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Jüdische Rundschau · 1935-04-17 · Heft 31-32 (17.4.1935) · page 18

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
40 (1935)
Issue
Heft 31-32 (17.4.1935)
Date
1935-04-17
Page
– (sequence 18)
Language
German
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Nr. 31/32, 17. IV. 1935 40 JAHRE JODISCHE RUNDSCHAU Seite!8 RECHENSCHAFT An einem Tage, da die „Jüdische Rundschau" Offenstand zahlreicher Ehrungen Ist, ist es Aufgab« der Redaktion, sich Rechenschaft abzulegen, welche Funktion die Zeitung im öffentlichen Leben der Judcnheit zu erfüllen bestrebt ist. Die Aufgaben einer Zeitung sind mannigfache, und wir wollen hier nicht dabei verweilen, daß wir die Information unserer Leser über alle wichtigen jüdischen Ereignisse, die Organisierung eines verläßlichen Nachrichtendienstes und einer Berichterstattung, die ein abgerundetes Bild zu geben vermag, als wichtige Aufgaben auffassen. Wir wollen an dieser Stelle auch nicht über die Schwierigkeiten sprechen, die darin liegen, daß man niemals allen Lesern und Einsendern gerecht werden kann. Von allen diesen Tagessorgen einer Redaktion braucht um so weniger die Rede sein als dies keine spezifische Angelegenheit der „Jüdischen Rundschau" ist. Worüber wir uns Rechenschaft zu geben haben, das ist der geistige Ort, an dem wir stehen, und die Richtung, in der wir die öffentliche Meinung der Judcnheit zu führen versuchen. Sprachen wir schon vor zehn Jahren davon, daß es gilt, in dem tineinheitlichen, zersplitterten und zerfahrenen jüdischen Leben eine öffentliche Meinung zu schaffen, die die Kraft einer moralischen Autorität hat, so ist dieses Bedürfnis im Laufe der Zeit immer mehr gewachsen. Denn die deutschen Juden, die noch vor einigen Jahren am öffentlichen Leben ihrer Umwelt teilnahmen, ohne yu erkennen, dal! *ie in Wahrheit immer eine Sonderstellung innehatten und die große Masse des deutschen Volkes ganz andere Wege ging, sind heute auf den jüdischen Bereich angewiesen. Ein judisches Organ hat nun ein besonders verantwortliches Amt Wir können für einen Zeitraum von r> Jahren sprechen, und unsere Redaktion hat immer im wesentlichen das gleiche Ziel vor Augen gehabt. Wir mögen in dessen Verwirklichung nicht immer gleich glücklich gewesen sein, wir mögen in unserem Urteil da und dort geirrt hauen, wir mögen Fehler begangen haben, — die Intention aber war stets die gleiche. Wie war es vor 15 Jahren? Nach dem Weltkrieg stand die jüdische Welt vor einer völlig veränderten Situation. Die Erschöpfung aller seelischen und materiellen Kräfte hatte auch da-, indische Volk mitgenommen. Die großen Massen der Juden in Osteuropa warm in Bewegung geraten, durch Krieg und Revolution dcpos<cdicrt und zermürbt, der (Haube an die Stabilit.it war geschwunden. In alle Länder, selbst da, wo Juden sich relativ sicher fühlten und im Vollbesitz der ülcichberechtisjung waren (auch Deutschland gehörte da/u), schlugen die Wellen der Judennot. Zugleich war durch den Beschluß der Machte, im Sinne de» vom Zionismus stets vertretenen „Baseler Programm-." in Palä-tina eine „öffentlich-rechtlich gesicherte Heimstätte" oder, wie man es nunmehr nannte, ein Nationalheim (National home) aufzubauen, dem jüdischen Volk eine beispiellose und präzedenzlose Aufgabe gesetzt. Es ist nicht zu verwundern, wenn das Volk, der „Träumer des Ghetto" (das Wort stammt von Zangwül), vor dieser neuen Sachlage in Verwirrung geriet. Es schwankte zwischen hinunelhoch-jauchzend und zu-Tode-betrübt, es wurde von Affekten und Leidenschaften hin und her geworfen. Es hoffte Unmögliches und war bereit zur Verzweiflung, Wenn die Illusion entschwand. In den jüdischen Massen gab es einen Streit um den Zionismus nicht mehr; nach der ßalfour- Deklaration war Palästina Volkssache geworden. Nur zwei Schichten wehrten sich gegen diese Entwicklung: ein Teil der bürgerlichen westeuropäischen Juden, die eine Gefährdung ihrer Interessen befürchteten, und die neu aufstrebende Macht des Kommunismus, der (unter dem Einfluß der kommunistischen Juden) «las nationale Judentum als „Konterrevolution" bekämpfte. Die jüdischen Massen waren politisch sehr wenig geschult. In ihnen ist das Erbe der Apokalyptiker mäthtig, die mes*i,mi-che Sehnsucht wird leicht mit der Wirklichkeit verwechselt. Diese Massen haben die Balfour-Dcklaratioii als Proklamation des Judenstaates aufgefaßt. Die wirklichen Gegebenheiten der Weltpolitik und die Realitäten Palästinas waren diesen Menschen fremd. So brachte schon das Jahr 1020 gewaltige Enttäuschungen, als die Juden sahen, dall es den Judenstaat noch nicht gibt, daß die Einwanderung t:ach Palästina ein sehr kompliziertes technisches, wirtschaftliches und nicht zuletzt auch politisches Problem darstellt, dal) überhaupt nicht mit einem Schlage eine fundamentale Wandlung eintreten kann, sondern das Ziel, von dem in den zionistischen Vorstellungen und dann auch in der Baifour- Deklaratkm die Rede ist, organisch entstehen muß aus der Arbeit und Anstrengung des Volkes selbst, vielleicht von Generationen seiner besten Söhne. In dieser Zeit der Verwirrung hat die „Jüdische Rundschau" versucht, ilic öffentliche Meinung des Zionismus mit der Wirklichkeit in Einklang zu bringen. Es war ihr Bestreben, das judische Volk vor Illusionen zu bewahren, die mit schweren Enttäuschungen und Depressionen enden mußten. Unsere Führer waten die großen Lehrer des Zionismus, vor allem Achad El a a m, von dem das Wort stammt „dränget nicht die Stunde", ein Mann wie A. D. Gordon, der unermüdlich lehrte, daß ohne Geburtswehen, ohne die tiefen aufwühlenden Schmerzen des schöpferischen Schaffens, eine Wiedergeburt nicht vor sich gehen kann und daß die Umwandlung des Volkes in eine Gemeinschaft produktiv arbeitender, mit dem Boden verbundener, den Rhythmus der Natur wieder tu sein Leben aufnehmender Menschen ein Prozeß ist, der nur durch die innere Wiedergeburt, die Erneuerung der Seele vor sich gehen kann. Wir hatten vor allem in den Fragen der Politik als Lehrer den großen Staatsmann Chaim Welz mann, der auch in den Tagen seiner großen persönlichen Erfolge den Sinn für Proportion bewahrte und wußte, daß nur aus der besonnensten Abwägung aller Kräfte und durch Einsatz eigener Arbeit die richtige Haltung des Zionismus folgen kann. Die Auffassung, daß der Aufbau unseres Nationalhcims Sache Englands sei und daß möglichst scharfe Proteste an England* Adresse die Lage in Palästina bessern würden, hielten wir für unrichtig, in unserem Kampfe für eine Realpolitik haben wir Widerspruch und Gegner gefunden. Diese Kämpfe sind noch nicht zu Ende. Wir waren uns freilich stets bewußt, daß Palästina nicht nach nüchternen Berechnungen aufgebaut werden kann. Der Zionismus ist aus irrationalen Qtretten entstanden, gegen alle Verstandeserwägungen. Die utopische Idee war die treibende Macht. Der bedingungslose Elan des russischen Judentums hat das Jüdische Nationalbeim geschaffen. Aber uns schien, daß in der Zeit seelischer Depression es darauf ankam, die Realität, die man ändern will, klar zu sehen und daß nur dadurch auch das Wesentliche der Idee gewahrt werden konnte. Die „Jüdisch« Rundschau'' hat in dieser Periode zwei grofle Auseinandersetzungen geführt, die nicht fruchtlos waren, obwohl wir die große .Mehrheit gegen uns hatten. Wir haben uns dafür eingesetzt, daß m wirtschaftlichen Dingen die Eigengesetzlichkeit der Wirtschaft berücksichtigt und dadurch ein Raubbau an unserem wertvollsten Out, den aufbauenden Menschen, vermieden wird. Das war der Sinn der sogenannten „Konsoftöterurigsdebatte", die heute, in der Zeit der Prosperity, schon fast vergessen ist. Prinzipiell wichtiger war die politische Diskussion. Wir traten dafür ein, daß die Tatsache der Existenz einer Landesbevölkerung Palästinas in die politische Konzeption des Zionismus einbezogen wird. Die alte Formel „das Land ohne Volk dem Volk ohne Land", so sagten wir, war eine abstrakte Formel, die der Wirklichkeit nicht entsprach. Zwar gibt es ein Volk ohne Land, aber es gibt kein Land ohne Volk. ,. Palästina, die Oetnirtsstiitfe unserer nationalen Kultur, unauslöschlich verbunden mit Geschichte und Wesen <1« Judentums, ist uns unter Anerkennung unserer historischen Verbundenheit als der Ort lugewiescit worden, wo «ir eine nationale Heimstätte für uns errichten können.....Palästina hat eine Bevölkerung, ein Volk, du feit Jahrhunderten im Lande lebt und mit Recht dieses Land gl» »ein Vaterland und seine Heimat betrachtet. Mit dieser Tatsache haben wir zu rechnen. Ihr haben wir unser konkretes politisches Sehr ijt 1e itung und Verlag der JÜDISCHEN RUNDSCHAU danken allen Gratulanten für die Glückwünsche zum 40jahrigen Bestehen Ziel anzupasicn.....Selbst wenn wir etwa in 30 oder 40 Jahren die Mehrheit der Bevölkerung bilden tollten, so wird es eine Mehrheit von vielleicht 61 Prozent sein. Mit anderen Worten: Palästina wird stets von zwei Völkern bewohnt sein, von Juden und Arabern. Welcher von den beiden Teilen 51 Prozent und welcher 49 Prozent bildet, ist prinzipiell irrelevant.....Die Zukunft Palästinas kann nur dadurch gesichert werden, daß es ein politisches System erhall, in welchem beide Völker gleichberechtigt nebeneinander leben.....Das Land kann nur gedeihen, wenn zwischen den beiden Völkern ein Verhältnis gegenseitigen Vertrauens besteht. Ein solches Verhältnis kann al*r nur entstehen, wenn diejenigen, die neu hinzukommen, — und das sind in die>em Falle wir — mit dem ehrlichen und aufrieb'igen Willen kommen, mit dem anderen Volk zusammentulebcn auf der Basis gegenseil igen Respektes und selbstverständlicher Achtung aller menschlichen und nationalen Rechte....." („Jüdische Rundschau", 14. August 1925.) ■ Nach unserer Meinung konnten wir und können wir in Palastina nicht einen „Judenstaat" im Sinne eines Nationalstaates, in welchem eine Staatsnation die Herrschaft über die anderen ausübt, anstreben. Das binationale Gemeinwesen, das in Palästina entsteht, kann aber all die Bedürfnisse, die das jüdische Volk zum Zionismus getrieben haben, erfüllen: Es ist das einzige Land auf der Welt, in welchem (nach der berühmten Formulierung des Churchillschen Weißbuches von 1922) die Juden „kraft eigenen Rechtes und nicht aus Duldung" leben, das einzige Land eines Voll-Judentums mit hebräischer Kultur und normaler sozialer Schichtung. Herr Ussischkin in seinen (an anderer Stelle wiedergegebenen) freundlichen Worten zu unserem Jubiläum erinnert an die Zeit, wo er mit unserer Haltung nicht einverstanden war, meint aber, wir hätten unsere damalige Sünde wieder gutgemacht. Mit derselben Aufrichtigkeit müssen wir erklären, daß —- wenn man uns schon ein Verdienst zubilligt — wir jene Zeit als das Ehrenblatt in der Geschichte der „Jüdischen Rundschau" empfinden. Zwischen dem, was Eierr Ussischkin und mit ihm viele andere loben und dem, was sie tadeln, besteht ein unlöslicher Zusammenhang. Wenn wir nicht vonunsaus — und nicht nur gezwungenermaßen — die Rechte der Araber in unsere Palästina-Konzeption mit hineinnehmen, wenn wir nicht die von manchen jüdischen Kreisen gegen das palästinensische Arabertum ausgegebene und auch praktizierte Boykottparole deutlich und bestimmt ablehnen, dann hätten wir das Recht verwirkt, für die Juden der Diaspora In einer Stunde der BedrSngnfs di« Stimme zu erheben. Denn nichts empfinden wir als ver. werflicher als eine Politik mit doppelter Buchführung. Hier halten wir uns an die gute alte Ethik unseres Lehrers Hille!, der bekanntlich den Satz „Was du nicht willst, dar» man dir tue, das tue auch deinem Nächsten nicht" als den Kernsatz des Judentums und alles andere nur als den Kommentar bezeichnet hat. Das ist nicht „Defaitismus" wie man es nannte, und nicht eine Verneinung „großer Hoffnungen", wie Herr Ussischkin sagt, sondern im Gegenteil, es ist die eine große Hoffnung, die wir haben und aus der wir alle die Kraft schöpfen, die wir zum Leben unter schwierigen Verhältnissen und auch zu dem Wollen einer neuen Zukunft brauchen. Das ist die Hoffnung darauf, daß wir nicht nachträglich denjenigen Recht geben, die die jüdische Ethik nur als ein Zweckprodukt, geboren aus der Situation der schwachen Minderheit, betrachten (Nietzsche), während unter anderen äußeren Bedingungen der heidnische „Wille zur Macht" auch bei uns allein maßgebend wird. Denn dann würde nachi unserer Meinung der Zionismus seine Seele verlieren. „Zion" ist immer auch ein geistiges Ideal. Gewiß ist es wichtig, daß einzelne Juden eine materielle Existenz fänden; aber wir haben daran festgehalten, daß der eigentliche Sinn des Zionismus nicht die Fürsorge für Einzelne ist, sondern die Sorge um das Judentum. Daher muß die Liebe zum Judentum in den Herzen erweckt werden. Sic ist die stärkste schöpferische Kraft. Darum können wir der Zukunft vertrauen, sofern wir den Willen haben, aus diesem Volke etwas zu machen. Dieser Oestaltungswille ist unser Nationalismus. Die Aufgabe ist besonders groß in Momenten der Er. schütterung. Wir haben den Zionismus immer so aufgefaßt, daß er da zu sein hat, wo das Volk ihn braucht. Die „Jüdische Rundschau" kann manchmal den Tadel hören (auch in manchen von uns abgedruckten Begrüßungsschreiben besonders geschätzter Zionisten ist etwas davon enthalten), sit neige jetzt dazu, „mehr die Peripherie zu berücksichtigen als den Kern". Das ist nicht unsere Wahl, sondern das Erfordernis der Situation. Wir betrachten es als echte Volksarbeit, dort zur Stelle zu sein, wo Not ist, wo die Judenfrage Leben wurde, wo Menschen erschüttert sind und nicht ein und aus wissen. Nicht eine Partei ist primär, sondern das jüdische Volk. Dieses Volk lebt! Das Bekenntnis ist nur eine erste Stufe; es muß mit Inhalt erfüllt werden. Die Zionisten waren in Gefahr, eine Sekte zu werden, deren Sprache andere Juden kaum verstehen konnten. Heute müssen wir wieder dem ganzen Volk verständlieh sein. Die „Judische Rundschau" will ein Helfer sein, eine Stütze für die jüdischen Menschen, wir wollen, daß alle Juden hier Inhalt und Richtung finden. Denn wir haben in vierzig Jahren Zionismus die Liebe zum Volk und den Dienst am Volk gelernt.;, Auch, die Irrenden, auch die wir als Gegner bekämpfen, sind Teile des Volks, und aller Sorgen trafen Wir rhlt. Und alle Sediert mit uns bauen. Unsere Vorgänger erzählen in der heutigen Nummer an? ihren Erinnerungen. Auch wir könnten erzählen, wie in diesen 15 Jahren Angenehmes und Unangenehmes an uns herantrat Die „Jüdische Rundschau" war umkämpft, auch im eigenen Kreise. Delegiertentage, ja zuweilen sogar Kongresse, beschäftigten sich mit uns nicht immer freundlich. Wir haben im Streit der Meinungen unseren Standpunkt zu vertreten gesucht, so gut wir es konnten. Wir danken an diesem Ta;'e unseren Vorgängern und allen Mitarbeitern, auch allen Freunden, die uns sachlich und seelisch in unserer Arbeit unterstützt haben. Wenn wir es vermeiden, Namen zu nennen, so muß doch eine Ausnahme gemacht werden: In Betty Frankenstein, der selbstlosen und stets hilfsbereiten, die Sache über alles stellenden Frau hatten wir (wie unsere Vorgänger) eine nie versagende moralische und menschliche Stütze. Ohne die sorgende und schützende Hand dieses „getreuen Eckhard" hätte die „Jüdische Rundschau" nie werden können, was sie ist. Das heutige Fest ist i h r Fest. Zweimal wurden Artikel der „Jüdischen Rundschau" in Buchform zusammengefaßt: im Jahre 1927 erschien im Verlas Färber, M.-Ostrau, der Sammelband „Zionistische Politik" meinsam mit Hans Kohn), und im Herbst 1933 wurde das Buch „Ja-Sagen zum Judentum" herausgegeben, enthaltend die wichtigsten Leitartikel aus der Zeit des deutschen Unibruchs -fit März 1933. In diesen beiden Büchern sind die Grund-at/a unserer Redaktionsführung deutlich zu erkennen. In zwei Nietungen wollten wir wirken: den jüdischen Nationalismus vor der Gefahr der nationalen Phrase, der selbstkritiklosen Einseitigkeit und einer irrealen Demonstrationspolitik bewahren, und die innerlich schwach gewordenen und daher dem Anprall feindlichen Geschehens haltlos preisgegebenen jüdischen Menschen durch Eintreten für Ehre und Würde, durch Aufdecken der Schönheit des Judentums innerlich zu stärken, ihnen eine Aufgabe und damit einen Sinn zu zeigen, Pj( stets nur Verneinenden sollten „Ja" sagen, und die Welt, d'e sich ihnen dann erschließt, gewinnen und meistern. Vierzig Jahre! Diese Etappe auf unserem Wege ist kein Einschnitt, denn die Arbeit geht weiter. Wir bitten alle Freunde und Mitarbeiter, vor allem auch alle unsere Leset, die alten ebenso wie die neuen, ihre Treue und ihr Interesse auch weiterhin uns und unseren Nachfolgern zu erhalten. Denn unser höchstes Bestreben war es, und ist es. ihnen zu dienen, diesen Lesern, diesem Volk, dessen N"lc wir mitfühlen und erleichtern möchten, denen wir einen Weg in eine bessere Zukunft finden helfen wollen; einen Weg freilich, der nur gegangen werden kann, wenn alle mittun wollen. Wir sind wieder eine Gemeinschaft geworden, aber bewähren werden wir dies nicht im Erleiden, sondern im Handeln. Nichts kann uns geschenkt, nichts für uns, all*'* nur von uns getan werden. Robert Welt seh Seit 1869 bekannt für beste Qualität BERLIN W8, Unter den Linden 5 y-vse/tT&e £old<& diXd^rGcAmcetife Sorgfaltige Bedienung und niedrige Preise FRANKFU RT a.M„ nur Kais erst r. 23

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