Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXXVIII (1933)
- Issue
- Heft 92 (17.11.1933)
- Date
- 1933-11-17
- Page
- Seite 827 (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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1933 Nr. 92, 17. XI. 1933 jüdische Rundschau Seite 825 smusl Bundes- (J.P.D.) igender» und v er- P. D. ist üdischcn 11slind! Scout- Lin^ der istischcn cheinunist Chader Erneit eine bamverk;genüber . — Lehen Oedie Zullossencs eindeutig isherige» ast aller 1 nahe?» bis vor die Erzueigen sn Zweieinzigen d zu gezumindcäfte und isse von fragliche rtsetz.ung erationsius dem Palästina drohen,!lieh für sehe Erneinsame rücksichgen und irundsatz Milieus, aler und ng trägt, lerspruch :hen des erdenden 1 Gegeneine zio-!1 seinen niemals und vor :!Stellung en Bund egen für auf parsep, daß rund der es, daß :he Kondes Bunng ihrer len sind: die Orts- Entschei-! Dusselu seinen : anderen L Sollten aistischer s Eigen- :i grundegebenen amm gekeit be- Arbeitsißt heute Die Bunhrift des 50,11. enitischer von Pa- :ja, hatte 1g waren englische 1, worum en Nacht verwaltet, Id gehen, tan sieht?ar, w a s itehen es :n. Eines Gewehr, :n gehen aber dort machen rehen wir rabischen . Wir erißen und plötzlich fühl, den Und als dien jetzt n weitem abgelöst, er Reihe, ie immer, iricht mit . Mittags faffa und r sepharknallrotes schreibe ier arbei- Ortsgruppen Chemnitz. Die Zionistische Ortsgruppe Chemnitz veraiistaltet am Sonntag, dem 19. November, abends 81/2 Uhr, im Qemeindesaal, Mutschmannstr. 9, einen Vortragsabend. Herr Dr. Michael T r a u b, Berlin, spricht über das Thema: ״Juden und Araber unter englischer Mandatshoheit“. Mitglieder und Freunde sind hierzu herzlichst eingeladen. Frankfurter Zionistische Vereinigung. Rabbiner Dr. Joachim Prinz, Berlin, spriclit Montag, den 20. November, abends 8,30 Ubr, in der Frankfurt-Loge, Eschersheimer Land- Straße 27, über das Thema: ״Die Judenfrage als Frage der Juden — Die Judenfrage als Frage der Völker“. Görlitz. Seit Mai haben sich die Mitarbeiter der Ortsgruppe hauptsächlich an der in neuem Rahmen zu leistenden Uemeindearbeit beteiligt. Diese Arbeit wird auch weiter im gleichen Rahmen und mit gleicher Intensität geleistet werden. Seit dem 1. 11. kommt die Ortsgruppe aber außerdem mit einigen Gästen vierzehntägig zusammen. In der Sitzung vom t. 11. gedachten wir dankend der Familien, die unseren Kreis bereits verlassen haben, um nach Palästina überzusiedeln, der Familien Sommer, Dr. Meyer und Dr. Warschawsky. Insbesondere galt unser Dank der jahrelangen opte?bereiten Arbeit des bisherigen Vorsitzenden R.-A. Moritz Sommer und seiner Frau Grete Sommer. Der durch weitere Fortzüge eingetretene Mitgliederschwund konnte z. T. durch Neueintritte, besonders jüngerer Menschen, wieder aufgeholt werden. Im weiteren Verlaufe des ausgezeichnet besuchten Abends haben wir als erstmaligen Versuch ohne jedes Referat in freier Rede und Gegenrede, besonders aber in Frage und Antwort eine Debatte über die ideologischen Grundlagen unserer Bewegung durchgelübrt. Die Auseinandersetzung und Information erstreckte sich diesmal auf die Fragen des jiidischen Nationalismus, der jüdischen Arbeiterschaft, der Chaluziuth, des Verhältnisses zum arabischen Volke. Diese Form der inneren Arbeit werden wir zunächst beibehalten, da sie erfolgversprechend zu sein scheint und Anklang findet. Abschließend wurden Palästina- und Literatur-Informationen erteilt. Nachdem sich unsere Freunde Dr. Martin Schwarz und Frau, die nunmehr auch nach Erez Israel übersiedeln, verabschiedet und wir auch ihnen beste Wünsche zugeruten hatten, beschlossen war den Abend mit der Hatikwah. Glelwitz. Der Ortsgruppenabend am 7. Nov. stand unter dem Zeichen.des Abschieds für zwei Gesinnungsgenossen, die im Begriff sind, nach Palästina überzusiedeln, Herbert-Peter Herlik und Heinz Liegner. Beide sind hervorgegangen aus dem Blau-Weiß und gehörten zum engsten Kern unserer hiesigen Ortsgruppe. Die Mitgliederversammlung, die eine besonders rege Beteiligung aufwies, namentlich seitens der Jugend, war sichtlich in dieser Abschiedsstunde ergriffen. Halle. Am 28. Okt. veranstaltete unsere Ortsgruppe getneinsam mit der Wirtschaftshilfe und dem Jüdischen Jugendbund einen Vortragsabend. Herr Dr. M. Mühl bau er (Berlin) gab einen Bericht über seine Palästinareise. Der Redner schilderte in ausgezeichneter Weise seine Eindrücke in Erez Israel. Die aus der ganzen Gemeinde sehr gut besuchte Veranstaltung hinterließ einen starken Eindruck. An den Vortrag schloß sich eine rege Diskussion an. Die Verajistaltung war auch insofern von besonderer Bedeutung, weil sie die erste gemeinsame Veranstaltung der oben erwähnten Vereinigungen war und ein weiteres gemeinsames Arbeiten einleiten soll. Unsere Ortsgruppe konnte an dem Abend wieder mehrere neue Mitglieder aulnehmen. I. V.: E. Rosenbusch. Hannover. Verband jüdischer Frauen für Pa- /ä stin a - Ar b eit; In den-letzten Wochen ־hat che"hiesige Wizo eine erfreuliche Aktivität gezeigt. Am 19. Okt. sprach Herr Pollak über die bis jetzt in Palästina geleistete Arbeit der Frau und schilderte begeistert die jüdische Bäuerin und ihren Wert für das in Erez Israel neu entstehende Volksleben. Am 31. Okt. und 1. Nov. veranstalteten wir in den Häusern unserer Mitglieder Ruth Holzinger und Liselotte Goldstein zwei Tee-Nachmittage, zu denen eine größere Anzahl uns bis jetzt fernstehender Damen eiligeladen waren. Frau Dr. Moses aus Berlin stellte die Situation der jüdischen Frau so treffend dar, daß nicht nur eine große Anzahl der anwesenden Damen unsere Mitglieder wurden, sondern darüber hinaus das Bedürfnis empfanden, durch Teilnahme an den Kursen und tätiger Mitarbeit den Anforderungen der Stunde gerecht zu werden. Auch an unserem Palästina-Nachmittag, der übrigens regelmäßig am 1. Donnerstag des Monats im Jugendheim stattfindei, warb uns Frau Dr. "Moses neue Freunde. Harburg-Wilhelmsburg. Am 31. Oktober fand die 3. Oeneralversammlung der hiesigen Ortsgruppe statt. Nach dem von den Mitgliedern mit großem Interesse aufgenommener! Arbeitsbericht, aus dem besonders zu erwähnen sind der Vortrag von Dr. Benno Cohn (Berlin) und die Gründung einer Gruppe der ״Habonim1־‘, wurde die Neuwahl des Vor- Standes vorgenommen, die die Wiederwahl der bisherigen Vorstandsmitglieder ergab. Ferner wurde ein Hachscharah- Ausschuß gewählt, der unter Hinzuziehung von nicht zionistischen Oemeindemitgliedem die Möglichkeiten zur Unterbringung von Chaluzim in landwirtschaftlichen und Handwerkerbetrieben prüfen und erschließen soll. —■ Als erste Veranstaltung im neuen Arbeitsjahr fand am 5. 11. ein Vortragsabend statt, an dem Dr. Benno Offenburg (Hamburg) über das Thema ״Die Zukunft des jüdischen Kindes“ sprach. Die zahlreich erschienenen Mitglieder und Gäste nahmen die Ausführungen des Referenten mit großem Beifall auf. Der Redner brachte klar zum Ausdruck, daß der Weg der jüdischen Jugend in die Bahnen der Urproduktion, deT Landwirtschaft und des Handwerks geleitet werden müsse, da nur dann die Gewähr für die Zukunft des jüdischen Volkes und der jüdischen Jugend in Palästina gegeben sei. Heidelberg war von jeher für zionistische Arbeit sch wierig. Um so mehr ist die sehr starke Beteiligung an dem Lichtbildervortrag über Palästina zu begrüßen, mit dem unsere Ortsgruppe am 28, Okt. in den Räumen der hiesigen Loge die Reihe der Veranstaltungen dieses Winters eröffnete. Der 1. Vorsitzende, Herr Dr. Oroßberger, wies einleitend auf die Bedeutung des Zionismus hin. Anschließend zeigte Fräulein Dr. Lew in an Hand eines reichen Bildermateriais die historische und gegenwärtige Bedeutung Palästinas. Die Aktivität der O.-G. findet ferner ihren Ausdruck in der Beteiligung an den von der Gemeinde eingerichteten hebräischen Kursen. Die Tätigkeit der O.-O. erstreckt sich auch aut die Bearbeitung von Klcingcmeinden der Umgebung und aut die zionistische Erfassung der Jugend. Unsere Gesinnungsgenossen sind sowohl in der Gemeindeleitung als auch in einer Anzahl engerer Ausschüsse vertreten. Dr. Levy, Heilbronn. Am 25. Oktober sprach im Hause des Herrn Gerhard Wolf vor einem geladenen Kreis Herr Dr. Michael Traub (Berlin) über den Keren Hajessod. Seine Ausfüh״ rungen wurden mit großem Interesse aufgenommen. Die im Anschluß daran von ihm und Frl. Potneranz (Frankfurt) durchgeführten Sammlungen ergaben ein sehr gutes Resultat. Das Gesamtergebnis ist trotz der Wirtschaftskrise wesentlieh höher, als es früher der Fall war. HIndenburg. In der zionistischen Ortsgruppe hielt Herr Dr. Werner, (ier von seiner Palästina-Reise zurückgekehrt ist, einen instruktiven Lichtbildervortrag über die Entwicklung des Landes. Das Interesse für das Thema war so stark, daa Infolge Ueberfüllung des Raumes ein großer Teil der Erschienenen dem Vortrage nicht beiwohnen konnte. Herr Dr. Werner hat sieh bereiterklärt, den Vortrag zu wiederholen. In lebendiger Darstellung zeigte der Referent das Werden und Wachsen Erez-Israels und beantwortete vor allem die Fragen, die heute dem Einwanderer aus Deutschland besonders am Herzen liegen. Remscheid. Am 1. NTov. wurde in Remscheid eine Zionistische Ortsgruppe gegründet. Zum Vorsitzenden wurde Herr Dr. Markowicz gewählt. Dem Vorstand gehören außerdem an Frl. Dr. Cohn und die Herren: Kurt Frank, Dr. Ikenberg, N. Koppel, E, Rottenberg und O. Strauß. Die Ortsgruppe zählt mit Jugendlichen, von denen sich ein Teil in der Umschichtung befindet, schon jetzt ca. 40 Mitglieder. Die Tätigkeit der Ortsgruppe wird sich im üblichen Rahmen bewegen. Neben hebräischen Kursen, an denen in drei Gruppen ca. 20 Personen teilnehmen, geleitet von Herrn Dr. Philipp _ (Elberfeld), wird ein Kursus über zionistische Ideologie stattfinden. Auch eine Vortragsreihe über Palästinakunde ist in Aussicht genommen. Eine nachträgliche Rosch Haschanah-Aktion wurde inzwischen mit gutem Erfolg durchgeführt. Dr. Ikenberg. Aut der Jugend- und Chaluzbewegung Frankfurt a. M. Hechaluz Snif. Neue Anschrift (sowie Auskunft, Anmeldung usw.) Philipp Rochwerg, Riickert- Straße 59, Tel. 45434 (13—14 Uhr). Snifabend jeden Dienstag, 201/j Uhr, Unterlindau 21 (Synagogensaal). Singkreis jeden Sonntag, 191,2 Uhr, im jiid. Jugendheim (Zimmer 2). Beth Chaluz Frankfurt a. M.: Wer überläßt billig oder umsonst Betten, Bettwäsche, Stühle, elektr. Birnen usw.? Angebote und Anfragen an M. Goldmann, Fichardstr. 43. Hebr. Chor: Proben jeden Donnerstag, 20* a Uhr, Jüd. Jugendheim, Eschersheimer Landstr. 65 (Zimmer 2). Brith Chaluzim Dathüm. Wochenplan: Mozee Schabbath, Rosenthalcr Str. 55, 8 Uhr, Schcur für Chaweroth, Heini Leisten. Gruppe Westen, Klopstockstr. 25, im Beth Hamidrasch, Referat von Leo Zitronenbauin; Unsere Chaluziuth. Sonntag, abends 8 Uhr, Snif, Rosenthalcr Str. 55, Thema: ״Warum können wir nicht im Hechaluz sein?“ Die religiösen Chawerim des Hechaluz sind eingeladen. Montag: abends 8 Uhr, Rosenthaler Str. 55, Heimabend: Gruppe Isi Eisner, Dienstag: Samariterkurs jrn Jüd. Krankenhaus, bei den Chawerim Dr. Nußbaum und Dr. Reis. Mittwoch: Heimabend Gruppe Jakob Reis, Rosenthaler Str. 55. Donnerstag: Heimabend Gruppe Sigmar Bromberger, Rosenthaler Str. 55. Der Brith Chaluzim Dathüm bittet um Veröffentlichung folgender Notiz: Zur Einrichtung unseres Beth-Chaluz benötigen wir eine Kücheneinrichtung, Tische, Stühle, Schränke, sowie sonstige Küchen- und Oebrauchsgegenstände. Wir bitten um Angabe, wann wir die Sachen abholen dürfen. Brith Chaluzim Dathiim. Berlin N 54, Rosenthaler Str. 55, Telefon: Norden Dl 1159. Aus Kunst und Wissenschaft Kulturbund Deutscher Juden. Auf vielseitigen Wunsch wird der Vortrag von Arno Nadel ״Das jüdische Volkslied“ am Sonntag, dem 19. Nov., vorm. 111 ä Uhr, im Berliner Theater wiederholt. Diejenigen Mitglieder, die im November noch keinen Vortrag gehört, haben, können an den Zahlstellen Einlaßkarten erhalten,...die in Verbindung mit der Mitgliedskarte zum Eintritt berechtigen. ,,Freunde schöngeistiger Musik“. 1. Hauskonzert bei I.oeb, Fasanenstr. 68, Sonnabend., 18. Nov., 9 Uhr. Abendkasse M. 1,20. Programm: Haydn-, Schubert-Quartette, Mendelssohn- Konzert. Mitwirkende: Senta Pinette, Karl Giesen, Joe Glaß, Kurt Levin. Kammerkonzert. Das ,,Neue Streichquartett“ (die Herren Frey, Prager, Meyer, Weil) veranstaltet unter Mitwirkung von Paula Lindberg am 26. Nov., abends 8>, Uhr, im großen Saal des Logenhauses, Kleiststr. 10, ein Kammerkonzert zugunsten der Künstlerhilfe der Jüdischen Gemeinde. Zur Aufführung gelangen 11. a. Beethoven op. 127, Berth. Goldschmidt (Uraufführung). Leo Lewy, Psalm (Uraufführung), Lieder für Gesang und Streichtrio. Eintrittskarten von 60 Pf. bis 2 M. beim Hauswart der Loge, bei den Mitwirkenden, in der Wirtschaftshilfe, Buchhandig. Kedem und an der Abendkasse, Konzert der KOnstlerhilfe der Jüdischen Gemeinde am Bußtag, Mittwoch, den 22. Nov., abends 8:! Uhr, Joachimsthaler Str. 13 '(Bühne und Brettl), oberer Saal. Mitwirkende: Rosa Etkin (Klavier), Charlotte Rosen (Violine), Max Mansfeld (Tenor), Max Raymann (Bariton). Zur Aufführung gelangen u. a. Werke von Beethoven, Brahms, Schubert, Hugo, Wolff. Karten zum Preise von RM. 0,60, 0,90, 1,20 und 1,50 sind zu haben Joachimsthaler Str. 13 (Kasse, 11—2 Uhr), Wirtschaftshilfe, Oranienburger Str. 31, Zimmer 34 (Weidendamm 5131), Buchhandlung Kedem, Charlottenburg, Dahlmannstr. 8, Und an der Abendkasse, Hauskonzcrt. In einem gut besuchten Hauskonzert stellten Paula Lindberg und Hede türk ihre Kunst in den Dienst der Jüdischen Wohlfahrt. Das Programm (Duette und Einzelgesang) umfaßte Händel (Judas Makkabäusl und die Romantiker (Schubert, Schumann, Brahms, Mahler). Frau Lindbergs kraftvoller, ausdrucksrekher Alt und Frau Tiirks lichter Sopran fügten sich harmonisch ineinander, und der einfache Volkston wurde vorzüglich getroffen. Der Eindruck des Abends, an dem die verständnisvolle und feinsinnige Begleitung Dr. Werner Liebenthals ihren selbständigen Anteil hatte, war stark und nachhaltig. Richard Hirsch. Hauskonzert. In den freundlichst zur Verfügung gestellten Räumen des Herrn Dr. Leo Jacobsohn, Bismarck- Straße, fand zum Besten erwerbsloser jüdischer Künstler ein Hauskonzert statt, das seines großen Erfolges wegen wiederholt werden mußte. Unter der Leitung des Herrn Ernst Weißler gelangten Szenen aus Verdis ״Maskenball“ und aus Offenbachs ״Hoffmanns Erzählungen“ zur Aufführung. Unter den mitwfrkenden Sängerinnen und Sängern sind zu nennen die Damen Dellevie, Jacobsohn, Eisner und Secken sowie die Herren Olitzki, Kuttner, Erich Fuchs und Aschner. Frankfurt a. M. Gesellschaft für jüd. Volksbi!düng e. V. Der für Montag, den 20. d. M., vorgesehene Vortrag von Fr. Dr. Dora Edinger: ״Der neue Joseph-Roman von Thomas Mann“ wurde in Rücksicht auf den am gleichen Abend in der Frankfurt-Loge stattfindenden V'ortrag des Herrn Rabbiner Dr. Joachim Prinz, Berlin, aut Montag, den 27. November, S*/3 Uhr (Frankfurt-Loge), verlegt. Von den Unierridifsanstalfen Die Freie Jüdische Volkshochschule E. V. Berlin — Kurse der jüdischen Gemeinde — bringt ein stark erweitertes Programm heraus. Den Forderungen der Zeit gemäß werden nicht nur populär-wissenschaftliche Vorlesungen gehalten,' sondern auch praktische Kurse finden statt. Ab 18. November ist das Vorlesungsprogramm in den jüdischen Buchhandlungen usw. erhältlich, im Hause der Jüdischen Gemeinde, Uranienburger Str. 29—31, und im Sekretariat der Freien Jüdischen Volkshochschule E. V,, Lützowstr. 16 III, Fernruf B2 Lützow 5507. — Vorlesungen und Kurse beginnen am 23. November, informierende Besprechungen werden über allgemein interessierende Themen unterrichten. Das erste Referat hat Herr Dr. Mark Wischnitzer über ״Die Probleme der Auswanderung“, Sonntag, den 19. November, 5 llhr, in den Lehrräumen der Freien Jüdischen Volkshochschule E, V., Lützow- Straße 16 III. Jüdische Schule Klopstockstraße. In Ergänzung der Ver- Sammlung vom vorigen Monat veranstaltet die Schule auf mehrfach geäußerten Wunsch für alle Eltern und Freunde einen Ausspracheabend, den ein Arbeitsbericht von Frau Nathan einleiten wird. Ort und Zeit der Zusammenkunft: Logen haus, Kleiststr. 10, Montag, 20. Nov., 1/29 Uhr abends pünktlich. Aus der hebräisdien Arbeit Hebräische Kurse der B. Z. V. It1 nächster Zeit beabsichtigen wir, Anfängerkursc in verschiedenen Stadtteilen einzurichten. Die Kurse finden abends um 7 und 9</,נ Uhr statt, zweimal wöchentlich je 11/2 Stunden. Der Preis pro Monat beträgt 3 RM. Für Teilnehmer, die schon einige Vorkenntnisse besitzen, ist die Aufnahme in Kursen, die ab Mai jeden Monat begonnen haben, möglich, und zwar in verschiedenen Stadtteilen. Auch Weitfortgeschrittene können sich einem bereits bestehenden Zirkel anschiießen. Außerdem beabsichtigen wir, einen Kursus für Jugendliche im Alter von 14—18 Jahren im Westen einzurichten. Jugendliche, die Vorkenntnisse haben, können in den vor etwa zwei Monaten eingerichteten Kursus in der Bieibtreusfrafle 50 (KJV) aufgenommen werden. Anmcldungen für sämtliche Kurse schriftlich unter Beifügung von 0,20 RM. Porto an die Berliner Zionistische Vereinigung, Kulturabteilung, Berlin W 15, Mcinekestr. 10, 4. Stock, oder in der Sprechstunde nur zwischen 4 und 6 Uhr. — Wir sind in der Lage, erfahrene Lehrer für hebräischen Privat-Unterricht nachzuweisen. Berliner Zionistische Vereinigung (Kulturabteiiung), Frankfurt a. .M. ״C h u g iwri“, Eschersheimer Landstraße 65. ln der letzten Pgischah referierte Aron Twerski über die ,,Kranot ie'umiot“. Der Referent gab ein anschau־ liebes Bild vom Werdegang der Fonds und von ihrem hohen erzieherischen Werte. In der nächsten Pgischa spricht Chawer Glazer über ״Die jüdische Art in Erez Israel“. (Sonntag, den!9. Nov., abends 21 Uhr.) Aron Twerski; Dr. Abraham R a n d. Treuchtlingen. In der hiesigen Gemeinde ist ein hebräischer Sprachkursus eingeführt worden. Er umfaßt bereits 21 Teilnehmer. Zur Leitung dieses Kursus hat sich Herr Lehrer Frank zur Verfügung gestellt. Vom Siellen׳־Markt Gesucht werden dringend handwerkliche Lehrstellen jeder Art, insbesondere im Metallgewerbe und im Nahrungsmittelgewerbe. Ferner suchen wir für Mädchen: Lehrstellen in der Schneiderei und Putzmacherei, in Drogerien und in der Engros-Konfektion. Wir suchen Paten für unsere handwerkliehen Lehrlinge. — Gesucht werden für Berlin: (weibl.): Kürschnermamsells für Hand und Maschine; perfekte Herren- Oberhemdennäherinnen; erstklassige Direktrice für konfektionierte W-eißwaren;* erfahrene Direktrice für elegante Maßkleider. mit vorzüglichen Zeugnissen; geübte. Heimarbeiterinnen für Herrerr-Korifektion (Maschinen nähen, spez. Hosen und Westen): perfekte Regenschirmnäherinnen. (Männl.): Zuschneider und Schneider fiir Lederbekleidung; Handschuhmacher; Gärtner für Lehrgut außerhalb Berlins. Gesucht werden für Ausland: (Weibl.): Perfekte reichsdeutsche Konfektionsnäherinnen aus guten Finnen, für Holland; selbständige reichsdeutsche Mäntelmamsells für Holland (Konfektion); erstklassige Zu- Schneiderin für Damen-Konfektionskieider; erfahrene Weißwaren-Direktrice für Köln; jüngere Putzmachermeisterin für Ostpreußen. (Männl.): Glasbläser für Tel-Awiw; Seifensieder für Kowno; Pauser und Zeichner für Tapisserie nach Rotterdam; Arbeiter für Spielwarenfabrik, spez. Herstellung von Puppen, nach Jugoslawien. - ,Meldungen im Arbeits-Nachweis für Facharbeiter, Berlin C2, Heidereutergasse 5. — Sprechstunden der Berufsberatung ab Donnerstag, den 16. Nov., für Knaben und Mädchen: Montag, Dienstag, Donnerstag, Freitag von 1410 bis 11״ Uhr, Rosenstraße 2 4; Donnerstag von 4 bis 7 Uhr, Charlottenburg, Bleihtreustr. 2; Dienstag von 3 bis 5 Uhr, Rosenstr. 2/4, Son dersprechstunde. Hauspersonal. Stützen, Mädchen für alles und Haustöchter können jederzeit Stellen nachgewiesen erhalten durch dea Jüdischen Arbeitsnachweis, Berlin SW 19, Liudenstr. 48 50, Abt. fiir Hauspersonal. Persönliche Meldungen erbeten: Montag, Dienstag, Mittwoch von 2—4 Uhr nachm. Der Arbeitsnachweis jüdischer Organisationen, Breslau 2, Selnveidnitzer Stadtgr. 28, bittet uns um Aufnahme folgender Notiz; Arbeitskräfte für folgende Berufszweige suchen Stetlung: Kaufmännische Angestellte jeder Art, eine perfekte Wäschenäherin und -Zuschneiderin für Atelier, Schneiderinnen für Haus und Atelier, Hausangestellte für gehobenere Stelhing (Stützen, Wirtschafterinnen usw■), Laborantinnen, Röntgenassistentinnen, Sprechstundenhilfen; Handwerker, Bankangestellte, Chauffeure, Gelegenheitsarbeiter. Vorhandenes Angebot erheblich1. Wir bitten um Meldung freier Stellen! Wir suchen Arbeitskräfte für folgende Berufe: Berufsschulfreie Lehrlinge für Handwerk, berufsschulpflichtige Lehrlinge für kaufmännische Berufe (Einzel- und Großhandel). Ferner Stenofypisten (männl.) jüngeren Lehrgangs, Dekorateure und Lackschriftschreiber; Pflegerinnen, Säuglingsschwestern. Wir suchen dringend Lehr- und Volontärstellen für das Handwerk. Es ist Pflicht eines jeden Juden, uns freie Stellen unverzüglich zu melden. Nächste Abfahrten nach Palästina (mitgeteilt vom Palestine & Orient Lloyd, Berlin NW 7, Friedrichstr. 100). Martha Washington 22. 11. ab Triest Theophile Gautier 23. 11. ab Marseille Helouan 23. 11. ab Genua Marictte Pacha 24. 11. ab Marseille Polonia 29. 11. ab Konstanza Italia 29. 11. ab Triest Patria 1. 12. ab Marseille Esperia 2. 12. ab Genua Martha Washington 6. 12. ab Triest Tevere 7. 12. ab Genua Sphinx 8. 12. ab Marseille Italia 13. 12. ab Triest Polonia 13. 12. ab Konstanza Mariette Pacha 15. 12. ab Marseille Esperia 16. 12. ab Genua. Nähere Auskünfte und Platzbestellungen durch Palestine & Orient Lloyd, Berlin NW 7, Friedrichstr. 100 (direkt am Bahnhof Fricdrichstraße), Telephon: A6 Merkur 2915.