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Jüdische Rundschau · 1935-01-25 · Heft 8 (25.1.1935) · page 5

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
40 (1935)
Issue
Heft 8 (25.1.1935)
Date
1935-01-25
Page
– (sequence 5)
Language
German
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WF JÜDISCHE RUNDSCHAU Palästinensische Umschau NR. 8, 25. JANUAR 1935 Das Haus im kaukasischen Viertel Um den jüdischen Vizebürgermeister Ein trauriges Kapitel Tel-Awiwer Verwaltung Verzögerung derStadtratSSltZUIlg Von W. K., Tel-Awiw Nicht viele von den fröhlichen Einwohnern der bequemen Straßen In TebAwiw und sehr wenige von den Touristen, die sich das Wunder der ersten jüdischen Stadt betrachten kommen, kennen das „kaukasische Viertel". Es liegt an sieh nicht weit von der groflen Hauptstraße entfernt, die bequemes Pflaster hat und gute Häuser, großzügige Cafes, elegante Läden, Kinos und Schönheitsinstitute. Aber der Bürger der Hauptstraße kommt nicht so leicht in das nahegelegene Viertel. Es gibt nämlich zwei Tel-Awiws. Das eine ist gepflastert, mit komfortablen Häusern, mit Straßenbeleuchtung' und sauberen Höfen. Das zweite hat kein Pflaster, hat elende Baracken statt der Hfluscr, unvorstellbare Höfe, auf denen auf den zerbrochenen Kisten Fetzen trocknen, die als Wäsche dienen, hat Haufen von Schmutz und fast noch größere Haufen von Kindern. Zu diesem zweiten Tel-Awiw gehört das kaukasische Viertel. „Slums" von Tel-Awiw. Dieses Tel-Awiw, zu gutem Recht heute als ein halbes Weltwunder angestaunt, hat, so jung wie es auch ist, seine Shuns, seine echten Arinenvlertcl. Sie sehen anders aus als die Slums des Westens, es fehlen die riesigen Mietskasernen mit ihren lichtlosen Höfen. Statt dessen häufen sich hier die Baracken ans Holz und Blech, von denen man nicht recht weiß, wie sie überhaupt den Anprall von Wind, Sonne und Regen aushalten; in den Straßen dieser Oesenden wühlt der Staub im Sommer, ein undurchdringlicher Schmutz und Nüsse im Winter. Die Stadt entstand, wie es die Not erforderte. In einigen (legenden drängten sich die Einwanderer aus Jemen zusammen, wie sie gerade konnten, daneben Juden aus anderen nichtcuropäischen oder halbeuroriäischen Hegenden, klier im kaukasischen Viertel leben die K a u k a S I e r. Es sind Schuhputzer, Lastträger, Handwerker, Gelegenheitsarbeiter. Riesige Familien, in kleinen Häusern, oft in einem Zimmer zusammengepfercht. Wie jedes Kolonisafionsland, wie jedes Territorium, das im Beginn der kapitalistischen Entwicklung steht, kennt Palästina keine zentralisierte, organisierte Fürsorge und Wohlfahrtspflege. Es gibt verschiedene Anshtze derartiger Tätigkeit unter den Juden, aber es sind nur Ansätze, und so blieben diese ungepflasterten Ecken Tel-Awiws fast unberührt von einer ordnenden, helfenden und schützenden Hand. Elend, Krankheit, Verwilderung sind liier zu Linuse. Ein blankes Haus. In diesem kaukasischen Viertel tonnte matt noch vor einigen Monaten ein kleines Flauschen finden, das anders aussah als die Umgebung. Es hatte auch nichts von Pracht, aber es war blank, sauber von oben bis unten, hatte einen bescheidenen freundlichen Garten. Hier war das Tagesheim, das A\ a j a R Osenberg für die Kinder der Umgebung eingerichtet hatte. Sie kannte die Verhältnisse Palästinas seit vielen Jahren sehr genau. Sie kannte diese verlassenen Viertel, sie kannte die orientalischen Juden, ihre Gewohnheiten und Bedürfnisse, sie sprach die Sprachen, die hier üblich waren, sie beherrschte ihre Pädagogik. Eine Gruppe von Freunden in verschiedenen Städten Europas, in Wien und Frankfurt, in Prag und Berlin, in der Schweiz und in Mailand stellten die Mittel zur Verfügung. Auch in Palästina gab es einige Helfer. Sie hatte bereits in Sehaarajim, dem jemenitischen Viertel bei Rechowoth, ein Heim für jemenitische Kinder gegründet, und jetzt wurde im kaukasischen Viertel in derselben Art Und in demselben Sinne angefangen. Es konnte sich in dieser Umgebung nicht darum handein, einen Kindergarten für ein paar' Stunden aufzumachen. Liier gehörte ein Tageshelm hin, in dein für alle Bedürfnisse der Kinder gesorgt wurde. Und diese Bedürfnisse waren sehr vielfältig. Körperliche Pflege, Heilung von Krankhelten, prophvlaktischc Arbeit, Gewöhnung an die primitivsten Voraussetzungen des Zusammenlebens, Schaffung eines Mittelpunktes, an den sich diese verlorenen Kinder halten konnten, eine stille und schützende Ecke, wo es auch etwas anderes gab als das tägliche Elend zu Hause, als Hunger, Schmutz und Unruhe. Es wurde mit den geringsten Mitteln gearbeitet. Was nur menschenmöglich war, stellten die Mitarbeiter mit den Kindern zusammen selbst her; das Essen war denkbar einfach; Material für Spielsachen wurde kaum gekauft, der Lehm dir Straße diente zum Kneten, die blolzstückc, die die Kinder brachten, zum Schnitzen, Stoff-Fetzen zum Nähen. FamillenJUrsorqe. Das Heim kümmerte sich nicht nur Um die Kinder. Wenn hier wirklich geholfen werden sollte, so mußte man sich um die Familien kümmern, scttlcment-Ai beit machen. Das Heim beriet, es versuchte dem Vater, der Mutter, den großen Geschwistern, Arbeit zu verschaffen; es schlichtete Familienzwiste, sorgte für einen Arzt, für juristischen Beistand; verhandelte mit der Stadtverwaltung, mit Wohlfahrtsinstitutionen. Zuerst hatten die Einwohner des Viertels dieses ganze ihnen fremde Treiben mit einiger Verwunderung und auch mit Argwohn angesehen. Nach und nach tauten sie auf. Die Mütter wurden zutraulich, sie halfen bei der Arbeit im Heini, man konnte bald mit noch weniger Geld auskommen, weil diese armen Frauen mittaten, wo sie nur konnten. Vom Heim aus spannen sich Fäden nicht nur zu den dreißig Kindern, die hier betreut wurden, sondern zu ihren Familien, zu dem gesamten Viertel, Der „Klub" der Schulkinder. Es wurde bald klar, daß e» nicht genügte, die Kinder nach den Jahren, die sie im Heim verbrachten, der Volksschule zu übergeben. Sie wfiren nach kurzer Zelt den Gefahren ihrer Umgebung aufs neue verfallen. Marja Rosenberg gründete einen „Klub" für die Kinder im Schulau er. Hier kamen sie nach der Schule zusammen, machten ihre Aufgaben, arbeiteten notwendige Dinge fürs Haus. Nach einiger Zeit kamen auch andere Kinder dazu, die nicht im Hei in gewesen waren und solche, die überhaupt nicht in die Schule gingen. (Es gibt ja keinen Schulzwang im Lande!) Die erste Gruppe dieser Kinder erzwang sich sozu* »agen den Eingang in den Klub; sie verlangten Einlaß und Aus Jerusalem wird berichtet: Die für den 21. Januar einberufene offizielle Eröffnungssitzung des neugewählten Stadtrats von Jerusalem ist nicht zustande gekommen, weil die jüdischen Mitglieder des Stadtrats zu der Sitzung nlctit erschienen waren. Der Grund hierfür ist die Krise, die infolge der Ernennung Daniel Austers zum ersten Vize-Biirgermeistcr entstanden Ist. Maßgebende jüdhtche Kre'se und Körnerschaften nehmen dagegen Stellung, daß die Regierung die Ernennung vornahm, ohne sich vorher mit der Leitung der Jcrusalemer Jüdischen Gemeinde, deren Mehrheit für die Wahl Chaim Solomons zum Vize-Bürgermeister eintrat, in Verbindung gesetzt zu haben. Die Regierung war bereit, denjenigen Kandidaten als jüdischen Vlzebürgermcistcr zu ernennen, auf den dl? Mehrheit der jüdischen Stadträte sich einigt. Da jedoch sowohl Solomon als auch Ämter je drei Stimmen erhielten, lag die Entscheidung in der Hand der Regierung. Die nächsten Tage waren mit Verhandlungen ausgefüllt, in deren Verlauf der Waad Leumi, die Jcrusalemer Kehilla und die Agudas Jisroel zunächst beschlossen, auf der Kandidatur Solomons zu beharren. Auster wurde aufgefordert, da« Amt abzulehnen. Trotzdem wurden die Verhandlungen fortgesetzt, und am 23. Januar wurde schließlich durch das für die Angelegenheit gebildete Komitee der drei oben genannten Körperschaften die Angelegenheit dadurch beendet, daß sie ihren Widerspruch gegen die Ernennung Austers zurückzogen. Zugleich haben diese Körperschaften in einer Resolution ihr Bedauern ausgesprochen, daß die Regierung bei ihrer Ernennung des jüdischen Vizebiirgermeisters die Wünsche der Juden nicht berücksichtigt habe. Die jüdischen Stadträte nehmen nunmehr ihre Arbeit auf. Dieser Vorfall ist überaus bedauerlich. Niemals hätteein im Grunde innerjüdischer Konflikt die Arbeit des Jerusalemer Stadtrates gleich zu Beginn so merkbar stören dürfen, nachdem die Juden vorher auf Beschleunigung gedrängt hatten. Die Verdienste des ehemaligen Vizebiirgermeisters' Solomon in Ehren, aber auch für Auster sind ja jüdische Kreise eingetreten, und gegen seine sachliche Qualifikation sind bisher keine Bedenken geltend gemacht worden. Es ist also nicht ganz verständlich, warum hier ein Konflikt mit der Regierung entstehen mußte. Es ist zu hoffen, daß nach diesem Vorspiel nunmehr die Arbelt des Jcrusalemer Stadtrates, in dem die Juden die Hälfte bilden, ohne Störungen vorwärts gehen kann. Haifaer Pipe-Line eröffnet Wauchope in „Kirjath Chaim" Haifa, 22. Januar .(JTA.) Am 22. Januar hat High Commlssioner Sir Arthur Wauchope den palästinensischen Endpunkt der Oeüeitung aus Mossul, die bereits seit einiger Zeit in Betrieb ist, feierlich of.izicll eröffnet. Dem Festakt wohnten zahlreiche hervorragende Gäste bei. Bei der Eröffnung hielt Wauchope eine Ansprache, in der er die Bedeutung der Oelleitung für Palästina und die Welt hervorhob. Er öffnete sodann ein Ventil, woraufhin sich zum erstenmal das Oel aus der Pipc-Llne in ein englisches Tankschiff ergoß. Bei der Zeremonie waren von Juden anwesend: Dr. Ruppin, Mosche Schertok, Ussischkin, Ruthenberg, Julius Simon, ferner Vertreter der Haifaer Jüdischen Gemeinde, der Histadruth und einige führende Industrielle. Nur fünf Araber waren anwesend. Sir Robert Walcy-Cohcn, der ztt diesem Ereignis ins Land gekommen war, konnte nicht teilnehmen, weil er infolge seines Auto-Unfalls noch im Spital liegt. Nach der Eröffnungsfeier besuchte der High Oominissioncr die zum Andenken an Dr. Arlosnroff auf dem dem Nationalfonds gehörenden Gebiet an der 1 laifa-Bucht errichtete Siedlung Kirjath C h a j i m, wo er von dem Mitglied der Palästina-Exekutive der Jewisli Agency, Mosche Schertok, begrüßt wurde. Der High Cominissioner äußerte sich sehr befriedigt über die in Kirjath (liajim geschaffenen Wohnmöglichkeiten für Arbeiter aus Ilaifa und lobte die vorbildlichen hygienischen Verhältnisse der Siedlungshäuser. Er zeigte auch großes Interesse für die rinanzierumr der Wohnbauten durch Darlehen und die Rückzahlung. Bisher stehen 500 Häuser. Bedingungen ihrer drohten, sonst mit Steinen zu werfen. So wuchs der Klub bald auf 50 Kinder an. Liier wurden die Kleider fiir den nächsten Schultag gewaschen, die notwendigen Dinge für die Häuser der Eltern hergestellt, gelernt und gespielt. Und auch hier begannen die Eltern Anteil zu nehmen, und auch die Väter, die bisher noch recht zurückhaltend gewesen waren, kamen aus ihrer Reserve heraus, als sie die Entwicklung ihrer größeren Söhne sahen. Es gab für Kinder und Mitarbeiter neben aller schweren Arbeit schöne Tage im bleim und im Klub. Es gab Feiern, an dene-n alle Kinder des Viertels teilnahmen, man sparte und machte Ausflüge, man ging ans Meer. Maja Rosenberg wollte mit dieser Arbeit beweisen, daß Tagesheime und Klubs auch in einem armen Lande möglich sind und daß in solcher Umgebung nur dieses Vorgehen wirkliche Erfolge zeitigen könnte. Und sie bewies es schlagend. Das Budget des Heims und des Klubs war außerordentlich niedrig. Die Erfolge waren groß, Das Haus im kaukasischen Viertel stand in der Umgebung wie eine wahre Rettungsinsel. Vielleicht gab es nur wenige Orte im Lande, wo man eine Arbeit so gründlich machte, wo keine Kleinigkeit unbeachtet gelassen wurde, wo man sich nicht mit Scheinerfolgen und Halbheiten begnügte und geduldig auf die Früchte des Werkes wartete. Versagen der Stadtverwaltung. Fünf Jahre ging die Arbeit vorwärts. Die Oeffentlichkcit wußte wenig oder nichts davon. Dann versagten im vorigen Jahre die Mittel aus dem Ausland. Ein Teil der Spender war in Not geraten, andere, die Palästina nicht kannten, sich jedoch durch die Arbeit für das Heim damit verbunden fühlten, sahen das Elend überall in ihrer nächsten Umgebung wachsen, konnten ihr Werk nicht weiferführen. Das „kaukasische Viertel" wuchs unterdessen, die Aufgaben wuchsen und es blieb schließlich nichts übrig, als sich an die Stadtverwaltung um Hilfe zu wenden. Das Heim verlangte eine Subvention, um sich weiter halten zu können. Es kam zuerst lange überhaupt keine Antwort. Dann traf der Bescheid ein, eine Subvention an ein privates Institutsei unmöglich, da man dann auch eine Reihe anderer Institute subventionieren müsse. Das Heim ging einen Schritt weiter und bot der Stadt an, die Arbeit zu übernehmen, nur mit der Bitte, die Arbeit weiter so gehen zu lassen wie bisher, mit derselben Richtung und Tendenz. Wieder dauerte es eine lange Zeit, bis die Antwort kam. Als sie eintraf, war sie negativ. Es seien keine Mittel vorhanden. Die gesamte Summe, um die es sich handelte, betrug £ 200 im Jahr! Das ist weniger, als man heute bei dem Verkauf eines Bauplatzes in der Stadt verdient. Die weiteren Verhandlungen waren langwierig und belanglos. Es sei nur noch erwähnt, daß die Stadt schließlich den Vorschlag machte, Maja Rosenberg sollte ein derartiges Heim in Jaffa eröffnen (nachdem fünf Jahre im kaukasischen Viertel gearbeitet worden war!) und ihr zu diesem Zwecke 48 Pfund im Jahr anbot unter der Bedingung, daß die Gemeinde in Jaffa sich mit der gleichen Summe beteilige. Wal geschieht? Die Stadt eröffnete zu gleicher Zeit frt der Umgebung des früheren Heinis ein eigenes Institut. Damit wäre vielleicht einiges geholfen gewesen, wenn natürlich auch die Kontinuität der Arbeit zerrissen und zuerit einmal all die Fäden wieder hätten angeknüpft werden mflisen, die durch die Schließung der ersten Heimes zerrissen wurden. Aber dieses Heim der Stadt hat keine Abteilung für augenkranke Kinder. Und damit ist das Schicksal der 30 Kinder entschieden. Nur eine verschwindende Minorität ist gesund und nur fünf Kinder von den $), von denen mehrere auch zahlen, wurden aufgenommen. Die andern, ehe es am nötigsten haben, die mit den kranken Augen und mit den verwahrlosten Seelen, die endlich eine Zuflucht gefunden zu haben glaubten, sind wieder auf den schmutzigen Straßen des kaukasischen Viertels sich selbst überlassen. Die Leitung des Erziehungsdepartements der Stadt Tel-Awiw aber, die über das Schicksal der Dinge entscheidet, hatte das Haus im kaukasischen Viertel nie besucht und nie gesehen. So erklärt es sieh wohl auch, daß min schematisch ein Heim in diese Gegend legt, daß keine Abteilung für Augenkranke besitzt. Das Problem der verwahrlosten Kinder. Fünf Jahre schwerer und hoffnungsvoller Arbeiit sind mit einem Schlage zunichte gemacht worden. Es geschah das in demselben Jahr, als Tel-Awiw mit Fntsetzen die Nachricht vernahm, daß es 200 verwahrloste Kinder beherberge, die kein Haus und keine Schule haben. Es geschah zur seihen Zeit, als das Geld, das in die Stadt s t r <"i m i e, n a c h Millionen gemessen wurde. Es ist sehr leicht möglich, daß politische Rücksichten und administrative Gründe Subventionen von „Privatunteniehinuiigen" und Uehernalime solcher Institutionen durch die Stadt erschweren. Aber Gott helfe uns, wenn man sich in derartigen Beschlüssen, wo es um treue Arbeit und das Schicksal von Kindern g'-ht, vom A in t s- Schimmel statt von normalem (i e f ü Ii I u n d V c rstand leiten laßt! Gott helfe uns, wenn sich fiir eine solche Sache, die da ist, die im Wachsen ist, die ihre dringende Notwendigkeit mit jedem Tage beweist, nicht bei allen unseren Institutionen ein paar hundert Pfund aufbringen lassen. Es gibt etwas, was wichtiger i--t als Programme, politi-.t'ie Rücksichten und Departemcntseinteilungen: dai-t Achtung vor geleisteter Arbeit, Mitleid, Hilfe für die Acrmstcn, Verantwortung für ihr Schicksal! Und die „erste jüdische Stadt" der Welt sollte gerade auf diesem Gebiet auch etwas Ehrgeiz haben. Der Cltrusf rucht - Export Jerusalem, 22. Januar. (JTA.) Bis zum 13. Januar 1935 wurden vom Beginn der Export-Saison an 205 122 Kisten Citrusfrüchtc aus Palästina ausgeführt. In der vorhergegangenen Saison betrug der Export bis zum gleichen Datum 1849 00)9. Kisten. Dem steigenden Bedarf an frischen Fr lichten außer (Zitrusfrüchten konnte der palästinensische Obstbau nicht entsprechen, im ersten Halbjahr wurden nach Paliistina für 43 058 Pfund Aepfel und für 30 726 Pfund Birnen, Pflaumen und andere Obstsorten eingeführt. 1031 betrug die Gesamteinfuhr an frischem Obst nach Palästii nur 36 784 Pfund. na Auf dem Friedhof von Daganiah wurden dieser Tage die Gebeine von Dr. Oscar Cohn beigesetzt. Die in Palästina lebenden Kinder des Verstorbenen wohnten der schlichten Trauerfeier bei. rünfeld^nventur/ferkau ^«odethuter Leinen-und G«bildwebertl «f.V. GRONFELDel«iptifl«r Straße 20.22aKurför»i«ndamm227 m> i« ge* rtch's ieri PS ks- •erdie» mg :he;cb uto aca rer ide :hej ist.,. hts* ärti I kJ ersj all-' ihl em eg} ** an;ea he in» U-! er» di- Ha he n* irent 14« »er nfl m mi es e- . :»» *a tief W 5fl n« itl in Ol rfl;r :r r» sr dj 4 ß ih I

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