Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 40 (1935)
- Issue
- Heft 38 (10.5.1935)
- Date
- 1935-05-10
- Page
- – (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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. V. 193s JÜDISCHE RUNDSCHAU Palästine11siscI1e F110schau NR. 38, 10. MA11935 zn Jüdischen ibbmer von *berrabbinet enen Ober, berufen, i m i s, emp. alom seiner ationalfonds inerstag die K'eltiiga düngen der 1 Boissei ind Schilder sind unser :ht“. ׳ehnjährigen n stattfand, rieh Wöliler des Nobelentstammte Jas für den ie Schaffung den 2. Juni :nschaftist 1930 in leskonferenz lieder zählt, ives Unter• Salford, ist ׳eröffentlicht rieben in der Ha bich die Pläne 1 wird, und ite, so müßte n. 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Die!len Bildern Von der itsachcn aus sfers bis zu her Sprache ue ״Alijah‘‘ er Gautief, lest, Da mpia, 15. 5. ab r, Dampfcf 5. ab Marifer Oalilca, 1a, Dampfer Böhm Ist öhm, der in :rsetzt war- Teilnahme Die neuen Arbeiter Von der Woche Wie verlautet, wird die Stadt Tel-Awiw von der Prudential-Verskherungs-Gesellschaft eine Anleihe in Höhe von einer Million Pfund zu einem Zinsfuß von 40/°*/י erhalten. Die Anleihe soll langfristig nach dem Beispiel der der Jewish Agency gewährten Anleihe gegeben werden und für die Finanzierung öffentlicher Bauten und für Ameliorationsarbeiten dienen. Der Oberkommissar bestätigte das Budgctdes W a a d Lcumi für Erziehungs-, Gesundheitswesen und soziale Fürsorge, das bei der Tagung des Assefat Haniwcharim im Dezember 1934 angenommen worden war. Der High Commissioncr hat eine sechstägige Besuchsreise nach Syrien unternommen. Von dort hat er sich im Flugzeug zu einem kurzen Besuch nach dem Irak hegeben, wo er Gast des Britischen Gesandten war. Der Besuch galt Besprechungen über die Handelsbeziehungen zwischen Palästina und dem Irak. Im April sind rund 4200 Juden nach Palästina eingewandert. Im vergangenen Monat war mit 7100 Einwanderern die höchste Moiiatsciinvanderung seit dem Inkrafttreten des Palästina-Mandats erreicht worden. Der (von uns gemeldete) Rücktritt der Tel-Awiwer Vizebürgermeisterin, Frau Schoschana P ersitz, ist auf Unstimmigkeiten mit dem Finanzausschuß in Budgetfragen zurückzuführen, da der Ausschuß das Erziehungs-Budget von £ 113 000 airf £ 90 000 gekürzt hatte. Im ersten Vierteljahr 1935 wurden 2000 Juden ein■ gebürgert, gegenüber 2000 Juden im zweiten Halbjahr 1931 und 1800 Einbürgerungen in den beiden Jahren 1932 und 1933. Im Zuge der Verhandlungen zwischen Waad Leumi undAgudas Jisroel fand eine erste Sitzung statt, an der je drei Vertreter der beiden Körperschaften und drei Vertreter der Regierung teilnahmen. Den Vorsitz führte Max Nurock als Vertreter der Regierung. Sir Arthur Wauchope sandte ein Beg .::ungsschreiben, in dem er den Verhandlungen Erfolg wünschte. Der High Cornmissioner Sir Arthur Wauchope besuchte in Begleitung des Leiters des palästinensischen Gesundheitswesens Birket Ramadan, um die dortigen Drainage-Arbeiten und Maßnahmen zur Malaria-Bekämpfung zu besichtigen. Mr. St ockdaie, der landwirtschaftliche Berater des Colonial Office, der in einer Sonderkoinmission in Palästina weilt, besuchte die Siedlung Ein Charod. Die Teilnehmer an der Jahreskonferenz des heb r ä i s c h e n Schriftsfell er Verbandes, die das Grab Bialiks und die Bialik-Ausstellung besucht hatten, wurden von der Tel-Awiwer Stadtverwaltung zu einem Tee eingeladen. Bei dieser Gelegenheit hielt Frau Persitz eine Ansprache und teilte mit, daß das Haus Bialiks in ein Museum umgewandelt werden würde. Die in Aussicht genommene teilweise Amnestie für die Gefangenen der Unruhen 1929 anläßlich des englischen Regierungs-Jubiläums ist noch nicht bestätigt worden. Wie Palcor erfährt, ist die Erledigung für einige Wochen vertagt worden. Wie Palcor c.'ährt, ist der Plan einer Verlegung des Eisenbahnknotenpunkts von Ludd nach Tel-Awiw aufgegeben worden, weil die Preise für den hierfür erforderlichen Boden zu hoch sind. Es bestellt jetzt ein neuer Vorschlag, den Bahnhof von Tel-Awiw umzubauen und zu vergrößern, um die Möglichkeit zu schaffen, daß direkte Züge von Tel-Awiw nach Haifa ohne Umsteigen verkehren. Die englischen Eisenbahnarbeiter haben dieses Jahr ihre jährlich gewählte ״K ö n i g i n“, die als Zeichen des Friedenswillens jedes Jahr ein anderes Land besucht, nach Palästina entsandt, wo sie von den Eisenbahnern und der Bevölkerung festlich empfangen wurde. In T el-Awivv wird ein H e i in für Einwanderinnen durch die amerikanische Frauen-Liga für Palästina und die palästinensische Arbeiterinnen-Orgauisation errichtet. Die Pläne stammen von Frau Gidoni-Mandelstam. Der Präsident der amerikanischen Warner Brothers Film Co. Harry Warner hat C 20;X) für das Jerusalemer jüdische Altersheim zwecks Errichtung eines neuen Gebäudes gestiftet. In Haifa wurde der Grundstein für ein Seemannsheim unter Teilnahme des High Commissioners gelegt. In Haifa fand eine Ausstellung von einheimischen Produkten statt. Eine Reihe von Erzeugnissen wurde preisgekrönt. ln der arabischen Landwirtschaftsschule in Tul-Kerem wird ein Kurs für Schnfzüchter vorbereitet. HandwerklichesAusbildungszentrum für deutsche Juden in Palästina Wir erhalten folgende Mitteilung: Zur Förderung der handwerklichen Berufsausbildung der jüdischen Jugend Deutschlands soll in aller Kürze in Palästina eine Handwerkliehe Lehrstätte gegründet werden. Diese Lehrwerkstätte wird es sich zur Aufgabe machen, besonders qualifizierte Handwerker heranzithildcn, und zwar ist vorerst in Aussicht genommen die Errichtung einer Lehrwerkstätte für Schlosscrei, Tischlerei und die Nebenberufe des Bauhandwerks. Die Vorbereitungen sind bereits soweit getroffen, daß in Kürze mit der Einrichtung des handwerklichen Lehrzen• trums in der Nähe von Haifa begonnen wird. Für die Verwaltung des handwerklichen Lehrzeiitriims hat sich ein Kuratorium gebildet, das in Deutschland vorerst aus Rabbiner Dr. Leo Baeck, Friedrich Borchardt, Ministerialrat i. R. Dr. Otto Hirsch, Dr. Max Kreutzberger, Dr. Siegfried Moses und einem Vertreter der Jüdischen Jugeiidliilfe besteht; in Palästina aus einigen Persönlichkeiten, die der Zentralstelle für die Ansiedlung deutscher Juden nahestehen. Das handmerkliche Lchraus’bildungs/enfniui wird gegründet in Erinnerung an Dr. Ludwig Tictz, den ersten Generalsekretär des Zentralausschusses der deutschen Juden für Hilfe und Aufbau. Zu unscrin Bericht über die Weltkonferenz der W|z0 in Tel-Awiw (״J. R.“ Nr. 31/32 v. 17. 4. 35) ist nachzutragen, daß Frau Jenny B 1 u m e n f e 1 d (Jerusalem) und Frau Nanny Margulies (Tel-Awiw) in die Exekutive der Wizo gewählt worden sind. Landestreffen der Mitglieder der Arbeiter- Organisation aus Westeuropa Von unserem palästinensischen Korrespondenten gl. Tel-Awiw, 29. April 1935 Die jüdische Arbeiterorganisation hat Ende voriger Woche eine Tagung ihrer Mitglieder aus den westlichen Ländern Europas einberufen, die in ihrer Mehrzahl von den in den letzten zwei Jahren aus Deutschland Eingewanderten beschickt war. Es waren mehr als 200 Delegierte gekommen, die gegen 3500 Mitglieder der Arbeiterorganisation repräsentierten. Ein Teil kam aus den Kolonien, wo sie teils als freie Lohnarbeiter, teils als Mitglieder kollektiver Gruppen leben, der andere aus den Städten und Siedlungen. Der erste Abend der Tagung brachte eine Begrüßung durch Sprinzak im Namen der Exekutive der Arbeiterorganisation, ein Referat von Locker über die Entwicklung des Gedankens des ״arbeilenden Palästina“ und einen künstlerischen Teil. Am nächsten Morgen begann die eigentliche Arbeitstagung mit den Rcferaten von Georg Landauer und Moscheh Brachmann. Eine zweitägige Diskussion schloß sich an, in der die neuen jungen Mitglieder der Organisation ihre Forderungen und Beschwerden vorbrachfcn und zu aktuellen Fragen der Arbeiterschaft .Stellung nahmen. In der Schlußrede der Tagung drückte Sprinzak der ״Jüdischen Rundschau“ zu ihrem vierzigjährigen Jubiläum die Glückwünsche der palästinensischen Arbeiterschaft aus. Für die Delegierten aus den verschiedenen Orten des Landes gab das Treffen eine lange erwartete Gelegenheit, sich untereinander aiis/usprechen. Zwei Jahre nach dem Einsetzen der großen Welle der Einwanderung aus Deutschland hat sich eine Fülle von Material angesaimnett, das die ein-?.einen in ihrem Freundeskreis, die Mitglieder der Kibbuzim in ihren Gruppen nur sporadisch und von Fall zu Fall' besprechen können. Ein Landestreffen wie das jetzt einberufene lieferte einen notwendigen Rahmen für die Ventilierung der mannigfachen Probleme und gewissermaßen den Beginn einer geordneten Diskussion. Die Art des Auftretens dieser neuen Mitglieder der pafästineiisischen Arbeiterschaft, ihr Aussehen, das sie in nichts mehr von dem gewohnten Typus des hiesigen Arbeiters unterscheidet, die Unmittelbarkeit, mit der an die mannigfachen Tagesfragen herangegangen wird, bezeugen, daß in diesen zwei Jahren bereits eine starke Angleichung der Neueinwanderer an die Kameraden aus Palästina vor sich gegangen ist. Man kann auch spüren, daß trotz aller Sehwierigkeiten die Erlernung der Sprache Fortschritte macht. Zwar ist nur eine Minderheit imstande, öffentlich sich hebräisch auszudrücken und untereinander wird fast durchweg noch deutsch gesprochen; aber es gibt doch schon eine Anzahl, die hebräische Reden halten — und zwar in durchaus passablem Hebräisch — und die Mehrzahl ist imstande, einem leichten Referat zu folgen. Es ist übrigens ein Zeichen für die Toleranz, der Arbeiterschaft — die immer der Vorkämpfer der hebräischen Sprache gewesen ist —, daß sie auf dieser Tagung ohne Widerspruch auch diejenigen sprechen ließ, die sich noch nicht hebräisch ausdriieken konnten. Es mußte jedem Beobachter auffallen, daß eine große Anzahl von Rednern in erster Reihe Beschwerden und Kritik vorzubringen hatten. Die einzelnen Institutionen wurden scharf kritisiert, weil ihre Arbeit nicht reibungslos genug ist und häufig den Arbeiter, der sie in Anspruch nimmt, auf die schwersten Oedtlidproben stellt. Am stärksten wurden die Arbeitsämter in den Kolonien angegriffen, weil dort der einzelne Arbeitnehmer nach einem anstrengenden Arbeitstag vielfach mehrere Stunden warten muß, um für den nächsten Tag seinen Platz zugewiesen zu bekommen, lieberhaupt hat sich auch auf dieser Tagung wieder gezeigt, daß der unabhängige, nicht einer Gruppe angeschlossene Lohnarbeiter auf dem Lande, der ״Boded“, den schwersten Stand hat. Der Arbeitslohn an sich ist — gemessen an den be- Kein italienisch-arabisches Palästinaabkommen Italienisches Dementi Rom! 7. Mai. (JTA.) Das italienische Außenministerium hat den JTA.-Vertreter in Rom ermächtigt, mitzuteilen, daß das Ministerium die vor kurzem in der arabischen Presse Palästinas erschienenen sensationellen Meldungen über ein angebliches arabisch-italienisches Palästina- Abkommen energisch dementiert. Die Meldung stützte HOTEL 31&US1 Ml ZÜRICH Lage, Einrichtung und Führung begründen seinen Weltruf Zimmer ab Fr. 9.- Pension 8b Fr. 18.— sich aut eine!!angeblich von dem exilierten syrischen Emir Schakib Arslan an den Mufti von Jerusalem gesandtes Schreiben, in dem mitgeteilt worden sei, daß Ministerpräsident Mussolini mit den arabischen Nationalistenführcrn ein Abkommen zur Sicherung der Unabhängigekit Palästinas und Syriens im Fall eines neuen Weltkrieges getroffen habe, wogegen die arabischen Führer sieh verpflichtet hätten, unter den Arabern Propaganda fiir Italien zu treiben. Das italicnische Außenministerium erklärt, daß diese Meldungen jeglicher Grundlage entbehren. stehenden sonstigen Konjunkturlöhnen — niedrig, und da in der Regel durch die Einteilung der Saisonarbeiten und durch Wittcrungsvcrhältnissc immer wieder gezwungene Ruhetage zwischen die Arbeitstage eingeschoben werden, so sind die monatlichen Einkünfte vielfach sehr gering. Zu diesen mate* riellen Schwierigkeiten, die durch teure Woh• mmgspreise noch verstärkt werden, kommt vielfach persön* liehe Einsamkeit dazu, eine Unmöglichkeit, mit anderen Kreisen Kontakt zu gewinnen und dadurch Abgerissenheit vom allgemeinen Leben. Manch einer hat auf der Tagung darüber geklagt, daß die Kräfte nur dazu ausrcichen, die Arbeit zu machen, aufs Arbeitsamt zu gehen, um sich für den nächsten Tag zu sichern und dann zu schlafen. In den Kollektivgruppen liegen die Dinge vielfach leichter. Die eigene Wirtschaft gibt einen gewissen Rückhalt, der Einzelne fühlt die Stärkung der ganzen Gruppe, so daß er nicht völlig auf seine Kräfte angewiesen ist, auch kulturelle Anregung ist in größerem Maße vorhanden. Daß andererseits in diesen Kollektivgruppen wieder a n d e r c Probleme auftauchen, daß sich nicht jeder in diese besondere Lebensform einzufügen vermag, daß auch dort manchmal westliche Gruppen unter sich abgeschlossen bleiben und keinen Kontakt mit den anderen Kameraden finden, darf jedoch nicht übersehen werden. Im allgemeinen scheint es, als ob sich an vielen der neuen Einwanderer aus Deutschland, die hier Arbeiter geworden sind, eine bestimmte romantische Vorstellung rächt, die sie von dem Leben in Palästina und insbesondere von dem Leben im ״Kibbuz“ mitbrachfen. Obwohl man sich bemüht hat, sowohl mündlich als auch durch die Presse, durch, Broschüren und Vorträge, ein mögliehst getreues Bild Palästinas zu entwerfen, blieb doch alles hier im Lande von einem Glorienschein umflossen. Vielen unter den jungen Menschen, die hier einwand erteil, um sich in die palästinensische Arbeiterschaft ei 11 z u g I i e d e r 11, erschien Palästina nicht so sehr als die Aufgabe, vielmehr bereits als die Erfüllung. Aus dieser Einstellung, deren sieh viele nicht bewußt sind, die man aber immer wieder, vielfach in unbedeutenden, aber charakteristischen Einzelheiten zu spüren bekommt, ergibt sich zuerst eine sehr rasche Desillusionierung. Und von der Begeisterung zu rascher und ungehemmter Kritik ist vielfach mir ein Schritt. Es ist jedoch keineswegs zu bedauern, daß sich daher unter den Neueinwanderern viele finden, die jetzt alles, was sie sehen und erfahren, schonungslos unter die Lupe nehmen und kritisieren. Denn man darf nicht leugnen, daß an sehr vielen Stellen eine Kritik berechtigt ist, daß der Apparat keineswegs so glatt läuft, wie er es sollte, djaß die Anpassung unserer verschiedenen leitenden Institute an die veränderten und sich dauernd verändernden Verhältnisse nur sehr langsam und unzureichend vor sicli geht. Man könnte sogar so weit gehen, zu behaupten, daß es unnatürlich wäre, wenn eine Einwanderung»- welle von jungen Menschen mit dem hier Geschaffenen zufrieden wäre und von sich aus nichts zu verfangen und verändern hätte. Wenn die Kritik schöpferisch wird und bereit ist, die eigene V e r a n t w o r * t u n g für die Entwicklung der Dinge a!1 z u erkennen, so ist sie eher zu begrüßen als die zu Beginn herrschende romantische Begeisterung, die alles durch rosa Gläser und daher falsch sah. Die Tagung der Hin Wanderer aus Westeuropa fn der Arbeiterorganisation hat gezeigt, daß diese ״Westler“ heute bereits zahlenmäßig einen ansehnlichen Block bilden. Einzelne Figuren auf der Tagung haben zugleich bewiesen, daß dieser Block Hoffnung darauf gibt, daß hier Kräfte entstehen, die unverbraucht, in einem Gefühl der Zusammengehörigkeit mit dem Siedlungswerke lind doch kritisch und unabhängig, in die Arbeit eintreten. Für die Arbeit im Lande können sie ein Ansporn zu Verbesserungen und zu neuer Klärung alter Fragen werden. Für die Erziehung im üaluth werden ihre Erfahrungen im Lande eine Lehre und eine Korrektur überspanntcr und unrealistischer Vorstellungen bedeuten. Generalversammlung der P. L. D. C. In Jerusalem fand die Jahresversammlung der Palestine Land Development Company statt. Es wurde mifgefeilt, daß die Gesellschaft im Jahre 1931 31(185 Dunam ländlichen Bodens und 698 740 qm städtischen Bodens gekauft hat im Werte von £ 257 (XX), wobei das Huk-Gebiet nicht eingerechnet ist. Verkauft wurden 28 157 Dunam ländlicher und 769 81X) qm städtischer Boden im Werte von C 3?6 (MX1. Aus dem Jahresgewinn von 2();׳(HX) wird eine Dividende von 8■״ verteilt. Weitere 8 ״ii werden zur Bildung neuer Aktien verwandt. Das Direktorium wurde wiedergewälilt. Von 150 001( neu ausgegebenen Aktien wurde die Hälfte von einem aus drei Banken bestehenden Konsortium übernommen. Der Mord in Jerusalem, lieber die Mordtat, die wir in Nr. 37 berichtet haben! meldet Palcor noch folgende Einzelheiten: Kalman Schapiro ging in Begleitung der Gattin seines Vetters, namens Bluma Schapiro, in den Außenbezirken Jerusalems spazieren. Beide waren aus Jaffa zu einem Besuch nach Jerusalem gekommen. Sie wurden von zwei Unbekannten überfallen! die die Frau zu Boden rissen und attackierten, den Mann durch Dolchstiche verletzten. Schapiro ist dann im Spital gestorben, ohne eine klar^ Angabe über die Person der Angreifer machen zu können. Die Frau erklärte, sie sei nicht in der Lage, die Personen z.u beschreiben, aber sic sprachen eine■ fremde Sprache, jedenfalls nicht hebräisch. Die Polizei hat eine Belohnung für Angaben ausgesetzt, die der Ermittlung der Täter dienen könnten. 3< 15׳ PALESTINE EXPRESS CO. Sitz: TRIESTE Via San Nicol6 7