Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 40 (1935)
- Issue
- Heft 16 (22.2.1935)
- Date
- 1935-02-22
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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JÜDISCHE RUNDSCHAU P» 1 Ü 81 1 II C II S CllC F111 S C11 U 11 NR. 16,22.FEBRUAR 1935 II Das Beth Chaluzoth in Haifa Da* Bdh Hachaltizoth in Haifa wurde im Jahre 1931 auf einem durch die Pica gestifteten in Hadar Hakarmcl gelegenen Grundstück mit den Mitteln einer amerikanischen Fraucngruppe „The Woman's League for Palestine, New York" errichtet. Das Grundstück umfallt eine Flache von ca. 2100 qm; der in den Hau und in die Einrichtung investierte Befrag belauft sieh auf ca. CL 7150. Das Helm erfüllt eine zweifache Aufgabe: es Ist ein Wohnheim für die neu ins I aml kommenden Chalu/oth, die in der Stadt bleiben wollen; und es .sorgt für eine Fachausbildung der Mädchen, die ihnen die Eingliederung im Lande erleichtern und /u einer produktiven Mitarbeit am Aufbau des Lande« verhelfen »oll. In den drei Jahren seines Bestehens hat sich das Beth Hachalu/oth zu einer erfolgreichen sozialen Institution entwickelt. Die Leitung liegt in den Händen eines sechsglledrigen Komitees, das /u gleichen Teilen aus Mitgliedern der Mo»/afh Hapoaloth (Arbeiterinnen-Organisation von Frr/. Israel) und Vertreterinnen der Woman's League for Palestine New York bestellt. Das Heim bildet mit seinen kooperativen Unternehmungen eine der .sozialen .Sehenswürdigkeiten Haifa*. ZUf Zelt wohnen im Beth I lachalu/oth 50 Mädchen, und 75 außerhalb des Hauses wohnende Mädchen arbeiten In den verschiedenen kooperativen Unternehmungen des Heimes, eine Anzahl Von ihnen nimmt an den von der Wi/o abgehaltenen Koch-, Wasch-, Hügel-, Web- und Niihknrsen teil, Mädchen der verschiedenen Berufe, Chaluzoth au* Polen, Deutschland, (Jesferreich, Tschechoslowakei, Ungarn, Rumänien, I itanrn, I etfland, Amerika verbringen hier die enten Monat* nach ihrer Einwanderung, Vorn Schiff kommen nie ins Beth Hachaluzofh und finden hier ein Heim mit sauberen, freundlich luftigen, modern eingerichteten Zimmern. In jedem Stockwerk sind geräumige Waschräume, bestehend aus 6 Einzelduschcn, 2 Badezimmern und (> Waschbecken. Außerdem stehen den Mädchen ein Ta\'csraum mit Lesezimmer und Bibliothek zur Verfügung, sowie 2 Koc hnischen, eine Veranda, ein flarlie> Ib. Ii und ein Vortrags- und Lehrsaal. Die Mädchen können in dem im Heim befindlichen kooperativen Restaurant gut und billig Verpflegt werden, tu jedem Zimmer Sind milier den Sofahefien eingebaute Schriinkc und kleine Tische mit bunten Derkehen und Stühle für jede Bewohnerin vorhanden. Da die meisten der eingewanderten Mädchen die hebräische Sprache kaum oder libcrhaiijrt nicht beherrschen, hat das Heim dreimal wöchentlich Sprachkurse eingerichtet; einen dir Anfänger, der jede zwei Monat« Heu beginnt, und einen für Fortgeschrittene. Die Kurse erfreuen sich eines guten Zuspruchs. Jeden Freiing findet im Heim ein gemeinsam es Abende«'en statt. Der im Hause stattfindende WizoKorhktirsus sorgt for ein Nmhtruahl, dem meist ein s-chftttes Konzert folgt, oder es werden ausgewählte Lese* stück* Vorgetragen, die die Mädchen dem palästinensischen Leben näherbringen sollen. Danach wird musiziert, gesungen Urid Horrali getanzt. Die kulturelle Arbeit hat sich im Laufe der Zeit erfolgreich entwickelt. Alle 8 14 Tage werden im Helm allgemeine „Slchoth" mit den Mädchen abgehalten, in denen über die Schwierigkeiten und Note der Mädchen gesprochen Wird. Einigemal im Monat werden auch öffentliche Vortrüge über die wirtschaftlichen und sozialen Probleme des Landes veranstaltet. Beliebt und rege besucht sind auch die Im Heim von der „Hitaehdttth Olej Germania" wöchentlich veranstalteten kulturellen Abende mit Lichtbildern, Die jede 6 8 Wochen stattfindenden gemeinsamen Ausflüge in die Umgebung Haifas und ins Emek führen die Mädchen in das palästinensische Leben ein. Erwähnenswert ist die. seitens der Mädchen geschaffene soziale H i 1 f s k a s s e, die durch Anleihen bzw. einmalige Spenden den bedürftigen Bewohnerinnen des Hauses zur Seite steht. Die produktivste Leistung des Beth Haehalttioth ist die Schaffung von vier kooperativen Unternehmungen, die im Hause untergebracht sind, Pläne für neue Werkstätten sind ausgearbeitet und warten auf ihre Durchführung, wenn es gelingt, durch den Aufbau eines Stockwerkes neuen Raum zu schatten. Die bereits bestehenden Kooperativen sind: a) Die Wäscherei, begonnen mit 4 Mädchen, arbeitet heute mit lo Mädchen, die durchschnittlieh ca. 21 Piaster den Tag verdienen. Die Mädchen gehören dem Kibbuz Jagur an und kehren abends in den Kibbuz zurück. Mit Hilfe der Wizo-Gclder für Ausbildung deutscher Madchen gelang es der Wäscherei, eine Anzahl der Mädchen in Waschen, Bügeln und chemischer Reinigung auszubilden, b) Die kooperative N ä h s t u b e, die von Sauf 12 Mädchen gewachsen ist, ist in der letzten Zeit zur Herstellung fertiger Konfektion übergegangen. Der Durchschnittsverdienst entspricht noch nicht der erforderlichen Höbe, doch steht die Kooperative vor einer erfolgreichen Entwicklung. Auch hier wird mit Hilfe der Wizo-Gclder eine Anzahl von Mädchen im Nähen ausgebildet. c) Im kooperativen Restaurant arbeiten zur Zeit 7 Mädchen mit einem monatlichen Durchschniftsverdicnst von i'-V 5 bei voller Verpflegung. Das Restaurant ist modern und geschmackvoll ausgestattet; die im Hause wohnenden Mädchen haben, wie bereits erwähnt, hier die Möglichkeit, sich zu verpflegen. Im Restaurant werden auch sehr häufig gesellschaftliche Empfänge und Abende der verschiedenen Organisationen Haifas veranstaltet. d) Am stolzesten ist das Beth Hachaluzoth auf seine künstlerische H andwebere i, betrieben von 17 Mädchen aus dem Kibbuz. Jagur und dem tschechisch-litauischen Kibbuz ..Mischmar Swulon" im Mifraz Haifa. Der Wert der Handwchcrci liegt nicht nur in der erstmaligen Einführimg der Produktion von künstlerisch schönen handgewebten Stof» ten, sondern auch darin, daß hier ein neuer erfolgreicher Arhcltszwelg für Mädchen geschaffen wurde. Die erste Initiative für die Erlernung dieses Mädchenberufes ging Von Frau Ruth Bardin aus, die aus Amerika Flandwebstühle brachte und den ersten Webunterricht im Beth Hachaluzoth erteilte. Das Beth Hachaluzoth hat im Jahre 1934 ca. CP 600 an Mictsbciträgen eingenommen, eine Surflme, die fast das gesamte Ausgabenbudget des Hauses deckte. Der fehlende Rest wurde aus den Zuschüssen der Woman's League für Palestine New York gedeckt. In der kurzen Zeit seines Bestehens hat das Betk Hachaltizoth 550 Mädchen für die Zeit von zwei bis acht Monaten beherbergt. Im Augenblick steht die Institution vor der Aufgabe, Freunde und Helfer tu gewinnen, um den Aufbau eines Stockwerkes und damit die organische Entwicklung der Arbeit zu ermöglichen. Dr. Fan ja Mellnik, Haifa Ein A.D. Gordon-Haus In diesem Frühjahr (21. SclHvat) sind dreizehn Jahre verflossen, seit A. D. Gofdort gestorben ist, der große Lehrer der palästinensischen Arbeiterschaft, dessen Gedanken die jüdische Arbeiterbewegung In ihren Anfängen aufs mächtigste beeinflußt haben. A D. Gordon «ah in der jüdischen Arbeiterbewegung nicht eine „Klasscii"hewegung, sondern die Er- I ö s u n g s fi e w c g u n g des jüdischen Volkes. Die körperliche Aibeit, die unmittelbare Berührung mit dem Boden und mit der Natur sollte den n e u e n j ii d i s c h c n M e n s c h e n schatten, der nicht wie der (ihetto-Menseh der Natur entfremdet war, sondein in unmittelbarer Verbindung mit dem mütterlichen Boden Palästinas körperlich und geistig' gesunden sollte. Das letzte lieft der Zeitschrift des Verbandes der (kleinen) Kv.u/ofh „N'iw hakwu/a" bringt eilte Reihe von Artikeln zum Todestage von A. D. Gordon. Es Wird angeregt, eine gekürzte Ausgabe der Werke A. D. Gordons für die heutige Generation Iseiaus/iig.-ben, weil bisher nur die große fiinf'iändigc Ausgabe v.,n Gordons gesammelten Schriften hebräisch existiert (in deutscher Sprache ist eine Auswahl der I\«;ivs A, D. Gordons unter dem Titel „Erlösung durch Arbeit" im Jüdischen Verlag erschienen). Jrhfisrhiia Manoaeh (IWanta) veröffentlicht in dieser Nummer einen Antiag auf Errichtung eines A. D. Gordon- I lau'' s. vermutlich in I )ie ania, dein Orte, wo Gordon gelebt bat und begraben i't. Das A. 1). Gordon-Haus soll auf der einen Seife alles sammeln, was mit dem Namen A. D. Gordon* verknüpft ist, also Handschriften, Bilder, l Icbcrsetzungen, Erstdrucke und eine vollständige Bibliographie der Schritten von und über A. f). Gordon. Vor allem aber ist das A. D. ( mrdond Inns bestimmt, als Museum für Naturkunde und Landwirtschaft zu dienen. Es soll in konzentrierter und einfacher Form die lebendige und tote Natur Palästinas sichtbar machen und dazu die Errungenschaften und Probleme der jüdischen Landwirtschaft in Palästina illustrieren. Eine besondere Abteilung soll der Fauna und Flora, sowie der mineralischen Beschaffenheit des Kinerethsees und des Jordans gewidmet sein. Ferner soll das Museum eine Abteilung für biblische und talmudische Botanik enthalten. Der Wahlspruch des Museums soll ein Ausspruch A. D, Gortlons sein; „Nimm Lehre von der Natur a n." Die ersten Schritte zur Sammlung des Nachlasses A. D. Gordons sind soeben von dem Archiv der Arbeiterschaft in Tel-Awiw unternommen worden, das eine A. L). Gordon-Ausstellung veranstaltet hat. Wauchope in Tel-Awiw T c 1 - A w i w, 10. Februar. (Palcor.) Der High Commlasioner legte heute den Grundstein des Instituts jüdischer Ingenieure in Tel-Awiw. in seiner Artsprache gab er der Iioffnutiu Ausdruck, daß der Aufbau Palästinas erfolgreich fortgesetzt werden wird Und begrüßte f> i * e n g o f f anläßlich seines ersten öffentlichen Auftrete« nach seiner Krankheit. Nach Schild) der Feier besichtigte dtf High Cömmissiorser Arbeiterhäuser und das städtische Findelhelm. Insgesamt Verbrachte er In Tel-Awiw mehrere Stunden. In der Kolonie N a t h a n i a wurde einer der Haitptplätze flach dem Ilisch CommLssioner Wauchope-Platz genannt. Konstituierung des „Bialik-Kulturfonds" Nach längeren Vorverhandlungen hat die Leitung des Weltvcrbandes für hebräische Sprache und Kultur (Brith Iwrith Ölamith) die Bildung des „Hebräischen KuHürf o n d s" auf den Namen Chaim Nachman B i a I i k s proklamiert. Der Fonds ist zur Förderung der hebräischen Bewegung in der Diaspora und der Entwicklung der hebräischen Kultur in Palästina bestimmt. Die Leitung des Fonds hat Dr. Chaim W e i t m a n n übernommen. Ihr gehören außerdim Bürgermeister Meir Dizerlgoff, Oberrabbiner Dr. Ehrenpreis (Stockholm), Oberrabbiner Prof. Dr. S c h O r r (Warschau), Ab. Goldberg (New York), Oberrabbiner Dr. ). L. Landau (Johannesburg), Oberrabbiner Abg. Dr. Osias Thon (Krakau), Oberrabbiner U z i e I (Tel-Awiw), Prof. Nahoum Slousch, Prof. Klausner. Prof. TorcZynef, Dr. Wolfsberg (Jerusalem), Schmarjahu Lewin ü. a. an. Am 24. Februar findet in Tel-Awiw eine Kundgebung für den Fonds statt. Das Hauptreferat soll Dr. Chaim Weitmann halten. Massenkundgebungen in allen anderen Ländern sollen folgen. Budget der Stadtverwaltungen Jerusalem und Tel-Awiw Im Mitteilungsblatt der Regierung wurde der Budget- Entwurf der Jeruaalemer Stadtverwaltung für das Budgetjahr 1Q34/35 veröffentlicht. Der Entwurf »leht städtische Einnahmen in Höhe von £.80389 und Ausgaben In Hohe von £ 78 84? vor. Unter den einzelnen Einnahme-Posten befindet sich eine Subvention der Palästina-Regierung in Höhe von £ 16 500. Das Budget Tel-Awiw« für da» nächste Jahr beträgt insgesamt £ 315 000. (Palcor.) ^itMMAH /;^2i ^aißr ti* *»m ins Ar T iL-Aviv ö i•nd•rpto•p•h t durah d a a MAKKABIAH-BÜRO »•Hin NW f, FMtdrlchctraflt 100 talafan) A (Mafkir) 1018/16 Von der Woche Laut Ankündigung des Wa ad Leumi soll der Monat Nissan dem Andenken Rambatns gewidmet sein. Nach altem jüdischen Brauch wird dies auf dem Oelberg* verkündet und alle Gemeinden der Welt dam aufgerufen werden, das Andenken Hainhams durch Kundgebungen zu ehren. U. a. wird eine Pilgerfahrt zum Grabe Ram. b a m s in Tiberias in Aussicht genommen. Die Jüdischen Gefangenen von Akko, die auf Veran. lassung des Waad Leumi den Hungerstreik abgebrochen haben, sind infolge Von Schwierigkeiten, die sich bei der Kautionsfrage ergeben haben, noch nicht entlassen wor. den. Die Regierung will nur Hauseigentümer als Bürgen gel. ten lassen. Die Jerusalem er Stadtverwaltung hat, wit „Man. ehester Guardian" berichtet, beschlossen, einen der großen Plätze in der Stadt nach dem ersten High Commissioner i'i. llltinas, Sir Herbert Samuel, zu benennen, Bei einer Versammlung in Tel-Awiw richteten Vertreter des Stadtrates an die jüdische Jugend die Aufforderung! der Politei beizutreten, um dem Verlangen der Regierung nach Einstellung von 200 zusätzlichen Polizisten in Tel-Awiw Genüge zu tun. Gegenwärtig gibt es in Tel-Awiw nur 120 Polizisten (TO Juden und 50 Engländer); diese Anzahl Wird von der Regierung als ungenügend angesehen. In der letzten Sitzung des Tel-Awiwer Stadtrates wurde beschlossen, der Stadtverwaltung von Nablus wegen der schweren Verluste an Menschen und Vermögen, die diese Stadt durch die letzten Stürme und Unwetter erlitten hat, ein BcJlehiichrclben zu senden. Bei Eröffnung der letzten Städtratssitzuug ehrte der Tel- Awlwer Stadtrat durch Erheben von den Sitzen das Andenken Max Liehermanns. Die Vorbereitungen für die Purimföier in Tel-Awiw haben begonnen. Die Stadtverwaltung hat ein Komitee eingesetzt, das zusammen mit Tschernichowsky, Fichman, Kahan, Schimoiiowitz das Programm der Festlichkeiten au», arbeiten soll. In Beantwortung einer Anfrage seitens Beamten d« Immlgrations-Dcpartcments der Regierung betreffend die Anzahl der In den P etac h - TI k w a h - Pflanzungen beschäftigten Araber aus dem Hfturan erklärte der Vorsitzende des Dorfrates, daß sie jetzt etwa 2000 betrage und im Wachsen begriffen «ei. Er begründete dies mit Mangel an Jüdischen Arbeitern. Nach den vorläufige« Ziffern betrug der Import aus. ISndischer Waren nach Palästina Im Jahre 1034 zirka 15 200000 Pfund. Der Export palästinensischer Waren ins Ausland betrug zirka 3 250000 Pfund. Die Post nach Europa, die bisher nur zweimal wöchentlich verschickt zu werden pflegte, geht seit der letzten Woche fast tätlich, teils mit den Postschiffen, teils per Flugzeug ab, Die Luftpost wird seit neuestem von Palästina viermal Wöchentlich versandt, (Palcor.) Die Hitachduth Olej Germania gab eine «Welte juristische Sondernummer heraus, worin Artikel über das palästinensische Hypothekenrecht (Felix Rosenblüth), über Gesellschaftsrecht (Meinhold Nußbaum), übet Konkurs (Bruno Nathan), über Strafrecht (Dr. Fritz Löwenstein), über Familienrecht (Dr, Karl Hilb) u. a. enthalten sind. Mit einem Kapital von £P 15 000 Ist die „Beth-Dfm Leumi Ltd." als OroBdruckereiunternehmen gegründet wnr. den, Die neue Druckerei hat den Maschinenpark der Hassolel Press und der Druckerei des Doar Hajom übemottinteti, Die Beth-Dfus Leumi Ltd, wird die bisher in der HaiDölel Press gedruckte „Palestine Post", den ,,Döäf Ha» Jörn" und „Hajardeh" drucken. Die Zigarettenfabrik Dr. W. Moses ft N. Watkf Wit« hat einen Fabrikneubau in Bne-Brak ih Betrieb genommen und beschäftigt 100 Arbeiter und Angestellte. AnUHlich der Pabrlkerüffniing Ist eine neue Marke auf den Markt gebracht worden. Wie uns gemeldet wird, ist von der Siedlung Kfrjath Ghaim (bei Haifa) ein größerer Auftrag art Böhlcr-Stahl. Skelett-Häusern vergeben worden. 1600 palästinensische Mohammedaner,, deren überwiegende Mehrheit aus Bauern besteht, hat die Pilgerfahrt nach Mekka angetreten. Die arabische Presse spricht vort dieser Rekordzahl von Pilgern als einem Ergebnis des wirtschaftlichen Wohlstandes des Landes. Neue Firmen Nach' Veröffentlichungen im palästinensischen Amtsblatt, AktlengatalltehaHsn: Beth Dfü» Letimf Ltd. (Druckerei), Kapital CP 15 000; The ,,() p h I rM Bank Ltd. (Bankgeschäft), Kapital «P 25 000! The Arab In du st Mal Bahk Ltd. (Bankgeschäft), Kapital CP 30(KW; Arnold Bernstein Ajg n n c y Ltd. (Schiffsagentur, KühllwitslagCrUhg), Kapital £P löÖOj „M I k I a t" Development and Building Corporation Ltd. (Städtisches Bau- und Siedlung?- unternehmen), Kapital CP 5000; Hotel Zlofi, Haifa Ltd. (Hotel), Kapital LP 3100. Otnotsenaohaftan: 4 Produktionsgenossenschaften in Tel-Awiw (ZemenfarbeitCr, Schuhmacher, Metallarbeiter, Rilikatziegcl), je eine Genossenschaft für gemeinschaftlichen Wohnungsbau m Tel- Awiw und Haifa, 4 landwirtschaftliche Sicdlungsgenossett- Whaften, 2 landwirtschaftliche Genossenschaften, je eine Spar- Uttd Kredit-, Wasserversorgung*- und vorstädtische Siedlungsgohossenschaft. Tailhabtraasssllschaften: Atid Yarn Works, Haifa (Garnfabrikation); Rimon, Tel-Awiw (Filme): Beatus 8nd Singer, Haifa (Kartonnagett tlttd PäplefWarcnfabnkätion), M ff a 1 Mirtzafot „Oilboa" (Fliesenfabrikation); Spivflk and Silber- «tein, Tel-Awiw (Oelfabrik); The Iron Beda arttl Sofas M a n u f aCtu r i n ff Co. Ha eres» Jerusalem; Haifa Wire Works f, Amtier and Co., Haifa (Drahterzeugnisse); Jacob I. Leon and Colinio» Tel- Awiw (Fabrikation von Waschseife und Soda); Alkabcs and AI k a b es, Tel-Awiw (Darnenkieiderfabrikation). KapHtlarhShungan! * The Palestine Post, Ltd., von «P 3500 auf £P 6000; The Arab Cigarettes & Tobacco Co., Ltd., von £1» 1U0OO auf £P 15 000. Kapltalharabi tlUnfl! ... Jaffa Plantations. Ltd., von &P 50 001 auf £P 0251.