Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 40 (1935)
- Issue
- Heft 10 (1.2.1935)
- Date
- 1935-02-01
- Page
- – (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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m Nr. 10, 1. II. 1935 JODISCHE RUNDSCHAU Seite 3 Der Fortschritt des Aufbaus Ein Gespräch mit Dr. Georg Landauer, Jerusalem Wir hatten Gelegenheit, mit dem Leiter der Abteilung für die Ansiedlang deutscher Juden in Palästina bei der Exekutive der Jewish Agencv, Dr. Georg Landauer, der — wie wir bereits meldeten — zu vorübergehendem Aufenthalt in Berlin eingetroffen ist, Ober die aktuellen Fragen des Palästina-Auf baus zu sprechen. Die Unterhaltung berührte insbesondere die Probleme der Eingliederung deutscher Juden in Palästina und die damit eng verbundenen Fragen der Ncukolonisation. Sie zeigte den großen Fortschritt, den die zionistische Arbeit in der jüngsten Vergangenheit gemacht hat, und bewies erneut eindringlich die Bedeutung Palästinas für die Aufnahme eines erheblichen Teiles der jüdischen Auswanderung aus Deutschland. (Red.) »Rpl Deutsche Juden in Palästina Etwas Statistik „Wie groß ist die Gesamtzahl der seit dem Frühjahr 1933 in Palästina eingewanderten deutschen Juden?" lautete unsere erste Frage. „Man kann rechnen, daß bis heute etwa 20 000 Juden aus Deutschland in dieser Zeit eingewandert sind. Diese Zahl ist außerordentlich hoch, wenn man bedenkt, daß in der gleichen Zeit insgesamt zirka 27 000 deutsche Juden nach allen überseeischen Ländern (inkl. Palästina) gegangen sind." „In welchem Umfange sind von diesen Einwanderern Menschen aufs Land gegangen und wieviele sind in der Stadt geblieben?" „Etwa 12 000 Einwanderer aus Deutschland leben gegenwärtig in den Städten, davon 6000 in Tel-Awiw, während in die landwirtschaftlichen Siedlungen und Kolonien ungefähr 8000 gelangt sind. Bei diesen Zahlen muH man aber bedenken, daß von der Gesamtzahl mehr als 60 °'o beruflich umgeschichtet haben, was eine sehr respektable Leistung ist. Hinzu kommt, daß gleichfalls etwa 60 ",o dieser Einwanderer bis zu 30 Jahren alt sind, was für Palästina ein Aktivum ist und andererseits für das deutsche Judentum, das Menschen im heiratsfähigen Alter auf diese Weise abgibt, sich statistisch sehr bald drastisch auswirken muß." Landwirtschaftliche Ansiedlung „Wie weit ist nun die landwirtschaftliche Ansiedi ung der Einwanderer aus Deutschland vorgeschritten?" „Man muß auf diesem Gebiete zwischen der landwirtschaftlichen Ansiedlung von Kreisen des Mittelstandes, die über eigenes Kapital verfügen, und derjenigen von mittellosen C h a 1 u z i tu unterscheiden. Von der erstgenannten Siedlerart sind 8 Gruppen mit je 30—50 Sicdlerfamilien zur Ansiedhing gelangt, und zwar zum Teil von der deutschen Abteilung installiert, zum Teil auf Grund eigener Initiative. Zum großen Teil handelt es sich hierbei um ehemalige Akademiker. Auch diejenigen Gruppen, die die Ansiedlung selbsttätig durchgeführt haben, werden zumeist durch Gewährung von Krediten unterstützt. — Was die C h a 1 u i i in anbelangt, so ist eine Neukolonisation bisher noch nicht erfolgt, weil der Boden dafür noch nicht zur Verfügung steht. In die bestehenden Siedlungen wurden jedoch etwa 1000 Einwanderer aus Deutschland aufgenommen, was dadurch möglich war, daß wir diesen Siedlungen Kredite gaben, die zum Ausbau des intensiven Teiles der Wirtschaften dienten. Der Rest der aufs Land Gegangenen besteht aus Lohnarbeitern in den Kolonien oder aus Berufstätigen, die zwar nicht direkt in der Landwirtschaft arbeiten, aber für das leben auf dem Dorfe nicht weniger erforderlich sind, r, B. Handwerker, Acrzte, Lehrer usw." Arbeit in der Stadt „Und wie steht es mit der Verwurzelung von Einwanderein in den Städten?" „Hier hat es sich gezeigt, daß die deutschen Juden fähig sind, auf industriellem Gebiet sehr Gutes zu leisten. Sie haben neue Industrien gegründet und frischen Unternehmungsgeist ins Land gebracht. Diese Arbeit ist vom Keren Kajemetli durch Bereitstellung von Boden gefördert worden, z, B. in der Haifa-Bay, und von uns durch Gewährung von Krediten mit Hilfe der Industriebank. Vielleicht noch bedeutsanier ist aber die Aktivität, die im Interesse des kleinen Mittelstandes in der Stadt, der Handwerk und Kleinhandel betreibt, entwickelt wurde. Wir haben für diese Kreise einen Kreditfonds von mehreren tausend Pfund geschaffen. Neben diesen rein ökonomischen Hilfen für die Einwanderer, die in der Stadt leben, ist unsere Hilfsstellung auf dem Gebiete des Wohnungsproblems wichtig, um eine billigere Unterbringung zu ermöglichen. Besonders erwähnenswert ist in diesem Zusammenhange die neue Vorstadt in der Haifa- Bay, die heute bereits für 200 Familien bestimmt ist. An speziellen Aufgaben hat die deutsche Abteilung sich ferner mit der Organisierung der J u g e n d - A 1 i j a h befallt, über die in der „Jüdischen Rundschau" ja öfters berichtet worden ist. Schließlich ist unsere Fürsorge für Gelehrte erwähnenswert; wir haben mit Hilfe von Stipendien einer Reihe hervorragender Spezialisten die Möglichkeit zu weiterer wissenschaftlicher Arbeit erhalten." Hachscharah im Lande „Hat die deutsche Abteilung dem Gebiet der Berufsumschichtung und Berufsvorbereitung der Einwanderer ihr Augenmerk geschenkt?" „Ja, und zwar in ganz hervorragendem Maße. Wir hätten sogar gewünscht, daß alle Gruppen, die den Plan der landwirtschaftlichen Ansiedlung harten, zunächst eine berufliche Vorbereitung durchgemacht hätten. Leider war dies nicht immer zu erreichen. Unsere Tendenz geht natürlich dahin, in erster Linie die Umschichtung zur Landwirtschaft zu fördern. Wir haben zu diesem Zwecke in den Kolonien Häuser gebaut, um Unterbringungsmöglichkeiten zu schaffen. Die fachliche Schulung erfolgt mit Hilfe besonderer Lehrstellen und durch Instruktoren. Aber auch in der Stadt haben wir der Hachscharah unser Augenmerk zugewandt. Wir haben an Umschichtende Kredite gegeben, um ihnen die Möglichkeit zu verschaffen, eine Lehrstelle anzunehmen. Daneben haben wir Kurse mit hervorragenden Fachkräften eingerichtet, die h'r solche Schüler bestimmt sind, die gleichzeitig praktisch arbeiten, z. B. auf dem Bau. Die Absolventen dieser Kurse hihen alle rasch Beschäftigung gefunden und in einem Falle s°gar eine Kooperative gegründet. Schließlich haben wir den Werkstätten in den grollen Kolonien Kredite gegeben und innen so die Anstellung von Lehrlingen ermöglicht, die später für die Dauer als Arbeiter dort bleiben sollen." Dia Kosten „Wie groß sind die für all diese Tätigkeits zweige von da» öffentlichen Instanzen aufgewandten Mittel?" „Die deutsche Abteilung konnte sich auf den Apparat der Agcncy-Exekutive stützen, was naturgemäß auch finanziell f'ic große Erleichterung war. Sie hatte bis Ende Oktober 1934 »nsgesamt £ 125 000 zur Verfügung, worin allerdings auch *« Außenstände auf Grund zugesagter Beträge, die gebundenen Gelder und die Spezialbudgets, z. B. für Jugend-Alijah u. a. enthalten waren. Zur freien Verfügung waren nur £ 50 000. Mit dieser verhältnismäßig kleinen Summe ist ein beachtliches Werk geleistet worden. Daneben hat der Keren Kajemeth Boden in der Haifa-Bay und in Wadi Chawarith zur Verfügung gestellt, und es ist anzunehmen, daß Sich diese Böden noch vergrößern werden, weil dem KKL bekanntlich 30 <y<> alier Eingänge zufließen." Prognosen „Und wie beurteilen Sie die Zukunft der Einwanderung deutscher Juden?" „Ich. schätze, daß im Jahre 1935 zehn- bis fünfzehntausend Menschen aus Deutschland nach Palästina kommen werden, wenn man die vorliegenden Einwanderungsanträge als Maßstab nimmt. Da sich das Samm- Iungsergcbnis in den Vereinigten Staaten in den Einnahmen dieses Jahres auswirken wird, so ist anzunehmen, daß wir im Jahre 1035 wenigstens £ 100 000 für dieses Arbeitsgebiet zur Verfügung haben werden. Wir werden also unsere Tätigkeit nicht nur fortführen, sondern noch erheblich verstärken können. Dies gilt auch für die Mittelstandskoloiüsation, die durch die Beteiligungen an der Rasco weitgehend gesichert ist." Eingliederung in den Jischuw „Zum Abschluß dieses Gebiets: Wie ist die Frage der kulturellen und gesellschaftlichen Eingliederung der deutschen Emigranten in Palästina zu beurteilen?" „Man kann nicht leugnen, daß die Einwanderer aus Deutschland es in der Frage der Erlernung des Hebräischen schwerer haben als viele Ostjuden. Dieses Manko ersetzen sie aber zum größten Teile durch besonderen Eifer. Ein vorzüglicher Helfer sind ihnen hierbei die K i n d e r, die in der Schule sehr bald ins Hebräische hineinkommen. Die Hitachduth Ole Germania und die Histadruth unterhalten besondere Sprachkurse, die von uns gefördert werden und gute Erfolge haben. Auch die gesellschaftliche Eingliedern n g der neuen Einwanderer war zuerst nicht leicht. Aber der im beruflichen Leben entstandene Kontakt zu allen Kreisen des Jischuw und nicht zuletzt wieder die Teilnahme der Kinder am Leben der Schule, haben zur raschen Fühlungnahme beigetragen. Man sieht eben, daß das Leben verschiedene Gruppen miteinander verbindet, Hinzu kommt, daß die Zahl der Juden aus Deutschland jetzt so groß ist, daß imter ihnen eine gegenseitige Hilfe besteht, und daß die Gefahr der seelischen Vereinsamung, die anfangs gegeben schien, aufgehoben ist." Neue Kolonisation Das Gespräch wandte sich nunmehr den Fragen der neuen Kolonisation im Lande im allgemeinen und ihren Aussichten zu. Auf die in diesem Zusammenhange aufgeworfene Frage nach der Bedeutung der Jewish Agency- Anleihe meinte Dr. Landauer folgendes: Die Anleihe „Bisher hatte die Agency Verpflichtungen in Höhe von £ 400 000, die auf Grund der bisherigen Kolonisationsarbeit entstanden waren. Jetzt wurde es möglich, alle kurzfristigen Verpflichtungen abzudecken und diejenigen Beträge, die die Exekutive den bestehenden Siedlungen noch schuldete, auszuzahlen, so daß ihre Konsolidierung nunmehr abgeschlossen ist. Die Rückzahlungsquote der neuen Anleihe beträgt pro Jahr mit Zinsen £ 46 000; der Keren Hajessod hatte im vergangenen Jahre bei steigender Tendenz £ 200000 Einnahmen, so daß sich hieraus die Möglichkeit ergibt, zu einer Heu-Kolonisation großen Stils zu schreiten. Es besteht der Plan, ein großes Gesamtprogramm etappenweise in kürzeren Fristen abzuwickeln. Ais erster Schritt ist gedacht, die Kolonisation im Gebiet von Wadi Chawarith durchzuführen. Hierfür liegt bereits einkonkretes Programm vor, und es ist ja bekannt, daß eine Anzahl von Siedlung«- punkten angelegt ist, die es jetzt zu vollenden gilt. Die zweite Etappe der Kolonisation wird H u 1 e sein." Das Hule-Projekt „Welches sind die Einzelheiten dieses Hule-Projektes?" „Wir werden etwa 35 000 bis -10 000 Dunam Boden für uns zur Verfügung haben, nachdem die arabischen Ansprüche befriedigt worden sind. Der Preis dieses Bodens beträgt £ 200 000, wozu für Entsumpfung und Bewässerung weitere £ 400 000 hinzukommen werden, so daß der Preis eines Dunains etwa £ 15 betragen dürfte. Es handelt sich um qualitativ ganz hervorragenden Boden, so daß ein solcher Preis durchaus gerechtfertigt erscheint. Die Drainagc-Arbeiten, mit denen zunächst begonnen werden muß, werden mehrere tausend Arbeiter einige Jahre hindurch beschäftigen, und es ist sehr erfreulich, daß sich auch eine Gruppe von Chaluzim aus Deutschland hierfür gemeldet hat." Stadt und Land „All diese Arbeiten haben naturgemäß in d e m Zusammenhange eine besondere Bedeutung, daß das Mißverhältnis zwischen Stadt und Land, das heute den Jischuw charakterisiert, beseitigt wird. Welche weiteren Maßnahmen sind auf diesem entscheidenden Gebiete geplant?" „Einmal ist hierfür die Organisation der Alijah wichtig und die rechtzeitige Verteilung der neu Einwandernden auf die verschiedenen Arbeitsplätze. Hier ergibt sich ein Das Modell des neuen Citrushauses in Tel-Awiw In einem Wettbewerb für das „Beth Hadar", das Zentralgebäude der gleichnamigen Citruspflanscr-Gesellschaft, der unter den führenden Architekten Palästinas veranstaltet wurde, erhielt den ersten Preis der Entwurf von Carl Rubin, Tel-Awiw. Der Bau wird neben Ruthenberga Kraft' Station errichtet. wichtiges Tätigkeitsfeld für die C h a I u z v e r b ä n d e. Die Exekutive muß auf ö k o n o m i s c h e m Gebiete eingreifen. Sie kann dies durch Schaffung geeigneter Aufnahmestellen auf dem Lande, z. B. durch eine Häuserbaugesellschaft, sowie durch Errichtung von Hilfswirtschaften für die ländlichen Arbeiter, um die Ueberwindung der toten Saison zu erleichtern. Zu all dem muH naturgemäß hinzukommen, daß die zionistische Bewegung selbst auf unsere Menschen erzieherisch einwirkt und den Gedanken der O h a 1 u- 7. i u t h aus sich heraus erneuert, um Menschen auch in der Zeit der Prosperity von verhältnismäßig leichten Gewinnen abzuhalten und sie der Arbeit auf dem Lande als der zentralen Position des Aufbaus zuzuführen." Das Bodenproblem „Wie steht es nun mit dem für weitere Kolonisation erforderlichen Boden?" „Auch auf diesem Gebiete hat die Erwerbung ron Hule eine große Erleichterung gebracht. An weiteren Möglichkeiten zum Bodenerwerb besteht zunächst die Aussicht, die in unserm Besitz befindlichen Komplexe zu arrondieren. Weitere Chancen gibt es im Norden des Landes, im Bergland und im Süden. Größere zusammenhängende Flächen könnten insbesondere im Süden des Landes, im N e g e w, erworben werden. Trotzdem kann man nicht leugnen, daß das Bodenproblem eines der ernstesten unserer Kolonisationsarbeit ist. Wir müssen daher unser Augenmerk auch auf Trans jordanien und S ü d s y r i e n richten. Eine Lösung der Frage würde dann möglich sein, wenn sich der Negcw als bewässerbar erweist bzw. I ransjordanien jüdischer Kolonisationsarbeit geöffnet wird." Krisenfeste Wirtschaft? „Als letzte Frage möchten wir das Problem der Krisen»» Festigkeit der palästinensischen Wirtschaft erörtern, das in der Oeffentlichkeit so viel diskutiert wird, Wie steht es hiermit?" „Beginnen wir mit der Landwirtschaft, so kannl man konstatieren, daß die gemischte Wirtschaft in sich gefestigt ist, weil der palästinensische Markt mit ihren Produkten noch nicht ausreichend versorgt wird. So konnte die jüdische Wirtschaft im Jahre 10 U nur 10 des jüdischen Gcmüscbedarfs befriedigen. VX'as die P f i a n z u n g e n Und insbesondere die Citriisplantagen anbelangt, so ist der Weltmarkt für ihre Produkte noch sehr aufnahmefähig, zumal Palästina ja nur ein relativ kleines Quantum liefert. Das Problem für manche Pflanzer ist allerdings dieses, daß verschiedene Kalkulationsfaktorcn durch die stürmische Entwicklung allzu sehr im Preise gestiegen sind, insbesondere der Boden, und daß dadurch bei einem immerhin möglichen Preisrückgange auf dem Weltmarkt, der bei einem Ansteigen des Angebotes eintreten könnte, die Rentabilität dieser Pflanzungen leiden würde. Diese Gefahr ist aber nicht eine Gefahr für die Pflanzungen an sich, sondern nur für diejenigen Pflanzer, die mit besonders teuren Faktoren kalkulieren müssen. — Die Ha« wi r t seh a f t in der Stadt und auf dem Lande beschäftigt heute zirka 20 000 Menschen. Sie wird nicht zusammenschrumpfen, solange die Immigration in der bisherigen Stärke anhält. Wurde sie kleiner werden, so entstände die Autgabe, die freiwerdenden Arbeitskräfte anzusiedeln. In diesem Augenblick könnte sich die Bedeutung der neuen Finanzpolitik zeigen, da jetzt die Mittel vorhanden sind, um in einem solchen Moment Menschen anzusiedeln. Es zeigt sich so, daß von der finanziellen Seite her die Krisenfestigkeit der jüdischen Wirtschaft verstärkt worden ist. Was die Industrie anbelangt, so ist die Baumaterial-Industrie naturgemäß mit dem Schicksal der Bauwirtschaft eng verknüpft. Alle anderen Industriezweige können als krisenfest gelten. Sie sind auf guter f acharbeit aufgebaut und im Preise durchaus konkurrenzfähig. Wenn man daher von aligemeinen weltpolitischen Krisengefahren absieht, die für Palästina genau so wie für alle anderen Lander gelten, so kann man feststellen, daß unsere Industrie weitgehend gefestigt ist. Und dies gilt überhaupt für die gesamte jüdische Wirtschaft des Landes, die trotz aller Mangel, die wir in der Oeffentlichkeit freimütig erörtern, doch einen gewaltigen Aufschwung genommen hat. Palästina stellt so — und damit schloß Dr. Landauer — den einzigen Punkt dar, wo das Judentum einen konstruktiven Aufbau durchführt, der ihm Sicher, heit der Existenz für die kommenden Geschlechter gewährt" .n«,^ hlunf tfm -18 Uhu, Uhr,«« 10Uhir> imm) jrs'* ■ > tz ge» itfirtrreiche vorde» längigj Volks-;r veren die' Im ung' welche eutscb heut« u. ».'S ihrer Jude .rische; bt ist,, nichts* :rklärt! ' o! >ndersi loralijefüh! i dem if stieg} reitet* senen dieses itsche :ntun» Ju,-i urdej» jüdilt allo lisch© m enw jfhör» schejt {ern.'* über Feind ■,^VF-?*f?\ rtumni "£?»■■-1 des 1 Ge- . ' ." . i dep. übet* •. aus -' : n tja der udeji udent idenartifi kein che« von Vleeti 'äter ver- " Wer und au/ daß denken, rrei- >rse: äftsmen eut- Leo apihrer und tere so- >n" zuden üau iter in er ter, ach iter in ziantlen iu-;en ie-, ihr z& d> last jrrilert agi