Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 40 (1935)
- Issue
- Heft 26 (29.3.1935)
- Date
- 1935-03-29
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 2 JODISCHE RUNDSCHAU Nr. 26, 29. III. 1935 eines Ehrentages in der jüdischen Geschichte fortleben: des Tages der Einweihung der ersten jüdischen, der ersten hebräischen Universität auf dem Har Hazofim, dem Skopusberg in Jerusalem, von wo einst Titus der Zerstörung der Stadt beiwohnte. Der römische Kaiser meinte, ein Volk vernichtet zu haben; wir aber bauen an der Stätte, von der er die brennende Stadt überblickte, eine bleibende Stätte des Geistes, der jüdischen Kraft. Die Maimonides - Staatsfeier eröffnet Presseschau Der Präsident der Auswärtigen Kommission der französischen Kammer, Paul Bastid, veröffentlicht einen Artikel über Palästina, worin er den gewaltigen wirtschaftlichen Aufschwung, der eine Folge der zionistischen Einwanderung ist, schildert und auch auf die nationalen Schwierigkeiten im Verhältnis /wischen Juden und Arabern hinweist. Der Verfasser betont, dal! die Zukunft Palästinas bei den Juden liege und schließt seinen Artikel folnendermaßcn: „Wir können voller Neugier diesen Vorstoß liegen die Krise, der hier in Palästina unternommen wird, nur begrüßen. Man weiß nicht, ob die Prosperität ewig dauern wird; aber das Fassungsvermögen des Landes ist lange nicht erschöpft, die Zahl der Juden kann sich ohne Schwierigkeit vervielfachen. Das Land hat noch eine Reihe guter Jahre vor sich." * Im Handelsteil der „Kieler Zeitung" vom 19. März erschien ein Artikel unter der Ucberschrift „Neue Industrien für Palästina - und Deutschlands L i e f e r m ö g I i c h l< e i t e n*'. Der Artikel verdient besonderes Interesse, weil er, einer redaktionellen Vorbemerkung zufolge, dem „Wirtschaftspo I itischen Dienst", der als Sonderdienst der „Nationalsozialistischen Parteikorrespondenz" von Dr. von Rente In herausgegeben wird, entnommen ist. Im Verlaufe dieses Artikels wird die wirtschaftliche Lage in Palästina sachlich geschildert und dann darauf hingewiesen, daß besonders viel Maschinen aus Deutschland importiert werden. Im Anschluß daran heißt es: „In dienm Zu»aiii!iH'!iIi4iij» wird es auvh klar, daß es »werklos Und m iia.Ib, l, vt,uc. «iurrh .\ i .: h s i i t: ] c r u n <j di uivher Maschinen rt»:t zu \it .'n hfii, cl.i-. Kn'-ieiicn eim-r l'Vn Ig» au n -1 mlu-slric in PdU.%!,.i 7.n v. >! ri.l. in.!>;>• M.i.ihimii »m,|,-n iljmi fiühcr "der : tn.i o.I.t di 11 Vi ini-U'll Sl.uUii k< >l ll:i -II, ur 1'aia-iiiKi z.i in^ciiili: will -iml!Ü> i«< .V-t-!..'.'!i: d.nm ,i;hi!,uV nur! icl »Ii diin <{:■• Am Uli;,- ilcr M im iinit'ii vti'!"i<n. s<m- .!ci> eines ein .i're. In nd tu Hueti »-hl.igfnikm mich noch eiinii sMiken Rückgang, wenn reu der jüdischen Aiiswiujc- .-|u!rr < Iirll .1.,, 1, . di na ilje ,\u: -n;::( ■tt'cri'r:.;keit.!).•!• Vi 11 mrnd A |v. .| l rirrn inuiite <lu:."!i ].\in U mu h 1'. ilh Ii . 1 A u nicht r u n g in Kam i,v!,mm m." Diese Bemerkung richtet sich offenbar gegen verschiedene, auch von uns seinerzeit wiedergesehene Pressestimmen, die von einem Maschinenimport nach Palästina eine Schädigung der deutschen Fertigwaren-Industrie befürchteten. - Bemerkenswert ist die richtige Lrkemunis, daß die jüdische Auswanderung au bestimmte Voraussetzungen gebunden ist. Der Artikel schließt mit folgender Bemerkung: „Bei einer Ge-jmtveertung des Komplexes Palästina muß hervorgeholten werden, daß die aultrctendc Spekulation nicht zu der Vorher.«agc eines x-hwei wiegenden Zusammenbruches der Wirtselialt des Mandatsgebietes, in dem sehr vieles bereits auf aus. gesprochen solider Grundlage ruht, berechtigt". Iis .steht jedoch auch fest, d;tli Inn der sachlichen innen- und außenpolitischen Begrenzung des W iitsciiaiis^eliiLtes nach den verschiedensten Riehhingen hin niemals eine Verwirklichung alUu kühner l'hantasten, das Entstehen einer neuen wirtschaftlichen Großmacht, zu erwarten ist." m Einen abfälligen Artikel veröffentlichen die „Münche- «er Neueste Nachrichten" am 25. März über Tel- Awiw unter der Ueberschrift „Großstadt ohne Antlitz und Herz". Daß der Verfasser nicht besonders gut informiert ist, folgt z. B. aus folgendem Satz: „Seitdem die bekannte Balfour-Dcklaration Palastina vor achtzehn Jahren zur „Jüdischen Heimstätte" erklärte, setzte ein ununterbrochener Linwandcrcrstrom ein, der schließlich der gesetzlichen Begrenzung durch die Legislative Council bedurfte." Die Einwanderung wird bekanntlich durch ein Statut der Mandatarmacht reguliert, bin Legislative Council (Gesetzgebender Rat) existiert bisher in Palastina nicht. Im Verlaufe des Artikels wird immer wieder betont, daß Tel-Awiw eine Großstadt „ohne Herz" sei. Wir sind gewiß nicht blind gegen die Schattenseiten Tel-Awiws; aber wenn ein Beobachter die Anstrengungen der Juden, angesichts der Lage des europäischen Judentums, sich selbst zu helfen, nur so beurteilt, könnte man auf die Idee kommen, daß auch er „ohne Herz" ist. * Die Zeitung „II R e s t o dcl Carlino" in Bologna veröffentlichte, wie uns von dort geschrieben wird, am 23. d. M. einen längeren Artikel über Palästina, worin eine anschauliche Schilderung Jerusalems gegeben und zugleich die grolle wirtschaftliche Entwicklung Palästinas unter dem Einfluß der zionistischen Einwanderung dargestellt wird. Zum Schluß schildert der Korrespondent eine Episode, die ihn außerordentlich beeindruckt hat: Am Freitagabend kam eine Gruppe junger Zionisten aus der Synagoge, bildete „auf der Straße eine" Kette wie in den ländlichen Tänzen der alten Zeit und sang dazu hebräische Lieder. Die Menge blickt auf sie als auf die Hoffnung von morgen." Zum 1. April! Die nach dem 1. April 1933 In der „Jüdischen Kundsdmu" erschienenen Artikel, die das deutsche Judentum zutiefst aufwühlten, sind gesammelt in dem Buch Ja-Sagen zum Judentum Preis RM 2.85 Verlag „Jüdische Rundschau" G. m. b. IL, Berlin M' 15, Mcinckcstr. 10 Manifest des Ministerpräsidenten Madrid, 24. MIrz. (JTA.) Die offizielle Staatsfeier anläßlich des 800jährigen Jubiläums der Geburt des jüdischen Religionsphilosophcn Moses ben Maimon wurde Sonnabend, den 23. Marz, abends mit einem Festakt unter dem Vorsitz: des spanischen Erzich ungsministers eröffnet. Als Vertreter des Präsidenten dcT spanischen Republik nahm sein Sekretär an dem Festabend teil. In den Ansprachen wurden die spezifisch spanischen Elemente im Wesen und Werk des Maimonidcs und sein Einfluß auf das spanische Geistesleben besonders hervorgehoben. Es wurden ferner Methoden zur Verbreitung des Studiums und der Kenntnis seiner Schriften und Lehren erörtert. In diesem Zusammenhang wurde bekanntgegeben, daß die Gründung eines Mainion ds;-lii4,tituts in Madrid unter staatlicher Förderung geplant ist. Die Regierung hat folgende vom Ministerpräsidenten L e r r o u x unterzeichnete Proklamation erlassen: „Der 30. März ist das Datum der 800. Wiederkehr der Geburt des großen Jüdischen Humanisten Moses ben Maimon, in der Geschichte unter dem Namen Maimonidcs bekannt, dessen Einfluß auf die Kultur des Mittelalters Spanien und besonders Cordoba, der Geburtsstadt des großen Rabbi, zum Ruhme gereicht. Es ist überflüssig, die Bedeutung der Arbeit dieses außerordentlichen Gelehrten in Erinnerung zu rufen, einer Arbeit, die sich nicht nur mit den philosophischen Auffassungen der jüdischen Religion befaßt, sondern auch mit der humanistischen Philosophie des Mittelalters, und die dem menschlichen Denken auf den Gebieten der Medizin, der Astronomie, der Mathematik und der orientalischen Sprachen, Insbesondere der jüdischen Wissenschaften, neue Horizonte eröffnet hat. Die Republik, stets darauf bedacht, dem Andenken der Söhne Spaniens, die seinen Namen erhöht, und über die Grenzen des Landes hinausgetragen haben, den Tribut der Huldigung und Bewunderung darzubringen, hegt den Wunsch, sich mit den Zielen des Komitees, das die 800-JahrfeIer für Maimonidcs organisiert, zu identifizieren; zu diesem Zweck hat der Vorsitzende des Ministerrats mit Zustimmung des Ministerrats beschlossen: 1. Alle Veranstaltungen, die von dem mit der Feter des 800. Geburtstages Maimonidcs' beauftragten Komitee in Cordoba organisiert werden) tragen offiziellen Charakter. 2. Das Ministerium für öffentliche Erziehung und schöne Künste wird in allem, was die Feier betrifft, mitarbeiten; es wird bei dieser Arbeit von dem staatlichen Amt für Fremdenverkehr unterstützt werden." * Die Feierlichkeiten wurden mit einem offiziellen Empfang der Vertreter der fremden Regierungen und der jüdischen Gemeinden und wissenschaftlichen Institutionen des Auslands im Rathaus eröffnet. Der Bürgermeister hielt die Begrüßungsansprache, in der er die Persönlichkeit des Maimonides als ein leuchtendes Leitgestirn in der Nacht der Menschheit von heute bezeichnete. Jüdische Begrüß ungareden Der Oberrabbiner der Jüdischen Gemeinde Sarajewo und Vizepräsident des Zionistischen Landesverbandes von Jugoslawien, Dr. Moritz Levi, hielt eine Rede in spanischer Sprache, in der er Spanien dazu beglückwünschte, daß es den Geist Torquemadas beseitigt hat. Der Leiter des Wiener Maimonidcs-Instituts und Generalsekretär der Israelitischen Allianz, Rabbiner Dr. Armand Kaminka, hob die von Spanien gemachten Bemühungen hervor, sich den Grundsätzen Maimonidcs' anzupassen und die Versöhnung mit den Juden herbeizuführen. Rabbiner Weil-Basel erklärte, Spanien beweise mit der Veranstaltung der Maimonides-Feiern, daß es einen Platz in der vordersten Front derjenigen einnehme, die im Kampf für die Kultur stehen. Die Juden würden bestrebt sein, diese Tatsache überall zu verkünden. Der Delegierte der Jerusalemer Universität, Professor Roth, sprach hebräisch. Er wies auf die Tatsache hin, daß Moses Maimonides heute von Nichtjudcn gerade deshalb geehrt wird, weil er in seinem ganzen Wesen tief jüdisch war. Ebenso werde die in Palästina angestrebte Pflege jüdischen Geistes und die Verwirklichung des jüdischen Palästina-Ideals sich mit Bestimmtheit die Achtung der Welt erringen. Im Namen der jüdischen Gemeinden Spaniens hob der Vorsitzende der Madrider Jüdischen Gemeinde, Don Ignaeio Bauer, die Bedeutung der hebräischen Sprache und der in ihr geleisteten Kulturschöpfungcn hervor. Als Vertreter der amerikanischen Judenheit verlas Herr Fisliraan eine Botschaft von Rabbi Dr. Stephen S. W i s e, in der dieser der spanischen Regierung und dem spanischen Volk den Dank ausspricht. An dem Eröffnungsabend nahmen auch derErzbfschof von Cordoba, der Zivil-Gouverneur, der Militärkommandant von Andalusien und zahlreiche Mitglieder der Akademie teil. Der Bürgermeister erklärte, Spanien sei stolz darauf, daß der große Denker Maimonidcs sein Sohn war. In seiner Geburtsstadt seien die Angehörigen seiner Rasse herzlich willkommen. Der Zivil-Gouverneur von Cordoba betonte, wie sehr die Behörden es zu schätzen wissen, daß Juden aus allen Ländern in so großer Zahl nach Spanien gekommen sind, um den großen Sohn Cordobas zu ehren. Die an der Feier teilnehmenden Spanier seien tief bewegt gewesen, als sie aus dem Munde der sephardischen Juden die Laute der seit fünt Jahrhunderten in voller Reinheit bewahrten altcastilianischen Sprache vernahmen. Am Abend fand eine Festsitzung der Akademie für Wissenschaft, Literatur und schöne Künste statt, m der Ansprachen über die Bedeutung des Maimonides« sehen Schaffens gehalten wurden. Die Hauptredner waren die Professoren Antonio Jaen und Morente. Auf einem anschließenden Bankett forderte Professor Jaen die spanische Regierung auf, die historische Synagoge in Cordoba den Juden als rabbinische Lehrstätte zu über» lassen. Am folgenden Tage wurde am Eingang zur Synagoge eine Marmortafel mit einer Inschrift enthüllt, h» der dem unsterblichen Geist des Judentums gehuldigt wird, Ein Akt der Versöhnung Die Enthüllung einer marmornen Gedenktafel am Eingang zur alten Synagoge von Cordoba bot im Rahmen der grollen Maimonides-Veranstaltungen Anlaß zu einer feierlichen Kund« gebung der Versöhnung. Dieser Gedenkstein — so führt« der Bürgermeister von Cordoba in seiner Ansprache aus -J soll Zeuge sein des Friedens, der hier mit den Brüdern Maimonides' geschlossen wurde. Ohne Frieden mit Israel kann es keinen wahrhaften Weltfrieden geben. — Im Namen der spanischen Regierung begrüßte der Zivil-Gouverneur den Provinz Cordoba die Festversammlung. Manche Länder, er« klärte er, lassen auf den Denkmälern der Kricgsgcfallenc« eine Flamme als Symbol des Friedens leuchten,!)ieser < ie« denkstein soll wie eine leuchtende Flamme künftige Geschlechter an den Frieden zwischen den Juden und Spanien erinnern. Als nächster Redner sprach der ehemalige Bot* schafter, Antonio Jaen Morente. Er betonte, daß häufig Kinder die Folgen der Irrtümer ihrer Eltern zu tragen hätten. Darum seien die Spanier froh, daß die Juden ihnen keinen Groll wegen vergangener Ereignisse nachtragen. In einer Versammlung von Gelehrten hielt der Direktor des Instituts für arabische Studien in Granada, Professor Don Emilio Garcia G o m e z, einen Vortrag über die maimonidische Epoche in Cordoba. Die Festteilnehmer besuchtet» hierauf die Ruinen maurischer Bauten aus jener Zeit Rambam-Feiern in Aegypten Kairo, 26. März. (JTA.) Die Rambam-Fefern In Aegypten finden unter dem Protektorat der ägyptischen Regierung statt und tragen einen besonders Imposanten Charakter. In der Rambam-Synagoge zu Kairo findet am 30. März eine große Rambam-Feier statt. An den Schulen der Jüdischen Gemeinde zu Kairo werden am 31. .März Rambam-Feiern abgehalten. Die offizielle Rambam-Feier der ägyptischen Regierung findet am 1. April im Regierungspalast statt. Die Eröffnungsansprache wird der Bildungs-Wesir Nagiw Bäk Hilali halten. Die Festrede hält der Rektor der Universität Kairo, Ali Pascha Ibrahim. Es folgen Ansprachen jüdi« scher, moslemischer und christlicher Gelehrter. In Kairo wird eine Straße nach Rambam benannt. In anderen Ländern Bukarest, 26. März. (JTA.) Der Verband der se* phardischen Gemeinden Rumäniens und die sephardische Gemeinde Bukarest veranstalteten einen Festabend, an dem auch der spanische Gesandte in Bukarest, Don Pedro de Prat Y Soutzo, der Sektionschef für Kultusangclegenhciteii im Ministerium für Kultus und Unterricht, Stancu Bradisteanu, die spanischen Universitätsprofessoren Indalecio Gil Y Regiere und Miguel Pisaro Y Zandrano, sowie der rumänische Uni* versitätsprofessor Gh. Oprcscu teilnahmen. Nach Ansprachen der Führer des Gemeindeverbandes, Aron larchy, Joseph M. Pineas und Advokat Josif G. Cohen, ergriff der spanische Gesandte de Prat Y Soutzo das Wort, um auf die Bedeutung der überall in der Welt stattfindenden Feiern zu Ehren eines Denkers hinzuweisen, der in der Geistesgeschichte der Menschheit einen so hervorragenden Platz einnimmt. Die Professoren Regiere und Zcndrano hielten in spanischer Sprache Vorträge über die Arbeiten Maimonidcs" auf philosophischem und medizinischem Gebiet. Sehr auf' schlußreich war der historische Vortrag von Professor Opresctl über Maimonides. Montreal, 26. März. (JTA.) Unter den Auspizien des zionistischen Ordens „Hahonim" findet am 31. März urt Mount Roval Hotel in Montreal eine Feier anläßlich des 800. Geburtstages des Maimonides und des 10jährigen Jubiläums der Universität Jerusalem statt. Bei der Feier wird der spanische Generalkonsul eine Ansprache halten. Als weitere Redner sind angekündigt: der Ehrenvizepräsident der Zionistischen Organisation Kanadas, Louis Fitch, Rahm Julius Berger und Professor Brockwell von der McGil- Universität. Als Vertreter der jugoslawischen Juden nehmen an der Maimonides-Feier in Cordoba der Orofirabbincr Jugoslawiens und Senator Dr. Isaac Alcalay aus Belgrad und Oberrabbiner Dr. Moritz Levi aus Sarajewo teil. Der jugoslawische Senat hat Oberrabbiner Alcalay ermächtigt, ihn bei der Feier offiziell zu vertreten. Professor Yahuda, der mehrere Jahre Professor für hebräische Sprache und jüdische Literatur des Mittelalters an der Madrider Universität war, ist von der spanischen Regierung gebeten worden, an der Maimonides-Feier in Cordoba als Ehrengast teilzunehmen. Das Festkomitee von Cordoba hat ihn gebeten, in den Patronageausschuß der dortigen Feiern einzutreten. (Das vollständige Programm der Festwoche haben wir in Nr. 22 der „Jüd. Rundschau" veröffentlicht.) Haaptschriftleiteri Dr. Robert Welt sc h, Bcriin-Charlottenburg 8. Stellvertreter: Kurt Loewenstein, Berlin W 15. Anzeigenleitenn und verantwortlich für den Anzeigenteil: Helene Chanciner, Berlin N 64, Verlag und Anzeigenvcrwaltung: Jüdische Rundschau* Cm.b.H, Berlin W15, Mcinekcstr. 10. D.-A. Februar 1935: 33 462. — Druck: Siegfried Scholem, Berlin-Schöneberg. Gardinen Teppiche Möbel Wirtschaftsartikel Lampen