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Jüdische Rundschau · 1935-03-22 · Heft 24 (22.3.1935) · page 5

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
40 (1935)
Issue
Heft 24 (22.3.1935)
Date
1935-03-22
Page
– (sequence 5)
Language
German
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», .»».«. .ttw; »Rpfi "B JODISU- :.-.JDSCHAU Palästinensische Umschau NR. 24, 22.MAERZ 1935 Das Budget der Jewish Agency für 5695 Jerusalem. (Palcor.) Auf Grund eines Beschlusses «Ter letzten Tagung des Zionistischen Aktions-Comites in ( rusalem wurde eine Spezialkommission aus Vertretern aller j. mistischen Gruppen gebildet, die sich mit der Aufstellung des Budgets der Exekutive der Jewish Agency für 5693 befaßte. Die Kommission hat ihre Arbeit bereits beendet. Der Rahmen des Budgets wurde bereits auf der letzten Tagung des Administrative Committee in New York bestätigt. Das Budget sieht als Gesamteinnahmen der 'Jewish Agency i. J. 5605 einen Betrag von .HP 329 000 vor. Hiervon sind als Einnahmen des Keren Hajessod '£P 250 000 vorgesehen; der Ueberschuß der Auslandsanleihe Her Jewish Agency nach Tilgung aller Schulden wird £P 63 000 betragen; die Einnahmen aus Außenständen der Jewish Agency in Palästina £P 12 000 u. s. f. Die Ausgaben der Jewish Agency i. J. 5695 sehen folgendermaßen aus: für Schuldentilgung, darunter die ersten fünf Monatsraten der Ausländsanleihe, die 5095 fällig sind, HP 22 000; administrative Ausgaben des Keren Hajessod £P 20 000; Ausgaben der Londoner Exekutive £P 5000; für die endgültige Konsolidierung der bestehenden landwirtschaftlichen Siedlungen des Keren Hajessod £P 66 000; für neue Unternehmungen landwirtschaftlicher Kolonisation £P 113 000; landwirtschaftliche Versuchsstation der Jewish Agency £P 8000; palästinensisches Schulwcrk £P 20 000; Departement für Einwanderung und Arbeit £P 14000 (das eigentliche Budget dieses Departements beträgt £P 6-1000, hiervon gehen aber die vorgesehenen Einnahmen in Höhe von £P 50 000 ab); Politisches Departement £P 10 000; administrative Ausgaben in Palästina £P 10 000; Departement für Handel und Industrie £P 2500; Bialik-institut ■£P 5000; Propaganda-Departement £P 1000; Haifaer Technikum, religiöse Bedürfnisse, Informationsbüro usw. £P7500; Investitionen in Wertpapieren £P 10 000; allgemeine Reserve £P 10 000. Nach diesem Budget werden die Gesamtausgaben für Zwecke der landwirtschaftlichen Kolonisation £P 187 000 betragen. Dieses Budget umfaßt nicht die Einnahmen der Abteilung für die Ansied lung deutscher Juden, die Sonder-Einnahmen der landwirtschaftlichen Versuchsstation der Jewish Agency und eine Reihe anderer Posten. Der gesamte Umfang des Budgets der Jewish Agency für 5695 wird eine halbe Million Pfund betragen. Ben Gurion in der Minderheit Arbeiterpartei berat Ober Londoner Abkommen Zum Zwecke der Beratung des Abkommens zwischen Arbeiterpartei und Revisionisten (sogenanntes Londoner Abkommen Ben Gurion-Jabotinsky) hat die jüdische Arbeiterpartei Palästinas („Mapaj") eine Delegiertenkonferenz einberufen, die am 17. und 18. in der Kolonie Che- (krah stattfand. Unabhängig von dieser Arbeiterpartei, die nur die organisierten Parteimitglieder vertritt, findet eine „Volksabstimmung" (Referendum) über dasselbe Abkommen innerhalb der gewerkschaftlichen Arbeiterorganisation (Iiistadruth) statt, von der die Arbeiterpartei zwar die führende Gruppe, aber numerisch nur ungefähr ein Sechstel darstellt. Bei der Konferenz, an der 160 Delegierte feilnahmen, hielt Ben Gurion die Eröffnungsansprache, in der er das Abkommen rechtfertigte. Eine Rettung des Palästinawerks aus hoffnungsloser Verwirrung sei nur im Geiste der Londoner Vereinbarungen möglich. Ben Gurion schloß mit dem Appell ai die Konferenz, die eingebrachten Vorschläge anzunehmen und sie auch der Histadruth und den Parteibehörden zur Annahme zu empfehlen. Es kam zu sehr erregten Debatten und nächtelangen Kompromißverhandlungen, die aber zu keinem Ergebnis führten. Schließlich beschloß die Konferenz m i t 95 Stimmen gegen 90, keine Resolution betreffend die Vereinbarung mit den Revisionisten anzunehmen. Die Minderheit befürwortete die grundsätzliche Bestätigung der Veieinbarung, während die Mehrheit einen Beschluß annahm, in dem die Bereitschaft der Arbeiter zum Ausdruck gebracht wurde, eine Vereinbarung mit revisionistischen Arbeitern wegen Regelung der Arbeitsbeziehungen zu schließen. Sie lehnte es jedoch ab, die provisorische Vereinbarung zwischen Ben Gurion und Jabotinsky zu bestätigen, mit der Begründung, daß gewisse Punkte unannehmbar seien. Alle zur Arbeiterpartei gehörigen Mitglieder der Exekutive der Jewish Agency und die Leitung der Histadruth (deren Mitglieder auch zur Mapaj gehören) schlössen sich der Minderheit an. Das Ergebnis der Konferenz ist, daß die Haltung der Mapaj offiziell auch weiterhin unentschieden Weiht. Die Entscheidung ist der Abstimmung der gesamten Histadruth vorbehalten, die am Montag, dem 25. d. M., stattfinden soll. Der Etat der Stadt Haifa Der Haushaltsvoranschlag der Stadt Haifa für das Rechnungsjahr 1935-% beläuft sich auf 135 000 £P und übertrifft damit den Haushalt des Vorjahres um 60 000 £P. An größeren Posten sind ausgeworfen 26 000 £P für Hygiene, 52000 £P für öffentliche Arbeiten und 28 000 £P für den Bau ein« Schlachthofes. Anleihe der Stadt Tel-Awiw In der Budgetsitzung des Stadtrates von Tel-Awiw teilte der Vizebürgermeister Rokach mit, das Stadtpräsidium habe die Regierung ersucht, einzuwilligen, daß die im Dezem- ^r v. J. aut 260 000 Pfund festgesetzte Anleihe der stadt Tel-Awiw auf eine Million Pfund erhöht werde. Ferner teilte Rokach mit, daß das Budget für 1935 >n Höhe von 400 000 Pfund, davon 100 000 Pfund für Unterficht, noch nicht balanciert ist. Es wird mit der Regierung "erhandelt, damit sie einen Teil der Erziehungsausgaben, wie dies mit Bezug auf andere Städte der Fall ist, tragt Purim in Tel-Awiw Aus Tel-Awiw wird uns gedrahtet: Die auf drei Tage berechneten Purimfestlichkciten begannen am Vorabend des Festes. Eine viele Zehntausende zählende Menge, wie sie noch nie vorher in Tel-Awiw gesehen worden war, staute sich Montag abend in »den Straßen der Stadt, die ganz in Licht gebadet waren. Alle nach Tel- Awiw führenden Straßen waren dicht gefüllt mit Wagen, die Festgäste aus allen Teilen des Landes zur Feier nach Tel-Awiw brachten. Hornsignale verkündeten den Beginn des traditionellen Karnevals. Ueber 25 001) Personen lauschten dem durch Lautsprecher übertragenen Vortrag der Megil- 1 a h in der Großen Synagoge. In Anwesenheit von etwa 75 000 Menschen, darunter viele maskierte Kinder, eröffnete Dizengoff das Fest auf dem enormen Platz, auf dem das reich geschmückte „Palais der Königin Esther" errichtet ist. Er wies auf das glückliche Leben der Juden in Erez Israel und auf das Wachstum Tel-Awiws im letzten Jahre hin und entbot einen Gruß an die Juden der Diaspora. Es folgte die Aufführung eines farbenreichen Purimspiels mi# Musik, das Bilder aus Schuschan darstellte. Auch am nächsten Tag strömten Zehntau sende von Menschen nach Tel-Awiw. Im Laufe des Morgens fandi eine Kinderfeier statt, an der 8000 Kinder teilnahmeng und die aus dem Lesen der Megillah, Gesang und Tanz} bestand. Am Nachmittag wurde am Messegelände ein AutoJ treffen abgehalten, das vom palästinensischen Allgemeine» Autoclub organisiert wurde. Festzüge der Sportvereine „Mak«' kabi", „Hapoel" und „Bctar" fanden am Abend statt. Zahl-j reiche Araber befanden sich wieder unter den Zuschauern^ Am Abend wurde ein großes Feuerwerk veranstaltet. Giwath Brenner und seine Jugend-Alijah Von Dora S t r aus s-Wei g e r t, Tel-Awiw An dem Tage, an dem fahrplanmäßig das Schiff mit der für Giwath Brenner bestimmten Jugend-Alijah in Jaffa ankommen sollte (am 4. Mär/), erfuhren wir, daß wegen des Sturmes die Landung in Haifa erfolgt. Es war also ratsamer, sogleich zum Empfang nach Giwath Brenner zu fahren. Von weitem kündeten schon die in der Sonne flatternden Fahnen, daß alles zum festlichen Empfang bereit war. Giwath Brenner lag da im Glänze eines der unbeschreiblichen palästinensischen Frühlingstage. Blühen von Gräsern und Blumen. Innerhalb von Giwath Brenner hatte sich seit dem vorigen Sommer viel geändert. Aus der früheren Zeltstadt war ein stattlicher Besitz, geworden. Neue Steinhäuser für die Chawerim, ein Zerit für die Kulturarbeit des Kibbuz mit Bibliothek und Lese/immer. Für die Jugendlichen aus Deutschland sind Zerifim (einfache Holzbauten zwar von provisorischem Charakter, da erst im Herbst die eigentlichen Steinhäuser fertig werden), vorbereitet. Das Braun der Holztäfelung zusammen mit den blaugestricheneii Türen und Fensterrahmen, blau gedeckte Tische mit roten Tulpen und einer Schale goldgelber Apfelsinen, helle Vorhänge und gut ausgesuchte Bilder an der Wand, alles dies war dazu angetan, die neuen Bewohner sich in diesen Räumen wohlfühlen zu lassen. Alles sprach von der Liebe und Bereitschaft, mit der der ganze Kibbuz sich für die Aufnahme der Gruppe eingesetzt hatte. Sogar der High Com missioncr selbst hatte sicH an den Vorbereitungen beteiligt. Er hatte vor kurzem Giwath Brenner besucht, uno er schickte jetzt für die Kinder des Kibbuz und für die neuen „Kinder" aus Deutschland einen Korb mit Kuchen und Süßigkeiten. Miss Szold hatte es in gewohnter Unermüdlichkeit und Umsicht trotz, der unplanmäßigen Ankunft doch noch möglich gemacht, die erste Begrüßung im Haifaer Hafen vorzunehmen und am Abend bei einer improvisierten kleinen Feier im Beth Olim in Haifa den ersten Willkomm des Landes darzubieten. Am Mittag des nächsten Tages konnte dann endlich Giwath Brenner die neue Gruppe in Empfang nehmen. Es waren 35 Jugendliche, deren Zahl sich durch 10 bereits hier befindliche Jugendliche, die auch zu der neuen Gruppe gehören werden, auf 45 erhöht. Am Eingang des Hofes war alles, was in Giwath Brenner Zeit hatte, zusammengeströmt, und es gab einen Austausch von Freude und Herzlichkeit. Enttäuschung gab es nur bei den Jüngsten des Meschek: „Die Neuen sind ja gar keine Kinder, das sind ja auch Große!" war ihr vernichtendes Urteil. Ein Aeqtiivaleut war ihnen nur, daß einige etwas Hebräisch sprechen konnten. Anders war der Eindruck, den die Neuankömmlinge aut die Chawerim machten. Sie stellten fest, daß manche Fünfzehnjährigen sich wie ausgewachsene Männer präsentierten, und dies bestärkte die Hoffnung auf frische Arbeitskräfte. Die Jugend aus Deutschland wiederum sali mit Staunen und Begeisterung, wieviel hier in der kurzen Zeit schon geschaffen worden war uno wieviel Möglichkeit des Lernens und Aufbaucns hier vorhanden ist. Am Abend fand im großen EU-Saal ein offizieller Empfang statt, wie er festlicher nicht gedacht werden kann. Girlanden, weißgedeckte, bhiincngcschniückte Tische, beladen mit Augen und Magen erfreuenden Herrlichkeiten schienen das biblische Wort vom verheißenen Land, wo Milch und Honig fließt, in Erfüllung gehen zu lassen. Einer warmen Begrüßungsrede von S e r e n i — Rosenblatt hatte die Gruppe bei dem ersten Mittagessen bewillkommnet — folgten weitere Begrüßungen, u. a. von Sprinzak und Ben-Gurion. Vor allem aber auch vom Führer der Gruppe, Rabbiner Dr. Ucko, der während der sechs Wochen seines Hierseins alle Vorbereitungen für seine Gruppe mit großer Sorgfalt und Hingabe geleitet und gefördert hatte, unterstützt von seiner umsichtigen Frau. Ein Film gab in geschickter Auswahl und in künstlerischer Form ein Bild vom Leben und Treiben in Giwath Brenner: Musik eines kleinen Orchesters von Mitgliedern des Kibbuz wurde'freudig aufgenommen. Im dunklen Hof angesichts des leuchtenden orientalischen Sternenhimmels gab es Freuden-Horra-Tänze um hochauflodernde Feuer. Als man am späten Abend den Kibbuz verließ, konnte man es in dem Gefühl tun, daß die ersten Brücken des Verständnisses zwischen Neuankömmlingen und Kibbuz geschlagen waren. Wir, die wir die Verantwortung und das Glück haben, an diesem konstruktiven aber auch problematischen Werk der Verwurzelung der Jugend im Lande der Väter mitzuarbeiten, wissen, daß diesem leichten Anfang des Weges eine etwas schwierige Fortsetzungbeschieden ist; das Erlernen der Sprache und das Eindringen in ihren Geist, die Schaffung einer neuen Haltung zur Arbeit im Rahmen der Gemeinschaft, die Einsicht von Sinn und Notwendigkeit der Gemeinschaft^ die erst hier im Lande in ihrer Erfüllbarkeit aufgezeigt wird, dazu noch die Gewöhnung an die äußeren Lebensfor-*, inen des Kibbuz und die veränderten klimatischen Bedingung gen. Hiermit verknüpft sind eine Fülle pädagogischer, psy-r chologischer und soziologischer Fragen, die sich im Verlauf der Entwicklung der einzelnen Jugcnd-Alijah-Gruppcn hii mannigfachen Auswirkungen ergeben haben und sieh nocli herauskristallisieren werden. Oskar Fried in Tel-Awiw In Musikerkreisen bildet die Ankunft Oskar Frieds fnj Palästina das aktuelle Gesprächsthema. Der berühmte DirW fent kommt von einem Gastspiel bei den Londoner Phil-) armonikern, wo er unter großem Beifall von Presse und! Publikum Mahlers IX. aufführte. Es ist der Philharmonischen Gesellschaft gelungen, Fried! zu einigen Konzerten zu verpflichten. Er äußerte sich über, das Palästina-Orchester durchaus optimistisch und hält es' für entwicklungsfähig. Seine einfache Art, jenseits von allenij Kunstbetrieb, berührt sympathisch. Bald beginnt die Probenarbeit, von der man Außerordentliches erwartet, denn Mih siker vom Range Frieds stehen selten am Pult. Durch« das Gastspiel Frieds erfährt die Wintersaison, die nunj ihrem Ende zugeht, nochmals erneute Steigerung. I Wolfgang Y u r g r a n Bialik-Tage Am 14. April wird in Tel-Awiw eine Kunst- und( Kulturausstellung eröffnet werden. Leiter der Veran-j staltung, die unter der Devise „Bialik-Tage" durchgeführt* wird, sind der Bürgermeister von Tel-Awiw, Meir Dizen» gotf, der Präsident des Jüdischen Nationalfonds, M. MJ Ussischkin, Dr. Schmarjah Levin und andere. Die Aus-i Stellung, die einen Monat lang geöffnet bleibt, soll einen!) Ueberblick über die Leistungen des Jischuw aut dem Gebiet! von Kunst und Kultur geben. Das Ausstellungskomitce fordert alle diejenigen, die im Besitze von Materialien sind, diei auf Bialik Bezug haben, zur Einsendung dieser an die Aus*! Stellung auf. Von der Woche Am 15. März wanderten trotz strömendem Regen 4000 Mitglieder der Histadruth zum Grabe TTumpeldors in Tel Chaj. Am 17. war die Pilgerfahrt des Bethar, an den sich 400 Personen beteiligten. Die Feiern verliefen ohne Zwischenfälle. Der 70. Geburtstag von Rabbi Kuk ist, wie uns mitgeteilt wird, erst im Ellul d. J. Die Glückwünsche, die auch» der High Oommissioner übermittelt hat, waren also, wie wir gleich vermutet haben, vorzeitig. Die Arbcitsvermittluugsämter veröffentlichen eine« Appell an alle in der Bauindustrie beschäftigten Arbeiter, ihre Arbeit in den Städten zu verlassenj uno aufs Land zu gehen, um der Landwirtschaft in: ihrer durch den Arbeitermangel entstandenen kritischen Lage zu helfen, da auch die alten Kolonien durch die Unmöglich-** keit, die Zitruscrnte zu Ende zu fuhren, bedroht sind. Etwa 100 Studenten der Hebräischen Universität Jerrj«j salem haben sich als freiwillige Erntearbeifer ftn~ Agency ist in Hadar bei Kfat^ mtearbeit kommenden Studer« die Zeit ihrer sechswöchentlichen Ferien zur Verfügung ge-| stellt. Mit Hilfe der Jewish Saba ein Lager für die zur ten errichtet worden. Purim-Konzert. Das Purim fest ist so verwurzelt mit Tcl4 Awiw, daß sich hier schon Wochen vorher jedes Gebiet desj öffentlichen Lebens für die Festtage umstellt. Das fange bei der Schokoladenpackung an und hört bei der Musiki aut. Das Palästina-Orchester unter Taube brachte alsj Festprogramm die Ouvertüre zu „Figaros Hochzeit" undS Haydns 13. Sinfonie, als Höhepunkt die „FledcrmausH Ouvertüre". Das Publikum forderte zwei Wiederholungen! der reizend gespielten Pizzikato-Polka von Strauß, und| auch die abschließende Ouvertüre zu „Orpheus in der Untere weit" fand begeisterte Aufnahme. W. \ü Das Haifaer Trio (Hertha Torkanowsky, Profcssdrt Zadri, Josef W e i ß g e r b e r) wurde von der Kulturabtert lung der Histadruth in Haifa für einen Kammermusik-Zyklus von sechs Abenden verpflichtet. Einführungen in die vorgetragenen Werke: Prof. David Schor. Der erste Abend fand am 26. Februar d. J. im Saale des neuerbauten Histadruthgebäudes vor ausverkauftem Hause statt. Das nächste Konzert war am 12. März und die weiteren Abende folgen irt 14tägigen Abständen immer am Dienstag. Ne»toim. 2wdck\ URBAN HOTEL GARNI Neubau im Geschäfts- und Vergnügungs-Zentrum. Bellevueplatz, ca. 5 Min. vom Bahnhof. Jedes Zimmer: Telefon.Messendes Wasser. Privat-Toiletten. Rohrpost jedes Zimmer Frcs. elleng«^ »lun* mm •18 Üb* Uhr, te« 10 Ul») imm) rs tt ifps >Iksrz ge. Z'irtxeiche worden iänf Volk r versn die hnun'g v eiche eutseh heut« u. 3.S ihrer Jude rischa bt ist, nichta irklärti ' o 1 mders loralirefüh! den» fstiegf reitet, senero fieses dsche mturo Juli rd er» tüdi— t alle lische n t ru ifhörschert ern/4 über rennt «hW -tum*. des Ge- . dtp . übeiw aus :n tr? der uderi uden denartin kein cheti von rteer 'äter ver- ' Wer und auf daß dengen, 7reirse: i f fett en eiit- Leo apiuer und :ere so- >n" zuien lau der ner ter, ach ter in Tanten mert le-: hr If* ias iril-!tt ■e*' »g Tel.27.0S9

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