Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 42 (1937)
- Issue
- Heft 102 (24.12.1937)
- Date
- 1937-12-24
- Page
- – (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
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JODISCHE RUNDSCHAU Nr. 102, 24. DEZEMBER 1937 BERLINER RUNDSCHAU Rabb. Jacob Freimann זצ״ל Ein außerordentlich schwerer» fast unersetzlicher Verlust hat die Berliner Jüdische Gemeinde und das gesamte thora• treue Judentum getroffen. In der Nacht zum 23. Dezember verschied völlig unerwartet in Spindlermühle, wohin er sich zur Silberhochzeit seiner Tochter begeben hatte, Rabbiner Dr. Jacob Freimann, Gemeinderabbiner und Aw-Beth-Din von Ber• ]in. Eine bedeutende Rabbi• uerpersönlichkeit, ein jiidischer Wissenschaftler von hohem Rang, ein Mann, vorbildlich in Takt, Güte und Bescheidenheit ist mit ihm dahingegangen. Jacob Frcinann entstammt einer berühmten Rabbiner- und Gelehrten- Familie, die ihren Weg von Deutschland nach Ungarn genommen hatte. Im Hause seines Onkels und späteren Schwiegervaters, Dr. Is- , rael Meier Freimann, Rabi'oto■ Arc1״v jjjl1cr [n Ostrowo, erweitert er sein talmudisches Blickfeld. Mit zwanzig Jahren bereits im Besitz einer Rabbinafsnutorisation, studiert er noch am Rabbinerseminar zu Berlin sowie an deutschen Universitäten. Wahrend einer zwanzigjährigen rabbinischert Tätigkeit in Hollescliau (Mähren) erwirbt er sich einen bedeutenden Rut als Talmudist, Wissenschaftler und Rabbiner, auch stellt er schon hier seine organisatorischen Fähigkeiten als Iteligionsschulinspektor von Mähren und langjähriger Vorsitzender des dortigen Rabbinerverbandes unter Beweis. Die Berufung auf den altehrwürdigen Rabbinatssitz^ in Posen, den Sitz Akiba Egers, im Jahre 1913 leitet den bedeutsamsten Abschnitt seines Lebens ein. Freimann versteht es durch sein überragendes halachisclies Wissen, durch eine vorbildliche Verhandlungsfähigkeit und Repräsentation die dominierende Stellung des Poscner Rabbinats zu erhalten, darüber hinaus konzentriert er das jüdische Leben um seine Persönlichkeit und sein Haus. Unvergessen wird allen Posetier Juden das jußerordentliehe Maß an sozialer und seclsorgerischer Arbeit bleiben, das er in den Kriegsialiren geleistet hat, für Soldaten! und Lazarette und für Gefangene und die Brüder im besetzten Gebiet. Von historischer Bedeutung aber ist seine führende Mitarbeit an der Begründung und Leitung des Jüdischen Nationalstes in der ehemaligen Provinz Posen, Hand in Hand mit dem nun auch schon verewigten Dr. Max Kollenscher. 1928 als Genteinderabbiner nach Berlin berufe*!, war sein erstes Werk die Gründung des Beth-Din, des Jüdisch-Religiösen Gerichtshofes. Zum ersten Male seit dem Tode Herschel Lewins führt wieder ein Rabbiner der Berliner Großgemeinde den Titel Aw-Beth-Din. Dr. Freimann war zugleich Dozent am Berliner Rabbinerseminar. Seine haiachische Autorität war weit über die Grenzen Deutschlands anerkannt. Di« Berliner ttdenheit beklagt den Verlust einer zentralen jüdischen Periönlichkeit. H. L. Die Beerdigung Dr. Freimanns wird in Holleschau (Mähren), seiner ersten rabbinisclicn Wirkungsstätte, stattfinden. Von der C 11 e w r a Kadischah, der der Verstorbene besonders nahestand, sind Rabbiner Dr. Link und der Obmann der tätigen Mitglieder, Hermann Schwarz, nach Holleschau abgereist, um dem Toten die letzten Ehren zu erweisen. Der Berliner Gemeindeetat In der Repräsentantenversammlung der Berliner Jüdfsehen Gemeinde wurde am 20. Dezember der Gemeindeetat für 1937 ln erster und zweiter Lesung beraten und einstimmig angenommen. Der Etat schließt mit Ausgaben von 14 Millionen R M. ab. Der Etat für 1938 soll den Körperschaften der Gemeinde in den nächsten Wachen vorgelegt werden. Jüdische Altersheime Die Sorge für die Alten ist eine hohe soziale und zugleich jüdische Aufgabe. Man darf sagen, daß unsere Gemeinde in der Fürsorge für die Alten vorbildlich arbeitet. Zu den bisher bestehenden fünf Altersheimen wurden noch drei weitere geschaffen, und zwar in Lkhterfclde, in der Brunnen- Straße und in der Gormannstraß«; außerdem wird binnen kurzem das neunte Altersheim in dem bisherigen Verwaltungsgebäude Schönhauser Allee eröffnet werden. Um den Repräsentanten der Jüdischen Gemeinde einen Einblick in die Altersheime zu gewähren, hatte der Dezernent der Altersheime, Moritz Ros ent ha I, am 19. Dezember ZU einer Führung durch die Heime geladen. Zuerst wurde das Alters heim Schmargendorf (etwa 200 Insassen) besichtigt. Blitzende Sauberkeit, helle freundliche Räume, Behaglichkeit atmend. Besonderes Interesse erregte die Küche mit den elektrischen Apparaten jeder Art. Die Mahlzeiten werden in den Zimmern verabreicht. Größere Tagesräume bieten Gelegenheit zur Unterhaltung und zum Spiel, eine Bibliothek sorgt für Zerstreuung. Ein großer Garten sowie Veranden gewähren in der warmen Jahreszeit frische Luft und Erholung. Im Hause befindet sich auch eine Synagoge. Während das Heim in Schmargendorf sich als einheitlicher Bau gräsentiert, macht das Altersheim Lichterfelde in seiner auart einen Villen artigen Eindruck. Auch hier freundliche Zimmer, Tagesräume, moderne Küche. Großer Speisesaal für die gemeinschaftlichen Mahlzeiten, eine nicht zu große, aber recht würdige Synagoge. Zur Zeit leben dort 145 Insassen, Weiter ging die Fahrt in das Altersheim Köpenick mit 65 Insassen. Dieses Haus war ursprünglich ein Fürsorgeheim und wurde vor etwa sechs Jahren zum Altersheim umgebaut. Auch liier sahen wir freundliche Zimmer, Speise- 1aa1 und Räume für geselliges Beisammensein. David Heimann 35° 0 bei der Iwria-Bank In dem am 17. Dezember staitgefundenen Termin im Vergleichsverfahren der Iwria-Bank e. G. in. b. H. hat das Gericht den von der hvria-Bank e, G. m. b. H. gemachten Vergleichsvorschlag, die Gläubiger mit 35 ״/o zu befriedigen, bestätigt. Für die Auszahlung der vorgesehenen Quoten hat bekanntlich die Jüdische Gemeinde zu Berlin die selbstschuldnerische Bürgschaft übernommen. Die Annahme des Vergleichs durch die Gläubiger erfolgte mit überwiegender Mehrheit. Die Forderungen bis zu 250 RM. werden voll ausbezahlt. Ein Berliner Arzt über die Universität Jerusalem / Interview mit Prof. Hermann Strauß ״Zu den interessantesten Eindrücken ner Reise gehört der Besuch der Hebräischen Universität Jer u s a 1 e m“, führte Prof. Strauß zunächst aus. ״Meine Er- Wartungen sind dort weit übertroffen worden. Schon der äußere Anblick ist iinponierend. Einmal ist die Lage der Universität auf dem Skopus, dem alten Späherberg, von einzigartiger Schönheit, die man nicht so leicht vergißt. Ebenso ist der bauliche Komplex der Universität ungemein fesselnd, in dem sich altorientalische Stilelemente mit den Erfordernissen der modernen Zweckmäßigkeit verbinden. Durch eine dicke Sonnenschutzmauer betritt man den schönen Hof mit Oartenaniagen, der den Zugang zu den einzelnen Instituten eröffnet. Einen gewattigen Eindruck hinterläßt das Amphitheater, die origine'lc Freilichtaula der Universi.ät, die 2000 Menschen faßt. Das Amphitheater hat noch eine reizvolle Besonderheit: fm Untergeschoß beherbergt es das liebevoll aufgebaute Botanische Museum, das ti. a. auch eine Sammlung der ganzen Pflanzenwelt der Bibel als einzigartige Sehenswürdigkeit umfaßt. Prof, Hermann Strauß Foto: HrrWrt Sonn♦' fp*ld ״Haben Sie sich auch, Herr Geheimrat, mit den einzelnen Instituten befaßt?“ . ״Selbstverständlich, dem wissenschaftlichen Betrieb galt natürlich mein Hauptinteresse. In dieser Hinsicht ist außerordentlich viel zu sehen. Da sind einmal die geisteswissenschaftlichen Institute, deren Aufgabe, Lehrkräfte aut hoher Bildungsstufe zu schaffen, gerade auch für die Zukunft des Landes gar nicht hoch genug eingeschcitzt werden kann. Aber ich möchte Ihnen lieber von den naturwissenschaftliehen Instituten erzählen, die meiner eigenen Arbeit ja näher liegen. Sie machen einen ganz hervorragenden Eindruck. Vor allem, die Laboratorien mit ihren komplizierten Apparaten sind imponierend. An der Spitze der einzelnen Institute stehen Gelehrte von Weltruf und leisten dort ihre bedeutende Arbeit Manche von ihnen waren früher in Deutschland tätig.“ ״Wie Ist Ihr Eindruck auf Ihrem Fachgebiet?“ ״Eine medizinische Fakultät besteht zur Zeit noch nicht, aber sie wird ausgebaut werden, sobald das neue Hadassah-Krankenhaus in der Nähe der Universität vollendet sein wird. Dies ist etwa in Jahresfrist zu erwarten. Zwei Institute möchte ich wegen der Wichtigkeit und des hervorragenden Erfolges ihrer Arbeit hervorhebeti: es sind dies das Institut für Parasitologie und das Institut für Hygiene und Bakteriologie, deren Arbeiten nicht mir für Palästina, sondern auch fiir alle Welt von hohem Segen sind. Auch das Krebsforsch ungsinstitut, zur Zeit noch im ״Lina und Nathan Stxauß-Haus“, ist hier zu erwähnen. Ich glaube an eine verheißungsvolle Zukunft der naturwissenschaftlichen und medizinischen Fakultät, wenn ein wichtiges Erfordernis erfüllt wird, das die hingebungsvolle Arbeit der Gelehrten verlangt. Ich meine die No.v. ■Jigkeit, sie nicht finanziell im Stich zu lassen. Mit der Gründung der Institute allein, ist es noch nicht getan. Ihre Unterhaltung ist sehr kostspielig und erfordert immer wieder Hilfe. Nur dann kann die Hoffnung sich erfüllen, zu der die Lehrer und die min schon 700 Stu• denfen der Universität berechtigen.‘‘ ״Wie ist Ihr Eindruck von den Menschen der Universität gewesen?“ ״Sie entsprechen ganz den Leistungen. Studenten habe ich allerdings nicht viel gesehen, weil gerade Ferien waren, aber doch einen Teil der Leiter der Institute kennen gelernt. Vor allein möchte ich hcrvorhebeii, daß die Finanzabtcilung der Universität von einem hervorragenden Wirtschaftsf!ihrer geleitet wird, dessen Name für die denkbar zweckmäßigste Leitung der Finanzen bürgt. Die Uaiversität ist nicht nach einem alten Schema organisiert, sondern in einer glücklichen Verbindung bester Gedanken aus verschiedenen Ländern. Die Gelehrten sehen ihre Aufgabe nicht nur in der Universitätsarbeit, sondern gehen auch in die Städte und aufs Land zu Volkshochschulkurse n, um so dem hohen ßildungswillen auch der Arbeiterschaft entgegenzukoinmen. Ich würde Ihnen Wichtiges unterschlagen haben, wenn ich nicht noch kurz von dem Sieff-Forsch 11 ngs* institut für Chemie in Rechowoth erzählte, das unter der Oberleitung von Weizmajtn von einem bekarinten Gelehrten aus Deutschland geleitet wird. Die Kat ionalbibliothek schließlich ist ein Kapitel für( sich. Ich sehe den herrlichen Basi mit seinen großen Büchernwgazinen und dem schönen Lichtlesesaal noch vor mir. Zusammenfassend Kann ich sagen: Die Universität ist eine gewaltige Aufgabe, die sich das junge Land gestellt hat. Es hat damit eine schwere Sorgenlast auf sich genommen. Unsere Aufgabe ist es, hierbei zu helfen. Den wunderbaren Aufbauwillen, der die Hindernisse überwindet, geben die Palästinenser, wir sollen ihnen Förderung geben. So entsteht im alten Kulturland ein neues Kulturzentrum, und von dem alten ״Späher berg“, dem Skopus, schweift nun der Blick nicht nur in die nahe Umgebung, sondern in das weite Reich der Wissenschaft —• jetzt ist er ein ״Forscherberg“ geworden.“ 25 Jahre Rabbiner in Berlin Ein Jubiläum Dr. Leo Baecks Am 27. Dezember kann Dr, Leo Baeck sein 25 j ä 11 r i - ges Amtsjubiläum als Rabbiner in Berlin begehen. Dem heutigen Juden ist Baeck vor allem als Präs!■ Cent der Reichsvertretung gegenwärtig, als die repräsentative Gestalt, die die Last schwerer Verantwortung auf den Schultern trägt. Aber darüber darf nicht vergessen werden, daß Dt. Baeck Tor 25 Jahren — und heut 6 Jroto*. Archi! bereits vor dem Jahre 1933 immer eine fiilirende Figur im Judentum Deutschlands war, stets überladen mit einer Fülle von Pflichten aus den verschiedensten Lebensbezirken, und doch stets bereit, neue Aufgaben zu übernehmen. Wer den Arbeitstag dieses Mannes schon vor 1933 gekannt hat, der kann nur mit Bewunderung daran denken, wie jeder Tag aufs ökonomischste eingeteilt und. darum auch zu produktiver Leistung auszuwerten war. Von jenem Freitagabend des Jahres 1919 an, da Baeck nach seiner Heimkehr aus der. Kriege wieder feierlich in die Synagoge Fasanenstraße eingeführt wurde und mit einer wundervollen Rede über den Frieden seine Tätigkeit in Berlin wieder aufnahtn, leben in unserer Erinnerung viele hervorragende Predigten Baecks, Meisterwerke der Stilistik und der Oedankenfiihrung und durchtränkt von jener jüdischen Gesinnung, die uns heute so selbstverständlich erscheint, die doch aber in jenem vergangenen Zeitabschnitt den meisten unserer Menschen absolut nicht selbstverständlich war. Wir haben noch immer den Kiang der zwei bedeutendsten Reden Baecks im Gedächtnis: die große Selbstkritik am religiösen Liberaiistnus auf der Liberalen Weltkonferenz in Berlin im August 1928 und die herrliche Rede bei der Gedenkfeier der Berliner Gemeinde anläßl ich des 200. Geburtstages Moses Mendelssohns im September 1920 — zwei Schöpfungen, die einmal ein Bcstandteil der!de. ׳:ge chich.c des Judentums sein werden. Der Rhetoriker B _׳ck macht cs dein Hörer nicht leicht; er verlangt konzentrierte Aufmerksamkeit Aber es ist erstaunlich, wie diese dünne, hohe und doch ergreifende Stimme sich im Laufe des Vortrags plötzlich zu einer Gewalt zu erheben vermag, die die Wände zu sprengen scheint: dann bricht die Persönlichkeit dieses Mannes in all ihrer Größe durch, die groß im Eifer, groß in der Güte und auch groß in ihrer Schlichtheit ist. Wer das Glück hatte, als Schüler Baeck zu Füßen sitzen zu dürfen, der weiß, daß sich sein Wesen nicht in der Rhetorik erschöpft, sondern dal) er ein Mann des Tuns und des W o 11 1111 11 s ist, der allen denen, die in seinen Bannkreis geraten, Belehrung, ja vielleicht mehr: etwas von seiner Weisheit gibt, und der in trüben Stunden immer das rechte Wort der Aufrichtung findet. Fünfundzwanzig Jahre Wirkens in Berlin bedeuten aber für Baeck keine Beschränkung auf diese Gemeinde. Er ist ein universaler Mensch in jeder Beziehung; seine Wirkung erstreckt sich in die Breite und die Tiefe. So ist es Lein Zufall, daß er auch bei den Juden außerhalb Deutschlands, besonders in der wissenschaftlichen Welt, allgemeine Hochaclitung und Verehrung genießt. Wir Juden in Deutschland dürfen uns glücklich schätzen, daß dieser Mann in unserer Mitte weilt und seine ganze Kraft der jüdischen Gemein- Schaft widmet, und insbesondere auch durch seine Eigen- Schaft als Präsident des Keren Hajessod in Deutschland dem Palästinawcrk zutiefst verbunden ist. Möge ihm noch ein langes und glückliches Wirken beschießen sein! (1 erh a r d t Neiimann Die Jüdische Winterhilfe teilt mit: Tätigkeit im Oktolier-November. Im Oktober verteilte die Jüdische Winterhilfe an Kohlengutscheinen 7775, im No« vember 10 648, Es wurden ferner im November 23 866 Lebens« mittelgutschcine ausgegeben, sowie 9030 Zentner Kartoffeln den Betreuten ins Haus gebracht. Radio-Apparate und Lautsprecher spendet man für die alten und kranken Betrenten der Jüdisclien Winterhilfe, (Keine Kopfhörer und Detektor-Apparate.) Anruf: Jüdische Winter« hi!fc, Abteilung Radio, Heidereutergasse 5 (Tel. 416711), Postscheckkonto der Jüdischen Winterhilfe: Berlfn 934 45« Der Hilfsverein Reisender Jüdischer Kaufleute hielt am 16. Dezember eine Generalversammlung ab. Der Vorsitzende leo Hirschberg erstattete den Geschäfts- und Kassenbericht. Der Vorstand wurde einstimmigwicdcrgewälilt. Der Zweck des Vereins ist, den Mitgliedern Krankengelder, Unter« Stützungen, zinsfreie Darlehne und Sterbegelder zu zahlen. Näheres im Büro, NW 87, Solinger Str. 3 (Tel. 39 2137). Die Verwaltung des Vereins ״Israelitisches Heimathaus und Volksküche“ ist an die Jüdische Gemeinde übergegangen und der Abteilung der Altersheime an gegliedert worden, ln der Generalversammlung vom 16. Dezember wurden gewählt zum 1. Vorsitzenden Herr Heinrich Stahl, zum 1. Schatz« meisten William Wolff, zum 1. Schriftführer: R.-A. Wilheim Wolff. Berichtigung. Zu dem Bericht über den Klavierabend Erich Länderer in Nr. 101 vom 21. 12. 37 ist noch hinzuzufügen: Die zweite noch der H-Moll-Sonate von Liszt geschilderte Komposition ist die von Mussorgski fcetitelte ״Bilder einer Ausstellung“.