Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXXVIII (1933)
- Issue
- Heft 102 (22.12.1933)
- Date
- 1933-12-22
- Page
- Seite 1000 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Seite 990 JÜDISCHE RUNDSCHAU Nr. 102, 22. XU. 1933 nicht einsciiieben müßte? Nein, das Gegenteil ist richtig: im Bewußtsein des Juda Makkabi war nichts von solchen Spekulationen; sein Volk wollte er retten und seinen Glauben, und damit, daß er dies tat, ist er in Wahrheit auch für die Menschheit wichtig gcworden. Er war überzeugt, daß sein Volk noch lebensfällig, daß seine Rolle noch nicht ausgespielt ist; darum vermochte er den Tempel und das Heiligtum zu reinigen. Ohne Esra und ohne Juda Makkabi gäbe es heute kein Judentum, die Juden hätten sich in Baby- Ion, in Aegypten, im großen hellenistischen und römisehen Raum assimiliert, wie dies auch große Teile getan; von ihnen zeugt keine Spur und kein Heldenbuch. Das Heldenbuch zeugt für den Makkabi, und selbst die Assimilanten unserer Tage sind gezwungen, nicht ihrer eigenen geistigen Vorläufer, sondern gewissermaßen ihrer historischen Gegenspieler zu gedenken; denn ihre Vorläufer sind als Juden verschwunden, es liegt in ihrem Wesen, daß sic keine Kontinuität schaffen konnten. Alle heute lebenden Juden sind nicht Nachkommen der Assimilanten von einst, sondern der Nationaljuden von einst, die wußten, daß es für sie nur eine einzige Art des Wirkens für die ,,Menschheit‘‘ gibt: nämlich die Treue zum jüdischen Volk, und dadurch Dienst an der Menschheit. Und wenn sich in unsern Tagen Juden leidenschaftlich dagegen wehren, daß der jüdische V o 1 k s g e d a n k e wieder Größe und Leben gewinnt, daß der Vortrupp des Volkes nach dem Lande Ibras und Juda Makkabis zuriiekkehrt, dann können diese Juden privat ganz anständige und ehrenwerte Menschen sein (die wir keineswegs, wie man uns im ,,Schild“ unterteil:, ,,incnschlicli diffamieren“ wollen); für die jüdische Geschieh t e aber bedeuten sic nichts; denn die Erinnerung der Generationen nach uns wird nicht an jene anknüpfen, die verschwunden sind, sondern an jene, von denen der Prophet sagt; ״Ein Rest Die Wege der dcutsch-jüdisciicu Gcscliichtsbetrachtung sind seltsam. So konnten wir z. B. im Organ des ״Reich4־u11!des jüdischer Frontsoldaten“ einen Aufsatz ,,,Makkabäer-Erbe“ lesen, worin folgendes gesagt wird: ״Wir deutschen Juden haben wohl selten in den fast 2000 Jahren, die wir auf deutschen! Boden wohnen und in Deutschland unsere angestammte Heimat verehren, Augenblieke erlebt, in denen wir das Erbgut der alten Makkabäer notwendiger gehabt hätten als heute. Insbesondere unserer jungen üeucraiioii wünschen wir, daß dieses Erbgut sich.in ihr voll atiswirkcii möge. Sie wird sich nur dann im Geiste unserer in a k k a b ä i s c 11 e n A 11 neu bewähren, wenn sie, als deutsche Juden, nie abläßt von unserer Liebe, unseren kerbten und unseren Pflichten für diese deutsche m a t.“ (In! Original gesperrt. — Red. ״J. R.“.) n nicht Mißdeutungen und Entstellungen anheim- :!1, müssen wir ausdrücklich betonen, daß wir cerstäncllich dafür eintreten (und stets eingetreten daß die deutschen Juden, über deren unbczweifel- Liebe zum Deutschtum zu sprechen sich er- , ihre ,.Pflichten fiir die deutsche Heimat“ voll n. Aber was dic-e aus unserer spezifischen Siiuaich ergebende TaDachc mit den Makkabäern n hat, i-.t schlechthin unverständlich. Denn die der Makkabäer Kt einzig und allein Treue zum j u u c 11111 in, Wille zu j ü d i s c 11 e 111 Sein und nichts s׳mst. Wenn der Autor dieses Artikels dann fortfährt, guter Berufung auf die Makkabäer zu erklären: ne a 11 d e r e . ,M i s <e 11 u n g der an sich r :11 s i s c!! e 11 B e s t a n d t e i 1 e darstellen, iiimi'Tartig oder auf diesem auch uns seit vielen aiigcstamiiiteti deutschen Boden fremd- — so ist diese Berufung auf die ״gleichen rassischen Bestandteile“ angesichts der heute in Deutschland in Rassemliiigen herrschenden Anschauung so entvvaffnend, daß man dazu nichts weiter sagen kann. Aber die bange Sorge beschleicht d;u Herz: Wird sich die jüdische Jugend wirklich einreden lassen, daß dies ,,Makkabäer-Erbe“ sei, daß man so den Weg aus der Wirrnis finden kann? Das Makkabäer-Erbe ist in Wahrheit die Forderung der Rückkehr zum Judentum. Diese Rückkehr vollzieht sich in unsern Tagen in verschiedenen Formen. Man wird wohl nicht feil! gehen, wenn man sagt, daß zunächst das Bewußtsein der jüdischen Gemeinschaft erwächst, ohne daß der Einzelne spitzfindig untersuchen will, welcher Art diese Gemeinschaft ist. Wir gl auben, daß sie eine Gemeinschaft eigener Art ist, die wir am besten als Volkstum bezeichn en können. Wir haben aber nie geleugnet, daß die jüdische Religion eine wesentliche Macht des jüdischen Lebens ist, und gerade die ״Jüdische Rundschau“ darf darauf Hinweisen, daß sie im vergangenen Jahr mehr als irgendein anderes jüdisches Organ immer wieder ihre Leser zu den Schätzen und Tröstungen des jüdischen Religionsgutes hinzuführen bestrebt war. Es ist daher nicht ganz verständlich, wenn ein auch von uns geschlitzter Gegner, der Vorsitzende der Berliner Repräsentanten- Versammlung, Heinrich Stern, uns zum Vorwurf macht, wir hätten an die jüdische Religion vergessen. Niemand hat mehr begrüßt als wir, daß Juden wieder in die Synagogen strömen, niemand würde mehr wünschen als wir, daß die Rabbiner die einzigartige Chance der Volkserziehung und Volksaufrüttelurig von der Kanzel herab in einer der Größe dieser Zeit entsprechenden Weise ausnützten, ,Wo echte religiöse Erschütterung ist, nei■׳ gen wir unser Haupt in Ehrfurcht. Aber freilich, niemand kann die Augen vor der Tatsache verschließen, daß die Kreise, die sich mit solcher Emphase auf die ״Religion“ berufen, in — vorsichtig gesprochen — sehr vielen Fällen nicht die Religion meinen, sondern etwas Negatives: Judentum sei Religion, d. 11. nicht Volkstum. Sie sagen das eine und meinen das andere, Und gegen diese Art des Mißbrauchs des Wortes Religion müssen wir uns in der Tat wehren. Niemand wird doch ernstlich behaupten wollen, daß das saturierte jüdische Bürgertum und aufgeklärte Bildungsphilisterium, das sich in den Reihen des sogenannten ״jüdischen Liberalismus“ zusamineiifand, wirkliche jüdische Religiosität darstellte. Dieser jüdische Liberalesmus hat zum Glück seine schärfsten Kritiker in seinen eigenen Reihen gefunden und darin hat sicli seine Krise schon vorbereitet, bevor die Ereignisse des Jahres 1933 die Leere seiner auf Opportunismus aufgcbautcii Konstruktion enthüllten. Eine innerliche Aufrichtung des Judentums wird weitere Bezirke ergreifen müssen ah die, die der jüdische Liberalismus ihm zugestehen wollte, und in der Tat: diesen Vorgang durchleben wir heute. Der jüdische Liberalismus ist, wie uns scheint, in einem Prozeß der unausweichlich fortschreitenden Durchtränkung mit jüdischen Energien, und wir werden uns am allermeisten über eine solche Entwicklung freuen. Wir sind überzeugt, daß sie Menschen, die die Zeit tief erleben, und Religion erleben, auch zu wirklichen Erkenntnissen der Judenfrage führen wird. Sie werden erkennen, daß im Jude-Sein Religion und Volkstum untrennbar verbunden sind. Dann wird auch die Voraussetzung gegeben sein für ein echtes und ehrliches Zusammenleben mit unserer Umwelt. Das Gentlemen-Verhältnis der bewußten Ungleichartigkeit wird auch das reine Erkennen und Bejahen der trotzdem verbleibenden uniibersehbaren Fülle des Gemeinsamen ermöglichen. Erst wenn die liberalen Juden aufgehört haben Sie siedeln in dem Land / das ich meinem Knecht, dem Jaakob, gab / darin siedelten ihre Väter / nun siedeln darin sie / ihre Söhne, die Söhne ihrer Söhne / auf Weltzeii / und Dawid mein Knecht ist Ihnen Fürst / auf Weltzeit. / Einen Bund des Friedens stifte ich ihnen / der bleibt mit ihnen als Weltzeitbund / ich pflanze sie ein / und mehre sie. j Hein Heiligtum geh ich in ihre Mille / auf Welfzeit / meine Wohnung wird sein über ihnen. / Ich werde ihnen zum Gott j und sie werden mir zum Volk. / Dann erkennen die Weltstämme / da& ICH es bin / der Jissrael heiligt / wann mein Heiligtum bleibt in ihrer Milte / auf Weltzeit. Ezechiel 37, 24-25 (Uebersetzi von Martin Buber) Am der Hafinra für Sonnabend, den 23. Dezember. werden, Weihnachten zu feiern, werden sie in Wahrheit mit ihrer Umwelt feiern können. Denn wir deutschen Juden müssen das vielfach zerstörte Verhältnis zu unserer deutschen Umwelt auf neuen Grundlagen neu aufbauen. Es ist albern, die alten Formeln zu wiederholen, deren Unwirksamkeit erwiesen ist, und die nur den Keim zu Mißverständnissen und Verdächtigungen in sich tragen. Ein nationalsozialistischer Führer hat kürzlich gesagt, der Nationalsoziaiismus hätte keinen Haß gegen die Juden. Jeder kann in seinem privaten Erlcbniskrcise feststellen, daß im deutschen Volk bis tief in das nationalsozialistische Lager hinein Menschen frei sind von solchem Haß. Was wir erstreben, ist ein Zusammenleben, das uns ermöglicht, als Juden den Nichtjuden unbefangen gegenüberzutreten. Dazu bedarf es der Weckung unseres Selbstbewußt sei 11s. Nur wer sich selbst achtet, wird auch von andern Achtung ernten. Die Juden in der deutschen Sprachgemeinschaft In der Zeitschrift des Deutschen Sprachvereins ״Mutterspräche“ vom Dezember 1933 veröffentlicht Dr. Heinrich Banniza v, Bazaii einen Aufsatz ״Grenzen der Sprachge mei n s eil af t“. Er untersucht darin den Einfluß der Rasse auf die Gestaltung der Sprache und äußert sich in diesem Zusammenhänge auch über die in der Deutschen Sprachgemeinschaft lebenden Juden. Hierzu sagt er u. a. folgendes: ,,Die Bedeutung der Frage wird aber nirgends deutlicher als bei den deutschen Juden. Hier gibt es zeitlich *iiul örtlich die ’ninnisigfal! igstun Abutifungcu des Ringens mit der artfremden deutschen Spruche. Vorn h a 1 b - h e t» rä i s c h c n Mauscheln sah b a t f ronmier Kaftanträger bis zum anscheinend gepflrgtesien Hochdeutsch neuzeitlicher Romanschriftsteller ist der Zeiten für den täglichen Umgang unbedenklich der Sprache ihrer an(lersras-igen Umwelt bedicii.1 und das Hebräische dem Ausdruck der heiligsten Gedanken, dem Wort der Feierstunde Vorbehalten, Die Umgangssprache wechselte man, wenn damit ein besseres Fortkommen, eine günstigere Tarnung erreicht wurde. So sprachen die 1866 ausgewaniiertcn Frankfurter Juden schon in der nächsten wäre, d. h. mit derselben seelischen Grundhaltung, mit der sie vorher das Deutsche als Mitteilungswcrkzeug gebraucht hatten. Heinrich Heine mochte sich des französischen oder deutschen Wortschatzes bedienen: Wortsc'zung, Bildkraft, Sprachgcist vei- Schreibers,11 sei״/Verwurzelung’ in einem artfremden Grunde. Wie fern der deutschen Sprachgemeinschaft noch Mitte des J19. J3111von J. Castan im Jahrbuch Gr jüdische Geschichte und Literatur (26. fld., S. 54 fr.). Er schildert jüdische Kreise, deren .Überleben mit (1cm Schi*׳ksal des deutschen Volkes kaum über das Jnhr 1848 ziiruekrciclit. J)cr angesehene; Breslauer I.aa desra I! bincr noch lest‘ verbunden mittler jüdisch״״ Ucberiicferung. Und clarm Täuschung, daß der Jude das Recht und die Möglichkeit^ habe, in. Wenn der Verfasser des vorstehenden Aufs.11/es dem deutsdisclireibeiiden Juden ein echtes Verhältnis zur dcutscheu Sprache nicht zugcstchcn will, so ist das seine Sache. Es handelt sicli hier um ein gewiß interessantes Thema sprac hpsy choiogi sch er Forschung, und wir sind die letzten, die nicht anerkennen würden, daß die deutschen Juden _—• u״d gerade die dichterisch-schöpferischen unter ihnen — eine besondere Nuance der Sprache haben. Wir mißbilligen cs auch, wenn jüdische Schriftsteller in Verkennung des walireiy Sach- Verhaltes sich als die ״berufenen Vertreter deuisefjln Schrifttums“ gericren. Zugleich Ist aber darauf hinzuweisen, daß gerade jüdische Gelehrte in der deutschem Sprachwissenschaft und in der Sprachkritik Großes geleistet haben. Wogegen wir uns wenden müssen, ist die Art und Weise, wie hier Andeutungen gemacht werden, die als eine charakterliche Herabsetzung der Juden verstanden werden können. Emigranten, die in ein anderes Sprachniilieu versetzt werden, müssen sich stets der Sprache ihrer neuen Umgehung bedienen, ohne daß man ihnen darum den Vorwurf einer zum Zwecke des Fortkommens angenommenen ״Tarnung“!iinchen könnte. Die Nachkommen der Hugenotten in Deutschland sprachen deutsch und stellten sogar bedeutende deutsche Dichter; die deutschen Einwanderer in Amerika haben die engiische Sprache angenommen. Natürlich gibt es auch das Gegenbeispiel deutscher Auswanderer im Ausland, die sieh, da sie in eigenen Kolonien lebten, ihre deutsche Sprache durch Generationen erhalten haben (׳/.. B. Siebenbürgeucr Sachsen). Nirgends aber gibt es ein solches historisches Beispiel der Treue zu einer S p r a c 11 c, wie sie die Juden durch Jahrhunderte wahrten, indem sie ihre dem miitehlterliehen Deutsch entlehnte j i d d i s c lue Sprache in slawischer Umgebung bewahrten und verfeinerten, so daß man noch heute in diesem verachteten Jiddisch deutsche Worte von Wohlklang und Gernütsticfe aufbewahrt finden kann, die im Hochdeutsch bereits verloreiigcgangeu sind. Analog verhält es sich mit der Treue der aus Spanien vertriebenen Juden zur spanischen Sprache; bekanntlich sprechen noch heute sephardische. Juden in aller Welt s p a n i o! i s c 11, obwohl weder das Jiddisch in Rußland, noch das Span irdische in der Türkei als eine ״für das Fortkommen günstige Tarnung‘' betrachtet werden kann. Man hüte sic!! also vor allgemeinen Urteilen, die nicht anders verstanden werden können, als daß der Verfasser — wohl ungewollt und unbewußt einer populären Stimmung Rechnung trägt. Das jüdische Wanderungsproblem L011 d on 19 . Dezember. (J. T. A,) Auf der letzten Sitzung des Jcwish Board of Deputies berichtete dessen Vorsitzender Neville L a s k i namens des Joint Foreign Committee über die Verhandlungen mit dem vom Völkerbund eingesetzten Hochkommissar für Emigrantenfragen, James Mac Donald, betreffend die Regelung der jüdischen Wanderfrage und kiindigte clie Einsetzung einer \V a 11 d c r u n gs lc o in 111 i s s i o 11 durch das Joint Foreign Committee gemeinsam mit den voreinigten Organisationen für Wandererfürsorge HIAS-JCA- EMIGDIRECT (! IJCLM) unter der Oberaufsicht des F.inigniiitenkomrnissars an. Er betonte weiter, daß der High (ionnnissioncr auch mit der Jewish Agency zusninmenarbcite, aber doch nicht mit dem Palüstinaproblcm im besonderen befaßt sei. Zwischen dem Leiter der Aktion zur Anäcdiung deutscher Juden in Palästina, Dr. Vei/.mann, und dem Hochkommissar für Emigrantenfragen bestelle weitestmögliche Kooperation. Niemals bleibe Palästina außerhalb des Gesichtskreises derjenigen, die sich mit der Frage der Emigrauten befassen. Nächsten Freitag; Kinder-Rundschau mit der Erzählung ״Barak, das Füllen“ VonC.Z. Klötzel. Der deutsche <xru$ in der Schule Die Tagespresse veröffentlicht die Richtlinien des Reichs■ innenministers zur Schulordnung. In diesen Richtlinien wird u. a. bestimmt, daß der Hitler- G r u 15 innerhalb und außerhalb der Schule zwischen Lehrern und Schülern zu wechseln ist, und daß insbesondere zu Beginn und Ende jeder Schulstunde dieser Gruß allgemein eingeführt wird. Den n i c 111 a r i s c 11 e n Schülern wird in den Richtlinien freigestellt, ob sie den deutschen Gruß erweisen wol■ len oder nicht. Palästina-Ausgabe des Manchester Guardian. Der ״Man■ ehester Guardian“ widmet die Ausgabe seines Handels• blattcs vom 16. Dezember als Sonderausgabe ausschließlich Palästina, oder richtiger gesagt: dem jüdischen Auf■ bauwerk in Palästina. An der Spitze des seiir schön aus• gestatteten, 44 Seiten starken Heftes finden wir die Wiedergäbe des Baseler Programmes, der Balfour-Ücklaration und anderer Dokumente. Es folgen dann Artikel sachverständiger Autoren über die allgemeine Wirtschaftslage Palästinas, übei Bodenfragen, die sanitäre Frage, sowie alle Einzelfragen dci Wirtschaft und der verschiedenen Industrien. Die größeren Industrien sind durch Spezialartikel vertreten. Besonders her■ vorzuheben sind die eindrucksvollen Bildaufiialinicn. Das Heft wird der englischen Ocffcntlichkcit zeigen, was die Juden in Palästina geleistet haben. Es benachteiligt freilich die Voll• ständigkeit des Bildes, daß der arabische Teil Palästinas in dec Darstellung fast gar nicht berücksichtigt ist.