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Jüdische Rundschau · 1933-07-07 · Heft 54 (7.7.1933) · p. Seite 315

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXXVIII (1933)
Issue
Heft 54 (7.7.1933)
Date
1933-07-07
Page
Seite 315 (sequence 7)
Language
German
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Nr. 54, 7. VH.1933 JÜDISCHE RUNDSCHAU Sette 313 Haifa und Suez Vor der Fertigstellung des Haifaer Hafens — Der größte Mittelmeerhafen nach Marseiile — Im Wett■ bewerb mit dem Suez •Kanal Dr.A.M. Haifa, Ende Juni 1933. Vor ungefähr vier Jahren entschloß sich die britische Mandatsverwaltung Palästinas zum Ausbau des Hafens Haifa. Die natürlichen Vorbedingungen hierfür wurden mit Recht als überaus günstig angesehen. Die Haifa-Bucht bietet an sich schon den Anblick eines sehr geräumigen Naturhafens. Es handelte sich lediglich darum, entsprechende Verladeanlagen zu schaffen und einen Teil der Bucht so weit auszubaggern, daß größere Schiffe bequem an den Kais anlegen konnten. Weitere Vorbedingungen bestanden darin, daß Haifa Eisenbahn- Station war und daß es früher oder später zu einem induslriellen Zentrum Palästinas und überhaupt der östlichen Mittelmeerküste zu werden versprach. Der Hafen Jaffa, der im Wettbewerb zu Haifa stand und steht, hatte bei weitem nicht so günstige natürliche Voraus- Setzungen für den Hafenbau wie Haifa, es kam hinzu, daß schon vor vier Jahren das große Projekt der Erdölleitung von Mossul nach Haifa schwebte, und dieses gab ■wohl den Ausschlag für den Entschluß der Mandatsverwaltung, zunächst einmal Haifa als zentralen Hafen Palästinas und überhaupt der östlichen Mittelmeerküste auszugestalten und erst späterhin an den Ausbau des Hafens von Jaffa heranzugehen. Die Bauarbeiten im Hafen von Haifa sind nun so weit beendet, daß mit ihrer Fertigste!• lung im Oktober dieses Jahres zu rechnen ist. Man ist bei die- Sem Ausbau — unter Ausnut• zung der oben erwähnten günstigen natürlichen Bedingungen — recht großzügig verfahren. Der Hafen wird eine Größe von nicht weniger als 290 acres haben, während beispielsweise der Hafen von Marseille eine Größe von 310 acres hat, das heißt, der neue Hafen Ilail'a wird kaum merklich klei. ner sein als der von Marseille. Nebenbei «ei bemerkt, daß der Hafen von Haifa fünfmal so groß sein wird als der von Beirut, also als der größte syrische Hafen. Auf einer Pressebespre• chung, die die Hafenvcrwal• tung van Haifa Ende Juni veranstaltete, wurden noch folgende Einzelangaben über Art und Umfang der Ilafertanlagen gemacht. Es sind zwei Wellenbrecher gebaut worden, von denen der größere eine Länge von 2>,4 Kilometer hat, der kleinere eine solche von 750 Metern. Es bestehen innerhalb des durch diese beiden Wellenbrecher gebildeten Kunsthafens zwei Kais. An dem einen, der eine Länge von 250 Meter hat, beträgt die Hafentiefe 6,40 Meter, er soll der Aufnahme von Frachtdampfern gewöhnlicher Größe und kleinen Küstenseglern dienen, der andere, der westlich hiervon liegt, hat eine Hafentiefe von 9 Metern und kann größere Schiffe mit einer Wasserverdrängung von 10000 bis 12 000 Tonnen aufnehmen. Es können gleichzeitig vier Schiffe dieser Art in dem letztgenannten Bassin ihre Ladung löschen, und zwar in durchgängigem Tag- und Nachtbetrieb. Dieser Kai hat eine Länge von 425 Metern. Daneben aber können weit größere Schiffe mit einer Wasserverdrängung von 30 000 Tonnen, also etwa von der Größe der ״Mauretania“, an der Außenseite der Hauptmole anlegen. Die I-Iauptmole ist selbstverständlich mit ausreichenden Gleisanlagen ausgestattet. Auch Zoll- und Lagerhäuser von erheblicher Größe sind zum Teil bereits fertiggestellt, zum Teil noch im Bau, desgleichen wird eine sehr breite Anfahrtstraße gebaut, die sich bereits der Vollendung nähert und teilweise schon jetzt benutzbar ist. Die gesamten Kosten des Ifafenbaues werden auf l!/t Mil- Hon Pfund angegeben. Beschäftigt sind mit seiner Fertig- Stellung zur Zeit 800 Arbeiter, zwei große Bagger werden auch in Zukunft dafür sorgen, daß das Hafenbecken stets die erforderliche Tiefe behält. Von besonderem Interesse ist die Tatsache, daß die I r a q Petroleum Co., die mit größter Energie an der Fertigstellung der Erdölleitung von Mossul (Kerkuk) nach Haifa arbeitet, ihre Erdöltanks im Haifaer Hafen unter Wasser anlegen wird, und zwar in einem Spezialhafen, den sie selbst in unmittelbarer Nähe des obengeschilderten Haupt- Hafens errichtet. Die Tankschiffe der Iraq Petroleum Co. werden also diesen Haupthafen nicht mit Beschlag belegen, sondern sie werden ihre Erdölladungen unmittelbar aus den Unterwassertanks des Spezialhafens heraufpumpen. Die ganze Hafenanlage von Haifa erfährt hierdurch noch eine erhebliche Erweiterung. Man muß auch in Betracht ziehen, daß in den letzten Jahren der wichtigste Ausfuhrartikel Palästinas, die Orange, immer mehr Haifa als Ausgangshafen dem Jaffaer Hafen vorzieht, weil schon vor der Fertigstellung des Haifaer Kunsthafens die Verladung dort bequemer war als in Jaffa und weil fernerhin im Norden Palästinas die Orangen-An- Pflanzung einen gewaltigen Aufschwung genommen hat, also im unmittelbaren Hinterlande von Haifa. Man rechnet damit, daß von den fünf Millionen Kisten Orangen, die in der Saison 1933/34 voraussichtlich aus Palästina verschifft werden dürften (in der Vorsaison ■waren es 4,2 Millionen Kisten) ein ganz erheblicher Teil über Haifa gehen wird. Die Anstrengungen, die die palästinensische Mandats- Verwaltung gemacht hat, um Haifa zu einem großen und modernen Hafen auszugestalten, sind in erster Linie auf die Bestrebung zurückzuführen, die palästinensische Wirtschaft zu entwickeln, deren Erträgnisse für den Fiskus seit Jahren ja recht erfreulich sind. (Per Ende 1932 wurde aus den Zollerträgnissen usw. ein Ueberschuß von 1,7 Millionen iausgewiesen). Daneben steht auf englischer Seite sicherlich der Wunsch, auch einen Flottenstützpunkt ersten Ranges an der östlichen Mittelmeerküste zu erhalten, drittens aber war wesentlich für die Ausgestaltung des Haifaer Hafens der Wunsch der Iraq Petroleum Co,, den Kopf ihrer Erdölleitung in einen ausgebauten Hafen zu verlegen. Mit der Er- BESTEHENDES: VERKEHR SVF.RB IM) MG CAT: U»-—E/A INDAKMlTNtEKr ===■ HAUPTSTRASZßfifZUG TIA CHENVERTEIL M6SPLAM: ^Wohnviertel Kl. t D /fandet spipr fei ® ' ' P E LeUhte Industrie u Lagerhäuser C * 3 F Pi■ Zone e Leuchtturm 7 Technicum. e MadarHaearmel VolKshaus S 1 C T Maus n Jüdisches Ceschäftseterrei BaBEstranTT=? o «■/ «. .'•־ גי ס־י r ׳*j 3)״y ° I s C H UNTER GÜTIGER «ITWIRKUNS ots FRÜHEREN ST»DT|nG£ NI mit von HAIFA DRA.CIFR RIN. Wir entnehmen diese Skizze mit freundlicher Genehmiguntj dem letzten Heft der ausgezeichneten Wiener Zeitschrift ״Paläitma.'• füllung dieses Wunsches tritt Haifa zweifellos in einen recht bedeutungsvollen Wettbewerb zum Suezkanal. Die Suezkanal- Gesellschaft hat in den letzten Jahren ihre Erträgnisse mit in der Hauptsache aus den Erdöltransporten durch den Kanal gezogen,« also im wesentlichen aus denen der Anglo Persian Oil Co. vom persischen Golf aus nach Nordwesten. Wenn Haifa als Kopf der Irak-Erdölleitung in Tätigkeit tritt, so wird damit aller Voraussicht nach zum mindesten die Versorgung der britischen Interessensphäre im gesamten Mittelmeerbecken mit Erdöl und Erzeugnissen hieraus auf dem Wege durch den Suezkanal aufhören. Die Iraq Petroleum, Co. rechnet ja damit, daß sie jährlich bei vollem Betrieb durch die Benutzung der Erdölleitung etwa 1 Million Plund an Kanalabgaben ersparen wird. (Die Suezkanal-Gesellschaft erhebt trotz aller Proteste noch immer eine Kanalabgabe von 6 Goldfrancs je Tonne Wasserverdrängung, ein Fünf- bis Sechstausend-Tonnen-Dampfer muß also für jede Passage rund £ 2000 Abgabe zahlen.) Diese Tarifpolitik der Suezkanal-Gesellschaft war zweifellos auch ein Motiv dafür, daß die britische Mandatsverwaltung den Bau des Haifaer Hafens in Angriff nahm und beschleunigte, denn es ist keine Frage, daß für den gesamten nahen Osten Haifa als Ausgangspunkt einer ganzen Reihe von Landfrachtwegen in Betracht kommt, das heißt als der eigentliche Ausgangspunkt des berühmten ״Landweges nach Indien“. Daneben will es wenig besagen, daß die Mandatsverwaltung jetzt die Absicht hat, aus einer noch aufzulegcnden öffentlichen Zwei-Millionen- £-Anleihe einen Betrag von rund £ 150 000 für den Ausbau des Hafens Jaffa zu verwenden. Es handelt sich hierbei weniger um einen wirklichen Ausbau als vielmehr uin die Beseitigung von Mißständen, die nicht mehr länger hinausgeschoben werden darf, wenn Jaffa trotz seines wichtigen unmittelbaren Hinterlandes seine Bedeutung als Hafen nicht völlig verlieren soll. Wie aus Paris gemeldet wird, bestehen dort Absichten, in Südtrankreich eine jüdische landwirtschaftliche Siedlung zu schaffen, da sich gezeigt hat, daß jüdische Einwanderer als Angestellte oder Akademiker keine Erwerbsmöglichkeiten haben. Viele jüdische Ein- Wanderer aus Deutschland bemühen sich auch, als Landarbeiter in Frankreich unterzukommen, um nach durchgemachter Ausbildung «ine landwirtschaftliche Tätigkeit in Palästina beginnen zu können. Für die Ansieditmg deutscher Juden Die Jahreskonferenz der amerikanischen Z-ionisten Wie bereits in der vorigen Nummer kurz berichtet, fand die diesjährige Jahreskonferenz der Zionistischen Organisation Amerikas vom 1. bis 4. Juli in Chicago statt. Ueber den Verlauf berichtet die JTA. aus Chicago: Ein großer Teil der Beratungen der Konferenz war dem konstruktiven Hilfswerk für deutsche Juden in Palästina gewidmet. Es wurden in diesem Zusammenhang mehrere Beschlüsse gefaßt, durch die die Durchführung des von Dr. Wcizmaiin entworfenen Kolonisationsplans gesichert werden soll. Der am Sonnabend, dem 1. Juli, im Palmer-Hius zu Chicago abgehaltenen Eröffnungssitzung der Konferenz wohnteil 5000 Delegierte aus allen Teilen der Vereinigten Staaten bei. Den Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation Amerikas erstattete Morris Rothenberg. Er forderte u. a. die Ausgabe weiterer Einwanderungszertifiknte für Chaiuzim durch die Palästinaregierung und verlas den vom Präsidenten der Jewish Agency, Nahum Sokolow, an den High Commissianer für Palästina anläßlich der Ueberreichung des Memorandums für die Mandatskommission gerichteten Brief, in dem diese Frage erörtert wird. Rothenberg wies sodann darauf Hin, daß die Aufnahmefähigkeit Palästinas infolge der Prosperität des Landes wesentlich gestiegen ist. Er stellte fest, daß im Laufe des letzten Jahres 1662 amerikanische Juden nacli Palästina ausgewandert sind, die ein Kapital von über 3 Millionen Dollar dort investiert haben. Die Konferenz faßte eine Resolution, in der die amerikanischen Juden aufgefordert werden, innerhalb der nächsten vier Jahre entsprechend dem Plan Dr. Weizmanns einen 5 M i 11 i o n e 11 Pfund-Fonds zur Du rchführung eines großzügigen Kolonisationswerkes zugunsten deutscher Juden in Palästina zu schaffen, 8 Millionen Dollar für diesen Zweck aufzubringen. ln einer zweiten Resolution wird die Jewish Agency aufgefordert, die finanzielle und politische Hilfe des Völkerbundes bei der Ansiediung deutscher Juden in Palästina zu sichern. Die Konferenz sagte ferner ihre Mit- Wirkung bei dem von Dr. Wcizmann geplanten Werk zur Ansiedlung einer Viertelmillion Juden in Palästina innerhalb der nächsten fünf Jahre, abgesehen von den von ihr übernommenen finanziellen Verpflichtungen, zu. Die Zionistische Organisation Amerikas hat bezüglich der Zusammensetzung der Kongreßdclegation ein Abkommen mit der Frauenorganlsntion ״Hadassah“ getroffen, dem zufolge die Hälfte der Delcgationsmitglieder von der ״Hadassah“ nominiert werden. Die ״Hadassah“ ist eine Bindung mit der Brandeis-Mack-Gruppe «ingegangen und wird deren Führer als ihre Delegierten entsenden. Anläßlich der Tagung fand zu Ehren Weizmanns ein Bankett statt, an dem 1500 Personen teilnahmen und auf dem 125 000 Dollar für die American Palestine ־ Campaign gezeichnet wurden. Lipsky und Rotheuberg hielten Ansprachen, in denen sie die Verdienste Weizmanns um die zionistische Bewegung würdigten. Dr. Weizmann hielt eine Rede, in der er aktuelle Probleme der zionistischen Kolonisationspolitik berührte. Er machte auf die Gefahr aufmerksam, die daraus entstehen könnte, wenn beim Aulbau des Jüdischen Nationalheims das richtige Gleichgewicht zwischen ländlicher 1111d städtischer Siedlung nicht aufrecht erhalten werden würde. Ferner betonte er nachdrücklieh, daß es unmöglich sei, eine jüdische Siedlung großen Stils in Transjordaiiien ins Auge zu fassen, solange nicht das Jordan-Tal durch Juden besiedelt sei. Erst nach Besiedlung des Jordan-Tals könne man an die Kolonisierung Transjordaniens Herangehen, denn die Besiedlung des Jordan-Tals erst würde die 'Sicherheitsbedingungen für eine jüdische Siedlung jenseits des Jordans günstiger gestalten. Trauerfeier in Hamburg Aus Hamburg wird uns geschrieben: Auf Einladung des Hamburger Initiativ-Komitees der Jewish Agency versammelten sich am Dienstag, dem 4. Juli, neben den Vorsiandsmitgliedern der Zionistischen Ortsgruppe, zahlreiche Persönlichkeiten des Groß-Hamburger jüdischen Lebens: Führer der Gemcinden Hamburg־, Altona, Wandsbek und ihrer Institutionen, Rabbiner, Vertreter der jüdischen Schulen, Repräsentanten des Central-Vereins, der Logen, der Aguda'n, des Landesaus- Schusses der Jüdischen Jugendverbände Groß-Hamburgs usw. zu einem Gedenkakt für Chajim V. Arlosoroff. Nach einleitenden Worten des Vorsitzenden des Hamburger Agency-Komitecs, Herrn Jakob Hccksdier, der u. a. eine warmherzige Beileidshekundung des — am Erscheinen vorhinderten —• Oberrabbiners Dr. S. Spitzer verlas, suchte Dr. Edgar Marx die Persönlichkeit A r 1 o s o r o f f s, sein Wirken für Erez Israel, seine eminenten menschlichen und poiitischen Qualitäten der Versammlung nahezubringen. Fr sch.ilderte das Fluidum, das von Arlosoroff ausging: die Ruhe und Ueberlegcnhcit, die sichtbar aus ihm sprach und ihn schon in jungen Jahren zu immer maßgeblicherer Bedeutung heraufgefiihrt hatte. Besonders deprimierend sei die Ta:- Sache, daß Arlosoroff allem Anschein nach von indischer Hand ums Leben gebracht worden sei. Wenn es überhaupt möglich sei, in dieser Katastrophe noch einen Sinn zu erblicKen, so sei es die Mahnung: den Grundsatz gegenseitiger Duldung und achtungsvollen Verständnisses viel stärker noch als bisher in die innerjüdische Auseinandersetzung liineinzutragen. — Nach dieser Ansprache schloß das ״El raole rachamim“, von Herrn Lasowsky vorgetragen, den Gedenkakt, dessen ergreifender Wirkung sich keiner der zahlreichen Anwesenden zu entziehen vermochte. Hetze gegen den Kongreß. Das Prager Abendblatt ״E x - p r e ß“, Organ der tschechischen faschistisch-nationalistischen Siribrny-Partei, veröffentlicht in seiner Ausgabe vom 4. Juli einen Artikel gegen den in Prag geplanten Zionistenkongreß unter der großen IJebcrschrift 7000״ deutsche Zionisten wollen das nationale Prag überschwommen“. In dem Artikel wird darauf hingewiesen, daß der Zionistenkongreß, der schon zweimal in Karlsbad stattfand, sich fast ausschließlich der deutschen Sprache bedient. Zionisten aus allen Ländern sprechen dort deutsch, und es sei unbegreiflich, daß der Magistrat der tschechischen Hauptstadt Prag dieser deutschen Bewegung sein Repräsentationshaus zur Verfügung gestellt hat. Das Blatt fügt hinzu, daß die tschechische Oeffeutüchkeit diesen Kongreß scharf überwachen werde. — Es entbehrt nicht einer gewissen Ironie, daß eine jüdische Bewegung wegen ihres ״deutschen“ Charakters angegriffen wird. Die Zionistische Exekutive hat beschlossen, den Kongreßbeginn aus technischen Gründen um fünf Tage bis zum 21. August zu verschieben und das A.-C. für den 15, August einzuberufen. I

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