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Jüdische Rundschau · 1935-02-26 · Heft 17 (26.2.1935) · page 5

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
40 (1935)
Issue
Heft 17 (26.2.1935)
Date
1935-02-26
Page
– (sequence 5)
Language
German
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JODISCHE RUNDSCHAU Palästinensische Umschau NR. 17, 26. FEBRUAR 1935 Was hat Palästina 1934 aus Deutschland gekauft? Von Dr. Alfred Marcus, Haifa Die palästinensische Statistik gibt «ms noch keinen ins Einzelne gehenden Einblick über die Entwicklung des I m - portes aus Deutschland im Jahre 1934. Wir werden ja wahrscheinlich auch diesmal das Blue Book mit den entsprechenden Einzelangaben auf Grund der hiesigen Statistik erst im Dezember erhalten. Dagegen ist die deutsche Ausfuhrstatistik für 1934 bereits erschienen, und sie umfaßt 260 Einzelpositionen der deutschen Ausfuhr nach Palästina, die einen Oesamtwert von rund 16 Millionen Mark repräsentieren. Das ist, worauf ausdrücklich hingewiesen werden muß, nicht die Gesamtheit der deutschen Ausfuhr nach Palästina; denn es ist in diesen Einzelpositionen nur das erfaßt, was über einen bestimmten Wert hinausgeht. Aber wir können auf der anderen Seite folgende Berechnung machen: Nach den vorliegenden amtlichen palästinensischen Ziffern hatte die Einfuhr aus Deutschland im Jahre 1934 bis September einschließlich einen Wert von £ 1 247 000. Für die letzten drei Monate des Jahres liegen amtliche Einfuhr- /iffern noch nicht vor, aber wir werden anzunehmen haben, daß in diesen drei Monaten der Durchschnittswert der Einfuhr aus Deutschland je etwa £ 120 000 betragen hat. Danach kommen wir zu einer Gesamteinfuhr für 1934 i m Werte von rund £ 1,6 Millionen. Nun gehen aber noch die Differenzen ab, die darin liegen, daß die deutsche Statistik natürlich nur die F o b werte und die palästinensische die C i f werte einsetzt. Das würde bedeuten, daß die oben angegebene Summe von 16 Millionen Mark nach der deutschen Statistik als Fobwert betrachtet doch ungefähr 90 «jo der Mengen und vielleicht noch etwas mehr von dem erfassen muß, was wir im Jahre 1934 tatsächlich aus Deutschland gekauft haben. Denn wenn wir auf der einen Seite nach der hiesigen Statistik die Einfuhr aus Deutschland in ihrem Cifwert auf rund £ 1,6 Millionen annehmen, so heißt das nach dem ungefähren Kursdurchschnitt des Jahres 1934 rund 20 Millionen Mark als Cifwert. Demgegenüber steht eine Gesamtsumme der von der deutschen Ausfuhr- Statistik erfaßten Einzeipositionen als Fobwert von rund 16 Millionen Mark, und wenn wir als Spanne zwischen Fob- und Cifpreis nur 10 "o absetzen, so würde das bedeuten, daß hier 16 Millionen Mark in der deutschen Statistik, 18 Millionen Mark in der palästinensischen gegenüberstehen. Also kann man ruhig sagen, daß die deutsche Statistik mit ihren Einzelpositioner. diesmal rund 90 o/o dessen erfaßt, was wir aus Deutschland gekauft haben. In den großen Untergruppen der deutschen Ausfuhrstatistik sehen nun die Werte dieser Käufe (also alles die deutschen F o b werte, nicht die hiesigen Cifwerte), folgendermaßen aus: 1. Erzeugnisse der Land- und Forstwirtschaft; Nahrung* - u. Genußmittel 2. Mineralische und fossile Rohstoffe 3. Fette und Fettwaren 4. Chemische und pharmaieutische Erzeugnisse; Farben und Farbwaren 5. Textilwaren 6. Leder und Lederwaren 7. Kautschulcwaren 9. Besen, Bürsten, Pinsel 10. Waren aus Holz und Schnitzstoffen (Zelluloid) 11. Papier, Pappe und Waren daraus 14. Waren aus Ton 15. Glas und Glaswaren 16. Waren aus Edelmetallen 17. Unedle Metalle und Waren hieraus, Maschinen, Apparate, elektrotechnische Erzeugnisse, Fahrzeuge usw. Das Neueste in Kürze Von unserem palästinensischen gl.-Korrespondenten Aus derExpansion derPalästina-Wirtschaft 1933 1934 *M' JC 210 000 392 000 81 000 96 000 78000 81000 680 000 896 000 1 292 000 1260000 270000 293 000 79 000 66 000 36 000 26 000 228 000 230 000 271 000 118000 320 000 406 000 258000 367 000 27 000 64 000 6 247 000 11 655 000 10077000 15 933000 Es sei bemerkt, daß diese Positionen im Jahre 1932 nach der deutschen Statistik einen Gesamtwert von 6 361 000 M. repräsentierten; es ist also gegenüber 1932 eine Steigerung »m beinahe 10 Millionen Mark eingetreten, gegenüber 1933 eine solche um rund 6 Millionen Mark. Die Differenz zwischen 1933 und 1934 war fast ebensogroß wie der gesamte von der detaillierten Statistik erfaßte deutsche Export im Jahre 1932 nach Palästina. Es sei nur kurz darauf hingewiesen, daß der Anteil des deutschen Exports nach Palästina am deutschen Gesatntexport sich prozentual gesehen von 0,11 o/o im Jahre 1932 auf 0,20 "'o im Jahre 1933 und auf 0,39% im Jahre 1934 gesteigert, also fast vervierfacht hat Sehen wir uns nun die einzelnen Positionen an, so ist zu deren Entwicklung folgendes zu sagen: Position 1: Hier ist die Steigerung von 210000 auf 392000 M. im wesentlichen darauf zurückzuführen, daß die Einfuhr an Telegraphenstangen aus Holz aus Deutschland sich dem Wert nach fast verdoppelt hat, sie stieg nämlich von 59000 auf 105 000 M. Wichtig in dieser Hinsicht ist auch die Tatsache, daß wir im Jahre 1934 aus Deutschland 258 Kühe für Zuchtzwecke im Werte von 134 000 M. importiert haben, im Vorjahr gar keine. Gestiegen ist auch unser Import an deutscher Oelsäure. Neu ist weiterhin die Einfuhr deutscher Zigarren im Werte von 19 000 M. Dagegen ist die Einfuhr deutschen Biers stark gefallen. Position 2: Hier ist die Einfuhr an Mineralschmieröl Und an Stcinkohlenbriketts mengen- und wertmäßig stark gestiegen, die Einfuhr an Zement zwar auch der Menge nach von 255 auf 900 Tonnen angewachsen, dem Wert nach aber gefallen. Position 3: In dieser Position hat sich unsere Einfuhr an Seifenpulver deutscher Herkunft von 235 dz auf 498 dz und - entsprechend — dem Wert nach von 31 000 auf 47 000 M. «höht. Die Einfuhr an Schmiermitteln, Schuhkrem und Bohnerwachs ist ziemlich unverändert geblieben, die an Putzmitteln für Metalle und Glas dagegen stark zurückgegangen. Position 4: Hier sehen wir zunächst ein starkes Anwachsen der Einfuhr an Kaliumsulfat (von 375 auf 1100 Tonnen, von 53000 auf 116 000 M.). Die Einfuhr an Kalisalpeter ist stark gefallen, die an Kalksalpeter und Harnstoff wesentlich gestiegen. Die Einfuhr an Anilinfarben ging* von 147 dz auf 44 dz zurück, die an Lithopone und Zinkweiß fiel auf die Hälfte, dagegen hat sich die an Ocker wesentlich erhöht. Auch der Import an Mineralfarben in Oel ist gefallen, an deutschen Bleistiften aber gestiegen, ebenso an deutschen Parfümerien. Entscheidend in dieser Position ist die Entwickhing unserer Einfuhr an pharmazeutischen Erzeugnissen. Diese ist von 157 dz im Wertevon 282 000 Mark auf 263 dz im Werte von 453000 M., also um rund 70 o/0 der Menge nach und rund 60 o/o dem werte nach angewachsen! Position 5: Unsere Einfuhr an deutschen Textilien ist im allgemeinen gefallen, insbesondere die an mischseidenen Die Errichtung einer neuen großen Zementfabrik wird vorbereitet. Es sind 3000 Dunam im judäischen Hügelland erworben worden. Die Kosten des Unternehmens belaufen sich auf £ 250 000. Die bestehende Zementfabrik „Neschcr" bei Haifa kann den Bedarf des Baumarktes nicht mehr decken, so daß im vorigen Jahre 150000 Tonnen Zement eingeführt wurden. Neben der Fabrik soll eine Arbeitersiedlung errichtet werden. Der Bau wird im Mai begonnen. In der Haifa -Ba y wurde aut Boden des Keren Kajemeth Lejisrael neben der neuen großen Eisengießerei der Grundstein für eine Glasfabrik gelegt. Die palästinensischen Eisenbahnen sind im Begriffe, verschiedene Verbesserungen im Betrieb einzuführen. Es werden mehr Waggons bereitgestellt, Löhne der unteren Angestellten erhöht und Zufahrstraßen zu den Linien gebaut. Die Aktion geschieht auf Grund eines Berichtes der Verkehrskommission. Auf den beim Hafenbau in Haifa durch Zuschüttung gewonnenen Bodenflächen (reclaimed area) werden im nächsten Sommer eine Eisenbahnstation und ein Postgebäude errichtet werden. Im Zusammenhang mit den' Vergrößerungsarbeiten im Haifaer Hafen (Verlängerung der Kais) werden zwei neue Warensch Uppen erstellt werden, die zusammen C 40000 kosten sollen. Die bestehenden Einlagerungsmöglichkeiten reichen in keiner Weise aus. „M o ti n t Z i o n", das Schiff des „Palestine Maritime Lloyd", wurde im Haifaer Hafen für den Dienst Palästina -Konstanza eingeweiht. Es ist ein 5000-Tonnen- Dampfer, mit Platz für 110 Passagiere erster und zweiter Klasse. Das Schiff hat einen jüdischen Kapitän, zur Hälfte jüdische Besatzung und führt die palästinensische Flagge. In Jerusalem werden Pläne für eine Reihe großer Bauarbeiten fertiggestellt. Die jüdischen Gebäude aHein sollen £ 800 000 kosten. Es handelt sich sowohl um Einfamilienhäuser, wie auch um große Mietsbauten. Ein Teil liegt im Zentrum der Stadt, ein anderer in den außenliegenden Wohnvierteln. In der neuen Siedlung N a h a r i j a, nördlich von Akko, wurde eine kleine Feier veranstaltet, nachdem die ersten Siedler auf den Boden gegangen sind und mit Erfolg ausreichendes und gutes Wasser erbohrt wurde. Vermischte Nachrichten Die Straße zwischen Raananah und Tel -Mond wird für die Vorbereitung der Chaussee vermessen. Das Stück ist eine Wciterführung der lange erwarteten und jetzt mit aller Dringlichkeit geforderten Autostraße Tel-Awiw— Haifa. Von den ankommenden C h a 1 u z i m sind größere Gruppen sofort bei der Landung in die Siedlungen zur Arbeit gesandt worden. Eine Gruppe von 40 deutschen Immigranten ging nach Kfar Saba. Die Zentrale der Kooperativen in Palästina veranstaltete am 19. Februar einen S p a r t a g. Er ist zur Propaganda für den kooperativen Gedanken gedacht. Versammlungen, Propagandaschriften und der Verkauf von Sparmarken dienen der Aktion. Unter dem Vorsitz des Direktors des Landwirtschaftsdepartements der Regierung wird eine Kommission zum Studium der palästinensischen Oclproduktion eingesetzt. In der Nähe von T u 1 k e r e m wurde diese Woche neuerdings der Bahndamm unterwaschen und die Züge von Haifa mußten umkehren. Der Schaden ist in zweitägiger Arbeit behoben worden und der Zugverkehr wird wieder aufgenommen. Jedoch sind Verspätungen um Stunden immer noch häufig. Die Fluten in der Umgegend von Nablus legten eine Synagoge aus römischer Zeit frei. Bei den letzten großen Regen schwoll der Jordan in gewaltigem Maße an, so daß die Brücken unüberschreitbar wurden. Der Fluß erreichte beim Hochstand des Wassers eine Breite von zwei Kilometern. Aus den Städten Jerusalem Die Anfänge der Arbeit im neu gewählten Stadtrat stoßen auf Schwierigkeiten. Es war von den Juden eine unmittelbare Beteiligung ihres stellvertretenden Bürgermeisters in der administrativen Arbeit erwartet und verlangt worden. Dr. K h a I d i, der neue arabische Bürgermeister, scheint jedoch nicht geneigt, auf die Vorschläge der Juden in genügendem Maße einzugehen, und die Verhandlungen haben bisher keine befriedigenden Ergebnisse gebracht. Bei dem Bau der Wasserversorgung für Jerusalem scheinen neue Schwierigkeiten entstanden zu sein. Es wird behauptet, daß die Quelle von Ras el Ejn, die das Wasser für die Leitung der Hauptstadt liefern soll, nur den fünften Teil der Wassermenge liefert, die man angenommen hat. Es wäre dann eine weitere Leitung nötig, die Wasser aus dem Jarkon entnimmt, was eine weitere Ausgabe von £ 100 000 bedeuten würde. Die Regierung wird dringend aufgefordert, über den Stand der Dinge zu berichten. Die Firma Derby and Co. in London hat dem Radiuminstitui der Hadassah in Jerusalem eine kleine Menge Radium zur Verfügung gestellt. In einem Konfektionsgeschäft im Zentrum von Jerusalem brach ein Großfeuer aus, das einen nebenliegenden Schuhladen und ein Depot ergriff. Der entstandene Schaden ist beträchtlich. Die Presse verlangt die Organisierung einer tüchtigen Feuerwehr für die Hauptstadt. Die Munizipalität von Jerusalem beschloß, die Wohnungssteuern in Zukunft nicht mehr wie bisher von den Hausbesitzern, sondern von den Mietern einzuziehen. Der Beschluß muß von der Regierung bestätigt werden. Die Studenten der Jcrusalemcr Universität verlangen die baldige Eröffnung der landwirtschaftlichen Hochschule und drohen mit Streik für den Fall, daß ihre Forderung nicht angenommen wird. Tel-Awiw und Jaffa Das Rabbinat hat beschlossen, zusammen mit anderen interessierten Körperschaften, einen Propaganda-Monat für die Einhaltung des St habbat durchzuführen. Es werden Versammlungen unter Anteilnahme der führenden Rabbiner und besondere Veranstaltungen für Frauen und Jugend stattfinden. Ein Flugblatt wird für den Zweck publiziert. Alle Arbeiter im Hafen von Jaffa, die von den Unternehmern ausgesperrt worden waren, weit sie sich für die Besserung der Arbeitsbedingungen einsetzten und sich weigerten, ihre Mitgliedschaft zur Gewerkschaft aufzugeben, sind wieder eingestellt worden. Haifa Im jüdischen Viertel Hadar Hacarmcl ist seit einiger Zeit eine Gruppe jüdischer Lastträger tätig: auch die Zahl der jüdischen Hafenarbeiter wurde durch polnische Immigranten verstärkt. In der Ringartschen Buch- und Kunsthandlung wurde eine Ausstellung des Malers A. J a s k i e I eröffnet. Die von der „H i t a c Ii d u t h O I c G c r m a n i a" veranstalteten Seminare haben unter reger Beteiligung begonnen. Im Seminar für Landeskunde sprach Braslawskv über die „Bevölkerung Palästinas in der Vorzeit"; im Seminar für Geschichte Dr. Glat/er über „Rückkehr aus Babylon". Im Vortragszyklus sprach Dr. Alberl Baer über „Nationaler und privater Bodenerwerb". Im KJV. sprach Dr. Auerbach über „Die Bedeutung der Ausgrabungen für die Geschichte Palästinas und der Nachbarländer". Die Stadt Haifa hat eine Reihe von Verordnungen erlassen, die der Aufrechterhaltung von Ordnung und Sauberkeit dienen sollen. Die IPC. hat eine Reihe neuer Petroleumtanks aut ihrem Gebiet in der Haifa-Bay und im Oclhafen errichtet; sie plant, 60 weitere Tanks zu erstellen. Aus dem arabischen Leben Unter der Redaktion von Emile Effcndi Ghory erscheint in Jerusalem eine neue arabische Tageszeitung unter dem Titel „El Wachdah el Arabieh" (arabische Föderation). Das Blatt tritt an die Stelle des „El Djamia el Arabia", das von jetzt an nur zweimal in der Woche erscheint. Das neue Blatt, dessen Herausgeber früher das englische Wochenblatt „Arab Fedcrah'on" redigiert hat, steht unter dem Einfluß der Muftipartei. Anläßlich des Besuches von Frau Malaterre Selber und Dr. Bakkcr van Bosse in Palästina veranstaltete die arabische Frauenvereinigung eine Versammlung, die von Frauen aus allen Teilen des Landes besucht war, und sich mit der Lage der Frau in Palästina beschäftigte. Die euro- Päischen Gäste propagierten die Anteilnahme der arabischen rau an dem kommenden Frauenkongreß in Istanbul. Ihsan Bey Jabri, einer der in Genf im I'vil lebenden nationalen Politiker aus S y r i c n, hält sich zur Zeit in Liberias auf. Es wird berichtet, daß er mehrere Zusammenkünfte mit arabischen Politikern aus Damaskus abhielt. Anläßlich des 25jährigen Regierungs-Jubiläums des englischen Königs, das in dieses Jahr fällt, hoffen die palästinensischen Araber auf eine B e g n a d i g u n g der im Zusammenhang mit den Unruhen von 1029 Verurteilten. Ls handelt sich um ungefähr 20 Sträflinge, darunter mehrere, die zu lebenslänglicher Zwangsarbeit verurteilt sind. Auch zwei Juden wurden 1920 zu je IS Jahren Zuchthaus verurteilt. Bei der I r a k P e t r o I Co m p a n v in II a i f a streikten 50 a r a b i s c h c Arbeit e r um eine I rhöhung der Löhne. Die Aktion hatte Erfolg. Im April wird mit dem Bau einer technischen Knabenschule für Araber in Haifa begonnen. Die Schule hat ein Internat für 70 Knaben und außerdem Platz für 20 Tagesschüler. Die Baukosten belaufen sich auf £ 43 500. Die Zahl der Mekkapilger aus Palästina wird dieses Jahr mit 2500 angegeben. Die Fahrt wird zu einem Teil bereits mit Autos zurückgelegt:. In A m m a n ist durch die großen Regen schwerer Schaden angerichtet worden. Ls müssen 300 beschädigte Häuser eingerissen werden. Die Kosten für die Herstellung der zerstörten Wege werden auf über C 30 000 geschätzt. Der Exkhedive von Aegypten, Hilmi Pascha, hat dem Emir Abdullah von Transjordanien eine Anleihe von £ 15 000 gewährt, die der Nutzbarmachung der Böden des Emir dienstbar gemacht werden soll. In Es Salt, einer der größeren Städte in Transjordanien, wurde bei einem Feuer im Regierungsgebäude ein Teil der Papiere verbrannt. Die „U nion der arabischen Eisenbahnarbeiter" hat beschlossen, in der Nähe der Stadt Nazareth eine Vorstadt zu errichten, nachdem sich herausgestellt hat, daß der in der Nähe von Haifa ursprünglich in Aussicht genommene Boden zu teuer wird. Oeweben, an kunstseidenen Strümpfen, an Kammgarn und wollenen Kleiderstoffen, auch die an verschiedenen Baum- W'ollgeweben, baumwollenen Strümpfen usw. Wenn sich im Saldo der Wert dieser Position aber nicht wesentlich vermindert hat, so ist das darauf zurückzuführen, daß im Jahre 1934 ein Posten seidener Frauenkleidung im Werte von 162000 M. auftaucht gegenüber gar keiner statistisch erfaßten Einfuhr dieser Art im Vorjahr, auch die Einfuhr an wollenen Frauenkleidern ist stark gestiegen, ebenso die an Männerkragen. Position 6: Unsere Einfuhr an deutschen Schuhen hat sich wesentlich erhöht, sie stieg von 7200 Paar auf rund 15 000 Paar (nur Lederschuhe)? gestiegen ist auch die Einfuhr an Treibriemen, dagegen ist die an Ledertaschen, Oberleder und Schaf- und Lammleder in zugerichteter Form stark zurückgegangen. Position 7: Unsere Einfuhr an deutschen Kautschitkwaren hat schon seit Jahren eine fallende Tendenz, die auch im Jahre 1934 angehalten hat, das gleiche gilt für die Position 9, das heißt für Besen, Bürsten und Pinsel. Position 10: In unserer Einfuhr an Holzwaren sind in den letzten beiden Jahren wesentliche Veränderungen nicht eingetreten, soweit der Import aus Deutschland stammt. Position 11: Dagegen ist die an Pappe, Papier und Waren daraus in ihrer Gesamtheit stark gefallen. Insbesondere ist der Import von deutschen Briefumschlägen, Geschäftsbüchern, Notizbüchern, Etiketten, Geschäftskarten und "»> <* g(* rtcho dem gig lks. >erdie* mg che sdi uto at/3 rer ide :ha ist.,. hts ärtl!N ers ili— ihl srrt egf «t; er»;es he m» U,*i er» ii- Uo he »f.- m ■ j< er ld l«5«>>. B#Äf Vlr» IS ''r :r> n W ln m n rt ti r «

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