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Jüdische Rundschau · 1937-12-07 · Heft 97 (7.12.1937) · page 9

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
42 (1937)
Issue
Heft 97 (7.12.1937)
Date
1937-12-07
Page
– (sequence 9)
Language
German
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JODISCHE RUNDSCHAU Nr. 97, 7. DEZEMBER 1937 ״Von Romeo bis Streichquartett “ Wiedereröffnung der Kleinkunstbdhne des Kulturbundes Nach mancherlei Irrfahrten ist die Kleinkunstbühne des indischen Kulturbundes unter der künstlerischen Leitung ■von lax Ehrlich nun in dem eigenen Kulturbund-Saal wieder eröffnet worden, der ihr, wie wir hoffen, zum ständigen Heim werden wird. Das Eröffnungsprogramm brachte eine Revue in 14 Bildern von Willy Rosen und Max Ehrlich ״Von Romeo bis Streichquartett", womit nichts anderes gemeint ist als die erste und die letzte Nummer dieser vielseitigen und amüsanten Schau. Max Ehrlich und sein Ensemble, das tarn großen Teil von früher her bekannt ist, haben sich wieder zu einer Leistung zusammengefimden, die das dicht besetzte Haus nicht nur über drei Stunden unterhielt, sondern in helle Begeisterung versetzte. Im Mittelpunkt steht natürlich Max Ehrlich selbst, dessen Witz und Charme sich auch dann durchzusetzen vermag, wenn der Text, den er zu sprechen hat, nicht gerade neu oder sehr bedeutend ist. Besonders im ״Streichquartett" als der nicht geigen könnende als Geiger eingeladene Kommis (man sah die Rolle vor Jahren von Szöke Szakali, für den sie wohl geschrieben war), hat Ehrlich ganze Lachsalven hervorgerufen. Hier (wie in manchen andern Nummern des Programms) erwies sich übrigens Fritz Tachatier als ausgezeichneter Partner. Als neuer ״Star" ist Rosl Gerstel in das Ensemble eingetreten. Sie zeigte sich besonders in der von Gondel! ganz reizend gestellten Szene in einer Marseiller Hafenkneipe als temperamentvolle und stinunbegabte Sängerin und hat alle Aussicht, ein Liebling des Publikums zu werden. Den ersten Teil des Abends nahm eine Operettenparodie von ״Romeo und Julia“ ein, die viel belacht und beklatscht wurde und zu mancherlei netten Szenen Anlaß bot. Neben Max Ehrlich und Rosl Gerstel s lud liier Fritz T a c h a u e r, Ruth Lehnberg und Hans Lüpscliütz zu nennen, zu denen sieh als Vertreter der jüngsten Theater-Generation Bert Bär und Nora Weihrauch gesellen. — Besonders viel Heiterkeit erregten wieder die ״gespielten Witze“, in denen Ehrlich und seine Partner schon eine alte Meisterschaft besitzen. Eine Dichter- Schlacht zwischen Max Ehrlich und Fritz Tachauer soll schließlieh nicht vergessen werden. Alle Mitwirkenden, unter denen außer den schon Genannten noch Rose Cohn und Erich Wolf zu nennen sind, fanden vielfachen und verdienten Beifall. Die Musik von Willy Rosen ist ■überaus einschineichelnd und einprägsam, und ihre Ausführung■ besorgten außerordentlich schmissig Werner Baer, Joe Ncumann und Alfred Neustadt, während die mit einfachen Mitteln sehr geschmackvoll gestellten Bühnenbilder Heinz C 0 1! de II entwarf. Ein guter Auftakt für die Bühne im neuen Haus, der das Publikum gewiß auch in Zukunft treu bleiben wird. —n. Vier Dichter kommen zu Wort. Der zweite Abend im Zyklus ״Ungchörte Stimmen“, den Erna Leonhard (Feld) und Leo Merten (Meuter) im Rahmen der Ki'mstlerliilfe veranstalteten, galt den Dichterinnen Ilse Blumenthal-Weiß und Elise Maas und den Dichtern Bernd Gütz und Karl Escher. Der bis jetzt wenig bekannte Bernd Qötz zeigte sich ins ein eil biblischen Gedichten als formstrenger Lyriker, der jedes Gedicht vollkommen durchformt und diese Form bis zum Schluß der allerdings meist kurzen Gedichte durchhält, Er kommt zwar von Rilke her, was namentlich das erste Gedicht deutlich zeigt, hat aber auch viel eigenes zu sagen, was er mit starkem Gefühl tut, mit Temperament und zuweilen *fft echtem Fabelton. — Elise Maas zeigt sich ebenfalls mit gut geformten Gedichten. Eine ״alte Ecke“, ein herbstlicher Hügel am Waldrand, ein dämmernder Tag, ,״Am Fluß“ u. a. sagen schon im Thema, daß Natur und malerisches Empfinden ihre Verse formen. Am stärksten berührt das Gedicht vom ״Leben der Farne“ und ״Die Speclitmeise“, beide erfüllt vom Kreislauf des Geschehens. Ilse BI u m e n t h a I ■ W e i ß, bekannt durch die grolle Form ihrer Gedankenlyrik, fand in Leo Merten den gegehenen Sprecher. Wir fiörten neben dem schon bekannten Gedieht ״Wir ziehen“ die beiden größeren Gedichte ״Mose“ und ״Propheten“, von denen namentlich die Verse in ,,Mose“ im zweiten Teil in groß gesehener Steigerung vom göttlichen Auftrag zu ewiger Verheißung und zur Tragik der unerfüllten Sehnsucht führten. Karl Escher zeigte mit gut geformten Gedichten, von denen besonders die Ucbersetzung aus dem Flämischen durch Humor und Leichtigkeit irn Sprachton freudigen Beifall fand, Optimismus und Naturgefühl. R, M. Nochmals Umbesetztmg In ״Eugen Oregin“. Die Kulturbi! ml-Oper bescherte uns einen neuen Lenski in ״Eugen Onegin“, Richard Dresdner. Er bringt die äußere Er- Schonung mit und ein recht gutes Stirn material. Die stürirische Leidenschaft in Stimme und Haltung in der Liebesszene und in dem Eiferst!chtsdiictt glaubt man ihm nicht recht, doch die leisen lyrischen Töne, besonders in dem Lied: ״Hier iin Hause verlebt’ ich die Kindheit“ zeigen sein Können, so daß man wünscht, ihn auch noch in anderen Partien zu hören. Thea Stuclcenschmidt, die vorher die Am me gesungen bat, singt nun die Mutter Larina mit weichen, wannen Tönen. Anna Lipin spielt die Amme mütterlich besorgt, und ihre reine, schöne Stimme hat hohe Gesangskultur. R. Gr. Chanukkalileler der ״Oi1el-Jizchok“־Sy11agoge. Am letzten Chaniikkah-Abend veranstaltete die Synagoge ״Öhel Jizchok“ eine Chanultkabfeier. Kurt Klappholz hielt eine Anspräche an die Jugend, die zahlreich erschienen war. Ein Chor unter Leitung des Herrn Pappen heim sang hebräische Lieder. Ferner wurde eine dramatische Szene aus der Makkabäerzcit aufgeführt. F. K. Die «iiidische Winterhilfe teilt mit: Die nächste Eintopfsammlung findet atn Sonntag, dem 12. Dezember, statt. Sanirnlerlegitiniation erfolgt durch unterstempelten und unterschriebenen braunen Lichtbildausweis. Für jeden Betrag erhält der Spender eine graue Quittung mit Aufdruck des erhaltenen Betrages. Ausgabe für Betreute 1m Dezember- Die Einzelheiten über die Ausgabe von Lebensmittel- und Kohlengutscheinen sowie von Pfundspenden-Paketen im Dezember sind aus dem Gemeindcblatt zu ersehen. Freude im Winter. Ain 11. Dezember, 20,15 Uhr, Synagoge Lindenstraße, Konzert. Eintrittskarten in den Bezirksstellen: Thielsch-Ufer, Neukölln, Isarstr. 8. —■ Am 13. und 14. Dezember, 20.15 Uhr, in der Schule Kaiserstr. 20/30, Bunte Abende. Eintrittskarten in den Bezirksstellen : Alexander- Straße 53 und Frankfurter Allee 56 (Synagoge). Postscheckkonto der Jüdischen Winterhilfe: Berlin 93446. Ein reenachmittag der Jüdischen Winterhilfe hatte ein großes Publikum am letzten Sonntag im Brüdervereinshaus vereinigt. Er wurde eröffnet mit einer kurzen Ansprache von Direktor Heinrich Stahl und fand eine vorzügliche Ausgestaltung dank der Mitwirkung von Jenny Bern st ei!1 (Schaffer), Susanne L o e w e n s t e i n, Ruth L e h n b e r g, Julius K u - than, Ruth Cond eil und Nelly Hirsch. Am Flügel begleitete Dr. Willy Aron. Die Weihe eines Sefer Thora fand am letzten Sonntag in der Alten Synagoge statt. Im Hamen des Gemeindevor- Standes sprach Herr Adolf Schojer, der auf die symbolisclie Bedeutung dieses Ereignisses in schwerer Zeit materieller Existenz hinwies. Er ehrte besonders den Spender der neuen Thorarolle, Herrn Samuel Bernhard, der das Sefer dein Gemeindevorstand mit dem Wunsche übereignete, es der Alten Synagoge zuzuführen. Rabb. Dr, Freimann sagte in seiner Rede, daß in der Alten Synagoge seit vielen Jahrzehnten ein derartiges Ereignis nicht vorgekommen ist. Rabb. Dr. Freier würdigte die überragende Stellung, die die Heiligen Bücher in der Weltkultur einnehmeu. Zwischendurch fand die Ausschreibung des Anfangs und des letzten Teils der Thorarolle statt, an der sich eine Reihe rabbinischer Persönlichkeiten beteiligte. Den Höhepunkt bildete der feierliche Umzug sämtlicher Thoraroller! durch die Synagoge, an deren Spitze das neueingeweihte Sefer unter einer Chuppa vorangetragen wurde. An der musikalischen Umrahmung beteiligten siel! Oberkantor Hoffman n und Hauptkantor Franke 1. Der verstärkte Chor der Alten Synagoge unter der Leitung seines Dirigenten Spott begleitete die kantoralen Darbietungen und sang zum Schluli das ״Ss’u scheorim“ von Naumbourg. Siegfried Geller Die Berliner Misrachi (Frauen gruppe) veranstaltete im Bibliotheksraum der Synagoge Münchener Straße einen Teeabend. Einleitend berichtete Frau F ränkel über die Arbeit der Frauengnippe, die sich besonders auf die Fürsorge für die Hachscharah-Zentren des Bachad konzentrierte. Rabb. Dr. A11 in a n ti sprach über den Staatsgedanken der Makkabäer. Er legte unter Hinweis auf die Arbeit von Bickermann die geschichtlichen Grundlagen des Chanukkaii-Festes dar. Arjeh Händler wies auf die Notwendigkeit und Schwierigkeit Ein, jetzt die Jugend für Palästina Und fit! den Aufbau des jüdischen Staates zu erziehen nnd forderte die Mithilfe der Anwesenden dazu durch Unterstützung der Chanukkah״ Aktion des Keren Thora wa’Awoda. Einrichtung einer Schlichtungsstelle. Nachdem die behördliehe Genehmigung erteilt worden ist, wird von der J ü ■ d i s c h c n Gemeinde zu Berlin eine Schlichtung sstelle eingerichtet, die ihre Tätigkeit am 1. Januar 1938 aufnelunen wird. Der Schlichtungsstclle werden Schiedsrichterliehe Funktionen nicht zustchen. Ihre Aufgabe wird es lediglieh sein, Streitigkeiten zwischen Juden in Güte dadurch zu erledigen, daß den Parteien Gelegenheit zur A 11 s s pr a ch c egeben und auf eine vergleichsweise Erledigung ingewirkt wird. Wenn der Schlichtungsstelle eine Vergleichsweise Beilegung nicht gelingt, dann muß es den Parteien überlassen bleiben, den Streitfall auf andere Weise zur Erledigung zu bringen. Die Schlichter werden entsprechend der behördlichen Genehmigung lediglich dem vorhandenen Kreise derjenigen Mitarbeiter der jüdischen Gemeinde entnommen, welche die Befähigung zum Richteramt erlangt haben. Es wird der Schlichtungsstelle Vorbehalten bleiben, in geeigneten Fällen erfahrene Gemeindemitglied er als Sachverständige hinzuzuzielien. Den Parteien wird empfohlen, sich im Verfahren vor der Schlichtungsstelle anwaltlich vertreten zu lassen. Familien - Naclirichten Frau Pauline Baerwald, geh. Seligsohn, Charlbg., Niebuhrstr. 4, begeh! am 13. Dezember den 90. Geburtstag. Frau Friederike Bäcker, geh. Valk, N S8, Hoehmeisterstraße 24, begeht am 8. Dezember den 80. Geburtstag. Frau Alhertine Berger, Blcibtreustraßc41, begeht am 15. Dezember den 90. G ebuitstag. Fräulein Ernestine Joel, Gormannstraß« 3, begeht am 19. Dezember den 80. Geburtstag. Frau Berta L e w i n, Gormannstr. 3, Begeht am 28. Dezember den 85. Geburtstag. Frau Rosa Lomnitz, GormanmtralSe 3, begeht am 24. Dezember den 84. Geburtstag. Frau Anna Neu mann, Gormarmstraß« 3, begeht am 12. Dezember den 79. Geburtstag. Frau Regina Rosenberg. Gormannstraße 3, begeht am 22. Dezember den 79. Geburtstag. Ankündigungen Erauen-Arbcitsgemcinschift für PalSitliui. Gruppe Nord und Ost: Am 7. Dezember, 16.30 Uhr, Roscntliaier Str. 44, Wizo-Nachmittag: ״Interessantes aus dem Peel-Bericht“, Lilli Glaser. — Chug Iwri der VViz׳:>: Leitung: Esther Rost: Am 8. Dezember, IS Uhr, Regens- Bürger Str. 26. — Am 9. Dezember, 17 Uhr: Arbeitsgemeinschaft (Leitung: Rabb. Dr. Jospe): ״Wir lesen Bibel“. — Zu allen Veranstaltungen Gäste willkommen. Hebrllsche Kurse der BZV» Neuer Anfängerkurs irn Heim. Kant- Straße 54 (Leitung: Broscr), beginnt arn 14. Dezember. 19.30 Uhr (Dienstag und Donnerstag, 19.30 Ohr bis 21 Uhr). Tcilnchmcrzahl bcschränkt. — Anfängerkurs Rosenthaler Straße 44 (I). Kantor) Iseginnt demnächst. — Kurse für Anfänger und Fortgeschrittene (Leitung: Leisner, Dr. Fischer), jeden Montag, 20.30 Uhr, Heim, Brücken- Straße 9. — Neuer Anfängerkurs, llZV.-IIcim. Landsberger Str. 87 (Leitung: P. Schächter), Montag, 19.30 Uhr; Kurs für Fortgeschrittene, Landsberger Str. 87 (Leitung: P. Schlichter), Mittwoch, 20.15 Uhr. — Kurs für Weitfortgeschrittene mit Stilübungen und Lektüre von Bibelkomnientaren (Leitung: |, D. Bornstajn), BZV. - Heim, Rosenthaler Str. 44, Montag und Mittwoch, 20.30 Uhr. — Kurse für Anfänger und Fortgeschrittene jeder» Montag (20 Uhr), BZV.-Iieim, Neukölln. Jägerstr, 6 (Leitung: Dr. E. Stern). — Konversationszirkel Dr. Broser: Teilnehmer können nicht mehr aufgenomrnen werden. Interessenten für einen neuen Zirkel werden um Voranmeldung gebeten. Irr dem Montag. 19.30 Uhr, Kants tr. 54, statt findenden Kur* für Weitfortgeschrittene (Kaliko) werden norh Teilnehmer aufgenommen. Desgleichen irn Fortgeschrittenenkurs (Lomas). Golttsir. 21, Montag, 21 Uhr, Mittwoch. 20 Uhr. — Demnächst neuer Kurs für Fortgeschrittene (Leitung: Dr. Hellen, 5I1-i1:ekes!r. 10. Anmeldungen bei der Kulturabteiknig der BZV., W 13, Mciückeur. 10 (91 90 31). Photogruppe T'munah. Am 7. Dcacmber, 20.30 Uhr, Kaufst,54 .־: Photographisches Praktikum. Es Speechen: Dr. Kn׳■ che, Hans I.en-y. jüdisches Lehrhaus und Lchrstättc Bialik. VorL'.ungca: Kalüko, Junge hebräische Dichtung. Beginn anj 0. Dezember. 20.30 Uhr, KosenthaJer ■Str. 44. -- Ar!« i!.-.ge:1K’inu.:luiten; Gruß,!*cd-Bericht, Miltwoclis, 20.30 Uhr, Marburger Sir. 5; Benno Gehn. H cizmaimsche Realpoliiik, nächster Abend verlegt; auf 14. Dezember, 29.30 Uhr, GoUzstr. 21; GoLMmririi, Wdtreligh1r.cn. Miitwoch-. 20.30 Uiir, Prinzregentenstr. 69-70; Stornberg. Keligionsphi!. 1 ■׳;girr, I)i; n״.!,!gr. 20.30 Uhr, Fasancnor. 80; Lew, l’.vdidugic, 2. T; ii, 1 >:r 1;-1.׳g29.39 Uhr, Fa.sanen.str. 80; EBcnlx-rp. Hebungen in freier Rede, U ׳ er:; -. 20.30 Uhr. Fasanen-.tr. 80. — Sprachen: ,Xetie Ainaiiger!: ur-e Mir Englisch, Spanisch um! Portugiesisch, terner St cuograplne (.102 -eh und englisch) sind für Januar vorgesehen. Mehlungen von 1;citen erbeten. — Intcirivkur.-ua nir KngWh. Beginn eis neneuen Kursus arn 3. Januar, täglich Montag bis Freitag von 9—13 Uhr, Marburger Straße 5. Der zweite Abend der Arbeitsgemeinschaft von R.-A. Benno Cohn über: ״Analyse der Weizmannschen Realpolitik“ findet nicht am Dienstag, dem 7. Dezember, sondern am darauffolgenden I henstag. dem 14. Dezember, 20.30 Uhr, im Heim der BZV., Golizstr. 20, statt. Rambam-Lehrhaus. Am 11. DezernlKr, 20.30 Uhr, Syn. Passauer Straße, Jakobovits: ״Familie und Gemeinschaft”. — Am 13. Dezetnber, 20.30 Uhr, Syn. PcstalozzLtraHe, Arbeitsgemeinschaft 1. Nobel: ״Das Buch Hiob“. Am 18. Dezember, 20.30 Uhr, Sen. Kaiser- Straße, Jakobovits: ,,Familie und Gemeinschaft“. Hebräische Lehranstalt der Jüdischen Gemeinde. Klop.--.tock str. 53: Sprechzeit: Dienstag und Donnerstag von 17.30 lies 18.30 Uhr; Große Hamburger Straße 27: Sprechzeit■. Montag und Mittwoch von 17.30 bis 18.30 Uhr. Klassen für alle Kenntnisstu t'en. Drei Sonderkurse für Lehrer. Für die Schuljugend, schulentla.--.cm> und hündische Jugend bestehen 28 Kurse in den Schulgebäuden Klopdockstr. 58, Fasanen*tr. 79, Augusts». 11, Kaiserstr. 29, Rvke.-tr. 53. Grolle Hamburger Str. 27 und Britzc-r Str. 19, Arabische Kurse in der Schule Klopstockstr, 58. Zugunsten der Jüdischen Winterhilfe venu!.-faltet der Wohlfahrt sbi-zirk Norden am 12. Dezember, 20 Uhr. Synagoge Ryko-tmlle. ein Konzert. Mitwirkende: Olxrkanior Goll.u!;!), Wilhelm Outtmann. Gndtried ZeelandeT, Orchester der Kim-tl.-rh iH'r. I )i!tg-crikn: Dr. Srbildbevgcr, Werner Fabian. Ansprachen: Direktor Stuhl. Gand. Klappholz. Zugunsten der Jüdischen Altershilft.• Groß-Berlin. .\;!1 lß. Dezember, 20.30 Uhr. im Ilrüdervereinshaus, "l'ce:1bend mit künstlerischen Darbietungen. Mitwirkende: Max Ehrlich, (’antiüa EUner-Spira, Paula Salomon-Lindberg. Fritz Dachauer. Erna Klein. Unterhaitungsabendc der Künstlerhilfe im CafC- Leen. Die erste Veranstakung ist an; 15■ Dezember, 20.45 U In. Es wiikcii mit: Eugen Trsnsky, Piani-t Heinz Fi-chcr und. die Kapelle Makow.-ki. Klavierabend Erich Länderer am 13. Dczembe!. 20.15 Uhr, im Brtidervereinsiiaus. Verein filr jüdische Geschichte und Literatur E. V. Vortrag Julius. Bab: ״jüdische Helden und ihre Dichter■‘ am 9. Dezember, 20.30 Uhr, im Schulgebäude, Joachimsthalcr Straße 13. Gruppenverbandstag der Zionisten Mitteldeutschlands. Am 28. November fand in Leipzig der üruppenverbandstag der Zionisten Mitteldeutschlands statt, der von den Gruppe!» des Bezirkes recht gut besucht war. Nach einem Nachruf aut die Opfer der Unruhen in Erez Israel sowie auf Earl Peel und MacDonaid durcli den Vorsitzenden LGI). i. R. Alterthum hielt Dr. Hans F r i e d c n 111 a 1 ein praßangelegtes und mit starkem Beifall aufgenommenes Referat über die gegenwärtige Lage, dem sieh ein Referat des Vorsitzenden über die Winterarbeit 1937,38 anschloß. Beide Redner stellten in den Mittelpunkt ihrer Ausführungen die bevorstehende Mitglieder-Werbeaktion der ZVfl>., deren große Bedeutung eingehend behandelt wurde. Der Nachmittag brachte eine rege und fruchtbare Aussprache über die Gruppenverbandsarbeit, an der sich fast alle Erschienenen beteiligten. Die Vorstandswahl ergab die Wiederwahl des bisherigen Vorsitzenden und des bisherigen engeren Vorstandes, dessen Mitglieder, soweit sie durch die inzwischen erfolgte Alijah ausgeschieden waren, durch neue Mitglieder ersetzt wurden. Konzert-Direktion L. Taube / Ruf 87 3890 Einelger Klavierabend mtntag, 1a.08x.,!8.151% I AMfflEDED BrOdervarelnshaus 1 U1■ II r |f I" R Ortiuiay, LUzt (Sonata H-M0H), Bi n ■ I BB ■ ■ B■ ■ B Chopin, dB Falle, Heuiooifoki u.a. Wahr» Trlum pha ... ICSnnan von phonta»tl»ch»m AutmaO... HB Korten RM 1,10-3,30 bei Philo, Kadern, Poppalauer u.Abendk. Hi Klavierstimmer PEREZ Ruf: 721920 jm. Klavierstimmer und Reparateur / T<-1.: 872046 Gelegenheits - Anzeigen können aus buchtechnischen Gründen nur gegen Vorauszahlung des Gegenwerts zum Abdruck gebracht werden. Wir bitten am Beachtung der Anmerkungen im Zeltangskopf. Dienstag, 14. Dezember, 20,30 Uhr Auf•! JoacHlnfisthalcr Straß« 13 LabBnsprobleme der arbeitenden Frau in Palästina EI n 1 ® i t u n £ (nach einem Refernt von Dr, Erwin Meyer): Dr. S. Spiro Vorsitz! Prof« Or. Erich S«ilgm«nn Am 1. Dezember 1937 übernehme ich die Feinhäckerei Salomon Schipper Chawlotienburg 4, Dr oty sensit aß m 104 mH der Filiale Kants t reiße 116. Die Beschaffenheit der Ware bezüglich QpaHtSI and ritaeile Vorschriften bleibt unverändert. Oie Geschäfte sind nach wie vor am שבת und י י״ ט geschlossen. Ich bitte, das meinem Vorgänger geschenkte Vertrauen auf midi zu übertragen. Bäckermeister Leopold Golinski Oliva Char(ottent)uvf) Sonnabend, 11. Dezember, 20.30 Uhr H'£V-Hcim, Kantstr, 54 שיחה עברית Hermannplatz Zentrum-Nord Sonnabend, 11. Dezember BZV-Hcim, Rosenthaler Str. 44 20.30 Uhr Jiinjar Aktlvkr.lsi One« Sdtabbtt. FrSuleln Rabb. Kiigisa JonMiuniere Stellung zur Bibel 21 Uhr חוג עברי• נואם: י* ד• נורנעטייי «Wilmersdorf Veranstaltungen der Bezirke und Gruppen der BZV Mittwoch, 8. Dezember, 20.30 Ufte ßZV-lleim, Kftntstraße 54 Dienst!7» Dezember, 20.30 Uhr BZV-Hcim, Neukölln, fäqeritr-, 6 Dr. Kurt Lidtt t ״Zionismu! und jflcUsdbe Gegenwart' Jri 14 UVi't ff, ö, i rtZV Ztl (/Cl f t£\s*J\r CJ'.f Meinekestr, 10 (Sitzungssaal) ״Zur Situation de• JüdUchei) Theater«“, Einleitendes Referat: Dr» Alexander Besser Dr. Kurt Liebt: ,,Zioniimui «icsd jüdische Gegenwart

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