Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXXVIII (1933)
- Issue
- Heft 41 (23.5.1933)
- Date
- 1933-05-23
- Page
- Seite 215 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 4t 23. V. 1933 JÜDISCHE RUNDSCHAU Seite 213 Zum 60. Geburtstag von Leo Baeck Adel Vor nicht langer Zeit, als die gegenwärtige Situation sich bereits deutlich ansagte, besuchte mich ein ausgezeichneter Vertreter des deutschen Adels. Im Mittelpunkt unseres Gesprächs stand das Problem des Judentums. Wir waren einig — so einig wie zwei Menschen, die dieselbe Wirklichkeit miteinander ansehen — darin, daß der Kern des Judentums, auch heute noch, Ur- Zusammenhang, IJeberlieferungsmächtigkeit, organische Wesenseinheit, existentielle Gewißheit und Gelassenheit, mit einem Wort Adel, echter Adel bedeutet. Mitten in der Erörterung unterbrach sich mein Besucher und rief: ״Wenn ich mir Adel leibhaft vorstellen will, denke ich an Leo Baeck." Martin Buber. Forderung als Glüdtwunsdi Wenn wir in diesen Tagen den Geburtstag einer Persönlichkeit feiern, die mit Recht den wenigen wirkliehen Fiihrerpersönlichkeiten des deutschen Judentums zugerechnet wird, dann darf dieser Anlaß nicht nur zu Glückwunsch und Festspruch benützt werden. Es ist eine außerordentliche Zeit; Leo Baeck selbst wird, wenn er auf ein reiches und fruchtbares Leben heute Rückschau hält, sich kaum einer Stunde ruhigen Feierns hingeben. Zu sehr ist dieser Mann mit seinem Volk verknüpft, zu sehr lebt er alle Leiden, alle Kränkungen, aber auch alle Hoffnung und alle Zuversicht des Judentums in eigener Seele mit, als daß er in den Zeiten höchster Erregung bei einem persönlichen Anlaß verweilen könpte. In Baeck lebt etwas von der Kontinuität jüdischen Geistes, er weiß um die Zusammenhänge der jüdischen Geschichte, um die in ihr wirkenden Kräfte, und er fühlt mit den Jungen, die ein Neues wollen, die in neuer Form das alte Erbgut wieder zum Leben und zu Ehren bringen wollen. Dieser kritische Geist, der — in seltener Universalität und in echter Bildung, in echtem Humanismus — Spreu von Weizen zu scheiden w׳eiß, ist auch ein synthetischer Geist, der die Einheit und Ganzheit jüdischer Existenz und jüdischen Lebens zu formen sucht. Darüber hinaus aber ist Baeck ein Mann des sozialen Lebens, nicht nur Seelsorger, nicht nur geistiger Leiter und religiöser Berater, sondern Helfer in der Not; überall, wo das harte Leben Menschen in die Verzvveiflung jagt, überall, wo es zu helfen gilt, ist Baeck der natürliche Führer. Fast scheint es oft, als ob die Fülle der Pflichten, die automatisch immer wieder auf ihn fallen, gar nicht von einem einzelnen Mann bewältigt werden könnten. So war das, was Baeck bisher für das deutsche Judentum leistete, gewiß etwas Großes, etwas ganz Persönliches, weil es zw׳ar nicht außerhalb, aber oberhalb des üblichen Parteilebens sich abspielte. Heute aber ist eine neue Situation. An seinem 60. Geburtstag steht Baeck vor einer Aufgabe, die in Quantität und Qualität nicht mit dem verglichen werden kann, was er bisher zu leisten hatte. Und dämm, weil wir alle mit ihm in diesem Augenblick realer Schicksalswende stehen, sind heute nicht viel Worte zu machen. Dieser Mann, dem sein eigenes Werk und seine persönlichen Vorzüge eine natürliche Autorität im deutschen Judentum gebracht haben, soll wissen, daß wir heute nicht nur mit herzlicher Verehrung seiner Vergangenheit, sei-!1er vorbildlichen jüdischen Haltung gedenken, sondern auch etwas von ihm erwarten. Wir kommen zu diesem Geburtstag gewiß mit Glückwünschen, aber nicht nur mit Glückwünschen, sondern auch mit For derungen. Die Stunde ist viel zu ernst, als daß wir nicht aufrichtig aussprechen sollten, was wir bef ürchten. Wir fürchten, daß die vielen kleinen Anforderungen, die vielspältigen und kleinlichen Interessentenwünsehe, das Uebermaß der Einzelarbciten, die jetzt besonders an einen Mann wie Baeck, der so viele offizielle Aemter zu verwalten hat, heranbranden, uns seine Kraft für die historische Funktion rauben, für die wir ihn jetzt brauchen. Wir fürchten, daß sein verbindliches Wesen nicht die Härte aufbringt, die heute nötig ist, um auch innerhalb des jüdischen Lebens Unerläßliches mit aller Schärfe zu sagen und zu vertreten, auch w׳enn es vielen überkommenen Ansichten entgegensteht, auch wenn es von vielen Ohren nicht willig aufgenommen wird. Vieles Altgewohnte und Liebgewordene ist in diesen Tagen zusammengebrochen, manche wollen sich davon nicht trennen. Baeck ist es, der bei der heute notwendigen umstürzenden Neugestaltung und Neugruppierung des deutschen Judentums eine führende Rolle spielen, der entgegen allen dissozierenden und zerstörenden Kräften, entgegen allen Neigungen zu Selbst- Verleugnung und Preisgabe, ein Hüter der Würde des Judentums und der Güter des Judentums sein könnte. Baeck hat schon lange vor der Krise in seinen Reden und Aufsätzen bewiesen, daß er w׳eiß, worum es geht Was er in ruhigen Zeiten sprach, gilt heute in vielfach verstärktem Maße. Aber gerade jetzt, wo schon aus äußeren Gründen eine Einheit des deutschen Judentums not tut, kann diese Einheit nur aufgebaut sein auf 3er Bejahung des Judentums und seiner Zukunft, 3ie für Baeck stets das Fundament seines geistigen Wirkens war. In allen den großen Aufgaben, die vor dem Judentum heute stehen: Währung jüdischer Ehre nach außen, Verteidigung der jüdischen Existenz, Aufbau des Nationalheims in Palästina, das eine möglichst große Anzahl deutscher Juden aufnehmen und zu Boden und Arbeiten zurückführen kann, Hilfe für Notleidende, Sorge um die jüdisch-geistige Erziehung und die Festigung des jüdischen Selbstbewußtseins in unserer Jugend — in allen diesen Aufgaben könnte Baeck maßgebender Führer sein, wenn er dieses Führertum mit Energie und Entsclilossenheit ausübt. Eine Autorität, die ihre Verantwortung aus dem Geistigen herleitet, dürfte sich nicht irremachen lassen durch das ohnmächtige Getue der Menschen von gestern, die sich an die Trümmer eines zerstörten Weltbildes klammern wollen. Unabhängig von solchen atavistischen Mächten Führer zu einem neuen starken Judentum, in einer Welt voll Widerstand und voll Feindschaft, unter ungünstigsten äußeren Verhältnissen zu sein, das ist ein neuartiges Amt, verschieden von allem, was Baeck bisher in seinem Leben aufgegeben war. Und darum kommen wir mit einer Forderung zu ihm, weil wir wenige Menschen haben wie er und weil wir dieses Kapital nicht vergeuden können, weil er uns gehört, weil wir Ansprüche an ihn haben, und weil es furchtbar wäre, wenn ein Mann wie er heute die junge Generation im Stich ließe. Dies ist es, was wir in einer außergewöhnlichen Zeit unserem Glückwunsch zum 60. Geburtstag von Leo Baeck hinzuzufügen haben. R.W. Theologische Führung Von Rabbiner Dr. Ignaz May bäum, Frankfurt a. O. Wenn die Geschichte des Rabbinats geschrieben werden wird, wird der Historiker an der Würdigung des deutschen Rabbinats ein Problem finden, von dessen Lösung die Riehtting seiner ganzen Arbeit abhängt. Er hat die Frage zu beantworten, oh das deutsche Rabbinat gemessen an der bisherigen Einrichtung des Rabbinats etwas Neues darstellt, und ob dieses Neue dem Alten gegenüber bestehen kann oder nicht. Der Historiker wird an der geschichtlichen Gestalt des deutschen Rabbiners Leo Baeck zeigen können, daß in der allgemeinen Renaissance des Judentums auch eine Renaissance des Rabbinats stattgefunden hat. Von Leo Baeck führt die Linie zu den größten Gestalten, die das Rabbinat besessen hat. Das neuzeitliche Judentum ist dadurch gekennzeichnet, daß gefragt wird: ״Was ist Judentum?“ Während bisher das Judentum selbstverständlich gelebt wurde, der Jude nur fragte: was muß ich in jedem Augenblick meines Lebens der Tradition entsprechend tun, um Jude zu sein?, wurde die Tradition selbst Gegenstand des Fragens. Mit dieser Frage: was ist Judentum? hört auch für uns das Mittelalter auf und beginnt die neuzeitliche Situation. Diese Frage: was ist Judentum? wurde zunächst durch die neu entstehende Wissen- Schaft des Judentums und eine jüdische Philosophie beantwortet. Kann aber Thora ״Wissenschaft“ oder ״Philosophie“ werden? Kann ein weltlicher Stand jüdischer Forscher sagen, was Judentum ist? Neben diese in Deutschland entstandene jüdische Wissenschaft trat eine jüdische Theologie. Die Antwort auf die Frage : was ist Judentum? ist ein Bekenntnis. Was nicht eine weltliche jüdische Wissenschaft geben kann, was nicht eine jüdische Philosophie geben kann, wird im Werk Leo Baecks gegeben. Er gibt als Rabbiner wieder in unserer neuzeitlichen Situation das als jüdische Lehre autorisierte Glaubensbekenntnis. In der theologischen Arbeit wird die Renaissance des Rabbinats sichtbar. Bereits bei Akiba beginnt ein Verhältnis zwischen Lehrer und Schüler, das als akademisches angesprochen werden muß und nicht mehr das alte Jüngerverhältnis war. Akiba hat mit erfolgreicher Energie griechische Einflüsse aus seiner Lehre ferngchaltcn. Trotzdem ist er als Lehrer nicht mehr der bloße Traditionalist. Er läßt in seiner Methode nicht weniger als ein Phiio den griechischen Logos zum Recht kommen. Sein Lehrhaus ist nicht nach der Art der früheren Lehrhäuser, in denen nur Gegebenes und Fertiges memoriert wurde, es ist eine Akademie, in der die Schüler als intellektuelle Menschen, als Denkende, Fragende, Forschende an den Stoff herangebracht werden. Akiba überliefert nicht bloß, er IchrtdieUcberlieferung. EristTheologe. Ohne ihn, heißt es, wäre die Thora vergessen worden, der gegenüber er leistete, was in der Vergangenheit Esra geleistet hatte. Die Schüler Akibas sind aber trotzdem vom griechischen Typus des Weisen, des ״freien Gelehrten“, verschieden, sie haben — jedenfalls ist das das Endergebnis der Entwicklung — ein Amt, zu dem sie auf Grund ordnungsmäßigen Studiums ordiniert werden, und dessen Verwaltung ihnen, nachdem sie von einer Gemeinde gewählt worden sind, Lebensunterhalt gewährt. Als Folge der vom bloßen Traditionalismus zur systenia• tischen Gestaltung der Tradiiion führenden Entwicklung kommt dann der Schritt zur schriftlichen Fixierung der Lehre. Aber nicht nur die Methode des Akiba läßt uns beim Rabbinat von einem griechischen Einfluß sprechen. Mag das, was in Jerusalem ״Weisheit“ heißt, von dem, was in Athen so heißt, himmelhoch verschieden sein, so kann doch gesagt werden, nachdem und weil es in Alexandrien und in Athen den Philosophen gab, gab es in Jerusalem den Haben Sie schon Ihren Neu - Abonnenten in dieser Woche geworben? Rabbiner. Was hier verglichen wird, ist eine Lehr in st itu* tion, nicht ein Lehrinhalt. Jochanan ben Sakkai glaubte, das, was er lehre, sei uralt und gehe auf Moses zurück, und doch ist das Rabbinat zu seiner Zeit noch sehr jung. Mit geschiehtlieber Erinnerung ist der Stammbaum der Rabbinen bis zur makkabäischen Zeit zurückgeführt worden. Das Rabbinat, als Institution selbst im Hellenismus wurzelnd, wurde die entscheidende Einrichtungin der Bekämpfung des Hellenismus. Diese geschichtliche Erinnerung war notwendig, um die Bedeutung von Leo Baecks theologischer Sendung zu begreifen. In ihm stellt das Rabbinat der zeitgenössischen Philosophie und Bildung eine Persönlichkeit gegenüber, die die gesamte gegenwärtige Geisteswelt souverän überblickt. Das Rabbinat des frühen 10. Jahrhunderts hat die edelsten und wertvollsten Vertreter gehabt. Aber sie waren unfähig, dev beginnenden liberalen Entfremdung entscheidend entgegenzutreten. Sie konnten nur rufen: Bleibt Juden, und werft euch nicht weg an den Geist des Jahrhunderts. Aber sie konnten nicht lehren, mitten im säkularen Leben der Neuzeit sich frei zu bewegen und in richtiger Distanz Juden zu bleiben. Sie wußten nur um ihr Judentum. Dieses Wissen war ihnen mitgegeben worden, aber sie hatten nicht darum gerungen, und die Auseinandersetzung mit dem europäischen Geist lag ihnen fern. Sie waren treu, aber sie waren Epigonen. Nach ihnen setzte das Ringen ein, und die Auseinandersetzung mit der Weltanschauung der Umwelt begann, lieber dieses Ringen ist viel zu sagen. Es gab manchen Irrtum. Anstatt daß das Judentum in der Sprache der Zeit mitteiibar gemacht wurde, sprach in den ersten theologischen Versuchen das Judentum die Sprache der Zeit selbst. Aber die theologische Entwicklung, die eingesetzt hatte, führte weiter, und wir stehen heute nicht mehr am Anfang. Es wäre zu viel verlangt, wollte man heute schon ein Urteil über Leo Baecks theologische Lebensarbeit fällen — in allen seinen Werken ist er Theologe —, wollte man heute schon verkünden, in Leo Baecks Werk haben wir die S u m m c der bereits durch Generationen andauernden theologischen Bemühungen vor uns. Uns, seinen Schülern, liegt dieses Urteil am Herzen, und wir neigen dazu, es so zu formulieren. Aber die Geschichte wird es dereinst sprechen. Was schon heute deutlich gesehen werden kann, ist dies: Durch das Leben und Lehren Leo Baecks hat das Rabbinat seine theologisehe Haltung wiedergewonnen. Der Rabbiner wird in Zukunft nicht bloß Verwalter der jüdischen Tradition sein dürfen, sondern er wird die jüdische Tradition lehren müssen. Er wird Theologe sein müssen. Die Gestalt Leo Baecks ist hier geschichtlich verbindlich geworden. Innerhalb des deutschen Rabbinats, in dem die Schüler Baecks wirken, hat das Vorbild Baecks schon gewirkt. Aber was hier vorliegt, wird nicht auf Deutschland beschränkt bleiben können. Die unser Schicksal aufs tiefste betreffende Aufgabe der jüdischen Theologie ist ihr Ringen tim ideologiebefrcites Judentum. Die Ideologie ist immer Ideologie des Jahrhunderts. Ais ideoiogisiertes Judentum ist das Judentum aus dem Licht der Ewigkeit in das Zwielicht des Jahrhunderts hineingeraten. Die verhängnisvolle Folge heißt: es gibt jüdische Parteien. Denn wo eine Ideologie vertreten wird, wird unausweichlich der dialektische Gegensatz hervorgerufen, und der Ideologienkainpf, der Parteienkampf, ist unabwendbar. Weil es also ideoiogisiertes Judentum gibt, ist jüdische Theologie so dringend notwendig geworden. Die jüdische Theologie befreit uns von der Herrschaft der Ideologien, erlöst uns von dem Schicksal eines parteimäßig gespaltenen Judentums, Hier ist nun von einem wirklichen Unrecht der Persönlichkeit Baecks gegenüber zu reden, wenn seine keiner jüdischen Partei restlos zuzuordnende Haltung nur durch große Güte erklärt wird. Dieser Irrtum ist für jeden zu verstehen, der das Glück hatte, dem wunderbaren, edlen — fast möchte man sagen - - jeder Kreatur gegenüber freundlichen Wesen Baecks nahe kommen zu dürfen. Aber es ist ein Irrtum. Wer wissen will, warum Leo Baeck keiner jüdischen Partei zuzurechnen ist, warum er von aßen jüdischen Parteien geehrt wird, der muß theologische Gründe zu hören bereif sein, in der heutigen schweren Zeit, in der ein Judentum, das einig und geschlossen aufzutreten in der Lage ist, die immer notwendiger werdende Forderung der Stunde ist, weisen wir auf Leo Baeck. Seine theologische Führung ist cs, die imstande ist, diese Forderung zu erfüllen. Ela neues Bach von Baeck Anläßlich des 60. Geburtstags von Leo Baeck erschien soeben im Schocken-Verlag, Berlin, ein schön ausgestatteter Sammelband ״Wege im J u d e n t u m“, der Aufsätze und Reden von Baeck enthält. Diese Aufsätze sind innerhalb des letzten Jahrzehnts entstanden und behandeln verschiedene Gegenstände, nicht nur geistige Fragen, nicht einmal nur spezifisch jüdische Fragen, sondern Probleme, Ideen und Menschen. Es wird in ihnen — wie der Autor in der Vorrede sagt — nicht ״über das Judentum, als vielmehr aus dem Judentum hervor“ gesprochen. So gibt dieser Sammelband ein vielseitiges Bild der feingeistigen Personlichkeit und außerordentlichen schriftstellerischen und rednerischen Kultur des Verfassers. Wir werden auf dieses Buch, das eines der wichtigsten Bücher des modernen deutsehen Judentums ist, noch eingehender zurückkommen. Leo Baeck, geboren 1873 in Lissa (Posen), ist seit 1912 Rabbiner in Berlin und gleichzeitig Dozent für Homiletik und Midrasch an der Hochschule für die Wissenschaft des Judentums. Er ist Vorsitzender des deutschen Rabbinerverbandes, Vorsitzender der Zentralwohlfahrtssteile der deutschen Juden und Großpräsident der Großloge UOBB. In der neugebildeten Reichsvertretung der deutschen Juden, die aus Vertretern der Landesverbände besteht, ist Baeck zu einem der Vorsitzenden gewählt worden. Für den Palästina-Aufbau hat er sich stets mit Nachdruck eingesetzt und bei der Erweiterung der Jewish Agency innerhalb der deutschen Sektion aktiv mitgewirkt. Er ist auch Mitglied des Administrative Committee der Jewish Agency, sowie des Präsidiums des deutschen Keren Hajessod. t