Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 40 (1935)
- Issue
- Heft 44 (31.5.1935)
- Date
- 1935-05-31
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 4 JODISCHE RUNDSCHAU ץ \ \ \ Nr. 31. V. 1935 Aus der Wirtschaft Aufschwung nehme״. Dieser Aufschwung, hervorgebracht einerseits 'durch die Entwicklung der Wirtschaft als solcher und die guten Preise fiir ihre Produkte, andererseits durch die fast unbegrenzten Möglichkeiten zur Aulienarbeit, gibt die Grundlage fiir jene Verbreiterung der Lebensbasis, die man in fast allen Wirtschaften, vor allem aber den älteren bemerken kann. Die Speisesäle in den kollektiven Wirtschaften sind geräumig und dem Klima angepalit. Die Wohnungen werden komfortabler; au jedem Punkte sammelt sieh eine Gruppe grober und dauerhafter Gebäude, die dem Platz. Sicherheit und einen Anstrich der Behaglichkeit verleihen. Die Generation, die heute zur Ausbildung und als Nachwuchs Ln diese Wirtschaften kommt, findet eine solide Grundlage, auf der sie aufbauen kann. Sie genießen mit den Gründern der Siedlungen die Früchte einer jahrzehntelangen und hartnackigen Arbeit. Gan Meged Unter den vielen neuen privaten und öffentlichen Unterneltmtmgen fällt eine neue (ia rtcnbaa schul c besonders auf. Kurz, vor Ramatajim, a!1 der Straße von Petach Tikwah, stehen ihre Gebäude. Sie stellt unter der Leitung von S. Weinberg, einem der bekanntesten Gartenbaufaelileute im Lande, der Jahre hindurch an der landwirtschaftlichen Mäd* chenschule in Nahalal und an verschiedenen anderen Stellen tätig war. Ein Internat, das zur Schule gehört, hat Raum für zwölf Heven, der Betrieb nimmt außerdem Externe auf. Heute arbeiten als Externe im Aufbau des Betriebes eine Reihe von Mitgliedern der J 11 g e n d ־ A I i j a 11 aus dem benachbarten Kibbuz Rodges. Der Betrieb, der dreißig Dunam Boden zur Vertilgung hat, plant eine Ausbildung in den Zweigen des inteiiisiven Gartenbaus und für die Mädchen außerdem in Hauswirtschaft. Die Anlage macht einen ungewöhnlich sauberert, schonen und geordneten Eindruck. 1 iier ist Gelegenheit gegeben, gründliche Eaehkemituisse auf einem Gebiet zu erwerben, das für Palästina wichtig ist und gute Aussichten hat. Die Schule am Tabor Das saust sich flach z.wiwhen den heideu kahlen umrundenden Bergreihen dahln/ichende knick wird in der Gegend der alten Kolonie von Meselia nochmals hügelig. In leichte!1 Wellen zieht sich der Boden hin und die Ausläufer des von der Ferne so glatt! 11 uml runden Tabor schwingen in feinen Linien in die I bene hinab. Mitten in dieser Landschaft reckt sich auf einem llugcl ein stattliches Haus, das mit seinen Ecnsicrgnici n und starken glatten Steiiiwänden wie eine Art Ecstung anmutet. Etwas tiefer am Bergeshang liegen die von roten Türmen uberkrönten, ebenfalls aus Stein erstellten weitläufigen Wiitsehaftsgebäudc. Der Komplex gehört zu der lamlwirt-ehaftlielu'u K ad no r i t‘-Scl1 ti I e für Knaben. Sie ist erbaut aus einem Teil des von Kadoorie hinterlassenen Vermögens, dessen andere 1 lälfte der arabischen LainhGrtschaftsschule bei Tul-Kcrcm gewidmet wurde. Die Böden, auf denen der Betrieb errichtet wurde, waren stark vernachlässigt um! gering im Ertrag. Hohe Unkrautfelder, Verlassenheit liberal!. In dieser Wildnis ist im Laufe einer kurzen Zeit — die Schule wurde erst tm vorigen Jahre Ln Betrieb gesetzt — unter der Leitung Zemads eine vorbildliche Wirtschaft entstanden. Um das Haus stehen Blumen in den leuchtendsten Farben, die Eßriiumc und Ställe, die Maseliiuenhäuser umt Werkstätten funkeln vor Sauberkeit. Es gibt vielleicht keine andere Stelle im Lande, die einen in ihrer Ausführung so vollkommenen Eindruck macht, wie diese Schule am Tabor. Geht man den Ursachen dieses Erfolges nach, so kommt man zwei Gründen auf die Spur: liier sammelte sich die Erfahrung der zionistischen Kolonisation, ihrer langen Kämpfe um rationelle Wirtschaft im Emck, und zu ihren Diensten standen die reichlichen Fonds der Regierung, die eine Vollkoiiiinuilieit der Ausführung garantierten. Wenn man in den Siedlungen ׳- die heute auch bereits mit guten Gebäuden und Qualität /.ti piunken beginnen - jeden Schritt mit verzweifelti'in Sparen, mit größter Anstrengung zu erkämpfen hatte, so w ar in dieser Schule einmal die Möglichkeit gegeben, aus dem Vollen zu wirt-clnftcn uml ,alles, w;1!; nötig war, zur recht eil Zeit uml in vollem l hiitaiige bircit/ustellcn. So freut man sieh an Mail und Vieh, au den schönen Fußböden der Halle, der elektrischen Kot!H inrichtung, der massiven Art des Haus, der Glattheit der!־'ekler. Es muß ein Vergnügen sein, in diesem Betiieb mit seinen technischen Möglichkeiten Land Wirtschaft zu lernen. So viel Juden aus Deutschland! Zahlen besagen wenig, direktes An-chmieu sehr viel. Wir ha Inn in ihn letzten Monaten immer wieder von den großen Za 11 len der Juden;ו!!' Deutschland gesprochen, die in die Landwirtschaft gegangen sind. Was diese Zahlen bedeuten und wie sie sich uu-wirkcti, bemerkt man jedoch erst, wenn man bei einer Rundfahrt im Laude in jeder Siedlung fast, durch die• man kommt, diese Menschen findet. Da sind die Gruppen der Jugcml-Alijah, die von den Siedlungen, in denen sie untergebracht werden, mit viel Intere-se verfolgt werden und vielfach Gutes für die Zukunft versprechen. Da sind die Met1scheu in den .Mittelstandssiedlungen, die nach und nach wirklieh zu Landwirten werden und es lernen, sich durch die verschieiletiett Schwierigkeiten durchzubeißeii. I)a sind die Gäste und Kandidaten und Mitglieder in den mannigfachen Arbeitergruppen, die man auf Schritt und Tritt findet und die trotz allen körperlichen und geistigen Komplikationen — Fieber, Krankheiten, Kampf mit der hebräischen Sprache, Einsamkeit DAS SEFER HAJELED Durch eine Eintragung in das ״Buch des Kinde#'* hei dem KKL in Jerusalem (RM 25, — ) wird da« jüditche Kind mit Ere* Israel verbunden, Der KKL •teilt über jede Eintragung ein künstlerisches Diplom au«. KEREN KAJEMETH LEJISRAEL (Jüdischer Nationalfonds. e.V.) Berlin W IS. Meinekrattnfa 10 / Po.t.cWikooto; Berlin 282 47 Der Handel und Verkehr mit Juden Im Rahmen einer Glosse ״Wir und die Juden“ schreibt die ״Neustettiner Kreiszeitung“: ״Wir haben es oft genug gesagt: Kauft nicht beim Juden! Wir halicn immer wieder klar und eindeutig darauf hingewiesen, weiche Rolle der Jude in der Geschichte unseres Volkes spielt. Er ist und bleibt Fremdkörper, bleibt eine Gefahr für uns! Gerade im deutschen Osten hat er sieh fest eingemstei, besonders in den kleinen Landstädten! So dürfte die Tatsache dafür sprechen, daß das kleine Städtchen l.undeek, wenige Kilometer von Ralzebuhr gelegen, eine eigene Synagoge hat... Man sage nicht: es gibt ilocli auch anständige Juden! Denn die Unlogik liegt nämlich in dem kleinen Wörtchen ,auch‘! Ebenso gut könnte man sagen: es gibt ,auch‘ anständige Neustettiner! Womit man immerhin behaupten würde, daß die Mehrzahl der Neu- Stettiner unanständig seien! Gewiß, es gibt ,auch anständige Juden‘• Uns 40111,1 ist einer bekamst. Ei besamt sieh darauf, dub er in das neue Deutschland nicht tdneingehurtc und zog daraus die Kouse jUeuzcn: er ging nach Palästfna. Das war anständig gedieht und gehandelt!“ gegenüber den anderen Gruppen usw. — sich durchkämpfen, sich cinleben und sich auch nach und nach eine Position schaffen. Bei einer Fahrt durch die Arbeitersiedlungen bekommt man es zu spüren, wie zahlreich und stark dieses Element wirkt, wie es in die Gruppen neues Blut und neue Schwierigkeiten, neue Anregungen und neue Probleme hineinträgt. Man lernt auch auf einer solchen Fahrt übersehen, wie diese Einwanderung aus Deutschland nicht nur neue Mensehen, sondern auch neue wirtschaftliche Möglichkeiten in die Betriebe gebracht hat. An den verschiedensten Stellen findet man die von der ״Zentralstelle für die Ansiedlung deutscher Juden“ erbauten Typenhäuser, die den Wirtschaften zur Aufnahme der Einwanderer aus Deutschland zur Verfügung gestellt wurden. Sie bilden einen beträchtlichen Teil des toten Inventars der Siedlungen und man sieht auch hier wieder, daß die Juden aus Deutschland nicht nur als Nehmende kommen, sondern auch Menschen und Kapital stellen, die den Siedlungen einen neuen Aufschwung geben, Und wieder wirken diese Tausende junger Menschen, die über alle Teile Palästinas verstreut den Zusammenhang mit der körperlichen Arbeit und den alten Siedlern suchen, als eine Gewähr dafür, daß aus dieser Einwanderung eine Fülle guter Elemente kommen. Di« sechzig jungen Mensahen in Gescher, die Jugend-Alijah In Dagattjah und Ejn Charod, die Siedler von Kirjath B-ialik und die Tausende von Unbekannten, die meistens nicht gesehen Und nicht beachtet werden, sind eines der wichtigsten Kernstücke der Einwanderung aus Deutschland. Gegen Schmuck jüdischer Hauser Der ״Niederdeutsche Beobachter“, Schwerin, vom 23. Mai veröffentlicht einen Artikel über die Vorbereitungen zu einem Gautreffen am L und 2. Juni in Schwerin. In diesem Aufsatz, wird u. a. darauf Itingewiesen, daß von der gesamten Schweriner Bevölkerung erwartet wird, daß sie ihre Häuser in der vorgescltriebenen Weise schmückt. In diesem Zusammenhänge sagt das Blatt: ״Wir verwahren uns aber entschieden, daß Juden ihre Häuser oder ihre Geschäfte auch nur irgendwie .schmücken oder!*•flaggen. Sie halien keinen Anteil an diesem Heimatfest, aller schaffenden Mecklenburger. Dies Fest gehört einzig und allein dem deutschen Menschen.“ Juden in Bayern Ein« traurige Bilanz Im letzten Heft der ״Zeitschrift des Bayerischen Statistisehen Landesamts“ werden die konfessionellen Verhältnisse in Bayern nach der letzten Volkszählung dargelegt; für die Juden ergibt sich folgendes Bild: 1025 lebten in Bayern 40 145 Juden ( 0,67 1033;(0׳״ nur noch 41 030 ( ■■ 0,55 «>). 40 <0/׳ davon lebten in den Grob- Städten, 24 "0 yi den Mittelstädten, und 27 ״׳״ aut dem Lande. Von besonderem Interesse sind die Geburten und Todesfälle. Die Zahl der Geburten war bei den Juden am niedrigsten unter allen Gruppen; während bet den Katholikeit (auf je 1000) IS,3, bei den Protestanten 14,4 Gebürten entfallen, beträgt diese Ziffer bei den Juden nur 5,4. Bei den Todesfällen hingegen sind die Juden am stärksten betroffen; während bet den Katholiken (aut je 1000) 12,4, bei den Protestanten 11,7 Todesfälle kommen, sind es bei den Juden 18 auf 1000. Amtlich wird der jüdische Sterbe- Überschuß mit 12,6 angegeben. Die Statistik bemerkt zu dieser Sachlage: ״Aeußerster Geburtenbeschränkung steht eine große Sterblichkeit gegenüber, die wesentlich durch das Ucbergewicht der höheren Aitersjahre bei der israelitischen Volksgruppe bedingt ist, so daß sich ein gewaltiger Sterbefallüberschuß ergibt.“ Brie! aus Finnland Helsingfors, 27. Mai Die Gemeinden in Hclsingfors, Abo und Viborg haben Feierlichkeiten zum Andenken an Maimonides abgchaltcn. Der Oberrabbiner Dr. S. Federbusch erklärte die Bedcutung des Maimonidcs für die Juden heit. _ Anläßlich des zehnjährigen Jubiläums der Jerusalemer Universität veranstaltete der Akademische Klub in Heisingfars ein Bankett, bei welchem eine Aktion beschlossen wurde, um Freunde der Universität zu organisieren. Vor kurzer Zeit wurde Finnland von dem KKL-Delegierten Schapiro besucht, der eine Aktion durchführte, deren Resultat, ca. 100 000 Finnmark, als sehr günstig betrachtet werden muß. Brith Hanoar Haivri, der jüdische Jugendverband Finnlands, hat beschlossen, eine Zeitung herauszugeben. Die Zeitung wird einmal im Monat erscheinen. Vom 23. bis 25. Juni arrangiert der Verband ein Jugendlager in Wiborg. Die antisemitischen Strömungen in Finnland sind etwas schärfer geworden. Die Vaterländische Partei Finnlands hat in ihrem Organ ״Ajan Suuuta״, die ״Protokolle der Weisen von Zion* publiziert, I, N. Keine Reklame jüdischer Firvcn bei der Reichsbahn Wie die ״W estfälische Landeszeitung , Rote Erde“, Dortmund, mitteilt, ist sie im Anschluß at. Anfragen über die Reklame jüdischer Firmen auf der deutsehen Reichsbahn dicscrhalb an die maßgebenden Stellen herangetreten. Sie hat vor kurzem von der Hauptverwaltung der Deutschen Rcichsbahngcscllschaft in Berlin ein Schreiben erhalten, in dem es heißt: ״Wie wir bereits in unserem Schreiben vom 31. August 1934 ausgeführt Italien, darf Reklame jüdischer Firmen auf Reich,-bahngchiet nie 11t mehr 7. u g c 1 a s s e n werden. D!<-,<«; Verbot halten wir im Hinblick auf Verfügungen des RcirhswirtsrhaftsniiniMcriums insofern gemildert, als in den Fällen, in denen der Name eines Unternehmens nicht auf jüdische Ab- Dämmung schließen läßt, von einem Nachweis der Ariereigenschaft ähnlichen ist.“ Tagung der jugoslawischen Zionisten h. Beograd, 21. Mai Am 12. und 13. Mai fand in Nowisad die Tagung des jugoslawischen Zbnistcnverbandcs statt. In den letzten Jahren ist auch im jugoslawischen Zionismus ein erheblicher Wandel vor sich gegangen. Durch die Entwicklung der Judenfrage in allen Ländern und den Fortschritt des Aufbaus in Pa• lästina ist eine stärkere Beziehung zu den allgemeinen Fragen des zionistischen Lebens zu spüren. Während früher innerzionistische Differenzen hier kaum vorhanden waren, ist infolge der zionistischen Entwicklung ein Differenzierungspro/eß eingetreten, der schon bei den Wahlen zum letzten Kongreß in Erscheinung trat. Die allgemeinen Zionisten in Jugoslawien haben stets zum progressiven Flügel der Organisafion gehört. Dies kam auch bei der letzten Konferenz zum Ausdruck. Die Beteiligung au der Konferenz war sehr stark, sowohl von Delegierten wie von Gästen. Sie wurde mit einer Rede von Dr. Alexander Licht eröffnet. Der Führer der allgemeinen Zionisten, Direktor Lav Stern, und Otto P o 11 a c k vertraten den Standpunkt dieser Gruppe. Im Mittelpunkt der Tagung stand die Frage der Regelung einer reibungslosen Zusammenarbeit der verschiedenen Gruppen, die in der Organisation vertreten sind. Es ist zu hoffen, daß in Zukunft die Garantie für eine völlig harmonische Zusammenarbeit gegeben sein wird. Zur Kongreßwahl sollen keine besonderen Listen aufgestellt werden, sondern die jugoslawischen Zionisten wollen einheitlich zu ihr gehen. Die neue Leitung steht wieder unter der Führung von Dr. Alexander Licht, der seine Mitarbeiter selbst bestimmt. IN ALLER KURZE Wie mitgeteilt wird, soll auf dem bevorstehenden XIX. Zionistenkongreß in Luzern das 15jährige Bestehen des Keren Hajessod gefeiert werden. Der Keren Hajes«*/ selbst will anläßlich des Jubiläums eine Sammlung zur Au(• j bringung einer Viertelmillion Pfund einleiten. Zwei Drittel ' dieses Betrages sollen zur Durchführung der neuen groBzügigen Pläne für landwirtschaftliche Kolonisation bestimmt sein. In der letzten Sitzung des Board of Deputics teilte der Vorsitzende, Neville L a s k i, mit, daß er das Vizcpräsidium der Aktion zur Pflanzung eines König Georg• Waldes in Palästina übernommen habe. Im Rahmen der offiziellen Feierlichkeiten anläßlich des 25jäl1rigcs Regierungsjubiläum König Georg V. besuchte das englische Königspaar das Londoner jüdische Vier■ tel Whitechapel, wo ihm von der Bevölkerung cm begeisterter Empfang bereitet wurde. Die Straßen waren von tausenden Menschen erfüllt, die das Königspaar begrüßen wollten; Schulkinder bildeten Spalier. Ueber den bevorstehenden Kongreß der sefardi« sehen Juden in London berichtet die ״Times“, daß er von Delegierten aus Palästina, Aegypten, Syrien, Nordafrika sowie aus verschiedenen Ländern Europas beschickt sein und sieh mit der Organisation der sefardischen (jemeittden beschäftigen wird. Die Konferenz wird von Sir Francis Mo nt cf io re eröffnet werden. Im ״Archiv für Bevölkerungswissenschaft“ (Volkskunde lind Bcvülkermigspolitik), lieft 6, veröffentlicht Alois Fischer von d e r E g e r einen Aufsatz ״ArtumfasseinJc Sicht über die Bevölkerungsentwicklung". Er weist in diesem Aufsatz darauf hin, daß die völlige Umkehrung der relativen Bedeutung der wichtigen Einwandcrerländer interessant ist, unter denen jetzt (1033) Palästina an erster Stelle rangiert. Nach seinen Angaben wunderten in Palästina im Jahre 1933 pro 100 000 Einwohner 2000 Menschen ein. Der jüdische Maler Armin Stern hat in Prag eine Ausstellung eröffnet, in der als Ergebnis eines zweijährigen Aufenthaltes in Palästina 60 Bilder vom alten und neuen Leben im Laude zu sehen sind. In Rom fand die Uraufführung der Oper ״Asfodelo“ von Dorothea B1 o c 11, einer jüdischen Komponist״!, statt. Die Aufführung gestaltete sich zu einem großen Erfolg. Der Lehrer des jungen Bassisten Marex L i v c n, der kürzlich hier mit Erfolg konzertierte, ist Professor Dr. Da• n i c 1, Paris. Berichtigung. Das erste Bild auf Seite 1 der vorigen Nummer zu dem Bericht über den Filnt ״Land der verheißung“ hat irrtümlich eine falsche Unterschrift erhalten. Es stellt die Arbeit beim Zerkleinern von Steinen mit Hilfe eiserner Rammen dar. Zu der Besprechung des netten Palästina-Tonfilms ,,Land der Verheißung“ ist nachzutragen, daß diese ausgezeichnete Arbeit auf einer hervorragenden Zusammenarbeit der Mitwirkenden beruht. Neben dem Produktionsleiter Leo Herr• mann, dessen große Leistung hier schon erwähnt worden ist, ist in erster Linie der Regisseur Jehuda Lettiafl zu nennen» der in diesem Film eine hervorragende Regieleistung zustande gebracht hat. A. t. Basler Hof, Basel! Das gut geführte Haus Zimmer ab Fra. 4.50 P 08* qan/# רז rr; fl e s I ft E r h o I u n g r 8 u f e ri I halt Gehaiztas Wellenbad * Große Lieg *wiesen Hnrrhchar Wald * P«n*ion ab Fre». 14,—