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Jüdische Rundschau · 1937-11-30 · Heft 95 (30.11.1937) · page 7

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
42 (1937)
Issue
Heft 95 (30.11.1937)
Date
1937-11-30
Page
– (sequence 7)
Language
German
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JÜDISCHE RUNDSCHAU AUS DEM REICH Nr. 95, 30. NOVEMBER 1937 Kundgebung der Jewish Agency in Hamburg Zu einer eindrucksvollen Kundgebung gestaltete sich die anläßlich des 20. Jahrestages der Balfour-Diddaration in Hambürg am 20. November durchgeführte Veranstaltung des Ortskomitees der Jewish Agency und der Hamburger Zionistischen Vereinigung. Der Gabriel-Ricsser-Saal faßte kaum die Besucherscliar, die von Dr. Perez Z a d i k namens der Hamburger Zionistischen Vereinigung begrüßt wurde. Dr. Zadik wies auf die Bedeutung hin, die Erez Israel heute für alle gewonnen habe. Als Vertreter der Jewish Agency sprach Oberlandesgcrichtsrat i. R. Richard May, der eindringlich die historische Größe der Stunde kennzeichnete, die auch von den Nichtzionisten anerkannt werde. Im Namen der Deutsch-Israelitischen Gemeinde Hamburg sprach der Gemeindevorsitzende Rechtsanwalt Bernhard David herzliche Worte der Begrüßung und betonte die Verbundenheit der Gemeinde mit dem Palästinawerk. Felix Warburg, aut den die Hamburger Juden als einen Sohn ihrer Gemeinde mit besonderem Stolz geblickt hätten, widmete er innige Worte des Gedenkens. Nach diesen Ansprachen ergriff Dr. Michael Trau, b das Wort zu seinem großangelegten Vortrag über unseren Weg ״Von der Balfour-Deklaration zum Judenstaat“. Der schicksalhafte schwere Weg von den ersten Anfängen des Zionismus wurde in dieser Rückschau geschildert; der Weg, der steten Kampf bedeutet hat und langsam aufwärts führte. Kolonisatorische und politische Erfolge wurden gezeitigt. Von den Juden sollte es abhängen, ob das Land so wachsen würde, daß es einmal Staat werden könnte. Und das Land wuchs, und der Faktor der kolonisatorischen Verwirklichung, der Keren Hajessod, wurde geschaffen. So wurde aus der Idee Realität, Leben: jüdisches Leben, kulturelles, wirtschaftlichcs, politisches Leben in sieter Weiterentwicklung. Jetzt gellt es um das Schicksal Palästinas, um das Schicksal des ganzen jüdischen Volkes. Was können wir in die Waagschale der politischen Debatte werfen? Unsere historische Verhuiidciiheit mit dem Land, die Lage des jüdischen Volkes in der Galuth und die Leistungen, die wir in Palästina vollbracht haben. Die Grenzen, von denen der Peel-Vorschlag spricht, umfassen die Gebiete, die wir erschlossen haben. Darum ist es so unendlich wichtig, weiter zu arbeiten. Darum ist die Heldentat der Pioniere, die trotz der Unruhen weiter kolonisatorisch ins Land verdrängen, so wichtig: weil sie unser Recht auf weiteres Land dokumentiert. Aber diese neugeschaffenen Punkte müssen miteinander verbunden werden; sie müssen bewirtschaftet werden. Der Keren Flajessod ruft zum Opfer. 600 000 Pfund sind nötig, um Erez Israel zu stärken, die Arbeit zu stützen, unseren Anspruch zu erhärten, lieber unser Schicksal bestimmen andere Mächte; es liegt nicht in unserer Hand, die Entscheidung über die Größe des Landes, über die politische Gestaltung zu treffen. Aber wir haben die Pflicht, hinter dem Jisdntw zu stellen, der Leben und Kraft einsetzt für das jüdische Volk und den jüdischen Boden. Ls liegt jetzt an uns: uns zu bewähren! Stüiniischer Beifall dankte dem Vortragenden. Mit dem Gesang der Hatikwah wurde die Kundgebung geschlossen. E. Leipziger Chronik Von unserem Berichterstatter Kulturelles Leben, Otto Bernstein ist einer unserer großen Sprecher, über dessen unfehlbarer Sprach- und Gedäcntnistechnik eine intellektuelle und geschmackliche Disziplin waltet, die ihn zum eindringlichen Mittler des Werkes macht, ohne daß er es nötig hätte, sich selbst in den Vordergrund zu spielen. An seinem Vortragsabend im Kulturbund gab er zwei Szenen ans Beer-Hoftnanns ״Graf von Charolais“ und eine schöne Auswahl edier Prosa von Hermann Hesse, Jean Giono, Hermann Bang und Jizchok Leib Perez. — Das Men delssohn-T rio hat sich in erfreulich starker Weise durchgesetzt und vermittelt einem immer größer werdenden Kreis edelste Kammermusik. Für die vorübergehend durch Krankheit verhindert« Hella Chitrik hat es in Margarethe Sultan eine grundmusikalische, technisch .untadelige und besonders lyrisch empfindsame Pianistin gewonnen. Das Trio spielte die Klaviertrios von Mendelssohn D-Moll mit Schwung und Farbenpracht, Schubert Es-Dur mit dem ganzen Zauber Wiener Romantik und Dvorak F-Moll, dessen musikalisch nicht eben leichter Faktur das durch gespannte Aufmerksamkeit ermüdete Publikum nur noch schwer zu folgen vermochte. — Dela Lipinskaja siegte an zwei Abenden wieder auf ganzer Linie, diesmal mit größtenteils neuem Programm, welches an Grazie den früheren nicht nachsteht. Wenn man sich überhaupt zu dieser unbeschwerten Kunst kritisch äußern wollte, so wäre'es nur hei den jüdischen Nummern geboten, bei welchen anscheinend Frau Lipinskaja nicht eben gut beraten ist. ״Lomir sich iberbeten“ ist in der üblichen Textfassung ein Männerlied. Sie singt es — übrigens allerliebst — weiblich-weich und schelmenhaft. So dargestellt wirkt aber die Textsteüe: ״Ich well sajn der chosseti“ unecht und verniedlicht das Liedchen zu Edelkitsch, was mit Leichtigkeit durch Austausch der Personen abzustellen wäre: ״Ich will jajn di kalie“. Auch der nicht seiir geschmackvolle ״Chassidische Rumba“ hat uns ebensowenig gefallen wie im Vorjahre. Aber wegen solch kleiner Webfehler wird auch der gestrengste Chronist dieser charmanten kleinen Frau nicht böse sein. Dr. Rabinowitz Dresdener Chronik Von unseren Berichterstattern Gemeindeleben. Unter den rund 20 Veranstaltungen, die seit Anfang November angekiindigt wurden, bildete die Kundgebung des Hilfsvereins den Auftakt. Nachdem Gemeindevorsteher Max Lesser Begrüßungsworte gesprochen und der (inzwischen verstorbene) Ortsgruppenvorsitzende Max Es frei eher in einem geschichtlichen Ueberblick die Aufgaben des Hilfsvereins Umrissen hatte, referierte Dr. Werner Rosen berg (Berlin) über die Einvvanderungsmöglichkeiten in die in Frage kommenden Länder. Landgerichtsdirektor i. R, Dr. Wachtel machte Mitteilungen über seine Sprechstundenerfalmmgen. — Die Jüdische Winterhilft veranstaltete anläßlich des Beginns ihrer Arbeit eine Feier, die infolge mangelnder Ankündigung äußerst schwach besucht war. Die* Reichsvertretung hatte Rechtsanwalt für. Seligsohn entsandt, der einen Einblick in die von der Jüdischen Winterhilfe und ihren Helfern zu leistende organisatorische Arbeit gab. Eingangs hatte Gemeindevorsteher Dr. Grün über die Tätigkeit der Jüdischen Winterhilfe in Dresden gesprochen. Die musikalische Ausgestaltung der Feier oblag der Jüdischen Instruinentalvereinigiing unter Leitung Walter Goldmanns. — ln neugestalteten Räumen, die im Untergeschoß des neben der Synagoge gelegenen Gemeindegrundstiiekes freigemacht werden konnten, wurde eine kunstgewerbliche Schau untcrgebracht. Sie erhält durch prächtige Aquarelle Bruno Gimpels ihr Gepräge. Die ausgestellten kunsthandwerklichen Arbeiten zeugen u. a. für das Können des Graveurmeisters Gurt Hepner und des Hoizbildners David Lampen. Zionistische Arbeit. Die ZOG. beginnt demnächst mit der Abhaltung von Abenden, die in kleineren Zirkeln Gelegenheit zur Aussprache über verschiedene Probleme bieten sollen. Die Jugendbünde wollen Elternabende veranstaltcn. Anläßlich des 20. Jahrestages der Balfour-Dekiaration fand am 27. November eine von der Gemeinde und dem Ortskomitee der Jewish Agency veranstaltete Kundgebung mit Dr. Michael T r a 1! b als Redner statt. g. j. Kulturelles Leben, Ini Lehrhaus sprach für. Robert Weltsch (Berlin), der ״Die politische Geschichte und Wirtschaftsgeschichte Palästinas und des Vorderen Orients“ vor einer großen und interessierten Hörerschaft behandelte. — ־ Die Dresdner jüdische Instrumentalgemeinschaft unter Leitung von Walter Gold mann gab ein Konzert mit Werken von Bachs berühmtem Zeitgenossen Tclemann und von Georg Mann, dessen nun über 200 Jahre altes Cellokonzert Arnold Schönberg neu bearbeitet hat und das von Paul Blumenfeld (Berlin) meisterhalt vorgetragen wurde. Altitalienische Arien sang mit vollendeter Tongebung Ruth Hennig (Breslau), die noch eine lyrische Gesangsszene des modernen Italieners Rcspighi ״Der Sonnenuntergang“ zu tiefer Wirkung brachte. Das Streichorchester unserer Dresdner Musiklicbliaber mit Cembalopart (gespielt von Siegfr. Sonnenschein) wurde seinen Aufgaben gerecht, ebenso ein Streichquartett (Dr. Grün, Meyer, Dr. Saalheirner und Blumenfcld) als Begleitung des ״Poemetto lyrico“. Die Berliner Tänzerinnen Ruth Cond eil und Nelly Hirsch gewannen sich mit ihrem charakteristischen Können das Dresdner jüdische Publikum. Ihr reiches Programm gipfelte in faszinierenden spanischen Tänzen. Die prächtigen Gewänder und die begleitende wertvolle Musik (von Bizet u. a.) hoben noch den Gesamteindruck. Zu einem tranceartigen Bali-Tempeltanz ertönte eine echte exotische Gamelang-Musik auf Grammophonplatten; sonst begleitete der treffliche Pianist Werner Baer. Vor überfülltem Saale konnte Dr. Rabinowitz (Leipzig) mit seinem Vortragsabend unter dem Schlagwort 1000״ Worte Jiddisch“ echte Heiterkeit verbreiten und starken Beifall ernten. Auch diejenigen, die dieser Sprache nicht mächtig sind, verstanden fast ״jedwederes“ Wort, da Dt. Rabinowitz mit Ueberlegenheit eine eindringliche Pointierung erreicht in der Verbindung von Watt, Geste und Mimik. Amüsant war der Abschluß des von Mendele Mocher Sforim und Scholem Alejchein ausgegangenen Abends durch eine an Miß- Verständnissen reiche Uehersetzung einer moderno.1 pa- Iästinensischen englisch-jiddischen Gerichtsverhandlung. Am ersten der angesetzten Autoren-Abende sprach Manfred Sturmann (München) eigene Dichtungen, die von dem seelischen Durchbruch eines jüdischen Volkserlebens Zeugnis ablegten. Die edle lyrische Schönheit von Hymnen wie ״Tränen des Volks“, ״Jerusalem“, ״Bekenntnis“ fesselte ebenso wie ihre jüdische Gesinnung. Auch das Schlußkapitcl aus seinem ״Palästinensischen Tagebuch“ ist ein glühendes Liebesbekenntnis zu Jerusalem. Den Abend hatte Sturmann mit Gedenkworten für die verstorbene Dresdner Dichterin Anna Joachimsthal-Schwabe eingeleitet. Er pries ihre Wärme und Opferfähigkeit und las von ihr zwei religiöse Dichtungen ,,Tröstung“ und ״Opferung“, die besonders dankbar aufgenommen wurden. Eva Büttner Die erweiterte Vorstandssitzung des Zionistischen Gruppenverbandes Oberschlesien, die am 14. November in Gl eiwitz stattfand, war von einer großen Anzahl aktiver Mitarbeitcr und Vorstandsmitglieder aus den Ortsgruppen heschickt. Die Vormittagssitzungen der einzelnen Kommissionen unter Leitung des Ciruppcnvcrbands-Vorsitzenden R.-A, Dr. W e i ß!11 a n n (Beuthen) berichteten über die geleistete zionistische Arbeit. Es sprachen die Herren Arnold Wiener für Beuthen, R.-A. Ehrlich für Glciwitz, Dr. Werner für Hindenbürg, Dr. Heymann für Oppeln, für. Fröhlich für Ratibor, Dr. Prciß für Roscnherg, Schiftan für Gr.-Strehlitz, Hartmann für Ohcrglogau, Geisenberg für Kreuzburg sowie Frau Gold- Schmidt für die Wizo. An der Aussprache beteiligten sich Pr. Weißmann, Arnold Wiener, Fritz Tau und Kurt Berg (Beuthen). Parallel zu diesen Aussprachen fand eine Beratung der Interessenten fiir Mittelstamissicdiung in Palästina unter der Leitung von Walter Tempel (Palästinaamt Berlin) statt. Eine Anzahl der Interessenten hat den Siedlurigsvertrag mit der ״Rassco“ bereits unterschrieben, so daß die ersten Teilnehmer des ״Siedhingsplanes Oberschiesien“ in den nächsten Wochen bereits nach Gan Cliajim abreisen werden. — Am Nachmittag referierte Walter Temp ei über die wirtschaftliche Situation in Palästina, für. Georg Lubinski hielt ein Referat über die aktuelle Bedeutung des Zionismus für die Judenhcit in Deutschland. Die Vor- Standstagung wurde von R.-A. Dr. Weißmann mit der Aufforderung geschlossen, dem zionistischen Gedanken die Treue zu halten und die Arbeit fortzusetzen. Hierbei ehrte der Vorsitzende das Andenken des kürzlich verstorbenen Willv Nothmann aus Gr.-Strehlitz; er würdigte ferner die Verdienste des nach Berlin verzogenen R.-A. Wunderlieh (Oppeln), der dreißig Jahre lang in der zionistischen Bewegung Oberschlesiens stand, des nach Palästina übergesiedelten Leiters der Zionistischen Ortsgruppe Rosenbcrg, Dr. Matzdorff, des nach USA. auswandernden Leiters der Zionistischen Ortsgruppe Mindenbitrg, Dr. Elias, und dei gleichfalls fortgezogenen Herren M״ Weide 11 reich (Beuthen) und Aschner (Ratibor). Ankündigungen Beuthen: Am 8.!)czmilter, 20.30 Dhr, K'hsruilfilm: ״W!•״ in die W irkh' hkrit". ■- Breslau: Am 6. 1 Vzt'niher, 20.30 l‘hr־, Srhmdülm: ,,Weg in die WdkÜ'hkrit.“. — Gleiwitz: Am 9. Puzpmhcr, 20.30 ('hr, Suhmnlfilm: .,Der Weg in die* Wirklichkeit“. ־ ־ KreuzburfJ {Ober- Schlesien): Am 5- Dezember, 16 Chr. Ciemeindezimnier. (',hanukknh• feier der ZOO. und des Frmienvcreins. AiDOcHung von ArD-itcn der jüdischen Jugend. — Stettin: Am 4. Dezemher. 20,30 l'hr. Svn. Ros-cnjjnrton. Frau Dr. Vera Mahler (Herlird: .,,25 Mnd 'licn M־amlern nach Palästina14. Veranstaltung der Wizodteziik^ruime Smttin, in Gemeinschaft mit dem Jüdischen Frauenbund, Zweigstelle Stettin und der Stettiner Zionistischen Vereinigung. Familien-Nachrichten Frau Olga Goldberg, Emmendingcn (Baden), begeht am 4. Derem her den 70. Geburtstag. Herr Joel Jelen und Frau Nesrhke. geh. Juclirh, Frankfurt ■Main, Herderstr. 6, begingen am 22. November die silberne Hochzeit. Frau Friederike Krön heim. Insterburg, StrauchmiihlenslraÜe 10, begeht am 6. Dezember den 85. Geburtstag. Künstlerisches und geistiges Leben Baden-Baden. Im Jüdischen Kulturbund spielte das Mendelssohn-Trio Werke von .Mendelssohn, Schubert und Dvorak. München, für. Mark W i s c 11!1 i t / e r sprach itt zwei Versammlungen des Hilfsvereins über jüdische Auswanderung. Er bespraeli die Wandeningsmögiielikettcn nach Uclursee. Die Vereinigten Staaten sind ittt letzten Jahr zum Fittwandcrttngs-!and auch für Angehörige kaufmännischer und alcadeinischer Berufe geworden. Südamerika dagegen hat vielfach durch Verschärfung der Einwandcriirigsbestirnmimgen, ähnlich wie Südafrika, den weiteren Zitstrom von Einwanderern gedrosselt, wenn auch Sperren wie in firasilien auf der anclcren Seite Milderungen wie in Columbien gegen überstehen. Doch wird Südamerika wegen seiner politischen Uristabiütüt, mit Ausnahme von Argentinien, wo der Landbesitz der Ica einen wertvollen Rückhalt bietet, kaum jemals als Massencinwanderungsgebiet geeignet sein. Wesentlich mehr Hoffnung setzte der Redner in dieser Hinsicht auf Australien und Neuseeland und die ostafrikanischen Siediungskoloiiien Rhodesien und Kenya. Ca. Stolp. Hier fand am 23. November eine Feierstunde in der Synagoge statt. Vor vollzählig versammelter Gemeinde sprach Rabbiner Karl Richter (Stettin) über das Thema: ״Zum Problem der Religion im modernen Judentum“. Den Vortrag umrahmte Frl. Lotte Lewinsohn mit stimmungsvollem Orgelspiel. Ulm. Der Kulturbund begann am 5. Oktober seine Veranstaltungen mit einer Klcinkunstvorstellimg, in der Edith Herrsslik (Berlin), Klaus Brill (Hamburg), Alax Koninski (Hamburg), unter musikalischer Begleitung von Ludwig Grün ha um (Nürnberg) mit bestem Erfolg auftrateil. Attt 21. Oktober folgte eine Vorstellung des Hamburger Kulturbundes unter der Regie von Dr. Hans Buxbatim, mit dem Lustspiel ״Jean“ von Bus-Fekete. Aus dem Ensembie ragten Ruth Mannheimer und Hans Heinz F r i e- (I eher sowie Julius Kahler hervor. Am 2. November folgte ein Konzert von Hermann S c h e y, mit Else Hay* m a n n am Klavier. Dieser Abend war einer der Höhepunkte innerhalb der Veranstaltungen der letzten Jahre. Zionistisches und Gemeindeleben Ahlen (Westlnk'n). Am 31. Oktober l;mü mW׳r I von RnhWiKr Ui. Sielnthal D!cn-.!r'r) c:1 cm O brer f inl embewurde. N:wh uimr om dm׳ vv migegrnru׳ n׳r imD ׳wgehei um Kamee״ hdtd winde dar S-. hii!er tag durah eine M e?! heu;ub mhnmg berndat. Essen. Am 4. Novmnbcr -p1־.n h Dr. Früz. lkcnbcTg (DiD-cb dort') im Imanbvki'i'U iiU-r: ״Fragen de.- Ti an bi'r.a“. Ichentuiusen. Ara 7. .Vmambar -pr.tah Dr. 1' e r 1 m t! t Ir r Dliinchanl io 1 Incr u!>r r101D0r! G mmündevera m cd! nag über aküieile 1׳ ragen der i'a ai -1 ina-Politik nraf des l’a!a-fine-Audm'1.. Köln. .Am 13. Navcnibar gaban in rnmr A1 beitdrrei•m 1;z״ng Fern ('! r ii n > t e i 11 und [Le li 1 n c r einen Ib׳r!.׳üt über ihre PaüLtina- Reh-, Mannheim. Die Gemeindevertretung genehmigte einstimmig den vorn Svntigagi ma.t >, nrgeleg'teii Voranwihag, der mit 237 821 KM. absrhboKt. Die Sitzung war von bevimh.rfr Bedeutung, weil der bbherige Voi ätzende. Studtrahbiner 1 )r. (', r ii n e w a 1 (i, in dieser Sitzung le'ztmals sein Amt atniibte 1111(1 in inner SehluSor»lärnng das Fazit des-en zog, ׳׳:■ er fiir die Gemeinde war und die Gemeinde für ihn. Auch Herr Notker, der in enger /u1sammenar!>eit mit Dr. Grtincwald die Gewhiifte der Gemeinde geführt hat, mußte infolge Wegzugs (■eine Gesehäftsführung airgeben, was einen schweren Verlust fiir rlie Gemeinde darstellt. — Mit einem Referat über den Peel-Bericht na lim der Sekretär des Grupprnvcrbtindes. Dr. Licht, Ahsahknl von der ZOG. Die verdienstvolle und erfolgreiche Arbeit Dr. Licht-־, der nach Berlin versetzt wird, wurde von Han־. Weill und Dr, G r ii n c w a 1 d gewürdigt. .- Vom 19. bis 21. November fand die IVgisoha des 5iid,deutschen Galil der Tenuat: Tora, wa Awoda (Barhad, Zcire Misrarhi und Brüh Hanonr) .statt. Referate hielten: Erwin Seligmann, Felix. David und Arieli Händler. —׳ Im Ansehlufi an die Pegischah wurde in zwei Veranstaltungen der Schmal- Tonfilm ..Weg in die Wi;klDhkeit'‘ gezeigt. Rabbiner lür. Neuhaus, Frankfurt am Main, unterstri• 11־ die Notwendigkeit, daß das Aufbauwerk im Geiste der Thora gelei-tet werden muß. Recklinghausen. Am 6. November sprach Dr. Fritz Iben berg in der Otrgruppe über ״Die wirtschaftliche Lage in Erez Israel“. FRANKFURT a M. II HAMBURG Angersbach KronprinzenttraB« Mau• Krim• SB Klndm-Selten / Korb- und Holxwsrnn (terten mübol / Gartenschirm• / Polater- «••■•1 J Kelter / ßilratenwaran Z Matten Anxalg•n-Annth ווו• In Frankfurt a. Main OroB« Bock«nh*lm«r Str. », I * Farnruf ts •TT Geschwister Gntmann Zell 89 Lleblranenberg SS Damenhdte RADIO lEHRENFEID Frankfurt a. M., Zell 104 Wir nennen sie riemig AnzelgeD-PreliUtla Nr. S auf Aalotdeni 182 6 j ■ se/r KalsarstraB• 4 Rasen thal - Porzellan Form ״Matla" Jedes Städc auch einzeln Praktische Geschenke aus Kristall Porzellan Jenaer Glas Keramik Schleiflack Kppkh HAMBÜt>q,-eU{PNJQffSBtliiace 5 i-MÖBEL-SALOMC^ SdiJofz. M. 285, Kücha>nbuf. M. 85, Büfett,echt Eiche M.!25. Ausziehtisch M. 35, Couch M. 45, Fessel M. 26. HsmbUfO« Schulterblatt8S8,1, Etage

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