Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 40 (1935)
- Issue
- Heft 8 (25.1.1935)
- Date
- 1935-01-25
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Seite 2 JODISCHE RUNDSCHAU Nr. 8. 25.1.1935 „Die Fälschung •TitUnt" Die „Protokolle" Wie das „P r o t e s t a n t e n b 1 a 11", Berlin, mitteilt, veröffentlichte die „Allg, evgl.-luth. Kztg." einen Bericht über die Vorgänge beim Bern er Prozeß, betreffend die »ernannten „Protokolle der Weisen von Zion". Die Zeitung zitiert che Zeugenaussagen und die (Machten dieses Prozesses, die den Tatbestand einer Fälschung eindeutig ergeben haben unü schreibt 711m SchluH: „Es wäre zu wünschen, ist aber kaum zu hoffen, da» es nun endlich ein En de hätte mit der Verwendung dieser Fälschung im Kampf gegen das Judentum. In diesem Zusammenhang ist es von Interesse, dati allen eine offizielle katholische Schrift, die dem Amtsblatt mehrerer katholischer Erzdiözesen als amtliche Beilage beigefügt war, sich ausführlich über die Frage der Protokolle äuliert. In dieser Schrift wird in gedrängter Form und sehr instruktiv der ganze Sachverhalt, um den es sich hier handelt, dargestellt. Es heißt dabei 11. a.: „Dali die Russen, die 1<K» die ,Protokolle' herausgegeben haben sie nach dem französischen ,DiaIogue aux enfers' fabriziert haben, dal! also Juden nichts mit ihrer Entstehung zu tun haben, ist für den, der selbst die Möglichkeit hat, den .Dialog uc aux enfers' neben die .Protokolle' zu legen, einfach evident... Jedenfalls müssen die .Protokolle j c t z t a I s erledigt g e 11 c 11, ti n d ihr Inhalt sollte auch nicht mehr indirekt herangezogen werden," Zufällig finden wir gleichzeitig im „Cottbuser Anz c i <j e i" \om 'JJ. Januar einen Artikel „Juden in der W e-11 politik", worin eine An/alil von Behauptungen der „Protokolle" ausfuhrlich zitiert werden und zum Schluß gesagt wird, das Buch „Die Protokolle der Weisen von Zion", das „das authentische Material «larsteile und die alljüdischen Uchci'mbezichungcn bloßstelle, gehöre in jedes deutsche Haus." „Zeitgemäße Anzeigen" Zionisten und Nichtzionisten des „Stürmers" 11 Unter dieser lVbcr>chrift veröffentlicht der „Stürmer" fn seiner letzten Nummer neben anderen Beschimpfungen auch die folgende: „Geweihter Svnagogenwein, garantiert noch nie vom Goi berührt (also kein ncsecli), mit Menschenblut leicht gefärbt, soweit Vorrat, billig abzugeben. Off. u. „Diskretion". Iis mußte einmal von Juristen die Frage geprüft werden, Ob nach dem geltenden Recht derartige Veröffentlichungen zulässig sind. NX ir nieinen, daß eine solche Form der Verbreitung von V e r 1 e u 111 d u n g e n weder dem echten ib uweheii Voikr-empf iuden noch der nationalsozialistischen Weünu-i. haitung. wie sie aus berufenem Munde interpretiert wurde, entspricht. Wir verlangen, daß die Reichsvertretung mit Nachdruck bei den zustandigen Steilen vorstellig wird. Gegen den Besuch von Juden Der „Volk. Beobachter" vom 22. 1. berichtet, daß in Schmitten (Taunus) versucht worden ist, Schilder zu zerstören, die sich gegen den Besuch von Juden richteten. Er sagt hierzu folgendes: „Nunmehr winden dir Schilder erneuert und sind in der Lage, jedem An-iurm v. rk 'unnener Trottel liml Judenkneehtc standzuhalten. l)irw.rhc SiidosMT.WVrkmammiilM'it ist nicht .so leicht kaputttum.alini. SeliiiinU'ii \cin-e|]t keine luden und danach bat sich jeder?u richten. Die Schönheiten Deiitselilaud* gehören zu allererst den lliiidem gleicht n Mute«, vor allem aber den Arbeitern unseres Volke* u;.d nicht den Schmaiot/.ein." Die amerikanische zionistische Zeitung „The New P«- lestine" bespricht im Anschluß an die gelungene New- Yorker Tagung der Jewish Agency das Verhältnis zwischen Zionisten und Nichtzionisten, wie es sich im Laufe der letzten Entwicklung gestaltet hat. Der Unterschied zwischen Zionisten und Nichtzionisten bestehe gegenwärtig mehr in der Betrachtungsweise als in der praktischen Behandlung der Dinge. Es gebe niemanden, der heutzutage nicht in Tönen der höchsten Würdigung und der Sympathie von dem Jüdischen Nationalheim spricht. Und auch Nichtzionisten verbinden damit Visionen einer jüdischen Zukunft, die sich von den Traumen des Zionismus in seiner Frühzeit nicht unterscheiden. Die Nichtzionisten sind von einer andersartigen Tradition hergekommen als die Zionisten, und deren Spuren sind noch heute unverwischbar; aber die unmittelbare Arbeit führt sie zu Anschauungen, die sie durchaus mit den Zionisten gemeinsam haben. Trotzdem gebe es gewisse Differenzen, über die gesprochen werden müsse, aber sie haben nichts zu tun mit dem Gegensatz von Zionisten und Nichtzionisten. Sie beruhen darauf, daß der Zionismus seinen Ursprung in Europa hatte und von dort alle seine Methoden und Traditionern entlehnt hat, während die amerikanischen Juden, und zwar sowohl Zionisten als auch Nichtzionisten, in anderen Begriffen und Vorstellungen leben. Die Mißverständnisse, die auf diese Weise immer wieder entstehen, hängen also weniger mit prinzipiellen Gegensätzen zusammen als vielmehr mit der Vorstellungsweit, die die verschiedenen jüdischen Gruppen aus der Umgebung, in der sie leben, übernehmen. Daher müßten derartige gemeinsame Sitzungen wiederholt und sorgfältig vorbereitet werden. Es ist überaus interessant, daß hier offen ausgesprochen wird, daß die tatsächliche Entwicklung der letzten Jahre auch gewisse althergebrachte Parteiunterscheidungen obsolet gemacht hat. Wir glauben, daß unser ganzes jüdisches Leben unter dieser Tatsache von nicht mehr ganz der Wirklichkeit entsprechenden Grenzziehungen leidet. Es müßte sich eine Gruppe von mutigen Männern finden, die imstande ist, den Kampf mit überlieferten Vorurteilen, die zur Last geworden sind, aufzunehmen. Neville Laski's Bericht London, 21. Januar. (JTA.) In der letzten Sitzung des Board of Deputies of British Jews berichtete dessen Vorsitzender Neville L a s k i über seine Amerikareise. Von der Ncw-Yorker Tagung der Agency, bei der er den Vorsitz geführt hatte, erklärte Neville Laski, sie sei die fruchtbarste und konstruktivste gewesen, die von der Agency jemals abgehalten worden sei. Man habe Beschlüsse von hoher grundsätzlicher Bedeutung angenommen, und die Tagung habe die Bereitschaft weiter Kreise zur Unterstützung der Agency und des Palästinawerks wachgerufen. Laski berichtete ferner über seine Unterredungen mit Justice Brand eis und dem anderen jüdischen Überrichter Cardoza. In der Sitzung des Board of Deputies kam auch die Frage der Eröffnung einer Sammlung in England für die notleidenden Juden in Polen zur Sprache. Präsident Laski schlug die baldigstmögliclie Einberufung der Kommission für Auslandssammlimgen zu diesem Zwecke vor. Von einer Konkurrenzaktion gegenüber einer etwaigen dritten Sammlung für deutsche Juden könne hierbei keine Rede sein. Es handle sich um besondere, nicht miteinander konkurrierende Probleme. Der Board ermächtigte Präsklent Laski, in der Frage der polnischen Judenheit in der von ihm genannten Weise vorzugehen. Schutzhaft. Die „Fränkische Tageszeitung", Nürnberg, meldet aus A schaff c 11 h 111 1;: Am Dienstag wurde der jüdische Kleiderfabrikant Bernhard Bohrm ann in Schutzhaft genommen. Die (latibetriebsgemeinschaft „Bekleidung", Gau Mainfranken, teilt hierzu ergänzend mit, daß Bohrmann wegen fortgesetzter Mißachtung eines Amtswalters, Schädigung der Bewegung, sowie wegen versteckten Entgegenarbeitens gegen alles, was nationalsozialistisch ist, verhaftet wurde. In Hammelhurg (Bayern) wurde ein Gastwirt und Metzger in Schut/haft genommen. Der Festgenommene sei, wie der „Völkische Beobachter" berichtet, eines Vergehens der Beihilfe zur jüdischen Schichtung überführt worden. „Jabotinsky am Scheidewege" Eine Pressepolemik Vor der Krakauer revisionistischen Konferenz hat Jabotinsky in einer Warsehauer jiddischen Zeitung einen Artikel „Am Scheidewege" veröffentlicht, worin er die Alternative bespricht, die sich für die Revisionisten ergibt: entweder den Frieden mit der Zionistischen Organisation herbeizuführen und mit anderen zionistischen Gruppen zusammen in die Zionistische Exekutive einzutreten, wofür nach Meinung von Jabotinsky eine Möglichkeit besteht, oder aber hierauf zu verzichten und in einer getrennten Organisation zu verharren. Jabotinsky spricht sich für den zweiten Weg aus. Zur Begründung führt er folgendes an: Die offizielle Zionistische Organisation könne infolge ihrer Stellung als Jewish Agency eine radikale Opposition gegen die englische Mandatarmacht gar nicht führen. Daher läge es auch im Interesse des Zionismus, daß eine zweite unabhängige Organisafion da ist, die diese Opposition mit allen Mitteln führt, auf diese Tatsache könnte sich dann bei ihren taktischen Verhandlungen mit der englischen Regierung die Zionistische Organisation stützen. Ein solches faktisches Zusammenwirken dürfe aber nicht zu einer „Komödie" ausarten, sondern die Organisationen müßten tatsächlich voneinander unabhängig sein. Nur wäre es dann klug von der Jewish Agency, sich darauf zu berufen, daß die vom Revisionismus geführten Gruppen einen starken Druck in der Richtung eines Maximalismus ausüben. Den Ausführungen Jabotinskvs tritt Dr. Mayer Ebner entgegen, der darauf hinweist, daß eine solche spitzfindige Konstruktion völlig unmöglich sei. Die englische Regierung würde das Spiel sofort durchschauen. Es sei anzunehmen, daß Jabotinsky diese neue Darstellung gewählt habe, um auch den Zionisten das Bestehen der revisionistischen Sonderpolitik annehmbarer erscheinen zu lassen. A.-C-Sitzung in Jerusalem? Jerusalem, 20. Januar. (JTA.) Wie die Jüdische Telegraphen-Agentur erfährt, beabsichtigt die Zionistische Exekutive, vor den Pefiachfeiertagen das Zionistische Aktions- Comitec nach Jerusalem einzuberufen. Das genaue Datum der Tagung soll demnächst bekanntgegeben werden. Ehrung- Nahum Sokolows in London London, 17. Januar. (JTA.) Zur Begrüßung des Präsidenten der Jewish Agency, Nahum S o k o 1 o w, veranstaltete die Zionistische Föderation für Großbritannien und Irland gemeinsam mit dem Keren Hajessod eine Versammlung, in der Oberrabbiner Dr. J. H. Hertz den Vorsitz führte. Außer ihm hielten Prof. Selig Brodetsky, der Warschauer Oberrabbincr Prof. Dr. Schorr, der Abgeordnete Barnett I ann er, Rev. M. L. P e r 1 z w e i g, Rev. J. K. Goldbloom und Paul Goodman Ansprachen, in denen sie die Bedeutung Sokolows für die kulturelle Erneuerung im jüdischen Volk und für den Aufbau der jüdischen Heimstätte in Palästina würdigten. Nach den Ansprachen ergriff Präsident Sokolow das Wort. Er sprach einleitend von der Einordnung der Juden aus Deutschland in das Leben Palästinas, streifte dann die Frage Transjordaniens und hob schließlich die Bedeutung der Hille - Konzession und des durch sie ermöglichten Beginns einer neuen Epoche großzügiger Kolonisation hervor. Die neuen Bestimmungen für Handwerker Durch Verordnung vom 18, Januar 1935 ist die Berechtig 11 n g zur A 11 s ü b u n g e i 11 e s H and werks an Voraussetzungen geknüpft worden, die von dem bisherigen Rechtszustand erheblich abweichen. In Zukunft ist der selbständige Betrieb eines Handwerks als stehendes Gewerbe nur den in der II a n d w e r k s ro I I e eingetragenen Personen gestattet. In die Handwerksrolle kann wiederum nur eingetragen werden, wer die Meisterprüfung für das von ihm betriebene oder für ein diesem verwandtes Handwerk bestanden hat oder die Befugnis zur Anleitung von Lehrlingen besitzt, lieber die Eintragung in die Handwerksrolle wird eine Haudwerkskarte ausgegeben. Für die gegenwärtig ein Handwerk ausübenden Ppnonen trifft die Vw-rdiMiiijj dt.i t'iiicr.-.cheiduiigeii: Personen, die vor dem 1. Jon. 1832 in die -Handwerk«rolle eingetragen sind, bleiben eingetragen, auch weist, sie den oben erwähnten Voraussetzungen nicht entsprechen. Personen, die nach dein 31. Dcicmher 1931 in die ll,ie,burk-roüe eingetragen worden sind, aber weder eine Meisterpi'ilung abgi-lcRi, noch die Ifcrt'rhtiguiiK zur Anleitung von Lehrlingen haben, bleiben eingetragen, sofern sie vor dem 1. Januar 1900 gcU)reii find oder bis zum 31. Dezember 1939 den Nachweis erbringen, daß sie den neuen VomnowHmgen genügen. Sehlicßlieh werdar Personen, die bisher nicht m die Ilandwerksrolle eingetragen worden sind, aber beim Inkrafttreten der Verordnung ein Handwerk »elbständig betreiben and ihr Gewerbe gcwerbepoliieilich angemeldet haben, in die Handwerksrolle eingetragen, auch wenn sie eine Meisterprüfung nicht abgelegt und auch nicht die Anleitungsberechtigung für Lehrlinge lui>en; die Eintragung ist aber zu löschen, wenn der Gewerbetreibende nach dem 31. Dezember 1899 geboren ist und nicht bi» zum 31. DeieinU-r 1939 den Nachweis erbringt, daß er den neuen \ oraussetzungen, die an die Berechtigung tur Ausübung eines Handwerks geknüpft werden, entspricht. Die nachträgliche Zulassung zur Meisterprüfung ist nicht von denn Nachweis einer ordnungsmäßiger, Lehrzeit oder einer Gesellenprüfung abhängig. Ks genügt der Nachweis einer tünfjährigen praktischen Tätigkeit als Facharbeiter oder selbständiger Gcwerbetrciliemler "> dem betrefienden Handwerk. Hat der Hcwerber bereits die Gesellenprüfung abgelegt, so genügt der Nachweis einer dreijährigen praktischen Tätigkeit. Wie sich aus den angeführten Bestimmungen ergibt, hat die Verordnung für die gegenwartig ein Handwerk ausübenden jüdischen Gcwerbetrei b e n d e n nicht so große Bedeutung wie für den Nachwuchs, der in der Ausbildung hegriffen ist und sich in Deutschland als jüdischer Handwerker niederlassen will. Ein Teil dieser jungen Leute hat sich darauf vorbereitet, ohne Meisterprüfung, aber nach fcrwerb der genügenden Fachkenntnisse in Deutschland ein Handwerk auszuüben, wobei für diesen Ausbildungsgang die Frage des Alter» der Umschicbtler eine Rolle spielte. In Zukunft werden auch sie die Meisterprüfung nach ordentlicher Lehrzeit ablegen müssen. IN ALLER KURZE Im Befinden des Tel-Avviwer Bürgermeisters Dizengoff ist eine weitere Besserung eingetreten, so daß die Aerzfe jetzt den weiteren Verlauf der Krankheit hoffnungsvoller befrachten. In vertraulicher Sitzung ernannte der Völkerbundrat anstelle des verstorbenen Vizepräsidenten der Mandatskommission van Rees den Holländer Baron v a n Asbeck, einen früheren hohen Kolonialbeainten in Niederländisch-Indien und Professor des Kolonialrechts in Batavia, zum Mitglied der Mandatskommission. Das Selbstporträt Prof. Max Liebcnnanns, das in der vor kurzem in den Londoner l.cicestcr Galleries ausgestellten Kollektion von Werken des Künstlers enthalten war, ist von Simon Marx (dem bekannten Zionisten) erworben und der Täte Gallery zum Geschenk gemacht worden. In Anwesenheit von 260 Delegierten wurde am 20. Januai in Toronto die Konferenz der Zionisten Kanada.s eröffnet. Der Ministerpräsident hatte den Wohlfahrtsminister der Regierung von üntario, David Croll, der selbst Jude ist, mit der Begrüßung der Konferenz beauftragt. Line Ansprache hielt auch der Gcneralstaatsanwalt Rebuck. Der im Arlosoroff-Mordprozeß des Mordes angeklagte, dann freigesprochene Zwi Rosenblatt wurde, als er von der Krakauer Revisionistenkonferenz in Jaffa ankam, nicht ati Land gelassen, obwohl er im Besitz eines ordnungsmäßig ausgestellten Rückreise-Visums war. Als Grund für das Verbot wird angegeben, daß Rosenblatt auf der „Schwarzen Liste" der Palästina-Regierung stehe. Wie der „Manchester Guardian" vom 21. d. M. berichtet, haben soeben die auch in Berlin bekannten jiddischen Schauspieler der Wilnaer Truppe Sonja Alomis und Alexander Asro in Manchester ein erfolgreiches Gastspiel gegeben. Am 31. Januar wird Dr. Paul Gold mann, langjähriger Berliner Berichterstafter der „Neuen Freien Presse", eine der im ersten Viertel des 20. Jahrhunderts prominenten jüdischen Gestalten innerhalb der "deutschen Publizistik, 70 Jahre alt. Qoldmann ist besonders durch seine Gegnerschaft gegen Gerhart Hauptmann bekannt geworden. Zu jüdischen Dingen hatte er, als Kind eines anderen Zeitalters, wenig direkte Beziehungen. Hauptschriftleiter: Dr. Robert WelUch, Herl in -Charlottenburff Di Stellvertreter! Kurt Loewenstelo, Berlin W 15. Anieigcnleiterin und verantwortlich für den Anzeigenteil: Helene Chane iner, Berlin N 64, Verlag und Anzeigcnverwaltung: Jüdische Rundschau, Berlin W 15, Mcinekestr. 10. D.-A. Dezember 33 300. — Druck: Siegfried Scholern, Berlin-Schöneberg. msentta*' *flgg*RHM|§ DER ERLAUBTEN WAREN . BE6/NN 28. JANUAR . BERLIN C2 > SPANDAUER STRASSE . KÖNIGS TRASSE U '