Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 42 (1937)
- Issue
- Heft 97 (7.12.1937)
- Date
- 1937-12-07
- Page
- – (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
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JÜDISCHE RUNDSCHAU AUS DEM REICH Nr. 97, 7. DEZEMBER 1937 Münchner Chronik Von unserem Berichterstatter Gemeindeleben. Die Teilnahme an der Trauerfeier für Fräulein Centa Silber, die im Alter von 36 Jahren nach längerer Krankheit verschied, führte vor Augen, welche Ver• ehrung ihr aus allen Kreisen entgegengebracht wurde. Dali sie weit mehr war als eine Beamtin der Gemeinde, betonten Rabbiner Dr. Ernst Ehrentreu und der 1. Gemeinde- Vorsitzende, Dr. Alfred Neu me ver, in ihren Gedenk- Worten. — Kantor Karl Löwv verläßt nach 33jähriger Tätigkeit in der orthodoxen Synagoge ״Oliel Jakob׳‘ München, um nach Mailand überzusiedeln. In einer Äbschiedsfeier wurde ihm der Chower-Titel verliehen. ln einem Synagogen-Vortrag sprach Dr. Abraham H c s c h c I über den Sinn des Betens. Ueber die Kap. 32 und 33 hielt er mit der hündischen Jugend eine anregende Arbeitsgemeinschaft ״Mose zwischen Gott und Volk“. — Die Arbeit des Lehrhauses hat sich intensiviert: Rabbiner Dr. B s e r w a 1 d hält einen Bibelkurs, Rabbiner W i e s n e r einen über Mischna, Rabbiner Dr. Finkeischerer über jüdisches Brauchtum, Kapellmeister Eisner über Konzertmusik, Dr. Ca 11 n mann über Soziologie des Ostjudentums, Professor Dr. Cohen über Wanderung und R.-A. Wass e rin a 11 n über U mscliichtungsfragen. Auch die Sing- und Sprachkurse erfuhren einen Ausbau, Im Kulturbund gastierte die Frankfurter Violinistin Annie Steiger-Betzak mit einem ansprechenden Programm. Die von Pani Meyer begleitete KüiH'erin hinterließ starke Lindrücke. Zionistisches Leben. Vor «.:!:״ •׳.! K: Cs von Freunden des Keren Majessod und der Jewish Agci.rv äußerte sich Dr. Michael ~l raub zu Fragen des AuUkius in dieser Zeit. —• Rabbiner Dr. Rothschild, S1, ׳׳: h! iicki!1, rief in einem Vortrag zu Treue und Bewährung in Stunden der Krise auf. Er sprach als (j.ast der Zionistischen Ortsgruppe. Der neue Sekretär der ZcKi, .München, Mas Weiner, stellte s׳ch mit einem anschaulichen Referat über Chain! Wei/manns Person- Iichkeit vor. H. L. Künstlerisches und geistiges Leben Köln. Das Lehrhaus veranstaltete in Gemeinschaft mit der Mittelstolle für jüdische Erwachsenenbildung eine Lerntagung vom 21. bis 21. November. Den Sonntag beherrschte Karl Adler. Fr so llte Clmtinkkahlieder in den Mittelpunkt der Arbeit und ließ den Tag in einem Gemeinschaftss'ngen für Jugend und Eiwaehseiie aiisklingen. An den Nachmittagen des 22., 23. und 21. November leitete Dr. Ahr. Htschcl einen Bibelkurs. Die Kurse fanden ihre Ergänzung durch Vorträge. Studicnrat Dr. (1 a I I i ח e r, Frankfurt n. M., hielt einen Liclitbildervori rag: ״Kimstierisches Sehen — mit besonderer Berücksichtigung biblischer Bilder“, der in das weitverzweigte Gebiet biblischer Darstellungen in Malerei und Skulptur einfuhrte. Rabb. Dr. Kober sprach über ״Der Jude des Mittelalters“. Am letzten Abend sprach Dr. Georg Lu bin 5k i über ״Berufswahl und Berufsausbildung“. In eindringlichen Worten zeigte er die Probleme und schilderte, wie sehr die Reichsvertretung sich ihrer Aufgabe bewußt ist. Mannheim- Im Liederkranz errang Hermann Schcy, feinfühlend von Kapellmeister Sinzheimcr begleitet, mit einem Liederabend großen Erfolg. — Das erste Jugeudkonzcrt des Kulturbundes, das Hände! gewidmet war, brachte eine Einführung in das demnächst zur Aufführung kommende Oratorium ״Judas Makkabäus“ durch Kapellmeister Sinzh c i m e r. Ihr folgten gesangliche und instrumentale Darbietungen aus Händelschen Werken durch Max Lipmann, Martha O p p e n h e i m, Frau W e i I - E I k, Lene Sinzh e i m e r, Albert L « v i, Toni Auerbach, Lotte Honig, Ilse Lion mul die Instrumentaigeincinschaft des Kulturbundes unter Max Sinzlieimer. —-nn. Wiesbaden. Den ersten Vortrag im Zyklus: ״Führende Geister im zeitgenössischen Judentum“ (Jüd. l.elirhaus) hielt Rabb. Dr. Eschelbach er (Düsseldorf) über ״Abraham Jizchak Kuk, der Rabbi von Erez Israel“. Kuk war Rabbi und Dichter, Mystiker und Gelehrter, Forscher und religiöser Führer. Von einer tiefen Liebe für Palästina erfüllt, ging er 1001 nach Jaffa. Er wirkte dort bis 1014 als Rabbiner und galt bald als erste Autorität in allen Fragen der Siedlung. Wahrend des Krieges weilte er im Ausland, das er als Exil empfand. Im Jahre 1017 wirkte er entscheidend mit an der Ueberwhidung religiöser Bedenken gegen die Balfour-Deklaration. Er wurde 1021 zum Oberrabbiner der aschkenasisehen Juden in Palästina gewählt. Bis zuletzt beschäftigte ihn der Plan einer Erneuerung der alten rabhinischen Ordination, der Begründung einer talmudischen Hochschule für die besten Talmudschüler aller Länder und einer Wiederherstellung des Die Juden in der Pfalz Ans Anlaß des 20jährigen Bestehens des Verbandes der israelitischen Kultusgcmeindcn der Pfalz hat Reinhold Herz eine demnächst erscheinende Schrift Ober; ״Die Juden in der Pfalz“ verfaßt. Wir bringen daraus einige Auszüge. (Red.) Die Höchstzahl der Juden in der Pfalz wurde im Jahre 1852 mit 13 636 festgestellt. Von diesem Zeitpunkt an begann eine absteigende Bewegung in der Zahl der pfälzischen Juden. Die rückläufige Entwicklung in der Pfalz eilte damit der Abnahme der Gesamtzahl der Juden in Deutschland um ein halbes Jahrhundert voraus. Hauptiirsache dieser Entwickhmg war der starke pfälzische Anteil an der Auswanderung der Juden iri Süddeutschland um die Mitte des 19. Jahrhunderts nach Nordamerika. Zu Beginn des!;ihres 1033 lebten nur noch rund 6800 Juden in der Pfalz. Ihre Zahl hat sich bis jetzt um rund 2700 auf etwa 4100 vermindert. Die Juden in der Pfalz haben also seit 1033 rund 40 ״״ ihres Bestandes verloren. Die Binnenwanderung zehrt besonders stark, weil die pfälzische Judenheit auf Grund ihres kleinstädtisch-dörflichen Gepräges die aus den pfälzischen Kleingemeinden wegziehentlen Mensehen nicht in itmerpfälzischen Großgcnieimlen absorbieren kann. Für die jüdische Auswanderung aus der Pfalz seit 1033 ist charakteristisch, dal! diese überwiegend nach den Vcreinigten Staaten von Nordamerika tendierte und daH die Zu- Wanderung zu Verwandten überwog. Die Juden in der Pfalz verteilen sich auf 67 (iemeimh n. Davon haben 0 über 100 Seelen (I.itdwigshafcii 710, Pirmasens 4!י, Kaiserslautern 303, Landau 3S3. Neustadl 174, Speyer 154, Frankcntlml 131, Rülzheim 117, Zweibrückern 114) mit zusammen 2024 Seelen. In den übrigen 58 Gemeinden zusammen lebten 1070 Seelen. Von diesen 58 Gemeinden hatten 7 zwischen 50 und 100 Seelen, 51 unter 100 Seelen. Die große Zahl der Zwerggemeinden geht einer raschen Auflösung entgegen. Alle Genicimien unter 100 Seelen befanden sich in Dörfern oder kleinen I amlsfadlchen. Von den 9 größeren Gemeinden befand sich eine (Rülzheim) in einem Dorf, eine in einer Großstadt (l.tidwigsiiafen), alle übrigen in Kleinstädten. Von den Juden in der [,falz lebten also 1807 in Kleinstädten, 1787 in Dörfern und kleinen Landstädtchen, 71() (nur 10,5 ״>) in der Großstadt. Von dieser sich überwiegend auf Kleinstadt und Dorf erstreckenden Verteilung ist der Typus der Juden in der Pfalz stark mitbestiinmt. Hinsichtlich der Verteilung der pfälzischen Juden auf Familien ergab sieh bei der Erhebung am 1. Oktober 1037 eine Zahl von 1555 jüdischen Familien in der Pfalz. (Es entfielen also im Durchschnitt in der Pfalz 2.7 Personen auf eine jüdische Familie.) Die Zahl der jüdischen Familien in der Pfalz hat sich gegenüber dem Vorjahr in einem erlieblich geringeren Prozentsatz vermindert, als die Zahl der Einzelpersonen. Es ergibt sich also, daß die Familien durch Abwanderung von einzelnen Familienmitgliedern verkleinert werden. Lieber die Altersstruktur der Juden in der Pfalz ergab sich am f. November 1937 folgendes Bild. Es befanden sich unter 10 Jahren: 322, von 10—20: 440, von 20—40: 872 von 40—60: 1562, von 60-70: 634, über 70 Jahre: 464. Die Zahl der Greise über 70 Jahren war also um -11 ווי׳, die Zahl der 60—70j;ihrigen um 98 0־״ höher, als die der Kinder bis zu 10 Jahren. Unter 40 Jahren befanden sich 1534 Personen oder 38"״׳, über 40 Jahren 260 Personen oder 62 0/0 der Juden in der Pfalz. Ini letzten Jahr haben die Jahrgänge unter 40 Jahren 20«״ ihres Bestandes verloren, während die Abnahme der über 40 Jahre alten 8 "b betrug. Die Sterblichkeit der Alten spielte also eine viel kleinere Rolle als die Auswanderung der Jugend. alten Synhcdrions. Vielbctrauert ist er im Sommer 1935 gestorben. — Die erste diesjährige Veranstaltung lies Wiesbadener Kulturbundes galt einer Uraufführung. Gerhard Walter Rosenbaum hat zum 140. Geburtstag Heinrich Heines einen Lebensabriß zusammengestellt, in dem er die Zusammenhänge im Lebenswerk Heines, besonders nach der jüdischen Seile hin, beleuchtet. Der Verfasser selbst übernahm den Vortrag seines Werkes. — Otto Bernstein erfreute im Rahmen dieses Programms mit der meisterhaften Wiedergabe Heiuescher Prosa und Lyrik. Hans Assenheim sang mit prächtiger Stimme, feinfühlig unterstützt von Kapellmeister Gurt Heinemann, Vertonungen Heinescher Gedichte, u. a. auch von dem Frankfurter Kornponisten Max Kowalski, der eig־ens für diese Feier drei Lieder kom חסין iert hatte. Max Firuberg Wiesbaden. Das Mendelssohn-Trio (Grete Sultan, Klavier, Leo Schwarz, Violine, und Paul Blumenfeld, Violoncello) konnte sich am 20. November des reichen Beifalls eines vollen Hauses erfreuen. Genauigkeit, Tongebung und abgetöntes Zusammenspiel waren musterhaft. Zionistisches und Gemeindelehen Ahlem (Hannover). Am 27. November fand anläßlich des 100. Geburtstages von Konsul Alexander Morjtz S i m o n, des Gründers der Gartenbaus׳ hule Ahlem, eine Gedenkfeier statt. Altenburg-Meuselwitz. Am 30. Oktober sprach in der ZOG. Sürnche Fried mann (Leipzig) über: ״Die politische Situation des Zionismus“. Altenburg-Mcuselwit*. Die Gencr;1lv־c1<,tmmlt111g der ZOG. fand am 20. November statt. Der neue VorUaml setzt sich wie folgt zustimmen: 1. Vors.: L. Gildingorin. slellvertr. Vors.: l’h. Stralimnnn, Kassierer und KKL-Koinni.: M. I lüttmami, Schrift!,: M. Kehteldt. Bamberg. Am 16. November spr.nli Rabb. Dr. Rothschild (Saarbrücken) über: ״Juden in I'.il.i 0 ina seil Untergang des Staates“. Beuihen (Oberschlesien). Im Areehltiß an die zionistische Gruppenverbands-Tagung itir die Provinz ()bersclilcsien sprach Dr. Lubinski in der ZOG. über: .,Das jiidis'he lülLwerk in Deutsch- ’am!“. Die Aushthrunpnu zeigten die T.hiokeil der Reichävertretung auf dem Gebiete der l ho - in ■sen ׳ und \\;mtlming. St. Goarshausen. Am 21. November wurde die Synagoge geschlossen. Die Gcineiiuie G ab seit etwa 60 Jahren in einem jüdischen llau.se einen lielraum und hat 110 1! bis vor kurzem, wenn auch mit .Miilie, den Goltevlimw!;tobe ln erhaben können. Durch den Verkatif des Hauses ist die Foitliihning dieser Kinrichttmg unmöglich geworden, zumal durch Abwanderung mehrerer Familien in kürzester Zeit auch ilie Gemeinde ihrer Aullüstmg euigcgensieht. Der letzte Kt:lam■־.״sicher. Herr Simon Hecht, hatte zu der AbschiedsfcieT C'ingclailen. 14. r.ir־ksralß Gier Dr. 1, a 11 p 11 1׳ i 111 e r, Bad Ems, wandte sich in ernsten, tröstender. Worten an die Teilnehmer. Er wies auf das wi 411 ige Element in un-cuu Ge-rlih Iite, die Wanderungsbereitseiiaft hin und führte au-, daß dies nun einmal jüdisches Schicksal sei. Dann wurden noch einmal die Thora-Rollen rnisgehoben und mit ihnen ein Umgang in ihn Raumen vollzogen. Daran .schloß sich das gen:( in ame Maariw-Gebct. Schweidnitz. Am 24■ November sprach 1 )r. Wbiiy Cohn über: ,.Palästina im Jalue 1937-, Gruppenverbandstagnng in Düsseldorf. Am 21. November fand eine Arbeitstagung des Gruppenverbands Rheinland-Westfalen statt. Nach Begrüßungsworten des Vorsitzenden Dr. Neuberge r, Düsseldorf, ergriff R.-A. Benno C o h n, Berlin, das Wort zu dem Thema: ״Zur gegenwärtigen Situation im Zionisrnus“. Er gab einen Ueberbück über die wirtschaftliche und politische Situation in Palästina und bclonte, daß England die Teilung unter allen Umständen durchführen wolle. Sobald der Terror gebrochen sei, bestehe die Möglichkeit, daß die Araber sich zu Verhandlungen bereitfinden würden. Zur wirtschäftliehen Situation führte der Redner aus, daß die schlechte Stimmung, die insbesondere viele Juden aus Deutschland ergriffen habe, mehr durch deren persönliche Fclilschliige als durch die allgemeine Lage der Palästina-Wirtschaft gerechtfertigt sei. Die Wirtschaft sei im Kern gesund. Nach der Ausspräche unterzog Benno Colin die Grundtheseii zionistischer Ideologie einer eingehenden Prüfung. Die letzten Jahrzehnte haben gezeigt, daß die Diagnose, die der Zionismus gestellt hat, richtig ist. Wir haben gesehen, daß scheinbar gesicherte Zentren in der Gallith immer wieder zusammengebrochen lind neue Zentren an anderen Punkten der Welt entstanden sind. Auch hat sich bestätigt, daß nur in einem nationalen Zentrum in Palästina ein freies nationales Leben der Juden möglich ist. Wenn auch Palästina nur einer! Teil des jüdischen Volkes aufnehmen kann, so wird es doch die Kraftquelle für die Juden in der Gallith sein. Schon heute ist in vielen Ländern der Palästinagedanke für die Judenheit die stärkste bindende Kraft. —- Nach einer eingehenden Diskussion sprach Dr. Fritz Ikenfr׳« r g, Düsseldorf, über ״Probleme zionistischer Arbeit“. Er wies darauf hin, dafi seit 1933 die Zahl der Juden im Bezirk Rheinland-Westfalen von 70 000 auf 48 000 zurückgegangen, die Zahl der Ortsgruppen und Arbeitsgemeinschaften dagegen von 14 auf 52, die Zahl der KKL-Stützntinkte von 54 auf 111 gestiegen sei. Nach einer Darstellung der Entwicklungstendenzen der zionistischen Bewegung seit 1033 ging der Referent auf die aktuellen Probleme der Arbeit ein. Nach einem Schlußwort von Benno Cohn wurde die Tagung mit dem Gesang der Hatikwah geschlossen. Ankündigungen Darmstadt: ZOG. Am 13. Dezember Rabbiner Dr. Lemle. Frankfurt: ,,Krez Israel“. Am 20, Dezemlrer Rabbiner Dr. Lazarus, Wiesbaden: ״Werdende Religbn in Palästina. — Fragen de־ religiö-en .Aufbaus in Palästina“. — Essen: ZOG. Am 9. Dezember. 20.30 Uhr, Jugendheim, Intensivkreis (Leitung: Dr. Ikenberg, Düsseldorf). Barmizwah-Termine: Am 18. Dezember (14. Teweth): Herbert Jonas, Sohn von Leo Jonas. Borken (Westfalen). — Josef Dünnei, Amsterdam, Merwedeplcin, 57. Haus Ais her, Sohn von Mos. Dünner, Köln am Rhein, Moltkestraße 91. NO RN BERG/FÜRTH \au! Herde 11. Oefen 6. M. B. §i, Nürnberg*N, JohannistraBe 9/11 Anzeigan-Annahme ttir mirnberg-Furth: Jacob Bradmann, Forth, Friadrichatr. 7 / Ruf: 70 847 Teppichs M&bBlstofle Sardinen da» leistungafghige Spezlalhaui Blumenfeld. nomaerg, Adiarstr. 36 Hugo GulmannQ.m.11.H. HürnDerg 2 / Vordere sferngasse 3 Kleinu. BroB-Schreibmaschinen Erik» / M»rc» da• / Triumph u.». 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