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Jüdische Rundschau · 1935-05-10 · Heft 38 (10.5.1935) · page 2

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
40 (1935)
Issue
Heft 38 (10.5.1935)
Date
1935-05-10
Page
– (sequence 2)
Language
German
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Seite 2 JÜDISCHE RUNDSCHAU Nr. 38, 10. V. 1935 Lage durch die, deren Spezialität es stets war, die Lage zu verkennen. Unabhängig von diesen Auseinandersetzungen aber geht die geistige und ökonomische Entwicklung der deutschen Juden selbst, die Hat und Hilfe brauchen, und ihnen soll Arbeit und Denken zugewandt sein. * Eine wie starke Arbcitsstimmung im deutschen Judentum besteht, hat die Arbeitstagung der ZVfD. am letzten Sonntag bewiesen. Im zionistischen Lager sammeln sich die lebendigsten Kräfte. Eine große Zahl neuer Zionisten sind überall zu Trägern der Arbeit geworden. Es ist ihnen gelungen, in die häufig schwierigen Probleme, die mit der zionistischen Arbeit verbunden sind, einzudringen, und sie vermögen heute die neue Generation, die den Weg zum Zionismus sucht, zu führen. Die Tagung erhielt ihr besonderes Gepräge durch die führende Teilnahme von Kurt Blume nfeld, der es verstand, den Versammelten die tiefere Wirklichkeit Palästinas nahezubringen und die Notwendigkeit eines idealistischen, progressiven Zionismus darzulegen. So zeigte sich der ernste Wille und die feste Entschlossenheit, in echtem zionistischen Geist an die Aufgaben heranzugehen. Es prägt sich darin das Bewußtsein aus, daß jeder einzelne Zionist an der Verantwortung für die Gestaltung Palästinas und für die Regeneration des jüdischen Volkes mitzutragen hat. Um aber der Aufgabe gewachsen zu sein, ist cs erforderlieh, die Menschen mit dem geistigen Rüstzeug zu versehen, charakterlich zu festigen, der jüdischen Er- Ziehung eine solide Fundierung zu geben und die Berufsausbildung so zu gestalten, daß das Ziel, ein Volksleben mit breiter landwirtschaftlicher Grundlage, erreicht werden kann. Natürlich stellen auch alle Stufen des Ucbergangs neue Anforderungen. Es ist ein so gewaltiges Unterfangen, daß nur die Klarheit des Wegs und die Anspannung aller Kräfte zum Erfolg führen kann. Der deutsche Zionismus hat einen Nachwuchs, der der Größe der Sache angemessen ist. So erhoffen wir, daß von dieser Tagung eine neue starke Aktivität ausgehen wird. * Als ein Ereignis im deutschen Judentum ist das Erscheinen der Briefe von Franz. Rosenzweig (im Schocken-Verlag) zu werten. Auch Bücher können Ereignisse sein; in diesem Buch ersteht ein Mann vor uns, der das — so selten gewordene — Format eines wahren geistigen Führers hat. Mehr als fünf Jahre nach seinem Tode spricht er zu den deutschen Juden in Dokumenten, die weit über den privaten Charakter von Briefen hinaus ein geistiges Werk von hinreißender Wucht sind. Rosenzweig kommt aus assimilierten Kreisen des gebildeten jüdischen Bürgertums, das den Zusammenhang mit dem Judentum nicht ganz verloren hatte. Als junger Mensch wollte er sich taufen lassen, wie sein Vetter Hans Ehrenberg, der spätere Pfarrer, dessen Taufe er auch der Familie gegenüber verteidigt. Dann kommt die große Entscheidung zum Judentum, und ein konsequenter jüdischer Weg, der dieser inneren Bejahung immer stärkere lebensmäßige Geltung gibt. Rosenzweig, der sich selbst als ״Nichtzionist“ bezeichnet, ist ein souveräner Geist, der sich in keine parteimäßige Formel zwängen läßt. Im jüdisch-politischen Leben ist er kein Kämpfer oder Führer geworden, vielleicht wegen der furchtbaren Krankheit, die ihn seit 1922 bis zu seinem Tod ans Zimmer fesselte; es ist müßig, Betrachtungen darüber anzustellen, was dieser Mann für die jüdische Gesamtheit hätte bedeuten können, wenn er gesund geblieben wäre, wenn er nicht j!n 44. Lebensjahr gestorben wäre. Ihm war ein anderes Geschick bestimmt. Aber was er uns hinterlassen hat, ist wahrhaftig gewaltig genug, und inan würde wünsehen, daß das deutsche Judentum dieses Erbe richtig verwaltet. Gerade in einem Moment, wo das deutsche Judentum sich zu verlieren droht, kann es durch dieses Buch (das hier noch seine ausführliche Besprechung finden wird) Zugang zu den unausschöpflichen ewigen Quellen des Judentums lernen, jenen Quellen der Verjüngung, die unsere Ahnen gespeist haben und auch uns noch die wahre Nahrung sein können. Juden und Wehrfrage. In seiner Zeitschrift ״Am Heili• gen Quell Deutscher Kraft“ vom 5. Mai schreibt General Ludendorf t in einem ״Wehrrecht“ überschriebenen Artikel, worin er an Stelle des Wortes Wehrpflicht das Wort Wehrrecht gesetzt sehen möchte, da es sich um das stolze Recht des Deutschen auf Verteidigung des Volkes handle, u. a. folgendes: ״Wie eine iudenblütige Frau nicht zur Erhaltung des Deutschen Volkes ein Kind gebären kann, so kann auch der Jude nicht ein W e h r r e c h t für die Erhaltung des Deutschen Volkes ausüben; das sind unantastbare, sittliche und völkische Erkenntnisse, die fernab stehen von einem Bedrohen anderer Völker.“ — Für die tausende deutscher Juden, die unter dem Oberbefehl Ludendorffs in der alten Armee gedient und ihre Pflicht erfüllt haben, muß cs überaus schmerzlich sein, von dieser Erklärung Kenntnis zu nehmen. Aber zur Erkenntnis der Judenfrage und der jüdischen Situation, aus der allein eine richtige jüdische Haitung kommen kann, gehört vor allem der Wille, die Wirklichkeit klar zu sehen. Der Berner Prozeß Schlußrede Fleischhauers Am 6. Mai erhielt im Berner Prozeß der Gutachter Fleischhauer das Wort zu seinen Schlußausführungen, in denen er auf das Gutachten des Universitätsprofessors Dr. Baumgarten erwiderte. Fleischhauer richtete erneut scharfe Angriffe gegen die Glaubwürdigkeit der Prinzessin Radziwiil und des Grafen du C11 a y 1 a. Der Redner befaßt sich sodann mit der Rassenlehre, die wie die Namen Gobincau und Chambcrlain beweisen, nicht deutschen Ursprungs sei. ״Wir lehnen“, sagte er, ״jede Rassen überheb lichkeit ab, aber wir verlangen Rassenbewußt• sein. Wir alle wollen eine Internationale der Arier.“ Der Gutachter behauptet sodann, die Ueberhcblichkeit der Juden beruhe aut einem Gebot ihres Gottes. Trete jedoch eine solche Ueberhcblichkeit einmal hei Ariern auf, so sei sie die Entgleisung eines Einzelnen, Während die Arier die Angehörigen anderer Rassen als Menschen anerkennen, wollteil die Juden den anderen Menschen die Menschenrechte absprechen. Fleischhauer sprach sodann sein Bedauern darüber aus, daß Prof. Baumgarten aut religiöse Dinge eingegangen sei. Er selbst wolle dies nicht tun, weil dieses Forum nicht geeignet sei, über Dinge zu verhandeln, die mit Herz und Gefühl zu tun haben. Nachdem der Gutachter noch betont hatte, Prof. Baumgarten betrachte alles von einem subjektiven Standpunkt aus, während er selbst hier alle Geisteslieroen zur Sprache gebracht habe, führte er einige äußere und zufällige Umstände an, die ihn zum Antisemiten gemacht hätten. Der Präsident unterbrach die Ausführungen des Experten, um einen Brief des Berner Bevollmächtigten der Ernsten Bibelforscher zu verlesen, worin gegen verschiedene Behauptungen Fleischhauers protestiert wird. Gutachter Fleischhauer schloß seine Ausführungen mit der Verlesung von angeblichen Talmud-und Schulchan-Aruch-Zitatcu, in denen die Unmoral des Judentums bioßgestellt werden soll. Der Vortrag Fleischhauers hat über 20 Stunden gedauert. Das Gutachten Looslis Am Dienstag sprach der gerichtlich bestellte Obergutachter Loosli. Zunächst warf er die Frage auf, wem die ״Protokolle“ genützt und wen sie geschädigt haben; die Antwort lasse eine jüdische Verfasserschaft unmöglich erscheinen. Die zweite Vorfrage sei die, ob man die Juden der Schändlichkeit für fähig halte, die der Experte Fleischhauer bei ihnen vermutet. Dies müsse jeder, der Juden aus dem täglichen Leben und Verkehr kenne, verneinen. Hierauf teilte der Experte folgendes mit: Der frühere Konstantinoplcr Korrespondent der ״Times“, Philipp Graves, der im August 1921 zum erstenmal auf die Spur der Fälschung geführt hat, hätte als Zeuge aussagen sollen. Am Erscheinen verhindert, hat er eine längere E r - klärung geschickt, deren Richtigkeit er vor einem öffentliehen Notar in London beschworen hat. Graves ist jetzt außenpolitischer Redakteur der ״Times“. Er erklärt auf Grund seiner damaligen Feststellungen: ״Ich bleibe bei meiner Ansicht, daß es zutreffend ist, die sogenannten Protokolle der Weisen von Zion als eine Fälschung und ein plumpes Plagiat zu bezeichnen, ln erster Linie dazu bestimmt, gegen die Juden und Liberalen Rußlands durch falsche Anklagen Feind- Seligkeiten zu erregen, und in seinen Uebersetzungen dazu bestimmt, Feindseligkeiten gegen die Juden allgemein zu erregen. Alles, was zu meiner Kenntnis gelangte, hat mich in meiner Ueberzeugung bestärkt.“ Der Gutachter erklärte dann, die Rolle, die Fleischhauer dem jüdischen Journalisten Poliakoft als angeblichem Verfasser der englisch-französischen Abkommen zuschreibt, sei erfunden. Die Sachlage sei gegenwärtig die: wenn die Juden wegen der ״Protokolle“ Klage erhöben, so sei das: wie sich eine Zeitung ausgedriiekt habe, ״Theater“, — klagten sie aber nicht, so lege man ihnen das Schweigen als Argument für die Echtheit der ״Protokolle“ aus. Ein Gutachten in dieser wichtigen Frage habe bis zur berücksichtigt das Gutachten der bekfagten Partei diese V^öraussetzung nicht genügend, es sei vielmehr eine antisemitische Kampfschrift. Eine weitere Feststellung teilt Loosli mit: Seit dem Erscheinen der ersten ״Protokolle“ ln deutscher Sprache ist immer aut die Judenschaft und auf das Freimaurertum von Maurice Joly hingewiesen worden. Der Name Joly (der an• geblich aus dem jüdischen Joel gebildet worden sein sollte) kommt in Frankreich in der Gegend des heutigen Departement du Jura (in dem tatsächlich der fragliche Joly geboren wor• den ist) schon seit Jahrhunderten vor, in einer Zeit bereits, da Frankreich außer in Bordeaux überhaupt keine jüdischen Ansiedlungen duldete. Ferner gab es zur Zeit Jolys in Paris überhaupt keine Freimaurerloge. Dm Ziel de■ Zionismu■ Die Frage, ob das offizielle Protokoll der zio• nistischen Bewegung bloß auf eine rechtliche Heimstätte Palästina hin tendiere, beantwortete der Sachverständige mit Ja. Die Verhandlungen des ersten Baseler Zionistenkongresses hätten in breiter Oeff entlieh keit stattgefunden. Acliad Haani komme für die Verfasserschaft an den Protokolleti nicht in Frage. Der jüdische Freimaurerkongreß der Bnei Brith-Loge, auf dem die ״Protokolle“ beschlossen worden sein sollen, sei eine Erfindung. Die Mittwoch-Sitzung begann mit Erklärungen. Der Experte der beklagten Partei, Fleischhauer, gab dem Präsidenten Kenntnis von einem Vorfall auf der Straße, wo eine Person mit geballter Faust und hocherhobener Hand Drohungen gegen ihn ausgestoßen habe. Der Richter und der Anwalt sprachen hierüber ihr Bedauern aus. Der Oberexperte Loosli begann nun mit dem Hinweis aut trübere antisemitische Strömungen in Rußland. Schon als Alexander III. noch Kronprinz war, erschien dort ein Buch, in dem die Verwendung christlichen Blutes für jüdische Zwecke behauptet wurde. Alexander III. bestieg aber dann 1881 den Thron unter dem für ihn erschütternden Eindruck, daß die Mörder seines Vaters Christen waren, die enge Be- Ziehungen bis in ganz hohe Kreise hinauf hatten. Der Blut• enuß ist den Juden durch biblische Vorschriften in ganz cstimmten Ausdrücken verboten. Interessanterweise aber waren die Christen in frühester Zeit, nament• lieh im alten Rom, der gleichen Be schuld!■ gung ausgesetzt, und zwar auf Grund der Worte beim Abendmahl: ״Esset, denn dies ist mein Leib, trinket, denn dies ist mein Blut.“ Die Fälschung ״Ich habe die Ueberzeugung gewonnen, daß die Proto• kolle in der uns vorliegenden Fassung frühestens 1891, spä• testens 18% in Paris hergestellt worden sind“, stellte Herr Loosli fest. Als Hauptfälscher muß der damalige Leiter der ausländischen Politischen Polizei, R a d s c h ko w s k y, be• zeichnet werden, als sein Gehilfe in erster Link Goio* w i n s k f. Wesentliche Züge der Protokolle sind offenbar dem 1868 erschienenen Roman von Goedsche (besser bekannt unter dem Schriftstellernamen Retcliffe) ״Biarritz“ entnommen. Der Roman wurde schon 1872 ins Russische übersetzt und in Petersburg gedruckt, wo er starke Beachtung fand. Dann befaßte sich Loosli eingehend mit der Persönlichkeit Radschkowskys, der als ganz gewissenloser Streber gilt, dem kein Mittel, auch Attentate nicht, zu schlecht waren, um seine Ziele zu erreichen. In den höheren russischen Kreisen verlor er immer mehr und mehr an Boden, als man seinen Charakter erkannte. Die Lancierung der Protokolle war ein Teil seiner Aktion gegen den französischen Magnetiseur Philippe, der am russischen Hofe großes Ansehen genoß. Die Wahlbewegangf Sn der Tschechoslowakei Von unserem Korrespondenten h.L Prag, 6. Mai 1935 In kaum zwei Wochen finden die Wahlen in der Tscliechoslowakei statt. Die Wahlvorbereitungen sind im vollen Gange, bewegen sich aber bisher noch in ziemlieh ruhigen Grenzen. Nur an wenigen Stellen ist es bisher zu Zusammenstößen zwischen politischen Gegnern gekommen und es scheint, daß diese Ruhe ein Zeichen dafür ist, daß die überwiegende Mehrheit der Wähler bereits eine feste Position bezogen und sich für die Stimmabgabe entschieden hat. Man rechnet allgemein damit, daß die Wahlen keine wesentlichen Verschiebungen bringen werden und die bisherige Regierungskoalition auch weiter im Amte bleiben wird. Vom jüdischen Standpunkt aus verdient der Umstand Erwähnung, daß in der bisherigen Wahlagitation antisemitische Argumente keine wesentliche Rolle spielen, mit Ausnahme der oppositionellen rechtsstehenden ״Nationalen Vereinigung“, die bei ihrem Prager Umzug am 1. Mai neben antideutschen auch antisemitische Parolen ausgab, Um so mehr ist man in allen jüdischen Kreisen empört, daß gerade in der Presse dieser Partei Tag um Tag Hetz•» artikel gegen die Jüdische Partei und insbesondere deren Abgeordneten Dr. Angelo Gold st ein erscheinen, die ganz deutlich das Zeichen revisionistischer Provenienz tragen. Das Wahiabkoirimen der Jüdischen Partei, über das bereits in der ״Jikl, Rundschau“ berichtet wurde, ist von der Mehrzahl der jüdischen Wähler positiv aufgenommen worden. In allen Teilen der Tschechoslowakei fanden Krcistagungen der Jüdischen Partei statt, bei denen das Vorgehen der Partei gebilligt wurde. Bei den eine Woche nach den Parlamentswahlen stattfindenden Wahlen in die einzelnen Landesvertretungen wird die Jüdische Partei selbständig auftreten. Sie stellt in Karpathorußland Moscheh Goldstein, ein Mitglied der Exekutive des Misrachi, in der Tschechoslowakei und in der Slowakei den bisherigen Ab■ geordneten Dr. Julius Reiß auf. In den bisherigen Wahlkundgebungen der Jüdischen Partei nahm einen breiten Raum auch die Behandlung des Berufsproblems der Heranwachsenden jüdi• sehen Generation ein. Bei der Landestagung der Jü• dischen Partei in der Slowakei, die unter äußerst starker Teil• nähme in Zilina stattfand, wurde eine Resolution angetwm• men, die sich an die jüdischen Eltern mit der Aufforderung wendet, ihre Kinder nicht den überfüllten und aussichtslosen akademischen, sondern bewußt den manuellen Berufen zuzu• führen. Gegen Ritualmordhetze In Lettland Riga, 7. Mai. (JTA.) In letzter Zeit wurde in Diina• bürg das Gerücht verbreitet, Juden hätten eine Christin zu rituellen Zwecken ermordet. Diese Hetze rief unter der jüdischen Bevölkerung, die den Ausbruch von Unruhen befürch• tete, starke Erregung hervor. Der sofort eingeleiteten be• hördlichcn Untersuchung gelang es, die Namen der Schul• digen zu ermitteln. Ihnen wurde bedeutet, daß rücksichtslos gegen sie vorgegangen werden würde, falls das sinnlose Gerücht weiterverbreitet werden sollte. Dank dem cner• gischen Einschreiten der Behörden ist die Ritualmordhctte verstummt. Hauplschriftleitcr: Dr. Robert Weltich, Berlin-Chnrlottenburg 8. Stellvertreter: Kurt Loewenstein, Berlin W15. Anzeigenleiterin und verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Rut Posen::, Berlin W 30. Gültig: Anzcigen-Preisliste 2 vom 1. Januar 1935. Verlag und Anie ige n verwa 1 tung: Jüdische Rundschau, Berlin W15, Meinekestr. 10. D.-A. April 34 914 — Druck: Siegfried Scholen, Berlin-SchSneberg. % Sommerschuhe weist oder beige Leder, mit dazu passendem neuartigen geflochtenen Vorderblatt und elegantem halbhohen “Ton Absatz, Grösse 3642־ / L BERLIN C 2 / SPANDAUER STRASSE/ KÖNIGSTRASSE

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