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Jüdische Rundschau · 1935-05-03 · Heft 36 (3.5.1935) · page 5

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
40 (1935)
Issue
Heft 36 (3.5.1935)
Date
1935-05-03
Page
– (sequence 5)
Language
German
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i. V. 935ו JÜDISCHE RUNDSCHAU . Die Juden cklegung zu ׳, hätten sie itokolle“ da• itten wurde, 1 die letzten krieg, einder ״Protos“ über das Fleischhauer >llen“ weder e Fälschung baucr negatiy!men kiinntea, haben könne, te er sich in 1, unter Vcr. lischc Schrift, der Verfasser :11t unter Zu. rehenden Kr. lworfen hat«, cs Zionismus‘, n sein könne Id 1cm Zwecke Jedenfalls b«. Quelle über 11 mt als dem müssen.“ gen für heute cn aus einem erschienenen!ruckt worden xemplanen im dieses Briefes len P r ä s i Prozeß. Nach 1 das arischer Oberstleutnant »rtlichen Vcr• rsurhte, indrm daran schuld :klären.“ n, wie sie der ncrWtist sehen Zeitung ithalten war, Palästinensische Umschau NR. 36, 3. MAI 1935!den genug erlebt, (trag jüdischer :t Sympathien die sich in*;sgescllscha'ien >icse Versucht ■on Partei «md;e-Erlaß ver• steriurn Dr. ust, daß die zu schaffen, mg von mm sefremde deutsch• mdkörper ersetzend 1 höheren Itcn. Ihre ג zu er* htarier mit von Front• s ״so!!-•. ׳: I Mädchen• :hen stehen ß in Berlin sich eine t. In Berka!1 auf den ligung von ׳en Schulen p r o v i 1 ת• )ffenbar jür war. — des Zur Lage des palästinensischen Außenhandels » Von Dr. Alfred Marcus, Haifa Handels- und Zahlungsbilanz Von außen betrachtet, hat sich die Problematik der palästinensischen Handelsbilanz im Jahre 1931 weiterhin verstärkt. Die Wareneinftthr belief sich auf £ 15 152 000, die Warenausfuhr auf £ 3217000, cs verblieb also handelsbilanzmäßig ein Einfuhrüberschuß in Höhe von Pfund 11935 000. Im Vorjahr ergab eine Einfuhr im Werte von £ 11 123 000 bei einer Ausfuhr im Werte von £ 2 591 000 einen Einfuhrüberschuß von £ 8 532 000. Palästina hat also, immer vom reinen Warenhandel aus betrachtet, im Jahre 1931 an den Weltmarkt für seinen Eigenbedarf ca. £ 3,5 Millionen mehr an Zahlungen geleistet als im vorangegangenen Jahre. Es ist bekannt, daß diese Erhöhung der palästinensischen Zahlangen an das Ausland in ihrem Saldo nur möglich geworden ist durch das Bestehen eines umfangreichen Kapital! inportes. Die Zahlungsbilanz des Landes — so groß war der Kapitalimport 1931 — blieb jedenfalls im Gegensatz zur Handelsbilanz aktiv. Es ist klar, daß es sich hierbei um keinen Dauerzustand handeln kann. Das Mißverhältnis zwischen palästinensischer Einfuhr und palästinensischer Ausfuhr muß stark reduziert werden. Es kann ja auch einmal der Fall eintreten, daß der Kapitalimport stoppt und die Einwanderung mit ihrem zusätzliehen Konsumbedarf dennoch anhält. Dann würde sich das Land in einer katastrophalen Situation befinden. In Erkenntnis dieser Tatsache legt man heute größten Wert darauf, das zur Zeit hereinströinende Kapital nach Möglichkeit derart produktiv anzulegeu, daß es nicht wieder für Konsumgüter, sondern für P r o d u k t i o n s g ii t e r Verwendung findet. Selbstverständlich ist das in dieser Zeit des Ueberganges doch nur teihveise der Fall; denn das Land liefert ja noch nicht genügend Konsumgüter fiir seine Bevölkerung und diese müssen daher auch in steigendem Maße aus dem Auslande gekauft und niit importiertem Kapital bezahlt werden. Die Tendenz, den Anteil der im Lande seihst auf Kousuingüter zu verarbeitenden importierten rohen Halbzeuge am Ciesamtimport za steigern, kommt daher, obwohl sie deutlich vorhanden ist, in der Statistik für 1931 noch nicht klar zum Ausdruck, aber wesentlich auch deshalb, weil in der Rubrik, die den Import von Fertigw-aren umfaßt, in stark gestiegenem Maße fertige Produktionsmittel enthalten sind und fernerhin Materialien, | die dem Bau von Fahrikationsanlagen dienen. Eine Analyse der Importziffern zeigt das. Analyse der Einfuhr Unsere Einfuhr an Rohstoffen und Halbfabrikaten zur Weiterverarbeitung hier im Lande stieg absolut genommen von £ 836 000 im Jahre 1933 auf £ 1 077 000 im Jahre 1934, aber relativ gesehen sank sie von 7,5 auf 7,1 0/0 der Gesamteinfuhr. Wenn man aber auf der anderen Seite in dem oben angedeirtete״ Sinne berücksichtigt, daß in der Gruppe Fertigfabrikate im Jahre 1934 industrielle Maschinen für etwa l£ 1,1 Millionen stecken, und im Jahre 1933 nur für etwa l£ 400 000, so zeigt sich, daß die Tendenz zur Produktiv!'- sierung des importierten Kapitals doch sehr stark vorhanden ist. Der Anteil unserer Maschineneinfuhr an der Gesamteinfuhr von Fertigfabrikaten stieg von zirka 7 00׳ auf rund 9,3 0/0, und diese Tatsache ist wesentlich und bezeichnend für die ganze Entwicklung. Dabe! ist aber unsere Gesamteinfuhr an Fertigfabrikaten von £ 5,7 auf 9,1 Millionen den absoluten Werten | nach gestiegen. Man muß außerdem in dieser Steigerung der Fertigfabri- | kate-Einfuhr auch den gewaltig angewachsenen Import an Baumaterialien aller Art in Rechnung stellen, ternerhin an Materialien für landwirtschaftliche Bewässerungszwecke und dergleichen. Allein unser Import an Rundeisen und Rohren für diese Zwecke war im Jahre 1931 soviel hoher als im Vorjahr, daß hierdurch schon ein ganz erheblicher Teil der Steigerung der Fertigw arcneinfulir erklärt wird, und auch diese Materialien kann man ja doch nicht ohne weiteres als Konsumgüter bezeichnen, mag man auch darüber streiten, ob sie als Produktionsmittel angesehen werden können. Da wir in kurzer Zeit dazu übergehen werden, viele derartige Materiaden im Laude seihst aus eingeführten Halbzeugen hcrzustellen — in bezug auf Gußrohre ist dies zum Beispiel bereits der Fall, in bezug auf andere eiserne Installationsmaterialien, Badewannen, Wasserkästen asw. ebenfalls — kann damit gej rechnet werden, daß die entsprechenden fmport/ifferu in der [ nächsten Zeit bereits erheblich sinken werden. Der Weg der ßroduktivisierung des importierten Kapitals wird liier deutlich; "ir befinden uns eben zur Zeit i!1 der Investitionsperiode und dürfen uns deshalb auch nicht darüber wundern, daß dies |n einem angewachsenen Einfuhrüberschuß zum Ausdruck kommt. Nur so kann man in Saldo unsere Außenhandels- Manz betrachten und nicht etwa nur die rohen Ziffern als solche. Diese geben freilich ein unerfreuliches Bild unserer Handelsbilanz, aber es liegt in der Natur der Dinge, daß die palästinensische Wirtschaft in dieses Entwicklungsstadiuin eingetreten ist. Es sei noch darauf liingewieseti, daß unser Import an 1-cb e ns m i 11 e 1 n und Getränke n sich nicht in dem Ausmaß erhöht hat, wie mar! dies wohl vielfach annimmt, fcr 5jkg absolut genommen von £ 2,4 auf 2,9 Millionen und M relativ damit von zirka 21 auf zirka 19 0/0 unserer Gesarriteinfuhr. Die gute Ernte des vergangenen Jahres hat hier- *,H eine große Rolle gespielt. Auf der anderen Seite ist 111Wr Import an Obst gewaltig angestiegen, insbesondere der ■>n Aepfeln, fernerhin der an Eiern und Geflügel. Aber auch “le Geflügelcinfuhr erfolgte zu einem Teil nicht zu Konsum- 2"ecken, sondern zu Zuchtzwecken, war also in dem oben *11gedeuteten Sinne wenigstens teilweise produktiv. Sehr stark gestiegen ist auch die Einfuhr an Butter, Käse und sonstigen Milchprodukten und an Fischen. Die palästinensische Wirt- Schaft hat in dieser Hinsicht noch außerordentlich viel nachzuholen — wenigstens quantitativ — und es muß erwartet »»den, daß das Anlage suchende Kapital die große Chance, 016 sich hier bietet, in Zukunft stärker ausnutzt als bisher. Anteil der Herkunftsländer Hecht interessant ist auch die Entwicklung unserer W a - '*״einfuhr nach Herkunftsländern. Die Gcstal- ’1®g dieser Verhältnisse während der letzten beiden Jahre 1*igt die folgende Tabelle: Landwirtschaftliche Probleme In der Versuchsstation der Palästina-Regierung hei Akko fand eine Landwirtetagung statt, an der neben Regierungsbeamten hunderte jüdische und arabische Bauern teilnahmen. Sir Arthur Wauchope hielt eine Ansprache, in der er u. a. die Schaffung einer landwirtschaftlichen Hypothekenbank ankiindigte. Der High Cornmissioner teilte ferner mit, daß die Regierung auch weiterhin der landwirtschaftlichen Versuchsstation in Rechowoth eine jährliche Subvention von 3000 Pfund gewähre, und daß weitere 390 Pfund für Forschungsarbeitcn auf dem Gebiet der Zitruszikhtung bcwilligt wurden. Ferner beabsichtigt die Regierung, großzügige Aufforsfungsarbciten durch/uführen. Zu diesem Zwecke werde sie Palästinenser nach Oxford schicken und sie dort im Waldbau ausbilden lassen. Ji/chak W i I k a n s k v, der Leiter der Landwirtschaftliehen Versuchsstation der Jewish Agency in Rechowoth, dankte namens der jüdischen Landwirte für das Interesse der Regierung an der Förderung der Landwirtschaft. U. a. hob er hervor, daß durch die Veranstaltung dieser Landwirtetage die sehr erstrebenswerte Zusammenarbeit zwischen jüdischen und arabischen Landwirten angeregt wird, was die Bcziehungen zwischen den zwei Völkern verbessern werde. Namens der arabischen Landwirte sprach Abdul Kahim Nawulsi, ein führender arabischer Gutsbesitzer, der insbesondere der Regierung für die Vereinigung tler Bodensteuer mit dem Zehent (Osdier) zu einer Abgabe dankte, sowie die Be• muliungcn der Regierung um die Erzielung von Handels• Verträgen mit den Nachbarländern zwecks Ocffnung neuer Märkte anerkannte. Die Gefahr der Orangen - Ueberproduktion Der High Cornmissioner Sir Arthur Wauchope lehnte den Vorschlag des j ii d i s c 11 c 11 B a 11 e r 11 v e r b a n d es Pa• lästinas ab, wonach für die Anlage von Ncupflan• zungen von O r a 11 g e n e i 11 e P a u s e von fünf Jahren festgesetzt werden sollte. Er erklärte, daß eine solche Begrenzung zwecklos sei, solange sie nicht international vorgcnommcii werde. Die Jewish Agency, die gleichfalls gegen den Vorschlag der Landwirte Stellung nahm, forderte von der Regierung Maßnahmen zwecks Erleichterung des Absatzes sowie die Bestimmung, daß bestimmte Landflächen innerhalb der Orangeiszone der gemischten Wirtschaft Vorbehalten bleiben und daß aridere Kulturen gefördert winden, um die Gefahren der Monokultur zu besei igeii. Die Regierung hat eine Somlerkommission eingesetzt, bestehend aus Beamten und Vertretern der Uraiigeniridustrie, um die Transportmögliclikeitcu für die wachsende Zitruscrnte zu studieren. Die Ausfuhr aus der Ernte 1935 durfte ca. 7fö Millionen Kisten betragen. In! Jahre 1936 wird die Steigerung der Produktion sehr groß sein. 1933 1934 Herkunftsland Wert der Einfuhr "/׳, der Ge• Samteinfuhr Wert der Einfuhr % der Ge• **mteinfvhr Werte in 1000 £P. England 1.950 n,5 2.960 19,5 Aegypten 1.208 10.9 456 3,0 Deutschland 1 193 10.7 1.658 10,9 Syrien 942 8,5 1 083 7,1 Ik S.A. 838 7,5 1.283 8,5 Rumänien 581 5,2 953 6,3 Frankreich 459 4,1 4t7 27 Türkei 364 3,3 495 3,3 Italien 357 3,2 4SI 3,2 Japan 349 3,1 593 3,9 Belgien 346 3,1 620 4.1 Tachechotlovakti 312 2,8 514 3,4 Polen 289 2,6 475 3,1 Oesterreich 186 1.7 348 2,3 Aut eine Analyse dieser Ziffern im einzelnen muß aus Raumgründen liier verzichtet werden. Nur einige wichtige Tatbestände: Der Anteil Aegyptens und Syriens, also der unmittelbaren Nachbarländer Palästinas von wirtschaftlicher Bedetitung, belief sich im Jahre 1930 auf 37,6 0/0 der Gesamteinfuhr, im Jahre 1933 nur noch auf 19,4 0/״ und im Jahre 1934 ist er sogar auf 10,1 0/0 gesunken. Die Veränderung des ״weltwirtschaftlichen Ortes“ Palästinas zeigt sich hierin sehr deutlich. Die Einfuhr aus Japan ist absolut genommen weiterhin stark gestiegen. Es wird sich zeigen, ob jetzt hiergegen Maßnahmen ergriffen werden können, nachdem dieses Land dem Völkerbund seit einigen Wochen auch formell, nicht mehr angehört. Die Steigerung der deutschen Einfuhr ist hier kürzlich eingehend behandelt worden. Die Ausfuhr Aut der Ausfuhrseite ist eine geringe Erhöhung des Exportes an Rohstoffen und Halbmaterialien festzustellen, dagegen ein Rückgang des Exportes an Fertigfabrikaten, der seinen Grund in der erhöhten Aufnahmefähigkeit des Landes LUZERN Schiller Hotel Garni Alle Zimmer mit Telefon und fJif ß. Wasser od, Bad Zimmer ▼. Fr 4,50 •n, Pension ab Fr , 1150. Autoboxen selbst hat. Die Ausfuhr an Lebensmitteln und Getränken, also wesentlich die an Orangen ist von £ 2 216 000 im Jahre 1933 aut £ 2 865 000 im Jahre 1934 angewachsen. Diese Ziffern fallen gegenüber den Einfuhrsteigerungen natürlich kaum ins Gewicht. Aber Palästina wird überhaupt von seiner Export- Seite 11er vorläufig nur wenig zur Balancierung seiner Außenhandelsbilanz beitragen können. Der wesentliche Beitrag in dieser Hinsicht muß aut der Einfuhrseite liegen, das heißt nach der Ucberwindung der gegenwärtigen Investitionsperiode durch die Erreichung einer Produktionsperiode, die den Import an Fertigwaren stark zurückgehen und den an Rohstoffen und Halbfabrikaten dafür anwachsen läßt. Das würde zwar bedeuten, daß mengenmäßig der Import immer noch steigt, wertmäßig aber fällt. Es ist kaum anzunehmen, daß wir schon 1935 in dieses Stadium eintreten werden. Aber bei einer einigermaßen ungestörten Weiterentwicklung können und werden wir es in einigen Jahren erreichen. Bialik-Vision bekanntlich kein e schrieb, wirkt und durch eine im Skizzenhafter! en eines Lyrikers Festspiel während der Blalik• Ausstellung Tel• A iv i w, im April 1935 Das Vereinen von Tradiiion und Neugestaltung, ohne jemals ins Extreme zu verfallen, machte Biahks besondere Position aus. Niemals kann es seine Absicht gewesen sein, daß die Tat, das Erwachen aus der Lethargie des Galuth, unser geistiges Gut in den I lintci grund drangen oder gar verdrängen könnte, daß der Auf Hau die Tradition erschlage. So mußte man aber den Sinn des Szenariums verstellen, das während der Bialik-Tage vor 1ms abrollte. Ein Verfasser ist nicht genannt. Bialik wa Dramatiker. (Das, 'aas er für die Buh durch die Echtheit der .Milieu-Sutiideiimg liebenswerte Dialektik, bleibt aber immer stecken.) Es ist daher ein Wagnis, das Selia gleichsam btilnienbihig machen zu wollen durch umkleidende Texte, durcii cliorische, musikalische und tänzerische Beigaben. Aber es ist eine Idee, die ihren Erfinder ehrt, die bei Erfüllung gewisser Voraussetzungen vielleicht sogar restlos hätte gelingen können. Das Szenarium zeigt etwa folgende Anordnung: Aufmarsch der seit Jahrtausenden in alle Welt verstreuten Judenheit, Absonderung eines Oratorium-Chores, eines Sprechers und einer Gruppe von etwa 50 Schauspielern, die während des Abends die Szene beherrschen, mit der Aufgabe, das Ringen der Judenheit in der Golali zu veranschaulichen, die Sammlung des Volkes! nach dem erweckenden Ruf zur Tat, Tod des Galuth-Juden! und das Erwachen einer neuen Generation im Zeichen der Volkwerdung. Die Bühne des Amphitheaters auf dem Tel-Awiwer Messegelände war bei Verwendung einfachster Hilfsmittel zum e'rstcmnal hervorragend ausgenutzt. Der Bühnenbildner Sapojnikow teilt die riesige Rückwandfläclie des Tozereth Haarcz-Pavillons durch eine in die Diagonale laufende Treppe, benutzt für den Aufzug einer etwa 700küpfjgeu Statisterie die zur Buhne führenden Wamlelgange und die Dächer der nächstgelegenen kleinen Pavillons. Die Kostüme waren abgewandelt von der Zeit der Eempel/ersiortmg an bis zur modernen palästinensischen Arheiterkleidung, ein Variationsreielitmn, der freilich einen Vergleich mit dem noch haftenden Bild des Tel-Awiwer Purim-Uni/ng ließ. Die I lamllung selbst spiel' Bcth I lamidrasch, Der ״Inlpu!“ ein ge fügte Dichtungen Biahks und Sprechers, der gegen Schluß des Produktivität der '״Tahiitnlisteii'•, bricht, sie sterben läßt und das V< der Arbeit verwandelt. Die darstellenden Kräfte ׳ der 11 ab im ab gestellt, über Gelegenheit und hei Proilnk biiline, von der »las gesproe mehrere Mikrophone dringt, sagen läßt. Ilöehstens schon lialien wird, Vorbilder der pa lieh zu kopieren. Die Regie Fried la 11 d, der für einen refbun für gute Ausnutzung der Bühnenm ■s nicht ganz unterdrücken ausschließlich in einem wird unterbt ochen durch durch die Sentenzen eines 'ian/.en hin, über die Unler ,,Batlanim" den Stab llv des Buches in ein Volk Der Austritt der Revisionisten Tel-Awiw, 30. April, (Palcor.) Die allgcmein-zionistisclie Tageszeitung ״Haare/.״ widmet dem Austritt der Revisionisten einen Leitartikel, worin sie erklärt, diese Aktion bedeute einen politischen Selbstmord der Rcvisionisten. Das Ende ihrer Partei werde ähnlich sein dem der Territorialistcn, die sieh 1905 vom Zionismus separiert haben tma schließlich aus dem jüdischen Leben verschwunden sind. Die Zeitung erhebt schwere Vorwürfe gegen die Revisionisten, von denen sic sagt, sie hätten niemals an aufbauender zionistischer Arbeit teilgenommen, sondern sich darauf beschränkt, bei KongrelHvalilen Schekel zu kaufen und dann beim Kongreß Obstruktion zu treiben. Ihr Austritt könne für die zionistische Bewegung heilend sein, indem endlich der Hauptgrund der inneren Krise beseitigt wird. Nunmehr müsse die Schaffung einer breiten Koalitions-Exekutive mit einheitlichem Programm in Angriff genommen werden. Die Palästinaeinwanderung betrug Im März nach der Statistik der Regierung 6800 Personen, ferner wurde 277 Touristen nachträglich die Niederlassung gestattet, 80 daß der Zuwachs insgesamt 7077 Juden betrug. Diese Zahl stellt einen Rekord seit Beginn der jüdischen Ein- Wanderung nach Palästina dar. Im ersten Vierteljahr 1935 sind 16 836 Immigranten ins Land gekommen. ulen vom dramatischen Studio vrcii Können hei einer solchen n aut der riesigen Frciücht- 1e Wort /tun Zuhörer durch h nichts Entscheidendes aus- )Viel, da IS man sich zu hüten fineimiw'licii Buhne allzu deutag in den Händen von Zvi ״׳losen Ablauf des Spieles, gliclikeiten ebenso sorgte, wie er dein Massen-Atifmarseli zu grollt r Wirkung verhalt. Die Einstudierung des Bewegiing-tcchuischeii und 4 äiizerischen besorgte sehr eindrucksvoll Gertrud Krauß, Das Orchester und die Chöre wurden dirigiert von F ״ r d 11 aus- B e n - Z i s i. Die Musik seihst stellte ein ziemliches Gemisch dar, in dem sowohl Beethovens Trauermarsch aus, der ״F.roica" wie Mandels ״Judas Maccabäus“ Verwendung fanden. Fs muß anerkannt werden, daß das Ganze seihst eine respekteinflößende Summe von Arbeit in sich barg, und es ist schade, daß ihr nicht ein dramatischer Vorwurf als Grundläge diente, der in Verbindung mit dem Namen und dem Andenken Bialiks gerechtfertigter gewesen wäre. Manfred Geis Die deutschen Templer in Palästina.!Jeher die Zahl der deutschen Kolonisten in Palästina (schwäbische Templer) sind vielfach falsche Vorstellungen verbreitet. Nach der Zählung von 1932 betrug die Zahl der Deutschen in Haifa 509, in Jaffa 2(16, in Jerusalem 250, in Sarona 251, in Wilhelma 230, jn Bethlehem 100 und in Waldhcim 78, zusammen also ungefähr 2000. Abgesehen von den prosperierenden Bauern- Siedlungen haben die Deutschen in den Städten einige gut renommierte Industrieimteriiehmutigen gegründet, interessant ist heute die Reminiszenz, daß der erste Kolonisationsvcrsuch 1S68 in der ״f i e b e r v e r s e u c 111 e n Ebene J e s r c c l“ scheiterte, so daß die Templer nach Haifa weiterzogen. Fünfzig Jahre später haben die jüdischen Chaluzim diesen fieberverseuchten Platz bezwungen und zu blühendem Land gemacht. rtes Schöna« acht: ,,Ma RTHUH *ARISCH UBBUf ־ tmmm 4AU DE c in ofl*/vvin*ck)ag‘g?«

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