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Jüdische Rundschau · 1935-05-03 · Heft 36 (3.5.1935) · page 3

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
40 (1935)
Issue
Heft 36 (3.5.1935)
Date
1935-05-03
Page
– (sequence 3)
Language
German
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JöDISCHE RUNDSCHAU Seife 3 1935 Nr. 36, 3. V.!935 ton T Jetage enn nicht ande und onistische nd Fonds 1 Zukunft mmen, in di atorischer jewiß ist t und für An dieser form des vordring, aber auch resses als ilkswillens icht mehr leroischen uns doch der jüdi-' Theodor ingeführt: erzl sagte uden ver• lach bihlitalige Ab. gilt es, in wiederum iten Geld• ״Basler ag er im jestaitung ״Schekel• richtigsten re Finanz• stärke des etwas zu• o 1 k r a f t n die zio• chen For• idealen Ml. ten bevor, je rufen, amit zu!ache nicht und der :bens. Wir n an der und dem Tagen vor für eine 1rert nach er unseren •n schreien i möchten Volkes — Wohlfahrt Schriften lt werden, ferzi, son• ssen überwar, heute m tiefsten ׳dß nicht, t behalte« Synagoge wird Museum Ende einer alten jüdischen Kulturstätte f Von Lehrer Willi Strauß, Frankfurt a. M. Durch die Tagespresse lief vor einiger Zeit die Nachricht, daß die Synagoge in Sulzbach zu einem Heimatmuseum umgewandelt werden solle. Es gibt mehr als zehn deutsche Orte, welche den Namen Sulzbach führen. Und doch, wer denkt nicht bei der Nennung des Namens ״Sulzbach“ ohne weiteres an d e n Ort, welcher etwa 150 Jahre hindurch Sitz der volkstümlichsten hebräischen Druckerei in Deutschland gewesen! Wir erinnern nur daran, daß drei Tal- ■mudausgaben dort erschienen sind. Das ״Sulzbachcr Schaß“ ist noch heute in ungezählten Exemplaren anzutreffen, ebenso die Sulzbacher Machsorim, Gebetbücher usw. Rabbiner Meschullam Salman Kolm in Fürth sagt in seinem Responsenwerk ,בגדי כווינד (eben haescr 25) auf eine Anfrage in einer Eliescheidungsangelegenhcit, daß in einem Scheidungsbrief (Get) die Angabe ״Sulzbach“ trotz der vielen Orte gleichen Namens vollständig genüge, ohne jeden besonderen Zusatz. Der Ruf dieser Stadt sei derart verbreitet, daß man bei Nennung ihres Namens unbedingt nur an sie denken könne. Rabbiner Dr. Weinberg führt in seiner ״Geschichte der hebräischen Druckereien in Sulzbach“ im ganzen 701 dort gedruckte Bände auf. Wahrscheinlich ist ihre Anzahl noch etwas größer. Diese Angaben stützen sich auf das soeben genannte Werk Weinbergs. Am 9. Februar 1666 wurde die Gemeinde auf Grund einer herzoglichen Regierungsentschließung gegründet. Sie erlangte bald eine hohe Bedeutung, zumal als nach der Austreibung der Juden aus Wien im Jahre 1670 ein Mitglied der in dieser Gemeinde hochangesehenen Familie Frankel dorthin verschlagen wurde und die Leitung der Druckerei in die Hand nahm. In der Folgezeit begegnen uns Männer von hohem Ruf in der Gemeinde. Einige Jahre stand Sulzbach im Mittelpunkt des gesamten jüdischen Lebens Europas (1755 bis 1765). Es war dies zur Zeit des bekannten Äpprobationsstreites mit der größten Konkurrentin auf dem Büchermärkte, der Amsterdamer Druckerfirma Proops. Allmählich hatte sich auch in F ü r t h, der Nachbarstadt, durch die dortigen hebräischen Druckereien eine sehr fühlbare Konkurrenz herangebildet und als nun auch im Laufe des 19. Jahrhunderts die Rödelheimer Druckerei sich mit ihren Hcidenheimschen liturgischen Ausgaben immer mehr in die Gunst des breiten Käuferpublikums einführte, ging es schnell mit den beiden bayerischen Druckoffizinen in Sulzbach und Fürth bergab. Die volkstümliche Verlagsdruckerei, die allein gewinnbringend war, wurde durch Rödelheim abgegraben. Mit dem Druck von gelehrten Büchern allein konnte sich die Firma nicht über Wasser halten. Im Jahre 1851 erschien der letzte Sul/baclier Druck. Die Druckerei war eingeschlafen. Um diese Zeit war die Gemeinde die größte und bedeutendste in der Oberpfalz. Doch kaum war sie auf dieser Höhe angekommen, als auch ihr Verfall begann, anfangs langsam, dann aber mit Riesenschritten, lim jene Zeit setzte vor allem die Auswanderung nach Amerika ein, die allein schon gewaltige Lücken in den Bestand der Gemeinde riß. hätte. Ich glaube nicht, daß viele von den alten und auch von den jungen Zionisten die Frage zu beantworten wüßten, was Herz! selbst ausdrücklich als den ״Hauptsatz seines Lebens“ bezeichnet hat. Er lautet: ״Wer die Menschen ändern will, muß die Bedingungen ihres Lebens ändern.“14) Der Autor des noch ungeschriebenen Werkes über den ziomstischen Denker Theodor Herzl hätte sich, um den tieferen Sinn dieses Satzes und seine Anwendung auf Zionismus und Palästina erkennbar zu machen, zunächst eingehend mit der sogenannten Milieu-Theorie und der Theorie von der Konstanz der Rassencharaktcre auseinanderzusetz.cn; dann zu zeigen, wie weit entfernt Herz.ls Anschauungen von der materialistisehen Geschichtsauffassung sind, mit der diesen Hauptsatz Herzls in Verbindung zu bringen ein grober Irrtum wäre; er hätte ihn von Positivismus und Pragmatismus, von der christlichen Gnadenlehre, den Grundproblemen der modernen So/ialpädagogik und Kriminalistik abzugrenzen bzw. ihn mit all diesen Fragen in Verbindung zu bringen — um nur einiges heute besonders Naheliegende zu nennen. Dann wäre Herzls Anschauung der Judenfrage und seine Theorie der zionistisehen Politik im einzelnen aus diesem Satz zu entwickeln. Ihm wäre Achad Haams Lehre von der ״Wiederbelebung der Herzen“ und diejenige Bubers von der ״Erneuerung des Judentums“ gegeniiberzustellen. Und es wäre die Wirklichkeitsnähe des maximalistischen Utopisten Herzl gegen die Utopie der mininialistischen Spirituaiisten Achad Haam und Buber zu halten. Oder anders ausgedrückt: es wäre zu zeigen, wie irreal die Lösung der ״geistigen Judennot“, der ״individuellen Judenfrage“, die scheinbar doch dem Einzelnen in die Hand gegeben ist, ohne Lösung ihres körperlichen Korrelats, der jüdischen Masscnnot, wäre, ganz abgesehen von der Frage ihrer verschiedenen ״Wertigkeit“. Und damit wäre die Darstellung dieses ungeschriebenen Buches bei dem Grundproblem der jüdischen Geschichte und der jüdischen Gegenwart angelangt, nämlich: ist eine neue jüdische Religiosität möglich, und wie ist sie möglich? Und sofort erhebt sich damit die weitere Grund- und Kernfrage unserer jüdischen Existenz: ist die ״Wandlung“, die ״Umkehr“ von der Lehre in der Golah oder vom Lande Israel und dem darin wiedergeborenen Volke zu erhoffen, bzw. ist der Glaube anders zu bewahren als durch ein erneuertes natürliches Volksleben im eigenen Lande? Von Herzl stammt zwar auch der bekanntere Satz: ״Der Zionismus ist die Rückkehr zum Judentum vor der Rückkehr ins Judenland.“ Der ״for- •n a 1 c“ Zionismus Herzls sagte aber nicht, welches Judentum darunter zu verstehen ist. Er konnte das auch gar nicht, da Herzl die jüdischen Inhalte fast gar nicht kannte. Br verstand unter ״Judentum“ nichts anderes als das jüdische Volk, die ״Judenheit“ Achad Haams. Ohne die Inhalte des geschichtlichen Judentums zu kennen, die jeder stets anders s״ht und auffaßt, wußte Herzl, der ״Formal“/io!1ist, daß das neue Judentum anders sein würde, als das der Zerstreuung, ohne sagen zu können, worin es anders sein werde. Herzl wollte den jüdischen Menschen ändern, und da er alles eher als ein Religionsstifter, ״Prophet“ oder sonst cin religiöser Dogmatiker war, sah er nur als einzigen Weg hierzu; die Aenderung der Bedingungen des, jüdischen Lebens. Das und nichts anderes ist Zionistjius. Ein Jahrzehnt später begann die Abwanderung in die Groß■ Stadt, und diese setzte nicht mehr aus. Die Folgen waren so verheerend, daß augenblicklich die Gemeinde auf wenijge Personen zusammengeschrumpft ist. Seit zehn Jahren und mdir konnte kein geregelter Gottesdienst mehr stattfinden. Die Synagoge stand seit dieser Zeit leer und unbenutzt. Sie wurde im Jahre 1827 neu erbaut, nachdem die alte bei einem Riesenbrand, der die halbe Stadt in Asche legte, niedergebrannt war. I.)r. Weinberg schildert dieses anschaulich in seiner ״Geschichte der Juden in der Oberpfalz“, Band V, der einen _ vollständigen Ueberhlick über die Entwicklung der Gemeinde Sulzbach seit ihrer Entstehung gibt. Die neu erstandene Synagoge galt damals als die schönste in Bayern und verband mit der streng durchgeführten An- Wendung altehrwürdiger, hergebrachter Inneneinrichtungen (bewegliche Ständer statt Bänke u. dgl.) in wunderbarem Geschick den gesunden Sinn neuzeitlichen Geschmacks. An die Wiederverwendung dieser Synagoge zu ihrem bestimmungsmäfligcn heiligen Zweck war in absehbarer Zeit nicht zu denken. Bekanntlich aber bereitet ein unbenutzt dastehendes Gebäude durch Verfallserscheinungen oft mehr Unkosten als ein benutztes. Die wenigen jüdischen Einwohner setzten zwar ihre Ehre darein, sie aus eigenen Mitteln in ansehnlichem Zustande zu erhalten, mußten aber hierfür in den letzten Jahren tatsächlich Tausende aufbringen, ohne daß diese Summen einem wahrhaft produktiven Zweck dienten. Es fand sich trotz einiger Bemühung keine öffentliche jiidische Stelle, die die Synagoge für einen angemessenen Gebrauch in Besitz genommen hätte. An einen Verkauf zu profanem Zweck wollten sich aber die wenigen Gemeindemitglieder unter keinen Umständen bereit finden lassen. Sulzbach ist eine, wie es scheint, im Aufblühen begriffene Stadt. Das Leerstellen eines solchen imposanten Gebäudes erweckte Aufsehen. So wandte sich die Stadt an die Gemeinde mit dem Ersuchen, ihr die Synagoge zur Begründung eines längst gehegten Planes, eines Heimatmuseums, zu überlassen. Um anderen Möglichkeiten vorzubeugen, blieb kaum etwas anderes übrig, als diesem Wunsche zuzustimmen. Es kam eine notariell verbriefte Vereinbarung zustande, die allen vorzubringenden Wünschen bezüglich Rücksichtnahme auf den Urzweck des Gebäudes gerecht wird. Wir bringen hier die Einleitung des zwischen der Stadtgemeinde Sulzbach und der Kultusgemeinde S. unter Mit- Wirkung des Bezirksrabbinates Regensburg zustandegekommenen Vertrages: ״Die israeliti'che Kiiüusgenieinrlc Subbarh muß mangels der geringen Anzahl ihrer Miiglieder mit ihrer Auflösung rechnen. Fa.t (Ireihunclrit Jahre, seinlem sie unter Herzog ('Irr. August am 9. i'cbruar 1666 gegründet wurde, bc-teht sie. Unter dem Wohlwollen der früheren Herzoge, dann der bayerischen Staatsbehörden und dem der städtischen Behörden wuchs sie zu einer ansehliihen Bedeutung heran. Insbesondere verbicitete die hebräische Druckerei den Namen der Stadt über alle Länder Europas. Das Verhältnis zwischen der cliristliehen und jüdischen Bevölkerung war in dieser ganzen Zeit cin friedliches und verträgliches. Der letzte Rest der Kullusgemcimle empfindet es nun als ein Herzensbedürfnis, das Wohl der Heimatstadt dadurch zu fördern, daß sic die verwaist dasteilende Synagoge der Stadtßcmcindc Sulzbach in Oberpfalz zur Erfüllung eines edlen, volksbildenden Zweckes überläßt: ״Zur Gründung des Heimatmuseutns“. Die Kultusgemeinde überläßt unter Vorbehalt ihres Eigentumsreclites der Stadtgemeindc die Synagoge zum oben angegebenen Zweck. Die Stadt zahlt eine vierteljährige Anerkennungsgebühr von 25 RM. ari die Kultusgcmeinde. Die Synagoge darf zu keinem anderen Zwecke als zur Errichtung eines städtischen Museums verwendet werden, insbesondere zu keinem solchen, der ihrer ursprünglichen heiligen Besfintmttng widersprechen oder der Ehre des Judentums Abtrag tun könnte. Der Bauunterhalt und alle baulichen Veränderungen fallen zu Lasten der Stadtgemeinde. Sie dürfen in jedem Falle nur im Einvernehmen mit der israelitischen Kultusgcmeinde Sulzbach erfolgen unter Anhörung des zuständigen Bezirksrabbinats und dürfen nur derartig sein, daß der ursprüngliche Bau- Charakter der Synagoge innen und außen keine grundlegende Aenderung erhält. Die Kultusgemeinde nimmt die bisherige Inneneinrichtung selbst in Verwahrung, Sollte die Kultusgemeinde wieder zu einer Stärke anwachsen, die die regelmäßige Abhaltung von Gottesdiensten erfordert, so wird vorliegende Abmachung grundsätzlich hinfällig. Es wird dann gegebenenfalls zu erwägen sein, ob nicht die Stadtgemeinde Sulzbach aus ihren Mitteln der Kultusgemeinde Sulzbach eine kleinere, aber würdige Synagoge zur Verfügung stellt, worauf dann die jelzige Synagoge in den dauernden Besitz der Stadt Sulzbach übergehen würde. Die Stadtgemeindc Sulzbach vorpflichtet sich vor irgendwelcher Abänderung des inneren und äußeren Zustandes der Synagoge, photographische Aufnahmen hersteilen zu lassen, auf ihre Kosten und von ihnen fünf Stück der Kultusgcmeinde kostenlos zu überlassen. Die ganze Ab• machung wird in de m Augenblick hinfällig, in dem die Stadt nicht mehr die Erträgnisse der Steinhardt-Stiftung nach der stiftungsmäßigen Bestimmung an die israelitischen Okubensgenossen verteilt. Es ist dieses eine von einem früheren Mitglied der Kultusgemeinde errichtete, recht ansehn'ichc Stiftung, deren Zinsertrag alljährlich an die Armen der drei Kon- Aus dem Wodienabsdmitt für Schabbat, 4. Mai Du >olhf deinen Bruder nicht hassen fn deinem Herzen; zurechtweisen sollst du deinen Nächsten. da& du nicht seinetwegen Sünde trägst. Du sollst dich nicht rächen und nichts nachtragen den Söhnen deines Volkes. Und du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst; Ich bin der Ewige. Vor grauem Haupt sollst du aufsfehn und ehrfürchten das Angesteht eines Greises, und fürchte vor deinem Gott, Ich bin der Ewige. Und wenn sich ein Fremdling bei dir authält In eurem Land, so sollt Ihr Ihn nicht bedrücken. Wie ein Einheimischer von euch soll euch der Fremdling sein, der sich bet euch authält, und du sollst ihn Heben wie dich selbst, denn Fremdlinge wart ihr lm Land Mt*- ralm; ich bin der Ewige, euer Gott. 3. Buch Moses, Kap. 19, Vers 17-19 und 32—34, Ueherseixung Schreibet fessionen zu je einem Drittel verteilt werden. Der verteilte Betrag ist jedesmal ein sehr hoher. Die Stadtgemeinde verpflichtet sich, an einer geeigneten Stelle der Synagoge eine Inschrift anzubringen, die über die Vorgeschichte und die frühere Bestimmung des Gebäudes kurz belehrt. Im Falle der Auflösung der Kultusgemeinde fällt die Synagoge der Stadt als Eigentum zu. Die Stadt hat in diesem Falle eine einmalige Abfindungssumme von 1000 Reichsmark zu leisten, welcher Betrag dem Bayerischen Israelitischen Landesverband zufällt. In diesem Falle übernimmt die Stadt den israelitischen Friedhof in Obhut. Die israelitische Nachbargemeinde Amberg wird für diesen Fall zur Ucber• waclumg der Einhaltung vorstehender Vereinbarungen bestimmt. Dieser im August 193} abgeschlossene und notariell verbriefte Vertrag ist inzwischen in Kraft getreten. Es wurde überdies vereinbart, daß der Thoraschrank ausgemauert würde, was auch geschehen ist. Der Vertrag selbst war, bis auf einige Fornialien, vom zuständigen Bezirksrabbincr in Regensburg abgefaßt worden und wurde in seiner Gegenwart abgeschlossen. Es bestellt die Absicht, dem nun neugegründeten Museum eine geschlossene Sammlung sämtlicher in Sulzbach gedruckten hebräischen Bacher zu spenden. Ein jüdischer Gelehrter hat unter Aufwand von vieler Muhe und großen Kosten etwa vier Fünftel aller dieser Drucke aus buch wissenschaftlichem Interesse zusammengebracht, meistens Drucke, die 111 keiner öffentlichen Bibliothek zu finden sind. Die Stadt hat sich bereit erklärt, eine solche Schenkung aimmehmen und unter besonderer Pflcgsamkeit unter Verschluß zu halten. Soweit wir liier historische Tatsachen über die Gemeinde Sulzbach und insbesondere über ihre Druckereien gebracht haben, sind wir den aufschlußreichen Abhandlungen von Bezirksrabbiner Dr. M. Weinberg, ״Geschichte der Juden in der Oberpfalz“, Band V, und seiner ״Geschichte der hebräischen Druckereien in Sulzbach“ (mit den beiden erschienenen Nachträgen), gefolgt und diese prachtvollen Werke haben uns hierbei vortreffliche Dienste geleistet. Si£. u»t bin dlichS pro b hri lm neuen von 22 PS bis 55 PS Autohaus Chausseestraße 21 Fernsprecher: Sammel-Nr. Dl 4933 GOnstige Zahlungsbedingungen m Min Gefängnis für Boykott ״ Propaganda Prag, 28. April. (JTA.) Vor dncin Strafsenat des Leitmerit/er Krcisgerichts hatte sich der Aussiger Rechtsanwalt Dr. Friedrich (; 11 v a t a I wegen Vergehens nach dem Schutzgesetze durch Störung des allgemeinen Friedens zu verantwor« ten. Mit ihm war eine Reihe anderer Personen angekiagt, Ende August 193! war zur Kenntnis der Behörden gelangt, daß in Aussig, Tepiitz und in anderen Orten eine organisierte Boykott be w e g u!1 g g c g e n d i e jüdischen Ad« vokaten im Gange ist. Die Beschuldigten hatten ein Flug- Matt hcrgestctlt, b/w. verbreitet, in dem es hieß: ״Ehrlos handelt jeder Deutsche, welcher bei Juden einkauft oder jüdische Aerzte, Rechtsanwälte, Ingenieure usw׳. verdienen läßt." Die Beschuldigten erhielten Gefängnis- und Geldstrafen. _ In Anwesenheit von!20 Delegierten wurde in zwei Sessionen, von denen die eine in Brussel, die zweite in Ant« werpen stattfand, die Jahrcskoiiferenz der Zionistischen Fö« deration Belgiens abgchalten. DIE SYNAGOGE IN SULZBACH Linkst Außenansicht. liechlst Innenansicht, t•**} W. Manfc

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