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Jüdische Rundschau · 1935-01-11 · Heft 4 (11.1.1935) · page 11

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
40 (1935)
Issue
Heft 4 (11.1.1935)
Date
1935-01-11
Page
– (sequence 11)
Language
German
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JODISCHE RUNDSCHAU Berliner Rundschau NR. 4, 11. JANUAR 1935 >nis* den -eh« ück. bst- Uicr St hon ü 1 um 1 : in an Ii, aufj m i eute - tten eher amit , tut die ienn der hält. Chorkonzert unter Winawer Das Konzert (veranstaltet vom Kulturbund und der Ktinstlcrhilfe), das Winawer mit seinem neuen Chor gab (der Irrtum in der Vorbesprechung sei hiermit berichtigt!), brachte Positives und Negatives zu gleichen Teilen. Winawer hat Instinkt für den Charakter ostjüdischen Synagogalgesangs, für die Gestik des Betens (Talmud, Rhapsodie), für jüdische Trauer und Freude (Jidd. Lied). Er kann ein urwüchsiges Temperament für die ekstatischen Tempi und Rhythmen einer palästinensischen Hora (Erich-Walter Sternberg) einsetzen. Seine Sänger, wohl sehr viele Chasanim, von denen einige wie Bestimmt, B e r l< o vv i c z, L. Schwarz, Sachs solistisch hervortraten, zeigten außerordentliche Disziplin. Winawer ließ seltene und sehr interessante Dinge singen: u. a. einen Spaniolischen Gesang von Kopf, svnagogale Kompositionen von Abraham B. Birnbaum (u. a. eine Talmudische Rhapsodie) und Baruch Schorr, dem berühmten, vor etwa 30 Jahren verstorbenen Lemberger Chasan. Wir bedauerten, so wenig Musik aus Palästina zu hören. Fast alles, was Winawer brachte, war von ihm selbst hearbeitet (abgesehen von einzelnen Chorsätzen Kopfs und O. Guttmanns), in einem luxuriiisen Stil: mit Summ- und Kopfstimmen, maniriert kurz abgerissenen Tönen, so daß der einfache Charakter insbesondere der Volkslieder verloren ging. Die Bearbeitung des bekannten Liedes: „As Moschiach wet kumen" wirkte befremdend. - ■- Die Fortestellen bringt der Chor noch zu massiv; auch die Intonation muß genauer werden. Die zahlreiche Zuhörerschaft, die ein Konzert mit jüdischer Musik als besonderes Ereignis empfand, dankte Winawer und seinen Sängern mit stürmischem Beifall. Dr. Hans Nathan Kleine Musikchronik Dem Andenken von Siegfried Ochs galt ein Abend im kleinen Kreise. Paula L i n d b c r g, Hede Türk, Hilda Lind versuchten mit Darbietungen von Werken von Bach, Händel und Ochs selber die Erinnerung an den großen jüdischen Dirigenten wachzurufen. Die Feinsinnigkeit der Türk würde erst durch eine gesangliche Fundamentierung ins rechte Licht treten. In einem Hauskonzert sang Cilly Zukmann-Bizony Volkslieder; sie hat ein Gefühl für nationale Unterschiede, weiß es aber noch nicht bis ins Letzte auszuprägen. Dr. H. N. * Alexander Intrator (Violine) spielte mit Wolfgang Rose (Klavier) die Frühlwigssonate von Beethoven klangvoll und tonschön, der Pianist allein Klavierwerke von Mendelssohn und Chopin geisterhaft, gehandicapt durch ein schlechtes Instrument. Ilse Intrator rezitierte mit Ausdruck und vortrefflicher Technik Goethe, Heine, Wedekind und viele andere Dichter. In einem Hauskonzert spielten Charlotte R o s e n (Violine). Oodiried Zeel an der (Violoncello) und V. Ernst Wolff (Klavier) Trios von Mozart und Beethoven. Hermann Schey sang, schön wie immer, von V. E. Wolff unübertrefflich begleitet, Schubert. Im Bechstein-Saal konzertierten eine Anzahl verschieden m bewertender Künstler. Während die Sängerinnen Else Sei ig mann (Alt) trotz ganz schöner Stimme und Elisabeth Dellevie (Sopran) trotz natürlicher Höhe an der Grenze des Dilettantismus stehen, müßte die Rezitatorin Hildegard Caspary ihre Technik verbessern, um Beachtliches leisten zu können. Der Violincellist Fritz Wallenberg spielt tonschön, grimdniusikalisch, mit guter Technik, der Pianist Paul Lichten stern hat sich recht gut entwickelt und darf sich an größte Aufgaben wagen. Das Programm, etwas bunt, reichte von 1700 (Pescetti) bis 1910 (Schönberg). Der Saal war erfreulich voll. Dr. O. G. X Reichsvertretung vor 400 Jahren. Die Einladung zu diesem Interessanten Vormittags-Vortrag des Kulturbundes verhieß Aktualität. Kurt P i n t h u s führte mit der Darstellung des Josel von Rosheim, des freiwilligen Anwalts des mittelalterlichen Judentums, tief in die deutsch-jüdische Geschichte. Um seine Bedeutung zu verstehen, braucht man die Kenntnis des Zeithintergrundes: Kriege zwischen dem Schmalkaldischen Bund und dem Kaiser, die Bauernkriege, die ganze damalige komplizierte Reichslage, Zeit des Kaisers Maximilian und Karls V., sowie das Gegeneinander von Fürsten, Städten und Ständen, Vergegenwärtigt man sich ilie Lage der Juden als kaiserliche Kammerkueclite mit Privilegien, aber auch Sondersteuern des Kaisers und der Behinderung durch die direkteren Mächte der räumlich näheren Fürsten, Städte und Stände, die sich um die Privilegien nicht kümmerten, dann versteht man das Fragwürdige der damaligen jüdischen Existenz. Josel von Rosheim hat nun nichts Geringeres getan, als die Austreibung der Juden aus den Städten des Mittelalters verhindert. In Frankfurt (1539) benutzte Josel "die Gelegenheit, gegen A 11 g e m e i n b e s c h u I d i - g u n g e n zu kämpfe n und in der Deputation trat M e - lanchthon mit Josel von Rosheim gemeinsam gegen diese Beschuldigungen auf. Auch auf Streitschriften von Luther hat Josel entgegnet. Der Augsburger Reichstag w a r w e g e n der Einigung mit de n IQ Städten für die Juden von Bedeutung. Josel hatte einen jüdischen Reichstag einberufen: die Vorsteher und Rabbiner aller Gemeinden. Josel von Rosheim, ursprünglich nur Führer der Juden im Elsaß, war durch die Bedeutung, die er allmählich gewann, zum Sachwalter aller Juden geworden. R. M. Veränderung Im Jüdischen Krankenhaus. Zum Nachfolger von Sanitätsrat Abel wurde zum Leiter der geburtshilflich-gynäkologischen Abteilung des Krankenhauses der Jüdischen Gemeinde Berlin Dr. Siegbert Joseph, langjähriBcr dirigierender Arzt der geburtshilflich-gynäkologischen Abteilung des Städtischen Krankenhauses Moabit, gewählt. Familien - Nachrichten Herr Aaron Hrandlcr und Frau Charlotte, geb. Licht, August slraßc 5, begehen am 12. Januar die diamantene Hochzeit. Herr Abraham G o 1 d k 1 a n g und Frau Adele, geb. Kapaport Hohcrisiaufcnstr. 15, begehen am 16, Jan. die Sillx-rnc Hoehzc Der langjährige Ehrenvorsitzende des IIumamtäHvcrcin.« Gewu Hermann Siege) und Frau Paula, geb. Juliusburger, begehen 13- Januar ihre goldene Hochzeit. W., Tauw, am Ein jüdisches Wandertheater Gastspiel des Kölner Kulturhunds Der breiteren jüdischen Öffentlichkeit Berlins ist kaum die Tatsache bekannt, dal! neben dem Schauspiel-Ensemble des Berliner Kulturbundes in Köln ein weiteres jüdisches Schauspiel-Theater besteht, das nur wenige Wochen nach dem Berliner Kulturbund-Theater seine Vorstellungen begann und in ausgezeichneten Aufführungen das ganze Rheinland besucht. Es ist das einzige von Berufsschauspielern gebildete jüdische Wandertheater in Deutschland, das unter außerordentlichen Schwierigkeiten, heute in einem regelrechten Theater, morgen auf einer Saalbühne von wenig Meter Umfang, übermorgen in einem Konzertsaal, seine Vorstellungen abzuwickeln hat. Seit nahezu U-> Jahren zieht nun schon dieses jüdische Wandertheater im Autobus durch die Städte des Rheinlandes, um vor einem Publikum von insgesamt nur 5000 Menschen seine Leistungen unter Beweis zu stellen. Ein ausgezeichnetes Ensemble zum Teil bewährter jüdischer Schauspieler, zum Teil hochbegabten jüdischen Nachwuchses, hat sich im Laufe der Zeit herausgebildet, das unter der Leitung von Dr. Heinrich Le vinger (früher Direktionsstellvertreter am Prager Deutschen Theater) steht. Neben Heinrich Fränkcl-Froon, der ursprünglich allein am Kulturbund Rhein-Ruhr als Regisseur tätig war, ist vor einigen Monaten nun auch noch Hans H i n r i c h, der frühere Oberspiclleiter der Berliner Volksbühne, dem Berliner Publikum als Filmregisseur und als erster Regisseur bei der „Gruppe Junger Schauspieler" bekannt, diesem Wandertheater verpflichtet worden. Ein Besuch in Köln zur Uraufführung des neuen jüdischen Dramas von Julius W o 1 f f s o h n „Joseph Ben Matthias" zeigte, daß das Kttlhirbundtheater Rhein-Ruhr unter denkbar ungünstigen Umständen und mit geringfügigsten Mitteln Leistungen hervorbringt, die eines größeren Publikums würdig sind. Allein schon das Wagnis, das Drama eines unbekannten jungen jüdischen Dichters, das noch dazu erhebliche Anforderungen stellt, auf die Buhne zu bringen, kennzeichnet den Geist dieses Ensembles, das sich das Ziel gesetzt hat, im Rahmen der ihm zur Verfügung stehenden Mittel die junge jüdische Dramatik und die wertvolle Theaterliteratur aller Völker zu Worte kommen zu lassen. Die Notwendigkeit, als Wandertheater auf den verschiedensten Bühnen zu spielen, hat im Laufe der Zeit eine Dekorationstechnik entwickelt, die von der unserer stehenden Theiter wesentlich verschieden ist. Podeste, Vcrsatzstiicke und stilisierte Dekoration feile, die auf Bühnen jeden Ausmaßes Verwendung finden können, geben den szenischen Rahmen von Aufführungen, die bewußt ganz auf das Wort gestellt sind. Die Arbeit am Schauspieler von der Seite der Regie her wird auf diese Weise besonders deutlich. Das Berliner Publikum wird Gelegenheit haben, am 11. und 15. Januar diese Eigenart des Kölner Wandercnsemb'es kennenzulernen, denn der Kulturbund Deutscher Juden Berlin hat es für seine Pflicht gehalten, die erfolgreiche Uraufführung des „Joseph Ben Matthias" nach Berlin zu bringen, die die Leistung lies Kölner Kulturbund-Theaters und seines Regisseurs Hans Hinrich besonders eindrucksvoll vor Augen führt. (Wie uns mitgeteilt wird, wird auch der Dichter der Berliner Aufführung beiwohnen. ....... Red.) Dr. Werner Levie Ankündigungen Zionistische Veranstaltungen Berliner zionistische Stadtkonferenz. Am 27. Jan., Loge, Kleiststr.!0: IH. Berliner zionistische Stadtkonlerenz, die sich aus den stimmberechtigten Delegierten der zionistischen Verbände und Institutionen und aus den gewählten Vertretern der Bezirke der BZV. zusammensetzt. Wahlen in geschlossenen Mitgliederversammlungen der Bezirke vom 20. bis 24. Jan. Einladungen ergehen noch. Stimmberechtigt sind alle Mitglieder, die seit mindestens sechs Monaten der BZV. angehören, ihren Beitragspflichten nachgekommen sind und sich im Besitze eines Mitgliedsausweises befinden. Alle Mitglieder werden daher dringendst ersucht, ihre Mitgliedsausweise baldmöglichst im Büro der BZV., Zimmer 4, Meinekestr. TO, abzuholen. Vortrag Buber verlegt. Mit. Rücksicht aui die am 27. Jan. stattfindende Berliner zionistische Studtkonfcrenz und die Vorbereitungen für die vom 3. Iiis 10. Fol"", stattfindende Palästina-Woche wird die Sondcrvcranstabiing der Lehrsl.atle: Prof. Buber ,,The .:- kralie und Thcsjpolilik im biblischen Israel1' auf die 2. Hälfte. Februar verlegt. l>er genaue Termin wird noch bekanntgegeben. Sonderveranstaltung der LehrstSttc Ch. N. Bialik. Dr. Ernst Simon spricht am 16. Jan., 20.30 Uhr, im Logenhaus über: „Die jurientums- Auffassungcn des Zionismus". Vorverkauf ab 14. Jan. in sämtlichen Vorverkaufsstellen der Lehrstätte. „Jüdische Haltung 1935 — eine Gerichtsverhandlung", 17. Jan., Logenhaus, Kleistsir. 10. Westliche Bezirke der BZV. Bezirk Charlottenburg. 19. Jan., Logenhaus, Kleiststr. 10. Oricg-Schabbat: „Ein (lang durch den Schabbat.''. Rabb. Dr. Max Nußbaum, Oberkantor Xeumann, Werner Bukovzer. Brith Chaiuzim Datiim (Bachad), Snif Berlin. Am 12. Jan., 20.30 Uhr, Snilabcnd. Sehn Genier spricht über: „Die jüdischen Kulturkämpfe". Frauen-Arbcitsgemcinschatt für Palästina. Nord und (Ist : Am 15. Jan., 8.30 l'hr, „Ficrbörse". Neue Promenade. 3. II: Chamiseha-.Wsar- I/Srliwat-Pcicr: I.illv Glaser über: ,.Chamiseha Assar b'Schwat in Palästina". — Chaiuzim singen hebräische und jiddische Lieder. — Tctnpclhof: Am 15. Jan., 8.30 Uhr, l>ei Frau Margot Freudcnhcim, Ilohenzollenikorso 8: Dr. Xoihinaun ülier: ..Das jüdische Kind in Paliistina". — Nordwest und Liehlerfeldc: Am 15. Jan., 4 Uhr, bei Frau Singer, Lc.ssings.lr. 50, Dr. Wera Mahler: ..Palastina im Roman". — Neukölln: Am 16. Jan., 8.30 Uhr, bei Frau Pohijewer, Kmie. nicker Str. 123. Chamiseha-Assar-b'Sehwat - Feier. I.illv Glaser: ,,Chamiseha Assar b'Schwat in Palästina". — Chaiuzim sinken hebrür-che und jiddische Lieder. Zu allen Verunstaltungen Gäste willkommen. Junggruppen der BZV. Bayerischer Platz: Am 17. Jan.. Synagoge, Münchener Str. 37, 20 Uhr. — FrieilrtVIisbain: Am 17. Jan.. I L-im, Landsberger Sir. 87. 20 Uhr. -- Jannowit/.brücke: Am 14. Jan.. Heim, lirüeken-tr. 9. 20.30 Uhr. — Nord: Arn 17. Jan. bei Dr. Arndt, Hnmnenstr. 115, 20.30 Uhr. — Savignvplatz: Am 14. Jan.. II« im. Kaufst r. 54, 20.30 Uhr. — Süd: Am 17. Jan., Heim. Oiatiiensirai.'.e 170, 20.30 Uhr. — Tiergarten: Am 17. Jan., Mein, kr-tr. 10, 20.30 Uhr. — Wilmersdorf: Am 16. Jan., Meinekestr. 10, 20.30 I hr. --Zentrum: Am 15. Jan., Heim. Rosenthaler Str. 44. 20.30 Ihr. — Nordring: Am 16. Jan., Oranienburger Str. 31, 20.15 Uhr. Neue hebräische Kurse der BZV. Bezirk llan»a. Anhingetkurs: Hielt« tag und Donnerstag von 20.30 bis 22 Uhr, Fortgeschrittenen-Kin s, Donnerstag von 20.30 Iris 22 Uhr, Konditorei Hansa, Flcii4mr»er Stralie 19. — Gruppe Opprs Anfängerkurs, Montag- und Mittwochs, 20.30 Uhr, Heim der BZV"., Kanlstr. 54. Leiter: Symches. licziik Wilmersdorf: Anfäiigerkurs. Mittwochs, 20.30 Uhr. Meinekestr. 10. Leiter: Krunkel. Bezirk Zentrum-Nord: Anhinget kursc, Sonntags, 10.30 Uhr vorm., Mittwoch, 20.30 Uhr. Kurs für Fortgeschrittene: Dienstag, 20.30 Uhr. Heim der BZV.. Rosenlhaler Str. 44. Bezirk Neukölln: Anlangerkurs, Montag und Mittwoch. 19.30 bis 21 Uhr, hei Schw alb, 1 let mauti-tr. 46. Leiter.: Dr. Broser. Beginn am 14. Jan. — Für forlgeschi illene Kurse im Westen weiden noch einige Teilnehmer gestallt. Auskunft und Anmeldung: Kulturableilung der HZV., Meinekestr. 10 (Tel.: Bismarck 7165. App. 44). •DnilJJ, »la? SHI. jeden Sonnabend, 20.30 Uhr, Heim der BZV., Rosenthaler Str. 44. Lehrstätte Ch. N. Bialik der BZV. Am 14. Jan, 20.30 Uhr, Heim der BZW, Kantdr. 54. Kurs IT. Jüdische Geschichte". Dr. Kmi! Cohn: „Das rabhinisohe Zeitalter". — Am 16. Jan., 20.30 Uhr, Heim der BZW, I.andsUagcr Str. 87. KursV. „Willst hattsge-chiehte der Juden in Deutschland", Dr. Wi-chnilzer: „Der Frühkapitalisnms und die Juden". — Am 17. Jan., 20.30 Uhr. Heim der BZW. Kanlstr. 54. Kurs H, „Jüdische Geschichte". Dr. Max Nußbaum: ..Die islamische Zeil". — Der Vortrag von Dr. Borodian-kt: „Die jiddische Literatur" (Kurs XIV, Jüdische Literatur) wird vom 14. auf 21. Jan. verlegt. Schüler der hebräischen Kurse der BZV. erhalten ermäßigte Karten. — Vortrag von Dr. Nathan: „Das Lied der Chassidim" (Kurs XV, Jüdische Musik) am 21. Jan., im I leim der P./.V., Kani.tr. 54. — Dr. Michael Traub liest über „Jüdische Wirtschaftspolitik" im BZV.-Heim, Kantstraße 54: am 24. Jan.: „Jüdische Wander- und Wirfschaftsproblcme in der Golah", und am 31. Jan.: „Jüdische Wirtschaftspolitik in Paliistina". ■ ■ In den Ada h-gem, m-cha't.m „Heb-., ■-eher Bibelkui .'• (Sonnabends 18.15 llc. Heim der BZW. K:m'-<r. 54) und „Fiutuhtung in die tiefe Indumi -, iKl.ii.-iansr". hvtith (Di. nstags» 20.15 Uhr, Heim der BZW, K..nt-tr. 54) können noch d'eilnchmer mitgenommen werden. Voranzeigen Jüdisches Lehrhaus. In der Donnerstag-Vortragsreihe spricht am 17. Jan. Maiiin Buber über <*l,,i.»ids-')iu. (Singakademie). In der Woche vom 13. bis 21. Jan. Ix ginn, n |..|ge„dc Aibeii-geueans, haften: Sonn lag: Nußbaum, NeiiI:,'l.i.M-eh<- Literatur (IV). 17.30 Uhr, Glück-ohu, Photographicreil, Voi U-preehung 11.30 Uhr (VIII). — l'reitel, Wanderungen in die Natur. Treffpunkt Bahnhof West, kreuz, Bahnst, ig nach Pot-dam. Fahrkarie nach Pol-dam. Morgens' 9 l'hr. — Montag: Guinnann, Kultur des l'almttd (!V). —- Treilel, Probleme der Naturwi-seiischatteii (X). — Dienstag: Lands, berger. Jüdisches Kuiisls,-halten (III). — Bah, Werke, die uns angehen (III), 17.30 Uhr. -- Paula I.indberg. Künstlerische Ge. slahung (VIII). — Mehlis-Hirsch, Oajiidi'he Literatur (V). •- jugendseminar. Leitung: Brodnitz (VII). Teilnahme Mir die Jugend, hünde und andere Interessenten nach Voranmeldung Irei. -■ - M ittwoeh: Singer- Nußbaum, Jüdisches Thealer (II). - - Bibellerngemeinsehalt: Buber. (Sanherib und Jcs.ija II Könige. 18,19. Jes. 36/37), ab 4. Febr. (II). — Alle Arbciisgemein-rhatteii beginnen, lalbnicht anders angegeben, 20.30 Uhr. --- In den .sprach- und handelswissenschaftlichen Kursen noch Platze frei. Neu begonnen: Ball. SteuerreeM, Mittwochs in VIII. I5,neuer. Bin hhallung, Bilanz. Dmn-iags in VIII. K Hz lut i 11 I i 1 . m n d ki u 11 i i, i i \ \t 1» u sg< in. ii i u I i 11 i I ( i . I i i i ) und I i Hl Mttiw h f Mi 1 i h XI vi \ i, I U . 1 i i i I i N kt. - (null 1 i 1 2 Mi 1 III klil- .od. Ii l 11 1 \ 1 i i \ i 1 Ii 19, \ II s, , , | , , \ I i I I ' w i in, X k I i < i II i XI 1 i k i < 1 i n n 156. Die BczirKsschulkornmission Licht.-nherq der Judischen Gemeinde ver-; i i i i I \ I > i n. Di . i 1 V 1 Iii I I I - I ii s- 11 \ 1 , k HS z I M , I 1 . Mi \\ . h h f reudi im Winter. X \ II K 1 t! I i \ I S i 1 , 1 I I 1; i i I 1 h 1 I ' < I ' 1 1 S'l Xt II k l'iil h 1 ab t. I , i K l 1 i 1 k Ii l Vereine Synaßogcnvcrcin Knttbusscr Ufer. Are 20. Jan., 8.15 Uhr, im Kr>". s.'i-.ia! ..Zum NhiililniV-, IIa... id.. ,.1, 22 3!, Klein Ktm .»-Altf-ncl. M n w iikenil.-: ( ani.l!.i Sj,,..). s..phie U'eiC'i, K ipcllmi i-ier Kurt Heiweg, Mas Ro .•■tu hal ' mit -eiiaui OmnleM. Dr. Max Barczmski, 1. Berkowicz. - - Synagogenvcicin Kaiserstraße. Am 14. Jan., 8.30 Uhr priiz., Kna!ieii-c),,ik- Kai-ci-'r. 29 30. Voiiiag Rabbiner Dr. Felix Aber, Bremen, iiber: „f.-.ij.i ih t \\ .,..... und läo-tei". - - Vereinigung für die Interessen der Alten S;, nagnge. Am 12, Jan., 8 Uhr, Rosensiial.'ie 2-4, Von inj; Rabbiner Di. Salnmoii Samuel, früher Fss-zn: „Don Laak Abravaml und die Veibaunung der luden aus Spanien". „Hebräische «H-sänge". (ibcikann>r Arthur "David. - Zusammen, geschlossene oberschlesischc Vereine Bcuthen, Tamowiti, Kattowiti, KÄm'ßshüttc. Am 27. Jan., 3.30 Uhr. Loge, Kleki.tr. 10. gesellig« Voran-talitiiig. Vortrag: ..Lili-Inii und Frlehni-sc"; Redner: Dr. Lrwin I >rc-dc!ier, Magnu- David-obn. Im kiin-i lerischen 1'eil die Damen Steiner. leanette Duhiou, eile Herren Obetkantor Davidsohn, Werner Baer und Altona Fmk. Kleine Nachrichten Wer kann für den hebräischen Kindergarten Schöneberß der BZV. Kindciinobe! zur Vcriügmig stellt n e" Anritt unter Wilmersdorf 0678. - - Stellcnmarkt. A r b e i t s g e m eins e h a 11 d c r J ii d i s e h e rr Arbeitsnachweise, (diene Sieden Ihr m.aiml. und weibliche Arbeitnehmer. Beiiiisbeialiing und Lein siedenvei milllung: Sprechstunden: Montag bis Frcilag. außer Mittwoch, für Knaben von, 9.30 bis 12.30 Uhr, für Mädchen von 10,30 bis 13 Uhr. Westen. Sprechstunde: Donnerstag nachmittag von 4 bis 7 Uhr, Bleibtreustraße 2. äf \vm 1 inieressoriesff'piicönle ^lllN^J» f^ —. jioDtf*** ■ *°^mtsst* WMmiwifü ARTHUR fABISCH BERUH IM" ~ —- gß+ ft ■ m* jf, ObOti »iVschlaqiqor» G'-sc SAU DE COVOG"f«*4<*SAlI üMMkiMrik •■•"-""^ riMH

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