Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXXVIII (1933)
- Issue
- Heft 88 (3.11.1933)
- Date
- 1933-11-03
- Page
- Seite 747 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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1933 Nr. 88, 3 XI 1933 jüdische Rundschau Seite 745 istina in Presse er Wieihe von sich die instruk- Problem 1 Politik laß ״der irch die orm als ntar ist, ו — was ietz von cn nicht sehe Becm Verteil weit Landes 1g an«- olge der Stellung: f in der ung darich, das cht, daß ztistar&ie iieint. schäftigt v gehalatt weist;keit der sen von ־ in Palelt, von eren Oee Regier bringt es heißt: >n lauten antwort- Deutschiästiitent, wobei mit eirr- Kräfte- II. hebt lina zum n Natiounkt der rabischeiv daß die ide, son- )ritisclren, man hier Mandats en — so 1 Konseer Schul- . 10. ist mthaltcn, einander- Tausende e überall hon 1929 :mg nach nso/ialcii ßten, die venn die über die n in Paerrichten r normaoduktiviich nicht 1ד gerade •stärksten :ksals in ien. Die gleichbar md ihrer ssen Tei! nen n a . 10. berift ״Der wird in das Be- .1 1« Palen seien wegen, Man befür eine und be- :erfrorenrnen, die Anwei*!eint uns, :hen Zeih e Ausst, wenn rtige Beng in der in? Zeitungen I i e d e r - 1. Gegenjüdischer alästinen* Nachricht e Orund- W ägypt. die fn haben die!syrischen 1־rler aus e Cypern!v a n d e - ׳ Ansieds Bagdad der Zurständigt, Zeitungsu d. R.J Die Eröffnung des Hafens in Haifa Politische Rede des Kolonialministers Die offizielle Eröffnung des Hafens von Haifa durch den englischen Kolonienminister Sir Philip Cunliffe-Lister und den High Cotnmissioner von Palästina Sir Artur Wauchope fand programmgemäß am 31. Oktober statt und ist vollkommen ungestört verlaufen. Der High Cominissioner hatte atigeordnet, daß mit Rücksicht auf die Trauer um die Todesopfer der Unruhen das ursprünglich vorgesehene Festprogra ni!11 e i!1 g e sehr ii!1 k t wird. Die Sonder/.iige, die große Mengen von Festgästen aus allen Teilen Palästinas nach Haifa hätten bringen sollen, sind demgemäß nicht abgegangen. Die offizielle Eröffnung des Hafens für den internationalen Verkehr vollzog sich durch das Einlaufe 1t v o n zwei englischen Dampfern, an deren Bord s ich der High Commissioner und eine kleine Zahl von Festgiisten hefanden. Koionienrninister Sir Philip Cunliffe-Lister hielt von London aus eine durch Rundfunk n a c h H a i f a übertragene Eröffnungsansprache. Andererseits wurde auch die Rede Sir Artur Wauchopes nach England übertragen. Es war «lies die ersie Rundfunkübertragung von Palästina nach England. Die Zeremonie ging in der folgenden Weise vor sich: Der High Commissioner, der mit Flugzeug von Jerusalem ankam, wurde von dem Distriktskommissar für den Siorddistrikt, Major Kcith-Roach, empfangen und begab sich von dem allen Zollkai in einem Motorboot an Bord des Schiffes ״Lancastrian Prince“, worauf dieses Schiff in vollem Schmuck genau um die Mittagszeit unter Salutschüssen in den Hafen einfuhr. Ein Bataillon englischen Militärs leistete die Ehrenbezeugung, während das Schiff vor Anker ging. Der High Commissioner wurde, als er ans Land stieg, von den führenden Beamten der Regierung empfangen. Der High Commissioner hielt sodann die Eröffnungsansprach e, worin er einen kurzen geschichtlichen Rückblick auf die Entwicklung des Hafens von Haifa warf und die besondere Technik des jetzt erbauten Hafens dariegte. Zugleich betonte der Oberkommissär, daß Haifa nicht den Handel von anderen Nachbarhäfen des östlichen Mittcinieeres abziehen wolle (womit offenkundig sowohl ßeiruth als auch Jaffa gemeint sind). Die durch die Eroffnung des Hafens zu erwartende S t e i g e r u n g des Handels werde neue Gebiete erschließen. Vor zwei Monaten, so sagte der Oberkommissär, habe ich erst vom Kolonialamt die Bestätigung für die Ausgabe einer relativ großen Summe für die Verbesserung des Hafens von Jaffa erhalten. Der Chefingenieur des Hafens, Sir Frederic Palmer, konnte wegen Krankheit zur Eröffnungs-Zeremonie nicht erscheinen und sandte ein Schreiben, das von Distritts-Komhtissär Kcith-Roach verlesen wurde. 111 diesem Schreiben wird besonders den Mitarbeitern an dem Hafen der Dank ausgesprachen. .., An diese Zeremonien knüpfte sieh dann der Austausch drahtios-telephoniscner Glückwünsche zwisehen dem High Commissioner und dem Koionienrninister in London. Die Ucbertragung aus London war auf dem ganzen Platz der Veranstaltung vollkommen klar hörbar. Der High Commissioner, Sir Arthur Wauchope sagte in seiner an den Kolonialminister — und an die engiisehe ()Öffentlichkeit — gerichteten Rede: Ich habe soeben die Zeremonie der Eröffnung des Hafens von Haifa beendet. Der Hafen soll nicht nur Palästina und Transjordanien, sondern auch vielen anderen Ländern in Ost und West zum Segen gereichen. Haifa ist als das neue Tor des Ostens bezeichnet worden und ich hege die Zuversicht, daß es diese Bezeichnung rechtfertigen wird. Ich glaube, daß 1n steigendem Maß durch dieses Tor die Erzeugung des Westens in fruchtbarem Austausch geführt werden wird und daß der neue Impuls, den es dem Handel geben wird, nicht nur zu erhöhter Prosperität in Palästina, sondern auch einem stärkeren Verkehr zwischen Ost und West und damit zum besseren gegenseitigen Verständnis führen wird, ln erster Reihe ist der Hafen natürlich dazu bestimmt, die rasche Entwicklung Palästinas selbst zu fördern und ich brauche wohl nicht auseinanderzusetzen, wie wunderbar der neue Hafen für die Erfüllung dieses Zweckes geeignet ist. Kolonlenmlnlster Sir Philip Cunliffe-Lister führte in seiner Ansprache aus: Die formelle E r ö f f n u 11 g des H a i f a e r Hafens lenkt unsere Aufmerksamkeit auf ein besonders erfolgreiches Bauwerk, zu dessen Vollendung ich die Beamten des Hafenbau-Departements und die beratenden Ingenieure der Palästina-Regierung beglückwünsche, Mein Besuch in Haifa im April hat dazu beigetragen, mich die Größe ihrer Leistung und die Schwierigkeiten, die sie zu überwinden hatten, richtig einschätzen zu lassen. Zwei Jahre nach Inangriffnahme der Arbeit konnten schon Schiffe großer Tonnage im neuen Haien ankern, dessen Ankerraum mir um weniges kleiner ist als der des großen Hafens von .Marseille. Die Leistung, diese Arbeit bis zu ihtem derzeitigen vorgeschrittenen Stadium, der Vollendung gebracht und dabei den Kostenvoranschlag von anderthalb Millionen Pfund nur um etwa ein halbes Prozent überschritten zu haben, spricht für sich selbst. Vier Jahre lang, fuhr Sir Philip fort, arbeiteten zwischen tausend und zweitausend Arbeitern, Araber und Juden, an diesem Bau; die Aufwendungen, die für ihn gemacht wurden, erfolgten zu 70 Prozent in Palästina seihst. Dies zeigt, daß Palästina schon aus den Bauarbeiten allein Nutzen gezogen hat. Den grollen Wert, den dieser Hafen in Zukunft in Palästina haben wird, können wir schon jetzt erkennen. Als ich den Hafen (besuchte, sah ich ein 600 Fuß langes Schiff von 25 000 Registertonnen an der Mole verankert, und ich höre, daß im Laufe der letzten Saison über eine Million Kisten Orangen in Haifa verfrachtet wurden. Wir haben alle Ursache zu hoffen, daß die Bedeutung Haifas in Zukunft sich weiter entwickeln wird. Die Herstellung der Odleitung durch d i e I r a k - P e t r o 1 e u in - C o m p a n y schreitet immer weiter fort. Wenn alles gut geht, wird Ende 1935 die die Oelfelder in Mossul mit Haifa verbindende südliche Zweigleitung vollendet sein; auch die Vorbereitungen für den Bau eines Oelreservoirs, dessen Fertigstellung eine weitere Etappe in der Entwicklung des neuen Hafens darstellen wird, sind bereits ziemlich weit gediehen. lieber die Aussichten des Baues der Eisenbahn Haifa - Bagdad etwas zu sagen, wäre verfrüht, wenn auch bereits eine sorgfaltige Vermessung der Strecke durchgeführt: worden ist. Dagegen wurden bereits Maßnahmen zum Ausbau der Wüs t e!1 s t r a ß e für A!11 o v e r k e 11 r ergriffen und w ir dürfen hoff en, daß die Prosperität Haifas und die Bedeutung seines Hafens durch die Entwicklung des Transithandels mit dem Irak und vielleicht auch mit anderen östlichen Ländern einen weitcren Aufschwung erfahren wird. Der Koloiiienminisler wandte sich sodann politischen Fragen zu und erklärte, die heutige Feier stelle unter dem Schalten der bedauerlichen Unruhen der letzten Tage. Ich will, sagte der Minister, ein offenes Wort an die Bevölkerung Palästinas richten. Vor dreizehn Jahren hat Großbritannien das Mandat über Palästina Übernommen. Dieses Mandat schließt klare Verpflichtungen gegenüber Arabern und Juden in sich. Diese Verpfliclitungen werden ohne Furcht und Gunst vollkommen und ehrlich e r f ü 111 w e r d e n. Das Mandat enthält die Verpflichtung, die Errichtung eines Nationalheims für das jüdische Volk in Palästina zu erleichlern, gleichzeitig aber auch die ebenso politische Verpflichtung, die Rechte aller Einwohner Palästinas zu schützen. An diesen Verpflichtungen wird genauestens festgehalten. Es wird das dauernde Ziel der britischen Politik sein, die Wohlfahrt ganz Palästinas zu fördern. Es liegen jetzt Pläne vor, an denen der High Commissioner einen großen persönlichen Anteil hat und die allen Teilen der Bevölkerung 7.uguie kommen werden. Diese Arbeit wird weiter fortgeführt werden. Besonders wichtig ist unsere Pflicht, Gesetz und Ordnung zu schützen. Auch diese Pflicht wird aufs genaueste erfüllt werden. Zum Schluß erklärte der Koionienrninister: Ich möchte nochmals wiederholen, daß ich allen Teilen der P o 1 i z e i für ihre strenge Pflichterfüllung danke. Gesetz, und Ordnung werden im ganzen Land aufrecht erhalten werden. Palästina hat das Glück, jetzt einen Higli Commissioner zu haben, der den Interessen des Landes ergeben ist, den jeder in Palästina als fair denkenden und gerechten Mann kennt und der das vollkommene Vertrauen der Regierung Sr.■Majestät genießt, ich erwarte, daß alle ihm in seiner dem allgemeinen Besten geweihten Arbeit loyale Mitarbeit und Unterstützung gewähren werden. Der Haifaer Hafen Von unserem palästinensischen Korrespondenten gl. Tel-Awiw, 25. Oktober 1933. 1. Die Lage der Stadt Die groß geschwungene Bucht zwischen Haifa und Akko erscheint schon dem Laien als die gegebene Stelle fiir einen großen modernen Hafenbau. Ein Blick auf die Karte des Nahen Ostens belehrt weiter über die außergewöhnlich günstige Lage dieser Ecke des Mittelmeeres, die sic zu einen? Mittelpunkt des Verkehrs und des Handels prädestiniert. Haifa ist der Ausgangspunkt der Bahn, die durch die ganze Länge» des Landes nach Aegypten führt. Nach Osten zweigt eine Linie ab, die durch die Ebene Jesreel in die jordansenke und von dort weiter nach Transjordanien und durch Anschluß an die Hedjasbahn nach Syrien leitet. Ein weiterer Strang, der jedoch seit dem Kriege zum Teil zerstört und noch nicht wieder in Betrieb genommen wurde, führt weiter auf den* Pilgerweg nach Mekka bis tief in die arabische Halbinsel hinem. Ueber Haifa gehen die Chausseen nach Syrien und von da nach Bagdad. Hier liegt einer der natürlichen Ausgangspunkte eines riesigen Hinterlandes, das sich über Bagdad in den mittleren Osten erstreckt und weiter nach Persien anschließt. Bei einer entsprechenden Oeffriuiig (!er Verkehrswege muß ein großer Teil dieses Hinterlandes in seinen Handelsbeziehungen über Haifa nach dem Mittelmeer teildieren. In der Tat stehen wir heute in einer Periode, wo die Entwicklung dieser Verkehrswege mit großer Schnelligkeit vorwärtssclireitct. Die Eröffnung des Haifaer Hafens ist ein entscheidender Markstein in der Geschichte des Landes und von einschneidender ökonomischer und p31 i■ tischer Bedeutung für die Entwicklung Palästinas und der umliegenden Länder. II. Haifa von heute Das Solilagwort von Haifa als der ,,Stadt der Zukunft'' ist bekannt. Es ist auch in der Tat richtig, daß die Sta!clt große Möglichkeiten besitzt, sich aber bisher nicht in einem so raschen Tempo entwickelt hat wie Tel-Awiw und auch nicht Zeiten so plötzlicher Bauevpansion kannte wie Jerusalem. Es wird aber bei der Einschätzung der Situation oft übersehen, daß im letzten Jahrzehnt dennoch in diesem Ort eine beträchtliche Entwicklung wahminchmcn war. Irrt Jahre 1924 hatte die Stadt 2-1090 Einwohner, heute umfaßt sie zumindest 50 000, und bei der Bewegung, die in den letzten Monaten infolge der verstärkten Einwanderung eingesetzt hat, kann man mit einem raschen Anwachsen der Einwohnerzahl rechnen. Zudem wurde Haifa schon früh zu einem Mittelpmikt für bestimmte Industrien. Es tendierten gerade die größeren Betriebe dorthin man hat gelegentlich gerade diese Stadt scherzhaft als die Steile der ״jüdischen Schwerindiistrie“ be zeichnet. Hier erwuchs das Unternehmen zur Zementer/eug 1111g, hier stand die große mechanische Mehlinühle, liier werden die im ganzen Land und auch im Ausland bekannten Seifen und Gele liergestellt, liier arbeitet eine umfangreiche arabische Zigardteniruiustrie. Dazu kommen in letzter Zeit eine ganze Reihe von wichtigen und aussiehtsreichen Neugiiindiingeri handwerklicher und industrieller Art. Und diese ganze Entwicklung begann, bevor noch der Hafen in Benutzung genommen wurde, bevor also noch die gewährgen Möglichkeiten bestanden, die der I lafcnbau erschloß. III. Die Geschichte des Baus Die ersten Vorbereitungen für die Anlage des Hafens gelien zurück in das Jahr 1022, nachdem bereits im Jahre 1920 einzelne Versuchshaggemngen vorgciioinnien worden waren. Nachdem die Urteile der von der I’aläsrinaregierung bestellten!!'.peilen Vorlagen, wurde im Jahre 192(1 vom englischen Parlament eine A 11 I e i 11 e a n Palästina gewährt, von der ein Teil, namentlich 1 250 000 £ für den Bau des Hafens bestimmt wurde. Die rgentliclieii Arbeiten begatinen im April 192׳). Um das nötige Steiniimteria! zu he■ schaffen, wurden in Atlilith, 17 km von Haifa rntiernt, riesige Steinhniciie :;euituei.!dir Jahre hindurch entstand dort in den Felsen am Ufer des Meeres ein ganzes Arbeiterlager, wurden gewaltige Blöcke;ms den Bergen gesprengt, in laugen Lastzügen auf Schienen in das Gebiet des Hafens he fürdert und tlorl zum Bau der .Molen verwendet, I in Stuck der Bucht wurde durch diese Wellenbrecher 11 eraiisgesehnitlcii und stiirmsirher gestaltet. Durch die Baggerungen, die vorgenommen wurden, um dem Hafen die notige Tiefe :/u verscliaffen, wurden .Massen von Erde freigeset/t, die zur Zu- Schüttung eines Teils der Wn-ver! lache benutzt wurden. Damit wurde für den Hafen, für Bauten und Welle Wertvolles Terrain gewonnen. Im Winter 10 52 33 waren die Arbeiten so weit vorgeschritten, daß ein gutes Viertel des Orangenexports, der früher fast ausschließlich!!her Jaffa gegangen, war, den Weg über Haifa iieliinen konnte. Mein־ als eine Million Kisten wurden vom neuen Hafen aus verschifft. Iin August 1933 ankerte das erste Schiff innerhalb der Mole. Jetzt stehen wir vor der offiziellen Eröffnung durch den High Commissioner. Das Werk ist vollendet. Haifa hat heute Raum für die größten Mittelmeerschiffe, Besitzt moderne und weitläufige Zoll- und Lagerhäuser, Wege fiir Autos, die Waren zu den Schiffen bringen, besondere Verbindung des Hafens mit der Eisenbahn. Ein neues Kapitel in der Handelsgeschichte des Landes beginnt. IV. Ocl Die Hafenaiilage entsprang keineswegs nur dem Wunsche nach einer Entwicklung der wirtschaftlichen Möglichkeiten Palästinas. Hier waren noch andere Interessen am Werke, die mit dem Spiel der großen internationalen Gesellschaften lind der Ausbeutung lebenswichtiger Rohstoffe in den Gebieteil des Nahen Ostens verknüpft waren. Der Hafen besitzt einen besonderen P e t r 0 1 v ti ni b e z i r k. Seit der Aufteihing der früheren türkischen Gebiete des Nahen Ostens unter die Kontrolle Englands und Frankreichs in der Form der Mandate aber Irak, Serien, Palästina und Transjordanien sind lange und komplizierte Verhandlungen über die Ausbeutung■ der Oelfelder v o!1 M o - s u 1 /wischen den »roßen I'etroleumpeseHsehaften und den interessierten Milchten, vor allein England und Frankreich geführt worden. Jahrelang schwankte der Kampf um den Weg und den Mündtmgspunkt der großen Röhrenleititng, die den kostbaren Rohstoff von den irakischen Feldern zu dem Ausgangspunkt am Mittelmeer führen sollte. Man kam schließlich zu einer Art Kompromiß. Die Hauptleitung» geht durch Irak und Tnnsjordanien und führt durch die Ebene Jesreel au Aftile vorbei nach Haifa, Es wird jedoch für den syrischen b/w. fra!1 zosischen Anteil des Oels eine Zweigleitung nach Norden a!!gebogen, die in einem svri-clien Hafen mundet. Seit Jahren gibt die Irak Oil Company, die Gesellschaft, die den Bau der Leitung durch• führt und ihre Arbeit zum ״rollten Teil bereits beendet hat, Haifa eine besondere Note. Ihre riesigen Tanks sind eines der Wahrzeichen der Stadt. Das Oelviertc! spielt in den Ar• beitspläneri eine sehr bedeutende Rolle. Fs wird geplant, von den Magazinen und Raffinerien der Gesellschaft direkte Röhren unter Wasser zu den Schiffen zu legen, so daß direkt eine Verfrachtung des Petroleums und ein« Versorgung der Dampfer mit Heizmaterial gesichert wird. fppftlj'w. *׳*/״״*» tfHt :"■״*־ . II /r־־־Sc־-5'־׳_.J Diese amtliche Kartenskizze entnehmen wir der in Palästina anläßlich der Eröffnung des Hafens erschienenen Festschrift