Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXXVIII (1933)
- Issue
- Heft 100 (15.12.1933)
- Date
- 1933-12-15
- Page
- Seite 965 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Nr. 100, 15. XU 1933 jodische Rundschau Seite 955 h :h d• >ft ht hn dt. Cf iel liS er. iic :ht fei 1Ö ladi der Demonslralion in Iel-Awiw Aussprache im Siadtrai Tel-Awiw, 11. Dezember. (J.T.A.) Die Zwischenfälle, ic sich nach der revisionistischen Kundgebung in Tel-Awiw n 9. Dezember ereignet hatten, bildeten, wie wir bereits bechteten, den Gegenstand einer erregten Aussprache im iemeinderat von Tel-Awiw. Die Sitzung stand im eichen schwerster Vorwürfe, die vom Arbeiterflüge! gegen ie Rechte erhoben wurden. Bürgermeister Di zeug off fand ,orte schärfster Verurteilung fiir die Geschehnisse, für die jeh die starke Erregung der Bevölkerung infolge der behörd- :hen Maßnahmen der letzten Zeit keine Entschuldigung sein önne. Bürgermeister Di/.engoff deutete bei dieser Gelegeneit an, daß die Möglichkeit einer Milderung des Systems der azzien auf illegal Eingewamlcrtc bestehe. Er habe mit einußrcichcn Persönlichkeiten Unterredungen gehabt, in denen im Ausdruck gekommen sei, daß in bezug auf die ״Touristengdert“ eine Wendung zum Besseren bevorstehe. Als besoners schändlich bczeichnetc es Dizengoff, daß Kinder als Aneher mißbraucht werden. In schärfster Weise griff das Mit- 1iied der Arbciterfrakfion Rosa Cohen den ßrifh Trumeldor an, durch dessen Verhalten die Zwichenfälleprovoziertworden seien. Es folgte eine eftige Debatte, in der die Frage des Verhaltens der olizc-i bei den Demonstrationen erörtert und ihre Pflich- •n in solchen Fällen dargelegt wurden. Die Verwundeten Bei den Unruhen am letzten Sonnabend wurden fünf jüdi- :he Polizisten sowie vier englische Polizisten verwundet,;pektor üoffer wurde mit Verletzungen ain Kopf und am itcrleib und mit einem Bruch des Schulterblattes ins Hospital!!geliefert. Von den verwundeten Zivilpersonen wurden drei n Hospital zurückbehalten, vier konnten in häusliche Pflege bergeben werden. , Acht Personen wurden verhaftet, und zwar ein Aut- Iied des Brüh Trumpeldor, drei Yemeniten und vier Personen us der Menge, die sich um den Zug der Jungrevisioiiisten!gesammelt hatte. Einer der Verhafteten ־wurde, als er sich Berichterstatter der Tageszeitung ״Haarez“ auswies, wieder!gelassen. In Maueranschliigcn gibt die Polizei von Tel-Awiw uJ Verbot jeglicher Ansa m m Dt n g in den Straßen ckannt. Nach einem späteren Polizeibericht (lt. 1״ imes'1 vom Dezember) wurden 20 Personen verhaftet. Brod«tsky über die Vorfälle ...ndon, 12. Dezember. (J.T.A.) Auf dem 5. Jahresankett der Gesellschaft der jüdischen Spitalärzte zu London, cm der englische Landwirtschaftsministcr Walter Elliot als brengnst beiwohnte, hielt der politische Dezernent der Exeler Jewish Agency, Professor Selig Brodctsk.v, eine Rede, . er im Zusammenhang mit den jüngsten Vorfällen in el-Awivv die Notwendigkeit betonte, die freundschaftlichen efiihic Englands für das jüdische Aufbauwerk in Palästina erhalten. ״Ich bin überzeugt, erklärte Prof• Brodetskv, daß wir, die ir so wenig Freunde in der Welt haben, bestrebt sein müssen, ns jeden'Freund 7. u e r 11 a 11 e n. Dies ist ein Gebot nicht ur politischer Klugheit, sondern auch der Dankbarkeit; jeder ersuch, diese Freundschaft zu durchkreuzen, muß mit allerefstem Bedauern aulgenommen ־werden. Von den letzten Ergnissen in Tel-Awiw wünschen wir alle, sie wären nicht vorcfallen und mögen bald vergessen sein. Aber es ist zu becnken, daß wir Tausende von Jahren lang umhergewandert 11d und daß uns im Laufe dieser Tausende von Jahren niemals e Möglichkeit, uns dauernd niederzulassen, gegeben wurde; cts waren wir eine hilflose Minderheit, den Launen einer richtigen Mehrheit preisgegeben. Dann katn der Augenblick er Balfour-Deklaration und wir glaubten, nunmehr ä die Wanderschaft zu Ende, auch das jüdische Volk habe un ein Land bekommen, in das Juden kraft eigenen Rechts nd nicht bloß geduldet einwandern könnten. Wenn es möglich t, daß in einer Zeit, in der so viele von uns ohne Hoffnung und Zukunftsaussicht sind, in Palästina Dinge geschehen, wie Jagd auf Juden zum Zweck der Paßkontrolle, dann werden wir an Zustände in Rußland erinnert, wo das Schicksal des Juden vom Besitz eines Passes abhängig war. ״Jedermann“, erklärt Professor Brodetskv, ״wird die alberne und kopflose Handlungsweise dieser jungen Menschen in Tel- Awiw verurteilen und doch werden alle hier Verständnis für sie aufbringen und ihnen verzeihen und versuchen, die früher von niemandem fiir möglich gehaltenen Gründe dafür, daß es zu solchen Vorfällen kommen konnte, zu beseitigen. Minister Elliot fordert Vertrauen Nach der Ansprache Professor Brodetskvs gab Landwirtschaftsminister Walter Elliot folgende Erklärung ab: ״Ich stimme Professor Brodetsky darin zu, daß er auf die Notwendigkeit hinweist, die Freundschaft Englands in bezug auf Palästina und das Jüdische Nationalheirn zu erhalten. Wenn Sie dies anstreben, so halten sie im Auge, daß dies nicht so sehr durch Statistik und Argumente geschellen kann, wie durch Würdigung der Männer, die mit dieser Aufgabe betraut sind. Der Minister für die Kolonien und der High Commissioner für Palästina haben eine außerordentlich schwierige Aufgabe. Verständnis dafür tut not. Diese Männer haben den glühenden Wunsch, ihr Bestes zu tun. Sie sind ehrlich bemüht, die Schivierigkeiten zu verstehen und Sie ihrerseits müssen Ihr Möglichstes tun, um die ihrigen zu verstehen.“ Erklärung der Jewish Agency Jerusalem, 12. Dezember. (J.T.A.) Zu den Vorfällen in Tel-Awiw hat der Leiter des politischen Amtes der Palästina- Exekutive, Mosche Shertok, folgende Erklärung abgegeben: ״Die Exekutive der Jewish Agency beklagt aufs tiefste die Vorfälle, die sich am letzten Sonnabend in Tel Awiw ereignet haben. Die durch die Maßnahmen gegen jüdische Touristen verursachte Mißstimmung rechtfertigt nicht Ciewaitanwendung gegen Polizei, die in Ausübung ihres Dienstes handelt. Doch hätte diese Mißstimmung nicht zu einem offenen Ausbruch geführt, wenn nicht nach der revisionistischen Versammlung eine Demonstration veranstaltet worden wäre, die unvermeidlich zu einem Zusammenstoß mit der Polizei führen mußte. Einzelne an der Kundgebung nicht beteiligte Personen wurden in diesen Zusammenstoß mit hineingcrissen. Dieser beschämende Vorfall war nur in der durch die Touristenjagd geschaffenen besonderen Atmosphäre möglieh und steht im Gegensatz zu der Wertschätzung, die die jüdische Gemeinschaft der hohen Bedeutung der der Polizei übertragenen Funktionen entgegenbringt. Die PalHstina-Polizei ist das Bollwerk der Sicherheit des Landes. Sie muß oft zur Erfüllung unpopulärer P(lichten herallgezogen werden, wenn es gilt, die Respektierung von Gesetz und Ordnung zu erzwingen; jeder Versuch, an ein- /.einen Polizisten Rache zu üben, ist einer zivil i s i e r t e n Gemeinschaft unwürdig und muß, wie die letzten Vorfälle, von allen verantwortlichen Stellen aufs schärfste verurteilt werden.“ Der Inhalt dieser Erklärung־ wurde von Shertok und dem Vorsitzenden dös Waad Lcumi Ben Zwi dem Leiter der Palästina-Polizei, Generalinspektor Spicer, übermittelt. Vor dem Untersuchungsrichter Jaffa, 13. Dezember. (J.T.A.) Dem Untersuchungsrichter ßodilly wurden 17 junge Leute, zum größten Teil Mitglieder des revisionistischen Jugendbundes ״Brith Trumpeidor“ vorgeführt, um sieh wegen ihrer Teilnahme a!1 den Demonstrationen in Tel-Awiw zu verantworten. Die Beschukligütig lautete auf Teilnahme an einem gesetzwidrigen Umzug. Alle’ Beschuldigten wurden vorläufig gegen Sicherstellung auf freiem Fuß belassen. Die Verhandlung wurde auf den 27. Dezember vertagt. Touristen! agd Von unserem palästinensischen Korrespondenten. Die nachfolgende Schilderung unseres Korrespondenten t noch vor der blutigen Tcl-Awiwer Demonstration vom irigen Sonnabend geschrieben. Red. gl. Tel-Awiw, 6. Dez. 1933. Irr der palästinensischen Oeffentlichkeit ist ein neuer ,rminus auf getaucht: Touristenjagd. Man kürzt ihn meistens;hon ab und sagt einfach ״Jagd“, und jeder weiß, was man!eint. Seit der Erklärung des Oberkotmuissärs, daß Leute, ie auf Touristenvisum ins Land gekommen und länger gelieben sind, als sic Erlaubnis besitzen, aufs schärfste gelaßregelt, so weit wie möglich deportiert werden sollen, hat ch ein Zustand eiitxvickelt, wie man ihn im Lande noch nie ckannt hat. Auch früher haben die sogenannten ״Illegalen ouristen“, d. h. solche, die nicht vor Ablauf der ztigeslantuen drei Monate um die Legalisierung ihres Aufenthalts!!gekommen sind, manche Schwierigkeiten gehabt, aber jetzt tirder» die Dinge überaus heikel. Die Regierung blieb nicht ur bei der Drohung, sondern begründete eine besondere olizd-Abtcilung, die sich mit der Auffindung der ״Illegalen“ Hassen sollte, und diese begann ein regelrechtes Kesseleiben. Es wurden Stichproben gemacht, ahnungslose Passan- ׳n Von GeheimpolizisteiT angehalten, Ausweise von ihnen?Hangt, ln der Regel trägt ja nicht jeder seinen PafHn der rusttasche herum und es ergaben sich ärgerliche Zeitverste, man mußte unter Begleitung des Beamten nach Hause ehen, sich ausweisen, wurde womöglich noch auf die Polii geschleppt. Diejenigen, auf die diese Maßnahmen, zu- (,schnitten sind, fühlen sich natürlich ratlos, sind in all ihren bsichten gestört und in ihrer Bewegungsfreiheit gehindert. Die Regierung arbeitet nicht nur mit Beamten, sondern?rsuclit auch die Zivilbevölkerung für ihre Zwecke heran-!ziehen und begünstigt daher das Denunziantentum, e vergütet Angaben über den Aufenthalt illegaler Touristen ן freilich mit lächerlich geringen Summen — und bat auch jt dieser Methode unter den ganz armen Schichten Erfolge, ie öffentliche Meinung hat sich gegen diese Prozedur empört und gibt ihrer Stimmung kräftigen Ausdruck. Wo man einen Denunzianten erwischen kann, gibt man ihm eine gehörige T rächt Prügel; es sind schon mehrfach Leute, die mit diesem anrüchigen Gewerbe ein bißchen Geld verdienen woliten, in Krankenhäuser eiiigclicfert worden. Auch vor einer Prügelei mit Schutzleuten scheut man nicht zurück. Der Zustand ist eben in jeder Hinsicht unhaltbar. Auch die Araber zeigen sich in ihrer Presse keinesvvegs erbaut über die Wege der Regierung. Denn schließlich haben auch sie ihren Teil an einer illegalen Einwanderung, die in diesem Falle nicht vorn Mittclrnecr, sondern von Chauran durch Transjordanien kommt. Diese ״Jagcluntcrnchmungen‘‘ zeigen in krasser Weise, daß der Weg, den die Regierung gegenwärtig zur Regelung der Immigration cingeschlagen hat, ungangbar ist. Es würde noch verständlich sein, wenn sie zur Bekräftigung ihrer Absichten ein Exempe! statuieren wollte. Aber Tag für Tag Leute aufzuspüren, Passanten aufzuhalten, zum Denuiizieren ermutigen, daraus kann nichts Vernünftiges erwachsen. Es ist das wahrlich keine einleuchtende■ staatsbürgerliche EnJehung und es ist kein Wunder, daß das Publikum sich mit aller Macht dagegen aufleluit und mit Helfershelfern dieser Jagden kurzen Prozeß macht. Sicher hat der Oberkommissär recht, wenn er eine Regelung der Verhältnisse herbeiführen will. Schließlich muß dein Zustand der Illegalität ein Ende gemacht werden. Aber so, wie die Sache angepackt wird, verschlimmern sich die Zustände nur und führet! zu allgemeiner Unruhe. Die Frage der im Lande befindlichen illegalen Touristen w'ird aut dem Wege von Verhandlungen zwischen der Jewish Agency und dem Oberkommissariat gelöst werden können. Ein anderer Weg ist ungangbar. Und sie muß schnell gelöst werden, damit die heute unleidlichen Zustände und die dadurch überall entstehenden Reibungen und Unsicherheiten beseitigt werden. Der Leiter der politischen Abteilung der Palästina-Exckutive, Mosche Shertok, hatte mit High Commissioner Sir Arthur Wauchone eine längere Unterredung!. Lieber den Inhalt der Unterredung wurde nichts bekanntgegeben. Da ־wedle mich der Engel, der mii mir redete, wieder auf wie jemanden, der aus seinem Schlaf aufgewedt wird und fragte midi: ״Was siehst du?" Ich antwortete: ״Ich sehe da einen Leuchter, ganz von Gold; oben darauf ist ein Oelbehälter und sieben Lampen sind an ihm sowie sieben Gieferohre für die Lampen, die sich oben auf ihm befinden, Und neben ihm stehen zwei Oelbäume, einer zur Rechten des Oelbehalters und einer zu seiner Linken." Darauf hob ich an und sprach zu dem Engel, der mit mir redete, folgendermaßen: ״Was hat dies zu bedeuten, Herr?״ Da antwortete der Engel, der mit mir redete und sprach zu mir: ״Weiht du wirklich nicht, was dies bedeutet?״ Ich antwortete: ״Nein, Herr!" Da hob er an und sprach zu mir also: ״Das ist das Wort des Herrn an Serubabel; es lautet: Nicht durch Macht, noch durch Gewalt, sondern allein durch, meinen Geist! - spricht der Herr der Heerscharen" Sitcharja 4, 1—6 (Axis der Hoftaro für Sonnabend, den 16. Dezember.) Zertifikate für Jugendliche Das Palästina-Amt teilt soeben rnit: Die Mandatsreßierung hat der Jewish Agency für das nächste halbe Jahr 350 Zertifikate zur Verfügung gestellt, die für Jugendliche aus Deutschland im Alter von 15—18 Jahren Verwendung finden sollen. Die ersten 65 Zertifikate, welche fiir die nach En Chnrod fahrende Gruppe bestimmt sind, gingen bereits an das Palästina-Amt Berlin ab. Die Bemühungen der ,.Jüdischen Jugcndhillc“ und des Palästina-Amtes, junge jüdische Menschen in Palästina ausbilden zu lassen, haben somit erfreulicherweise die Fürderung der Mandatsrcgierung erfahren. (Siehe auch den Artikel auf Seile 959.) Der Arbeitermangel in Palästina Die Londoner Zeitschrift ״The Near East and India“ vom 7. Dez. veröffentlicht ein ausführliches Schreiben des Direktors der Kaliwerke am Toten Meer (Palcstine i’otasb Ltd.), lüg. Novoni c jskv, worin dargelegt wird, wie verhängnisvoll sich der in Palästina herrschende Arbeitermang ci auf die dortige Industrie auswirkt. Seit Januar 1933, so heißt cs in dem Brief, können gelernte oder halbgelernte Arbeiter in Palästina nur mit großer Mühe gefunden werden, nach wiederholter Anforderung bei den Arbeitsämtern und sogar bei Insertion in den Zeitungen. Aus diesem Grunde mußte die geplante Erweiterung der Kaliwerke auf geschoben werden. Ende August wurde die Situation noch schlimmer, und Ende September war sie geradezu kritisch. Um diese Zeit konnte man nicht nur für Bauarbeit keine Arbeiter finden, sondern die Gesellschaft machte die Erfahrung, daß eine ganze Anzahl von Arbeitern die Arbeit verließ, weil sie höher bezahlte Stellungen in den Städten finden konnten. Die Gesellschaft steht als״ vor der Frage, entweder ihre Löhne um 5(!״/ ,.״ erhöhen oder aber Teile ihrer Werke aus ArbeiUwmangel still/״!egen. Man könnte meine.!!, daß dem so!.?esefiilderteti Bedürfnis ahgeholfe^ werden konnte, wenn di״ Regier,mg die erforderliche heite'r-Knapplieit'^besteht"umV 'kej110l\״rl)lieR*״ A'rbi'iten ese^ve im Lande ist, wird sieh die läge nicht br-erm. De״״ immer Kleine Nachrichten Wie amtlich mitgetcilt wird, beträgt der Ueber schuß der Einnahmen der Palästina-Regierung über die Ausgaben in den sechs Monaten von April bis Oktober 1933 660 445 Pfund. In den ersten sechs Monaten des Verwaltungsjahrcs hatte sich ein liebe-schuß von 593 000 Pfund gegenüber einem solchen von 247 000 Pfund in derselben Periode des Vorjahres ergeben. Die Ausgaben in den ersten sechs Monaten des Venvaltungsjahrcs haben gegenüber dem Vorjahre um Uber 85 000 Pfund zugenommen. Der Präsident der polnischen Republik, Professor Ignacy Moseicki, empfing den Präsidenten der Jewish Agency und der Zionistischen Weltorganisation, 1 ).־׳. Nabu in S 0 k o I o w, in längerer Audienz. Jerusalem, 8. Dezember. (J. T. A.) Die Palästina- Regierung hat das 11 n t e r r i c 111 s b u d g e t des Waad l.eumi — bekanntlich hat der Waad Lcumi die Verwaltting des hebräischen Schulwesens von der Jewish Agency übernommen — in Höhe von 87 (DO Pfund, in das der Staats- Zuschuß von 25 IKK) Pfund eitigeschlosscn ist, gebilligt. Auf Veranlassung der Regierung nimmt der Waad l.eumi eine Anleihe auf, um den Lehrern ein aus dein verflossenen Schuljahr noch fälliges Gehalt für drei Monate auszahlen zu können. Bei den in Ost- und Wcstgali/ien vorgenommenen Ge« meindewalilcn haben die antisemitischen Par« teien eine schwere Niederlage erlitten. Die Regierungspartei konnte sich die überwiegende Mehrheit der Mandate sichern. Unter den Gewählten befinden sich auch 131 jüdische Oemcindevertretcr. In Krakau wurden 40 Stadlräte der Regierungspartei und 13 jüdische Stadtriile gewählt. Jefzteinen PERSER TEPPICH sinefdie Preise, SCHIRAS MOSSUl BOCHARA NERIS ca80,13045. ki?5*13049.. ca80«1505Q. co90x180Qg_ Unser Logen ECHTER PERSER-TEPPICHE oller ך Provenienzen enrheir SLucke von seltener Schönheit1 Verkauf nur Berlin C 2, .. HUMtÜ, besonders b ו I I 1 ai