Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 42 (1937)
- Issue
- Heft 98 (10.12.1937)
- Date
- 1937-12-10
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
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Seit» 2 JÖDISGHF RUNDSCHAU Nr. 98. 10. XII. 1937 Europa verdrängt, versucht, am äußersten westlichen Rande Asiens wieder Fuß zu fassen. Westasien, schon dem Mittelineer zugewandt, ist räumlich und geistig von Ostasien weiter entfernt als von Europa, trotzdem wirkt sich auch hier die eigentümliche Magie des Namens Asien, der nicht bloßer Schall und Rauch ist, politisch und psychologisch aus. Die Auffassung, daß Asien ,,erwacht", dringt in alle Teile des Kontinents, ergreift z. B. auch die Volksstämme Vorderasiens, stärkt den Nationalismus der Araber. Von der Frage, in welcher Weise sich die neue Form des Zusammenlebens Europas und Asiens aus den Erschütterungen der Gegenwart herauskristallisieren wird, hängt auch die künftige Position der Juden, vielleicht auch die Rolle Palästinas in der Geschichte ab. Sicher ist, daß viele alte Begriffe weggeräumt werden müssen und daß man rechtzeitig auf neue Gedanken und neue Möglichkeiten vorberciten muß, wenn man nicht von den wuchtigen Schritten der Weltgeschichte überrascht werden will. Angesichts der Emanzipation Asiens wird es für europäische Mächte immer schwerer, entlegene koIonL' Stützpunkte und Vorrechte zu behaupten. Aber auch die kleineren Völker Asiens mögen fühlen, daß nicht nur europäische Mächte als Eroberer auftreten können und daß unter Umständen die schützende Freundschaft Europas einem Alleinsein vorzuziehen ist. ln dieser Situation kann auch die Freund- Schaft des jüdischen Volkes, so schwach es in seiner asiatischen Verwurzelung heute noch sein mag, von großem Werte sein. Von um so größerem Werte, wenn es geeignet ist, Brücken zu schlagen, ein Element der Verbindung zu sein und in -,einer Weise und in seinem beschränkten Raume dazu bei/utragen, daß Asien und Europa wieder Zusammenkommen -- vielleicht dadurch die schöpferische Kultur vorbereitend, nach der die Welt sich sehnt. * Wir wissen nicht, ob der französische Außenminister D e 1 b 0 s, dessen Rebe d treh osteuropäische .Hauptstädte vor allem der Prüfung der für den Frieden Europas entscheidenden ürundfragen gewidmet ist, die Zeit und Möglichkeit haben wird, in den Ländern, die er hei eist, auch der Juden frage ein Augenmerk zuztiwendcn. Es kann ihm nicht unbekannt sein, daß diese eines der brennendsten 1 bohle :1c des ganzen osteuropäisciien Raumes geworden ist, ein Problem, das die Innenpolitik dieser Staaten stark beeinflußt und damit indirekt auch für die Außenpolitik eine (ihm an sich nicht /!!kommende) Bedeutung erhält. Die Notwendigkeit, für einen erheblichen Teil der in diesem Gebiet vvohnenden sechs Millionen Juden neue Wohnsitze zu schaffen, ist allgemein anerkannt. Nicht nur die Juden drängen darauf; im Gegenteil', man kann wohl annehmen, daß viele Juden, so eiend es um sie stehen mag, vorziehen würden, zu bleiben, wo sie sind, statt sich ins Ungewisse zu begeben. Sie können auf die Dauer nicht bleiben, weil sie nicht die bescheidenste Existenz finden können. Darüber hinaus aber ist es heute — im Gegensatz zu früher — geradezu die offizielle Politik der Staatsleitungen geworden, die Auswanderung von Juden zu erstreben. Die Sache ist ein dauernder Stoff der öffentlichen Diskussion geworden, sie ist auch bei internationalen Beratungen (z. B. in Genf) erörtert vvorden, die europäischen Staatsmänner wissen also Bescheid. Organisierte Auswanderung aber ist eine komplizierte Maschinerie, die vor allem auch finanzieller Vorkehrungen (Transfer usw.) bedarf. Frankreich hat verschiedentlich wohlwollendes Interesse für die jiidisehe Not gezeigt, französische Staatsmänner betrachten sich vielfach als die Träger einer Tradition der Humanitat, aber zu praktischen Taten ist es bisher nicht gekommen. Wir unterschätzen gewiß nicht die Sclnvierigkeit, wir kennen auch die Widerstände, die jeder MassencinWanderung in irgendeinem Gebiete entgegenstehen, und wir wissen, daß leider die daraus entstehenden Konflikte auch als Mittel im weltpolitischen Kampfe Briefmarken Fritz Lewin Llitzowstr.SHA benützt werden, so daß jeder Staat davor zurückschreckt, neben seinen vielen anderen Sorgen sich noch derartige auf zuhalsen. Dennoch ist das Problem nicht mehr zu umgehen. Wir würden wünschen, daß der französische Außenminister durch eigenen Augenschein in Osteuropa einen Eindruck vom Ernst der Lage bekommt und zu der Erkenntnis gelangt, daß zu einer Gesamtbefriedungder Welt unbedingt — und vielleicht nicht einmal in letzter Reihe — eine Erleichterung der Juden frage gehört. Die Idee einer großen geschlossenen jüdischen Ansiedlung in einer der dünn bevölkerten und unentwickelten französischen Kolonien ist einer der Versuche hierzu. Man spricht besonders von Madagaskar, wo (siehe auch die Artikelserie In der ״Jüdischen Rundschau") große Möglichkeiten bestehen sollen. Solche Projekte sind aber nicht auf ״privatem" Wege, sondern nur durch das entschlossene Zusammenwirken von Regierungen, in diesem Falle also der französischen und polnischen, zu bewältigen, wobei gewiß von jüdischer Seite alles geschehen würde, um der Sache zum Gelingen zu verhelfen und sie auch für die Kolonialmacht selbst (in diesem Falle also Frankreich) zu einem Gewinn zu machen. Die Nachrichten, die über angebliche hierauf bezügliche Verhandlungen mit Delbos in die Presse gedrungen sind und die wir an anderer Stelle wiedergeben, lassen nicht genau erkennen, ob und mit welchem Nachdruck die Frage wirklich erörtert wurde. Fest steht aber, daß nur ein großzügiger und energischer Versuch gelingen kann. Das jüdische Volk, dessen Gesamtenergie heute vor allem durch den Aufbau Das syrische Minderheiienproblem Nene Spannungen in der Alexandrette Frage Von unserem Pariser Berichterstatter K. Paris, im Dezember Das französische Parlament sollte ursprünglich bereits;!egen Ende dieses Jahres über die Ratifikation der französischsyrischen und französisch-libanesischcn Verträge beraten. Diese Beratung ist aber durch die Tatsache verzögert worden, daß sowohl die ausw,artige Kommission des französischen Senates wie die Mandatskomtnission des Völkerbundes verschiedene Bedenken gegen die vorliegenden Vertragsentwürfe geltend machten, deren Klärung neue Beratungen zwischen der französische« und der sviischen Regierung notwendig gemacht hat. Der syrische Ministerpräsident Dje’mal Mer dam Bey ist daher zu einem längeren Aufenthalt in Paris eingetroffen, um dort den syrischen Standpunkt darzulegen und gleichzeitig Sicherungeii für eine baldige Ratifizierung des Vertrages durch das französische Parlament zu erhalten. Der Besuch des syrisehen Ministerpräsidenten fällt mit dem Aufenthalt des kathoiischen Patriarchen in Antiochien, T a b u n i, zusammen, der bei der französischen Regierung die Interessen der christlichen Minderheiten mit großer Energie vertreten hat. Die Autorität dieses syrischen Kirchenfürsten ist um so größer, als er zugleich als Repräsentant der römisch-katholischen Kirche für die Kirdien des Vorderen Orients und als Vertreter des Vatikans anzaisehen ist. Die Forderungen, von deren Annahme durch Syrien Frankreich die Ratifizierung des Syrienvertrages abhängig gemacht hat, erstrecken sich sowohl auf das militärisch-wirtschaftliche Gebiet wie vor allem auf das Problem des Minderheitenschutzes. Es ist nicht allgemein bekannt, daß der Schutz der syrischen Minderheiten gegen eventuelle Uebergriffe der Regierung in Damaskus oder der arabischen Majorität in Syrien im französisch-syrischen Vertrag selbst nicht verankert ist, sondern sich auf einen Briefwechsel stützt, der zusammen mit dem Vertrag veröffentlicht worden ist. In diesem Briefwechsel zwischen dem syrischen Ministerpräsidenten und dem französischen Hochkommissar verpflichtet sich die syrisehe Regierung, ״die öffentlich-rechtlichen Garantien, die in der syrischen Verfassung festgelegt sind, zugunsten der Individucn und Gemeinschaften zu sichern und diesen Garantien volle Wirksamkeit zu geben“. Diese Bestimmungen sind aber sowohl von der französischen Senatskommission wie von der Genfer Mandatskommission als viel zu vage angesehen worden, und es ist eine besondere Spezifizierung des Minderheitenschutzes gefordert worden. Diese Forderungen wurden von dem Anfiochier Patriarchen jetzt nochmals unterstrichen, dem es bei seinem Pariser Besuch gelungen ist, einflußreiche französische Politiker und Parteien für das Schicksal der Minderheiten zu interessieren. Es kann heute als sicher gelten, daß die Mehrheit des französischen Parlamentes den syrischen Vertrag nur dann annehmen wird, wenn Syrien ein besonderes spezifiziertes Minderheitenregime akzeptiert. Die Radikalisierung der poetischen Parteien in Syrien und die Fanatisicrung der arabischen Massen veranlassen Frankreich zu dieser verschärften Forderung hinsichtlich des Minderheitenschutzes. Djcmal Merdam Bey hat bei seinem Pariser Besuch alle erdenklichen Versicherungen seines guten Willens, die Existenz und die kulturelle Entwicklung der Minderheiten zu garantieren, gegeben und hat auch in der fr auzösischen Presse beruhigende Erklärungen veröffentlicht. Er sträubt sich aber gegen die Fixierung von Minderheitsgarantien, die die syrische Souveränität einschränken könnten. Die geforderten Garantien für die Minderheiten erstrecken sich auf folgende Gebiete: 1. Beteiligung der Minderheiten an der Staatsverwaltung und der lokalen Administration, 2. Sicherung des Schulwerkes der ethnischen und religiösen Minoritäten, und 3. Anpassung des öffentlichen Rechtes an die Bedürfnisse der Minoritäten. Angesichts der schlechten Erfahrungen, die man mit der Einhaltung von Verträgen gemacht hat, liegt aber die Hauptschwierigkeit der jetzigen Besprechungen in der Garantie, die Svrien für die Einhaltung des Minderheiten- Statutes geben soll. Die Vertreter der Minoritäten fordern, daß im Falle von Uebergriffcn Frankreich ohne weitere K011sultatbn der Regierung in Damaskus in die Lage versetzt werden soll, sofort den militärischen Schutz der anegriffenen Minoritäten zu übernehmen. Es ist begreiflich, an die Regierung des souveränen Syriens einen derartigen Vorschlag nicht akzeptieren will, der vor allem das tief eingewurzelte Mißtrauen gegenüber der Loyalität der muselmanischen Araber zeigt. An diesem Punkt stehen heute die Verhandlungen, ohne deren befriedigende Beendigung eine schnelle Ratifizierung des französisch-syrischen Vertrages nicht zu erwarten ist. Auch das Wiederaufleben des Konfliktes um den Sandscha k von Alexandrette zeigt, welche Bedeutung die Regelung der Minderheitenfragen für die künftige politische Gestaltung des Vorderen Orients haben wird. Wenn es den Bemühungen Frankreichs und des Völkerbundes in den letzten Monaten gelungen war, eine Entspannung zwischen der Türkei und Svrien herbeizuführen, so haben sich — je näher der Zeitpunkt der Wahlen im Sandschak (Anfang 1938) heranrückt — die Beziehungen beider Staaten wieder zugespitzt. Das syrisehe Parlament hat erneut einstimmig die Akzeptierung der Sandschak-Autonomic verworfen, während auf der anderen Seite — nicht im unmittelbaren, aber wohl im mittelbaren Zusammenhang mit dieser intransigenten Haltung Syriens in der Sandschak-Frage — die türkische Regierung jetzt den türkischsyrischen Freundschafts-, Nachbar- Schafts- und Nie htang riffsvertrag von 1926 gekündigt hat. Die Türken sehen dem Ausgang der Sandschak-Wahlen mit einiger Besorgnis entgegen, da sich die Gefahr eines Wahlbündnisses aller nichttürkischen Parteien gegen die türkische Nationalpartei abzeichnet. Die Türken im Sandschak stellen aber mit 85 000 von einer Gesamtbevölkerung von 260000 wohl die größte Minderheit, aber immerhin nur eine Minderheit dar, die trotz dem autonomen Sandschak-Statut majorisiert werden kann. seines Gemeinwesens in Palästina gebunden ist, ist sich dessen bewußt, daß diese Zeit an uns noch andere Anforderungen stellt und daß gleichzeitig jüdische Zentren auch an anderen Punkten der Welt zur Rettung der zum Wandern gezwungenen Volksmassen errichtet werden müssen. * Palästina steht vor einem neuen Start. Drei neue Männer erscheinen auf dem Plan. Zugleich mit der Ernennung des neuen Hochkommissars Sir Harold Alfred Mac Michael sind zwei Beamte in Palästina eingetroffen, denen im gegenwärtigen Moment eine besonders wichtige und verantwortungsvolle Aufgabe zufällt. Der neue Chef der Polizei, Mr. Saun ders, der an Stelle von Spicer tritt, wird seine ganze Energie auf die Ausrottung des Terrors zu richten haben. Er hat den Vorteil der Mitarbeit des gleichzeitig ins Land gekommenen Sir Charles Tegart, eines Spezialisten für die Bekämpfung von Terror, dem ein großer Ruf vorausgeht. Sir Charles gilt als ein starker Mann und als sehr erfahren auf allen Gebieten des Polizeiwesens, und man erwartet zuversichtlich, daß er die richtigen Methoden auch in Palästina anwenden wird. England sieht endlich die Notwendigkeit ein, die Ruhe und bürgerliche Ordnung im Lande vviederherzustellen, und jeder Freund Palästinas muß hoffen, daß die Mission der neuen Männer gelingen wird. Unter dieser Voraussetzung würde der neue High Coinmissioner bei seinem Amtsantritt bereits freie Hand haben. Er ist gemäß den jetzigen englischen Plänen bestimmt, der letzte High Coinmissioner unter der Geltung des Mandats zu sein. Es war Wauchope nicht vergönnt, seine teilweise so erfolgreiche, später aber durch den Aufstand umdiisterte Amtszeit — die einzige, die auf zwei Amts- Perioden verlängert wurde — durch Abschluß der politischen Neugestaltung und endgültigen Befriedung zu krönen; man wird sogar annehmen können — und neuere Nachrichten scheinen das 7.u bestätigen —, daß er kein begeisterter Anhänger der Peelschen Teilungs- Vorschläge ist und diese noch im letzten Moment vermeiden möchte. Unter MacMichael wird die Durchführung des Teilungsplanes in ihre entscheidende Phase eintreten. Wir meinen, daß auch jetzt noch, eine jüdisch-arabische Einigung vorausgesetzt, die Erörterung anderer Möglichkeiten affensteht. Vor allem scheint uns die Möglichkeit einer Lösung durch Schaffung eines autonomen jüdischen Gebietes in einer größeren arabischen Einheit (wodurch also sowohl das Bedürfnis nach einer ״jüdischen Majorität“ erfüllt als auch die verständlichen politischen Befürchtungen der Araber beseitigt würden) noch nicht genügend beachtet und geprüft. Jedenfalls aber haben alle Beteiligten das gemeinsame Interesse, dem Zustand des Provisoriums und der Unsicherheit ein Ende zu machen. Das ist die erste und nächste Aufgabe, die vor dem neuen Oberkommissar stehen wird. Erweiterung des Preußischen Landesverbandes? ff Ein Beschluß der Ratstagung Der Rat des Preußischen Landesverbandes jüdischer Oemeinden tagte am Dienstag in Berlin. Es wurde einstimmig ein Antrag angenommen, der folgenden Wortlaut hat: ״Nachdem durch den Anschluß der kleineren Gemeinden Norddeutschlands der Preußenverband etwa vier Fünftel der Juden in Deutschland umfaßt, beschließt der Rat, das Dezernentcnkollcgium zu ermächtigen: 1. Dem Preußischen Landesverband einen den verlud erten Umständen entsprechenden Namen zu geben; 2. Nunmehr mit den noch nicht angeschlossenen Verbänden (einschließlich dem Halberstädter Verband) in offizielle Verhandlungen einmtreten, die den Zusammen- Schluß aller Gemeinden bzw. Gemeindeverbände in Deutschland zu einem Verband der jüdisehen Gemeinden im Deutschen Reich zum Ziel haben.“ Zionistisches Jubiläum in Norwegen. Unser Osloer Berichterstatter schreibt uns: ״Norsk Zionistforening“, die Zionistische Ortsgruppe in Oslo, feierte am 5. Dezember, dem achten Chanukkah-Abeiid, ihr 25jähriges Jubiläum. Der Abend begann mit dem Entzünden der Chanukkah-Lichter RJfSffSI *1 Glockengüsse 2 (5 Min.vomHauptbhf.) PI Die gepflegte jüdische Gaststätte Cafe-Restaurant Silberbach Kalt« und warme Speisen — Alle Getränke und Konditorwaren durch Kantor Fried und dem gemeinsamen Gesang des ״Moaus Zur“. Es folgte die Jubiläunisansprache des Vorsitzenden der Vereinigung, Direktor J. Braudo, die in einen Dank an die zionistischen Veteranen ausklang. Im Anschluß daran wurde der Palästina-Tonfilm ״Das Land der Verheißung“ vorgeführt, der große Begeisterung auslöste. Darauf hielt der Repräsentant des Zionistischen Gruppenver- Landes für Skandinavien, Ernst Blumenthal, Jerusalem früher Stockholm), eine kurze Ansprache über die politische .age in Ercz Israel. Das daran sich anschließende Konzert des Künstler-Ehepaares Glaser wurde zu einem starken Erlebnis. Hierauf folgte eine zündende Ansprache des jungen Lektors Oskar Mendelsohn, die den Ansporn gab zur Gründung eines Jubiläumsfonds, der in symbolhafter Weise ein Werk in Palästina schaffen soll. Die Konzert- Sängerin Helene Szalit trug eine Reihe jüdischer Lieder vor und erntete wannen Beifall. Das Wort erhielt schließlieh der erste Vorsitzende der Zionistischen Vereinigung ״Herzliah‘‘ in Trondheim, Dr. Isakseu, um die Grüße der Zionisten Trondheims zu überbringen. Rabb. J. Samuel Verantwortlicher Redakteur: Dr. Robert W e 11» c h, Berlin-CharL 8 (auch ver am wörtlich für die Aufnahme von Bildern). Stellv« treten Kurt Loevrnitcin, Beilin W 15. Anieigenleiter und verantwortlieh für den Inhalt der Anzeigen: Hermann Finn, Berlin W 15. (־־,iihig Anzeigen Pre bürte 5 vom 1. April 1938. Verlag und Anleigemunal!ring: Jüdische Rundsiliau, Berlin W 15, Meinekestr. 10. D.A. 111/1937 28 604. — Druck: Siegfried Scholem, Berlin-Schöneberg 1