Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXXVIII (1933)
- Issue
- Heft 102 (22.12.1933)
- Date
- 1933-12-22
- Page
- Seite 1013 (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Nr. 102, 22. XII. 1933 jüdische Rundschau Seite 1003 Palästina -Wirtschaft Investitionen in Palästina Von David Horowitz, Tci-Awiw, Sekretär des American Economic Committee. Im Jahre 1932 war die Zahl der Kapitalisten-Einwamkrer In Palästina 727 gegenüber 233 im Jahre 1931 und 178 im Jahre 1930. Im Jahre 1033 kamen im Laufe der ersten 6 Mo-!jäte 790 Kapitalisten ins Land, um sich hier niederzulassen. Das durchschnittliche Kapital, das bei dieser Kategorie von Einwanderern festgestcllt werden konnte, ist ziemlich hoch. Ehe Enquete, die vor einem Jahre von der Jewish Agency ditrchgefi'ihrt wurde und soeben in der Arbeit von D. Gurewitscli und Dr. G. Cy d e r o w i t s c h ״Einwanderungsstrukiur und Kapitalimport Palästinas‘‘ veröffentlicht wurde, zeigt für das Jahr 1030—1932 einen Durchschnitt von ungefähr £ 4(IK) pro Familie. Die Feststellungen des Arnerican Economic Committee für die Periode Juli—Scpternlier 1033 zeigen bei einer Anzahl von ungefähr 100־ Kapitalisten-Ein- Wanderern einen Durchschnitt von £ 3000 pro Familie. Demnach sind in der ersten Hälfte des Jahres 1033 allein durch persönliche Einwanderung ungefähr 2•!—2' Millionen Pfund nach Palästina eingefiihrt worden. Dan! kommen grobe Summen, die im Laude durch Personen investiert werden, die einstweilen im Auslande bleiben, aber ihre Kapitalien ganz, oder teilweise in Palästina anlegen. Die Frage bleibt offen, ob diese relativ sehr großen Summen (es darf nicht vergessen werden, daß die jüdische Bevölkerung Palästinas ungefähr 230 000 Seelen zählt) sich in den palästinensischen Banken stauen und hier nur akkumuliert oder ob sie auch wirklich investiert werden. Die Berichte der Banken weisen darauf hin, daß die Gesamtsumme der Depositen ungefähr S Millionen Pfund erreicht hat und damit könnte man wohl die Annahme einer Kapital st aun ng als begründet ansehen. Eine nähere Betrachtung der Kapitalbewegung im Lande zeigt jedoch, daß diese Annahme aut einer Täuschung beruht. Die Zusammensetzung dieser Summe ändert sich ständig und die investierten Kapitalien werden durch neuen Kapitalzufluß aus dem Auslande ersetzt. Durch diesen Umstand ist die Tatsache zu erklären, daß die Deposjtensumine stationär bleibt oder sogar steigt trotz der andauernden Investitionen größerer Kapitalien in allen Zweigen der Wirtschaft. Ls werden in Tel-Avviw allein monatlich über 30 000 qm Wohnfläche bebaut, was eine Investition von £ 150 000 (exklusive Bodenkosten) per Monat repräsentiert. Im ganzen Lande wird sich im Jahre 1033 eine Investition von wenigstens 3 Millionen Pfund (exklusive Bodenkosten) im Bau ergeben. Die im Jahre 1033 neu bepflanzte Fläche wird 30—40 000 Dunam erreichen. Das bedeutet eine Investition von minimum ly,—2 Millionen Pfund außer den Kosten der Entwicklung der in den letzten Jahren aiigepflanzten Flächen, die noch keine Frucht tragen. (Selbstverständlich handelt es sich nur um die Erfassung dieser Summen, da die für die Kultivierung der fruchttragenden Pflanzungen ausgegebenen Summen nicht als Investition betrachtet werden können.) Beträchtliche Summen wurden im Jahre 1033 auch in der Industrie angelegt. Die Ergebnisse des Industriellen Zensus der Jewish Agency, der eine Steigung von 54 0״ in der Zahl der in der Industrie beschäftigten Personen, eine Steigung von 107 0״ in der Summe des in der hidustire investierten Kapitals zeigen, sind wohl in großem Maße auf die Entwicklung in den Jahren 1032 und 1933 zurückzuführen. Es mag von Interesse sein, die Wege der üblichen lnvesliiion fcstzusteilen und zu analysieren. Es handelt sich dabei diesmal nicht um die Analyse der Gesamtsumme und um die volkswirtschaftlichen Auswirkungen der damit verbundenen wirtschaftlichen Tätigkeit, sondern um die piivatwirtschaftliche Kalkulation und Rentabilitätsberechnung im i!1dividut'llen Falle der Kapitalanlage. Bevor aber der Versuch der Aufstellung solcher Rentabilitätsbcrechnnngen gemacht wird, müssen einige Bcmerkungcrl prinzipieller Natur vorausgeschickt werden. Die Wiedergäbe der üblichen Rentabilit;itskalkulation soll kein Werturteil bedeuten. Es handelt sich uns nicht darum, fcst/nstd!en, wie investiert und kalkuliert werden soll, sondern um die Darsidlung, wie dies tatsächlich, erfolgt, die Aufstellung soll nicht normativ, sondern deskriptiv sein. Der zweite Vorbehalt, der bei einer solchen Analvsc von Bedeutung Ist, hängt mit dem Faktor der Zeit zusammen. Die Rentabilitätsaufstcllungen, die heute gemacht werden, können schon in einigen lagen durch die Entwicklung der Dinge überholt sein. Bei den Ouktuierend.cn wirtschaftlichen Bedingungen, wie sic in Palästina vorherrschen, kann kein Schema auf die Dauer Gültigkeit beanspruchen und jedes kann nur als Anhaltspunkt für die Erfassung der Situation in einem gewissen Moment dienen. Soweit man von schematischer Rentabilitätsauf• Steilung spricht, muß man Industrie- und Handelsmiteriiehnuingen ausschließen. Beteiligungen und Neugr mulmigen auf diesem Gebiete sind zwar an sich beträchtlich, absorbieren aber nach vorsichtigen Schätzungen weniger als ein Fünfte! des Kapitals, das im Jahre 1933 investiert wird. Diese Gebiete entziehen sich jeder schematischen Rentabilitiitsbcrcchiiung, da die Unterschiede zwischen den einzelnen Zweigen der Industrie und den verschiedenen Unternehmungen enorm groß sind. Während die Baumaterialien industric wie Zement- und Ziegelcrzeugung mit sehr hohen Gewinnen arbeiten, ist die _ Gewinnspanne z. B. bei der Kartonnagenindustrie recht gering infolge der Konkurrenz arabischer Betriebe. Dazu kommen noch Unterschiede zwischen den einzelnen Unternehmen, die durch die Höbe des investierten Kapitals, Verschuldung, persönliche Tüchtigkeit der Unternehmer, die tcehnisclie Ausrüstung usw. bedingt sind. Wir wollen uns demnach auf die Gebiete der Kapitalsanlage beschränken, die das meiste Kapital absorbieren und bei denen eine gewisse Routine bereits besteht. Es handelt sich vorwiegend um die Plautagemvirtsehaff, das Baugewerbe und den 14'pothekenmarkt. Wir wollen dabei die Investitionen aus unserer Bcrechnung ausschalten, bei denen der Boden mit Liebhaberpreisen bezahlt wird, da solche kaum rentabel sein können und nur die unter halbwegs normalen Bedingungen gemachten Investitionen betrachten: 1. Die Anlage in Orangen pflanz ungen wird auf folgende Weise kalkuliert: ein Dunam Orangenpflanzimg kostet samt Boden int Lauf von 5—6 Jahren, d. h. bis zur ersten Frucht, ungefähr £ 80. Die Zinsen für diese Periode stellen sich auf ungefähr C 20, so daß die Anlage per Dimain tatsächlieh £ 100 beträgt. Der Ertrag bei einem Dunam Pflanzungen (unter normalen Bedingungen) stellt sich auf 120 Kisten pro Jahr. Der Durchschnittspreis beträgt 4 Schilling per Kiste auf dem Baum, die Bearbeitung erfordert eine Ausgabe von 2 Schilling per Kiste. Allerdings wird der Ertrag von 120 Kisten per Dunam erst im achten oder neunten Jahr bei veredelten Bäumen erzielt. Es werden bei der Investition mir sechs Jahre gerechnet, da im siebenten und achten Jahre die Kosten der Bearbeitung bereits durch den Ertrag gedeckt sind, und im letzten Jahre sogar eine kleine Verzinsung gegeben ist. Somit stellt sieh der Reinertrag auf ungefähr £ 12 per Dunam oder auf 12 ״> des investierten Kapitals. Der Gewinn ist jedoch in vielen Fällen beträchtlich höher, da der Durchscimittsprcis mehr als 4 Schilling pro Kiste und der Durchsclmittsertrag inehr als 120 Kisten pro Dunam beträgt. Welche Vorteile und Nachteile hat diese Investition? Wir wollen die Nachteile zuerst betrachten: der erste und offensichtlichste ist die lange Wartezeit, bis die Anlage sieh zu rentieren beginnt. Es ist für den kleineren Kapitalisten schwer, so lange durchziihaltcn und es ist auch heute die Lage in einem so fern liegenden Zeitpunkt schwer zu übersehen. Der zweite Nachteil steht mit der allgemeinen Lage dieses Wirtschaftszweiges in Zusammenhang, der sehr krisenempfindlich und von der Entwicklung auf fernen Märkten abhängig ist. Wir haben vor einigen Jahren nur 2 Millionen Kisten Orangen ins Aus• land exportiert, wir werden dieses Jahr 5 Millionen exporticren und diese Zahl wird im nächsten Jahrzehnt gemäß der schon bepflanzten Fläche auf 20—25 Millionen Kisten aristeigen. Die Gefahr einer Ueberproduktion liegt auf der Hand. Allerdings wirken dieser Gefahr einige Faktoren entgegen: Die hohe Gewinnspanne Jäßt noch Raum für eine gewisse Preisreduktion, ohne die Rentabilität der Zitruspflanzungen zu gefährden. Die Rationalisierung der Arbeit senkt die Produktionskosten. Man hat sich auch überzeugt, daß die über* triebene Kultivierung der Bäume überflüssig ist. Die Transportkosten au! dem Lande und zu Wasser sind ebenfalls herabgesetzt worden, und die Verladungskosten im neuen Hafen sind beträchtlich kleiner. Die Lage aut den Märkten wird auch in großem Maße durch die Verschiebungen in der Art der Ernährung bestimmt. Die Qualität der palästinensischen Frucht erlaubt es ihr erfolgreich mit anderen Ländern in Wettbewerb zu treten (Spanien) und in neue Märkte einzudringen (Kanada). Die Vorteile und Nachteile halten sich in gewissem Maße die Wage, und cs ist unmöglich, die• Zukunft des bedeutendsten Wirtschaftszweiges Palästinas vorauszusehen, besonders da er von der Weltwirtschaftslage so sehr abhängig ist. Diese Bemerkungen müssen besonders beim Ankauf ferilger Pllanzungen in Betracht gezogen werden. Die Preise der fertigen Pflanzungen werden in den meisten Fällen auf einer Kapitalisierung des Ertrages von 10 '3 kalkuliert. Das heißt, ein Dunam mit Nettoertrag von £ 12 per Jahr wird für £ 120 verkauft. Fine solche Kalkulation nimmt jedoch zu wenig die Möglichkeit einer Senkung der Orangenpreise in Betracht. Es gibt gewissen Möglichkeiten die Anlage von Orangen- Pflanzungen krisensicherer zu gestalten. Diese Möglichkeit ist vorerst durch Selbstsiedlung und Einsetzung der eigenen Arbeitskraft gegeben. Dadurch kann ein Teil der Produktionskosten zum Besitzer ztirikkkehren, was in Krisenzeiten von besonderer Bedeutung ist. Die Kombinierung der Pflanzungsanlage mit gemischter Wirtschaft ist eine zweite Maßnahme, die einerseits ein gewisses Einkommen während der Periode bis zum Fruchtertrag sichert, und andererseits die Wirtschaft kriscnlester gestaltet. 2. B a u. Die übliche Kalkulation beim Bau als Kapitalsanlage ist die folgende: 800 Pic Boden (500qm) in Tel-Awiw oder Haifa (selbstverständlich nicht zu Liebhaberpreisen im Zentrum der Stadt) kosten ungefähr £ 14-00. Auf diesen Boden kann ein Hans von 24 Zimmern aufgebaut werden. Die Baukosten betragen nach schematischer Berechnung bei einem solchen Hause ungefähr £ 3600 — die Gesamtinvesfition stellt sich somit auf £ 5000. Bei einer Miete von £ 2!! pro Zimmer beträgt das Monatseinkommen £ 54 und das Jahreseinkommen £ 540 netto, da die Ausgaben für Steuern und Reparaturen ungeiähr das Einkommen von zwei Monaten in Anspruch nehmen. Rechnet man noch vorsichtshalber £ 40 für unvorhergesehene Ausgaben ab, dann bleibt eine Verzinsung von 10 »0 per Jahr auf das investierte Kapital. Allerdings wird heute an Häusern viel mehr verdient. Die spekulativen hohen Mieten sind aber weder angebracht, noch kann auf solche Einnahmen für die Dauer gerechnet werden. Die Anlage in Häusern hat den Vorteil, dal? sie von den Schwankungen der Währung unabhängig ist und daß die Einnahmen schon nach einem halben Jahre zur Verfügung stehen. Der Nachteil ist die große Abhängigkeit der Einnahmen von der Einwanderung. 3. Als dritte Form einer Anlage kommen Hypotheken In Befracht. Hvpothekenanleihen werden mit 7—9 «0 verzinst, lind das Objekt wird bis zu 60 0״ seines Wertes (inklusive Boden) belehnt. Hypotheken zu diesen Bedingungen sind leicht anzubringen. Fier Nachteil einer solchen Anlage ist die Abhängigkeit von Währungsschwankungen, der Vorteil die relativ große Sicherheit und hohe Verzinsung. Bei dieser Aufzählung von Kapitalsanlagen handelt es sich um rein finanzielle Investitionen, fast ohne persönliche Betätigung •des Kapitalisten selbst. Alle anderen Anlagen in Landwirtschaft, Industrie und Handel können in kein Schema einbezogen werden. Es muß aber festgestcllt werden, daß der größte Teil der Investitionen bisher grade in die oben erwähnten Wirtschaffszweige fließt. Besonders muß dies in bezug auf die Einwanderung aus Deutschland festgestcllt werden, die bisher wenig Initiative auf dem industriellen Gebiete gezeigt hat. Auch heute werden die meisten Industriebetriebe durch Einwanderer aus anderen Ländern gegründet. Eine Aen derung in der Verteilung der Investitionen unter stärkerer Betonung landwirtschaftlicher und industrieller Tätigkeit wäre wünschenswert. Bevölkerungsbewegung und Wirtschalfsenlwicklung in Tel-Awiw Das Bulletin der Stadtverwaltung bringt Statist isclie Angaben über Bevölkerungsbewegung und Wirtschaftsent vv i c k 1 u n g in dem Ende September abgelaufcncn Verwaltungsjahr. Die Gesamtbevölkerung der Stadt ist auf etwa 80040 Einwohner angewaclisen. Die Zahl der Geburten betrug 219S gegen 1930 im Vorjahre, die Zahl der Sterbefälle 089 gegen 634. Die Zahl der Eheschließungen ist von 757 auf 901 gestiegen, die Zahl der Scheidungen von 17(» aut 210. — Die städtischen Einkünfte betrugen im August 15 886 Pfund, die Gesamteinnahmen im Halbjahr April bis September 83 783 Pfund gegen 54 771 Pfund im gleichen Zeitabschnitt des Vorjahres. Die Einkünfte aus Bautaxen haben sich verdreifacht, die aus Wassergebühren verdoppelt. Auch die übrigen Einnahmeposten zeigten wesentliche Erhöhungen. Von Januar bis Oktober wurden 1877 Baubewilligtingcn für 8224 Wohnräume und 256 Läden mit einer Baufläche von 276 901 nt2 erteilt. Während der ersten 10 Monate des Jahres 1933 wurden mir 1156 Bauvorhaben für 2265 •Wohnräume und 129 Läden auf 85 S68 m2 genehmigt. V ergünstigungen für die Levaniemesse Tel-Awiw 1934 Von Dr. J. Adler, Tel-Awiw, Im internationalen Reise- und Güterverkehr sind tim«: fassende Vergünstigungen für die Teilnehmer an der kommen« den Levantemesse Tel-Awiw 1934 (26. April bis 26. Mai) bewilligt worden. Neuerdings sind bei der zuständigen Steile in Tel-Awiw wiederum zahlreiche Rabatt-Bestätigungen — von 36 Verwaltungen des Bahn-, See- und Luftverkehrs — ein■ gegangen, die in nach-ttehender Uebersicht verzeichnet sind: Aegvpten: ״Khedivial Mai!“-Li!1ie: Passagier-Rabatt von 25״״ auch auf der Hinfahrt, Messegüter frei‘ zurück. Bul« •Janen: Sta atshahm-ii: für Aussteller und Besucher 25 bo Rabatt aut der Ruckreise; ״Sorietü Commerciale Bulgare de Navigation“: für Aussteller und Besucher Spcz.ial-Ermäßiguti« gen, für .Messegüter freier Transport. Deutschland: Reichsbahn geselischail: für Aussteller und Besucher in ürupper! von mindestens 12 Personen 331;; 0״ Rabatt hin und zurück. Ein n lau d: Staatsbahnen : für Aussteller 50 3״ Rahart aut der Rückfahrt, für Messegüter 50״״ Rabatt auf dem Rücktransport; 1 insba Angfart vg-l iuie (I kdsingfors): für Messegüter freier Rücktransport; i iiftverkehrsgesellschaft: für Aussteller und Besucher 10׳ , Rabatt bin und zurück, Frankreich: (de. de NavDntinii Pnquet (.Marseille): für ruck; Sociclc de Navi:!.1tion ä Vapeur Daher (Marseille): für Messegüter freier Rücktransport; I liih ei kehrsg esellschaft: für Aussteller und Besucher hm 11ml ztinick' 10 0;־ Rabatt. Griechenland: l ult verkehr*״ iseils! I׳:׳tt: für Aussteller und Be uh׳ her hm und /!!nick ln , Rabatt, (t rofihritan■ nien: (ireat Western Railway: für Reisende und Messegüter Spe/ialrahatie; Fraclitcnkonfcmiz. für Alexandrien und die 8'•rische Huste: aut allen ihr ״:!geschlossenen Linien für Messegüter hin und zurück ״״23־ Rabatt. Italien: Staatsbahnen: für Aussteller und Besucher 30״״ Rabatt hin und zurück, für Messegüter 30״ , Rabatt auf Rückfracht; Lloyd Tricstino: Aussteller auf reinen Lahrpreis 23 ״ ׳ Rabatt hin und zurück, Messegüter frei /muck; Luftverkehrsgesellschaft: für Aussteller lind Besucher 31)״״ Rabatt hin und zurück. Lettland: Staats!),ahnen: für Aussteller und Besucher, in Gruppen von mindestens 15 Personen, 23-50 <q( Rabatt hin und zurück, für Messegüter 25״״ Rabatt hin und zurück. Litauen: Staatshalmcii: für Aussteller 5!)״״ Rabatt hin und zurück, für sonstige IVsiirher 31) ״״ zurück, t'ur Messegüter 50 סי׳ Rabatt hin und zurück. Niederlande: Staatsbaiinen: für Messegüter 50 ׳״> Rabatt zurück; Koninklijke Nederland* sehe St.-.M. (Nederland-Liiie): Messegüter 50 ״/״ Rabatt hin und zurück; Luftverkehrsgesellschaft: auf der Anschlußlinie London—Rotterdam für Aussteller und Besucher 10 0״ Rabatt. Norwegen: Fred Olsen-Linie (Oslo): Messegüter 503־ Rabatt hin und zurück. Oesterreich: Bumlesbahnett: Rabatt auch für Messegüter (51) "״ zurück); Donau-Dampf- Schiffahrtsgesellschaft (Wien): für Aussteller und Einkäufer auf der Linie Passat!.-Wien 50 •’■>, Wien—Moliacs 33 '3, Wien—Gittrgin 253־ Rabatt hin und zurück, -Messegüter frei zurück. Polen: Staatsbahnen: Aussteller und Besucher 331 3 <>’o Rabatt hin und zurück, Messegüter frei zurück; Luftverkehrsgescllschaft: Aussteller und Besucher 203־ Rabatt hin und zurück. R 11 ni ä nien: Staatsbalmeii: Aussteller und Besucher 30״״ Rabatt auf der Rückfahrt, Messegüter 50 <3 auf dem Rücktransport. Südslavien: Jadranska Plovidba (Sttsak): aut der Susak—Piriiits-I iuie für Aussteller und Be- ■Sucher in der 1. und 2. Klasse 25 3׳ Rabatt hin und zurück. Syrien: Syrische Bagdad-Balm: Messegüter frei zurück. Tschecho Slowakei: Staatsbahuen: Aussteller und Be- Sucher hin und zurück '23 ״■• Rabatt, für Messegüter Spezialtarit; l.uftverkelirsgesell'-cliaft: auf der Ansdilttßlinie Amster- 'dam — Prag für Aussteller um! Besucher 10'3 Rabatt hin und zurück. Türkei: Staatsbahuen: für Messegüter auf dein HintransPort1 Spezials.! t/r, Ruektransport^frei Smvrna-KaSj 30 "n 'Rabatt hin und 'zurück;’ Messegüter 'frei'' /ttriick.'U nfür Aussteller und Besucher aut der Wien- Budapest■—Rustauf der Anschhißlniiu Budapest—Arien für Aussteller und Be« suclicr lü% Rabatt. Von der Palestine Land Development Company Ltd. London-Jerusalem. In der in Jerusalem abg151;1lie;1en General* versäumt! 1mg wurde die Auszahlung einer Di v i d e 11 d e von 5"״ auf de!1 Dividemlensclieiii Nr. ■1 be-cl1!o״״se1u Die Groß« Jewish Colonial Trust und Anglo-Palestme-lkmk־, die zusatn« men AP. 51 365 des Kapitals der Gesellschaft besitzen, be« schlossen, für 70 ״׳׳ der ihnen ztikommcmlen Dividenden Aktien der Palesline Land Development Company zu übernehmen. —! Folgende Herren wurden in das I) i re k t o ri u!11 wieder- bzw. neugevälilt: Prof. Dr. Otto Warburg, Vorsitzender, i. L״ üoldbcrg, stellvertretender Vorsitzender, Josef Aronowitz, Jeltoscltuah Chankin, Isaak Feuerring, l)r. Georg Halpern, Elieser Kaplan, Heinrich Margulies, Dr. Arthur Kuppln, Kurt Ruppin, Dr. Werner Senator. .Moshe Smilansky, Dr. Jakob Thon. Die Vertreter des Keren Kajemeth und Keren Hajessod, als Besitzer der Majorität der Grunderaktien, ernannt en Herrn Dr. Ruppin zum Governor. Als Berater der Gesellschaft außerhalb Palästinas wurden die Herren Dr. Josef Ruf eisen, Mährisch« Ostrat!, Vorsitzender der Zionistischen Organisation der Tsche• clioslowakei, und Adolf Bo eh m, Wien, gewählt. Das Direktorium: wurde autorisiert, weitere Herren als nichtpalästinensische Belater der Gesellschaft zu kooptieren. — ln de tu Beri c 111, den der Managing-Direktor Dr. Thon der Generalversammlung erteilte, wurden weitere Einzelheiten zu der vorliegenden Bilanz für 1932 und für die ersten 11 Monate des Geschäftsjahres 1933 gegeben. Es wurde berichtet, dal! die Gesellschaft im Jahre 1932 städtische Bauplätze irn Werte von zirka £P. 41 OOO, hiervon zirka 80 ״״ in Jerusalem verkauft hat. Mit Bedauern wurde festgestellt, daß irn Jahre 1912 nur sehr wenig landwirtschaftliche Flächen neu in jüdischen Besitz gelangt sind, ’in ganzen waren es ca. 18 500 Dunam, von denen mehr als 95(X) durch die Palestine Land Development Companv erworben wurden. In den ersten 11 Monaten 1933 wurden städtische Bauflächen im Werte von zirka CiL 135 (KX). hiervon 50 3׳ in Haifa, 45״״ in Jerusalem, der Rest in der Umgegend von Jaffa ver« kauft. Ferner landwirtschaftliche Böden im Werte von zirka £P. 23 000. Von diesen wurden dieses Jahr zirka 6500 Dunam durch die Gesellschaft neu erworben. Für das laufende Ge« schäftsjahr wird wieder mit der Verteilung einer Dividende gerechnet.