit Davids zu besprechen und wie sie die spätere Sage im Midrasch gesellen hat. (Literatur: Dubnow, Geschichte Bei. 1; Jüdisches Lexikon; M. J. Bin Gorion, Sagen der Juden V. 102 ff.; j. Bergmann, Legenden der Juden.) Liturgisches Am ersten Schawuoth-Tage wird in vielen Synagogen das ״Akdamut-Licd“ rezitiert. Es ist ein in aramäischer Sprache im 11. Jahrh. 11. Chr. abgefaßtes Gedicht, das den Schöpfer und Gesetzgeber am Sinai preist und in glühenden Farben das zukünftige mcssianische Heil Israels schildert. Die Entstellung dieses Gedichtes ist sagenumwoben. Es soll von dem bekannten jüdischen liturgischen Dichter R. Meir ben R. Isaak aus Worms verfaßt sein. Hier kann die schlichte Sage von der Entstehung des Liedes erörtert werden und im Zusammenhang damit die Legende von den zehn Stämmen, die jenseits des märchenhaften Sambatjon-Fiusses als unabhängiger jüdischer Staat leben. — Dabei wäre vielleicht auf den geschichtlichen Vorgang des Unterganges des israelitischen Reiches, der Zerstörung seiner Hauptstadt ums Jahr 722 v. Chr. und die Deportation der Bewohner nach dem Inneren Asiens hinzuweisen. (Literatur: Dubnow, Geschichte Bd. 1; Jiid. Lexikon unter ״Zehn Stämme“; M. J. Bin Gorion, Born Judas V, 25 ff.) ANTWORTEN DER REDAKTION Bibelkenner. Sie haben recht. Der palästinensische Sportberichterstatter des ״Israelitischen Familienblattes“ scheint nicht sehr bibelfest zu sein. Das von ihm erwähnte Gedicht, von dem er sagt, cs sei für den Festgottesdienst bei der Makkabiah geschaffen worden, ist aus verschiedenen J e!aja-Stellen zusammeiigestellt. Es beginnt z. B. mit Jesaia 43, 6 und enthält dann verschiedene andere Jesaja- Zitate. Alle Ihre Bücher von der Buchhandlung am Zoo Fritz Ring׳ Charlottenburg, Joachimsthaler Straße 4344־ Mitglied der jüdischen Gemeinde Telefon Bismarck 6506 Zusendung nach allen Stadtteilen Bcrliu-Charlottenburg, 2• Juni An die ״Jüdische Rundschau'4 Sie berichten in Nr. 44 v.nu 31. Mai 1935 über die Kundgebung der BZV. am MmPag, dem 27• .Mai. ln dem Bericht über meine Ausführungen heißt ts: ״Auch an (hu־ WirtM'haftshiife übte der Redner >charfc Kritik.‘4!)!cm־Wiedergabe meiner Acuße- Hingen ist infolge der verkürzten Wiedergabe ungenau, so daß dadurch der mit der Kritik bt ab■ sich? igle Zweck in Frage gestellt wird, bh habe in: /.teammenhang mit der Arbeit der WirtschaUshiHe der Jiid'sch*'!! Go me indc Berlin ausgeführt, dal» inan kurz nach dem UmbrtiHi der Meinung war, daß die alte zionistische Forderung nach Bemi *Umschichtung zum allgeme!■ neu Programm der Juden in j\u?'ehhmd werdet! könnte, daß 1־h sich aber inzwischen hu׳augesellt hat, daß diese Fordeuing im we*-ent liehen im Zusammen-!lang mit dem ra’äoiiiagedanketi einen neuen Ausweg eröffnet. Ich habe abdann Kritik daran geübt, daß die Wirtschaftshilfe der Jüdischen Gemeinde Beiliu aut Grund ihrer Rxhiliuicn die .Mittel iiir eine iandwirbchaft• liehe Ausbildung für solche Mensehen versagt, die in einem handwerklichen Beruf ausgebitdet sind, und zwar auch dann, wenn sie trotz dieser Ausbildung hier seit Jahren arbeitslos sind un<l ihr bisheriger Beruf tür iV.astina nicht brauchbar ist. Ich ^;hlvdj diese Auslühnmgen mit der Bemerkung ab, daß die Keitung eines FmschidUungs־ Werkes, das im wesenthehen der Vorb׳.׳rei!ung für I\1';is!ina dient, mir bei Mct1x.־hf n l'cgcn dürfte, die den Palä-tinagcdunkeu bejähen. Durch die summarische Wie- <forf׳al>c inciniT Aeußtriin״ ist der von mir soeben (!a'gcs'clbe bernlilif.ie Anlaß zur Kritik nicht erkennbar geworden. Anticn־r>cit$ entsteht durch Ihre Wiedergabe der Eindruck, daß die Kritik die Leistungen und Bemühungen veikcmit, die die Wirtsrhah siiilfe der Jüdischen Gemeinde Berlin aufzuweisen bat, und daher ungerecht ist. Wir hal>cn aber nicht nötig, den Kampf um die Gemeinde durch Verkleinerung der Leistimgen der Gemeinde zu führen, weil die K nmibe 1■ r.t:;keil derGetneindeinslanz.cn sr> groß ist, daß die Ansätze zu positiver Kritik nicht aus emer ungeusditen * Wiirdi. gang der Arbeit zu stammen I »rauchen. Mit Zionsgruß L>r. Georg L u b i n s k i ״Jugend, Judentum und Religion” An die Berlin, 30. Mai ״Jüdische Rundschau‘4 In Nr. 43 vom 28. Mai 1935 Ihrer Zeitung haben Sic eine Besprechung meines Vortrages ״Jugend, Judentum und Ueliglon‘־ im Kulturbund gebracht, zu welcher Sie mir die nachstehenden Ausführungen gestatten wollen. Es handelte sich bei cEescm Vortrag uni Klagen, die heute alle bewegen, tmd es is! an sich selbstverständlich, wenn Redner, deren inncrjildbrho Stellung etwa in gleicher Weise eine mittlere Linie einhält, diesen Stoff in *i^olut naher, ja kongruenter Weise behandeln, ohne zu pla׳ gtieren. Zionistischer Gruppenverbandstag Mitteldeutschland Am 26. Mai fand in Leipzig der Gruppenverbandstag der Zionisten Mitteldeutschlands statt, der aus allen Teilen des Bezirkes sehr stark besucht war. Nach den Begrüßung«- Worten des Vorsitzenden übernahm Dr. Loebenstein (Leipzig) den Vorsitz. Im Mittelpunkt der Tagung standen die Referate von Alterthiun (Leipzig) über ״Die Ein- Ordnung der Alijah aus Deutschland in Erez Israel“ und Dr. Josephthal (Berlin) über ״Zionismus in Palästina — Zionismus im deutschen Judentum“, an die sich eine lebhafte Diskussion anschloß. Nach der Mittagspause wurde in drei Kommissionen die Bezirksarbeit ausgiebig besprochen. Es waren Kommissionen für Gemcindcarbcit, für die Schekel- Aktion und für den KKL gebildet worden, die von Dr. Loebenstein (Leipzig), Dr. Abraham (Berlin) und Adolf Pollak (Jerusalem) geleitet wurden. Zum Schluß der Tagung spracli Adolf Pollak über ״Bodenprobleme in Erez Israel“. Mit dem Gesang der Hatikwah und der Tcchesaknah wurde die eindrucksvolle und fruchtbare Tagung geschlossen. _ Der Hilfsverein im Jahre 1934 Im Mittelpunkt der Arbeit stand die Auswandererfürsorge. Die Beratung in Auswamlerungsangelcgenheiten erstreckte sich aut 15 700 Fälle bzv. 30 300 Personen, da viele von den Ratsuchenden nicht allein für sich, sondern für ihre Familien vorsprechen. 25 000 Briefe wurden versandt. Das ״Korrcspondenzblatt über Auswanderungs- und Siedlungswesen“ vom August 1034. das sehr wertvolles Informations״ materiai enthält, ist in 4000 Exemplaren verbreitet worden. 3200 Menschen wurde die Auswanderung durch finanzielle Beihilfen des Hilfsvereins ermöglicht. Beträchtlich war die Zahl der Auswanderer, denen nur Beratung zuteil wurde, sowie Informationen und Empfehlungsbriefe gegeben wurden. Der Hilfsverein betreut nach wie vor Auswanderer, die aus dem Osten über Deutschland nach IJebersee gehen. Den Bahnhofsdienst des HiHsvcreins amSchlcsischen Bahn hot passierten 1031 12 795 D 11 rcl1 wandere r, davon 5331 Männer, 5116 Frauen und 2318 Kinder. Der Bahnhofsdienst nimmt sich besonders auch der C 11 a 1 u 7. i m - trän sporte an, die über Deutschland ihre Wanderung nach Palästina fortsetzen. 111 Hamburg und Bremen versehen die Komitees des Hilfsvercins i!1 Fortsetzung ihrer jahrzehntelangen Tätigkeit den Fiirsorgcdienst Ihr die Aus- und Rückwanderer, die diese Häfen passieren. In S c 11 w i c b u s, an der Ostgrenze, wirkt seit fahren ein Vertrauensmann. Es galt auch im Jahre 1934, Waisen sowie Studenten, die unmittelbar vor dem Abschluß ihres Studiums standen, zu betreuen. Vor kurzem fand unter reger Beteiligung eine Sitzung des G e s c 11 ä f t s f ü 11 r c 11 d c n Ausschusses unter dem Vorsitz von Max M. Warburg statt. Herr Warburg hielt einen Nachruf auf Generalkonsul Eugen Landau,’ den Mitbegründer und Vorsitzenden des Hilfsvereins. Der Vorsitzende teilte alsdann mit, daß der Geschäftsführende Ausschuß durch folgende Herren erweitert wurde: Generalkonsul Siegfried A u 1h ä User (München); Siegfried Bieber, Dr. Alfred Klee (Berlin); Emil Oetfinge r (Frankfurt a. M.); Moritz Rosenthai. Direktor Heinrich Stahl (Berlin); Friedrich A. Straus (Karlsruhe); Gustav Würz weil er (Mannheim). Anschließend erstattete der Generalsekretär Dr. Wisch nitzer einen Bericht über die Tätigkeit des Hilfsvercins. Nach einer kurzen Aussprache über den Bericht und die Arbeiten, die den Hilfsverein zur Zeit beschäftigen, schloß der Vorsitzende mit einem Dank an die Geschäftsführung und die Beamten des Hilfsvereins. G|jjjjggggMjj Die hierbei erloigcmJe Gliedening des Stoffes ergibt sich danach automatisch, zumal ich ״sie in dieser Art in vielen vorangegangenen Reden und Predigten bereits verwandt habe. Sie ergibt sich auch aus der Forinuiierung des Themas, das in dieser Form schon zu Beginn dieses Jahres gestellt worden ist. Daß sich unter den heutiger! Verhältnissen bei der Behandlung dieser Materie in unzähligen Pavatgk >{nä< hen. die ich im iibrigen erwähnt habe, auch in der Ausdru<k:-,w<:!M׳ die von Ihnen augezogeaeu Parallelen tiudvii, Et •selbst, verständlirh. Ehesachen polnisdier Berlin, 2. Juni Sehr geehrte Redaktion! In *׳!ncr Notiz in Nr. 43 Ii:r< s B'atles hatten Sie auf die bedeutsnne FntScheidung des Kamntergericht* vom 4, April 1935 hingewiescn, nach tler de Srhadüng von Polen in Deutschland iutoige der Kündigung des Haager LhcM'lu idungs-Abkommen s durch Deut M'hiand seit den! 1. Juni 1934 nicht m<־hr zukLsig ist. Hierzu möchte ich lolg.!!des Ixm.vikvn: I>r Einfluß der erwähnten Kündigung hat •sich in der Rechtssprechung der Sonderkamluer des Landgerichts I.brlih fiir aus'ändisehe Ehescheidungen erst -'ehr spät bei polidschen Staats* ungehörigen au sge wirkt, und. zwar in zwei Urteilen vom 9. und 16. April 1935. Dies ist darauf zurückzuführen, daß das Karnnicrgericht nicht schon!!über Gelegenheit hat!׳■, zu der Frage S’e'lung zu m-hrnen. Die EntM-heidmig des Kamniergerichts kam! in. E. jed״cb nur fiir solche polni-che Ehescluddungiprozesse maßg■■■!!end sein, die nach dem 1. Juni Natürlich habe ich, den Vortrag von Lernle gelegen und S den daraus neben anderen von Bubcr, Hermann Ger-am usw. benutzt. Wenn ich es im Rahmen meines Vortrags untera ־׳n iiab". durch besonderen Hinweis diese Stellen als zi- Wert zu kennzeichnen, so geschal! dies, weil dieser Vortrag an jüdische Menschen gerichtet war, die gerade von den bchandelten!־'ragen irn Innersten bewegt And, er sollte aber niema's 1 ine Doktorarbeit mit Lite- 1 atuinaebw■ ciי sein. Mit vorzüglicher Hochachtung Dr. H- M. S a e n g e r Staatsangehöriger 1134 reeh!>hä’1gig geworden sind. Sie betrillt hingegen nicht K!ag!n. die -eh חי vor d:e-rm Zeitpunkt z 11 g e :■! l I i t wurden. Der Kommentar von Stein-Jona• s, 15. Aui'age zu $ 606, webt ausdrückiich daiau! hn. daß hur § 253 ZPO. Anwendung findet, wonach die Zuständigkeit eine:-, Gerichts Eintritt dev Reehtdiüngigkeit von der Verandern ng der .de begründend«׳!! Um-tank.׳ nicht mehr berührt wird. Die-e Frage wird das Kammergei ichl in allernächster /( ü in einer v ׳ü mir geführten SaHie zu ent M'hei׳leti haben.!m übrigen bezieht sieh das Kammergei ieht>uru׳il überhaupt mir aus S» heidung-raclu 11. Au der Zu'iändigkeit der deutschen Geruhte für .-oiisMge Ehesachen von Polen in Deutschland N a h! igkeb "klagen, Aniechtungsklagen. Kbigen aui Herstellung des eheiiehen Lei k11׳s, positive und n ga׳ Ivc Id e t ■llui-g -klagen hat;-ich nicli's geändert; sie können auch jetzt!u>d! bei dcuL'Hien G-mlitcu dureln^eführt werden. IPu haclitungsvüll Justizrat Jacob L i s s 11 e X Juden und Jüdisches im Rundfunk Mittwoch, 5. Juni: Luxemburg (1304), 12.45; U■ ä. Rubinsteiu; 13.35; n.״a. Samson und Daliha von S-unt-Saens. —־ London National (1500), 15.15: Sinfoniekonzert, 11. a. MendeLs■ ihn, Rubinsfein. — Posle Pariden (313), 18.30; Sendung der ״Voix dTsiael’N — Riga (515), 19.30: Hugonoticn von Meyerbeer. - M mtc Cenex! (255), 20.30: Orehc't erkon^erf, u. a. Mendelssohn, Rubin- .stein. — Luxemburg (1304), 21: Jchudi Memihln; 21.35: u. a. Mosrkowski. — Monte (Yneri (255), 22: Schatlp!., a. ״Salome“ von Schmitt־. — Budapest (550), 22.15: u. a. Goklnmk. Donnerstag, 6. Juni: BeiotniinM.־r (540), 12,40: u. a. Werke von Olfenbach; 16.55: Tatjana Pobcir/Ta .־singt u. a. Hebräische* Lied v. Riindvi-Ivuevikow. -- H1ü׳׳-el (llämisch, 322). 18.30: u. a. Die beiden Gmu lieie vt»u ILiue; 19.15: S-Eallpl. Goldmark. London Nniiunal (1500). 20: L!-־}>eh׳i von A:t!111r Sdmiizler. — Radio Paris (1648), 20.45; 11. u. Mad. Guy singi Hebräische Lieder von Ravel. — Kuv.no (!935), 21.25: UumSett von Mendelssoiin. Freitag, 7. Juni: Radio Laib (1648). 11.45: Sendung der ״Vnix d'Laaer־. I.u\־׳!nbu1g {130.!). 12: in a. R ubln-P :!1. --- Wien (507), 14: SehallfilaMm.'.' u. .1. llu(|!״ef. - Lux« mburg (1304), 20.05: 11 einiaiiii׳- L;/־!!:!uu^'ii vt*n < hö hba׳’h; 20.10: u. a. MendelsHohn. \\ .ir-ö’ii.m 113 13)• 20,15: 11. a. Mo>zkow»k:. — ilukarcst (305), 20.15: 1)11־ M! י1,1יי von llaialeh Die Hisiadruih Maowditn in Palästina hat eine Zusammen- Stellung statistischer Daten über die jüdische Arbeitcrschaft Palästinas und eine Reihe allgemeiner Wirtschaftlieber Probleme des!.;indes herausgegehen, die ein sehr umfangreiches und interessantes Material darstellen. Schekel-Aktion 5694/95 \ftjby An alle Milatbeiter der Schekel-Aktion Die Schekel-Aktion ist jetzt in das entscheidende Stadium getreten. In 400 jüdischen Gemeinden Deutschlands stehen Tausende von Mitarbeitern und Helfern im Dienst intensivster Werbung für der! Schekel. Nach den vorliegenden Zwischenberichten sind in 96 Orten die aufzubringenden Kontingente schon jetzt er• lieblich überschritten worden. Mittlere und kleine Ortsgruppen melden einheitlich, daß die Schekel-Aktion stärkste Resonanz weit über den Kreis der organisierten Zionisten hinaus findet. So teilen 11. a. die Gruppen in Bernburg, Brandenburg, Darmstadt, Deisau, Fulda, Görlitz, Guttstadt, Kaiserslautern, Kleve, Landau, Neuenahr, Neuendorf, Remscheid, Straubing und Zwickau mit, daß die Zahl der aufgebrachten Schekalim vielfach bereits das Doppelte der im Kontingent vorgesehenen Anzahl erreicht habe. Von den Großgemeinden naben vor allem Leipzig und Breslau günstig berichtet. Die Arbeitsfreudigkeit der Mitarbeiter ist in allen Ortsgruppen außerordentlich groß. Angesichts des hcranrückenden Abrechnungstermins besteht kein Zweifel, daß die Anstrengungen überall noch verdoppelt werden, damit in allen Orten die Kontingente nicht nur aufgebracht, sondern wesent• lieh übertroffen werden können. IS Wie wir erfahren, hat die Zionistische Exekutive die Schckelaktion verlängert. Genaue Anweisungen an die Sehekei-Kommissarc ergehen In den nächsten Tagen. Zionistisch• Vereinigung ihr Deutschland