Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXXVIII (1933)
- Issue
- Heft 94 (24.11.1933)
- Date
- 1933-11-24
- Page
- Seite 852 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 90% known words query
- IRI
…/2651273-2653725-2653817--24425-2687374- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
- Hanau 1× ep/1047937
OCR text
Seite 850 ןODI SCHE RUNDSCHAU Nr. 94, 24. XL 1933 Jüdischer Sport Legalisierung des jüdischen Sports Im Verfolg der Verhandlungen, die vom Präsidium des JOeutschen Makkabi - Kreises mit dem Herrn Reirhssport l'iilirer geführt worden, sind, ist folgendes Schreiben eingegangen: Der Reichssportliihrer. Berlin NW 40, den 17. Nov. 1933. Königsplatz 6 An den Deutschen Makkabikreis E.V. Berlin W 1.1. Aleinekestr. 10. Auf die Eingabe vom 2. und 20. Oktober 1933 helr, Sporlbelätigung jüdischer Vereine. Gegen sportliche Betätigung selbständiger jüdi* scher Vereine, gegen die keine polizeilichen Bedenken bestehen, bube ich nichts einzuwenden, leb bin auch damit einverstanden, daß sieh diese Yereine zu Verbänden zusammen schließen. Bezüglich etwaiger Vergünstigungen würden für jüdische Vereine sinngemäß die gleichen Vorschriften gelten, wie für sonstige Sportvereine und Verbände, die dem Reiehssportfülirerring nicht angeschlossen sind. Der ISeichssportführcr. gez. von Tschammer. * Dieser Brief des Herrn Reichssportfulirers, der, wie wir hören, auch dem Sportbund im R. j. F. zugegangen ist, stellt einen verheißungsvollen Auftakt für die Neureglung der Stellung des jüdischen Sportes in Deutschland dar. Die Tätigkeit der jüdischen Sportorganisationen ist durch ihn auf eine legale Basis gestellt worden, so dal) die Gewähr dafür besteht, daß sie ungehindert vor si-ch gehen kann. Leider sind in diesem Jahre־ insbesondere dadurch erhebliche Er• schwerungen an vielen Orten eingeireten, daß die Trainingsmöglichkeiten für die jüdischen Vereine verkleinert wurden, weil die öffentlichen Turnhallen und Sportplätze ihnen nicht zur Benutzung frei standen. An einigen Orten ist dies in den letzten Monaten bereits behoben worden, jedoch sind anderswo die jüdischen Sportvereine noch nicht in der Lage, die öffentlichen Trainingsmöglichkeiten in Anspruch zu nehmen. Wir hoffen, daß es im Wege weiterer Verhandlungen möglich sein wird, auch diese Fragen in einem Sinne zu klären, der dein Wunsche sowohl der öffentlichen Instanzen wie auch der jüdischen Sportorganisationen entspricht. 15 Jahre Bar Kochba - Dresden Einige fuBballln’g visierte junge Leute waren es, die sich im \'0\ ein her idlS /u-ammenfauden und den Dresdner Sportverein Bar K o e 11 h a gründeten. Kaum elf Mann zur Bildung einer EnItbailmaim-chaft waren am Anfang vor-!landen, doch bald wuchs die Mitgliedcr/ahl, ela nach BeendigutiL’ des Krieges auch viele jüdische Sportler in die Heimat zurück kehrte n. Jetzt konnte der Sportbetrieb in vollem l’mfang au fgenomineii werden. Zwei Fußballmannschaften wurden aufge-tcllt, und der Beitritt zum Verkam! Mitteldeutscher BalKnielviTeiite \ oll/ogeii, an dessen Verbandsspielen der junge Verein nun feilnahiu. Auch wurden Verbindungen mit anderen jüdischen Sportvereinen angeknüpft und mit diesen Wettkampfe au-getragen. Die Mitglieder/ahl hatte sich inzwischen ven ielfacht und es wurden verschiedene andere Abteilungen gegründet, 11. a. die Leichtaihletik-Abteihing, die nun das Rückgrat des Vereins bildete. Schöne Erfolge wurden erziel! Vor allem war es die Jugend, welche die biati-ueilten Farben von Erfolg zu Erfolg führte. Nach neunjährigem Bestehen sollte ein langgehegter Wunsch Erfüllung werden. Euler größten Schwierigkeiten wurden die finanziellen Mittel zum Bau eines eigenen Sportplatz es aufgebracht. Im November 1927 konnte er durch Rabbiner l)r. Wolf tu Anwesenheit einer großen Zahl Genieindeniifglieder eingeweilit werden. Ganz besonders unserem damaligen Vorstand Architekt Leop, Lustig und Henry Bauer ist es j\1 danken, daß dieses Werk vollendet wurde. Die Fortschritte in den Leistungen brachten viele schöne Erfolge. So erhielt die Jugend der Leicht,itliielik-Abteilung vom Gau Ostsachsen ein Llirendiplom. 1929 trat der "Verein dem D e 111 s c h c n M a k k a b i - K r e i s bei, was der Vereinsarbeit außerordentlich förderlich war. In diesem Jahr mußte der Sportbetrieb vorübergehend eingestellt werden. /Aber die Arbeit geht weiter, und vor allein der Makkabi Hazair entfaltet jetzt eine besonders rege Tätigkeit. Gründung einer Makkabi - Gruppe in Hagen In einer Versammlung des Jüdischen Jugendbimdes In Hagen i. W. sprach das Präsidiabnitglied des Deutschen Makkahi-Kreises, Fritz I.ewin.solm (Köln) über Aufgaben und Ziele der Makkabi •Bewegung. In seinem Referate zeigte der Redner die Entwicklung des jüdischen Sports in Deutsch- Land. In klarer Abgrenzung gegen die auch im Sport vorhandelten Ansätze zu einer neuen Form der Assimilation entwickelte er die Richtung der sich zum jüdischen Volkstum bekennenden und am Palästina-Auf hau niitarbeitenden Makkabi-Bcvvcgung. Nach kurzer Aussprache beschloß die von Kantor Abt geleitet« Versammlung die Gründung einer M a k k a b i - G r u p p e, die unverz iiglieh ihre Aufnahme in den Deutschen Makkabi-Kreis beantragen wird. WlntersportgrupfH' des Makkabi. Am 6. Dez., abends 8.30 Ulir, findet in der Meiriekestr. lü die (Iründungsver- Sammlung der Wintersportgruppe des Deutschen Makkabikreiscs statt. Alk Interessenten werden gebeten, sich pünktlieh einzufinden. Der Sport des Sonntags Fußball in Berlin Ini Rahmen der vom SpielausschuR Jüdischer Fußballvereine dtircligeführten R ti n d e n s p i e I e trafen in Berlin am Sonntag, dem 19. 31. 33 Bar Kochba Hakoah, V. E. S. und Berliner Sportgemeinschaft aufeinander. Das wichtigste Spiel wurde in Sciiönholz. von einer sehr jungen Mannschaft des B. K. gegen die la-Mannschaft der B. S. G. ausgetragen. Die Mannschaft des Bar Kochba Hakoah, die sich 4:2 geschlagen geben mußte, hielt sich gegen ihren starken Gegner sehr tapfer. R. S. G. und V. E. S. trennten sich 4:1, da der V. E. S. trotz: spielerischer Deberlegeiilicit sein Tor zu schwach besetzt hatte. Waldlaufmeisterschaften des Bar Kochba, Kassel Anläßlich seines 14jährigen Bestehens führte der Turn- und Sportverein Bar Kochba Kassel seinen Herbshvaldlauf durch. Dieser erfreute sich einer regen Beteiligung. 40 Läufer stellten sielt in den verschiedenen Klassen dem Starter. Die Strecke, die einige schwierige Steigungen atifwies, führte in den Hauptmassen über 3000 in, während die jüngeren Jahr- Ränge kürzere Strecken z.11 laufen hatten. Dank regelmäßigem Training zeigten sich alle Läufer den körperlichen Anforderiingen gewachsen, so daß auch die nach dem Lauf durch den 1. Vorsitzenden Dr. Lewin vorgenommene Untersuchung durchaus befriedigend ausfiei. Die beste Zeit lief der bekannte Langstreckler Frust Rosengarten mit 10,09 Min. Sie ist in Anbetracht des schwierigen Geländes als recht gut zu bezeichnen. Zweiter wurde, 40 m zurück, Heinz Wertheini, der eine wesentliehe Formverbesserung zeigte. Als Drifter folgte der erst 17jährige Bachrach, von dem man noch viel erwarten darf. — Abends trafen sich Mitglieder und Freunde des Vereins im Hotel Meyer zu einer schlichten Jubiläumsfeier, bei der auch die Sieger des Waldlaufs durch den 1. Vorsitzenden geehrt wurden. Bar Kochba, Mannheim spielt in Frankfurt a. M Die erste Mannschaft des B. K. Mannheim konnte in Frankfurt im Handball gegen den ״Schild“ nur ein Linentschieden erzielen. In einem ziemlich harten Spiel, das von Ullmann (Wiesbaden) gut geleitet wurde, standen sich zwei zuverlässige Verteidigungen gegenüber, die ihren Mannschaften jeweils •einen Punkt retten konnten, interessant ist der holte Sieg der dritten Mannschaft des B. K. Mannheim gegen die zweite von Offenbach (6:1). — Die erste Fußballmannschaft des Fratikf. Bar Kochba vermochte trotz Fehlens ihres Tor- Wächters und des Halbrechten gegen den J. I. B. Laitgenselbold sicher mit 6: 2 Toren zu gewinnen. Durch den Punktverbist, den der ״Schild“ Frankfurt gegen den Bar Kochba Mannheim erlitten hatte, ist der Bar Kochba Tabellenführer mit 9:0!hinkten geworden. An zweiter Stelle folgt ebenfalls eine Makkabi-.Wannsehaft, und zwar ״Jacosco“ Frankfurt, die überraschenderweise gegen den J. L B. Hanau giatt 5:2 gewonnen hat. Die Bar Kochba-Fufiballreserve blieb über die gleiche Mannschaft von Langenselbold mit 3: 0 siegreich. Die Rar Kochba-Fußballschüler befestigten ihre Spitzenstellung durch einen sicheren 3:0-Sieg über ״Philanthropin“. Hockeyrundcnspiele des Bar Kochba, Hamburg Die Rundenspiele wurden fortgesetzt und brachten folgende Ergebnisse: Eppendorf gegen Winterhude 10: 1, Rotherhaum ge<׳en Neustadt 0:1, Harvestehude gegen Preußen 4:4. Zu dem Spiel Eppendorf gegen Winterhude ist zu bemerken, daß Winterhude, die anfangs als Favoriten galten, ohne ihren plötzlich erkrankten Torwächter antreten mußten. Hieraus erklärt sich die hohe Torziffer für Eppendorf. Die übrigen Spiele verliefen, wie die Ergebnisse zeigen, durchaus ausgeglichen; das schönste und schnellste Spie! war das zwischen Harvestehude und Preußen. Man kann bereits nach den ersten beiden Spielen feststellen, daß die Leitung den richtigen Weg gefunden hat, um das Interesse der Mitglieder der Hockey- Abteilung waehzuhalten. Die Tabelle sieht nach der zweiten Runde wie folgt aus: Epnendorf 3:1 Punkte, Preußen 3:1 Punkte, Winterlinde 2:2 Punkte, Neustadt 2:2 Punkte, Harvestehude 1:3 Punkte, Rotherbaum 1:3 Punkte. Makkabiireffen in Düsseldorf Für die im letzten Fußballspiel erlittene 0:8-$chlapne nahm der Kölner Hakoah diesmal im Düsseldorfer Stadion am Makkabi Düsseldorf Revanche. Trotz mehreren Ersatzleuten war Köln stets überlegen. Auf dem glatten Boden konnten die körperlich überlegenen Düsseldorfer nicht so zur Geltung kommen wie die technisch besseren Kölner. Nach anfangs ausgeglichenem Spiel wurde in der 9. Minute ein Strafstoß zum ersten Tor verwandelt. Bis zur Halbzeit hielt die ieichte Ueberlegenheit der Kölner Makkabi-Leute an, was in zwei weiterer! Toren zum Ausdruck kam. Nach der Pause drängte Düssehlort sehr stark, und der Kölner Torwart hatte wiederholt Gelegenheit, sich atiszuzeichnen. Zwei überraschende Durchbrüche der Düsseldorfer führten zu zwei Erfolgen, da die Kölner Verteidigung zu weit aufriiekfe. Köln konnte als verdienter Sieger das Spielfeld verlassen. Auch im Handball konnte Köln ein weit besseres Ergebnis als beim eisten Spiel herausholen, wenn es auch noch zu keinem Siege langte. Die besser kombinierenden Düsseldorfer gingen durch 3 Tore in Führung, und es sah anfangs nach einem hohen Siege von Düsseldorf 011s. Allmählich kamen die erst ihr zweites Spiel liefernden Kölner etwas auf. Durch einen Drehschuß fiel ihr erstes Tor, und wenige Minuten später wurde eine Vorlage ihres Mittelstürmers verwandelt. Bis zur Halbzeit konnten die technisch überlegenen Düsseldorfer ihren Vorsprung auf 5:2 erhöhen. Als kurz nach Halbzeit Düsseldorf das sechste Tor erzielte, war das Schicksal der Kölner besiegelt. Das Sniel nahm zum Schluß unnötig harte Formen an, die von dem unsicher amtierenden Schiedsrichter nicht gerügt wurden. Ein Spieler mußte auf der Kölner Seite verletzt ausscheidcn. Gegen die sehr spielstarken Düsseldorfer zeigte sich die Kölner Mannschalt wesentlich verbessert. Die Stadt Antwerpen lud den Makkabi ein, eine Abordnung zur offiziellen Eröffnung des Scheldetnnnels zu entsenden. Der Makkabi folgte dieser Einladung und war durch eine Fahnendelegation bei der offiziellen Eröffnung durch den König und die königliche Familie vertreten. Der österreichische Rekordmann Blöd y, der auch an den Makkabikampfspieleri in Prag teilnahm und bemerkenswerte Erfolge errang, lief in Wien 1000 m in 2:35,6 Min. Vorschau aal die Berliner Fußballspiele am Sonntag, dem 26. November 1933 Sportplatz Sc hon holz: 12.30 Uhr: B. S.G. V gegen B.K.-Hakoah Alte Herren; 2.10 Uhr: B. S. G. Süd gegen V. E. S. ia. — Sportplatz, am Sc h ä f e r s e e: 10.40 Uhr: V. E.S. llb gegen B. S. G. II; 12.30 Uhr: V. IS. A. H. gegen B. K.-Hakoah Ile; 2,10 Uhr: V.E.S. Ib gegen B. K.-Hakoah Ic. — Sportplatz Grüne wald: 12.4 b Uhr: B.K.-Hak. Ila gegen B. S. G. III; 2.20 Uhr: B. K.-Hakoali Ia gegen B. S. G. Nord. — Am interessantesten dürfte das zweite Spie! auf dem Sportplatz Grimewald werden. Aber auch die Spiele in Schönholz und am Schäfersee versprechen erstklassigen spart. DeufsdierMaKKabiKrefs Die Tischtennis-Abteilung im Frankfurter Bar Kochba. Bar KoriiKis Tisch!ei!11!'־ K;1111p! mann m 1; 11׳ it •w ar bekanntlich in den letzten Jahren nicht nur die Isc.'H' dar jüdischen Sportvereine, sondern zählte;muh innerhalb des Deutschen TTchtennT-Bimtlvs 7.nr ersten Kia.w-. Wir erinnern an Alln1־t. Schimmel, der tin vergangenen Jahr u* der sta rk besetzten de!1t sehen Mt Dt er M־ha 1t Zweiter wurde und innerhalb 111• r I-äiidi-nn.imwhah Dm! N׳l!!;m1| bei den Welt meistersrhaften vertrab an den siidtleulsehen Meiner Norbert Hiencr. an Leo llojda, der als Xarliwuch "pieltu־ in der letzten Saison gleich einige Meisterehren einheimsen konnte, an Charlie Willner, Tb! Joskowitz, fakob Iliener, Nat!bildefehl, di-‘ alle in vielen Turnieren erfolgreich waren. Zwar ״»tflum du־ moLu־n der Ci ■nannten jetzt nicht mehr zur Ver* fiigung, denn sie haben Deutschland verlassen, trotzdem geht Bar Kochba Frankfurt gut g notei in die Saison, denn anbei־ dem selbstherangezogenen guten Spirleriiinierial werden einiget erstrangige Spieler, die; -seither für paritätische Vereine daruMeu, in der Bar Kowliba- Mannschaft -stehen. 1 lervorgeholxm seien Henry Sebwarzseliild und Ludwig Friedmann. Im vorigen Monat begann die T, T.-Abteilung das diesjährige Training, das von Anfang an einen sehr starken Besuch atifwies. Zahlreiche N'eua»meldungen liefen ein. Die Leitung dieser Abteilung hat Jakob Biener. /eil 23. an den sieh auch intcresderte Vereine zwecks Spielabsrhlnß Menden können. Am 29. Ok*!ober trafen sich B.tr Kochba Frankfurt mit seiner I. Mannschaft (Schwarzsehild. F tu■( I mann, Jakob Biener, Nora Schimmel) und einer aus der II. und III. kombinierte 11 Mannschaft (I Ialber-UH.lt, Deutsch. Wohlfarth. Adler) zu einem Khibkarnpf gegen die L und II. de> Mannheimer B.tr Kochba (Klingenliolz, Kluger. Xeumann, Xyiri. Zwiekler I n. H. Kciiinger, Ziehrer, l.owenbanm. Silberberg, <!old- Berg und Nathan». Die Franklinter gewannen überlegen mit L7 zu 3 Punkten. Die Frankfurter Spitzenspieler — Sebwarzseliild gegen Friedmann, Jakob Biener gegen Nora Schimmel —־ zeigten in Schaukämpfen den Taktgebern ihr Können. Fine knmbinierte Mannschaft des Frankfurter Bar Kochba ז rüg am 5. November einen Tischteimis-KhibkampF gegen die I. Mannschaft der Sportgruppe; des RjF. Wiesbaden aus. Das Spie! war eine durchaus «־inseitige Sache, wie das Resultat 15 zu 0 Spiele und 45 zu 0 Sätze für Bar Kvchba besagt. Bar Kochba» Frankfurt am Main. Am 2. Dezember, abends 8 l hr, veranstalte!, der Sportverein ״Bar Kochba*‘, Frankfurt, 1mhi!dich seines 20iahügen Bestehens eine Jubiläumsfeier in der Frankfurt-Loge, 7m der namhafte Künstler, wie Kammersänger Benno /.legier, Czcrnor-Kaufmann. Kuinnierehor unter Leitung des Herrn Dr. X. Khrcnri-ich. Fr!, Sofie Seligmaim. Frau J, Ilottmann ־u. 11״ ihre Mitwirkung zugesagt )iahen. Karten .־und im Vorveikuuf zu erhalten in (!•‘1־ Drogerie Schneemann. Schilleret!'. 2, Calr Falk, (Niki Rothschild, ('ale Fnämark und bei den Vcrcinsfunktionären. Köln. Am 1. November eröfmete die neugcgrümiete Tischtennis- A0זיזsLsiijt de, SC. ..Hakoah" Köln die diesjährige Saison mit einem Klubkanipf ihrer ersten .Maniisd 1;!!t gegen die des I'itig Pong Club 1929 Köln. Die Hakoah-Mannschatl siegle mit 7:2 Punkten. Generalversammlung des SC. Hakoah Köln. Die erste General- Versammlung des Hakoah fand am 16. November in dem überfüllten Vortrug-saal des Jugendheims statt. Alfred C'ahn erstattete den Rechenschaftsbericht, aus dem liorvorging. daß es dem Hakoali gehingen ist, innerhalb von fünf Woehen 160 neue Mitglieder zu gewiimen. lieber die .sportliehen Erfolge in der Soinmcrsnison berichtete Lcwiiisolm. Alle Starts des Hakoah gestalteten sich ztt großen Krfolgen, die trotz mangelnden Trainings und fehlenden Sportplatzes in Paris, Haag, Frankfurt, Darms!ad! und Düsseldorf erzielt wurden. Dem Vorstand wurde einstimmig Entlastung erteilt und Alfred Caim zum Leiter des Hakoah einstimniig gewählt. In die Kührting des rinbs wurden noch Carl ('ahn, I.ew insohn. Dr. II. ,Mars. Rirscnfeki und Trammer delegiert. Feber die verschiedenen Fachgebiete (Bozärksarbeit, Krziehungsrcssort, KKL.) referiert™ < . C'ahn, 'Marx und Kellner. Zum technisiIren Gesamtleiter des Hakoali wurde Kiiscnlcld gewählt, der den technischen und organisatorischen Aufbau in acht Abteilungen belanntgab. Zum Abschluß des Abends hielt Lcwinsohn ein Referat über ״Erziehung im Makkabi“, in dem er die Aufgaben des Makkabi innerhalb des jüdischen Volkes erläuterte. Mit einem Appell zu eitler verantwortungsbewußten Mitarbeit schloß .Alfred Cahti die Versammlung. Vortragsabend des Bar-Kochba Mannheim. Am 13. November sprach in der Lamev-Loge Dr. Hans Kricdeiilhal-Berlin über V,'e-cn und Sinn des jüdischen ■Sports, wie er im Deutschen Makkabikreis seinen Ausdruck findet. Jüdischer Sport ist eine Ausdrucksform jüdisehen NationaHebens, er bedeutet einen wesentlichen Bestandteil der Erziehung des jungen jüdischen Menschen zu dem Idealtyp, der am Aufbau Palästinas beute so tatkräftig arbeitet. Das Judentum in seiner Gesamtheit kehrt: heute zurück 7.a den Ouclien jüdischen Seins. —״ so wird heute nicht, eine ״Schule für Juden“, sondern eine jüdische 1 Schule gewünscht, so nicht ..Sport für Juden'־, sondern jüdische! Sport. Nur in einer solche!) Entschiedenheit kann die Verbunden hei t,r der Juden mit Deutschland in einer unabhängigen und ungetrübten1'1 Form bestehen. Die Makkabi-Bcivegung, 1897 erst entstanden, umJ" faßt heule in ihren Organisationen über 100 000 jüdische Mcnschcn.fr So wesentlich das Hervorhebeit des geistig-erzieherischen Wertes der 11 Makkabt-llewegiing ist, so konnte sie nur so fruchtbar sein und ז Wahre Leistungen henorbiingen. Die rein .sportlichen Erfolge der Makkabi überall dort, wo sie ia Wettbewerb mit anderen Völkern traten, sind bekannt. Auf der Olympiade in Berlin wird 1936 auch die erste offizielle Anerkennung der Makkabibewcgutig und Palästinas ' erfolgen. G. Steinschneider. * Bar Kochba, Nürnberg. Unsere Tischtennis-Abteilung, welche die Spitzenspieler der Nürnberg-Fürther Tischtennis-Gemeinde zu ilitcti Mitgliedern zählt, bcabsichtigt. in der Zeit vom 23. bis 27- Dezt-mber eine Turnimei.se anzutrctni, um Wettspiele mit erstklassigen Gegnern ausztitrageii. — Vereine, die gewillt sind, mit uns Wett- .spiele zu veranstalten, werden gebeten, sich unverzüglich an unsere Geschäftsstelle Paul Baruch, Nürnberg, WcberspJaU 11, ztt wenden ,