Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 40 (1935)
- Issue
- Heft 40 (17.5.1935)
- Date
- 1935-05-17
- Page
- – (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
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535 J» ׳»*♦o j 4 JDDISCHE RUNDSCHAU Nr. 40, 17. V. 1935 Briefe an die Redaktion 'Wohlfahrtspflege und Jugendalijah Jcru-alcm, 16, April 1935 An die Redaktion der ״Jüdischeu Ruiulsi'hau‘•! Es ist mir eine ”rußt׳ Freude, der ״Jüdischen Kund■•, hau“ zu ihrem, für die Kuiwii klang des ganzen Zi<mi-mus bedeut sumen Jubiläum einen lierzlit'licn GגוזII und Glückwunsch 211 senilen, der Zeitung, die in diesen Jahrzehtiteil und besonders auch in dm letzten Jahren so lebendigen Anteil am Aulbau von Körper und Seele unseres \'oike.s und unseres I.;indes genommen hat.!.),inkbar denke ich daran, ein wie starkes und aktives Interesse die ,,Jüdische Rundschau״ alle Zeit auch an den Gebieten genommen hat, denen meine Arbeit in Erez Israel iri erster Reihe geliorte und gehört: an der Gesundheitslürsorgi״, arn Krzichungmcs‘ r!, am Aulhau der Gemeinden und an der Wohliahrt.spl lege. In allen dh-en Arb׳ iten, am neusten ve he ־ ht in der \V;! h I - i a It r t s p (! r g e, 1,ahn. ii ii in:m<• r eilt -eheeletid davon abh.ir.gt, daß ir von unserer giinzr n (inn׳׳lTl■ osiialt vvisMti 1! n und mhg! ׳uigen weiil» n, Wir haben leider nur na u.ge \V! g־, <i.r-׳n so not. wendigen, dien r: den Koneikt her/ai e ej :י ׳1 .סי־ gibt unter ihnen honen ln.00:1׳ und wirksame. reu als die. M'tarbeil unserer!,resse. Wir biaueJicti sie ge• ( > :•13 ,׳, Mal 1035 Sehr geeinte Reoih-'n! I '13׳ r , len ve!-3! ׳ denen An-;.ailOn, de 1■:. ], W״־ hellb'i •m»a FheiH•" ׳•hr 1 1׳ ־ odirt, 1fr• ln; Ul man!.: n, l.iiuisl; eg der interi.an!, ״ ( hoi,dt d,o groll׳ n radc für unsere gegenwärtige Wühlfahrtsarbeit in Erex Iirael mehr denn je, um der gesamten Bevölkerung im Lande (und auch den arn Aufbau Teilnehmenden außerhalb des Landes) deutlich und lebendig zu machen, daß eine einheitliche, auf die Familie gegründete Wohlfahrtspflege zu den lebenswichtigsten Auf• gaben der im Aufbau begriffeneu Kchilbth gehört. Noch ein Wort über eine Sonderaufgabe, die Ihnen wie mir in dieser Zeit besonders nahe ist, und von der ich sagen möchte, daß mir gegenwärtig keine lieber ist als diese: die Kinder- und Jugend alij a h aus Deutschland. Helfen Sie mit, daß die Kinder- und Jugendalijah weiterhin auch in der Qualität der an Geist und Kör- |1cr gesunden, so zukunftsfrohen Jugend, die zu uns herüberkommt, den gegenwärtigen Stand halten kann! Was wir hier zu um vermögen, um sie in Liebe in unsere Obhut zu nehmen und sie zu selbständigen, lcbcn-kräf• tigen Gliedern unseres Volkes hcran',vachwm zu las-rn, das werden wir, soweit unsere Kräfte nur reichen, auch weiterhin tun. Nehmen Sie noch einmal rn»3t1e herzlichsten Grüße und Wunsche zu Ihrem schonen Jubiläurn in dieser schwelen Zeit entgegen. Ihre 11e n r i c 11 a Szold '1 .11,naiv«, Rabbi Schitn'on bei! Jo1,1! ׳ i, dem Max Brod des Kon/ejtlloii des I .* les»1' ׳! s» ״iiidi1.11 ׳:׳, 1 “■׳!kt. Rablü SchitnVti ,■3׳׳b um loig b'ismrr. In Lr׳;•׳ l׳!uel sO'bt di, I.ag Idon׳״r■ Feier, besonders an seinem Grabplatz in .Miro 11 Ixü Safetl, vollkommen im Zeichen dieses großen Akibu-Sehülers, den die jüdisch-nationale Haltung seines Meisters voll und ganz erteilte. Line jüdisch - selbstbewußte Aeußerung zog ihm den Haß Roms und 5• ine Nachstellungen zu. (Vgl. Talmud b. Sabbat 33b.) Daß man einen Todestag zum Freudentag und Volksfest macht, darf uns nicht Ik fremden. Der Todestag Moses stimmt uns ernst und tranig, M׳׳«׳ weinte über seinen Todestag, weil er damit das Schicksal besiegelt sali, das Heilige Land nicht betreten zu dürfen und die daran geknüpften Gebote nicht erfüllen zu können. Rabbi Srhim’on aber lebte, wirkte und starb in Lrez Israel. Lr selber freute sich seines Torlestages und deklarierte ihn als Freudentag. (Vgl. Sohar ״Adra Rutta" zu Hasinu). Damm ist die Freude im Zeichen dieses jüdisch-nationalen Geistesheros an Berlin, den 15. Mai 1935 Sehr geehrte Redaktion! Die Erfahrungen, die ich in den letzten Monaten anläßlich des Eintritts junger Menschen in den Beruf machen konnte, veranla-sen mich, Ihnen folgende Bemerkungen zu übermitteln in der Annahme, daß cs sieh bei dem, was ich sagen will, um eine allgemein wichtige Augelegenheit handelt. Zahlreiche jüdische Geschailsictite nämlich se hen d־׳n jungen Mt n-rhen. die au, einer j u d 1 s c h e n S c h u 1 e konintcn. mit mehr oder minder ausgcp1.1gt.er Ablelimmg gegenülxir, und sind der Ansicht, dnü die aul diesen jüd sehen Schulen empfangene Bildung ni׳ ht gleichwertig -ci der Bildung, die man aut einer s'aat liehen Srhule erlullt. Dabei wird sehr oft ihk h der Felder begangen, die V o 1 k s . s c h u 1 b i 1 d u 11 g der jüdischen diesem Tage vollkommen erklärlidi. Auch das Bogen sc hießen der Jugend läßt sich «uf Rabbi Srhim’on zurückführen und zeigt uns charakteristisch, wie sich geistige Werte in der Volkssitte vererlien. In b. Kethubot 77 b sowie im Jeruschalmi B’rachoth und in zahlreichen MidrasctiqiieUen bezeichnet Rabbi Sclum'on es als das Kriterium einer großen I’ersi'mliehkeit, daß sich in ihren Tagen das Hundes- Zeichen des Regen bogens nicht zeigt. [Der Gerechte erhält die Welt durch sein Verdienst, so daß sic einer Gcmahnung an die Siindilut «1er an die G n a d e des Bundes nicht bedarf.] An diese tiefe Symbolik erinnert das Bogenschießen der Jugend. Wahrhaft ״ein tiefer Sinn im kindlichen Spiel“. Mit Zionsgruß Kabb. J. Samuel Anstalten zu vergleichen mit der Ausbildung der sogenannten ״Einjährigen“, die natürlich in mancher Beziehung einiges mehr gelernt haben. Ich glaube, daß hier noch eine wichtige Aulklärungsarbeit zu leisten sein wird. Das Mißtrauen, mit dem man den jüdisehen Schulen gigenübertritU, ist um so weniger berechtigt, als diese Schulen in der Mehrzahl ja noch sehr jung sind oder über erst seit kurzem vor ihre cigcntliehen heutigen Aufgaben ge-tcllt wordeu .-iml. Es waie nun die,!,flieht der jüdischen OdlcnüichkeU,gerade durch eine positive Ein- Stellung zu den jüdischen Sehnlen sic in ihrer Ai beit zu ertnu- Ilgen, auch durch Berücksichtigung von Lehrlingen, die diese Schulen besucht haben. Mit Zionsgruß A. Steinmann Mas ist ״Lag b’omcr"? Lehrlinge aus jüdischen Schulen Palästinafilm-Uraufführung Der erste Originaltonl'ilm, ״Land der Verheißung", der aus Palästina zu uns kommt und in der nächsten Woche itr Berlin seine Welturaufführung erlebt, ist für die jüdische Oeffcutlidikeit in mehr als einer Hinsicht ein Ereignis von ganz besonderer Bedeutung. Zum erstenmal werden wir einen Film sehen, der in jeder Beziehung allen Ansprüchen genügt, die wir an große Kulturfilme zu stellen gewohnt sind. Im Auftrag des Keren Hajessod (Jerusalem) wurde der Film von Mai bis Juni!,Ul vom (',hcfoperatcur der Fox- Mowetnne, New York, Charles W, Herbert, aufgenommen. Die Leitung der '1 onaufitahine lag in den Händen von Carl F r e y tu a 11 n von der Fox-News, Berlin. Während der gesamten A11!11,1l1n1c/t. it und wahrend der Bearbeitung des Films, die in New York st.ittlaml, hat der Generalsekretär des Keren Flnjissod, Fco 111■ r r 111;111 n (Jerusalem) die Arbeiten über- W.'tiht und gchatit. Die Regie mul die Montage des Films führte Juda 1v m a 11, der trübere Leiter der Kulturfihnbühne im Planetarium in Hannover. Die i!1 tecImCchcr und photographischer Beziehung besonders gelungenen Aulnahnien wurden in den .Ateliers der Fox- Mo\ictone in New York weiter bearbeitet. Die hervorragende tvchniu'i:!■ Ar!״ it der amvnknnischvn (ji selKchaft ist im Film überall zu spuren und hat Wirkungen hervorgebracht, wie wir sie von der!!־״Men bisher ui Deutschland gezeigten Kultur- und spicllilmeii gewohnt sind. Die aubcr11rdentli1.be \X iikimg des filmischen Erlebnisses wird time!stutzt von einer Musik, die vier (icncralniusikdirckfor der l'aramuunt in New York, Mr, Boris Morros, für den Film geschaffen hat. In der Mitwirkung eines der ersten Kratte der Firma Paramoutit an einem Ptlm, der in den Fox-Ateiiers liergestellt wurde, liegt eine Tatsache, die von besonderem Hei/, für alle diejenigen ist, du1 die Rivalität der grollen nnivnkanCihen lalinkon/erue kennen. Die 1 ieiler des I'tltns, die bereits überall in Palästina gesungn-n werden, sind von Daniel Sambursky komponiert. Sambursky ist in Deutschland — er ist Danziger und hat lange Jahre in Berlin gelebt — kein Unbekannter. Viele seiner Lieder werden auch hier in den Kreisen der jüdischen Jugend gesungen. Rabb, Dr. «I. Wohlgemut!!, Kitzingen Kurz nach seinem 50. Geburtstag ist Bezirksrabbiner Dr. Josef Wohlgemut!» in Kitz.ingen verschieden. Dr. Wohlgcimith, der ein weitbekannter orthodoxer Rabbiner war, wirkte früher in Königsberg und war seit zwei Jahrzehnten in Kitzingen tätig. Er erfreute sich sowohl in seinem engeren Arbeitsbezirk wie auch weit darüber hinaus großen Ansehens. Nächte Abfahrten nach Palästina. Dampfer Galilea 22. Mai ab Triest, Dampfer Helouan 23. Mai ab Genua, Dampfer Tel-Aviv 21. Mai ab Triest, Dampfer Ausonia 25. Mai ab Triest, Dampfer Gerusalemme 29. Mai ab Triest, Dampfer Polonia 29. Mai ab Konstanza, Dampfer Piisna 30. Mai ab Venedig, Dampfer Paiestina 31. Mai ab Triest, Dampfer Mariette Pacha 31. AAai ab Marseiile, Dampfer Esperia 1. Juni ab Genua, Dampfer Galilea 5. Juni ab Triest, Dampfer Tel-Aviv 7. Juni ab Triest. Die jüdische Besatzung des Dampfers ״Tel-Aviv“. Wie uns!ungeteilt wird, sind an Bord des Dampfers ״Tel-Aviv“, der aut der Linie Triest—Haifa verkehrt, 02 Juden bescihäftilgt, darunter 8 Chargen im Offiziersrang. Die!Mehrheit der Besatzung bestellt somit aus Juden. Das Deckpersonaf ist zu 90 ",0 jüdisch. _ ANTWORTEN DER REDAKTION Dr. Siegfried Braun, Köln. Eine neue grobe Wandk a r t e v o 11 P a I ä s t i n a ist vor einiger Zeit im Omanuth- Verlag in Tel-Awiw erschienen und ist, wie uns mitgeteilt wird, in Deutschland durch den Keren Kajemeth zu beziehen. Paula Oflendorf 75 Jahre Am 15. Mai vollendete Paula O 11 e n d o r f in Breslau ihr 75. Lebensjahr. Die Jubilarin ist eine der seltenen Frauen, die aus einer tiefen Menschlichkeit heraus die Sorge utn den Nebenmenschen zu ihrer Lebensaufgabe gemacht haben, Paula Ollcndorfs Wirken in der allgemeinen Wohlfahrt*• pflege un<1 seit Jahrzehnten auf dem Gebiete der jüdischen Sozialarbeit ist eng mit der Geschichte dieses Zweiges jii. dischen Wirkens verbunden. Ihre Arbeit wird zugleich von einer tiefen Verbundenheit mit jüdischen Werten und jü■ dischem Wissen getragen. Auch wenn sie nicht zu unseren engeren Freunden gehört und dein Gedanken des Zionismus und Palästina lange Zeit hindurch scharf ablehnend gegen• übergestanden hat, so glauben wir doch, daß sie, die auch verwandtschaftlich mit dem Lande des Aufbaus verbunden ist, Verständnis für die jüdischen und menschlichen Werte gewonnen hat, die in diesem Aufbau zutage treten. Die Jubilariri gehört dem religiös-liberalen Judentum an und stellt in seinen Reihen eine prominente Gestalt dar. Auch wir, die wir auf anderem Boden stehen, wünschen ihr viele Jahre ungeschmälerter Kraft und erfolgreichen Wirkens. Juden und Jüdisches im Rundfunk Freitag, 17. Mai (Nachtrag): Warschau (1345): Jascha Horenstein *!vielt die ״Erste“ um! ״Neunte“ von Beethoven. Solist: Artur Schnabel, — Frag (470), 18.10: Vortrag Profc.-sor Oskar Kraus: Recht und Macht. Sonnabend, 18. Mai! Prag (470), 15.55: U. a. Mey<.׳rbeer Die Hugenotten*‘. — Wien (507), 17.40: U. a. Ncliukadnczar von Verdi. — Brüssel (484), 20: U. ä. Milhaud ״Karneval in Aix“ (am Flügel: Milhaud). —־ Brüssel II (3221, 20: U. a. M׳-•׳k-nv*.3: — ('-!•> (1154), 20: Wcinberger: Sehwanda der Dudelsackpfeifer. — Beromünster (540), 19,45: Vortrag von Dr. Adolf Orabowsky: Was ist Gc0|x1li1ik? — Renn (421), 20.50: U. a. Moses' Tod von Meyerowitz. — Warschau (1345), 21: Konzert, Dir. Fit eiberg. Sonntag, 19. Mai! Storkholm (1398), 15: U. a. Mendelssohn — London National (1500), 19.15: Emanuel Fcuermann spielt. — Riga (515), 22: U. a. Offenbar!!. Montag, 20. Mall London National (1500), 12.15: Srhaüplatten, u. a. Jehudi Mcnuhin und Ilcpluibah Mcnuhin. — Hilversum (302), 11. a,: Der Prophet, von Meverbeer, und aus ״Samson und Dalila", von Saint-Sacns. — Roste Rarisien (312), 21.07: Offenbach-Konzert. Dienstag, den 21. Mal! Brüssel (Flänii-rh, 321), 20: U. a. ״Die Jüdin'*, voll Haievy, und aus ,,Die Hugenotten*‘, von Meyerbeer. Jüdische Lehrstätte für Schulentlassene. Wie uns aus Breslau von Herrn Rudolf Schaffer milgeteilt wird, ist dort auf Initiative des Ortsausschusses der jüdischen Jugendverbände eine Lehrstätte für Schulentlassene gegründet worden, die der Weiterbildung auf den Gebieten des jüdischen Wissens, sowie in den allgemeinen Fächern dienen soll. Die Gründung geht von dem Gedanken aus, daß jüdische Menschen von 11—17 Jahren, nachdem sie die Schule verlassen haben, dringend einer geistigen Weiterbildüng benötigen um! daß eine enge Verbindung zwischen allgemeiner und jüdischer Bildung angestrebt werden mul!. In der jüdischen Fachgruppe gibt es Kurse über Bibel, Geschichte, Gegenwartskunde, in der allgemeinen Fachgruppe Literatur und Geschichte, Erdkunde, Mathematik, Naturwissenschäften. Der Unterricht ist unentgeltlich (Verwaltiingsheitng höchstens 50 Pf.), Anmeldung und nähere /Auskunft im Büro der Schule, Anger 8 (II. Stock) und beim Ortsausschuß der jüdischen Jugendverbände (Pinczower, Matthiasplatz 1). Au» dem Musikleben. Susanne Stein, Lea Koppel und Erika Storm sind Schülerinnen der Gesangspädagogin GL« Goetz-Levy. Der Zentralverband ostjüdischer Organisationen bittet die Ausgebürgerten, bei denen noch die Möglichkeit bestellt, die polnische Staatsangehörigkeit wieder zu erwerben, ihre genaue Adresse und Personalien an das Büro! Berlin N, Linienstr. 69, mitzuteilen. Warnung! Die Zentrale des Keren Kajemeth Leiisrael Berlin teilt mit, daß Herr Julius Meyer aus Kroianke nicht berechtigt ist, irgendwelche Gelder für den KKL entgegenzunehmen und daß es ihm untersagt ist, in irgendeiner Form für den KKL tätig zu sein. Familien-Nachrichten Herr Lehrer und Kuituibeamter S. Huxbautn blickte am 3. Mal auf eine 40jährige Tätigkeit im Dienste der Gemeinde Beverunpm (Weser) zurück. Bar Mizwah - Termine Am 25. Mai - - 22. Ijar: Gerhard Beer mann, Sohn von Abrai.nn Beermnnn, Eydtkuhnen, Marktplatz 5. Am 25. Mai — 22. Ijar: Robert Isakowitz, Sohn von M.ix loihowi'/, Memel, Markmtr. 3-4. Am 25• Mai — 22. Ijar: Adolf Weiß mann, Sohn von H. We.fi־ mann, Gehenkirchen, Bismarckstr. 56. Am 1. Juni — 29. Ijar: Max Ascher, Sohn von Jacob Ascher, Breslau, Grähschener Str. 2. Der erste Palästina-Tonfilm LAND DER VERHEISSUNG Hergestellt im Aufträge des Keren Hajessod, Jerusalem, durch Fox Movietone, New York Regie: Juda Leman Produktionsleitung: Leo Hermann Musik: Boris Morros Lieder; Daniel Sambursky Generalsekretär des Keren Hajessod, Jerusalem Generalmusikdirektor der Paxamount, New ydrk Darsteller: Das jüdische Volk beim Wiederaufbau Palästinas Uraufführung in Berlin: Sonntag, den 26. Mai 1935 Zeit und Ort der Aufführung werden in Anzeigen, Plakaten und Einladungen noch genau bekanntgegeben. Pal äs tina*Fi Im stelle der Zionistischen Vereinigung für Deutschland