Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXXVIII (1933)
- Issue
- Heft 100 (15.12.1933)
- Date
- 1933-12-15
- Page
- Seite 966 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 956 jüdische Rundschau Nr. 100, 15. XII. 1933 Judenfrage!»Oesterreich Der Weg der ״Dissimilation“ Die Judenfrage in Oesterreich scheint immer mehr einer grundlegenden Auseinandersetzungzuzudrängen. Sie ist für Oesterreich kein neues Problem. Sie war schon zur Zeit der Jahrhundertwende aktuell, als das Ende des liberalen Zeitalters sich arinikündigen begann. Die Christlich-soziale Partei Oesterreichs hat ilire Macht iti Wien großenteils mit Hilfe der antisemitischen Propaganda errungen und ihr Führer Dr. Lueger, später der gefeierte Bürgermeister Wiens, war zu seiner Zeit geradezu das Sinnbild des Antisemitismus. Auf der anderen Seite hat in Wien Theodor Her/1 seine grundlegenden Erkenntnisse über das Wesen der Judenfrage aus dem tagliehen Leben und der täglichen Beobachtung gesammelt. Schon 1807 hat er eingesellen, (lall die Lag« der Juden unhaitbar ist und eine Regelung erfolgen muß. Diese Erkenntnis gab den Anstoß /ur Gründung der modernen zionistischen Bewegung. Die österreichischen Juden, einem mehr oder weniger saturiorten Bürgertum an gehörig, waren in ihrer Mehrheit für die ke.1־!it;dff1 der J!1dfnh'nge völlig blind. Das Wiener jfldisdi-hiirgerliclic .Milieu war eine der groteskesten Blüten im Sumpfe der Assimilation. In dieser (iroflstadt, die ohnedies in höherem Mafie als irgendeine deutsche Großstadt eine Mischung von Rassen und Nationen darstellte, konnte sich das jüdische Element leichter einfugen. Aber bis auf wenige Ausnahmen geschah dies mit der völligen Kritiklosigkeit des Parvenus, ohne das (״■fühl für tiefere Kräfte und tiefer« Würde und 011 ne Respekt vor der eigenen Vergangenheit und dem eigenen Wesen. Nirgends hat die Selbstverspottung des Juden sich so kraß und erbärmlich manifestiert wie in Wien. Zu* gleich darf nicht übersehen werden, daß an der Entwicklung dieser Stadt die Juden einen hervorragenden, positiv zu bewerfenden Anteil in wirtschaftlicher und kultureller Hinsicht genommen haben. Heute befinden wir uns in einem Wendepunkt des jüdi sehen Schicksals. Die Vorgänge in Deutschland sind vielen unerwartet gekommen, und ihre heftige Eruption hat für die Juden schwere Folgen gehabt; wir hätten uns die Auseinandersetzung in anderer Form gewünscht, aber da ß eine Auseinandersetzung Rommen mußte, war einsichtigen Juden schon lange klar gewesen. Nun sehen wir, daß sich in Oesterreich schwerwiegende Entwicklungen vollziehen. die wieder in der Hauptsache ohne aktive jüdische Teilnahme vor sich gehen. Die österreichischen Juden stehen abseits, hängen an den alten Deklamationen und scheinen nicht daran zu denken, die Gestaltung ihrer Geschicke selbst aktiv in die Hand zu nehmen. Der frühere östcrreichisvlieUnterriclitsminister, Dr.Czcrmalt, hat sich zum Wortführer einer Lösung der Judenfrage gemacht. Anfang Dezember hat Dr. Czermak, der kürzlich zum Vorsitzenden der Christlich-sozialen Partei gewählt wurde, in Wien einen Vortrag gehalten, worin er sich dafür einsetzte, daß die Judenfrage in Oesterreich durch Dissimilation gelöst werde. von so entscheidender Wichtigkeit ist, mit arbeiten. Als Volk unter Völkern wird das Judentum seine Aufgaben er- Hillen, seine wirklichen Qualitäten zum Segen einer natürlich gegliederten und geordneten Menschheit verwerten müssen.“ Czermak bringt insofern einen ganz neuen Ton in die Diskussion, als er sich nicht auf das Negative beschränkt, wie wir es sonst häufig aus antisemitischen Aeußerungen gewöhnt sind, sondern das Positive stark hervorkehrt, nämlich die Verpflichtung der Juden, für ihr eigenes Volkstum zu leben und ihrem eigenen Blut und Wesen treu zu sein. Er hat Verständnis dafür, daß das, was man die ״zersetzende“ Wirkung des Judentums nannte, nicht eine Folge des Judentums ist, sondern eine Folge der Auflösung des Judentums infolge der durch die Assimilation entstandenen inneren Haltlosigkeit. Inwieweit freilich in der Praxis bei der auch von Czertnak vorgeschlagenen Aussonderung der Juden untragbare Härten entstellen, inwieweit ferner die Verheißungen bezüglieh der Anerkennung des eigenen Lebensrechtes des jüdischen Volkstums in Oesterreich wirklidi realisiert werden und von anderen Faktoren so begrenzt werden, daß aus dieser Lösung doch nur das Negative übrigbleibt, das ist eine andere Frage. Aber es wäre von unserer Seite unrichtig, Mißtrauen entgegenzubringen, wenn ein christlicher Poli:iker folgende Ausführungen macht: ״Das jüdische Volk, um dessen eigenen Bestand cs geht wie um den unseren, wird sicli entschließen müssen, sich als Volk unter die Völker cinzuordiien und alle Grenzen, die da gezogen werden müssen, zu achten. Das Bekenntnis der gesamten Judcnheit, vor allem der deutschen, zum jüdisehen Volk wird von uns nicht nur anerkannt, es wird von uns sogar begehrt. Wir werden das von uns völkisch verschiedene Jüdische Volk, das uns achtet, weder als Volk, noch als religiöse Gemeinschaft bekämpfen und werden die richtige Eingliederung des jüdischen Volksteiles in unseren Staat in gerechter Weise zu fördern bemüht sein. Wir müssen und wollen, wenn das Werk gelingen soll, zu dem Entschluß kommen, dem jüdischen Volk die Freiheit in seinen eigenen Belangen innerhalb der ihm von Rechts wegen gebührenden Grenzen zu gewähren, um die eigene Freiheit zu erobern.“ ln dem Aufsatz von Dr. Karbach, der als jüdische Antnilens wort in demselben Buch enthalten ist, wird zunächst eine gute!Zusammenstellung der verschiedenen Anschauungen nichtiüdischer Kreise über die Lösung der Jude ״frage gegeben. Karbach legt mit Recht den größten Nachdruck darauf, daß das Staats- Volk, wenn cs den bisher unbekannter Weg der Dissimilation •der Juden gehen will, der Mithilfe der Juden bedarf und auf diese Mithilfe nur dann rechnen kann, wenn die Judenheit nicht Grund hat zu befürchten, daß die Dissimilation nur ״das wichtigste Hilfsmittel einer Entrechtung ist, die zu ihrer Katastrophe führt". Dr. Karbach konUudiert folgendermaßen: Der Vortrag dürfte wohl dem Gedankengang entsprochen haben, den Dr. Czermak vor kurzem sich in einem iesenswerten Aufsatz geäußert hat. (,.Ordnung in der Judenfrage“, vierte Sonderschrift der ״Berichte zur Kultur- und Zeitgeschichte“, Iterausgegcben von Nikolaus Hovorlsa, Wien, Bei!:hold-Vcrlag.) Das lieft enthält außer der ausführlichen Abhandlung von Czermak noch eine Acußcrung von Dr. Oskar Karbnch, sowie eine Reihe von Dokumenten, in denen Aeußerimpen zur luden frage aus der letzten Zeit zu- ״Wer sohin eine Reform der Judeafrage im Sinne der Dissimilation vorschlägt, sieht eine doppelte Aufgabe klar vor sich: den Willen des Staatsvolkes auf einen Kurs der Förderung positiv-jüdischer Bestrebungen eindeutig i'esfzulegen und gleichzeitig dem jüdischen Element das zu deren Erfolg unbedingt nötige — erhöhte — Sichcrhcitsgcfühl zu geben, daß das Endziel dieser Reform seine dauernde, gefestigte, gleichberechtigte Einordnung in den Staat und nicht den’Beginn seiner Vernichtung bedeutet.“ sannmengtwtelit als ein F reut sch e n Vo 1 k nauer Kenner e und weiß wohl Juden und den judenfraL'e ver s\ erden. C/ernmk erklärt sich in dieser Schrift d ti e s Wied e r e r w a chens des jüdi- >.tüiiis. Er erweist sieti als ein ziemlich gecs Problems sowie der cinschlägigeri Literatur zu unterscheiden zwischen den volksbcwußten anderen, die um jeden Preis die Existenz einer ,ciileiern wollen. Dem Zionismus erkennt er nur die liedcuuint schreibt er dann Ed׳.״.׳ ״Da w haben, daß bleiben wir haften, gef; ir nun die unumstößlich feste Ueberzcugung ein Großteil des Judentums immer verstreut i, glauben wir, daß zur Sicherung einer dauerhriosen und wirklidi brauchbaren Staatsbürgerliehen Fituirdmuig der imibchcn Mitbürger ein besonderes Afincierheitcnrcdit geschaffen werden muß, das der spezifisehen Situation der Juden gerecht wird und das insbesoneiere die wirtschaftliche und soziale Eingliederung der Juden in das (instvnlk so regelt, daß möglichst wenig Anlaß und Gelegenheit zu Haßkonflikten übrig bleibt.“ Bezüglich der D u r c h f i't Fi r u n g der großen Neuorganisierung sagt Czermak: ״Es erscheint uns von größter Bedeutung, daß die Jüdl sehen Volksgruppen und Ihre pflichtbewußten Führer an der Reformbewegung, die für ihr eigenes Volk das radikale Beispiel des Dritten Reiches in der Behandlung der Judenfrage vor Augen. Der jüdische Einfluß auf Kino, Theater und Presse ist im Verhältnis zur jüdischen Bevöikc• rungszahl übermäßig. In religiöser Beziehung wäre im besonderen di׳ Stellung der getauften Juden zu uns zu besprechen, Das Judenproblem steht rassisch deshalb einzig da, weil diese Volk auserwählt war, den Heiland vorzubereiten und ih den Weg zu ebnen. Diesen Beruf hat es nur zum Teil erfüllt) Darum ist sein inneres Wesen verzerrt worden, eine Folge!20 de Wirkung der Strafe, daß es von seinem Wurzelboden entfern wurde. Die 2000 Jahre Verbannung haben auch psychis auf sein Wesen eingewirkt. Wenn ein Jude zur katholische Kirche mit ganzem Herzen Übertritt, hat er zwar den stärk׳ ston Grund, der ihn von uns trennt, beseitigt, aber die Nach] w i r k u n g en seines Judentums werden durc die Taufe nicht aufgehoben. Dazu braucht es Zei| und innere Arbeit, so daß er wohl zu uns gehört, aber n i ch so, wie andere Volksgenossen.“ Es wird berichtet, daß der Kardinal-Erzbischof Dr. Innitzel diesem Vortrag beigewohnt und der Tagung den kirchliche( Segen erteilt hat. Die Rede von Prof. Schmidt muß gleichzeitig als die Ar kündigung einer Krise des Tauf j 11 d e n 111 m s auch für des katholischen Bezirk betrachtet werden. In Deutschland wurdi bekanntlich durch die Nichfarier-Gesctzgebung der Typus de] ,.nichtarischen Christen״ geschaffen, der allen nachteiligen Bef Stimmungen ebenso unterliegt wie der Jude, in seinem Bewußt sein aber begreiflicherweise, besonders wenn cs sich um zw!:•I oder dritte Generation handelt, nicht mehr positiv Jüdische[ haben kann. Die katholische Kirche stand bisher auf dem Staue punkt völliger Gleichstellung aller Christen. Aus den Worte] Schmidts ist zu entnehmen, daß aucl» liier in Zukunft die natic naic Unterscheidung Platz greifen soll. Bei all dem ist daran zu erinnern, daß Oesterreic durch den Friedensvertraggeb 1111 den ist, die Oleici Berechtigung aller seiner Bürger unabhängig von Religio! Nationalität und Rasse aufrechtzuerhalten. Die österreichische] Juden genießen .,Minderheitsrechte", d. 11. ihre Gleichberechtj gung ist international verbürgt. Wir verhehlen uns aber nichj daß es in der heutigen Lage nicht in erster Linie auf f 0 r| melle Gesichtspunkte ankommt. Oesterreich ist im Umbau. Das Ende dieses Prozesses, d; Ergebnis des Kampfes der miteinander ringenden Mächte k. T heute noch gar nicht abgesehen werden. Sicher aber ist, d1| aus der Neugestaltung der Dinge auch das österreichische Ji dentum in einer veränderten Form hervorgehen wird. Es darf nach unserer Ansicht aller Anstrengungen n nj des Einsatzes der besten Kräfte des österrcil c h i s c h c n Judentums, um zu gewährleisten, daß bei d!j Neugestaltung der jüdischen Angelegenheiten die Jud s e I b s t ein entscheidendes Wort 7. 11 sprech haben und aus der Krise mit einem geläuterten und gestärkt(] Judentum hervorgehen können. Das neue Schriftlcitergeseiz Der Vortrag Czermaks hat erhebliches Aufsehen erregt, auch die Wiener ,.Neue Freie Presse“ polemisiert ausführlich gegen seine Ausführungen. Inzwischen ist eine neue katholische Acußcrung in Oesterreich zur Judenfrage erfolgt. Der Universitätsprofessor Pater Dr. Wilhelm Schmidt hat bei der in Wien ahgehaitenen Führertagurig der ״Katholischen Aktion“ — im Anschluß an eine Entschließung der Führertagung der Vaterländischen Front in Linz — zur Judcnfrage folgendes ausgeführt: Die Einreise von Nichtariern ״Ich bin von der Arbeitsgemeinschaft ״Volk“ beauftragt worden, zu sagen, daß wir in Oesterreich um die Regelung der Judenfrage nicht herum komme 11 werden, da, wenn man daran vorbeigeht, die Gefahr besteht, daß sie später in gewaltsamer Weise gelöst werde, die weder dem österreichischen noch dem jüdischen Volke günstig ist. Deshalb wurde die Initiative des Ministers Dr. Czermak begrüßt, der in seinem Buche darauf hinwies, es müsse auch auf der anderen Seite die Erkenntnis wachsen, daß Zustände, wie sie bisher herrschen, nicht biciben können. Die Vor m acht der Juden in allen Kuiturgebieten kann nicht länger angehen. Das übermäßige Eindringen der Juden in den Lehr-, Arzt- und Advokatenberuf kann nicht ertragen werden, weil unsere jungen Leute Brot brauchen. Die österreichische Jugend, selbst arbeitslos und oft willens, einen eigenen Ffausstand zu gründen, findet viele Berufe in unverhältnismäßig hohem Maße vo-11 Juden besetzt und sieht Le heute dürfte tignng 60. G< 400 Sei die, m sehicks Im Rahmen einer Vortragsreihe des 7eitun gswissenschai liehen Vereins sprach im Institut Für Zcitungskünde der G schäftsfiUirer der Reichskulturkammcr und Sachbearbeiter d Schriftlcitcrgcsctzcs, Ministerialrat Dr. Schmidt-Leoni hardt über das Thema ״Das neue Scliriftleitcrgcsefz“. Narj dem Bericht des ״Völkischen Beobachters“ vom 14. Dezcirl her wies er 11. a. darauf tiin, daR an dem Aricrpara] g r a p h e n unbedingt festgehalten würde und da) man die strikte Durchführung dieser Bestimmung streng übet] wachen werde. Es von d einen lesen, same 1 aufbau Abteili denken in der lerisch T ragö< heit gebot, voll m die B wieder zum n zwisch Mystik schlief sprucli eine r H zuerst waren — unt die Ai gion, lieh; beider und a Er st׳ den ״ ״Lebe!ebene Wenn w o h hatte, zum liehen der E des ( wahrt gilt c führe! L darge den f e s“. von l Die ״Vossische Zeitung“ vom 13. 12. ■berichtet: ״f)a| ,Prager Tagblatt‘ bringt in der Nummer vom Dienstag, der 5. Dezember, folgende Meldung: ,Einreise-Beschränkung Nichtarier? — Laut der Jüdischen Tcicgraphcn-Agentur Minister Frick im Gespräch mit einem Journalisten erk! ־ daß in nächster Zeit in Deutschland ein’neues Ocsetz übe den Aufenthalt von Ausländern erlassen weiden wird. It Einreise nacli Deutschland werden vor allem die Ausländ! deutscher und nordischer Rasse Bewilligung erhalten. Peij sonen, die nicht rein arischer Abstammung sind, werden in außerordentlichen Fällen die Einreisebewilligung nac| Deutsch!and erhalten, doch wird der Aufenthalt von derartig( Ausländern auf deutschem Gebiet kurz befristet sein.‘ Hicrzj teilt WTB. mit: Die ganze Meldung ist erlogen. Wahr ist daß Ausländer, einerlei, welcher Rassenzul gehör!gkeit, jederzeit nach Deutschland ein] reisen können, sofern sie einen gültigen Hei matpaß besitzen. Im übrigen werden im Verkehr zw! sehen Deutschland und solchen Ländern, mit denen no:l Sichtvermerkzwang besteht, Sichtvermerke zur Einreise riaci Deutschland, dem Zwecke des Siditvermeikzwanges ent( sprechend, nur solchen Reisenden — und zwar ohne Rück sicht auf die Rassezugehörigkeit — versagt, deren Auf] enthalt in Deutschland im Einzelfall unerwünscht ist,“ zum schic! unive Welt! Ausb erfolf pol iti tat al der bahn im J ״Sch; einig Rech teiiut der will ׳ posit sich relig nicht Sch« so 1 Staai ohne Pfief sehe ihm Sehr JOACHIM PRINZ JIÄ־Ä!Äj L i ILIUST R IE R T E BESINNUNG / RÜCKBLICK ׳ ZUKUNFT JÜDISCHE GESCHICH LEINENBAND IM 4.50 GUT KARTONIERT RM 3 20 IT 32 BILDERN K 80 INENBAND RM ERICH REISS VERLAGSBUCHHANDLUNG BERLIN W 15 SRANDUS’SCHE VERLAGSBUCHHANDLUNG BERLIN W 50 Durch jede g u t « Buchhandlung ״Zi Jude P11 i Pai wirk wäh ln d ders wird alte die beid lieh stad Plat emg u nt noz; aus die Sch׳ zwe Eug tum ren