Mannheim
Compact Memory

Jüdische Rundschau · 1935-01-08 · Heft 3 (8.1.1935) · page 5

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Rundschau
Volume
40 (1935)
Issue
Heft 3 (8.1.1935)
Date
1935-01-08
Page
– (sequence 5)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
95% known words query
IRI
…/2651273-2653827-2653830--26253-2687625
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

N r. 3, 8.1.1935 JÜDISCHE RUNDSCHAU Seite 5 völkerrechtlichen Einordnung der Nation in der Welt untersuchen mag, von letzten Wertungen nicht loskommt, die in irgendeiner Weise in ethischen Grundanschauungen beruhen. Wenn Schmitt weiter sagt, daß das Grundrecht jedes Volkes auf Existenz und Achtung dadurch vernichtet wird, daß mau den Versuch macht, das deutsche Volk aus der europäischen Völkergemeinschaft zu „exkommunizieren", so berührt er auch hiermit wiederum all die Grundlagen jener völkerrechtlichen Auffassung, die nicht den Standpunkt der Gewalt anerkennt, der im Leben der Völker sich uns allzu verlockend anbietet, sondern den Boden der Gerechtigkeit betritt. Wie sehr empfinden wir Juden als Volk das Wort von der Exkommunikation nach — wir, die wir durch Jahrhunderte Ausgeschlossene waren und in unserer Zeit, in der den meisten Völkern der Platz am Tisch der Nationen gewahrt worden ist, um ihn noch zu kämpfen haben! Minderheiten-Diskussion Daß dem so ist, zeigt sich etwa an Diskussionen, die um den M i n d e r h e i t e n b e g r i f f geführt werden. So .schreibt ein Verfasser (Emil Neugeboren) in der Zeitschrift ^,Volk und Reich" vom Dezember im Rahmen eines Aufsatzes über: „Ausländsdeutsche Gedanken über Nationalsozialismus und Minderheitenfrage" u. a., daß ein Vergleich zwischen der Lage der Minderheiten und der Situation der deutschen Juden nicht möglich sei, weil die meisten Minderheiten nicht aus eigenem Entschluß ihre gegenwärtige Staatszugehörigkeit erhalten haben, sondern im Gefolge der Friedensdiktate, und weil sie in ihrer Heimat vollberechtigt und bodenständig waren, sei es als herrschendes Volk oder als herbeigerufene Kolonisten oder als in vergangenen Zeiten unterworfene Bevölkerung. Sie führen ein Eigenleben für sich, so daß ihre Ausschaltung nicht erforderlich sei. Demgegenüber seien die Juden ungerufen nach Deutschland gekommen und bilden keine Volkseinheit von organischem Bau, sondern übten einen starken Einfluß auf das deutsche Volksleben aus. In diesen Ausführungen sind gewiß eine Reihe von Beobachtungen, die den Unterschied in der Lage der meisten Minderheiten und der deutschen Juden zeichnen, richtig gesehen. Es fehlt leider nur die Konsequenz, daß durch die Dissisnilationspolitik gegenüber den deutschen Juden eine Angleicltuttg ihrer tatsächlichen Lage an die der meisten übrigen Minderheiten erfolgt, so daß daraus der Schluß zu ziehen wäre, sie in rechtlicher Beziehung, nachdem sie auf sich selbst angewiesen sind und einen Einfluß nach außen nicht mehr ausüben können, ebenso zu behandeln, wie es im allgemeinen Minderheiten gegenüber erfolgt oder gefordert wird. Gleichartigkeit und Gleichwertigkeit Einen interessanten Diskussionsbeitrag zum Thema des Verhältnisses von Volk und Staat liefert Prof. Dr. Otto Kocllr cutter in einem Vortrage mit dem Titel: „Volk und Staat in der Weltanschauung des Nationalsozialismus", in dem er sich mit früheren Arbeiten von Carl Schmitt beschäftigt. Es ist für uns besonders interessant, daß dieser Autor die Orientierung an der Gemeinschaft, d. h. am Freund im Sinne von Volksgenossen als das Wesen des Politischen bezeichnet. Wenn er allerdings dann einen Volksbegriff iaufstellt, der sich gegen die liberale Demokratie abgrenzt und sagt, daß jene davon ausgeht, daß alles, was Menschenantlitz trage, gleich sei und daß daher für sie Volk mir eine Summe „freier" Staatsbürger sei, so scheint uns, daß hier ein Mißverständnis waltet. Auch das 19. Jahrhundert hat gewußt, daß es Unterschi e d e zwischen den Menschen gibt, daß sie verschiedenartig sind. Die Gleichheit all dessen, was Menschenantlitz trägt, ist niemals ernsthaft als eine Gleichartigkeit bezeichnet worden, sondern als eine Gleichwertigkeit. Und in der Tat kann es kein System der Werte geben, das kulturbildeiid ist und überhaupt menschliche Gemeinschaft auf Erden anerkennt, das nicht diesen Grundsatz der Gleichwertigkeit alles Menschlichen vor einer obersten Instanz akzeptiert. Wenn hier und da — gleichgültig, wem gegenüber; dies gilt auch in anderen Erdteilen und bei anderen Menschenrassen — der Versuch gemacht wird, aus der Erkenntnis der Verschieden a r t i g k e i t der menschlichen Typen eine verschiedene Wertigkeit ihres Wesens herauszulesen, dann ist dies ein Uebergriff über die dem menschlichen Erkenntnisvermögen gesteckte Grenze. Ja, uns scheint auch, daß die Meinung, eine bestimmte Menschenart sei für die Geschichte die wesentlichste Kraft und ihr gegenüber träten andere an Bedeutung zurück, ein allzu schwach fundierter Versuch ist, aus der zufälligen Perspektive der wenigen hundert oder bestenfalls tausend Jahre, die uns bekannt sind, auf den Ablauf der Weltgeschichte zu schließen, die in geographischen und zeitlichen Räumen vor sich geht, die für uns in nebelhafter Ferne verdämmern. Liier wie dort gilt die Ehrfurcht vor dem Walten der Natur und der Geschichte, in dem sich Mächte uns offenbaren oder verschließen, deren Willen wir nur sehr beschränkt zu durchschauen vermögen! L)ie heutige Generation — wie jede andere — muß natürlich von dem Recht zum Leben ausgehen und sie hat die Nufgabe, sich als dienendes Glied in den Ablauf der Geschichte einzubauen, die ihr vor Augen liegt, weit man ihren Sinn erkennen kann. Das Ringen um den Ausdruck des eigenen Wesens ist ebenso sehr ein Teil dieser Geschichte wie das Gebot, friedlich miteinander zu leben, die eigene Gemeinschaft brüderlich auf- / ibauen und mit den Völkern der Welt in Eintracht zu kooperieren. Unsere Generation, die durch schreckensvolle Jahrzehnte hindurchgegangen ist, erkennt in ihren besten Kräften ein solches Gebot an. Wir Juden wissen, daß wir gerade _ >tf diesem Gebiete ein großes Erbe zu verwalten haben, und daß, wenn die Zukunft uns eine Neugestaltung unseres eigenen Volkslebens und eine Zusammenfassung untrer Kräfte gewähren wird, wir uns erneut auch auf diesem * icbiete zu bewähren haben werden. K. L. Foto: Sonmnleld Otto Hirsch Zu seinem 50. Gebartstag Fünfzig Jahre sind für einen im öffentlichen Leben stehenden Mann kein Alter. Wenn wir Otto Hirsch heute zu seinem 50. Geburtstag (9. Januar) beglückwünschen, so haben wir das Empfinden, daß er sozusagen erst am Beginn seiner Laufbahn im Dienste des deutschen Judentums steht. Damit ^_^.__»_,_^T.T_^_^^—— so|] .nicht gesagt '^^MflM^ ' sein, daß Hirsch ^PHPHM|t nicht bereits auf ~ große Verdienste Bf _ \ | hinweisen kann; "" ' wäre dies nicht der Fall, so wäre er wohl kaum als Person des Vertrauens aller jüdischen Gruppen Deutschlands zu seinem leitenden Amt in der Reichsvertretung berufen worden. Aber jetzt erst ist er in einem zentralen Amt, das ihm Gelegenheit zur Sammlung reicher Erfahrungen und zu weitreichender persönlicher Wirksamkeit gibt. Dieses Amt zu verwalten ist sicherlich bei den einander zuweilen überquerenden Tendenzen im deutschen Judentum eine nicht immer leichte Aufgabe. Nur ein Mann von Besonnenheit und Charakter, von Sachlichkeit und judischer Begeisterung kann ihr gerecht werden. Als solcher wurde Otto Hirsch gewählt. Vielleicht gerade, weil er abseits vom geräuschvollen Berliner Zentrum lebte, konnte Hirsch sieh zu der eigenartigen jüdischen Persönlichkeit entwickeln, die er ist. Als Präsident des Oberrates der Württembergischen Gemeinden hatte er eine leitende Wirksamkeit, als Mitglied des Hauptvorstandes des Central-Vcreins war er mit einer großen jüdischen Organisation aktiv verbunden, und als der Ritt des Palästina-Aufhaus das deutsche Judentum erreichte, hat Otto Hirsch sofort die gesamtjüdische Bedeutung Palästinas erkannt und war einer der ersten, der sich durch den Keren Hajessod und später durch die Jewish Agencv in den Dienst der Palästinahewegung stellte. Das besondere Interesse und wohl auch die besondere Liehe von Hirsch gilt der geistigen Arbeit im Judentum. Das Jüdische Lchrhaus in Stuttgart, wo lange vor 10X5 ein bedeutsames jüdisch-geistiges Leben sich abspielte, stand unter seiner Patronanz. Jüdische Bildung zu fördern, ist er auch in seinem neuen Amt stets bemüht, und das Leben der Jugend, der er sich verbunden fühlt, liegt ihm vor allem am Herzen. So ist dieser Mann, allem Jüdischen offen und ohne doktrinäre Sclhstbegrenzung, zu überparteilichem Ansehen im deutschen Judentum gelangt. Möge seine Arbeit auch weiterhin fruchtbar sein. W. Professor Isay Schur Am 10. Januar 1935 vollendet der Mathematiker und Ordinarius der Berliner Universität, Prof. Dr. Isay S c h u r, sein 60. Lebensjahr. Ueber einen Mathematiker zu schreiben, ist für einen Nichtfachmann schwer, ihn zu würdigen unmöglich. Man weiß aber, daß Isay Schur ein Algcbraikcr von Weltruf ist, der die Anerkennung der mathematischen Wissenschaft im höchsten Maße genießt und auf dem Gebiete der Zahlentheorien Hervorragendes geleistet hat. Er wurde am 10. Januar 1875 geboren, studierte in Berlin und promovierte an dieser Universität summa cum laude. Bald danach habilitierte er sich in Berlin als Privatdozent, ging Pili als außerordentlicher Professor nach Bonn, wurde in eben dieser Eigenschaft 1017 nach Berlin berufen und 1919 zum ordentlichen Professor ernannt. Er ist ordentliches Mitglied der Preußischen Akademie der Wissenschaften, der Leipziger Akademie und der Göttinger Gesellschaft der Wissenschaffen. Nach dem Umschwung der politischen Verhältnisse wurde er zuerst bcurl-'ubt, bald aber wiedergeholt und doziert nach wie vor an der Berliner Universität. Diesem äußeren Entwicklungsgang entspricht ein äußerst anregendes und angeregtes Leben des hervorragenden Gelehrten. Wenn er auch eigentlich niemals der Studierstube entronnen ist und dem öffentlichen Leben gegenüber die Zurückhaltung des Gelehrten stets bewahrte, so weiß doch der Kreis seiner engeren Freunde, was für ein lebendiges Interesse Schur allezeit dein geistigen Leben der Gegenwart und besonders dem jüdischen Leben entgegengebracht hat. Seinem frommen und hochangesehenen Elternhause verdankt er eine stark positive jüdische Gesinnung, die er nicht bloß im Interesse der Jüdischen Wissenschaft, sondern auch in allen praktischen Fragen des jüdischen Lebens bewähn und betätigt hat. Er ist seit Jahren Mitglied des Kuratoriums der Hochschule für die Wissenschaft des Judentums und hat in diesem Amte stets segensreiches Wirken entfaltet. Hochverehrt von seinen Schülern, war er stets ein Förderer nicht Foto: Sonntnftld nur des mathematischen Nachwuchses, sondern auch der studentischen Jugend überhaupt, zu der er durch Charakter und Neigung stets das persönlichste Verhältnis herstellen konnte. Für das erwachende Palästina und die Entwicklung der Jerusalemer Universität sowohl wie der Nationalbibliothek brachte Schur von Haus aus eine tiefe Neigung mit. Wir wünschen ihm für die zweite Hälfte seines Lebens Schaffenskraft und Lebensfreude, uns selbst aber die Bestätigung unseres Strebens und Wollens durch sein stilles Wirken und Schaffen im Dienste der Wissenschaft. Emil Bernhard Cohn. Zur Frage der Anfechtung von Mischehen In der „Hanseatischen Rechts- und Gerichts-Zeitschrift" (Fortsetzung des Zentralhlattes für Handelsrecht) vom 20. Dezember 1031 wird ein Urteil des Hanseatischen Oberlandesgerichts vom 15. November 1031 veröffentlicht, das die Anfechtungsklage des arischen Teils einer in früherer Zeit geschlossenen Mischehe ebenso wie die erste Instanz. — für unbegründet erachtet hat. Die fragliche Ehe war l<ll 1 geschlossen worden. Die Eheleute halten sich 1021 getrennt. Eine von «lern arischen Ehemann 1922 erhobene Scheidungsklage hatte keinen Erfolg. Er hat nunmehr die I he mit der Begründung angefochten, er habe erst int April 1931 erfahren, daß seine Ehefrau teilweise jüdischer Abstammung sei; als früherer Verbindungsstudent und jetziger Angehöriger des Stahlhelms bzw. der SA-Reserve I, der schon während der Studentenzeit Anhänger des völkischen (ieilankens gewesen sei, wurde er seine Ehefrau bei Kenntnis dieser Abstammung nicht geheiratet haben. Hinsichtlich der iiKltt.in-.chen Abstammung der beklagten Ehefrau I ig N or, daß die t Urgroßeltern der Beklagten ursprünglich judi-cher Herkunft waren; wann sie sich Italien taufen lassen, ist noch nicht ermittelt. Ihr Großvater mütterlicherseits wurde auf Veranlassung seiner Eltern alsbald nach der Gehurt getauft. In den Gründen des angeführten Urteils heißt es u.a.: Anff.1m g. <\ if. 'In K!,g. .•; •. '■"> K!.•■« er .• <,,,,, ln.cq. keil dp. 1!„ g •■ Vo. " ■■ .....!< 1 ' d, ' l\' r. d.'m n,c!l >rm< tu emen, n V.,,|. i v"'.. , h. '.■ceu.r und di u I * ihn d.meiU he-t.h.nde llmdcc, nvre, ,h /( :t : in 1! ,ui ho gheder dr I- ,-, Vater r Wir. Miiqliol.! der m aiigc.cli.-n-r v... Hm Wind.' ,j..r Kl.», r Vedote. n 1322 M Ion vlew:rrt he an der obwohl er R. vrondar- , und Mit. .sdihe. Der m innh.-hen (i naeh t . ti /, i .1 M. i n .!- v I ,"'i!,crri '-einer , di. I hc um der T.nife e. , ivindo ihn dies '■ i r die damalige .... 'Ii in . l'-fi k na , seiner Er« .igutigi n gizogen Ii.,- t,-. nah' v .1, d. r Idi.■ nie der Beklagten zurückgehalten haben, ihen- ,r dann! ,eh..ii da. R a .eenipl mderi in der von ihm heule hei \ '• •> g.'ie .h"in at Senke l.e-e-an, so halte es in jedem Talle, ateli w. im die Familie seiner Verlobten ihm durch seine ^ludentnche Vi rb'tnhing bekannt war, do,-h nahegelegen, vor Eheohhibung. mogln henvei -e o'hon vor Ah-rldtili titr Verlobung, in vor-ielgiger Form Erkundigungen über die llerkttnit der Familie einzuzich, n. Hat er da-, »Iht naeh seinem eigenen Von rag gmi? utitcthi--en, so geht daraus hervor, daß er sieh durch die soziale Stellung der engnen und weheren Familie seiner Verlobten Heiterer Naclnorsrhuncgii »her die Ab-himmung enthoben White." Jüdische Vornamen In den „Blättern für internationales und ausländische* Personenrecht", Beilage zur „Zeitschrift für Standesamtswesen" vom 21. Dezember 1931, finden sich folgende Ausführungen : ,.i I 1 1» M I 11 I 1 b( I 1 11 1. 11 I 11 < ' 1 l ' 1 | idl 1 ( i \ 1 1 1 u! gilt U 1 1 1 I w 1 1 ihrer;.uneu n h < >rm odn n11 k .um 1 t ( t u I i 1 I I Iiidm. geh, t,ii. ihr zu y, ■ K . l 1 i dt Ki K g' 1 i i i m 1 i 1 i 1 i u t I'. m 1 in i * 1 , |i I I t \ ii n i i I 1 I < III' t!' 1 i d i lIZ, 11 IO I . \ | I U II l lb< hl d. \ i vor K'irz.in in emer viel- I 1 Ii I hu e r I es 1 I I tl I I l I>1S I I ' 11 ,11 III i I i In d u zur , i o n he c■, i.:... ii ki:':,amens t 0 I ' > i; I tt i I . r 1 ,u <n „Unnötige Bemerkungen". Wir veröffentlichten in Kr. 00 der „Jüdischen Rundschau" des vorigen Jahres eine Notiz unter "obiger Uebcrschnft, in der wir von einem antisemitischen Plakat im C h a r I o t f e n h u r g e r R a t Ii a u s Kenntnis gaben. Wie wir nun erfahren, ist dieses Plakat entfernt worden. _ Die neue, für das ganze Reich einheitlich geltende Ha. b i I i t a t i o n s o r d n u n g sieht vor, daß vor dir Habilitation zwecks Erlangung des "I itels „Dr. habt I." ein Fragebogen über die arische Abstammung des Bewerbers und seiner Ehefrau verlangt wird. Ehemalige Dozenten behalten den Titel des „Dr. habil." Das gilt offenbar auch für diejenigen Privatdozenten, die durch das B e r u f s b e a m t e n g e s e t z und seine Anwendung ihre venia legendi verloren haben. Wie die „S t e e I c r 7. e i t u n g" berichtet, wurden in der Nacht vom Samstag auf Sonntag vor Weihnachten die Scheiben der Synagoge in 'Essen-Steele eingeworfen. Die Täter sind ermittelt und zur Anzeige gebracht worden. Der „Weserbote" berichtet aus Oevelgönr, e (Oldenburg), daß auf dem dortigen jüdischen Eriedhof auf 15 Gräbern die Grabsteine abgebrochen worden sind. Die jüdische Gemeinde von Nordenham-Brake, die den Friedhof verwaltet, hat eine Belohnung für Ermittlung der Täter ausgesetzt Die Polizei hat die Verfolgung eingeleitet. Besuchen Sie die B JETTTTE1 AUSSTELLUNG 1. Stock Bettwäsche,Stepp-u. Daunendecken, Schlafzimmer, Einzelbetten, Brautausstattungen 120 JAHRE IM ZENTRUM BERLINS BERLIN C 2 - SPANDAUER STRASSE - KÖNIGSTRASSE

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.