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Jüdische Rundschau · 1935-02-08 · Heft 12 (8.2.1935) · page 5

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
40 (1935)
Issue
Heft 12 (8.2.1935)
Date
1935-02-08
Page
– (sequence 5)
Language
German
Belongs to
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jODISCHE RUNDSCHAU Palästinensische Umschau NR. 12, 8. FEBRUAR 1935 Vor einer neuen Epoche des Aufbauwerkes Unter Beteiligung einer großen Anzahl von Vertretern der palästinensischen und ausländischen jüdischen Presse fand im Sitzungssaale des Kercn Hajessod in Jerusalem eine Pressekonferenz statt, die der Tätigkeit und den Plänen der Exekutive der Jewish Agency und des Keren Hajessod in der nächsten Zukunft gewidmet war. Die Konferenz wurde durch den Direktor des Keren Hajessod Leib Jaffe mit einer längeren Ansprache eröffnet, in der er die mit einer längeren Ansprache eröffnet, in der er die schwere Not des jüdischen Volkes in den Diasporaländern behandelte, die immer größere Massen des Volkes nach Palästina treibt. Das vorige Jahr — so erklärte Jaffe weiter — war trotz der Störungsversuche einzelner Gruppen ein Jahr des Aufschwungs für die Keren Hajessod-Arbcit fast in allen Ländern, selbst in solchen, in denen die Wirtschaftslage sehr schlecht ist. Jaffe zog eine Bilanz der Tätigkeit des Keren Hajessod in den kaum fünfzehn Jahren seines Bestehens. Die landwirtschaftlichen Siedlungen des Keren Hajessod zählen heute über 10 000 Seelen, während sie 1924 nur 3000 Personen zählten. Alle diese Siedlungen haben im letzten Jahre ihre Bilanz mit Gewinn abgeschlossen und werden in Kürze damit beginnen, die vom Keren Hajessod in ihnen investierten Beträge zurückzuzahlen. Die Kwuzoth und Moschawe Owdim haben in der letzten Zeit 50) neue deutsche Einwanderer und 330 Kinder und Jugendliche aus Deutschland aufgenommen. Sie haben ferner 265 Eltern und Verwandte aus dem Auslande aufgenommen, die sie ausreichend ernähren. Nach langen schweren und kostspieligen Versuchen hat die nationale Kolonisation endlich den entsprechenden Wirtschaftstyp, die gemischte Landwirtschaft, gefunden. In seinen weiteren Ausführungen behandelte der Redner die Arbeit auf anderen Gebieten, wie Erziehung, Industrie, billigen Kredit, öffentliche Arbeiten usw. Der Keren Hajessod tritt jetzt in eine neue Epoche ein. Er erneuert seine Kolonisationstätigkeit in weitem Umfange, vor allem im Emek Chefer (Wadi Chawarith), und mit der Aussicht auf eine Kolonisation im Hule-Gebiet und in anderen neuen Gebieten. Dr. Ruppin referierte über die neue kolonisatorische Tätigkeit, mit der die Jewish Agency in Kürze beginnen wird. Er unterstrich, dali die Zionistische Organisation vor dem Weltkriege insgesamt nur 6 landwirtschaftliehe Siedlungen anlegen konnte, in denen kaum 100 Familien lebten. Jetzt besitzen wir über 60 landwirtschaftliche Siedlungen mit einer Bevölkerung von über 10 000 Personen. Nach einer Pause von fast vollen sieben Jahren — so erklärte Dr. Ruppin — beginnt jetzt die Exekutive, ihre Tätigkeit auf dem Gebiete der landwirtschaftlichen Kolonisation zu erneuern. Es ist unsere wichtigste Aufgabe, die Zahl der Juden in der Landwirtschaft mindestens bis auf ein Drittel des Jisclmw zu bringen. Vor kurzem wurden die Verträge zwischen der Jewish Agency und den in den landwirtschaftlichen Siedlungen des Keren* Hajessod lebenden Siedlern unterzeichnet. Die Siedler verpflichteten sich, an den Keren Hajessod den Betrag von £ 750 000 zurückzuzahlen. Sie werden mit der Rückzahlung dieser Schuld bereits i. J. 1036 beginnen. Im ersten Jahre wird die Rückzahlung £ 10 000 yilirlich betragen, und sie wird regelmäßig steigen, bis sie!>16 den Betrag von jährlich £ 28 000 erreicht. Unsere landwirtschaftlichen Siedlungen durchleben eine ständige intensive Entwicklung. Die Gesellschaft „T'nuvah", die sich mit dem Verkaut der Produkte unserer landwirtschaftlichen Siedlungen befaßt, hatte i. J. 1033 einen Umsatz von £ 210 000 zu verzeichnen, i. J. 1034 betrug ihr Umsatz nicht weniger als £ 280 000; es liegt also eine Steigerung der Produktion um volle 25 ",'o vor. Dr. Ruppin berechnet, daß allein auf Grund des heutigen Verbrauches an landwirtschaftlichen Produkten durch die jüdische Bevölkerung Palästinas man 2000 neue Familien in der Landwirtschaft ansiedeln kann. Die Exekutive der Jewish Agency rechnet damit, im Laufe dieses Jahres die endgültige Konsolidierung der bestehenden landwirtschaftlichen Siedlungen des Keren Hajessod durchzuführen. Dies wird £ 66 000 kosten. Ferner wird ein Betrag von £ 110 000 für neue landwirtschaftliche Kolonisation bestimmt werden. Mit Hilfe von Darlehen des Keren Hajessod werden durch die Jewish Agency 500—800 neue Familien vor allem im Gebiete von Emek Chef er angesiedelt werden. In Emek Chefer werden ferner in der nächsten Zeit 573 Mittelstandsfamilien, 4S7 Arbeiterfamilien und 260 Familien, die zu verschiedenen Organisationen, wie dem Misrachi, den ehemaligen Legionären usw. gehören, angesiedelt werden. Insgesamt werden in Emek Chef er 1320 Familien angesiedelt werden. Die Exekutive reserviert 15 o/o ihres landwirtschaftlichen Budgets für Darlehen an Mittelstandssiedler. Die Zahl der in der Landwirtschaft befindlichen deutschen Einwanderer beträgt ca. 3000 Personen. Dr. Ruppin erklärt, daß die Exekutive der Jewish Agency Ihre ganze Neukolonisation einem speziellen Institut Obertragen wird, das unter der Aufsicht der Exekutive stehen und seine Tätigkeit auf gesunden wirtschaftlichen und fachlichen Grundlagen durchführen wird. Das Institut für Kolonisation bei der Exekutive wird den neuen Siedlern Darlehen bis maximal 80 °/o gewähren. Die restlichen 20 »/« des erforderlichen Kapitals werden die Siedler selbst aufbringen müssen. In seinen weiteren Ausführungen stellte Dr. Ruppin fest, daß heute nicht weniger als $000 Familien aus Arbeiter¬ und anderen Kreisen in Palästina auf ihre landwirtschaftliche Ansiedlung warten. Durch Intensivierung in den bestehenden Siedlungen, durch Auffindung von Wasser an allen Plätzen, anf dem Boden der bestehenden landwirtschaftlichen jüdischen Siedlungen werde man weitere 750 Familien ansiedeln können. Auf dem bereits in jüdischem Besitz befindlichen Boden, der eine Fläche von 1300 000 Dunam umfaßt, von denen heute mit Hilfe künstlicher Bewässerung intensiv nur 200 000 Dunam bearbeitet werden, wird man Wasser finden und die heutige extensive Wirtschaft auf einer Fläche von mindestens weiteren 200 000 Dunam in eine intensive verwandeln können, und dies wird die Möglichkeit bieten, auf dieser Fläche 10000-12000 neue jüdische Familien anzusiedeln. Dr. Ruppin weist auch darauf hin, daß sich im Süden "es Landes kolossale Bodenflächen befinden, im Ausmaße Das Neueste in Kürze Von unserem palästinensischen gl.-Korrespondenten Expansion der Palästina-Wirtschaft Der von der Palästina-Regierung berufene Expert tür Eisenbahnwesen, Sir Felix Pole, der die Verlegung des Eisenbahnknotenpunktes von Ludd untersuchen sollte, hat der Regierung einen Berieht unterbreitet und das Land verlassen. Es wird verlautet, dali der Vorschlag Sir Felix' dahin geht, Tel-Awiw und Haifa durch eine direkte Bahn zu verbinden, so daß Ludd als Station zwar bestehen bleibt, als Knotenpunkt jedoch Tel-Awiw in Funktion tritt. Die beratende Konimission beim Eisenbahndepartement studiert zur Zeit den Bericht. Eine Entscheidung der Regierung über die Baupläne der Bahnen liegt noch nicht vor. Als Flugplätze für Palästina werden von jetzt an Ludd und Haifa fungieren. Der Kurs der Linie England- Indien wird statt über Gaza in Zukunft über Ludd geführt werden. Die Neuordnung steht im Zusammenhang mit der Berufung eines Leiters für Passagierflugdienst in Palästina. Sowohl aus den Städten, wie aus den Kolonien wird neuerlich schwerer Arbcitermangel gemeldet. Nach den Mitteilungen der Arbeitsämter sind für das neue Jahr bedeutende Kontrakte geschlossen worden, die eine weitere Expansion der Wirtschaft, insbesondere auf dem Baumarkte, anzeigen. Die palästinensischen Eisenbahnen haben zum Zweck der Beschleunigung des Citrusexports Lastwaggons von den ägyptischen Eisenbahnen geborgt. Politik und Gesellschaft Auf der Konferenz der Tnuvah (Kooperative für den Verkauf landwirtschaftlicher Produkte der nationalen Siedlungen) wurde bewiesen, daß die landwirtschaftliche Produktion der Juden weit hinter dem gesteigerten Verbrauch zurückbleibt und ein groller Teil des Bedarfs durch den immer vergrößerten Import gedeckt wird. Insbesondere ist ein Mangel an Eiern, Gemüse und Buttef spürbar, der ganz aus dem Import gedeckt werden muß. In Emek Chef er (Wadi Ilawarith) mehren sich in letzter Zeit von neuem Ucber fälle auf jüdische Siedler und unrechtmäßige Benutzung der jüdischen Felder für die Weide arabischen Viehs. Die Siedler verlangen wirksameren Schutz durch die Polizei. In der Kolonie C h e d e r a Ii ist nach langem Kampfe die bestehende Wahlordnung so geändert worden, daß weitere Kreise der Arbeiter und Minderbesitzcnden das Wahlrecht erhalten. Aus dem arabischen Leben Für die Pilgerfahrt nach Mekka melden sich dieses Jahr eine größere Zahl palästinensischer Araber als bei früheren Fahrten. Ein großer Teil der Route wird nicht mehr mit Kamelen, sondern* mit Autos zurückgelegt, nachdem die Regierung Ilm Sauds die nötigen Vorbereitungen getroffen hat. An verschiedenen Orten im U c b e r f ä I I e von A r abern Vermittler gemacht worden. Mordfall dieser Art wird in Jcr Resultat der starken schriftlichen der arabischen Presse, der Lande sind in letzter Zeit a u f a r a b i s c h e L a n d - Die Ycrlct/imgcu (auch ein ivilcm verhandelt) sind das und mündlichen Propaganda rer und Jugendorganisationen, mit allen Mitteln gegen die Lande erkaufe und insbesondere gegen die Mittelspersonen vorzugehen. Haj Einin el Husseini, der Mufti von Jerusalem, sprach in einer Versammlung von Uiema-, (moslemische Geistliehe) gegen den Verkauf von Hoden an Juden. Line Delegati o u d er a r a b i s e heu Jugend* Organisation in Palästina befinde! »ich in Aegypten und diskutierte mit Naehas Pasdia, tiein Vorsitzenden des Wafd, die palästinensische Frage und die nationalen Aspirationen der Araber. von 4—5 Millionen Dunam, die bis zum heutigen Tage noch von niemandem bearbeitet werden, sondern zur Wüste gehören. Auf diesen großen Flächen müssen Versuche unternommen werden, wenigstens auf einem Teil von ihnen Wasser zu finden, und das würde der jüdischen Kolonisation neue Perspektiven eröffnen. Als letzter referierte Elieser Kaplan der Leiter des Finanz- und Wirtschafts-Departements der Jewish Agency, der über die finanzielle Lage der Exekutive und ihre Wirtschaftspläne sprach. Im September 1033, — so begann Herr Kaplan —, als die gegenwärtige Exekutive ihre Arbeit aufnahm, betrugen die Schulden der Jewish Agency und des Keren Hajessod £ 570 000, von denen bereits im ersten Jahre, d. h. im Jahre 1934, nicht weniger als £ 200 000 zurückgezahlt werden mußten. In der gleichen Zeit sollten die Einnahmen des Keren Hajessod nach der Schätzung des Zionistenkongrcsses £ 175 000 im Jahre betragen, d. h. das vom Kongreß beschlossene Budget reichte nicht einmal dazu aus, allein die Schulden des ersten Jahres zu tilgen. Diese objektiv ungeheuer schwierige Finanzlage wurde noch erschwert durch die inneren Verhältnisse, die nach dem letzten Zionistenkongreß entstanden. Die Opposition begann sofort nach dem Kongreß einen scharfen erbarmungslosen Kampf gegen die gegenwärtige Exekutive, einen Kampf, für den es kein Beispiel in der Gesamtgeschichte des Zionismus gibt. Der Kampf war vor allem darauf gerichtet, die Exekutive auszuhungern, sie finanziell zu blockieren, um sie zu Fall zu bringen. Ein Teil der Opposition begann, gegen die zionistischen a-^SS a.-7. kmi -1935 TEL-AVIV Sondirproiptktt durch das MAKKABIAH-BURO Berlin NW 7, Friedrichstraße 100 Telefon: A6 (Merkur) 2915/16 Informationsreisen nach P aI äst in a l/eUoHfy&t Sic das HwUcUaä VJUh, l)wi$ZH-iHklddWAH^ Reisebüro ATLANTIC EXPRESS G.M.B.H. Berlin NW 7, Friedrichstr. 100 (gegenüber dem Bahnhof) Tel.: A6 Merkur 2915 Fonds den Boykott zu proklamieren, ein zweiter zog sieh von jeder Mitarbeit zugunsten tl.-r Fonds zurück. In dieser Situation war es unsere er .te Aufgabe, energische Mittel zu ergreifen, um die Einnahmen, sowohl die des Keren Hajessod wie die aus dem Vermögen des Keren Hajessod, zu erhöhen. Wie sehen die Ergebnisse dieser Anstrengungen nach dem ersten Jahre unserer Arbeit aus? Die vom Kongreß auf £ 175 (XXI festgesetzten Einnahmen des Keren Hajessod sind auf £ 193(KU erhöht worden. Es ist uns ferner gelungen, die Einnahmen aus dem Vermögen des Keren Hajessod, das bisher stets als ein totes Vermögen angesehen wurde, von C 3000 auf £ 22 000 zu erhöhen. Als Ergebnis hiervon und unserer äußerst vorsichtigen Wirtschaft wurden im ersten Jahre unserer Tätigkeit die Schulden der Jewish Agency und des Keren Hajessod um über £ 100 000 verringert. Dies war jedoch nur die erste Etappe. Die zweite Etappe war die A n 1 e i h e. Die Schulden der Jewish Agency in Höhe des Ricsenbctrages von £ 570 000 waren in einigen Jahren zahlbar, und selbst, wenn es uns gelungen wäre, diese Schulden zu tilgen, hätten wir jede konstruktive und schöpferische Arbeit in Palästina einstellen müssen. Wer weiß, ob es uns unter solchen Bedingungen, bei dem Fehlen konstruktiver Aufbauarbeit seitens der Jewish Agency, gelungen wäre, für den Keren Hajessod auch nur die erforderlichen Mittel zur Tilgung der Schulden zu erhalten. Durch die Anleihe von einer halben Million Pfund auf 15 Jahre haben wir die Möglichkeit erhalten, unsere Schulden auf längere Zeit zu verteilen, und wir werden statt C 112 000 jährlich nur £ -IMKIO für Schuldentilgung zahlen, einschließlich Zinsen, während bisher die Zinsen allein jährlich C 40000 betrugen. Das bedeutet, daß wir durch die Anleihe große Beträge unseres Budgets für konstruktive und schöpferische Aufbauarbeit in Palästina freigemacht haben. Die Bedingungen unserer Anleihe sind «•>, daß sieh nur einzelne große Staaten rühmen können, Anleihen zu solch günstigen Bedingungen zu erhalten. Wir zahlen für die Anleihe 4>'o jährlich, während ein so mächtiger Staat wie Italien für seine Anleihen <> jährlich zahlt, Japan (» i "<>, Polen 71/., "'o. Ich hoffe — so fuhr Herr kapein fort — daß wir durch unsere erste Ausländsanleihe uns den Weg zum internationalen Geld m a r k t gebahnt haben. | Wir treten jetzt in die diitte Etappe unserer Arbeit ein,' in die Erneuerung der schöpferi-clu-n Aufbauarbeit der Jewish. Agency, in die Erneuerung des nationalen Kolonisations-; Werkes. Im canzen Jahre ' 1031 sind 50 000 jüdische Ein-' Wanderer nach Palästina gekommen. Wir haben Grund zu der Annahme, daß i. J. 1935 die legale Einwanderung nicht niedriger als 50 00(1 Personen sein wird. Wir müssen danach streben, daß mindestens 20 <•;„ der neuen Einwanderer in die Landwirtschaft gehen. Das bedeutet, daß wir jedes Jahr mindestens 10 000 Juden landwirtschaftlich ansiedeln müssen. Es ist unser Plan, durch die Agency-Fonds jährlich 800—1000 Familien in der Landwirtschaft "anzusiedeln. Dies erfordert die Investition einer Viertelmiliion jährlieh seitens des Keren Hajessod und eines ähnlichen Betrags seitens des Keren Kajemeth. Im laufenden Jahre haben wir außer £ 66030 für die endgültige Konsolidierung unserer bestehenden landwirtschaftlichen Siedlungen über £ 100 000 für Neukolonisation ausgesetzt. Im neuerworbeneu Hule-Gebiet wird man bis '2000 jüdische Familien allein in der Landwirtschaft ansiedeln können neben den Familien, die im Bereich der Landwirtschaft werden leben können. Hierfür besteht jedoch die Vorbedingung, daß das nationale Kapital im Besitz des Hule-Gebiefes bleibt. Der erste Schritt in dieser Richtung ist bereits getan: Keren Hajessod und Keren Kajemeth haben sich eine Option auf 50 <> o des Hulc-Gcbicts gesichert. Für die Durchführung nationaler Kolonisation im Hule-Gebiet sind jedoch noch sehr große S u tri m e n für beide natkv nalen Fonds erforderlich. Am Schluß seiner Ausführungen behandelte Herr Kaplan die Frage der Stärkung der jüdischen Arbeit in den Kolonien durch Bau von Arbeiterwohnhäusern sowie die Frage, der Gewährung konstruktiver Hilfe für die Ansiedlung von Angehörigen des Mittelstandes und für die jüdische Industrie Palästinas. xAl m Wer die Erlösung des VOLKES will, muß für die Erlösung des BODENS opfernl KEREN KAJEMETH LEJISRAEL / JODISCHER NATIONALFONDS, BERLIN W15. MEINEKESTRASSE 10. POSTSCHECKKONTO: BERLIN 28247J

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