Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 40 (1935)
- Issue
- Heft 9 (29.1.1935)
- Date
- 1935-01-29
- Page
- – (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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JODISCHE RUNDSCHAU Palästinensische Umschau NR. 9, 29. JANUAR 1935 Rpl Nach der Entscheidung über den Jerusalemer Stadtrat Von unserem palästinensischen Korrespondenten. gl. Tel - A w i w„20. 1. 35 Das Bezirksgericht in Jerusalem hat nach monatelangen Untersuchungen schließlich die Klage von Khagcb Bey Naschaschibi, dem früheren Bürgermeister von Jerusalem, der gegen die Wahlen zur Munizipalität Einspruch erhob, abgewiesen. Damit wurde endlich der Weg zur Uebernahme der Geschäfte durch den neuen Stadtrat in der Hauptstadt frei. Es hat fast vier Monate gedauert, bis die Situation nach den Neuwahlen so weit geklärt war, daß Jerusalem wieder zu einer normalen Verwaltung gelangte. In der Zwischenzeit hat Rhageb Bey mit den Ueberresten des früheren Stadtrats (die jüdischen Räte harten bereits im Jahre 1930 demissioniert und die arabischen Gegner Rhagebs verließen den Rat vor einigen Wochen) das Heft allein in der Hand gehalten, was starke Empörung bei Juden und Arabern hervorrief. Die Regierung hat sich dennoch nicht zu einer Entscheidung bewegen lassen, solange der Prozeß im Gange war, hat jedoch sofort nach dem Urteil die nötigen Verordnungen publiziert, um die normale Verwaltungsmaschine unverzüglich in Gang zu setzen. An der Stelle von Naschaschibi ist Dr. Khaldi als Bürgermeister der Hauptstadt durch den High Commissioner ernannt worden. Als Stellvertreter wurde unter den Juden Rechtsanwalt Auster, unter den christlichen Arabern Jakub Fcrradj nominiert. Bei den Juden, die für sich das Amt des Bürgermeisters in Anspruch nahmen, besteht über die Ernennung von Dr. Khaldi eine gewisse Enttäuschung. Die hebräische Presse weist darauf hin, daß die Siden als Einwohner und als Wähler <ler Hauptstadt 'die ajorität bilden und sie daher auf den Biirgermeisterposten einen unbestrittenen Anspruch hätten. Es wird der Meinung Ausdruck gegeben, daß nur die Furcht, die Araber, die in Jerusalem seit Jahren den Bürgermeistersessel innehatten, zu verletzen, das Oberkommissariat davon abgehalten hat, die Forderungen der Juden zu bewilligen. Trotz dieser Stellungnahme bereitet die hebräische Presse Khaldi einen guten Empfang. Sic betont seinen Ruf als ein integrer Mann, der sich in Vcrwaltungsarbeitcn bewährt habe, gibt ihren Willen kund, ihm in der Arbeit einen fairen Start zu gewähren, und betont die Hoffnung, daß der neue Bürgermeister Unparteilichkeit in der Verwaltung einführen und Parteipolitik und nationale Reibereien aus der Leitung der Hauptstadt fernhalten möge. Auster, der jüdische stellvertretende Bürgermeister, ein langeingesessener Anwalt in Jerusalem, ist nicht ohne Konkurrenz zu seinem Amte gekommen. Bisher war es den Juden in Jerusalem immer gelungen, einheitliche Listen zu Wahlen aufzustellen und ihre Kandidaten dem Publikum und der Regierung einmütig zu präsentieren. Diese Tradition wurde dieses Mal durchbrochen, da die Stimmen zwischen Auster und Chajim Salomon, einem dem Jerusalemer Publikum seit langem bekannten angesehenen Bürger der Hauptstadt, der innerhalb der Jüdischen Gemeinde starke Aktivität entwickelte, geteilt waren. Man hatte allgemein angenommen, daß Salomon der aussichtsreiche Kandidat sei unci von manchen Seiten wird die Nominierung von Auster als das Ergebnis einer Zufallsabstimmung angesehen. (Ueber die in diesem Zusammenhange im letzten Augenblick entstandenen Schwierigkeiten haben wir in unserer vorigen Nummer berichtet. Red.) Jakub Farradj, der Vertreter der christlichen Kreise, hat bereits in der früheren Munizipalität denselben Posten ausgefüllt. Farradj ist der Führer der griechisch-orthodoxen Araber in Palästina, Präsident des griechisch-orthodoxen Rates und Mitglied der arabischen Exekutive, wo er mit Rhageb Naschaschibi zusammen in Opposition gegen die Husseinis und ihren Führer, den Mufti von Jerusalem, arbeitete. Die Einsetzung der neuen Stadtverwaltung in der Hauptstadt hat ein Aufatmen durch das ganze Land gehen lassen. Viele hoffen, daß sich die Administration der Stadt jetzt merklich bessern wird, und man spürt allgemein den Willen, dem neuen Rat die Uebernahme der Geschäfte zu erleichtern. Stadtratssession eröffnet Jerusalem, 24. Januar. (JTA.) Am 24. Januar fand die konstituierende Sitzung des neuen Stadtrats unter der Leitung des Bürgermeisters Dr. Hussein Fakri ei Khaldi und im Beisein des Distriktskommissars Campbell statt. Zum erstenmal seit fünf Jahren nahmen wieder jüdische Stadträte an einer Sitzung des Jerusalemer Stadtrats teil. Bürgermeister Dr. Khaldi erklärte in seiner Eröffnungsansprache, die neue Stadtvertretung werde kein Tummelplatz der Politik, sondern eine Stätte konstruktiver Arbeit für das Wohl Jerusalems sein. Jerusalem, 24. Januar. (JTA.) Es verlautet, daß wie in Jerusalem, auch in Jaffa ein Jude zum Vize- Bürgermeister ernannt werden soll. Glückwunsch Dizengoffs Weitere Besserung in seinem Befinden Das Befinden des erkrankten Bürgermeisters von Tel* Awiw, Mcir Dizengoff, hat sich bereits soweit gebessert, daß die Ausgabe der täglichen Kranken-Bulletins eingestellt wurde. Er hat den jüdischen Vizc-Bürgernieister von Jerusalem, Daniel Auster, zu seiner Ernennung telegraphisch beglückwünscht. Um den Eisenbahn-Knotenpunkt Jerusalem, 27. Januar. (JTA.) Der ehemalige Generaldirektor der Great Western Railway, Sir Felix Pole, Mitglied des Colonial Development Advisory Gommittee, der »k" ^er Palästina-Regierung zur Erstattung eines Gutachtens über den Plan der Verlegung des Eisenbahn-Knotenpunktes in die Nähe von Tel-Awiw aufgefordert worden war, hat "ach Fertigstellung seines Berichtes am 26. Januar die kückreise nach London angetreten. Sir Felix hat die Verlegung des Eisenbahn-Knotenpunktes empfohlen. In Verbindung mit der Verlegung der Eisenbahnstation wird die Hauptlinie der palästinensischen Eisenbahnen Knntara Haifa zwischen den Stationen Kechowoth und Kalkilie weiter westlich verlegt werden. Man erwartet, daß die auf 350000 Pfund geschätzten Kosten Oer Umlegung durch die voraussichtliche Steigerung des Personen- und Güterverkehrs v/ieder hereingebracht werden. Das Neueste in Kürze Von unserem palästinensischen gl.-Korrespondenten Aus der Expansion der Wirtschaft Im H a i f a e r Hafen, der für den steigenden Ucberseehandel sich als zu klein erwiesen hat, werden jetzt von englischen Ingenieuren Messungen durchgeführt, um Erweiterungsarbeiten vorzubereiten. Es verlautet, daß die Vergrößerung sowohl der Handelsschiffahrt, wie auch der englischen Flotte dienen solle. Zugleich wird über die Errichtung eines großen neuen Flughafens in Haifa beraten. Zu Beginn des Jahres ist der Flugpostdienst über Palästina erweitert worden. Es wird doppelter Dienst zwischen Palästina und Indien eingerichtet. Vier weitere Aeroplane werden für den Palästina- und Acgypten-Postdienst eingestellt, da die bisher verwandten Flugzeuge die Postmengen nicht bewältigen konnten. Nach den Mitteilungen der Stadtverwaltung T e I - A w i w wurden im Jahre 1934 2113 Bauerlaubnisse für 13 697 Zimmer und 316 Läden von der technischen Abteilung der Stadt ausgegeben. Die Baufläche betrug 129 729 qm. Die in Bauten investierte Summe betrug demnach (£ 6 pro qm) C 2 57S 400. (Im Jahre 1933 wurden £ 1 766 600 investiert.) Der Wasserverbrauch im fahre 1934 betrug 5 019 500 cbm, im Jahre 1933 3 704 702 'ehm. Die Einnahmen der Stadt von April bis September 1934 beliefen sich auf £ 129 603, im selben Zeitraum im Jahre 1933 auf £ 83 783. Im Jahre 1934 gestattete die Regierung ungefähr 4500 Kapitalisten, die als Touristen ins Land gekommen waren, den Aufenthalt in Palästina, nachdem sie bewiesen hatten, daß sie mindestens £ 1000 Kapital besaßen. Der Preis für Wasser in Jerusalem soll nach Fertigstellung des neuen Wasserwerkes (Wasser von Rass ei Ejn nach Jerusalem) auf 70 mils pro Kubikmeter festgesetzt werden. Repräsentanten der Einwohner der Hauptstadt haben beim District Commissioner gegen diesen Beschluß protestiert, da die Festsetzung eines so hohen Preises weiten Kreisen die Benutzung des Wassers unmöglich machen würde. Die P a I e s t i n c Electric Corporation Ltd. erhöhte ihr Kapital von 1 Million Pfund auf 2''•• Millionen, die Haneless Ltd. von £ 5000 auf £ 15 000, die Hanotcah Ltd. von £ 15000 auf £ 50 000, die Nathania Seashore Development Company Ltd. von £ 10 IKK) auf £ 30 000, die Assis Ltd. von £ 10 000 auf £ 20 000. In Nachlath Jizehak bei Tel-Awiw wurde der Grundstein für das neue Gebäude der Schule für Haus« und Landwirtschaft der Wizo gelegt. Bei Petach-Tikwah wurde der Grundstein zu einer neuen Arbeitersiedlung gelegt. Die Siedler haben einen Teil der nötigen Kapitalien selbst im Laufe von Jahren gespart. Anleihen gewährte die Palestine Mortgage and Credit Bank Ltd., Jerusalem. Die Siedlung soll 74 Familien umfassen. Das neue Viertel von Jerusalem Rechawiah ist bereits auf 600 Familien angewachsen. Die Verwaltung von Rechawiah hat jetzt eine Liste der Einwohner mit genauen Adressen herausgegeben. In dem Viertel sind hauptsächlich Beamte und Angehörige der freien Berufe konzentriert. Mehr als 100 besitzen den Doktor-Titel. Es haben sich im letzten Jahre viele deutsche Einwanderer hier niedergelassen. Politik und Gesellschaft Die Reorganisierung des Einwanderungs« departmentsder Regierung unter der neuen Leitung von Mills hat bedeutende Fortschritte gemacht. Insbesondere wird für eine Dezentralisierung der Funktionen Sorge getragen, die eine rasche Erledigung der Anträge ermöglicht. Die sich früher häufenden Klagen über die Arbeit des Departments sind sehr viel geringer geworden. Dr. I. Grün bau in, der Leiter des Einwanderungsdepartments der Jewish Agency in Jerusalem, erstattete in einer Pressekonferenz, eingehenden Bericht über die Arbeit seiner Abteilung. Er schilderte den ungeheuren Druck der Diasporaländer, die auf Einwandernngserlaubnissc warten, und erklärte, es hätten sich 100 000 Juden um Einreise ins Land beworben, von denen 35 000 als Chaluzim ausgebildet werden. Gegen 20 000 Menschen sollen von Verwandten aus Palästina angefordert werden. Grünbaum betonte die Notwendigkeit, die Ausbildung und die hebräische Vorbereitung zu heben. In Raananah (Scharon) fand eine Zusammenkunft von Arbeitern aus den umliegenden Kolonien mit Anteilnahme leitender Persönlichkeiten der Arbeiterschaft statt, um die wirtschaftlichen und kulturellen Fragen der Einwanderung zu diskutieren. Es wurde die Notwendigkeit einer umfassenderen Fürsorge für die Immigranten betont, die Beschaffung von Wohnungen, Bereitstellung von kleinen Anleihen für die Ausgaben der ersten Zeit, Vertiefung der hebräischen und kulturellen Arbeit verlangt. Arbeiter aus der Nähe von Petach Tikwah, die seit längerer Zeit ihren Lohn nicht ausgezahlt bekamen, verlangten von ihrem Arbeitgeber sofortige Auszahlung. Es kam zu einem Streit, die Polizei mußte eingreifen. In Wadi Chawarith trieben Beduinen aus der Gegend ihre Herden auf jüdische Felder und griffen die jüdischen Wächter, die sie vertreiben wollten, mit Gewehrschüssen an. Ein Jude und ein Araber wurden verwunde t. Herr und Frau Sieff besuchten zusammen mit Bcnson, dem Direktor der Lloyd-Bank in London, Trans- Jordanien und wurden von den hohen britischen Beamten des Landes und von Emir Abdullah empfangen. Im Hadassali Strauss Health C e n t r e in Jerusalem wurde eine Feier zur Erinnerung an den vierten Todestag des Stifters abgehalten. Prof. Kligler, Direktor des Instituts, und Dr. Braehjahu, Leiter des Schulhygiene-Departments der Hadassali, hielten Ansprachen. Sir Felix Pole und C. Jenkin Jones, die Experten für Eisenbahnwesen, die von der Palästina-Regierung bestellt wurden, um Gutachten über die Bahnen des Landes abzugeben, sind in Palästina eingetroffen. Eine Anzahl von e i n g c s c h r i e b e n c n Postpaketen wurden auf dem Postamt in Jaffa gestohlen. Die Polizei arrestierte. einen Wächter der Post. Kultur Die Hebräische Uni v e r s i t ä t hat bei Ausgrabungen in der Nähe von Chederah einen K n o c h e r, b e h ä i t e r aus Lehm aus einer Periode vor der Bronzezeit entdeckt. Der Behälter wird auf ein Alter von 5000 Jahren geschätzt. Er hat die Form eines Hauses, von der aus man Schlüsse auf die Häuser jener Zeit ziehen kann. Die hebräische: satirische Kleinkun-thiilinc „Haina» täte" ist für eine- Tournee in A c g y p t e n engagiert worden. Aus dem arabischen Leben Arabische Orangenpflanzer aus (iaza, Tulkerem und Jaffa hielten eine Beratung über die von der Regierung pro ponierte Landstener ab und beschlossen, gegenüber den Behörden gegen die Einführung der Steuer zu protestieren. Zwischen den 11 a f e n a r heiter n u n d ihren Arbeitgebern in J a f f a ist ein Konflikt ausgebrochen, da die Unternehmer die Forderungen der Arbeiter auf bessere Arbeitsbedingungen nicht anerkennen wollen. Es wurden verschiedentlich Verhaftungen vorgenommen. Die jüdische Arbeiterorganisation nimmt sich der Forderungen der arabischen Arbeiter, an. Aus Tiberias wird gemeldet, daß in den letzten Wochen die arabische E i » w a ml e r u n g aus dem C h a u r a n wieder stärker anschwillt, da die Nachrichten über Arbeitermangel in Palästina anhalten. Die Immigranten, die illegal ins Land kommen, wenden sich in der Hauptsache nach Haifa. Die Polizei trifft Maßnahmen zur Verhinderung dieser Immigration. Das Kolonialatut in London hat für die Stadtverwaltung in Hebron £ 20 000 bewilligt, von denen £ 10 000 als Subvention und £ 10 000 als Anleihe für 20 Jahre gegeben werden. Das Geld dient zur Anlage von Wegen und zur Errichtung von Schulen. In Bcth Sahour wird eine neue Dorfschule gebaut. Die Regierung gibt £ 2000 für Material, die Dörfler stellen ihre Arbeit zur Verfügung. In Nablus wird eine Straße von der Stadt auf den Berg G e r i - sim gebaut, aul dem die Samaritaner jährlich das Peßachopfer darbringen. I >er Weg soll bis zur Feier dieses Jahres fertiggestellt werden. Der High Commissioner hat für den Zweck £ 250 zur Verfugung gestellt. Das Opferfest fällt dieses Jahr auf den 18. April. Erzbischof M e11 i - os ist vom Kolonialamt als Vertreter des griechisch orthodoxen Patriarchats bestätigt worden. In Jaffa sind für Araber Kurse in Hebräisch eröffnet worden. Die irakische Regierung erhielt von der Irak Petroleum Company die Summe von für Der Palästina- Teil der Jüdischen Rundschau am Freitag ist anläßlich der Palästina- Woche in Berlin u. im Reich sehr vergrößert u. bringt viele interessante Bilder £ 400000 als Abgabe das laufende Jahr. In Kalkilieh' (arabisches Dorf im Scharon) schlössen sich die Arbeiter zur Verteidigung ihrer Interessen zu einer Union zusammen. Die Gattin Sir Robert Waley Cohens gestorben Jerusalem, 24. Januar. (JTA.) Die Gattin des Vize- Präsidenten der United Synagogue und Generaldirektors der Shell Company, Sir Robert Waley Cohen, ist infolge der Verletzungen, die sie bei dem Autounfall erlitten hat, von dem sie mit ihrem Gatten in der vorigen Woche betroffen wurde, gestorben. Die Beisetzung erfolgte auf dem Oelberg. Mord an einem Juden Jerusalem, 25. Januar. (JTA.) Der jüdische Milchmann Israel Lachmann aus Ramath Gan und seine Ehefrau Malka Lachmann wurden von Arabern überfallen. Lachmann wurde getötet, seine Frau schwer verwundet. Drei Araber wurden verhaftet. Es wird angenommeni daß ein persönlicher Racheakt vorliegt. Eine Kultur-Ausstellung in Tel-Awiw Mai Jahres wird in Tel-Awiw auf die „K u 11 u r-A us st c 1 « 5095" veranstaltet werden, soll sie mit eleu modernsten und der dekorativen Kunst kulturelle Renaissance des in allen ihren Sphären zur Im April und dem Gelände der Levantemesse 1 u n g T e 1 - A \v i w P e ß a c h Dem Andenken Bialiks gewidmet Mitteln der Ausstellungstechnik den Versuch unternehmen, die jüdischen Volkes in Palästina Anschauung zu bringen. An der Spitze des Ausstellungsunfernehmens stehen Ussischkin und Dizengoff. Den Arbeitsausschuß, der sich in mehrere Fachgruppen gliedert, leitet Schoschanah Persitz. Der Ausstellungsplan umfaßt das hebräische Buch, Landkarten Palästinas, palästinensische Plakate, Zeitungen, die hebräische Schule, hebräisches Theater, jüdische Musik, Malerei, Graphik, Skulptur, photographische Kunst, freies Volksbildungswesen und die Bialik-Gedächtnisausstelliing. Dr. J. Adler, Tel-Awiw, mm) Heftige Regengüsse haben in den letzten Tagen Hochwasser im Eskanderune-Bach und eine Ueberschwemmung verursacht. Die Verbindungswege zwischen Chedera und Emck Hefer (Wadi Hawarith) wurden unterbrochen. Auch die Bahnverbindung war. unterbrochen. Zwi Ros^nblatt, einer der beiden freigesprochenen Angeklagten im Arlosoroff-Mordprozeß, dem zunächst bei seiner Rückkehr von einer Europareise die Landung in Jaffa verweigert worden war, hat nunmehr die Erlaubnis erhalten, an Land zu gehen. rs" •z ge* '■irtreiche ordert ängig ^olks-» r ver- •n die' inung /eiche mtsch heut« t. «.? ihrer Jude rischej )t ist.,, tichta rklärtl o|ty ndera orali« tefühl den» Fstiegj eitet,;enm lieses tsche ntun» )u~. irdent jüdit alle) ischo n en* fhör« ichen* em.f' über?eind i^?'^! tumrvTBj;.! des Ge- . dqp i iber-p aus - n tider iden ide« denlrtin kein rhenj von leer äter ver- ' OCer und auf daß lenleni reist: ftsnen rut- _co ipiirer md ere soll" zulen iau ter icr er, ich fer in falten uen e-: hr Iftas iT« il- :ti ■ e- >K i