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Jüdische Rundschau · 1935-04-17 · Heft 31-32 (17.4.1935) · page 39

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
40 (1935)
Issue
Heft 31-32 (17.4.1935)
Date
1935-04-17
Page
– (sequence 39)
Language
German
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,mm 1 ^^mgmamm w &ma^gma*?msmmm ^mWSS. 'Mfj^F^ '" l'ltum i ■ kjgg^ft r«'.«ws .T'''^! Kine neue Siedlung deutscher Juden an der Haifa-Bucht Foto: AfcJuanflrffurtc* -"" W""-'—- m "^'S........*____| rrip_ il'Jlm 'ilU jijiduj GERMAN JEWS SETTLEMENT 1 l G *' u L»l ,'«• JVf Der Bauplatz. Rechts die ncuangelegte Straße nadi Haifa, auf der eine Autobuslinie die Verbindung mit der Stadt herstellt Deutsche Siedler verhandeln mit dem Architekten Ramatli IIa vi«! Fine von englischen .Inden 1031 /.Ii FJiren l^loyd Georgesauf seinen Xamen (David) ge« gründete Siedlung im Tal Jesreel S<Wzutht hat bis Jetzt In indischen Kolonien eine verhältnisgeringe Rolle gespielt. Sie wird fetzt in größerem Utn- ,1U>8 in verschiedenen Kwuzoth eingeführt Foto»: Kam Kajmuth 3 Am 18. Juli 1934 wurde an der Haifa-Bucht auf dem Gelände des Jüdischen Nationalfonds der Grundstein zu einem neuen Wohnviertel für Siedler aus Deutschland gelegt, das Klrjath Blallk genannt wurde. Auch das Kinderheim „Ahawa" aus Berlin hat hier seine neue Heimat. In der Nachbarschaft liegt die Arbelter- Vorstadtsledlung Kirfath Chaim (nach Arlosoroff benannt). Deutsche Juden sind die erste Gruppe nach der Arbeiterschaft, die die Stadt an der Bucht aufbaut. T)ei dem Bankett anläßlich der Proklamierung der nach ihm *-* benannten jüdischen Kolonie sagte Lloyd George In einer Rede u. a. folgendes: „Idi kann die Dankbarkeit für die mir durch Verknüpfung meines Namens mit einer Kolonie im Tale Jesreel zuteil gewordene Ehrung kaum durch Worte ausdrücken. Vor 11 Jahren wurde in Sun Renio das Palästina-Mandat England übertragen. Damals war Palästina kein Helm für Irgendein Volk, sondern eine Ruine, bestenfalls war es der Platz für ein Heim. Ein Land, das einst 5 Millionen reidillch ernährt hatte, konnte nunmehr einer Bevölkerung von weniger als einer Million kaum den ärmlichsten linterhalt bieten. Der In den 11 Jahren seither gemachte Fortschritt Ist unglaublich. Ein befruditender Strom von Reiditum, Energie, Elfer und geistiger Leistung hat sldi nach Kanaan ergossen .... Die Mensdicn, die der Zionismus in Palästina sammelt, kommen aus allen Teilen der Welt. Sie kommen, bereichert durch die Berührung mit allen nationalen Kulturen der W;elt, so daß wir von dem zionistischen Experiment nicht nur für Palästina, sondern für alle Länder, nicht nur für die Kinder Israels, sondern für alle Menschenkinder Großes erwarten können." Frühlingsarbeit Im Obstgarten. Außer Orangen, Grapc Fruit« und Bananen werden In Palästina, besonders Im Emek, Wein, Aprikosen, Pflaumen und Pfirsiche gepflanzt Foto: A&soeioud fte* i

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