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Jüdische Rundschau · 1937-11-30 · Heft 95 (30.11.1937) · page 3

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
42 (1937)
Issue
Heft 95 (30.11.1937)
Date
1937-11-30
Page
– (sequence 3)
Language
German
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Nr. 95, 30 XI. 1937 JÜDISCHE RUNDSCHAU Seife 3 Londoner Chronik Von ־unserem Bericliterstatter J. M. London, im November Ein• Jabotf nsky-Versammlun g Für den 23. d. M. hatten die englischen Revisionisten eine Versammlung einberufen, auf der jabotinsky öffentlich öfter die mit der Teilung zusammenhängenden Fragen sprach. Gemessen an der großzügigen Propaganda hat die Versamm- June keine großen Massen angezogen. Man bekam dieselben, 80 häufig auch von den Nein-Sagern auf dem Kongreß wiederholten Argumente zu hören. Jabotinsky war auch diesmal nicht in der Lage, mit einem anderen, positiven Plan dem Teilungsgedanken entgegenzutreten und es schien, daß nicht einmal seine Parteigänger restlos von den Ausführungen ihres ״Nassi“ befriedigt waren. Hilfsaktion für polnische Jaden Die Hilfsarbeit für die polnischen Juden konnte in England noch nicht befriedigend organisiert werden, weil man sich nicht einigen konnte, welcher Gruppe dabei die Führung gebührt. Leider hat auch der Board of Depulies bis heute nicht die Initiative ergriffen, um einmal gründlich Ordnung zu schaffen. Man hat bis jetzt die Sache en sich bekämpfenden polnisch-jüdischen Hilfsorganisationen überlassen. Zwar hat der Board nach im Mai d. j. bekanntgegeben, daß er bereit ist, eine Aktion durchzuführen, allein CS blieb nur bei der guten Absicht. An diesem Zustand hat auch die letzte Sonntags-Sitzung des Board of Denuties nichts gerindert, bei der die Frage der polnisch-jüdischen Hilfsarbeit im Vordergrund der Debatte stand. Zwar hat der Board auf Empfehlung des ״Foreign Appeal Committee‘‘ eine Resolution angenommen, worin die existierenden polnisch-jüdischen Organisationen zur Einigkeit upd Vereinigung aufgerufen werden. Aber ob eine Vereinigung angesichts der Lage der Juden in Polen zustande kommen wird, vermögen wir im Moment nicht zu beant- Worten. Gewisse Anzeichen dafür sind vorhanden, hoffentlich trügen sie nicht. Di• ״Hubiniah“ in London Der Empfang, «len die ״Habimah“ in London bekommen hat, war ein überaus herzlicher und es hat sich sofort eine recht warme Beziehung zwischen dem Schauspieler-Ensemble und _ Publikum eingestellt. Bereits vor sechs Jahren hat die Habimah auf ihrer damaligen Europa-Tournee in London einen außerordentlichen Erfolg gehabt. Zu Beginn der jetzigen Gastspielzeit hat die Presse eine eingehende Wtirdieting dieses hebräischen Theaters gebracht. Beide bisher aiifgenihrten Dramen, sowohl Anskis ״D y b b u k“ wie Gutzkows ״Uriel A costa“ haben von der führenden englischen Kritik einstimmige, hohe Anerkennung gefunden. Schauspielerisch stand zweifellos die Aufführung von ״Uriel Acosta“ mit ihrem sozial-bei<ontcn Hintergrund in der Interpretation des verstorbenen Granovsky höher als die des ״Dybbuk“, dessen Motive und Problematik dem Westeuropäer schon an sich fremd und oft unzugänglich sind. Die ״Uriei Acosta“-Aufführung _ in einer brillanten Besetzung mit Ben Chajim (als Rabbi Akiba), Warschauer (IJriel Acosta), Gnessin (als Manasse van der Straaten), Rowina (als Judith), Baratz u. a. wurde vielen zu einem wahren künstlerischen Erlebnis und von der gesamten Kritik als eine Glanzleistung der Hahimah bezeichnet. Das Gastspiel des Habiinah-Ensembles in London umfaßt noch zwei weitere Vorstellungen, die bis einschließlich 11. Dezember dauern sollen. (Im Januar soll die Habimah in Deutschland als Gast des Kulturbundes Gastspiele in Berlin, Köln, Hamburg und Leipzig absolvieren.) Bei der Besprechung der Londoner ״Habimah“-Auffiihrung von ״U r i e 1 Acosta“ von Gutzkow liebt der Kritiker der ״Times“ hervor, daß cs bei diesem Stück, das zum großen Teil auf den Dialog gestellt ist, den nicht hebräisch Verstehenden schwerer war, den Vorgängen zu folgen, als etwa beim ״Dybbuk“. Trotzdem würde, so schreibt er, die Aufführung des Theaters auch, für einen tauben Zuschauer eine hohe Freude sein. Es gibt keinen einzigen Augenblick am ganzen Abend, an dem die Bewegung der Schauspieler und das Gesamtbild sowie Kostüme und Szenerie nicht das Auge fesseln. Aach eine Anzahl von besonders einprägsamen Gesängen sei zu verzeichnen, und die Stimme der Hauptdarstellerin (Rowina) zu hören, im Sprechen ebenso wie im Singen, sei ein Genuß. Eine Kunstausstellung Eine Reihe bedeutender jüdischer Künstler aus Paris stellt jetzt in London aus. Neben Ki s 1 i n g und Ma n c K a t z ist die Bilderaussteilung des Malers Jankel Adler zu erwähnen. Die Ausstellung trug einen privaten Charakter. Die Eröffnung, die in einem Privathause stattfand, hat eine §roße Anzahl von Freunden des Malers, von Künstlern, chriftstellern und Schauspielern, darunter auch einige prominente Mitglieder der Habimah ungezogen. Der Schriftsteller Leo Koenig eräffnete die Ausstellung mit herzlich geftaltenen Worten. Ucbcr die Probleme der jüdischen Kunst sprachen der englisch-jüdische Maler Bömberg und Adler selbst. Es folgten dann noch Ansprachen des Dichters Mosche O V ed und von A. N. S t e n z e 1. Eine Begrüßung wurde noch von dem Vorsitzenden des jüdischen Kunstvereins ״Ben Uri“, Mr. M i c 11 el s ori, gehalten und der Maler Rubin aus Tel Aviv sprach zum Schluß über die Bedeutung Palästinas In der modernen jüdischen Malerei. Jiddische Tonfilme. Aus Wien wird uns berichtet: Vor einem kleinen Tonkino in der Unteren Augartenstraße, einer der judenreichen Gassen der Leopoldstadt, sieht man jetzt allabendlich lange Reihen eleganter Automobile parken. In <lem kleinen Volkskino läuft nämlich seit einiger Zeit vor ausverkauftem Hause der jiddische Tonfilm ״Jidl mit dem F idl“. Der Film ist wohl keineswegs nach rein künstlerischen Gesichtspunkten und schon gar nicht unter dein filmtechnischen Aspekt der heutigen Filmkunst und -technik zu beurteilen. Er gibt in flotter Bilde!folge den Querschnitt der Erlebnisse einer jüdischen ״Klesrnerbande“ (Musikanten) mit dem typischen Milieu der ostjüdischen Kleinstadt und der Urwüchsigkeit ihrer Menschen. (Der Film ״Jidl mit dem Fidl“ wurde in der ״J. R.“ schon mehrmals — in Berichten aus Amerika und anderen Ländern — besprochen und dabei bedauert, daß dieser erste größere jiddische Tonfilm nicht über den kitschig-sentimentalen Stil des älteren jiddischen Theaters hinauskommt. — A. d. R.) Der Erfolg des Tonfilms in Wien ist so groß, daß Oesterreich sich bereits das Erstaufführung«- recht der drei eben fertiggcstellten weiteren jiddischen Tonfilme gesichert hat. Es handelt sich hier um die Filme: ״Der Dybbuk“ nach Ansky, ferner ״Mainmelc“ und ,,Der Purim- Spieler“, die bereits im Dezember und Januar in Wien aufgeführt werden sollen. _ Die Zionistische Sektion der Jewish Union Society an der Londoner Universität veranstaltete eine Versammlung, bei der der Abgeordnete der Arbeiterpartei Tom Williams sprach. Er behandelte die soziale und ökonomische Entwicklung Palästinas und schilderte seinen Besuch im Lande. Williams forderte, daß der Negew nicht in arabische Hjfnde gegeben werde. Einsames Volk Die Einsamkeit ist ein schweres Schicksal, das nur ganz große Naturen ohne Seelenschaden ertragen können. Noch schlimmer ist cs, unverstanden und verkannt unter Menschen zu wandeln, sich nach Liebe und Herzenswärrne zu sehnen und keine zu finden. Jedes Ideal und jedes höhere Streben ist altruistisch, es geht darauf hinaus, der Allgemeinheit etwas zu geben. Und wenn die andern dies zurückweisen, so entsteht eine ״unglückliche Liebe“, die vielleicht läuternd und vertiefend wirkt, aber auf dem Wege großen Schmerzes, in seinen besten Absichten verkannt zu werden, das kann den Glauben an sein Ideal erschüttern und das Herz vergiften. Einsam« Menschen tragen immer ein tragisches Schicksal mit sich, eine quälende, unbefriedigte Sehnsucht. Sie müssen das Beste lief in sich begraben, — manchmal, um es nicht wiederzufimlen. Und alle reizvolle Geselligkeit und aller Vergnügungsrausch vermag den Schmer/, nur für Augenblicke zu betäuben, und das Erwachen ist dann um so bitterer. Und je höher das Ideal in göttliche Sphären hincinragt, desto größer ist die Gefahr, einsam zu bleiben. Die Großen in der Menschheitsgeschichte, von den Propheten bis auf Spinoza und Rcmbrandt, Kant und Beethoven, waren Menschen, die einsam den steilen Weg zur Höhe wanderten. Der Große geht immer seiner Zeit voran, und erst die Nachwelt vermag ihm zu folgen. Und es gibt auch Einsame unter den Völkern, die Geschichte beweist es. Das einsamste Volk auf Erden aber war und blieb Israel. Schon der heidnische Prophet Bileam bezeichnet es richtig: ״Ein Volk, das einsam ruht und unter den Völkern nicht gewertet wird.“ Kaum erlöst aus der Knechtschaft Aegyptens, wanderte das jüdische Volk, belastet mit einer neuen Gotteserkenntnis, durch die Wüste, von allen Völkern, die noch im heidnischen Aberglauben schlummerten, verkannt, gefürchtet und gehaßt. Die Einsamkeit scheint von vornherein die Be- Stimmung der Juden zu sein. ״Ihr sollt nicht die Wege der Völker wandern!“ mahnt die Bibel immer wieder. Ihr seid ein ״Volk Gottes", — wer Gott nah sein will, ist den Menschen fern. Und später, aut dem schwer erkämpften eigenen Boden, lebten die Juden als einziges monotheistisches Volk, umgeben von in Sinnlichkeit und Blut versumpften Völkern, stets an gefeindet und bedroht. Israel wurde nicht müde, immer wieder von der höheren Bestimmung des Lebens durch den Mund der Propheten zu predigen. Daß seine Stimme häufig unverstanden und ungehört — selbst bei den eigenen Söhnen — verhallte, ist seine höchste Tragik. Mail erkannte unsere Schwächen und nicht unsere starken Seiten und man glaubte, in diesen Schwächen die wahre jüdische Natur zu erblicken. Ja, gar nicht selten nahm man das Fremde, Entartete an uns als unsere Art lind wir litten für Fehler, die gar nicht zu unserem Wesen gehören. Die Geschichte des letzten Jahrhunderts zeigt es: mau hat den Juden oft verstanden in der Niederung, nicht in der Höhe, man wertete ihn erst, als er sein Wesen verlcug-nete und eine fremde Maske annahm. Und darin ruht, psychologisch gesehen, die tiefste Tragik, die Tragik, die eine komisch« Gestalt annimmt. Wer eigene Wege geht, ist immer einsam. Auf der breiten Landstraße begegnet man vielen, auf dem steinigen Bergpfade nur wenigen. Und wer sich gar einen neuen Weg bahnt, findet gar keine Weggenossen. Die Einsamkeit kann nur erträglich gemacht werden durch den starken Glauben an sich und sein Ideal. Das ist der Weg des Judentu ms, der Weg des Juden. Die Judenhcit war stark, solange sie geschlossen im Glauben an einen höheren Sinn des Lebens verharrte. Sie war schwach, als sie an sich und ihrer Zukunft zu zweifeln anfing. Das ist die trostvolle Lehre der jüdischen Geschichte. Es gibt kein schwereres Los als das des jüdischen Volkes, eine Geschichte ewiger Krisen und Martyrien. Und doch leuchten herrliche Momente hervor, und wo das Volk seine Bestimmung erkannte, war es seelisch groß. Die Einsamkeit ist unserem Volke als Schicksal aufcrlegt worden, um sich selbst und seinen wahren Beruf zu finden. Pas scheint uns die Lehrmeisterin Geschichte zu zeigen. Wir wollten nicht immer Fremd und einsam sein, weil wir unsere Natur vergaßen. Und nicht selten, als wir glaubten, unserem Ziel nahe zu sein, kam eine Lawine und warf uns weit zurück. Und wir standen da, einsam und enttäuscht und fingen an m begreifen, daß wir einsam sein nt ü s s e n, 11 m u nsere i n n ert E x i s t c 11 7. z u w ah* ren. Der Einsamkeit iniidc und von quäleuder Sehnsucht getrieben, versuchten wir immer wieder das tragikomische Experiment, in die Welt eiii/iulritigen, - häufig mit glattzendem Anfangserfolg und traurigem Ausgang. Die Welt erneuerte sich, neue Ideale tauchten auf, für uns •erneuerten sich nur die Formen der Fremdheit. Gibt es eine Möglichkeit, diesem Schicksal der Einsamkeit zu entweichen? Vielleicht■ in weiter ferne, in der Nähe der Zeit kaum. Jedes Schicksal ist leichter zu ertragen, wenn es von einem ideale hegleitet ist. trägt man sein Geschick mit Würde, dann ist das Schlimmste vermieden. Wir sind heute in einer!131111*11 Welt einsame Men• sehen eines ei n s a m e n V 0 I k e s, das ist unser Schicksal, nicht unsere Schuht. In unserer eigenen Mitte aber wollen wir nicht einsam sein, das gemeinsame Leid soll uns enger aneinander schmieden. Alle Liebe und Herzens• wärme, nach der wir hungern, müssen wir im engen jüdl* sehen Kreise finden. Wir müssen einander verstellen, um helfen zu können. Wir sind ein Volk von Brüdern, dazu hat uns das schwere Schicksal geprägt. Wenn etwas die Not überwinden kann, dann •die L i e b e. Entziehung des Pflichtteils wegen Mischehe Das in Nr. 89 der ״Jüdischen Rundschau“ auszugsweise niitgctcillc Gesetz vom 5. November 1037 über erbrechtliehe B eschr inkun gen wegen gemeinschaftswidrigen Verhaltens bildet, soweit es Juden und jüdische Mischlinge betrifft, eine Erweiterung des (reitenden Pfliclitteilsrechts. Nach § 2303 BGB. kann ein Abkömmling eines Erblassers, der vor! ihm durch Testament von der Erbfolge ausgeschlossen ist, von den Erben den Pflichtteil verlangen. Dieser bestellt in der Hälfte des Wertes des gesetzlichen Erbteils. Dasselbe gilt für Eltern und Ehegatten eines Erblassers, die er testamentarisch von der Erbfolge ausgeschlossen hat. Unter bestimmten, im 4j 2333 BGB. aufgeführten Voraussetzungen ist der Erblasser zur Entziehung des Pflichtteils berechtigt, 7. B. dann, wenn der Abkömmling wider den Willen des Erblassers einen ehrlosen oder unsittlichen Lebenswandel führt oder wenn er sich eines Verbrechens oder schweren Vorsatz■ liehen Vergehens gegen den Erblasser schuldig macht. Durch 2 des Gesetzes vom 5. November 1037 ist ab neuer R f 1 i c h 1t e i l e n t zi e!1 u n g s g r 1111 d der Abschluß einet verbotenen Mischehe mit einem Juden oder einem jüdisehen Mischling hinzugefiigt worden, Hat also ein Staatsangchörigcr deutschen oder artverwandten Blutes nach dem 16. September 1935 mit einem Juden — etwa im Ausland — «rne Ehe geschlossen, so sind der Vater oder die Mutter oder auch die weiteren Voreltern des deutschbliitigen Ehepartners berechtigt, dem Abkömmling den Pflichtteil zu entziehen, Es ist sowohl an solche Fälle gedacht, in denen ein deutschbfiitigcr Mann eine Jüdin heiratet, als auch an solche, in denen eine Ariern deutscher Staatsangehörigkeit einen Juden heiratet. (— Den Eltern des jüdischen Ehepartners steht ein entsprechendes Pflichtteilsenfzichungsrecht nicht zu. —) Hierbei ist es unerheblich, ob cs zu einer Klage des Staatsanwalts und zu einer Nichtigkeitserklärung der Ehe kommt oder nicht. , , Bei jüdischen Mischlingen (Vierteljuden und nalbjuden, die nicht ausnahmsweise als Juden gelten) betrifft das Gesetz die Fälle, in denen von ihnen eine Ehe mit Staatsangehörigen deutschen oder artverwandten Blutes ohne Oenehmigung eingegangen wird, z. B, also, wenn solche Ehe- Partner trotz Versagung der Genehmigung im Ausland heiraten. In solchen Fällen kann also Pflichtteilscntzielnmg erfolgen. Wird aber eine derartige Ehe mit Genehmigung eingegangen, so können die in Frage kommenden Angehörigen dem deutschblutigen Ehctci! den Pflichtteil nicht entziehen, wenn sie selbst auch die Eingehung der Ehe mißbilligt haben. Die Entziehung des Pflichtteils erfolgt durch letztwillige Verfügung. Der Grund der Entziehung, der zur Zeit der Errkhtung des Testaments bestehen muß, muß in der Verfügung angegeben werden. _ Doktorpromotion in Tartu. Zu in erstenmal in der Ge- Oeschichte der Wissenschaften wurden am 20. Nov. die Thesen eines ״Doktors der Jüdischen Wissenschaft“ in feierlicher und öffentlicher Disputation verteidigt (in Nr. 60 der ״J. IG“ wurde zuletzt auf den jüdischen Lehrstuhl in Estland aufmerksam gemacht — A.d, R.) In der festlich geschmückten Aula der altchrwürdigen Alma Mater Tartuensis (Dorpatcnsis) erlebte man unter dem Vorsitz des Dekans der philosophischen Fakul* Fit Prof. Dr. Tarvcl eine zweistündige wissenschaftliche Disputation zwischen dem Doktoranden Mosche Ziegler aus I cm borg und den offiziellen Opponenten, den ordentlichen Professoren Dr. Dr. L, G 111 k 0 w i t s c h, Inhaber des Lehr- Stuhls für Jüdische Wissenschaft, und Dr. E. kicckerSj Ordinarius der indoeuropäischen Sprachwissenschaft. Ä»IU 111 IliAtlCi ä*li mmpmTiSi (jtiworv• ilpfSill# * י, ■ Line Chanukkah-• Dekoration Auf Grund der Ausführungen der ״Jüdischen Rundschau״ über das jüdische Buch in Nr. 90 hat die jüdische Buchhandlung Gondos in Budapest auf der verkehrsreichen Andrassp- Straße eine Sonderdekoration zu Chanukkah durchgeführt, in deren Mittelpunkt eine Bilder- Seite aus der ״Jiid. Rundschau“ steht. Die Dekoration umfaßt neben hebräischen uni »ngarisch - jüdischen Büchern in erster Linie jüdische Bücher in deutscher Sprache. Foto: Moszölv, Budapest *

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