Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXXVIII (1933)
- Issue
- Heft 54 (7.7.1933)
- Date
- 1933-07-07
- Page
- Seite 319 (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Nr. 54, 7. VII. 1933 JÜDISCHE RUNDSCHAU Seite 317 Zur Ausgestaltung der ״Jüdischen Rundschau" Die ״Jüdische Rundschau" wird in der nächsten Zeit der redaktionellen Ausgestaltung ihr besonderes Augenmerk zuwenden. Neben dem politischen Teil, dem Palästina-Teil, der Berichterstattung und der Behandlung jüdisch-geistiger Probleme werden besonders unsere ständigen Beilagen ausgebaut werden. In zwangloser Folge werden folgende Beilagen erscheinen, die zum Teil bereits begonnen wurden: 1. ״Die Jüdische Schule“. 2. Palästina-Bilderbeiiage. 3. Literatur-Beilage. 4. ״Von jüdischer Musik“. 5. Palästma-Wlrtschaftsblatt. 6. Jugendbeilage. Bei der Berichterstattung über jüdisch interessante Vorfälle an kleineren Orten Deutschlands sind wir auf die Mitarbeit unserer Leser angewiesen. Wir bitten daher unsere Leser, i ns kurze Berichte jeweils zukonunen zu lassen. Ferner bitten wir, unserem Inseratenteil die Aufmerksamkeit zuzuwenden. Wir weisen unsere Leser darauf hin, daß insbesondere für Familienanzeigen aller Art der Inseratenteil der ״Jüdischen Rundschau“ der geeignetste Ort ist. Aus vielen Zuschriften und Aeußerungen wissen wir, daß Juden sich heute oft die Frage vorlegen, welches Organ für Mitteilungen von Familienereignissen überhaupt In Betracht kommt. Die Antwort ist einfach: Jüdische Familienanzeigen gehören in die jüdische Zeitung, in die ״Jüdfsche Rundschau“. Sie gelangen dadurch zur Kenntnis des jüdischen Publikums. Wir haben auch die Erfahrung gemacht, daß bei der Auswahl von Hotels und Gaststätten das jüdische Publikum jetzt oft im Zweifel ist. Wir erhalten häufig diesbezügliche Anfragen. Daher empfiehlt es sich, für solche Häuser und Lokale, denen jüdisches Publikum willkommen Ist, dies durch ein Inserat in der ״Jüdischen Rundschau“ kenntlich zu machen. Wir bitten unsere Leser, unseren Inseratenteil ständig zu beachten. Redaktion and Verlag der ״Jüdischen Rundschau4* Weltberühmte Gelehrte Die letzte Nummer der ״Zeitschrift für an gewandte Chemie״ enthalt folgenden Bericht über die Hauptversammlung der ״Deutschen Bunsen Gesellschaft“, die vom 25. bis 28. Mai in Karlsruhe stattfand: ״Der 1. Vorsitzende der Gesellschaft, Prof. Dr. Rudolf Sehe nck, Münster, eröffnete die Sitzung mit einer von der Versammlung mit größtem Beifall angenommenen Anspräche, in der er der Männer gedachte, durch die die Karlsruher Hochschule in der ganzen Welt berühmt geworden ist. Im physikalischen Laboratorium der Karlsruher Hochschule hat vor 46 Jahren Heinrich Hertz seine grundlegenden Versuche mit den elektrischen Wellen aiisgeführt, und vor genau 25 Jahren gelang Fritz Haber Tn Karlsruhe die erste technische Ammoniaksynthese.“ Es fehlt jedoch der Hinweis, daß beide hiergenannten Gelehrten, ״durch die die Karlsruher Hochschule in der ganzen ,Welt berühmt geworden ist“, heute unter die Bezeichnung ״N i c h t a r i e r“ fallen würden. Ortsgruppen Bottrop. Dieser Tage begann in Bottrop ein Anfängerkursus in der hebräischen Sprache. Herr Gersonowitz aus Essen, der auch den Kursus für Fortgeschrittene leitet, gibt auch diesen Kursus. Interessenten wollen sich an O. Kleinberger, Bottrop, Pferdemarkt 7, wenden. Teiinahmegebühr 1 RM. monatlich. Kiel. Am 28. Juni fand in einer sehr gut besuchten Ver- Sammlung der hiesigen Ortsgruppe ein Vortrag von Dr. A. Kupferberg (Hamburg) über ״Was bedeutet uns heute Palästina“ statt. In der Diskussion wurden mehrere Fragen an den Redner gestellt und es wurde die Bitte ausgesprochen, daß die Ortsgruppe Kid weitaus stärker als bisher die jüdische Oeffentlichkeit über unsere Bestrebungen informieren möchte. F.I. Koftbus. ״Ja sagen zum Judentum“ betitelte sich der Vortragsabend am 1. Juli, bei dem Herr Dr. Max Nußbaum, Breslau, das Referat übernommen hatte. Der Logensaal war überfüllt. Erfreulicherweise beteiligten sich auch die Siedler des jüdischen Siedlungsgutes Groß-Gaglow wie auch die dort aut den verschiedenen Stellen arbeitenden Chaluzim und Leute des sich dort befindlichen Umschulungskursus. Der Referent schloß seinen überaus fesselnden Vortrag mit dem Wunsche, daß auch die hiesige Gemeinde nicht mehr abseits der großen Volksbewegung stehen solle. Nach einer kurzen Pause gedachte der Redner in einigen ergreifenden Worten Dr. Arfosoroffs. Zum Zeichen der Trauer erhob sich die Versammlung und gedachte in einer Minute Schweigens des Verstorbenen. Die Versammlung schloß mit dem Gesang der Techesakna und der Hatikwah. Dr. Nußbaum stattete am Sonntag den Gaglower Leuten einen Besuch ab, bei dem wir Hachscharah- und Alijahfragen besprachen, Landsberg a. d. W. Werner Schwarz, Horst-Wessel-Str. 29, hat die Leitung der Palästina-Beratungsstelle für Landsberg und Umgegend übernommen. Sprechstunde: Sonntag zwischen 10 und 12 Uhr. Magdeburg. Am 2. Juli fand im überfüllten Bethaussaal eine Assifah des Ze'ire M i s r a c h i und Brith Hanoar statt. Ein Chawer hielt eine kurze hebräische Begrüßungsansprache. Es folgten einige Chorlieder und gute Rezitationen. Dann versuchte Alexander Fried ler, die ״Probleme der heutigen religiösen Jugenderziehung“ in einem einstündigen Referat klarzumachen. Es folgte eine Prämierung von den Kwuzoth hergestellter Sachen, die ein Chaiuz nach Erez mitnehmen wird. Die selbstgebastelte Siedlung der Gruppe Schachal erhielt den 1. Preis. — Nach Absingen der Hatikwah wurde die Feier, die außer dem propagandistischen auch einen finanziehen Erfolg für den KKL. hatte, geschlossen. Josef Pressler. Weißenfels a. Saale. Vorige Woche sprachen hier die Herren Reiter und Goldhaber vom K. J.V., Leipzig, über die Bedeutung Erez Israels und KKL, Die Referate fanden stürmischen Beifall und es wurde beschlossen, eine zionistische Arbeitsgemeinschaft zu gründen. Zirka 20 Teilnehtner zeichneten sich in die Liste der gegründeten Arßeitsgemeinschaft ein. wo liegt die ״«ionische Rundschau*1 aus? Ab 1. August 1933 beabsichtigen wir unter dieser Rubrik alle Hotels, Restaurants, Kaffees und sonstigen Gaststätten zu veröffentlichen, in denen die ״Rundschau“ regelmäßig■ aufliegt. Die Veröffentlichung erfolgt einmal wöchentlich nach Orten in alphabetischer Reihenfolge gegen einen Zuschuß von M. 5,— zum Quartalsabonnement. Veröffentlicht werden lediglich die Namen und Adressen der betreffenden Gaststätten ohne jeden weiteren Zusatz. Wir bitten alle Gesinnungsgenossen, Freunde und Leser der ״Jüdischen Rundschau“ die in Betracht kommenden Gaststätten auf diese neue Einrichtung aufmerksam zu machen und dafür Sorge zu tragen, daß ein möglichst lückenloses Verzeichnis aller Lokale, in denen die ״JUdische Rundschau“ aufliegt, regelmäßig erscheint. VERLAG ״JÜDISCHE RUNDSCHAU** Berlin W15, Meinekestr. 10. Vermischtes Persönliches. Professor Dr. Heinrich Sil bergleit, der frühere Direktor des Statistischen Amtes der Stadt Berlin, vollendete am 2. Juli das 75. Lebensjahr. Er lebt seit 1923 im Ruhestand. Siibergleit ist der Verfasser des großen statistischen Werkes ״Die Bevölkerungs- und Berufsverhältnisse der Juden im Deutschen Reich“ (Akademie-Verlag, Berlin 1930). Das K. J. V. teilt mit: Wir bitten alle Bundesbrüder, die im Laute dieses Jahres die ernste Absicht haben, nach Palästina überzusiedeln, uns dieses unter möglichst genauer Angabe der bisher unternommenen Schritte und ihrer Pläne initzuteilen. Das Präsidium des K. J. V. Jüdische Musik. Unsere Mitarbeiterin Alice Jacob-Locwenson, die im Haag zum zweiten Male mit einem Vortrag über jüdische Musik einen großen Erfolg hatte, ist vom Joodschen Vrouenraad zu einer Vortragstournee durch Hollatid eingeladcn worden, die zu Beginn der Wintersaison stattfinden wird. Vereinigung jüdischer Frauen Groß-Berlins. Dienstag, den 11. Juli, Dampferfahrt nach Woltersdorf, Restaurant zur Fähre. Abfahrt pünktlich 9 Uhr, Spittelmarkt, Reederei Steuer, ab Jannowitzbrücke 9'/1 Öhr, ab Oberbattm Brücke 9V3 Uhr. Hin- und Rückfahrt 75 Pf., Kinder sind frei. Gäste willkotnmen. Hebräische Lehranstalt der Jüdischen Gemeinde zu Berlim. Während der Som m erferien wird dieses Mal in fast allen Klassen der Unterricht fortgesetzt. Der Unterricht findet für die Schüler der Klopstockstralie im Nebengebäude der Synagoge Fasanenstr. 79/80 statt. Der Stundenplan ist zum Teil geändert. Am Dienstag, dem 8. August, um 17 Uhr wird in der Schule Klopstockstr. 58 eine neue Anfängerklasse für Erwachsene eröffnet. Am Mittwoch, dem 9. August, um 2014 Uhr, wird in der Gr. Hamburger Str. 27 gleichfalls eine neue Anfängerklassc_ für Erwachsene eröffnet. Anmeldungen nur schriftlich an den Unterzeichneten. Während der Ferien fällt die Sprechstunde aus. N. Berggrün, Grunewald, Trabeuer Straße 2. Synagogen-Konzert. Montag, den 10. Juli, abends 8.15Uhr, gibt Herr Win a wer mit seinem Sängerensemble auf allgemeinen Wunsch noch ein Konzert im Friedenstempel, Prinzregentenstralle. Eintritt 0,50 bis 1,50 RM. Gesellschaftsreisen nach Palästina. Die Ankündigung der Gesellschaftsreisen nach Palästina mit den Ozeanriesen ״Roma“ und ״Augustus“ hat überall größtes Interesse gefunden. Die erste Reise beginnt schon am 17. Juli, die weiteren finden am 27. Juli und 10. September statt. Auskünfte und Prospekte über alle Reisen beim Palcstine & Orient Lloyd, Friedriehstr. 121, Tel,: D '1, Norden 2-155. Arbeitsnachweis. Wir haben folgende Stellen vorgemerkt, für die wir geeignete Kräfte suchen: Plätterinnen, Wäsche Zuschneiderinnen für Kopenhagen, perfekte Pelznäherinncn, Putzdirektricen, Putzzuarbeiterinnen, Stickerinnen. Cileicnzcitig bitten wir um Zuweisung handwerklicher Lehr- und Vofdntärstellen jeder Art. Arbeitsgemeinschaft der jüdischen Arbeitsnachweise, Abtlg. Berufsberatung und gewerbl. Abtlg., Berlin C 2, Roscnstr. 2/4; Tel.: Norden 6711. Stellenangebote. Einem gutausgcbildeten Motoringenieur können wir eventuell eine Stellung nachweisen. — Kindergartnerin per sofort gesucht. Eilmeldutigen an die Berliner Zionistische Vereinigung, Meinekestr. 10. Der Bund Jüdischer Pfadfinder bittet um Abdruck fol gender Notiz: Eine teilweise bereits wirtschaftlich und handwcrklich tätig gewesene Kwuzah des BJP. beabsichtigt, in der Nähe Berlins ein kleines Gut in Selbstverwaltung zu über- .nehmen. Dabei werden ca. 30 Hachscharahstellen geschaffen. Da erst im nächsten Jahre Erntemöglichkeit bestellt, sind zur Ermöglichung des Projektes einige hundert Mark leihweise erforderlich, die zur Deckung der Unterhaltungs• kosten bestimmt sind. Die Paclitsumme selbst ist von den Chawerim aufgebracht worden. Bei Beginn der Ernte kann das geliehene Geld verzinst zurückersttfttet werden. Da sofort mit der Bewirtschaftung begonnen werden muß, bitten wir, sich baldmöglichst zu wenden an: J. Kleinmann, Berlin N 54, Lothringer Str. 25. Sommerkursus im Erzgebirge. Die Gruppe Nordwest- Böhmen im Zionistischen Landesverband für die Tschecho- Slowakei veranstaltete vom 25. Juni bis 1. Juli einen Schulungskursus für junge Zionisten. Der Kursus, der auf Initiative und unter Leitung Dr. F. U 11 m a n n s, Karlsbad, abgehalten wurde, bezweckte in erster Linie ein Vertrautwerden mit den geistigen Grundlagen des Zionismus, darüber hinaus auch eine Vereinigung junger jüdischer Menschen aus den verschiedensten Lagern in naturverbundener, sportlichkameradschaftlicher Gemeinschaft. Hierzu bot das in mehr als 1000 m Höhe gelegene Sportheim des Makkabi als Heim Zur gef!. Beachtung! Wir bitten unsere Abonnenten, uns bei Mitteilung Ihres Wohnungswechsels stets auch die bisherige Adresse aufzugeben. Wir bitten unsere Abonnenten, bei unregelmäßiger Zu- Stellung der ״Jüdischen Rundschau" sich zunächst bei dem Briefträger oder der Zeitungssteile des zuständigen Postrnntes zu beschweren. Erst wenn diese Reklamationen erfolg- Io» bleiben, bitten wir» sich unter Mitteilung der bereits unternommenen Schritte an uns zu wenden. Administration der ״jüdischen Rundschau“, Berlin W.15, Meinekestr. 10. des Kursus die idealen Voraussetzungen. Referate über die verschiedenen Aspekte der zionistischen Ideologie und Praxis wurden gehalten von: R. Steiner (Karlsbad), Dr. Hans Lichtwitz (Prag). Dr. Ullmann (Karlsbad), Werner und Prof. Viktor Freud (Prag). Alltägliche gemeinsame Morgengymnastik, Wnndertingen, Spiele und Meinungsaustausch schufen einen einheitlichcn freundschaftlichen Geist, der in einer Zeit politischer Zerrissenheit der Jugend ein guter Wegweiser für ihre weitere Arbeit im Zionismus wird. Gottesdienste. Freitag, den 7. Juli, abends: Synagogen mit altem Ritus und AUerversorgungsanstalten: 7.30 Uhr; Ssnagogc Prinzrogrntenstraße: 7.15 Uhr; übrige Synagogen mit neuem Ritus und Syn. Schmargendorf (Alter-heim): 7 Uhr. Predigten: Neue Synagoge: J)r. Warschauer; Syn, I.cvctzovstraßc: Dr. Bergmann; Syn. hriedenstem pcl: I)r. Prinz; Syn, Prinzregent cnslra ßc: Dr. Swarscndcy. Irr den übrigen Orgelsynagogen: Ansprache des Rabbiners. — Sonnabend, den 8. Juli, morgens; Alte Synagoge und Synagoge FestalozzUtraße: 8.30 Uhr; übrige Synagogen mit altem Ritus und Alterversorgungsanstalten: 9 Uhr; T'rühgotteadiens! : Synagogen Ryke- Straße und Kottbu-ser Ufer—Ahawas Reim: 6.45 Uhr; Synagogen mit neuem Ritus: ]lauptgniU'sdienst: 10 Uhr; Friihgottesriicnst: Synagogen J.iiidenstraße, Level/.״wstraße und Prinzregcntenstraßc: 7.30 Uhr. Sabbat-Ausgang: 9.28 Uhr. — Gottesdienst, an den Wochentagen: abends in allen Synagogen: 7.30 Uhr; ’morgens: Alte Synagoge, Synagogen Kaiserstraße und Rdkestraße: 6.30 Uhr; übrige Synagogen mit altem Ritus: 7 Uhr; Synagogen mit neuem Ritus: 7.30 Uhr. — Seel-orgcrische Sprechstunde in den Wohnungen der Herren Geineinderabbinrr täglich (außer Sonnabend) 10—11 Uhr; in dringlichen Fällen nach vorherigem Anruf. Gottesdienst des Beth Hamidrasch, Rnsenthaler Str. 55, begründet vom Misrnchi, Freitagabend und Sonnabend. Zeiten wie in den Gernrindesynagogen mit altem Ritus. Synagoge ״Beth-Zien“, lirun1ieu.tr. 33. Freitag abend 7.30 Uhr, Sonnabend morgen 8.30 Uhr, Mtnch.1 8.40 Uhr, Wochentags nio*• geus 6.30 Uh!, abend-, 7.30 Uhr. Berliner Kalender Kinfritt zu allen Veranstaltungen nur für Mitglieder und geladene Gaste. Berliner Zionistische Vereinigung. Wilmersdorf: 10. Juli, 20.30 Ultr pünktlich, Meinekestr. 10, J>r, Ernst Marcus: Zionismus und deutsches Judentum. Frauen-Arbeitsgemeinschaft für Palästina. Studionzirkel Char- 1 o t t e n b 11 rg: 11. Juli, nachm. 4.30 Uhr: .,Aus Herzds Feuilletons“.!Fi!׳'rau Bunario, Teplit7er Sir. '18 (Am Roomcck). Geschäftliche Mitteilungen Wichtige Bücher. Wir verweben unsere Leser nid das Inserat der Buulihandlung Keilen!, Jk*rlin־<’harlo1tc־nburg. Duh!mann>tr. 8, in der vorliegenden Aufgabe. — Wie die Buehhandlung Kedem uns mit teilt, gibt sie gratis Informat ion-nutu-nal der cinM'liiagigen lateratur über Zionismus und Palästina. Wir bitten, sich direkt mit der genannten Burhh&ndlung in Verbindung zu setzen. * Töchterpensionat Wiesbaden. Zur Weiterbildung schulentlassener junger Mädchen sowie auch für schulpflichtige Mädchen empfiehlt sich das Pensionat Geschw» Sobeniheun, Parkstr. 89, im schönsten Teile ,Wiesbadens gelegen- Das Heim bietet umfassende kaufmarxni׳■ sehe und praktische Ausbildung, Schulkindern Unterricht־ in allen Schulfächern durch bewährte T.ohrki litte b:־i günstigen Bedingungen. Prospekte und Referenzen auf Wun-cb. * Das letzte Erlebnis. Amerikas Irrühmhwtes Film-Liebespaar, die schone Kay Finnn-, und William Powcli, spielen die Ilauptrollen ln dem. Nu!io!!al AV;mu-r Film in deutscher Sprache ,.Das letzte Er'fbnb‘‘, der ab 7. Juli 1933 im Harmonie-Kino zur Voriühning• gelangt. Ein durah Thunu und Milieu ungemein interessan.ter und spannender Film. Neben den genannten Ilauptdarstellern wirken eine Reihe \\vi*ert׳r au-gu/ei: Imeter ^Schauspieler mit Neues Cafß am Kurfürstendamm.!י•!■• heißt, neu in nur Name und Stil, in dem d!e-e> ,,b'ale krmzri.V‘ fortan gelahrt wird. Als netter Aufenthalt war elung-t unter dem Namen. ,.Rate Ir-effpunkM bekannt, am Kurtur-Uendamm 214. Die IhmmHung allerdings h-t gleich gründlich vorgenannten worden סרו -■-״ ht zuletzt in bezug auf die Preiw, die zwanzig, n-iiwei-e sogar ho. zu vierzig Prozent niedriger sind ids ehedem im ״Treupunkt“, hur jeden Ge* schmark io Vor-orge getroffen, eine glänzende Idee die Einri־ huing einer veg<-ta1h־׳hrn un. 1 R׳'hko-tkw ho,!1 ■ren Sprjüa’itAten zu sehr er.-rbwinglh heu!’ruhen -׳•iviot werd11 ׳. *?tägige Englandreisen für 70.— RM־ Wie viele werden nicht schon den Wunsch gehabt, haben, auf begueme und billige Art und Wehe Laudon, eine der imere־->anteUe!1 11 auptOadU’ der Alten Welt mit dem pulsenden Rhvthnuo .M-iiu־-׳■ nO'dcnum \ erkchrs und den historischen Sehen-würdigkciten v1״! >bl Piitanma'‘ kenn־ nzulernen? TroU aller Berührungspunkte der llnndeh- und FmanzwcH blieb eine Reise nach England bis heuie hir viele anher d׳un Bereich der Möglichkeit. Hicrm \\i!d jetzt eine Aenderung go-thalfen; denn, nun kann man von Hamburg auf einem großen Ucbcrseeschift für ein verlängertes Wochenende bequem nach London fahren und dort, alle Sehenswürdigkeiten kennenlernen, ln der Zeit vom 31. Juli bis zum 12. September 1.933 steht das Großmotorschiff ,,Monte Pascoai“ der Ilamburg-Siidamerikanischen Dampfsehildahrts.Gesellschaft־ für sieben?tägige Reisen von Hamburg nach London zur Verfügung. Prehc einschließlich voller Verpflegung 70.— RM. bis 90.— RM. Die Preise schließen auch Unterkunft und Verpflegung an Bord während der Liegezeit in London ein. Näheres durch die bekannten Ilamburg-Süd ■Vertretungen und Reisebüro•;. Zionistische Badeärzte Bad Brambach (Vogtl.), Radium-Solbad: Dr. Gurt Friedlinder (Tel. 85). — Ems, Katarrhe der Luftwege, Kmphysen, Asthma (keine Tuberkulose). Einser Kränchen, Inhalatorium. sämtl. Systeme, pneum« Kammer, kohlens. Thermal-Strombäder. Gutes rituelles Hotel am Platz. Dr. Siegfried Colin, Mainzer Str. 7 (Tel. 367). — Bad Homburg v. d. H., Innere (Medizin und Nervenheilkunde. Taunussanatorium: Dr. G o 1 <1 s c h m i d t; lautender Arzt: Dr. I. e; b <> w i t z (Tel. 2658. 2659). — Bad Kissingcit: Dr. B a in b e r g e r. — Bad Kudowa: 1)1. F. Cohn; Clunl. (i nli n •Welpe. — Bad Landeck: Dr. Lack man 11. —■ Bad Nauheim! Dr. D. Ettocli, Kurstr. 11. — Bad Neuenahr: Dr. Albert Goldfjerg, Tclcgraphen.-lraßc. — Bad Oeynhausen, Herz-, Nerven- und Gclenkkrankheiten, Kohlensäure-, Thermen- und Sprudel-Solbäder, Fango, Inhalatorium, Zanderinstitut. Dr. Richard Appel, Am Kurpark 2 (Tel 2806). — Bad Salzbrunn, Katarrhlu-ilbad des Osten־. Luftwege, Stoffwechsel, Verdauung, llamwcge, kohlenBäder, Inhalatorium pneum. Anstalt Dr. S. Blun1enth.il, Untere llauptstr. 14. — Bad SaUvflcn, Herz-, Rheuma-, Luftwege• und Frauenkrankheiten, Kohlensäure-, Thermen-, Sprudel-, Solbäder, Fango, Tnhalatoriuffi, Zanderinstitut, pneum. Kammer. Dr. Bernhard L ö w e 11 t h a 1, Paikstr, 4 (Tel. 2362). — Wiesbaden, Innere und Gekukkraukheiten. Dr. Theo Engel, Friedriehstr. 8 (Tel. 26 658).