Mannheim
Compact Memory

Jüdische Rundschau · 1935-05-07 · Heft 37 (7.5.1935) · page 6

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Rundschau
Volume
40 (1935)
Issue
Heft 37 (7.5.1935)
Date
1935-05-07
Page
– (sequence 6)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
93% known words query
IRI
…/2651273-2653827-2653862--26812-2688216
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

5 entity mentions (1 not found in this text)

Seite 6 JÜDISCHE RUNDSCHAU Nr. 37, 7. V. 1935 Keine Einwanderungszertifikate für Palästina-Touristen Die Einwanderunfjsabteilung der Jewish Agency in Jeru- Salem hat folgende Mitteilung veröffentlicht: Die Abteilung hat bisher stets eine kleine Zahl von Zertifikaten der Arbeitcr-Schedulc zurückbehalten, um Bc- Suchern des Landes, die später eine Erwerbsmöglichkeit gefunden hatten und ihren dauernden Wohnsitz, in Palästina aufschlagen wollten, das Verbleiben als Siedler zu ermögliehen. Die Abteilung hat in solchen Fällen nur sehr selten und nach sorgfältigster Prüfung der wirtschaftlichen Verhältnisse des Einwanderungskandidaten und seiner Familienverpflichtungen Zertifikate ausgegeben. Im vergangenen Monat wurde der Abteilung von der Regierung mitgeteilt, daß diese in Zukunft die Zuteilung von Zertifikaten an Touristen dieser Kategorie nicht mehr bewilligen werde. Die Regierung ist der Ansicht, daß dieser Vorgang unfair ist gegenüber den im Ausland geduldig auf Zertifikate wartenden Bewerbern. Die mit der Regierung geführten Verhandlungen haben 2u einer Aenderung ihrer Haltung nicht geführt. Die Frage der Legalisierung des dauernden Aufenthaltes von Touristen, die schon lange im Lande sind, wird weiter von der Exekutive der Jewish Agency geprüft und bildet den Gegenstand gesonderter Verhandlungen zwischen ihr und der Regierung. Die interessierten Personen sollten sich jedoch bewußt sein, daß die Agency nicht in der Lage ist, ihnen durch Zuteilung von Zertifikaten zu helfen. * Warschau, 3. Mai. (JTA.) Das zentrale Palästina-Amt feilt mit, daß dank den Bemühungen der Exekutive der Jewish Agency den sogenannten Kapitalisten-Einwanderern mit einem Mindestverniogen von 100!) Pfund die Erleichterung gewährt wurde, daß sie sofort die Einreiseerlaubnis nach Palästina erhalten, wahrem! sie bisher längere Zeit auf eine Bestätigung ihres I inwanderintgsgesuches aus Palästina warten mußten. Wie eine Wiener zionistische Zeitung meldet, bekommen die englischen Paßstellen von ihrer Regierung in allernächster Zeit der! Auftrag, gegen Kaution (die von 2000 auf 1600 Schilling herabgesetzt wurde) die Visa für Palästina auf 15 Monate (statt wie bisher auf 3 Monate) zu erteilen. (Bestätigung dieser Nachricht steht noch aus. — Red.) Palästinensische Komödie ״Das fremde Kind” von W. Schkw&rkln Tel -Awiw, itn April 1035 In einem Zeitraum, geringer als ein Jahr, ist es das vierte Ensemble von Berufsschauspielern, das ein eigenes Theater in Palästina eröffnet. Diesmal sind es nicht Kräfte, die aus dem Ausland kommen und in einer Sprache, die sie im alltäglichen Leben noch nicht meistern, zu ihrem alten Beruf zurückwollen. Vielmehr handelt es sich fast ausschließlich um seit langer Zeit im Lande lebende Darsteller, die zum Teil bei den ersten Aufführungen in Erez Israel — noch vor Bestehen von ״Ohel“, ״Habimah“ und ״Matat6“ — mitwirkten. Die neue Bühne beweist zunächst eine sehr glückliche Hand in der Wahl der preisgekrönten Komödie des jungem Russen Schkwarkin, die Abraham Schlonski in flüssiges Hebräisch übertragen hat. Thema: das Mädchen Mania lernt die Rolle einer Verführten, die sich Sorgen um das Schicksal des von ihr erwarteten unehelichen Kindes macht. Ihr Gefühlsüberschwang wird von einer Freundin belauscht, die, den theatralischen Ausbruch für echt nehmend, den Anstoß gibt zu zahlreichen Komplikationen, mit denen der Autor durch vier Akte hindurch in einer äußerst witzigen Diktion zu unterhalten weiß. Daß Mania schließlich gar kein Kind bekommen kann, lost den Knoten zu einem vollendeten happy end, das mehrere glückliche Paare auf die Bühne führt. Ein geschickter Dramaturg hätte vermutlich durch Streichungen einiger Ucherflüssigkeiten und Zusammenziehung der vier Akte in drei die Schlagkraft des Spieles, das durch seine Apostrophlerung der sozialen Zustände Rußlands an Bedeutung gewinnt, gesteigert. Diese überwachende Hand scheint der Buhne noch zu fehlen, ebenst) wie die Regie von Michael Gor, der als Darsteller einen treffüchan russischen Vater abgibt, noch vieles hätte bessern können. Rachel Markus und Aktiva Kutait sind fraglos Talente, die aber einer energischeren Führung bedürfen, als sie hier zu spuren war. Bei dem großen Mangel, den die palästinensische Buhne an jungen weiblichen Darstellern aufzuweisen hat, wird ihr Weg mit großem Interesse zu verfolgen sein. Die geschlossenste schauspielerische Leistung des Abends bot Abraham Skinrtsch, der uns von Berliner Bühnen her noch wohl in Erinnerung ist. Er erweist sich in der Rolle eines vierschrötigen verliebten Jünglings als große komische Begabung. Mania ist Mirjam ß er n st t i 11-C oh cn, der es im Verlaufe des Abends gelingt, darüber hinweg/utäuschcn, daß diese Rolle der jugendlichen Naiven eigentlich eine andere Darstellerin verlangt. Sie findet oft einen eigenen Ton, der aufhorcheri läßt, und eine einfühlsame Regie hätte gewiß das Stereotype der Geste und Bewegung, das sich manchmal Von der Ganz; Palästina wurde in den letzten Tagen von einer außerordentlich starken Hitzewelle erfaßt. In Jerusalern zeigt das Thermometer 41 Grad Celsius im Schatten. Noch höhere Temperaturen herrschen in Tel-Awiw und in der Scharonebene. High Cotnmissioner Sir Arthur Wauchope hat eine Kommission unter dem Vorsitz des stellvertretenden Distriktskommissars, Pollock, mit der Feststellung der Grenzen von Petach Tikwah beauftragt. Diese Arbeiten stehen mit der beabsichtigten Umwandlung Petach Tikwahs in eine Stadtgeincinde im Zusammenhang. Die Regierung veröffentlichte den Entwurf einer Ver- Ordnung über die Regelung der Arbeitsbeziehungen zwischen Arbeitgeber und Angestellten. Das Gesetz setzt die kontraktliche Dauer des Arbeitsverhältnisses fest und ermächtigt die Regierung zur Festsetzung eines Lohnniinimums fiir alle Arten von Arbeitern. Der Bau des Gebäudes für eine Rundfunkstation der Regierung bei Jerusalem ist soeben in Angriff genommen worden. Der Bau ist auf eine Dauer von etwa einem Jahr berechnet. Bei der in den nächsten Tagen stattfindenden General- Versammlung der Palest ine Corporation soll das Kapital dieser Gesellschaft auf 400 000 Pfund erhöht werden. Der Vorsitzende des Direktoriums, Sir Robert Waley-Cohen, hält sich seit einiger Zeit in Begleitung der Direktoren Generalleutnant Sir Travers Clarke und Walter S. Cohen in Palästina auf, um eine Reihe von Unternehmungen zu überprüfen, an denen die Gesellschaft beteiligt ist. Das Kapital der Palestine Land Development Co. Limited soll von EP 100000 auf £P 250 000 erhöht werden. Die neue Emission wird gemeinsam von der Anglo Palestine Bank und Ashrai-Bank übernommen. (Palnews.) Bei der Jahresversammlung der Haifaer Jüdischen Handelskamtner kündigte der Leiter der Postverwaltung an, daß in Hadar Hacarmel ein neues großes Posta m t gebaut werden würde (an Stelle des jetzt in Betrieb befindlichen, das aus einem Zimmer besteht und für eine Bevölkerung von etwa 20 00Ü vollkommen unzureichend ist). Da der Seehandel im Hafen von Jaffa im letzten Jahre einen gewaltigen Aufschwung genommen hat (er betrug 1930 130 000 t, 1932 220 000 t, 1934 500000 t), unternimmt die Regierung eine Verbesserung des Hafens, wofür ein Betrag von 54 000 Pfund ausgeworfen wird. Es ist eine Ausbaggerung der gesamten Hafendammfläche vorgesehen, wobei sich eine Reklamation neuen Bodens ergeben wird, ferner die Errichtung zusätzlicher Zollschuppen. Der bis Ende Februar 1935 von der Palästina-Regierung erzielte Verwaltungsüberschuß wird offiziell mit 4 494 433 Pfund angegeben. Der Geldumlauf (Banknoten und Hartgeld) betrug Ende März 5 326 228 Pfund. Wie ״Palnews“ aus zuverlässiger Quelle mitgeteilt wird, slno die Gerüchte über Zusammenschlußverhandlungen der Palestine Electric Corporation Ltd. und Jerusalcm Electric & Public Service Ltd., die auch in der deutschen Presse aufgetaucht sind, ohne Begründung. Wie ״Palnews“ erfährt, sind die Vorbereitungen zur Einrichtung eines Röhrenwerkes, dessen Standort sich in der Nähe von Haifa befinden wird, zum Abschluß gebracht. Das Unternehmen wird als ״Palestine Tubes Company, Ltd.“ firmieren. Das Kapital beträgt £P 26 000. An der Gründung sind deutsche Juden als Fachleute in Verbindung mit einer palästinensisch-englischen Gruppe beteiligt. Der Kunstzahnexport der American Porcelain Tooth Company ist im Jahre 1934 auf £P 28 585 gestiegen gegenüber EP 23 674 im Jahre 1933. Im Jahre 1932 belief sich der Export auf nur EP 13 429, er hat sich im Laufe der beiden letzten Jahre also mehr als verdoppelt. (Palnews.) Eine japanische Handelsdelegation hat mit den Vertretern der Handelskammern für Jaffa und Tel-Awiw störend bemerkbar macht, gelindert. Sara Maler als Mutter, Lena Man und die Herren Hermann, Teomi, Freitag und Ariel ergänzen das Ensemble. Das Bühnenbild in dem für den neuen Zweck umgebauten Jascha Haifez-Saal schuf Genia Berger mit viel Geschmack und geschickter Ausnutzung des an sich etwas beengten Szenen-Raums. Das Publikum belachte dankbar jede Pointe des Dialogs und nahm den Abend äußerst beifällig auf. Manfred Geis Jüdische Musik. Im neunten Abonnementskonzert des Symphonieorchesters der ״Philharmonischen Union“ in Tel- Awiw unter Leitung von Michael Taube wird erstmalig in Palästina ein Programm durchgeführt, das ausschließlich dem symphonischen Schaffen jüdischer Komponisten gewidmet ist. Öie Programmfolge lautet: Rathaus: Kleines Vorspiel, T och: Bunte Suite, Stern berg: Der brave Soldat, Bloch: Concerto grosso, Mendelssohn: Scherzo aus dem Som* mernachtstraum, Mahler: Lieder. Woche eine längere Besprechung abgehalten, in der auch die Mäg. lichkeit des Exports palästinensischer Waren nach Japan erörtert wurde, ln Betracht kommen Orangen, Pottasche und künstliche Zähne. Die Zementfabrik Nescher bei Haifa, die bisher ihre eigene Stromanlage im Betriebe benutzte, stellt sich auf die Stromzuleitung der Palestine Electric Corporation (Ruthenberg-Gesellschaft) um. Der Zitrusexport Palästinas vom Beginn der lautenden Saison bis zum 31. März betrug 6 831 720 Kisten gegenüber 5 277 583 Kisten in demselben Zeitraum des Vor• jahres. Wie das Hauptbüro des Keren Kajemeth Lejisrael mitteilt, wurden in den letzten Monaten vom Nationalfonds 6000 Dunam Boden neu erworben. Ein Teil hiervon entfällt auf städtische Grundstücke. Der Bodenbesitz des Keren Kajemeth in Palästina ist somit auf rund 350 000 metrische Dunam angewachsen. Die Regierung beginnt im Norddistrikt mit Aufforstungsarbeiten. Insbesondere in der Umgebung von Safed und Meron werden auf den Bergen junge Waid- Schonungen angelegt. In der landwirtschaftlichen Schule am Berge Tabor werden mehrere neue Wohngebäude errichtet. In der Arbeiterinnenfarm Ajanoth (bei Ness-Zionah) sind im April die neuen Gebäude von der ״Wizo“ und dem Arbeiterinnenrat eingeweiht worden. B a 1 f o u r i a h und Moschaw Merchawjah erhalten in diesen Tagen elektrisches Licht. Es sind das die einzigen zwei Siedlungen in der Ebene Jesreel, die bisher nicht an das Netz angcschlossen waren, jede der landwirtschaftlichen Siedlungen im Etnek erhält jetzt eine Kühl« a n 1 a g e für die am Orte produzierte Milch. Die Regierung hofft, bis Ende des Sommers die Wasserversorgung Jerusalems von Rass El Ejn vollendet zu haben und noch vor Beginn der Regenzeit mit der neuen Wasserverteilung zu beginnen. Jerusalem erhofft von der Fertigstellung dieses Werkes nicht nur eine Erleich• terung der Wassersnot, sondern auch einen neuen Antrieb für Baugewerbe und Industrie. ln letzter Zeit wurden in der Umgebung von Tiberias große Bewaldungsarbciten durchgeführt. Die Pica hat 50 000 Bäume gepflanzt, die Baumpflanzungsgesell- Schaft soll in diesem Jahr 10 000 Bäume pflanzen, auch die Regierung beabsichtigt, die Berge in der Umgebung von Tiberias zu bepflanzen. Den in letzter Zeit durchgeführten Erhebungen zufolge werden die Missionsschulen in Bethlehem, Safed und Tiberias von 36 jüdischen Kindern im Alfer von 7 bis 14 Jahren besucht. Es handelt sich meistens um Kinder, deren Mütter von ihren Männern verlassen wurden. Die Tel-Awiwcr jitdische Gemeinde hat einen Betrag von 100 Pfund zur Eröffmang von zwei Schulklassen bewilligt, in denen Kinder unterebracht werden sollen, die jetzt Missionsschulen in Jaffa esuchen. In Haifa wurde die Versammlung des ersten jüdischen Seemanns-Verbandes abgehalten. Hundert jüdische Matrosen, Stewards und andere Schiffsangestellten sind detn Verbände beigetreten. In Haifa machte sich eine Knappheit in syri* sehen Pfunden bemerkbar, weil die chauranischen Arbeiter ihre Löhne für ihre Familien zu Hause in syrischer Währung überwiesen. Im Bericht über die Weltkonferenz der Wizo in Tel-Awiw (״Jüd. Rundschau“ Nr. 31/32) ist in der Namensliste der neugewählten Mitglieder der Oaluthexekutive der Name von Frau Dr. S. Lewite, Warschau, versehentlich fortgelassen worden. Dr. Arthur Brünn, der dieser Tage seinen 50. Geburtsta^ feiert, tritt nicht oft und nicht gern an die Oeffcntlichkeit. Aber um so mehr ist es Pflicht der Gemeinschaft, bei solchem Anlaß Verständnis dafür zu bekunden, daß auch stilles und persönliches Wirken ein wesentlicher Beitrag zum nationalen Aufbau ist. Dr. Brünn konnte seine schon 1912 gefaßte Absicht, nach Palästina zu übersiedeln, erst 1925 verwirklichen. Neben seiner Arbeit als Kinderarzt hat er sich intensiv mit jüdischen Dingen beschäftigt und in persönlichem Ringen den Weg zu einer echten jüdischen Religiosität, die auch die traditionellen Formen beachtet und bcseelt, gefunden. Er ist einer von denen, die wissen, daß eine jüdische Wiedergeburt nicht durch übernommene Formen des Nationalismus bewirkt werden kann. Das bestimmt seine Haltung zu den menschlichen Dingen des Aufbaus, vor allem auch in der Frage der Beziehung zu den Arabern, worüber er sich mehrmals in der ״Jüdischen Rundschau“ geäußert hat. Wir wünschen ihm und uns, daß dieser Geist in weite Kreise des werdenden Volkes ausstrahle. Dies sei als Glückwunsch zu seinem 50. Geburtstag ausgesprochen. ״Der Zionitmut entrebt für da• jüdische Volk die Schaffung einer öffentlichrechtlich gesicherten Heim• stätte in Palättina“. Im Zeichen dieses Programms kämpft die Zionistische Organisation seit 38 Jahren für die nationale Wiedergeburt des jüdischen Volkes in Palästina Wer den Schekel zahlt, bekennt sich zum jüdischen Volk und zum Zionismus als dem Schöpfer des neuen jüdischen Palästina. Zahlt den Schekel Werbt für ihn! Schekallm können an folgenden Stellen gezahlt werden. Berlin Ni Buchhandlung Poppclaucr, Neue Friedrichstr. 59: Apotheker Salinger, Neu« Königstr. 74; Kaufhaus Goldstein, Schönhauser Alice 112; Finder, Alte Schönhauser Str. 54; Buchhandlung Gonzer, Oranienburger Str. 26; Buchhandlung Salis, Grenadier str. 30; Misrachibüro, Roscnthaler Str. 55; Atlantic Expreß, Reisebüro, Friedrichstraße 100 (S-Bahn); Berlin W: Juwelier Schweid, Augsburger Str. 23; Buchhandlung Kedein, Dahlmannstr. 8; Buchverleih Rekord, Charb, Berliner Str. 49; Tennisklub Bar Kochba, 1 .<'ihniz-.tr. 49-53; Papierhandlung Lippmann, Trautenaustr. 18; BZV.-Heim, Kantstr. 54; BZV.. Büro, Meinekestr. 10; Berlin S! Cigarrenhaus Epstein, Jerusalemer Straße 9; Papierhandlung Ilepner, Inselstr. 8 a; Dentist Schwalb, Herrnannstr. 46; Jacob Krieger (Laden), Prinzessinenstr. 12; Berlin NW« Cigarrengeschäft Hirschfeld, Jagowstraßc; Conditorei Hansa, Flensburger Str. 19; Berlin Oi Max Feig, Strausberger Str. 24. Beuttieni ZOG״ Kaiser-Franz-Joseph-PIatz 4; Breslau■ ZOG,, Gartenstraße 25; Buchhandlung Brandeis, Karlstr. 7; Buchhandlung Lichtenstein, Kaiser-Wilhelra-Str. 39; Dresden 1 ZOG״ Grunacrstr, 13; Düsseldorf: ZOG., Adolf-IIitkr-Str. 3; Frankfurt a. M.t ZOG., Untcrlindau 21; Strauß’.scho Buchhamlhing, Bkbergus.se; Buchhandlung Rawcr, Batton straße; Drogerie Schneemann, Schillerstraße; Bell! ClialtK, Finhorngassc 4; Zionistisches Sekretariat, Umerlimlau 21; Hamburg: ZOG., Brahms-Allee 10; Hannover: ZOG., Artillerie• straße 18; Karlsruhe: Racr & Elend, Kai-evstiaße 209; KKL- Büro, Seminarstr. 10; Kotknwsky, August-Dürr-Str. 4; Palästina- Beratung, Rittcrstr. 8; Buchhandlung Anna Beisinger, Kat Ist r. 30; Bielefeld, Kaiscrstr. 70; Karl Ticfenbronncr, Kroncnstr. 15; K8ln! ZOO״ Cäcilicnstr. 18-22; Königsberg: ZOG., Synagogaistr. 14-15; Kahait & Pape, Vorst. Langgasse 74; J. Landau, I’oststr. 16; Bazar zur Rose, Ilufenallce 25; Leipzig: ZOG., Kcilstr. 4; Geschäftsstelle des Bar Kochba, Brühl 45; Geschäftsstelle des Ilcchaluz (Jticl. Jugendheim), Elster.str. 7 (Tel. 23 205); Magdeburg! Lehrer Rosenberg, Große Schulstr. 20; Zweigstelle des Palästina-Amtes, Kaiser- Wilhelm-Pl. 2; Mannheim: ZOG., Kari-l.udwig-Straßc 38; München: ZOG., Schlosserstraßc 2; München - Gladbach: Dr. ■ned. S. Loch, Scliillerstraße 64; Stettin: Bar - Kochba - Heim, Klostcrhof 2, I: Berta Spitzer, KaiseT-Wilhc!m-Str. 42; VVorcczck & Braver, Kleine Domstr. 18; Stuttgart: ZOG., Schloßstr. 27; Tilsit: Arthur Flachsmann, Schlageterstr. 2 a; Edith Dotainski, Schulstr. 48. Schekel-Aktion 5695 Zionistische Vereinigung für Deutschland Berlin W15 Meinekestr. 10 t

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.