Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 40 (1935)
- Issue
- Heft 40 (17.5.1935)
- Date
- 1935-05-17
- Page
- – (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
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JÜDISCHE RUNDSCHAU Berlinei* Rundschau NR. 40,17. MAI 1935 Die Auseinandersetzung in der Gemeinde Die Diskussionen um die Gestaltung der leitenden Körperschaften der Berliner Jüdischen Gemeinde gehen weiter. Wir haben in unserer letzten Ausgabe in einem Aufsatz von ür. Salti Hirsch die grundsätzlichen Forde• rungen, die wir als Zionisten an die [.eitmng der Gemeinde zu stellen haben, dargelegt und die Ursache unserer Kritik an der gegenwärtigen Gemeindeführung begründet. Es ist eine Irreführung der jüdischen ()Öffentlichkeit, wenn von anderer Seite der Versuch unternommen wird, die zionistischen Forderungen an die Gemeindeführung als ״Friedens- Störung“ zu bezeichnen. Jeder, der auch nur oberflächlichen Einblick in die tatsächlichen Verhältnisse hat, weiß, daß die gegenwärtig in der Gemeinde fast ausschließlich maßgebenden Kreise und Persönlichkeiten nicht in der Lage und gewillt sind, das Steuer herumzuwerfen und die Führung der Gemeinde frei von Illusionen nach den Notwendigkeiten der /.eit zu gestalten. Es ist ein Ausdruck der gesamtjüdischen V e r u n t w o r t u n g, wenn die zionistischen Gruppen in der Gemeinde die Forderung aufgestellt haben, maßgeblichen Anteil an der Geschäftsführung zu erhalten und so zur Neuordnung der Verhältnisse im deutschen Judentum zu ihrem Teil beizutragen. Heule geht es nicht um theoretische Diskussionen und nicht um die Austragung weltanschaulicher Gegensätze, sondern um die Durchsetzung der Prinzipien in der Gemeinde, die allem eine erfolgreiche praktische Arbeit verbürgen. Bisher war dies in der Gemeinde noch nicht der l all, und zwar deshalb, weil die Grundvorsteilungen der dort bisher maßgebenden Kreise eint wirklich von neuem Geist erfüllte konstruktive Tätigkeit Konzert des Winawer-Chores Cliemja W i n a w e r gab mit seinen 30 jüdischen Sängern sm vergangenen Sonnabend ein Konzert in der Synagoge Friedenstcmpel. Dieser Chor und die Arbeit Winawers über- Iiaupt haben eine über den musikalischen Bezirk hinausehende Bedeutung. In dein vielfältigen Kunstbetrieb, der eute in allen Kreisen der Juden Deutschlands zu finden ist, gibt es nur sehr wenige Menschen und Kräfte, die wirklich vom Jüdischen her den Versuch machen, künstlerisch Hochwertiges zu schaffen. Es kann ja auch nicht anders sein, da die meisten Künstler, die unter uns leben, aus den Bezirken der allgemeinen Kunst und so auch der europäischen Musik kommen und daher gar nicht die stoffliche Beziehung haben, die wir uns so stark herbeiwfinsclien, wenn wir an wirklich substanzhafte jüdische Kunst denken, fn diesem Sinne ist Winawers Chor ein besonders wichtiges Untemehmen, und er verdient daher nicht nur unsere Aufmerksamkeit, sondern auch eine besonders geschärfte kritische Haltung. Dieses Konzert stand unter dem Eindruck des Raumes, in dem es stattfand, der Synagoge. Im Vordergrund des Abends standen daher eine Reihe svnagogaler Oesänge aus dem Freitagabend-Oebei, der Jom Kippur- und Rosch Haschanah-Eifurgie usw. Damit ist bereits die Frage des Program ms gestreift. So sehr wir der Ueberzengung sind, daß im synagogalen Gesang eine der wesentlichsten Quellen jüdischen Gesanges und jüdischer Musik überhaupt zu finden ist, und so sehr wir es verstehen können, daß Winawcr, der lange genug Synagogen-Chordirigent gewesen ist, gerade mit diesem Stoff verbunden ist, so glauben w׳ir doch, daß er mit seiner Arbeit sich etwas stärker, als es der Fall zu sein scheint, dem musikalischen Gut zuwenden sollte, das im protanen Alltag des Juden und besonders im palästinensischen Alltag lebt, von wo eine Fülle von Volksliedern und Volksmäßigen Kunstliedern zu uns gekommen ist. Gerade diese Gesänge, die den letzten Teil des Programms bildeten (palästincnsischc Hirtenlieder und eine Horra) hatten besonderen Erfolg. Winawer hat es auch nicht nötig, die Auswahl jiddischer Lieder, die er mit seinem Chor mm Vortrag bringt, dem Geschmack des Publikums anzupassen, da er auch dann auf diesem Gebiet zu wirken verstehen wird, wenn er nur wirklich Wertvolles bringt. Das Potpourri, ״Das jiddisehe Lied“, das er auch in diesem Konzert wieder brachte, ist zwar ein Publikumsschlager, grenzt jedoch sehr nahe an unseriösen Kitsch. Um vom Musikalischen zu reden: Dieser Männerchor stellt einen Klangkörper dar, wie er nicht oft gefunden wird. Gegen das letzte Konzert war ein erheblicher Fortschritt zu spuren, der Ausdruck ernsten Studiums und einer strengen musikalischen Zucht. Trotzdem darf man wohl auch jetzt noch sagen, daß manche IJebergänge etwas ahgcmildert werden könnten, tun den Lind ruck des Ganzen zu verstärken. Solisten waren Oberkantor N e 11 m a 11 n, der besonders in Vorträgen aus dem Freitagabend-Gebet und aus dem Mussaf-Oebet für Rosch Haschanah glänzte, sowie die Herren B e r k o w i t /, Bestirnt, J o s p e und R a h m e r. In der Pause zwischen den beiden Teilen des Abends sprach Rabbiner Dr. loachim Prinz über jüdische Musik und schilderte in eindrucksvollen Worten den Weg der jüdischen Melodie aus der Zeit unserer klassischen Geschichte durch die Jahrhunderte der Galutli bis in unsere Tage hinein. Sein Appell, der die Erlösung der jüdischen Melodie in unserer Zeit in Palästina forderte, fand bei dem Publikum dieses Abends starken Widerhall. u. o. Das unter der f Jebcrsclirift ״Cellosonate von Berthold Gold- Schmidt“ in Nr. 3ö vom 14. 5. besprochene Konzert fand im Hause Hans Baer, Mot/sfr. SO, statt. Ist das wirklich Toleranz? Ein Kapitel jüdischer Schulpolitik Parolen, die an sich richtig sind, können dann, wenn sie mit der entgegengesetzten Gesinnung verbunden werden, grotesk sein, ja schädlich wirken. Hierfür ein Beispiel: Die Forderung, daß jüdische Kinder in eine jüdische Schule gehören, ist ein altes zionistisches Postulat. Sie war auch vor 103'j richtig und würde, w'enn sie damals verwirklicht worden wäre, die innerjüdische Entwicklung entscheidend beeinflußt haben. In den letzten zwei Jahren haben auch diejenigen, die die Forderung der jüdischen Schule aufs leidenschaftlichste bekämpft haben, eingesehen, daß sie erstreberiswert ist, und viele sind zu der Erkenntnis gelangt, daß diese jüdische Schule nicht nur ein Notbehelf ist, sondem ein hohes Maß jüdischen Wissens der Jugend vermitteln soll. So ist unter dem Druck der äußeren Umstände und des Gesinnungswandels weiter Teile der Juden selbst auch in der Berliner Jüdischen G e in cindc ein großes Schulwerk entstanden bzw. das vorhandene ist stark ausgebaut worden, ln allerletzter Zeit haben auch diejenigen, die der jüdischen Schule mit der größten Ablehnung gegeniiherstehen mußten, weil sie ein von aller Substanz entleertes Judentum wünschten, diesen Gedanken aufgegriffen, nämlich die Kreise der Berliner R e f o r m g e m e i 11 d e. Einesteils empfanden sie die Notwendigkeit, iiire Kinder irgendwo unterzubringen, und ferner entstand in diesen kreisen der Wunsch, eine eigene Schule als Kampfinstrument gegen das positive und nationale Judentum zu errichten. Dies könnte die Privatangelegenheit derjenigen sein, die einen solchen Plan verwirklichen wollen, und niemand von uns kann sie daran hindern. Grotesk wird die Angelegenheit erst dann, wenn die Jüdische Gemeinde als Vertretung aller Juden und als Instanz, der die Stärkung des jiidisehen Geistes obliegt, einen solchen Versuch von sich aus organisatorisch und finanziell unterstützt, ja wenn sie die Ent- Stellung dieser Schule durch Hergabe eines Gebäudes in der besten Lage des Berliner Westens eigentlich erst ermöglicht. Man tut dies im Namen der Toleranz allen jüdischen unmöglich machen. Richtungen gegenüber. Gewiß, auch wir sind für Toleranz, aber doch nur dann, wenn sic rechtliche Gleichheit für alle bedeutet. Das ist in diesem Lalle jedoch nicht so. Die Richtungsscluile der Zionisten, die vom Indischen Schulverein geschaffen worden ist, mußte 14 Jahre lang darum kämpfen, bis sie von der Gemeinde miterstiit/t wurde, und sie hat in dieser Zeit durch den ()pterwiilen von Eltern und Lehrern ihre Lebensfähigkeit bewiesen. Diese Chance muß auch fiir die Schule der Rei״rn1gc׳m,־!:uh׳ offen sein. W'enn sie ihre Bedeutung aus e i g e n e r K r a f t erwie-ni hätte, dann hätte die Gemeinde vielleicht unter dem < ie-'ichtspunkt der Loleranz ihr behilflich sein können. Warum sie aber jetzt dazu beigetragen hat, diesem Institut /u:n Leben zu verhelfen, muß der jüdischen Oel'fciitlh hU'it iimvrstand'ieh blcibcn. Vielleicht deshalb, um der Rcformgcmcirnle, ehe bisher ein etwas stiefmutterehenhaftes Dasein in der Johannisstraße führte, endlich den so lange ersehnten Stützpunkt im Westen zu verschaffen? Oder vielleicht deshalb, weil der Verwaltung der Gemeinde die eigenen Schulen allzu positiv-jüdisch erschienen und man sehr gern auch auf dem Schulgebiet ein Kampfinstru m e ח t haben möchte? - Die Berufenen werden es wohl wissen, Kundgebung des Volksbundes Am Dienstag fand im Logenhatis eine Kundgebung des Jüdischen Volksbundes statt. Die Lcberfiilhing des Großen Saales, die eine Parallelversammlung notwendig machte, bcwies, wie stark das Interesse des Berliner Judentums an einer Umgestaltung der Gemcindefiihrung ist. R.-A. Kozower betonte in seiner Einleitung, daß die Versammlung vor der Einigung der beiden zionistischen Fraktionen einherufen sei und sprach die Hoffnung aus, daß auf der nächsten Veranstaltung die gemeinsame zionistische Front sich offen auspräge. Immer wieder fiel an diesem Abend die Forderung, daß Menschen, die von sieh selbst sagen: sie hätten erst timgclernt, nicht zu Führern in schwerer Zeit berufen sind. Dir. Kareski bewies, daß selbst das ״Umlernen“ nicht überall zutrifft. Isaak Kornfeld sprach von den Ideen, die — auch wenn sie fot sind wie die Assimilation — Nach- Veranstaltungen der Bezirke und Gruppen der B.Z.V. Sonnabend, 18. Mai 11.15 Uhr 1,/. V-Hcim Bfückcnstraßc 9 Ünc(j Schabbat Lejeladim, Rabb Rand. H. Meyer Gruppe Jannowitzbrücke BZW Heim LagReomer-FeSer / Aufführung da» Amateur-Reisefilras Gruppe 20.30 Uhr üranienstraß* 170 ״Er«z Israel" / Ansprache: Dr. Alfred Rabau / Gymnastik- Schau des Bar Kochba / Unkostenbeitrag 40 Rpf Kottbusser Tor Dienstag, 21. Mai Hackescher Hof Lag Beamar-Faler / Ansprache: Rabb. Max Nußbautn Aufführung des PaUitina- Amateur-Films ״Erez Israel‘•! Gymnastik-Schau des Bar-Kochba-Hakoah Chor* Eintritt 60 Hpf., fcrwtrbsiose 30 Rpf / Vorverkauf bei Finder, AHe Schönhauser Str. 54; Sales, Grenadieritr 30; Rosenberg, Gfenadierstr. 38-30 Bezirk 20.30 Uhr Rosenthaler Str. 40-41 Zentrum'Nofd Mittwoch, 22. Mai 20.30 Uhr Konditorei Hansa Flensburger Str. 19 S. Adler-Rudel: Bertifsurttscbtehtung — Sinn und Möglichkeit Bezirk Hansa Mittwoch, 22. Mai 20.45 Uhr BZ V- Heim Kantstiaßc 54 Dr. Herbert Neumann: Palästina und seine aktuellen Probleme Gruppe Westend Mittwoch, 22 Mal Jüdischer Club Dr Georg LubinskU Gruppe 20.30 Uhr Joachimsthaler Str. 13 Die Gemeinde und wir FchrbelHner Platz l)״on*r»tac. 23. Mai BZV-Heim Dr. Heinrich Kuhn Gruppe 20.30 Uhr Kantatraße 54 Die Psychologie m der MenschenausUs• für Erez Israel Halensee Donnerstag, 23 Mai Schulcnhurgring 2 Dr. Kurt Kanowit/1 Gruppe 20.30 Uhr bei Fppeastein Was brachte die letzte AC-Sitzung? rtmpelho! & 1 H ■ I Gastspiel Max Ehrlich unter Mitwirkung von Josef Plaut Gerü Kulfcan / Erik Elken Bianca Elzholz 1 Martin Kettner HelmathWolfl Dr. Rieh.Hirsch konieriert am Flügel Sonnabend,den18. mal, abends S.4S Im Dachgarten Leon KurtQratendamm 1SS Eintritt v.l.״ M. #n. Vorverkauf Laon (J 7, 4277) und bei Elken <H 0, 3044) Nur fllr Mitglieder der tödlichen Gemeinde geg. Auaweia c N DIE KRISE IN DER GEMEINDE 3 Zionistische Kundgebungen Donnerstag, den 23. Mai, 20 1/2 Uhr im Logenhaut, KleUtetraßc 10 FRAUENKUNDGEBUNG ״Wo• erwartet die jüdische Frau ron der Jüdischen Gemeinde?" Es sprechen: Jettka Levy-Stein Dr. Wera Mahler Dr. Salli Hirsch FRAUENARBEITSGEMEINSCHAFT FÜR PALÄSTINA Heim am Zoo , Dllt Friodemann *ugiburger Strafte 43 hpt, 8 4 Bavaria 8918 , Mittagstisch '״ «hd außer dem Hause, auch jede DiSt. VerelnsrKume frei “®nsa - Cat« - Restaurant Bast• Wlinsr KUchi Rlttersitr. 33. M. d.!, & Ir r Restaurant Alto münze ■ ’ünhoffp at/, Ecke KommrimlvStr. aahanat tur aaste aatae. A 6 28 22 Flltfnncfnffu N*h««id׳n, Knöpl«, rUIIBrStullS Gerne in bewihrtvn?״*iitlten. Han■ SUW.Uln, W SO. ״at*burf*r Str., Ecke Würzburger Str. Nr. 1 V«tratar-B»auch auf Anfordern! Donnerstag, den 23. Mai, 20 '/» Uhr Musik er-Festsftle, KaiserW ilhelm-Str. 32 JUGENDKUNDGEBUNG ״Gemeinde von gestern — Jugend von heute,“ Es sprechen: Hans Friedenthal Hans Gärtner Seew Orbech Montag, den 27. Mai, 201/2 Uhr Musiker-Fes tsile, KaiserWilhelm-Str. 32 ״Wie lange noch liberale Gemeindeherrsch»«?" Redner werden noch bekannt gegeben BERLINER ZIONISTISCHE VEREINIGUNG KINO-SPIELPLAN VON FBEITÄQ »iS ׳IMi&fÜiiTÄ yqSTOR Kurffirstendamm 21? Ecke Fflsancnitraßc Telefon: }I Bismarck HOB Beginn täglich 3, 5, 7,9.15Uhr oas weil) bei lernen uoikern Sensation In London mit Jeniie Matthews (in deutscher Sprache) Babylon Horst -Wessel-Plat* Wo. 5, 7. 9 So. 3, 5, 7. Kant- Lichtspiele,Char!״ Kantstr.54 Wo. ab 5 Uhr. So. ab 3 Uhr. IMPERIAL Raaenth.lerStr.40 41 am Hackeichen Markt Grnoreingmachen mit Anny Oadre Dar bunt• Schlnler mH Grat• Garbo B1 o Da* Privatleben Hackeachcr Markt 9/3 des Don Juan ADMIRALS- Kino, brietlrichsfraße!01 10 Uhr vorm, bis 1 Uhr nachts Sonnta’1 ah 2,30 Uhr Grmemachen MARCHENBRUnnEN- Lichtspiele Am iTicdrichi'tam?9 Beginn 5, 7, 9 J0 Uhr Sonntags ab :1 Uhr mit AnnyOndiä, W0H Albach Rttty, Franz Richter ALHAMBRA- * Lichtspiele, Koppenstr. 29 Beginn 5, 7, 9 Uhr Sonntags ah 3 Uhr Der neue große Afrika- Expeditionsfilm A S T R A- Lichtspiele, Chainseestr. 16 11 Uhr vnrm. bis 1 ] Uhr nachts Sonntags ah 3 Uhr ״Baboona“ I) 1II fl 1 1 Bergmann- 111 VULI Str«0e 5-7 Wochen(**. 5.30/S״nn*. 3.30 üroßrelnemachen mit Anny Ondra Olivaer- Olivaer PI. 7. . 5,7, 9“ Uhr Lockspitz•! AS E W Eröffnungsfeier des Ramiam-Lehmausss Berlin Dienstag, 21. Mal «SS, 20H Uhr im Logeahaus, KleiststraÖe 10 Wm öööfFBölJ. Dr. Joseph Carle&ach Die Welt des Midrasch Gssaoffsvortfig-« Chor der Alten Synagoge Dirigent: B. Spott, Solist: Oberkantor J. Hoffman■ Einzelkarten im Sekretariat! Bamberger Straße IS be* Dr. Kopfftalai (Cornelius 5719) und an der Abendkasse C* TAr£trEB7iqE~׳_<_rXJ~M,~tJ" Meine Neuheit 0 R.G.M HaUborkeD 3-12 Stfi. Becp׳em zum Wochenend« milzunehmen. Ab 3 Mk.in BeHin frei inc Hau! liefert Kj^mds CAPE UNO CONEMTOREI Wl.landilr. (AM OUVAER PLAT2) J! BUmar.k 3&< 2. G.idiäft Hantoplai, — cats Restaurant umteisbach ד Besitzer: Oicaf Aborbeeh, Bayrischer Pinta 2 1 A Spielu. Vereiflssäle * Treffpunkt best, jfid, a 1 XX Gesellacb. Beat »nefk. Wien. Küche * Dezente Y_Y 1 4Nr* Musik. Mittag-11. Abend-Gedeck v. RM 1.10 an 1 Prinzefi-caie 8m RomiMimm 2141 mtörfreie Antennen 1 Radio > Reparaturen 1?ä;״ Walter Schott 1 Bt.marck J1 3062 ■■HM KlUht vergessen — oft vegetarisch und Plsche essen nur im V«g«tarl»chsn und Flsch-Rostauranl •m Zoo Efng.ng K«nl»tr«8t, Eck« Jo.chlmithil« StnOa, hochptr. 1 Olivaer Medizlnal-Drogarle I OUva.rPI.2. Inh. Apoth.Fnt1B.it,, M.d.i.G. 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