Mannheim
Compact Memory

Jüdische Rundschau · 1933-08-08 · Heft 63 (8.8.1933) · p. Seite 408

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXXVIII (1933)
Issue
Heft 63 (8.8.1933)
Date
1933-08-08
Page
Seite 408 (sequence 4)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
95% known words query
IRI
…/2651273-2653725-2653790--23954-2686876
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

4 entity mentions

Seite 406 JÜDISCHE RUNDSCHAU Nr. 63, 8. VIT!. 1933 Kalkwerk in Paläslina Eine Gruppe jüdischer Arbeiter hat gemeinsam mit einem arabischen Partner in der Nähe von Haifa ein K a 1 k w e r k eröffnet und begonnen, Kalk und Stein für den Chaussee• bau zu erzeugen. Es Ist das erste Mal, daß Juden in diesem Arbeitszweig tätig sind. Die neue Gruppe beliefert auch die Hafenarbeiten in Haifa. Knikojen am Abhang des Karmel bei Haifa Jüdische Arbeiter am Kalkofen ח11^״חוו iM;i1in:11n[MM;1 n;nM:ni’;11;!j i׳!,m :1r 1;;1 ■1 ,!,ו....1 ׳!: י!■! r!1;111!! י! mh liiiiiiiii'iiiiniimiiuiiumiiiiiim u ■■iiiiiiiiiiiiiMiniiiiiMuiiiiiiiiiiiiiiMiiriitniiiitiiiiiiinimimiiiiiiiiitiiiiiiiiiiiHiiniiiiiniiiiiiiiiiiiiiiiiiiiMiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiinniiiiiiiiiiiiiiiiniiiiiiMiiinnniiiiiiiiii n 1:1111111111n11’111i11n111]|11u11111m1;111111mi1u1;111111111M111M11111i111111111iU11iM1111i Das Resultat der Kongrefjwahlen in Polen Korrespondenten.) -g. Warschau, (Von unserem 2. August. ns beute hat die Hauptwnlilkomni'ssion die endgültigen Resultate der Waiden /um XVfll. Kongreil in Kongredpolen noch nicht veröffentlicht. In Kongreßpolen allein (ohne Oalizien) wurden etwa )80 000 Stimmen abgegeben. Palästina und alles, was mit Palästina zitsnmmenliiingt, ist zur Lebensfrage der h r e i t e s t e!1 jüdischen Volksmassen geworden. Im großen ganzen sind die Wahlen niliig verlaufen, wenn es auch hier 11ml da 71! Zusammenstößen kam. Die Behörden haben sieh überall wohlwollend verhalten, und in manchen Orten hat die Polizei die Richtigkeit der Wahlprotokolle bestätigt. Bei den Wahlen halten sich, wie wir bereits meldeten, sieben Parteien um die Stimmen der Wähler beworben. Mit Ausnahme des Misrachi sowie der Allgemeinen Zionisten und Revisionisten in Westgali/icn haben sämtliche Parteien sogar doppelte Listen aufgestellt. Es standen sich zwei große Parteiblocks gegenüber. Der eine umfaßte die zionistischen Arbeitsparteien, den ihnen nahestehenden Teil der Allgemeinen Zionisten, d. i. die Grünbaum-Gruppe und die Allgemeinen Zionisten Westgaiiziens sowie die allgemein-zionistische Jugendorganisation ,,Akiba“ in Ostgalizien, die sich der allgemein-zionistischen Liste in Ostgalizien nicht anschließen wollte und selbständig auftrat. Zum zweiten Block kann man rechnen: die Revisionisten beider Schattierungen, den Misrachi, die ״Etb Liwnoth“ in Kongreßpolen und die Allgemeinen Zionisten Ostgaliziens. Der erste Block hat in Kongreßpolen und in Westfaüzien die absolute Mehrheit (ca. 60 ״«), in Ostgalizien 0 °/0 der Stimmen erhalten. Nach einzelnen Parteien geordnet stellt sich das Wahldar: steht das Lager des arbeitenden erster Stelle mit 120000 Stimmen und bt die Hitachduth mitgerechnet, die über 7000 Stimmen bekam und in Kongewann, womit sie ihren früheren Beergebnis wie folgt ln ganz Polen Erez Israel an 54 Mandaten; darin selbständig auftrat, grcßpolen 3 Mandat> sitzstand aufrechterhirlt. Wenn man die Landesteile gesondert betrachtet, bekommt man dasselbe Bild, mit Ausnahme Westgaiiziens, wo die Allgemeinen Zionisten mit 12000 Stirnmen und 7 Mandaten die erste Stelle cinnchmcn. Die Allgemeiner! Zionisten stehen in ganz Polen an zweiter Stelle; cs fielen auf die verschiedenen allgem.- zionistischen Listen zusammen 50 000 Stimmen, d. h. 21 °/0 aller abgegebenen Stimmen, und. 29 Mandate. In den einzelnen Landesteüen ist aber das Resultat ganz verschieden, ln Westgalj/ien haben die Allgemeinen Zionisten 43 0/0 der Stimmen erhalten und stehen an erster Stelle, in Ostgalizien 35 0׳״ (zweite Stelle); in Kongreßpolen wurden zwei konkurrierende Listen aufgestellt, die der ,,Radikalen“ mit den mit ihnen kooperierenden ,,Eth Liwnoth“ und eine gesonderte Liste der ״Eth liwnoth“. Letztere haben überhaupt nur 1 Mandat errungen, die von Grünbaum geführte Liste erhielt ca. 20 000 Stimmen und 10 Mandate und steht in Kongreßpolen an vierter Stelle. Die Revisionisten haben zwar überall ansehnliche Resultate erzielt — sie stehen in Kongreßpolen an zweiter, in beiden Galizien an dritter Stelle — sind aber prozen■ tual zurückgegangen. Jabotinsky erhielt in Kongreßpolen 30 000 Stimmen und 20 Mandate, in Ostgalizien li 106 Stimmer! und 5 Mandate: in Westgaiizlen (mit der Großmann-Gruppe vereinigt) 4873 Stimmen und 2 Mandate, zusammen also in ganz Polen ca. 55 000 Stimmen und 26 Mandate, d. h. 20 0/0. Die Großmann-Gr upne hat in Kongreßpolen 2500 Stimmen und 1 Mandat, in Ostgalizien 2506 Stimmen und ebenfalls 1 Mandat, insgesamt (mit dem einen wcstgaliztsehen) 3 Mandate erhalten." Die soeben in Warschau abgehaltene allpolnische Konferenz der ״demokratischen“ Revisionisten. wie sie sich nennen, hat unzweideutig festgestellt, daß zwischen ihnen und den Anhängern Jabotinskys ein unüberbrückbarer Gegensatz bestehe und daß keine Möglichkeit der Wiedervereinigung vorhanden sei, solange der Beschluß von Calais nicht abgeschafft, das ״Piebiszit" nicht annulliert und das Primat der Zionistischen Welt- Organisation von Jabotinsky nicht anerkannt wird. Jabotinskys Appell an die Kongreßdelegierten der Großmann-Gruppe, auf dem Kongreß eine einheitliche Fraktion zu bilden, wurde zurückgewiesen. Der Misrachi hat seine Stellung in Polen im großen ganzen behauptet. Er steht in Kongreßpolen mit 28 000 Stirnmen und 16 Mandaten an dritter Stelle, in Ost* und Westfalizien mit 7927 Stimmen und 3 Mandaten- bzw. 4432 timmen und 2 Mandaten• an vierter Stelle. Prag, den 7. August. (J.T.A.) An den Kongreßwahlen in der Tschechoslowakei nahmen von 23127 Schekelzahlcm 15 214 (65,8 Prozent) teil. 5270 Stimmen und drei Mandate erhielten die Liga für dag arbeitende Pal&ttina (beim vorigen Kongrcfi metf, der Münch( 3823 und mH Mw• date (früher zwei), Allgemeine Zionisten 3350 und zwei Mandate (früher drei), die Jabotinsky-Liste 3151 und ein Mandat (früher zwei), Liste Dr. Emil Margulies 1229 Stimmen und ein Mandat (früher ein). Die Großmann-Liste ging mit 351 Stimmen leer aus. Jugend' und Kinderalijah Das Palästina-Amt Berlin teilt mit: Laut den letzten Vereinbarungen ist die Jüdische Jugendhilfe e. V. (Berlin-Charlottenburg, Carmerstr. 15) der J ugen d - und Kinderalijah -Abteilung des Palästina-Amts bei geordnet worden. Die Abteilung der Jugend- und Kinderalijah und die Jngendhilte führen Verhandlungen mit den Siedlungen Ejn Charod und Rodges zwecks Unterbringung von 60 bzw. 20 Kindern im Alter von 15—17 Jahren. Die Verhandlungen sind ihrem Abschluß nahe. Es handelt sich um eine zweijährige Ausbildung. Im ersten Jahr wird hauptsächlich Wert darauf gelegt, den Kindern hebräische Kenntnisse, Geschichte, Literatur. Palästinakunde und allgemeine Bildung nahe zu bringen. Einen großen Raum im Lehrplan nehmen die Naturwissenschaften wie Biologie, Chemie, Physik, Botanik und Physiologie ein. Von den Fremdsprachen wird in der Schule von Ejn Charod arabisch und englisch gelernt. Es wird großer Wert auf die Pflege von Musik und körperliche Ertüchtigung gelegt. Für die Gruppe der deutschen Kinder werden besondere Vorbereitungskurse errichtet werden, um die hebräischen und palästinensischen Kenntnisse der Kinder zu vervollständigen, und sie so weit zu bringen, daß sie mach einer gewissen Zeit. an der normalen Arbeit der Schule teilnehmen Können. Im zweiten Jahr werden die Kinder mindestens halbtägig in verschiedenen Berufen ausgebildet Die Siedlung Ejn Charod ist die größte Siedlung des Keren Hajessod im Lande. Sie betreibt sämtliche Zweige der Landwirtschaft (Acker-, Plantagen-, Obst-, Futterbau. Gärtnerei, Geflügelzucht und Imkerei), und besitzt verschiedene handwerkliche Werkstätten. Die religiösen Gruppen werden im Rahmen der Jüdischen Jugendhilfe an geeigneten Orten Palästinas unterebracht. In erster Linie kommt der obenerwähnte Kibuz 04 g e s bei Petach Tikwah, eine Gemeinschaftssiedlung religiöser Chaluzim aus Deutschland, in Betracht. Die Jugendgruppe wird die Möglichkeit erhalten, in den verschiedenen Zweigen der eigenen Wirtschaft des Kibuz (Garten, Geflügelnicht, Bienenfarm, Baumschule und neuerdings auch einige handwerkliche Lehrstätten) durch halbtägige Arbeit ausgebildet zu werden. Der andere Teil des Tages wird der geistigen Fortbildung gewidmet. Im Vordergrund steht dabei eine intensive jüdisch-traditionelle Bildungsarbeit. Daneben soll auch hier Nachdruck auf Palästinakunde, allgemein geistige und theoretisch berufliche Fächer gelegt werden. In Verbindung von Arbeit und Lehre soll ein Ideal jüdisch-religiöser Erziehung verwirklicht werden; eine enge Gemeinschaft soll dabei erstehen, in der eine lebendige Atmosphäre jüdischer Gesetzeserfüllung geschaffen wird. Nach Abschluß der Lehrzeit verpflichten sich die Siedlungen, die Jugendlichen in eine landwirtschaftliche oder haridwcrldiche Arbeit in einer befreundeten Kwuzah unterzubringen. Es wird Wert darauf gelegt, da® die Gruppen nach ihrer Ausbildung die Möglichkeit haben, uisammenzubleiben. Die Jugend- und Kinderalijah-Abteilung steht mit verschiedenen palästinensischen Institutionen in Verhandlung, um die Unterbringung weiterer Kindergruppen zu ermöglichen. Unter anderem kommt dafür die große Mädchenfarm in Jerusalem (Leitung: Rachel Janaith) in Frage, Die Mädchenfarm ist bereit, 40 Mädchen im Alter von 15—17 Jahren aufzunehmen. Der Lehrplan ist auf fünfstündiger praktischer Arbeit in allen Fächern der intensiven Landwirtschaft und dreistündigem allgemeinen Unterricht Hebräisch, jüdische und allgemeine Geschichte, Landeskunde und theoretischem landwirtschaftlichen Unterricht) aufgebaut. Die Abteilung für Jugend- und Kinderalijah führt weitere Verhandlungen mit den verantwortlichen palästinensischen Stellen, um auch In anderen Schulen des neuen Jischuws Gruppen jüdischer Kinder aus Deutschland unterzubringen. In den oben erwähnten Gruppen können Jugendliche aufgenommen werden, deren Eltern einen monatlichen Zuschuß von £ 3—4 zahlen können. Der Grundgedanke der Zusammenstellung dieser Oroppen ist. Jugendliche im Alter von 15—17 Jahren in Palästina in Schulen unterzubringen, wo ihre allgemeine und jüdische Erziehung mit einer praktischen, beruflichen Vorbereitung verbunden ist, und sie nach zwei Jahren so weit sind, daß sie sich in das wirtschaftliche und geistige Leben des Landes ohne Schwierigkeiten eingliedern können. ln Palästina wurde kürzlich ei« Wettbewerb der helrä- Ischen Schulen veranstaltet, wer den besten Schularten besitze. Den Preis gewann die Arbeiterschule in el-Awiw. Der High Commissioner Sir Arthur Wauchope hat am 25. Juli in Tel-Awiw den für diesen Zweck gestifteten Pokal persönlich überreicht. Presseschao In der ״N. S. Z.“ (Ludwigshafen) veröffentlicht Dr. Johann von Leers einen Aufsatz ״Hakenkreuz über Palästina“. Das Feuilleton bringt Zitate aus Briefen, die der Verfasser von einem deutschen Reisenden, der Palästina bereist hat, erhalten hat. Der Gewährsmann erzählt, daß die deutsche Kolonie in Haifa einen Umzug mit Hakenkreuzfahnen veranstaltet (Verfasser sagt ״gewagt“) hat. In dem Bericht wird über die Juden in Palästina allerhand Unfreundliches erzählt. Der deutsche Reisende hat mit mehreren Gruppen von Arabern gesprochen, die ihm ihre Begeisterung über die Art und Weise, wie der deutsche Nationalsoziälismus mit den Juden verfährt, ausgesprochen haben. Daß bei den Informationen viel Verkehrtes unterlaufen und daß der Gewährsmann nicht gut im Bilde ist, geht daraus hervor, daß seine Araber sich bei ihm beklagt haben, die Juden hätten die großen Exporthäuser, während sie selbst Arbeiter in den Plantagen sein müßten. Bekanntlich strebt die palästitiensische jüdische Arbeiterschaft danach, gerade die Arbeit in den Plantagen selbst zu machen. Es ist unmöglich, daß der Reisende, wenn er wirklich in Palästina mit objektiven Augen um sich gesehen hat, nicht diese arbeitenden Juden bemerkt hat. Der Verfasser gibt seiner Genugtuung Ausdruck, daß der Einfluß der nationalsozialistischen Idee mit ihren judenfeindlichen Tendenzen sich auch in Palästina schon ausdrückt. Briefe an die Redaktion Ist die Reichtverfreiung das Gebotene? Sehr geehrte Redaktion! Den Ausführungen von Moses (Karlsruhe) in Nr. 61 der ״J. R.“ ist nach meinen Erfahrungen als Mitglied der badischen Landessynode grundsätzlich zuzustimmen. •Wenn die Reichsvcrtretung als dringend notwendiges Gesamtorgan erforderlich erschienen wäre, dann wäre sie heute da, so wie wir sie wünschen. Die Kundgebungen der Reichsvertretung sprachen bisher nicht selten eine Sprache versunkener Zeiten und erschienen oft den Ereignissen beträchtlich nachhinkend. Die Jugend will andere Leistungen, Die Juden Deutschlands bilden keine geschlossene ״Landschaff“, sfe zeigen, wie Moses mit Recht hervorhebt, wesentliehe Differenzen. Auf eine will ich nur kurz himveisen und dabei den Führer der bayerischen Juden, Rat Dr. Neumeyer, zitieren. Im Süden hat man die Bedeutung des Zionismus jahrzehntelang vor den in Norddeutschland herrsehenden Auffassungen erkannt und die entsprechenden Schlüsse gegenseitig daraus gezogen; nicht zum Schaden der geistig-kulturellen Atmosphäre. Durch die geschichtliche Entwicklung haben die int Süden zusammengefaßten Gemeinschaften öffentlich-rechtliche Befugnisse und Vermögenswerte. Ein Verzicht zugunsten einer völlig nebelhaften und bisher unbewährten Reichs- Vertretung ist außerhalb jeder Diskussion. Die Pflege kulturell-geistiger Aufgaben, dazu gehört jüdische Schule und Berufsumschichtung, lag bisher immer in den Gemeinden und wird da auch weiter gut gewahrt bleiben, wo geistige Führer, die jung geblieben sind, was nicht immer allein an den Jahren gemessen werden kann, diese unsere wichtigste Position wahren. Mannheim. Dr, Otto Simon. Jüdische Erbforschung und Eugenik. Wir erhalten fo!- gende Zuschrift: ln weitestem Ausmaße wird von neuem der Gedanke bewußt, erbbiologische Güter zu pflegen und zu erhalten. Wir deutschen Juden haben die Verpflichtung, mit den modernsten wissenschaftlichen Erkenntnissen und mit den modernsten Methoden in Zeiten der Not und höchster Sparsamkeit mit Liebe und Ernst an diese Frag״ heranzutreten. Viele gilt es zu fördern, vielen gilt es. bei der Elieberatung krankhaften Nachwuchs zu verhüten, viel« ilt es auf der Siedlungs-Scholle zu beraten und auch dortin zu folgen, wohin den einzelnen Auswanderer der Weg führt. Daher ergeht zunächst der Aufruf an einen jeden von uns, seine Ahnentafel bereit zu halten: d. 11. Angaben betr. der Eltern und Großeltern, Geburtstag und -ort, sowie Beruf bereit zu stellen und Kopfbilder (von vorn und von der Seite) beizubringen; ferner sämtliche Zwillingsadressen (männlich, weiblich jeglichen Alters) Im Bereich der Familie und Bekannten zu sammeln. Durch Nachfrage (kaum Unkosten) können Feststellungen gemacht werden bei den Standesämtern, die seit 1874 bestehen, «len Provinzlal-Rabbinaten, den Gemeindeältesten (Trauungsllsten, Ranglisten, Mohel-Bücher), Reichs-Archiv der Deutschen Juden Berlin N24. pranienburger Str. 29/31. Zweckdienliche Angaben mit Lichtbildern werden möglichst umgehend erbeten an den Unterzeichneten Verband (bzw. die unterzeichnete Geschäftsstelle). Evtl. Rückfragen (nur schrlftlieh unter Beifügung von Rückporto) werden umgehend erledigt. Arbeitsgemeinschaft für jüdische Erbforschung und Eugenik, Dr. W. Nußbaum, Berlin W 57, Potsdamer Str. 92.

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.