Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 40 (1935)
- Issue
- Heft 37 (7.5.1935)
- Date
- 1935-05-07
- Page
- – (sequence 8)
- Language
- German
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■JI 'S JBDISCHE RUNDSCHAU Berliner Rnndscban NR. 37, 7. MAI 1985 Für Umbildung Nach einer gemeinsamen Sitzung der Fraktionen des Jüdischen Volksbundes“ und der Z i o n i s t i ■ chen Vereinigung in der Berliner Jüdischen Gemeinde, die vorige Woche stattfand, wurde folgendes Cominunique ausgegeben: ״Die Fraktionen des Jüdischen Voiksbundes und der Zionistischen Vereinigung in der Berliner Jüdischen Gemeinde erachten es im Interesse der jüdischen Gesamtheit für untragbar, daß der Vorstand der Jüdischen Gemeinde in einer Zusammensetzung bestehen bleibt, die dem wirkliehen Sinn der jüdischen Bevölkerung nicht mehr entspricht. Die beiden Fraktionen, sich dessen bewußt, daß hinter ihnen die überwiegende Mehrheit der Berliner Juden steht, fordern eine unverzügliche Veränderung in der Zusammensetzung der Gcmeindcgrcmicn unter stärkster Berücksichtigung der von ihnen vertretenen Anschauung, auch durch entsprechende Umbesetzung der Dezernate. In dem Kampf um die Erfüllung der jüdischen Ge• meinde mit dem lebendigen Geist des Judentums erwarten sic die volle Unterstützung der gesamten jüdischen öeflentlichkcit,“ * Die Zustände in der Berliner Jüdischen Gemeinde sind ron uns seit langer Zeit als unhaltbar bezeichnet worden. Der gegenwärtige Vorstand hat nach der Umwälzung von 1033, als plötzlich an die Gemeinde ganz neue Aufgaben hcrantraten, für die Gemeindeorgane weder gewählt, noch geeignet waren, eine Umbildung entsprechend den neuen Verhältnissen abgelelmt. Die Reprüscntantcn-Versamnilung hat sich mit Stimmenmehrheit ihre Mandate selbst verlän* gert. Die Liberalen, die seit 1031 die Mehrheit in der Gemeinde!iahen, haben immer den Standpunkt vertreten, daß die Gemeinde ausschließlich eine R e 1 i g i o n s g e m c i n d e sein dürfe, wahrend sich jetzt herausstellt, daß sic alle Aufgaben einer V o 1 k s g e 111 e i n d e übernehmen muß, entsprechemi dem Programm, das von zionistischer Seite seit Jahrzehnten vertreten wird. Hätten die zionistischen Dez.ernenten auf den entscheidenden Gebieten (oft genug trotz des Widerstandes der Liberalen) nicht vorgearbeitet, dann wäre cs u!1 m ö glit h gewesen, die Aufgaben nach 1033 zu bewältigen. Ls war daher ein vollständig berechtigtes Verlangen, wenn die Zionisten einen der Bedeutung der zionistisehen Idee und den praktischen Erfordernissen entsprechenden Einfluß auf die Gemeinde-Instanzen forderten. Die Liberalen haben aber diese Forderung starr und andauernd zurückgewiesen, lrn vollen Bewußtsein der Notwendigkeit einer Vermeidung innerjüdischer Kämpfe in dieser Zeit haben die Zionisten diesen Zustand immer wieder Itingenommen. Allmählich wurde aber diese Sachlage allgemein als unhaltbar empfunden und verschiedene Kundgebungen der Liberalen in letzter Zeit haben den Eindruck der Unzulän glich k eit dieser Führung noch verstärkt. Die Vermeidung innerjüdischer Kämpfe ist gewiß erforderlich, aber sie kann nicht ausschließlich auf Kosten der zionistischen Seite gehen, während die Liberalen im Vollbesitze ihrer Macht- Position keine einzige Konzession machen wollen. Die Schlagkraft der zionistischen Seite wurde gehemmt durch die Spaltung der Kräfte, die teils in der Zionistischen Fraktion, teils im jüdischen Volksbund organisiert sind. Es ist daher ein besonders erfreuliches Ereignis, daß diese beiden Fraktionen zu einer einheitlichen Aktion gelangt sind. Es ist nun an den Liberalen, ihre Friedensliebe auch durch Taten zu beweisen, indem sie die sachlich berechtigten Forderungen akzeptieren. Im übrigen ist auch von neutraler Seite in der letzten Zeit der Standpunkt eingenommen worden, daß die Leitung der Gemeinde geändert werden müsse. Wir haben hier kürzlich einen Leitartikel des ״Israelitischen F a m i der Gemeinde lienblattes“ zitiert, das sich seit langem eingehend mit Gemeindeangelegenheiten beschäftigt und nun zu dem Ergebnis kam, daß aus der veränderten Lage der Juden unbedingt auch eine organisatorische Konsequenz gezogen werden müsse. In einem Artikel in der Nummer vom 23. April hat das Familienblatt mit aller Deutlichkeit und Schärfe gegen die gegenwärtige Leitung der Gemeinde Stellung genommen und betont, daß die Liberalen nicht zur alleinigen Leitung der Gemeinde befugt sind. Es hieß in dem Artikel: ״ltn Ocmrindcvorstand selbst sitzen zum großen Teile als Vertreter der Mehrheit die gleichen Persönlichkeiten, die dem Ergetmis der Gcmcindewahlcn von 1930 ihre ausschlaggebende Stelhing in der Gemeinde verdanken.Sie sind auch in ihren Ideen und jiidivhen Auflassungen dem verbunden geblieben, was sie in der Wahlbewegung von 1930 als ihre Aufgabe in der Gemeinde bezeiehmten. In ihren Ansichten und Auffassungen ist keinerlei Wandlung eingetreten, geändert hat sich höchstens die äußere Art, die Dinge zu behandeln. Nun ist es für jeden erkennbar, daß zwisehen der Zeit von 1930 und der von heute die jüdische Situation eine völlige Veränderung erfahren hat, und daß demzufolge die Probleme jüdischer Arbeit völlig andere geworden sind. Dieser vielgestaltigen Wandlung kann mit einigen äußeren Konzessionen keinesfalls Rechnung getragen werden.“ Darauf erwiderte der Vorsitzende der Gemeinde, Heinrich Stahl, persönlich im Leitartikel des ״Jüdischen Gemeindeblattes“ vom 5. Mai. Stahl erklärt, cs sei nicht richtig, daß der Geist der Gemeindeleitung keine Wandlung erfahren habe. Die Leitung der Gemeinde habe gründlich um gelernt und der Aufbau des Schulwesens, ja auch der Aufbau Palästinas finde jetzt die liebevollste Förderung der Gemeinde. ״Den Autor des Aufsatzes aber trifft der Vorwurf, daß er, ohne das Interesse eines einzelnen zu wahren, ungerecht gegen eini Körperschaft gehandelt hat, und ein solches Vorgehen richtet sich, welches auch immer die Motive gewesen sein mögen, selbst.“ Von unserem Standpunkt aus haben wir stets anerkannt, daß besonders einzelne Persönlichkeiten der Gemeinde (es trifft freilich nicht für alle zu) sich bemüht haben, den neuen Aufgaben auch innerlich näherzukommen. Trotzdem bleibt es ein paradoxer Zustand, daß gerade diejenigen Teile der Berliner Judenschaft, die immer schon die Notwendigkeit dieser jetzt für die Gemeinde neuen Arbeitsgebiete betont haben und die naturgemäß infolge langjähriger Beschäftigung mit den Dingen auch Erfahrungen und Kenntnisse mitbringen — ganz zu schweigen van dem Geist, in dem die Arbeit geführt wird — in dieser Zeit ausgeschaltet bleiben. Die Gemeinde wird daher gerade im Sinne der Ausführungen von Heinrich Stahl sich der Forderung nach einer zeitgemäßen Umbildung des Vorstandes gewiß nicht entziehen können. Die jetzt begonnene Aktion hat mit Rücksicht darauf, daß in Berlin ein Drittel aller deutschen Juden wohnt, eine weit über das Lokale hinausgehende Bedeutung für die Frage der Führung des deutschen Judentums. Bialik-Feier im Kulturbund Die schon seit langem geplante Gedächtnisfeier des Kulturbundes für Bialik fand am letzten Sonntag im Berliner Theater vor einem leider nicht so zahlreichen Zuhörerkreise statt, wie man ihn eigentlich zu dieser Feier hätte erwarten können. Nachdem Susanne Stein mit ihrer schönen Altstimme Schuberts ״Allmacht“ gesungen hatte, hielt Rabbiner Dr. Max Nußbau m in außerordentlich lebendiger und einprägsamer Form die Gedächtnisrede. Er suchte die Wirkung Bialiks von drei Gesichtspunkten her zu umreißen: seine formalen Schöpfungen für die hebräische Sprache, seine Bedcutung für die Schaffung neuer Inhalte in der hebräischen Ben Gurion, Mitglied der Zionistischen Exekutive Jerusalem, auf der Durchreise von Jerusalem nach New York, landete am 5• Mai auf dem Flughafen Temfrethof in Berlin. Photo : Pint» Literatur lind seine Wirksamkeit als Künder eines neuen jüdischen Weltgefühls. Bialik wußte aus der hebräischen Sprache ein biegsames Instrument zu machen, auf dem die ganze Skala menschlicher Empfindungen ihren Ausdruck finden kann. Er brachte in die hebräische Dichtung den neuen Ton, er entdeckte wieder für die Juden die Natur und führte sie so allmählich aus dem Ghetto heraus, ln allem, was Bialik in seinem Leben getan hat und auf jedem Gebiet ist ein Qrundgefühl wirksam, das mit dem hebräischen Wort ״K i 11 n 11 s“ zu bezeichnen ist, und mit der Lieber- Setzung ״Synthese“ nur unvollkommen wiedergegeben werden kann. Auch in seinem äußeren Leben vollzieht sich dieser ״Kinnus“ in Bialik: Er umschließt in sich die Welt des Ghetto, der Haskala, des Chowewe-Zionismus und des Herzlsehen Zionismus. Vier Welten werden so in Bialik zu einer Einheit verschmolzen. Dies erklärt es vielleicht auch, daß er ausnahmslos von allen jüdischen Parteien verehrt und anerkannt wurde. An den Vortrag schloß sich die Rezitation einiger Gedichte Bialiks, die Edit Ester C orten vortrug. Auch am dem Prosa-Werk Bialiks gab sie einige eindrucksvolle Proben. Die Künstlerin, die vielleicht ein wenig indisponiert war und sich wohl deshalb nicht voll entfalten konnte, gab ihr Bestes. Gern hätten wir es freilich gesehen, wenn eine hebräische Probe aus den Schöpfungen des Dichters vor* getragen worden wäre; die Bereitschaft der Hörer hierfür ist sicher vorhanden. N» Richtigstellung, In unserem Bericht ״Jüdische Künstler im Dienste der Wohlfahrt“ sind zwei Irrt tim er unterlaufen: Nicht der Bezirk Westen, sondern der Bezirk Süd westen veranstaltete den Abend; und nicht Nelly Hirth, sondern Erika Stolzberg wirkte als Tänzerin mit. dom Wawr ragen. Iledda prustete. Sie rief zum Kahn hin, der sich nun drehte und bald mit Hedda um eine Biegung verschwunden war. Weiter ging einen Waldrain entlang. Er hörte wieder das Mädchenlarheri. Er wurde ärgerlich. Es war, als oh es ihn verfolgte. Da gewahrte er auf einer Bank, die unter den Arsten einer großen Buche stand, Hedda mit der Hutlerin in hellen Sommerkleidern. Weiter hätte noch auswriehen künne». Iledda sah ihn. Weiter ging mit raschen Sehrilten auf die beiden Mädchen zu. Ehe Weiter sein ,,gnädiges Fräulein“ aussprcchen konnte, hörte er: ,,Fräulein Iledda bitte, Herr Doktor.“ ״Und ich heiße Madclaine Julien“, wurde hinzugefögt. ,,Fräulein Madelaine bitte.“ Weiter mußte, lachen. ,,Also gut. Fräulein Hedda und Fräulein Madclaine.“ Weiter lat sehr erstaunt, die beiden Mädchen liier zu treffen. Hedda hatte das Gespräch auf jenen Gemeindeabend gebracht. ,,Sie verstehen zu sprechen, Herr Dr. Weiter“, hatte Hedda gesagt. Und Madclaine halte hinzugefögt: ״Ja, wirklieh, sehr gut. Es war sehr schön.“ ״Ich habe nicht alles verstanden,“ nahm Hedda wieder das Wort. ״Angleichung von Geburt, Schicksal und Idee, sagten Sie. Ich habe es behalten, weil ich es nicht verstanden habt'.“ .,Es war auch nicht klar ausgedrüekt,“ erwiderte Weiter. ,,Die Schuld liegt bei mir. Ich wollte sagen, daß das Erlobnismiißige, das wir in Schicklal und Idee mit unserer Umwelt gemein haben, Unterschiede der Geburt, nämlich, daß ich ein Jude hin und jener kein Jude ist, ausgloiehen kann. Oder, richtiger gesagt, ich, als der an Zahl Unbedeutende, gleiche mich an.“ ״Was ist denn Schicksal und Idee?“ fragte Iledda. ״Sie dürfen nicht so fragen“, meinte Weiter. ״Sie wollen keine philosophischen Erklärungen. Sie ■wollen wissen, was hier Schicksal und Idee bedeutet Nun, Schicksal ist hier das gemeinsam getragene, volkhafte Erleben. Idee ist da* Schöpferische, das Geistige, das zu mir hinstrahlt, das ich in mich auf nehme. Ich nehme es auf, und Millionen andere nehmen es auf. Es ist etwas Großes, daß dieses gemeinsam Empfangene die Iri-sich-Verschiedenen zu gleich oder ähnlich Empfindenden gestaltet. Sehen Sie, Fräulein Hedda, das ist ein schöner Sieg. Das Gemeinsame siegt über das Trennende. Wir wollen Gott dafür danken.“ ״Glauben Sie an Gott, Herr Doktor?“ Madclaine lachte auf. ״Gott ist doch da, Hedda.“ Alier Iledda meinte: ״Das frage ich nicht, sondern oh Dr. Weiter daran glaubt, so daran glaubt, daß es keim« Frage für ihn ist.“ Dr. Weller antworletc nicht. Seine Unruhe über dieses Mädchen wuchs. Das waren doch keine Gespräche mit Mädchen von 16 Jahren, wenn man durch grünes Blatlgewirr in einen tiefblauen Himmel blickte, wenn man noch den Zauber spürte, mit dem das Unberührte, das unbewußt Heranreifendc, Herandrängende einen gleichsam überfiel, gleichsam erschreckte. Erschreckte? Nein, es war kein Erschrecken gewesen, als er Iledda im Kahn gesehen halte. Weiter hatte ein Erstaunen empfunden, das etwas unbegreiflich Beglückendes in sich trug. Aber Hedda fuhr fort: ״Ich fragte mich in all diesen Tagen: W er glaubt an Gott? Wer? Der Lehrer Lev i. ja. Ich glaube, daß Gott seine Liebe ist, es scheint mir so. Der Habbiner? Sicherlich. Er dient Gott, er sagt es uns, man muß Gott dienen. Wir haben es gelernt. Er ist ganz von Gott durchdrungen. Mit dem ganzen Herzen und der ganzen Seele. Aber wie man dahin gelangt, daß man auch so dienen kann, wie der Glaube in uns wird, wie wir Gott finden, das weiß ich nicht. Ich hätte, fragen können, fragen sollen, aber — man findet nicht den Mul «1er —■ man dachte damals überhaupt nicht, vielleicht beides.“ Madclaine zuckle mit den Achseln. ״Ich kann Dich nicht verstehen, iledda. Ich bete jeden Tag. Ich gehe in den Tempel. Ich weiß, daß es einen einzigen Gott gibt. Was brauchst Du weiter zu fragen?“ ״Doch“, meinte Dr. Weiter. ״Ich verstehe Fräulein Iledda,“ ״Und Ihre Antwort?“ fragte Iledda. ״Meine Antwort?“ Dr. Weiter dehnte diese beiden Worte sehr. ״Ich will Ihnen etwas erzählen. Ich bin Jurist. Und ich bin gern Jurist. Aber es gibt noch andere Paragraphen außer unseren. So habe ich eine kleine Liebhaberei, eine, unendliche Liebhaberei....“ Dr. Weiter sah zum Horizont. Der Sonnenball stand schon tief. Weiche, seegrüne und gelbliche Streifen schwebten dort wie eine Liebkosung. Wie können wir das Erleben nur ertragen, dachte Dr. Weitet־. Eine eigenartige Stimmung überfiel ihn. Sein und Traum schwammen ineinander. Er hatte dieses Empfinden noch nie gehabt. Er kam sich lächerlich vor. So sprang er auf Heddas Frage zurück. ״Es ist merkwürdig, Fräulein Hedda. Zwischen Tag und Dämmerung fragen Sic: Glauben Sie an Gott? So wie man fragt: Haben Sie Ihren Regenschirm vergessen? Aber ich will antworten. Sie schauen abends durch ein Fernrohr in di« Sterne. Sie sehen einen Nebel. Sie erfahren, dieser Nebel ist ein Weltsystem, wie unsere Milchstraße. Nur einige Millionen Lichtjahre ron uns entfernt. Sie erschauern. Sie erschauern so, daß die Knie Sie nicht inehr tragen wollen. Sie schauen wieder durch ein (!las, durch ein Mikroskop. Sie erfahren, daß die Welt im Kleinen so un erfaßbar ist, wie die Welt im Großen. Sie erkennen eine Gesetzmäßigkeit in allem. Sie erschauern. Wie wollen Sie das nennen? Was stellt hinter diesem Erschauern?“ ״Sie glauben also, daß Gott hinter diesem Erschauern! steht?“ fragte Hedda. ״Habe ich Gott gesagt? Ich habe von etwas Namenlosen» gesprochen.“ ״Alicr können Sie zu dem Namenlosen beten?“ Dr. Weiter war dieses Examen sichtlich peinlich. Er erwiderte: ״Meine Ergriffenheit ist ein Gebet. Und nun, mein« Damen, mahne ich zum Aufbruch. Wenn Sie gestatten, begleite ich Sie.“ Es war ein eigenartiger Heimgang. Madclaine lachte. Dr. Wolter war bald ausgelassen. In Hedda kam Uebermut auf. Die Dämmerung spann sich in den Wald ein. Ein Geheim* nis schien alles anzutasten. Unwirklichkeit berührte die Dinge. Es war ein wundersames Weben in allem. Man fing an, h’iso zu singen. Iledda hatte eine klare Stimme, Matlelaincs Sang begleitete, und schließlich wurde Dr. Wellers Bariton die tragende Unterlage für die Töne der anderen. Dr. Weiter h«U° die beiden Mädchen unlergofaßt. Seine Hand schob sn״ tn Heddas Hand. Und plötzlich drückte er diese Hand. Diese tan der sechzehnjährigen Iledda. Es war alles so selbstverständlich- Aber nun fühlte Hedda mit dem Druck die Blulwarnic des Menschen, der neben ihr ging. Es war fast, als ob das Blu von Dr. Weiter in ihr Blut floß. Hedda löste sich leise von Dr. Weiter. Es schien ihr, daß ihr der Kopf zu schwer wurde. Uatkdas Her* klopfte zum Zerspringen. (Fort״u״״g יייי״ז